Windows 11 auf Tablets: Die Vorteile von Touchscreen, Stift und Gesten

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 29. April 2026, zuletzt aktualisiert: 29. April 2026

Windows 11 bietet auf Tablets zahlreiche Verbesserungen für die Nutzung mit Touchscreen, Stift und Gesten, die das Benutzererlebnis erheblich aufwerten. Die neuen Funktionen ermöglichen eine intuitive Interaktion und erleichtern die tägliche Arbeit, sei es beim Zeichnen, Schreiben oder Navigieren.

Optimierte Touch-Navigation

Die Touch-Navigation in Windows 11 ist flüssiger und reaktionsschneller als je zuvor. Das Design ist auf Anfassen ausgelegt und beinhaltet größere Schaltflächen sowie eine verbesserte Ganzbildansicht für Apps. Dies minimiert Fehler und Beschwerden bei der Nutzung. Die Anordnung der Symbole und Menüs wurde so angepasst, dass häufig genutzte Funktionen schnell erreichbar sind.

Die Stiftfunktion im Fokus

Mit Windows 11 können Benutzer digitale Stifte für Notizen und Zeichnungen auf Tablets effektiv einsetzen. Die neue App „Notizen“ bietet eine Kombination aus Freihandzeichnungen und digitalem Text, sodass Nutzer im Handumdrehen Skizzen oder Annotationen erstellen können. Die Druckempfindlichkeit wurde optimiert, um ein natürlicheres Schreibgefühl zu erzeugen. Nutzer können zwischen verschiedenen Stiftspitzen und Farben wählen, was die Anpassbarkeit erhöht.

Gestensteuerung für neuartige Interaktionen

Gestensteuerung in Windows 11 revolutioniert, wie wir mit Tablets interagieren. Mit einfachen Fingerbewegungen können Nutzer durch Fenster wechseln, Anwendungen minimieren oder schließen, ohne auf Tastatur oder Maus zurückzugreifen. Diese Technologie ermöglicht ein flüssiges Multitasking, ideal für kreative Benutzer, die in verschiedenen Anwendungen gleichzeitig arbeiten möchten.

Seamless Integration in den Arbeitsalltag

Die verbesserten Eingabemethoden fügen sich nahtlos in den Arbeitsalltag vieler Benutzer ein. Bei der Erstellung von Präsentationen zum Beispiel können Nutzer Grafiken direkt zeichnen und importieren, während sie Notizen machen. Apps wie Microsoft OneNote und Whiteboard nutzen die neuen Funktionen optimal aus, was die Produktivität steigert. Ein kurzer Workflow könnte wie folgt aussehen: Öffnen Sie OneNote, wählen Sie den Stift aus, skizzieren Sie Ideen sofort und fügen Sie Text hinzu.

Typische Fehler und deren Vermeidung

Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, dass eine Maus weiterhin die bevorzugte Eingabemethode ist. In vielen Fällen können Nutzer durch die Verwendung des Touchscreens oder des Stifts eine präzisere Kontrolle über ihre Aktionen erreichen. Eine weitere Fehlerquelle ist die Unkenntnis über die Gestensteuerung. Es ist ratsam, Zeit in Tutorials oder die Erkundung der Einstellungen zu investieren, um die nahtlosen Gesten zu lernen, die viele Routineaufgaben erleichtern.

Beispielanwendungen im Alltag

Ein kreativer Nutzer könnte mit einem digitalen Stift in Microsoft Paint problemlos Illustrationen erstellen und diese direkt in eine Präsentation integrieren. Ein Business-Anwender könnte seine Notizen mit dem Finger durch Wischen organisieren und anschließend automatisierte Aufgaben innerhalb von Microsoft To Do via Gesten ansteuern. Diese Flexibilität zeigt, wie Windows 11 die Software- und Hardwarewelt zusammenbringt.

Systemeinstellungen, die Tablets mit Windows 11 spürbar verändern

Viele Funktionen für Tablets mit Windows 11 schlummern in den Einstellungen und werden ab Werk gar nicht voll ausgereizt. Wer sie systematisch durchgeht, holt deutlich mehr Komfort aus Touch, Stift und Gesten heraus und löst typische Probleme direkt an der Quelle. Sinnvoll ist es, Schritt für Schritt von den Anzeigeoptionen über den Tabletmodus bis hin zu Multitasking und Energieverwaltung zu gehen.

Für den Einstieg lohnt sich ein Blick in die Anzeigeeinstellungen, weil hier oft die Grundlage für eine saubere Touchbedienung gelegt wird. Auf hochauflösenden Displays kann Text sonst zu klein geraten, Bedienelemente liegen zu nah beieinander und Tippfehler häufen sich. In der Anzeigeverwaltung lässt sich die Skalierung anpassen, sodass Schaltflächen groß genug sind, ohne dass zu wenig Inhalt auf den Bildschirm passt. Wer häufig mit dem Gerät in der Hand arbeitet, kombiniert diese Einstellung mit einer höheren Helligkeit und aktiviert die adaptive Helligkeitsregelung, um im Freien besser lesen zu können. Zusätzlich hilft der Modus für Nachtlicht, wenn das Tablet abends genutzt wird, da die wärmere Farbtemperatur die Augen schont.

Anschließend empfiehlt sich ein genauer Blick auf den Tabletmodus und die Haltungserkennung. In den Systemoptionen kann festgelegt werden, wie sich das Gerät verhält, wenn die Tastatur umgeklappt oder abgenommen wird. Wer eine konsequente Bedienung mit den Fingern bevorzugt, wählt, dass automatisch eine tabletoptimierte Ansicht aktiv wird, sobald keine Hardwaretastatur erkannt wird. Dadurch vergrößern sich Abstände und Buttons, und die Taskleiste reagiert anders auf Wischgesten. Es lässt sich außerdem bestimmen, ob die Taskleiste in der Tabletansicht automatisch ein- und ausblendet, damit mehr Platz für Inhalte bleibt.

Multitasking ist auf einem Tablet besonders dann hilfreich, wenn mehrere Apps nebeneinander laufen sollen. In den Multitasking-Einstellungen lassen sich Snap-Layouts, Andockzonen und Fensterandockhilfe aktivieren. Hier lohnt es sich, alle Optionen einzuschalten, die beim Verschieben von Fenstern Hilfslinien und Vorschauen anzeigen. Auf einem Touchscreen bedeutet das, dass Fenster leichter an den Rand gezogen und dort eingerastet werden können, ohne dass sie den gesamten Bildschirm einnehmen. Wer häufig mit Stift arbeitet, kann sich angewöhnen, Fenster mit dem Stift an die Bildschirmkanten zu schieben, um die Layoutvorschläge aufzurufen. Zusätzlich lässt sich die Fensteranordnung speichern, was in Kombination mit einer Dockingstation sehr praktisch wird: Nach dem Andocken kehren alle Apps automatisch an ihren Platz zurück.

Eine weitere wichtige Stellschraube betrifft Energie und Akkulaufzeit. In den Energieeinstellungen lässt sich der Energiemodus zwischen höchster Leistung und besserer Akkulaufzeit ausbalancieren. Für Stift- und Toucharbeiten genügt meist eine mittlere Stufe, die die Reaktionszeit nicht beeinträchtigt, aber dennoch den Akku schont. Darüber hinaus sollte festgelegt werden, ab wann sich der Bildschirm abschaltet und wann das Gerät in den Ruhezustand wechselt. Bei einem Tablet stört es oft, wenn das Display sich zu schnell ausschaltet, während man beispielsweise Notizen liest oder mit dem Stift zeichnet. Eine etwas längere Bildschirmzeit in Kombination mit einem knapp eingestellten Ruhezustand ist hier meist sinnvoller.

Ein häufiger Stolperstein sind unzuverlässige Eingabegeräte. Abhilfe schaffen die Einstellungen für Bluetooth, Touchpad und Stifteingabe. Dort lässt sich prüfen, ob der Stift korrekt gekoppelt ist, ob das Touchpad bei angesteckter Tastatur automatisch deaktiviert werden soll und ob Toucheingaben Vorrang vor anderen Geräten haben. Wer häufiger Probleme mit verzögerten Reaktionen hat, kann im Geräte-Manager die Treiber für Touchscreen, Stift und Sensoren aktualisieren. Es empfiehlt sich, dies regelmäßig über die integrierte Update-Funktion zu erledigen, weil gerade bei Tablets oft spezielle Firmware-Anpassungen für verbesserte Stifteingabe oder Gestenerkennung verteilt werden.

  • Anzeige anpassen: Skalierung, Helligkeit, Nachtlicht und Orientierung optimieren.
  • Tabletmodus steuern: automatisches Umschalten und Verhalten der Taskleiste festlegen.
  • Multitasking verfeinern: Snap-Layouts, Andockzonen und Fensteranordnung aktivieren.
  • Energie verwalten: Energiemodus, Bildschirmabschaltung und Ruhezustand justieren.
  • Eingaben prüfen: Stift koppeln, Treiber aktualisieren und Prioritäten für Touch setzen.

Produktiver arbeiten: Kombination aus Stift, Tastatur und Touch

Der volle Nutzen von Tablets mit Windows 11 zeigt sich, wenn Stift, Tastatur und Touchscreen sinnvoll zusammenspielen. Statt sich auf eine einzige Eingabemethode zu beschränken, lohnt es sich, je nach Aufgabe umzuschalten. So entsteht ein flüssiger Workflow: schreiben mit physischer Tastatur, markieren und kommentieren mit dem Stift, schnelles Navigieren per Touch. Um das zu erreichen, sollte man zunächst die eigenen Arbeitsabläufe analysieren und dann gezielt passende Funktionen einrichten.

Wer beispielsweise viel schreibt, profitiert von einer hochwertigen Cover-Tastatur oder einem Bluetooth-Keyboard. In den Tastatureinstellungen können Wiederholrate und Verzögerung so eingestellt werden, dass auch schnelles Tippen sicher funktioniert. Gleichzeitig kann man die Bildschirmtastatur so konfigurieren, dass sie nur dann eingeblendet wird, wenn keine Hardwaretastatur verbunden ist. Dadurch bleibt die Anzeige übersichtlich und der verfügbare Platz wird effizienter genutzt. In Kombination mit der Gestensteuerung auf dem Touchpad entsteht so ein komfortables Laptop-ähnliches Erlebnis, bei dem sich Apps und Desktops zügig wechseln lassen.

Der Stift eignet sich ideal, um zwischen Textmodi und freier Eingabe zu wechseln. In der Stiftkonfiguration lassen sich Aktionen für die Tastenbelegung definieren, etwa das Starten einer Notiz-App oder das Erstellen eines Bildschirmfotos. Wer im Arbeitsalltag häufig Inhalte kommentiert, legt die Stifttaste auf die Funktion zum Radieren oder Markieren. Dadurch wird ein nahtloser Wechsel zwischen Schreiben, Unterstreichen und Löschen möglich, ohne ständig in Menüs greifen zu müssen. Zusätzlich hilft es, die Handballenerkennung zu aktivieren, damit die Hand komfortabel auf dem Display aufliegen kann, ohne unbeabsichtigte Eingaben auszulösen.

Im Berufsalltag spielt der Umgang mit Dokumenten eine große Rolle. Digitale Unterschriften lassen sich direkt in PDFs einfügen, indem man sie mit dem Stift zeichnet und als Signatur speichert. Word, PowerPoint und viele PDF-Reader unterstützen Freihandkommentare, die sich später in getippten Text umwandeln lassen. Wichtig ist es, in den jeweiligen Programmen die Stifteinstellungen zu prüfen, da diese oft zusätzliche Optionen wie Druckstufenerkennung, Farbpaletten und Lineale bieten. Wer wiederkehrende Aufgaben hat, legt sich Vorlagen mit bereits vorbereiteten Kommentarfeldern und Markierungsfarben an.

Für effizientes Multitasking lohnt es sich, Shortcuts und Gesten gemeinsam zu nutzen. Während die Finger per Wisch über den Bildschirm Desktops wechseln oder das Info-Center öffnen, können Tastenkombinationen wie Win + Tab oder Alt + Tab schnell zwischen Fenstern umschalten. Der Stift greift in diesen Ablauf ein, indem er gezielt auf kleine Bedienelemente zeigt, Menüs öffnet oder Schieberegler feinjustiert. Auf diese Weise lässt sich auch komplexe Software auf einem vergleichsweise kleinen Tablet-Display zuverlässig steuern, ohne dauernd zoomen zu müssen.

Wer viel unterwegs ist, richtet sich unterschiedliche Profile ein: zu Hause am Dock mit Tastatur, Maus und großem Bildschirm; unterwegs im reinen Tabletmodus mit Stift; im Büro über einen USB-C-Monitor im Präsentationsbetrieb. Jede dieser Situationen lässt sich mit den passenden Einstellungen für Ton, Anzeige und Energie kombinieren. In den Anzeigeoptionen kann beispielsweise festgelegt werden, ob ein externer Monitor gespiegelt oder erweitert werden soll. In Verbindung mit den Eingabegeräten ergibt sich so eine flexible Arbeitsumgebung, die sich in Sekunden umschalten lässt.

  • Hardwaretastatur als Basis für längere Texte nutzen.
  • Stift für Markierungen, Unterschriften und feine Steuerung einsetzen.
  • Touchgesten für Navigation, Fensterwechsel und Systemfunktionen einprägen.
  • Profile für verschiedene Arbeitsorte mit eigenen Anzeige- und Energieeinstellungen anlegen.

Feintuning für Spiele, Kreativität und Medienkonsum

Tablets mit Windows 11 müssen sich nicht auf Büroarbeit beschränken. Richtig eingestellt, eignen sie sich hervorragend zum Spielen, Zeichnen, Musik hören oder Filmeschauen. Jede dieser Nutzungsarten profitiert von eigenen Anpassungen in Grafik, Sound und Eingabe. Wer diese Einstellungen einmal zielgerichtet vornimmt, erhält ein Gerät, das sich mühelos zwischen Gaming-Konsole, Skizzenblock und Mediaplayer verwandelt.

Gaming auf einem Tablet hängt stark von der Art der Spiele ab. Titel aus dem Microsoft Store sind häufig bereits für Touch optimiert, während klassische Desktop-Spiele eher Maus und Tastatur erwarten. Hier helfen Controller und der Game-Mode. In den Spieleinstellungen kann der Spielemodus aktiviert werden, der Hintergrundprozesse begrenzt und Updates während des Spielens verschiebt. Zusätzlich lohnt sich ein Blick in die Grafikeinstellungen, um bestimmten Spielen eine höhere Leistungsstufe zuzuweisen, damit integrierte Grafikchips ihr volles Potenzial ausschöpfen. Wer Controller nutzt, koppelt diese per Bluetooth und prüft in den Geräteeinstellungen, ob alle Tasten korrekt erkannt werden.

Zeichnen und Malen profitieren besonders von hochwertigen Stiften mit Neigungs- und Druckerkennung. Kreativprogramme wie Whiteboard, OneNote oder spezialisierte Zeichen-Apps bieten unterschiedliche Pinsel, Ebenen und Hilfslinien. Vor dem intensiven Einsatz sollte man die Kalibrierung des Stifts prüfen, falls Linien nicht exakt unter der Stiftspitze erscheinen. Manche Hersteller liefern eigene Kalibrierwerkzeuge mit, die über die Systemsteuerung oder eine dedizierte App erreichbar sind. In den Pen-Optionen des Systems lässt sich außerdem einstellen, ob der Stift als Mauszeiger fungieren soll oder ob er nur als Stifteingabe erkannt wird. Für kreatives Arbeiten empfiehlt sich meist eine klare Trennung, damit der Stift präzise zeichnet, während Finger für das Zoomen und Drehen der Leinwand genutzt werden.

Beim Medienkonsum spielt die Ausrichtung des Displays eine entscheidende Rolle. Für Filme bieten sich Querformat und ein aktivierter Vollbildmodus an, während beim Lesen von Artikeln oder E-Books das Hochformat angenehmer sein kann. Die automatische Drehung kann je nach Bedarf gesperrt oder freigegeben werden. Wer das Gerät häufig auf dem Sofa oder im Bett nutzt, schätzt oft eine manuelle Kontrolle der Ausrichtung, um versehentliches Rotieren zu vermeiden. Gleichzeitig sollten Lautsprecher- und Kopfhörereinstellungen geprüft werden. Raumklangfunktionen, Equalizer oder Kopfhörerkorrekturen lassen sich in den Soundoptionen aktivieren und anpassen.

Für Musik- und Videobearbeitung eignen sich Tablets mit Windows 11 besonders, wenn sie an externe Hardware angeschlossen werden. Ein USB-C-Hub erlaubt die Nutzung von Audiointerfaces, MIDI-Controllern oder externer Speicherlösungen. In den Datenschutz- und Berechtigungseinstellungen muss dann sichergestellt sein, dass Apps Zugriff auf Mikrofon, Kamera und Datenträger haben. Programme für Audio und Video bieten meist eigene Puffer- und Qualitätsoptionen, die an die Hardwareleistung angepasst werden sollten. Ein kürzerer Puffer sorgt für geringere Latenz beim Einspielen von Musik, benötigt aber mehr Rechenleistung. Hier hilft es, testweise verschiedene Werte auszuprobieren und die Systemlast im Task-Manager zu beobachten.

Wer Medien offline nutzen möchte, sollte den Speicher im Blick behalten. In den Speichereinstellungen kann festgelegt werden, wo neue Inhalte wie Apps, Musik oder Videos standardmäßig abgelegt werden. Eine Erweiterung per microSD-Karte oder externer SSD lohnt sich, wenn regelmäßig große Bibliotheken mitgeführt werden. Zusätzlich sorgt die Speicherbereinigung dafür, dass temporäre Dateien und alte Installationsreste in regelmäßigen Abständen entfernt werden. Dies hält das System reaktionsfreudig und vermeidet Engpässe, die bei Updates oder neuen Spielen

Häufige Fragen zu Windows 11 Tablets

Wie aktiviere und optimiere ich den Tabletmodus in Windows 11?

Windows 11 erkennt berührungsbasierte Geräte automatisch, bietet aber zusätzliche Anpassungen für die Nutzung ohne Tastatur. Öffnen Sie die Einstellungen, wechseln Sie zu System und dann zu Anzeige, und passen Sie Skalierung, Ausrichtung und Touch-Einstellungen für Ihre bevorzugte Arbeitsweise an.

Wo passe ich Touch-Gesten und Touch-Verhalten an?

Über die Einstellungen erreichen Sie unter Bluetooth und Geräte den Bereich für Stift und Touch, in dem Sie Berührungsempfindlichkeit und Palm Rejection anpassen. Erweiterte Touchpad-Gesten für Detachables konfigurieren Sie im Abschnitt Touchpad, etwa für Drei- oder Vier-Finger-Gesten.

Wie nutze ich den Stift optimal für Notizen und Skizzen?

Im Menü Stift und Windows Ink legen Sie fest, welche Apps sich bei einem Stiftdruck öffnen und wie stark der Druck registriert wird. Verwenden Sie OneNote, Whiteboard oder Zeichenprogramme und kombinieren Sie Druckstufen, Radierfunktion und Handballenerkennung, um schnelle Mitschriften oder präzise Zeichnungen zu erstellen.

Wie kann ich mit Touch und Stift schneller durch Apps und Fenster navigieren?

Verwenden Sie Wischgesten vom Bildschirmrand, um das Startmenü und den Benachrichtigungsbereich zu öffnen oder zwischen virtuellen Desktops zu wechseln. Mit dem Stift verschieben Sie Fenster, nutzen das Snap-Layout zum Andocken und platzieren mehrere Apps ergonomisch nebeneinander.

Welche Einstellungen verbessern die Stiftgenauigkeit spürbar?

Aktivieren Sie im Stiftmenü die Option zum Ignorieren unbeabsichtigter Berührungen und passen Sie die Druckempfindlichkeit an. In Kreativprogrammen sollten Sie zusätzlich die Kalibrierung und gegebenenfalls die Stift-Treiberoptionen nutzen, um Linienführung und Verzögerung zu optimieren.

Wie richte ich Gesten zum Multitasking auf einem Tablet mit Windows 11 ein?

Unter Einstellungen, System und Multitasking aktivieren Sie Snap-Layouts und wählen, wie Fenster angedockt und gruppiert werden sollen. In Kombination mit Touchgesten und Stiftklicks können Sie so Arbeitsbereiche anlegen, zwischen denen Sie mit drei- oder vierfingrigen Wischbewegungen wechseln.

Was kann ich tun, wenn Touch oder Stift verzögert reagieren?

Prüfen Sie zunächst über Windows Update, ob aktuelle Firmware und Treiber für Ihr Tablet installiert sind, und starten Sie das Gerät neu. Wenn das Problem bleibt, setzen Sie im Bereich Stift und Touch die Eingabeeinstellungen zurück und schließen alle Apps, die parallel intensiv auf die Grafik- oder Prozessorleistung zugreifen.

Wie nutze ich eine Bildschirmtastatur effizient auf einem Tablet?

Aktivieren Sie unter Einstellungen, Zeit und Sprache und Eingabe die Touch-Tastatur und schalten Sie das automatische Einblenden bei Tippeingabefeldern ein. Passen Sie Layout, Größe und Sprache an, nutzen Sie Wischgesten zum Tippen sowie Wortvorschläge, um Texte schneller zu erfassen.

Welche Funktionen helfen bei der Nutzung im Freien oder auf Reisen?

Verwenden Sie den Schnellzugriff im Info-Center, um Helligkeit und Nachtmodus anzupassen und so die Ablesbarkeit zu verbessern. Laden Sie Offline-Dateien in OneDrive oder anderen Cloud-Apps vor und konfigurieren Sie Energiesparmodi, damit Ihr Tablet auch bei intensiver Touch- und Stiftnutzung länger durchhält.

Wie sichere ich meine Daten bei häufiger Tablet-Nutzung unterwegs?

Aktivieren Sie unter Konten und Anmeldeoptionen die Windows Hello-Funktionen wie Gesichtserkennung oder PIN, um schnellen Zugriff ohne Passworttipperei zu erhalten. In den Einstellungen für Datenschutz und Sicherheit sollten Sie BitLocker beziehungsweise Geräteschutz aktivieren und automatische Backups über OneDrive oder ein externes Laufwerk einrichten.

Kann ich ein Tablet mit Windows 11 als Ersatz für ein Notebook verwenden?

In Kombination mit einem Tastatur-Cover, einem Stift und einer Maus oder einem Touchpad lassen sich Office-Anwendungen, Browser und viele Fachprogramme wie auf einem klassischen Laptop nutzen. Über einen USB-C-Dock können Sie externe Monitore und Peripherie anschließen und so nahtlos zwischen mobiler Touch-Bedienung und stationärem Arbeitsplatz wechseln.

Wie passe ich Windows 11 Tablets an unterschiedliche Nutzungsszenarien an?

Erstellen Sie verschiedene virtuelle Desktops für Beruf, Studium und Freizeit und belegen Sie diese mit passenden Apps und Fensteranordnungen. Nutzen Sie Schnelleinstellungen sowie benutzerdefinierte Stift- oder Gestenbefehle, um mit möglichst wenigen Berührungen zwischen Schreibarbeit, Medienkonsum und Präsentationsmodus umzuschalten.

Fazit

Tablets mit Windows 11 entfalten ihr Potenzial, wenn Touch, Stift und Gesten konsequent in den Arbeitsablauf integriert und in den Einstellungen feinabgestimmt werden. Wer sich etwas Zeit für die Einrichtung von Eingabeoptionen, Multitasking-Funktionen und Sicherheitsmerkmalen nimmt, erhält ein flexibles Gerät für Produktivität und Unterhaltung. So lässt sich ein moderner Tablet-Computer sowohl im Büro als auch unterwegs effizient und komfortabel nutzen.

Checkliste
  • Anzeige anpassen: Skalierung, Helligkeit, Nachtlicht und Orientierung optimieren.
  • Tabletmodus steuern: automatisches Umschalten und Verhalten der Taskleiste festlegen.
  • Multitasking verfeinern: Snap-Layouts, Andockzonen und Fensteranordnung aktivieren.
  • Energie verwalten: Energiemodus, Bildschirmabschaltung und Ruhezustand justieren.
  • Eingaben prüfen: Stift koppeln, Treiber aktualisieren und Prioritäten für Touch setzen.

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