USB-Geräte unter Windows 11: Ursachen für Blockierungen und Lösungen

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 15. April 2026, zuletzt aktualisiert: 15. April 2026

Wenn Windows 11 einige USB-Geräte nicht erkennt oder sie blockiert, kann dies ärgerlich sein. Die Gründe dafür sind vielfältig: von Treiberproblemen bis hin zu Hardwareinkompatibilitäten. In diesem Artikel beleuchten wir die häufigsten Ursachen und bieten praktische Lösungen für die häufigsten Probleme.

Häufige Ursachen für USB-Blockierungen

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass Windows 11 USB-Geräte nicht richtig erkennt oder blockiert. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Treiberprobleme: Veraltete oder inkompatible Treiber können dazu führen, dass USB-Geräte nicht korrekt funktionieren. Windows benötigt den aktuellen Treiber, um das angeschlossene Gerät zu identifizieren und die Funktionen bereitzustellen.
  • Stromversorgung: Einige USB-Geräte benötigen mehr Strom, als der Port bereitstellen kann. Dies kann insbesondere bei Geräten wie externen Festplatten auftreten.
  • USB-Port-Fehler: Physische Schäden oder Fehlfunktionen am USB-Port können dazu führen, dass angeschlossene Geräte nicht erkannt werden.
  • Windows-Einstellungen: Bestimmte Windows-Sicherheitseinstellungen oder Gruppenrichtlinien können USB-Geräte blockieren.

Diagnose und Lösungen

Die Diagnose der Probleme ist der erste Schritt zur Lösung. Hier sind einige Schritte, die Sie durchführen können:

  1. USB-Geräte an anderen Ports testen: Schließen Sie das USB-Gerät an einen anderen USB-Port an, um festzustellen, ob der aktuelle Port das Problem verursacht.
  2. Geräte-Manager überprüfen: Öffnen Sie den Geräte-Manager und suchen Sie nach Ausrufezeichen oder Fehlern bei den USB-Controller- und Anschlussgeräten. Rechtsklicken Sie und wählen Sie „Treiber aktualisieren“ oder „Gerät deinstallieren“ und starten Sie den Computer neu, um den Treiber neu zu installieren.

Falls das Problem weiterhin besteht, kann es hilfreich sein, die Windows-Updates auf den neuesten Stand zu bringen, da Updates oft Behebungen für bekannte Probleme enthalten.

Beispiele und Lösungen im Alltag

Beispiel: Externe Festplatte wird nicht erkannt

Ein häufiges Problem ist, dass externe Festplatten nicht erkannt werden. Hier kann es helfen, die Festplatte an einen anderen PC anzuschließen, um sicherzustellen, dass die Hardware funktioniert. Wenn sie dort erkannt wird, liegt das Problem wahrscheinlich an den Treibern oder den Einstellungen auf Ihrem PC.

Beispiel: Drucker löst keine Verbindung aus

Wenn ein USB-Drucker nicht funktioniert, überprüfen Sie zunächst die Treiber und stellen Sie sicher, dass die Druckwarteschlange nicht blockiert ist. Oftmals kann auch ein einfacher Neustart des PCs und des Druckers die Verbindung wiederherstellen.

Weitere Tipps zur Fehlerbehebung

Wenn die oben genannten Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, versuchen Sie folgende Schritte:

  • Überprüfen Sie, ob das USB-Gerät an einem anderen Computer funktioniert, um ein Hardwareproblem auszuschließen.
  • Testen Sie das Gerät mit einem anderen USB-Kabel, wenn möglich.
  • Deaktivieren Sie vorübergehend die Antivirus-Software, um zu prüfen, ob diese möglicherweise den Zugriff blockiert.

Die Ursachen für Probleme mit USB-Geräten unter Windows 11 sind oft ärgerlich, aber viele der Probleme lassen sich durch systematische Fehlersuche und einfache Lösungen beheben. Wenn alle Stricke reißen, kann eine Rücksetzung der USB-Controller im Geräte-Manager oder sogar ein vollständiger Reset von Windows eine letzte Maßnahme sein, um durchgreifende Probleme zu beheben.

USB-Sperren durch Sicherheitsfunktionen von Windows 11

Windows 11 schützt Systeme deutlich stärker als ältere Versionen und kann dabei Datenträger oder Eingabegeräte teilweise einschränken. Besonders in Unternehmensumgebungen oder auf Notebooks, die geschäftlich genutzt werden, greifen Richtlinien, die den Zugriff auf Massenspeicher über USB kontrollieren. Das Betriebssystem bewertet dabei nicht nur den angeschlossenen Typ, sondern auch Treibersignaturen, Verschlüsselung und bekannte Risikoindikatoren für Schadsoftware.

Auf vielen Systemen überwacht der in Windows integrierte Sicherheitsdienst sämtliche Wechseldatenträger, bevor sie bereitgestellt werden. Wird ein hohes Risiko erkannt oder sind bestimmte Gerätetypen durch Gruppenrichtlinien blockiert, erscheint das Gerät zwar häufig im Geräte-Manager, steht aber im Explorer nicht zur Verfügung. In solchen Fällen helfen Standardmaßnahmen wie ein anderer USB-Port oder ein anderes Kabel nur bedingt. Hier kommt es auf die korrekte Konfiguration der Sicherheitsfunktionen an.

Zusätzlich spielen Verschlüsselungslösungen und Datenschutzvorgaben eine Rolle. Einige Unternehmen erlauben beispielsweise nur verschlüsselte USB-Sticks, die über BitLocker oder andere Lösungen verwaltet werden. Auch auf privaten Rechnern kann eine Sicherheitssoftware eigene Regeln setzen und bestimmte Signaturen oder Controller-Chips abweisen. Dadurch entstehen Situationen, in denen ein Stick an einem anderen PC tadellos funktioniert, auf einem streng abgesicherten Windows-11-Rechner jedoch vollständig abgewiesen wird.

Wer die Schutzmechanismen verstehen möchte, sollte sich die wichtigsten Schaltstellen in Windows 11 ansehen:

  • Windows-Sicherheit mit Geräteschutz, Viren- und Bedrohungsschutz sowie Ransomware-Schutz.
  • Gruppenrichtlinien-Editor (bei Pro- und Enterprise-Editionen), in dem sich USB-Regeln und Wechseldatenträger-Richtlinien finden.
  • Registry-Einträge, die ein automatisches Deaktivieren von USB-Speichern steuern.
  • Optionale Sicherheitssoftware von Drittanbietern, die eigene Filter für USB-Traffic mitbringt.

Eine systematische Prüfung dieser Komponenten deckt häufig die Ursache für eine Zugriffsverweigerung auf. Wichtig ist, Änderungen nachvollziehbar und schrittweise vorzunehmen, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Schrittweise Kontrolle der Windows-Sicherheitsfunktionen

Ein sinnvoller Einstieg führt über die Windows-Sicherheitsoberfläche. Dort lässt sich schnell feststellen, ob Schutzmodule auf Wechseldatenträger reagieren und möglicherweise den Zugriff einschränken.

  1. Über das Startmenü die Suche öffnen und nach Windows-Sicherheit suchen.
  2. Den Bereich Viren- & Bedrohungsschutz aufrufen.
  3. Unter Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz nachsehen, ob ein Echtzeitschutz oder ein überwachter Ordnerzugriff aktiv ist, der Wechseldatenträger betrifft.
  4. Vorübergehend den Zugriffsschutz testweise reduzieren, um zu prüfen, ob das USB-Gerät danach verfügbar wird.

Zeigt dieser Test, dass Sicherheitsfunktionen den Anschluss einschränken, sollten dauerhafte Lösungen gefunden werden. Dazu gehört, vertrauenswürdige Geräte über Ausnahmeregeln freizugeben, statt Schutzfunktionen komplett auszuschalten. Bei USB-Sticks mit sensiblen Daten empfiehlt sich eine zusätzliche Verschlüsselung mit BitLocker, die das Risiko bei Verlust senkt und zugleich mit Unternehmensvorgaben harmoniert.

USB-Richtlinien, Gruppenrichtlinien und Registry-Einstellungen

Neben den sichtbaren Sicherheitseinstellungen steuern Richtlinien und Registry-Werte die Nutzung von Wechseldatenträgern sehr direkt. Administratoren können damit bestimmte USB-Klassen, einzelne Ports oder ganze Gerätegruppen sperren. Auf privat genutzten Rechnern werden solche Einstellungen manchmal unbewusst durch Tuning-Tools oder falsch übernommene Skripte verändert, wodurch bestimmte Sticks oder Festplatten scheinbar ohne Grund abgewiesen werden.

In Unternehmensnetzwerken spielen Gruppenrichtlinien die zentrale Rolle. Darüber lassen sich beispielsweise alle USB-Speicher sperren, während Tastaturen, Mäuse und Smartcard-Lesegeräte weiterhin erlaubt bleiben. Das führt dazu, dass ein USB-Drucker problemlos funktioniert, aber ein externer Datenträger mit identischer Schnittstelle keine Laufwerkszuordnung erhält. Wer einen eigenen PC mit Windows 11 nutzt, kann veränderte Richtlinien über den lokalen Editor nachvollziehen.

So prüfen Sie auf einem System mit Pro- oder Enterprise-Edition relevante Richtlinien:

  1. Win + R drücken und gpedit.msc eingeben.
  2. Zu Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → System → Wechselmedienzugriff wechseln.
  3. Einträge wie Zugriff auf alle Wechselmedienklassen verweigern oder Nur Lesezugriff auf Wechselmedien prüfen.
  4. Richtlinien, die auf aktiviert stehen und den Zugriff unterbinden, auf Nicht konfiguriert oder deaktiviert stellen, wenn der Rechner nicht zentral verwaltet wird.

Nach Anpassungen ist ein Neustart sinnvoll, damit Richtlinien sauber übernommen werden. In verwalteten Domänen sollte jede Änderung mit der IT-Abteilung abgestimmt werden, damit Sicherheitsvorgaben erhalten bleiben.

Registry-Schalter für USB-Speicher erkennen

Auch ohne Gruppenrichtlinien lassen sich USB-Speicher über die Registry deaktivieren. Hat ein Tool solche Werte gesetzt oder wurde ein Tweak aus dem Internet übernommen, lässt sich die Funktion an Schlüsselpositionen überprüfen. Vor Änderungen empfiehlt sich ein Backup der Registry, damit sich fehlerhafte Anpassungen bei Bedarf rückgängig machen lassen.

Wesentliche Stellen für Massenspeicher sind unter anderem:

  • HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesUSBSTOR
  • HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesusbstorStart (Wert 4 bedeutet häufig deaktiviert)

Wer an diesen Stellen ungewöhnliche Werte entdeckt, kann sie auf Standardwerte wie 3 für den Start-Typ zurückstellen. Anschließend empfiehlt sich ein kompletter Neustart sowie ein erneuter Test mit dem betroffenen Gerät. Führen Änderungen nicht zum Erfolg, bleibt der Geräte-Manager als nächste Prüfstelle, um zu erkennen, ob der Treiber das Gerät korrekt initialisiert.

Treiberkonflikte, USB-Versionen und Stromversorgung

Neben Richtlinien und Sicherheitsmodulen lösen auch sehr technische Aspekte eine Blockade aus. Dazu gehören unpassende Treiber, Konflikte zwischen unterschiedlichen USB-Generationen und eine unzureichende Stromversorgung. Moderne Notebooks sparen Energie und reduzieren an bestimmten Ports die Leistung, was besonders bei externen Festplatten oder USB-Hubs mit mehreren angeschlossenen Geräten auffällt. In solchen Situationen wird das Gerät zwar gemeldet, aber der Aufbau einer stabilen Verbindung scheitert.

Windows 11 versucht, für viele USB-Geräte passende Standardtreiber bereitzustellen. Spezialisierte Hardware wie ältere Audio-Interfaces, Industrie-Controller oder proprietäre Verschlüsselungssticks benötigen jedoch vom Hersteller signierte Treiber. Fehlt diese Komponente, kommt es leicht zu Fehlermeldungen im Geräte-Manager. Ein gelbes Warndreieck oder die Anzeige als unbekanntes Gerät führt dann dazu, dass das Gerät vom System zwar erkannt, aber bewusst nicht eingebunden wird.

Besonders deutlich wird dieses Verhalten bei Mischungen aus USB 2.0, 3.x und 4. Ports. Ältere Hardware funktioniert in vielen Fällen an modernen Ports, manchmal aber nur eingeschränkt. Ebenso sorgt ein billiger passiver Hub dafür, dass die zur Verfügung stehende Strommenge nicht ausreicht. Folgen sind spontane Verbindungsabbrüche, Fehler beim Schreiben auf Datenträger oder eine komplette Ablehnung des Geräts durch das Betriebssystem.

Mit einer strukturierten Vorgehensweise lassen sich diese Probleme meist eingrenzen:

  • Test an einem anderen Port, möglichst direkt am Mainboard statt über einen Hub.
  • Verwendung eines eigenen, ausreichend dimensionierten Netzteils bei aktiven USB-Hubs.
  • Treiberaktualisierung über den Geräte-Manager oder direkt über die Herstellerseite.
  • Überprüfung, ob das Gerät an einem zweiten Rechner mit anderer USB-Generation stabil arbeitet.

Wer mehrere dieser Maßnahmen kombiniert, stellt schnell fest, ob es sich um einen Strom- oder Treiberfehler handelt. Sobald das Gerät an einem ausreichend versorgten Port mit aktuellem Treiber zuverlässig funktioniert, bleiben meist nur noch sicherheitsrelevante Einschränkungen oder ein echter Hardwaredefekt als Ursache.

Energieoptionen und selektives USB-Energiesparen

Windows 11 nutzt Energiesparmechanismen, um Akkulaufzeiten zu verbessern und den Verbrauch zu senken. Dazu gehört auch das selektive USB-Energiesparen. Diese Funktion kann einzelnen Ports den Strom entziehen, wenn sie scheinbar ungenutzt sind. Bei empfindlicher Hardware reicht bereits eine kurze Unterbrechung aus, damit das System das Gerät trennt und anschließend nicht mehr sauber einbindet.

Die zentralen Einstellungen finden sich in den Energieoptionen:

  1. Über die Systemsteuerung oder das Einstellungsmenü zum Bereich Energieoptionen wechseln.
  2. Den aktuell aktiven Energiesparplan auswählen und auf Energiesparplaneinstellungen ändern klicken.
  3. Auf Erweiterte Energieeinstellungen ändern gehen.
  4. Im Abschnitt USB-Einstellungen das selektive USB-Energiesparen suchen und testweise deaktivieren.

Nach einem Neustart lässt sich beobachten, ob das betroffene Gerät nun stabil bleibt. Bei Notebooks kann eine dauerhafte Abschaltung dieser Funktion die Akkulaufzeit geringfügig verringern, sorgt jedoch für eine deutlich robustere Erkennung externer Geräte. Wer häufig mit Audio-Hardware, externen Laufwerken oder Capture-Karten arbeitet, profitiert von dieser Maßnahme besonders.

Fehleranalyse mit Protokollen und versteckten Systemwerkzeugen

Wenn ein Gerät trotz Treiberaktualisierung, geänderter Energieoptionen und geprüfter Richtlinien immer noch nicht zur Zusammenarbeit bereit ist, helfen tiefere Diagnosetools. Windows 11 protokolliert viele Vorgänge beim Anschluss neuer Hardware im Hintergrund. Diese Informationen bleiben oft ungenutzt, bieten aber wertvolle Hinweise, ob es sich um einen Treiberfehler, eine Signaturproblematik oder eine blockierte Gerätekategorie handelt.

Ein zentraler Einstiegspunkt ist die Ereignisanzeige. Dort finden sich unter anderem Einträge zum Plug-and-Play-Manager, zur Treiberinitialisierung und zu sicherheitsrelevanten Entscheidungen von Windows-Schutzmechanismen. Durch die zeitliche Zuordnung zum Moment des Ansteckens lassen sich Fehlerquellen eingrenzen.

So nutzen Sie die Ereignisanzeige gezielt für USB-Probleme:

  1. Win + X drücken und Ereignisanzeige auswählen.
  2. Zu Windows-Protokolle → System wechseln.
  3. Den Zeitpunkt des Anschlusses merken und nach Einträgen suchen, die in diesen Zeitraum fallen und den Plug-and-Play-Dienst oder USB-Komponenten betreffen.
  4. Details der Meldungen öffnen, um Fehlercodes, betroffene Treiberdateien oder Klassen-GUIDs zu erkennen.

Treffen dort wiederholt Hinweise auf einen fehlerhaften oder inkompatiblen Treiber auf, empfiehlt sich eine vollständige Deinstallation des betreffenden Geräts im Geräte-Manager inklusive Treiberentfernung, gefolgt von einem Neustart. Anschließend kann ein frisch heruntergeladener Treiber des Herstellers installiert werden, bevor das Gerät erneut verbunden wird.

Zusätzliche Tools und Einstellungen für eine robuste USB-Umgebung

Neben den integrierten Protokollen existieren weitere Hilfsmittel in Windows 11, die bei USB-Problemen oft übersehen werden. Dazu zählen das Zuverlässigkeitsverlauf-Tool, die Problembehandlung für Hardware und Geräte (teils nur noch über versteckte Aufrufe erreichbar) sowie die Möglichkeit, beschädigte Systemdateien zu reparieren. Häufig ließen sich damit bereits Situationen lösen, in denen mehrere USB-Komponenten zeitgleich ansprechbar blieben, bestimmte Gerätetypen aber

Häufige Fragen zu USB Geräten unter Windows 11

Warum erscheint mein USB Gerät nur kurz und verschwindet dann wieder?

Oft liegt ein kurzzeitig instabiler USB-Treiber oder eine Energieeinstellung vor, die den Port zu früh abschaltet. Prüfen Sie in den Energieoptionen und im Geräte-Manager, ob die Energieverwaltung für USB-Root-Hubs deaktiviert ist und aktualisieren Sie die Treiber der betroffenen USB-Controller.

Wie erkenne ich, ob Windows 11 mein USB Gerät aus Sicherheitsgründen blockiert?

In solchen Fällen findet sich häufig ein Eintrag mit Warnsymbol im Geräte-Manager und im Zuverlässigkeitsverlauf sind entsprechende Hinweise auf Fehlfunktionen zu sehen. Zusätzlich können Sie im Windows-Sicherheitscenter und im Ereignisprotokoll kontrollieren, ob Sicherheitsrichtlinien oder Schutzmodule das Gerät eingeschränkt haben.

Was kann ich tun, wenn USB-Sticks an einem PC funktionieren und an einem anderen nicht?

Auf dem betroffenen Rechner sollten Sie zuerst alle USB-Treiber neu installieren und nach Chipsatz-Updates des Mainboards suchen. Hilft das nicht, prüfen Sie in den Gruppenrichtlinien und in eventuell vorhandener Unternehmenssoftware, ob bestimmte Wechseldatenträger per Richtlinie deaktiviert wurden.

Weshalb werden USB 3.0 Geräte an manchen Ports nur als USB 2.0 erkannt?

In diesem Fall arbeiten häufig die schnellen Leitungen des Ports nicht korrekt oder der Treiber des USB-3-Controllers ist veraltet. Installieren Sie die aktuellen Mainboard- oder Notebook-Treiber und testen Sie verschiedene Ports am Gerät, um einen physisch beschädigten Anschluss auszuschließen.

Wie kann ich verhindern, dass Windows 11 USB Geräte im Energiesparmodus deaktiviert?

Öffnen Sie die Energieoptionen, wählen Sie Ihren aktiven Plan und passen Sie die erweiterten Einstellungen für USB selektives Energiesparen an. Zusätzlich deaktivieren Sie im Geräte-Manager in den Eigenschaften der USB-Root-Hubs das Recht, das Gerät zur Energieeinsparung abzuschalten.

Was mache ich, wenn ein USB Gerät zwar Strom bekommt, aber nicht im Explorer erscheint?

In der Datenträgerverwaltung können Sie prüfen, ob dem Datenträger ein Laufwerksbuchstabe fehlt oder ob das Dateisystem beschädigt ist. Weisen Sie bei Bedarf einen neuen Buchstaben zu oder führen Sie eine Fehlerprüfung beziehungsweise eine Datenrettung mit geeigneten Tools durch, bevor Sie den Datenträger neu formatieren.

Kann eine Sicherheitssoftware den Zugriff auf USB Geräte verhindern?

Viele Sicherheitslösungen bieten Module zum Sperren von Wechseldatenträgern, die unauffällig im Hintergrund aktiv sein können. Kontrollieren Sie die Einstellungen Ihrer Sicherheitssoftware und schalten Sie testweise Schutzfunktionen für USB-Geräte ab, um zu sehen, ob der Zugriff danach wieder möglich ist.

Warum erkennt Windows 11 ältere USB-Geräte nur nach einem Neustart?

Ältere Hardware verwendet teilweise veraltete Protokolle, die mit modernen Energiespar- und Schnellstartfunktionen nicht optimal harmonieren. Deaktivieren Sie den Schnellstart in den Energieoptionen und prüfen Sie, ob der Hersteller des Geräts aktualisierte Treiber oder Firmware anbietet.

Welche Rolle spielt das verwendete USB-Kabel bei Verbindungsproblemen?

Ungeschirmte oder beschädigte Kabel sowie Kabel mit zu hoher Länge können die Signalqualität deutlich verschlechtern. Nutzen Sie möglichst kurze, hochwertige Kabel des passenden Standards und testen Sie im Fehlerfall immer ein alternatives Kabel, bevor Sie ein Gerät als defekt einstufen.

Wie kann ich testen, ob ein USB-Port selbst beschädigt ist?

Schließen Sie mehrere funktionierende USB-Geräte nacheinander am verdächtigen Port an und vergleichen Sie das Verhalten mit anderen Anschlüssen am selben Rechner. Bleiben die Probleme nur an einem Port bestehen, spricht dies klar für einen Hardwaredefekt, der meist nur durch eine Reparatur oder ein Austauschgerät behoben werden kann.

Hilft eine Neuinstallation von Windows 11 bei hartnäckigen USB-Problemen?

Eine Neuinstallation kann tief sitzende Treiberkonflikte oder beschädigte Systemkomponenten beseitigen, die sich anders nicht mehr korrigieren lassen. Vor diesem Schritt sollten Sie jedoch alle anderen Maßnahmen wie Treiber-Updates, Systemdateiprüfungen und die Rücksetzung der Energieoptionen ausgeschöpft haben.

Fazit

Störungen bei USB Geräten unter Windows 11 lassen sich in den meisten Fällen durch systematische Diagnose und angepasste Einstellungen lösen. Wer Treiber, Energieverwaltung, Sicherheitsrichtlinien und Hardware Schritt für Schritt überprüft, bringt fast jedes Gerät wieder zum Laufen. Mit den beschriebenen Vorgehensweisen stehen alle wichtigen Werkzeuge bereit, um auch komplexere Konstellationen sicher zu beherrschen.

Checkliste
  • Treiberprobleme: Veraltete oder inkompatible Treiber können dazu führen, dass USB-Geräte nicht korrekt funktionieren. Windows benötigt den aktuellen Treiber, um das angeschlossene Gerät zu identifizieren und die Funktionen bereitzustellen.
  • Stromversorgung: Einige USB-Geräte benötigen mehr Strom, als der Port bereitstellen kann. Dies kann insbesondere bei Geräten wie externen Festplatten auftreten.
  • USB-Port-Fehler: Physische Schäden oder Fehlfunktionen am USB-Port können dazu führen, dass angeschlossene Geräte nicht erkannt werden.
  • Windows-Einstellungen: Bestimmte Windows-Sicherheitseinstellungen oder Gruppenrichtlinien können USB-Geräte blockieren.

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