iTunes für Windows nutzen – so geht’s: Anleitung und Installation

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 9. Mai 2026, zuletzt aktualisiert: 9. Mai 2026

Die Nutzung von iTunes auf einem Windows-System eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für die Verwaltung von Musik, Videos und Podcasts. Egal, ob du iTunes zur Synchronisierung deines iPhones benötigst oder einfach nur deine Musikbibliothek ordnen möchtest, hier findest du eine detaillierte Anleitung zur Installation und Nutzung von iTunes auf deinem Windows-Rechner.

Installation von iTunes auf Windows

Um iTunes auf deinem Windows-PC zu installieren, gehst du folgendermaßen vor:

  • Besuche die offizielle Apple-Website oder den Microsoft Store.
  • Lade die neueste Version von iTunes für Windows herunter.
  • Starte das Installationsprogramm und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Wähle die gewünschten Installationsoptionen, wie zum Beispiel die automatische Aktualisierung und das Erstellen von Verknüpfungen.

Nach Abschluss der Installation kannst du iTunes öffnen und die Anwendung einrichten. Beachte dabei, dass du möglicherweise die letzten Updates für dein Windows-Betriebssystem überprüfen musst, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten.

Einrichten deines iTunes-Accounts

Für den vollen Funktionsumfang ist es empfehlenswert, einen Apple-ID-Account zu erstellen oder dich mit einem bestehenden anzumelden. Folgende Schritte sind dafür nötig:

  • Öffne iTunes und gehe zu „Account“.
  • Wähle „Anmelden“ aus, falls du bereits ein Konto hast, oder klicke auf „Apple-ID erstellen“, um ein neues zu registrieren.

Durch die Anmeldung kannst du neue Inhalte erwerben, deine Musikbibliothek in der Cloud speichern und von überall auf deine Medien zugreifen.

Medien importieren und organisieren

Ein Hauptzweck von iTunes ist die Verwaltung deiner Musik- und Medienbibliothek. Um Musik oder Videos zu importieren, gehe wie folgt vor:

  • Wähle im Hauptmenü „Datei“ und dann „Zur Mediathek hinzufügen“.
  • Durchsuche deine Dateien und wähle die gewünschten Medien aus.
  • Bestätige den Import, und iTunes wird die Medien in deine Bibliothek einfügen.

Um Ordnung in deine Bibliothek zu bringen, kannst du Wiedergabelisten erstellen und Titel nach Genre, Künstler oder Alben sortieren.

Synchronisieren mit deinem iPhone oder iPad

Die Synchronisation deines iOS-Geräts mit iTunes ist einfach und ermöglicht den Zugriff auf deine Medieninhalte. Hierzu verbinde zuerst dein Gerät über ein USB-Kabel mit dem PC. Dann kannst du folgende Schritte durchführen:

  • Öffne iTunes und warte, bis dein iPhone oder iPad erkannt wird.
  • Klicke auf das Gerätesymbol in der oberen linken Ecke.
  • Wähle die Inhalte aus, die du synchronisieren möchtest, und klicke auf „Anwenden“.

So kannst du Musik, Filme und andere Medien bequem auf dein iOS-Gerät übertragen.

Fehlerbehebung und Tipps zur Nutzung

Manchmal kann es beim Einsatz von iTunes zu Problemen kommen. Hier sind einige häufige Herausforderungen und deren Lösung:

  • iTunes öffnet sich nicht: Überprüfe die Kompatibilität deiner Windows-Version und installiere alle verfügbaren Updates.
  • Synchronization-Probleme: Stelle sicher, dass dein Gerät entsperrt ist und iTunes auf dem neuesten Stand ist.
  • Fehlende Musik: Überprüfe, ob die Musikdateien richtig importiert wurden und sich im iTunes-Ordner befinden.

Regelmäßige Updates von iTunes sorgen zudem für Sicherheitslücken und neue Features, die die Nutzung optimieren.

iTunes Windows nutzen, um Inhalte zu verwalten und zu sichern

Über die reine Wiedergabe von Musik hinaus eignet sich iTunes unter Windows hervorragend, um Mediendaten und Geräteeinstellungen zuverlässig zu sichern. Dadurch lassen sich iPhones oder iPads nach einem Gerätewechsel oder einer Reparatur zügig wiederherstellen. Entscheidend ist, dass du verstehst, welche Arten von Sicherungen möglich sind und wie du sie gezielt einsetzt.

Um ein iOS- oder iPadOS-Gerät lokal zu sichern, schließt du es per USB-Kabel an deinen Windows-PC an und bestätigst die Nachfrage auf dem Gerät, ob du dem Computer vertrauen möchtest. In iTunes wird daraufhin oben links das Symbol für dein Gerät eingeblendet. Ein Klick darauf öffnet die Übersicht mit Informationen zum Speicher, zur Softwareversion und zu den Backup-Optionen. Im Bereich für Sicherungen entscheidest du, ob Backups in der iCloud oder auf diesem Computer gespeichert werden. Für eine vollständige Sicherung inklusive Gesundheitsdaten und Passwörtern aktivierst du die Option für ein verschlüsseltes Backup und legst ein sicheres Kennwort fest. Anschließend startest du die Sicherung mit der Schaltfläche zum Erstellen eines Backups.

Praktisch ist, dass sich diese Sicherungen auch zeitgesteuert regelmäßig erstellen lassen. Zwar besitzt iTunes selbst keinen integrierten Zeitplaner, du kannst aber mit der Windows-Aufgabenplanung daran erinnert werden, iTunes zu starten und das Gerät anzuschließen. Wer sensible Daten nicht in der Cloud ablegen möchte, erhält auf diese Weise eine wiederholbare, lokale Sicherungsstrategie, die direkt auf einer internen oder externen Festplatte landet.

Im Alltag ist es hilfreich zu wissen, welche Inhalte durch ein Backup abgedeckt sind. iTunes speichert in einer lokalen Sicherung unter anderem Geräteeinstellungen, App-Daten, Nachrichtenverläufe, Fotos aus dem Aufnahmen-Ordner, Home-Bildschirmeinstellungen und Memos. Inhalte wie Musik, Filme und Apps selbst können erneut aus dem Store geladen werden, trotzdem ist es sinnvoll, im Medienbereich von iTunes Playlists und Bewertungen zu pflegen, da diese ebenfalls im Backup berücksichtigt werden. So erhältst du beim Wiederherstellen dieselbe Struktur deiner Sammlung zurück.

Beim Zurückspielen einer Sicherung schließt du das neue oder zurückgesetzte Gerät erneut an den Computer an, wählst es in iTunes aus und klickst auf die Schaltfläche zum Wiederherstellen aus Backup. Danach wählst du das gewünschte Datum aus der Liste der vorhandenen Sicherungen. Ist das Backup verschlüsselt, musst du das gewählte Passwort eingeben. Während der Wiederherstellung sollte die Verbindung bestehen bleiben, bis das Gerät neu gestartet ist und alle Apps erneut geladen wurden. Anschließend findest du deine Medien, Einstellungen und Nachrichten weitgehend so vor wie zuvor.

Neben den Gerätesicherungen lohnt es sich, auch die iTunes-Mediathek mitsamt Datenbankdatei zu schützen. Dazu gehst du in die Einstellungen von iTunes, öffnest den Bereich für die erweiterten Optionen und prüfst, wo sich der Ordner der Mediathek befindet. Diesen Pfad kannst du dann in deine regulären Windows-Backups oder in ein externes Sicherungskonzept integrieren. Ein abgestimmtes Zusammenspiel aus iTunes-Backups und Dateisicherungen sorgt dafür, dass du sowohl deine Gerätedaten als auch die Struktur deiner Mediensammlung langfristig behältst.

iTunes Windows nutzen, um Wiedergabelisten, Geräte und Benutzer zu organisieren

Eine der größten Stärken von iTunes unter Windows ist die Möglichkeit, Ordnung in umfassende Medienbestände zu bringen. Wer sich einmal systematisch mit Wiedergabelisten, intelligenten Listen und mehreren Geräten beschäftigt, spart später viel Zeit und behält leichter den Überblick.

Du kannst in iTunes Wiedergabelisten erstellen, die verschiedene Stimmungen, Genres oder Anlässe abbilden. Dazu öffnest du die Seitenleiste, klickst im Bereich deiner Mediathek auf das Plus-Symbol und wählst die Option zum Anlegen einer neuen Wiedergabeliste. Danach gibst du ihr einen aussagekräftigen Namen und ziehst Titel per Drag-and-drop in diese Liste. So organisierst du etwa Playlists für das Training, für lange Autofahrten oder für konzentriertes Arbeiten. Änderungen werden sofort übernommen, sodass du eine Playlist jederzeit anpassen kannst, ohne die ursprünglichen Dateien im Speicherort anfassen zu müssen.

Besonders leistungsfähig sind intelligente Wiedergabelisten. Sie basieren auf Regeln, mit denen iTunes automatisch Titel zuordnet. In dem Dialogfeld für intelligente Listen kannst du beispielsweise festlegen, dass nur Songs eines bestimmten Genres, eines bevorzugten Interpreten oder mit einer bestimmten Bewertung aufgenommen werden. Zusätzliche Bedingungen wie das Datum der letzten Wiedergabe oder die Anzahl der Wiederglungen erlauben es, Listen für selten gehörte Titel oder aktuelle Lieblingssongs zu erstellen. Ändern sich Metadaten wie Bewertungen oder Abspielstatistiken, aktualisieren sich diese Listen automatisch. Das erleichtert es dir, neue Inhalte kennenzulernen, ohne ständig alles von Hand sortieren zu müssen.

Sobald mehrere iPhones, iPads oder iPods im Haushalt vorhanden sind, stellt sich die Frage, wie man sie im Zusammenspiel mit iTunes unter Windows sinnvoll trennt. Grundsätzlich kannst du für jede Person ein eigenes Windows-Benutzerkonto mit eigener iTunes-Mediathek einrichten. Dies eignet sich besonders dann, wenn jeder Nutzer eine individuelle Sammlung mit eigenen Playlists, Bewertungen und Sync-Regeln aufbauen möchte. Alternativ kann eine gemeinsame Mediathek genutzt werden, bei der die Synchronisation über separate Wiedergabelisten erfolgt. Dann legst du für jede Person eigene Listen an und stellst bei den Geräteoptionen ein, welche dieser Listen synchronisiert werden dürfen.

Wenn mehrere iOS- oder iPadOS-Geräte im selben iTunes-Account auftauchen, erkennst du sie über ihre Namen im linken Seitenbereich. Durch aussagekräftige Bezeichnungen wie „Thomas iPhone 15“ oder „Familien-iPad Küche“ vermeidest du Verwechslungen. In den Geräteinformationen kannst du die Inhalte selektiv verwalten, etwa indem du unterschiedliche Musikbereiche, Filme oder Hörbücher zuweist. So bleibt eine zentrale Mediathek erhalten, während jedes Gerät ein passendes Profil erhält.

Wer Wert auf Bewertungen, Zählerstände und Kommentare legt, kann die Felder für Sternebewertungen und andere Metadaten systematisch nutzen. Durch einheitliche Bewertungskriterien, beispielsweise nach Stimmung oder Qualität, gewinnen intelligente Listen zusätzlich an Aussagekraft. Durchdachte Strukturen in der Mediathek zahlen sich langfristig aus, weil sie die Suche nach bestimmten Songs oder Alben erheblich beschleunigen.

iTunes Windows nutzen, um Inhalte mit anderen Diensten zu kombinieren

Im Alltag stehen häufig mehrere Plattformen nebeneinander, etwa Streaming-Dienste, Cloud-Speicher und lokale Sammlungen. iTunes unter Windows kann hier als zentrale Drehscheibe dienen, wenn du weißt, wie sich Store-Inhalte, importierte Dateien und eventuell vorhandene Abonnements verbinden lassen.

Über dein Apple-ID-Konto kannst du in iTunes auf bereits gekaufte Titel, Alben und Filme zugreifen. Diese Einkäufe werden im Store-Bereich geführt und lassen sich nach Bedarf lokal auf den Computer laden. So kannst du Mediensammlungen, die über Jahre hinweg entstanden sind, auch auf einem neuen Windows-Rechner ohne großen Aufwand erneut herunterladen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du aktuell ein Abonnement nutzt oder nicht, da Kaufinhalte dauerhaft mit deiner Apple-ID verknüpft bleiben.

Viele Nutzer kombinieren lokale Dateien mit Streaming-Abos. In iTunes lassen sich eigene MP3- oder AAC-Dateien weiterhin importieren und verwalten, während gekaufte Inhalte zusätzlich bereitstehen. So entsteht eine hybride Bibliothek, die sowohl Offline-Käufe als auch ältere Rips von CDs umfasst. Wichtig ist, dass du Metadaten wie Albumtitel, Interpret und Genre möglichst vollständig pflegst, damit die Suchfunktion der Mediathek effektiv arbeiten kann. Fehlende Informationen ergänzt du einfach in der Informationsansicht eines Titels, die über das Kontextmenü erreichbar ist.

Falls du Musikdateien in anderen Anwendungen oder auf Cloud-Laufwerken liegen hast, lohnt sich ein strukturierter Import in iTunes. Ein einmal eingerichteter Medienordner auf einer großen internen oder externen Festplatte erleichtert den Datenaustausch, da iTunes beim Hinzufügen von Dateien eine Kopie in diesen Ordner verschieben kann. Dadurch bleiben deine Daten an einem konsistenten Speicherort, und du kannst gleichzeitig mit anderen Programmen darauf zugreifen, etwa mit Audioeditoren oder DJ-Software.

Für den Einsatz in Kombination mit anderen Geräten, etwa Smart-TVs oder Netzwerk-Playern, eignet sich die Freigabe von Musik innerhalb des Heimnetzes. In den Einstellungen von iTunes aktivierst du die Option zur Freigabe deiner Mediathek, vergibst ein sicheres Passwort und beschränkst auf Wunsch die sichtbaren Inhalte. Kompatible Geräte können diese Freigabe dann finden und über das Netzwerk auf deine Sammlung zugreifen, ohne dass du Dateien umkopieren musst. So entsteht eine Art kleines Medienzentrum auf Basis deines Windows-PCs.

Wer mehrere Plattformen parallel nutzt, profitiert davon, eigene Namenskonventionen und Ordnerstrukturen konsequent beizubehalten. So gelingt der Wechsel zwischen iTunes, anderen Playern und Streaming-Apps deutlich reibungsloser. iTunes bleibt in diesem Szenario die Zentrale zur Verwaltung, Metadatenpflege und Sicherung, während andere Dienste vor allem für den Zugriff auf verschiedene Geräte oder spezielle Inhalte sorgen.

iTunes Windows nutzen, um Einstellungen zu optimieren und den Alltag zu erleichtern

Viele hilfreiche Funktionen von iTunes unter Windows verstecken sich in Menüs und Einstellungen, die im Alltagsgebrauch oft übersehen werden. Wer sich etwas Zeit nimmt, die Optionen zu prüfen, kann die Software an die eigenen Gewohnheiten anpassen und typische Stolpersteine vermeiden.

Ein erster Blick sollte den allgemeinen Einstellungen gelten, die du im Menü erreichst. Dort legst du etwa fest, ob iTunes beim Einlegen einer Audio-CD automatisch Titel importieren soll, welches Format verwendet wird und mit welcher Qualität die Kodierung erfolgt. Wenn du häufig CDs digitalisierst, empfiehlt sich ein AAC- oder MP3-Format mit hinreichender Bitrate, das gute Klangqualität bei moderaten Dateigrößen bietet. Gleich in diesem Bereich kannst du einstellen, ob iTunes automatisch nach Coverbildern suchen darf, um deine Sammlung optisch ansprechender zu gestalten.

Im Abschnitt für Wiedergabeoptionen findest du nützliche Helfer für den Alltag. Hier lässt sich beispielsweise die Lautstärkeanpassung aktivieren, die versucht, Lautstärkeunterschiede zwischen verschiedenen Titeln zu verringern. Wer abends leiser hören möchte, kann einen Klangmodus wählen, der Bässe reduziert und Stimmen betont. Zusätzlich kannst du pro Titel Start- und Stoppzeit definieren, etwa für Livealben oder Mixe, bei denen du bestimmte Passagen überspringen oder hervorheben möchtest.

Die Verwaltung mehrerer Mediatheken kann sich in manchen Situationen lohnen, etwa wenn du eine getrennte Sammlung für Hörbücher und Musik führen möchtest. Beim Start von iTunes hältst du eine bestimmte Taste gedrückt, um die Auswahl oder Erstellung einer Mediathek aufzurufen. Dort kannst du eine weitere Datenbank anlegen, die in einem eigenen Ordner gespeichert wird. Auf diese Weise trennst du Inhalte sauber, ohne mehrere Benutzerkonten in Windows einrichten zu müssen. Achte allerdings darauf, welche Mediathek gerade aktiv ist, bevor du neue Dateien importierst.

Auch Tastenkombinationen sparen Zeit. Mithilfe von Kurzbefehlen kannst du Titel pausieren, zum nächsten Song springen, zur Mediathek wechseln oder die Suche öffnen, ohne ständig zur Maus zu greifen. In den Menüs von iTunes werden die zugehörigen Tastenkürzel in der Regel direkt angezeigt. Wer häufig mit dem Programm arbeitet, profitiert davon, einige dieser Befehle zu verinnerlichen, etwa für das schnelle Anlegen einer Wiedergabeliste oder das Einblenden der Informationsansicht eines Titels.

Um Systemressourcen zu schonen, lohnt ein Blick in die erweiterten Einstellungen. Dort legst du fest, ob iTunes beim Hinzufügen von Dateien Kopien in den Medienordner schreibt oder ob nur Verknüpfungen eingerichtet werden sollen. Auf leistungsschwächeren Systemen hilft es, visuelle Effekte zu reduzieren und die automatische Suche nach Geräten im Netzwerk einzuschränken. Außerdem kannst du verhindern, dass iTunes beim Anschluss eines Geräts automatisch startet, wenn du diese Funktion nur bei Bedarf brauchst. Solche Feineinstellungen sorgen dafür, dass iTunes unter Windows im Hintergrund

Häufige Fragen zur Nutzung von iTunes unter Windows

Wie aktualisiere ich iTunes unter Windows auf die neueste Version?

Öffne iTunes und klicke in der Menüleiste oben auf Hilfe und anschließend auf Nach Updates suchen. Wenn eine neue Version verfügbar ist, folgst du einfach dem Assistenten und startest Windows nach der Installation bei Bedarf neu.

Kann ich iTunes unter Windows ohne Apple-ID nutzen?

Grundlegende Funktionen wie das Abspielen lokal gespeicherter Musik oder Videos funktionieren auch ohne Apple-ID. Für Einkäufe im Store, das Laden von Apps, die iCloud-Mediathek sowie Backups von iPhone oder iPad benötigst du jedoch zwingend eine Apple-ID.

Wie übertrage ich Musik von meinem Windows-PC auf mein iPhone?

Verbinde dein iPhone per USB-Kabel, öffne iTunes und wähle das Gerätesymbol oben links aus. Aktiviere unter Musik die Synchronisation und wähle aus, ob du die gesamte Mediathek oder nur bestimmte Playlists übertragen möchtest, und starte anschließend den Sync-Vorgang.

Wieso erkennt iTunes mein iPhone unter Windows nicht?

Überprüfe zuerst das USB-Kabel, einen anderen USB-Port und ob das iPhone entsperrt ist und dem Computer vertraut. Wenn iTunes das Gerät weiterhin nicht anzeigt, installierst du iTunes neu, aktualisierst Windows und kontrollierst den Apple Mobile Device-Dienst in den Windows-Diensten.

Wie sichere ich mein iPhone-Backup mit einem Passwort in iTunes?

Schließe dein iPhone an, öffne iTunes und klicke auf das Gerätesymbol. Aktiviere im Bereich Backups die Option Backup verschlüsseln, lege ein sicheres Passwort fest und starte anschließend ein neues Backup, das dann mit diesem Kennwort geschützt wird.

Kann ich meine iTunes-Mediathek auf einen neuen Windows-PC umziehen?

Schließe iTunes und kopiere den gesamten iTunes-Ordner von deinem alten PC, der sich normalerweise im Musik-Ordner befindet, auf ein externes Laufwerk. Übertrage diesen Ordner auf den neuen PC an die gleiche Stelle, installiere iTunes und halte beim ersten Start die Umschalttaste gedrückt, um die vorhandene Mediathek auszuwählen.

Wie kann ich doppelte Titel in iTunes unter Windows finden und aufräumen?

Öffne iTunes, wechsle zu deiner Musikübersicht und klicke in der Menüleiste auf Anzeige und anschließend auf Doppelte Objekte einblenden oder eine ähnliche Option je nach Version. Entferne in der angezeigten Liste überflüssige Einträge, indem du nur die gewünschten Versionen eines Titels in deiner Mediathek behältst.

Ist es möglich, Wiedergabelisten von iTunes zu exportieren?

Markiere in iTunes die gewünschte Wiedergabeliste, öffne das Kontextmenü mit der rechten Maustaste und wähle Wiedergabeliste exportieren. Speichere die Datei im M3U- oder XML-Format, um sie auf andere Geräte oder Programme zu übertragen, die diese Formate unterstützen.

Wie kann ich iTunes unter Windows vollständig deinstallieren?

Schließe iTunes und deinstalliere es über die Windows-Systemsteuerung oder die Einstellungen unter Apps, inklusive der zugehörigen Apple-Komponenten wie Apple Software Update und Apple Mobile Device Support. Starte Windows neu und entferne gegebenenfalls verbleibende iTunes-Ordner nur dann manuell, wenn du deine Mediathek nicht mehr benötigst.

Was mache ich, wenn iTunes unter Windows sehr langsam reagiert?

Deaktiviere in iTunes nicht benötigte visuelle Effekte und automatische Downloads und prüfe, ob Hintergrundprogramme den PC stark auslasten. Zusätzlich kann eine Aktualisierung von iTunes und den Grafiktreibern sowie ein Datenbank-Check durch das Neuaufbauen der Mediathek die Performance deutlich verbessern.

Wie nutze ich iTunes-Mediathek und iCloud gleichzeitig unter Windows?

Aktiviere in iTunes in den Einstellungen die iCloud-Musikmediathek beziehungsweise Apple Music, damit deine Titel und Playlists automatisch in der Cloud abgeglichen werden. Lokale Titel kannst du weiterhin in iTunes importieren und anschließend hochladen, sodass sie auf allen Apple-Geräten erscheinen.

Kann ich Hörbücher und Podcasts in iTunes für Windows verwalten?

Hörbücher und Podcasts lassen sich wie Musik in die Mediathek integrieren und über die entsprechenden Kategorien in der Seitenleiste organisieren. Du kannst Wiedergabepositionen speichern, Wiedergabegeschwindigkeit anpassen und Inhalte gezielt mit deinem iPhone oder iPad synchronisieren.

Fazit

Mit der Windows-Version von iTunes verwaltest du Medien, Backups und Synchronisation zentral an einem Ort und holst deutlich mehr aus deinen Apple-Geräten heraus. Wenn Installation, Gerätekopplung und Mediathek gut eingerichtet sind, gelingt sowohl die tägliche Nutzung als auch die Sicherung deiner Daten zuverlässig. Nutze die beschriebenen Einstellungen und Werkzeuge, um deine Abläufe zu optimieren und Probleme systematisch zu lösen.

Checkliste
  • Besuche die offizielle Apple-Website oder den Microsoft Store.
  • Lade die neueste Version von iTunes für Windows herunter.
  • Starte das Installationsprogramm und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Wähle die gewünschten Installationsoptionen, wie zum Beispiel die automatische Aktualisierung und das Erstellen von Verknüpfungen.

Deine Bewertung
5,0 1 Stimme
Klicke auf einen Stern, um zu bewerten.

Unsere Redaktion

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

34, Hamburg, gelernter IT-Systemadministrator und Schachfreund. Mag außerdem gerne gutes Bier.

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

29, Frankfurt am Main, Data Analyst. Fotografie-begeistert und Stratege durch und durch. Kann alles.

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

27, Köln, Projektmanagerin. Workshop-Junkie und Handy-süchtig. Sprachen-Genie mit italienischen Wurzeln.

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

36, Stuttgart, Softwareentwickler. Digital Native und PC-Freak durch und durch. Spielt perfekt Gitarre.

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

55, Düsseldorf, Personalmanagerin. Liebt ihren Garten genauso wie WordPress. Geboren in Südafrika.

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

52, Bergisch-Gladbach, Teamleiter IT. Technik-affin. Hat für jedes Problem eine Lösung parat. Sehr geduldig.

Unsere Redaktion:

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

Schreibe einen Kommentar