Wenn im Datei-Explorer von Windows der Eintrag „Dieser PC“ verschwunden ist, lässt sich das in den meisten Fällen über die Einstellungen oder die Registry wieder aktivieren. Meist sind nur Ansichtsoptionen oder Gruppenrichtlinien verstellt, selten liegt ein Defekt am System vor.
Mit ein paar gezielten Schritten kannst du prüfen, ob nur eine Anzeigeoption geändert wurde, ob Systemdateien beschädigt sind oder ob ein Benutzerprofil-Problem vorliegt. Je nachdem, was du herausfindest, gibt es passende Wege, um den Eintrag wieder sichtbar zu machen.
Erste Checks im Explorer: Ist „Dieser PC“ wirklich weg?
Bevor du tief in Systemeinstellungen oder Registry eintauchst, lohnt ein Blick auf die einfachen Ursachen im Explorer selbst. Oft ist nur die Navigation angepasst oder eine Ansicht umgeschaltet.
Öffne zunächst den Datei-Explorer über das Ordnersymbol in der Taskleiste oder mit der Tastenkombination Windows-Taste + E. Achte dann auf folgende Punkte:
- Prüfe im linken Bereich (Navigationsbereich), ob der Eintrag vielleicht nur nach unten verschoben oder in einer Gruppe eingeklappter Elemente steckt.
- Drücke die Taste F10 oder Alt, damit im oberen Bereich die Menüleiste sichtbar wird, und prüfe dort die Ansichtseinstellungen.
- Wechsle einmal testweise in die Adresszeile und gib „shell:MyComputerFolder“ ein, um zu sehen, ob der Inhalt von „Dieser PC“ generell erreichbar ist.
Erscheint der Inhalt über „shell:MyComputerFolder“, aber der Eintrag im Navigationsbereich fehlt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um ein Anzeigeproblem im Explorer. Dann helfen meist Anpassungen im Bereich Ordneroptionen oder Navigationsbereich.
Ordneroptionen anpassen: „Dieser PC“ wieder im Navigationsbereich einblenden
Windows bietet im Explorer verschiedene Optionen, um Elemente im Navigationsbereich ein- oder auszublenden. Manchmal ist dort eine Einstellung verstellt, sodass zentrale Einträge nicht mehr auftauchen.
Um die relevanten Optionen zu überprüfen, gehe Schritt für Schritt vor:
- Öffne den Datei-Explorer.
- Klicke oben auf „Ansicht“ (bei Windows 11 auf die drei Punkte und dann auf „Optionen“).
- Wähle „Optionen“ oder „Ordner- und Suchoptionen ändern“.
- Wechsle in den Reiter „Allgemein“ und prüfe unter „Datei-Explorer öffnen für“, ob „Dieser PC“ oder „Start“ eingestellt ist. Stelle hier testweise auf „Dieser PC“ um.
- Bestätige mit „OK“ und starte den Explorer neu (alle Explorer-Fenster schließen und neu öffnen).
Wenn du den Explorer auf diese Weise so einstellst, dass er standardmäßig mit der Übersicht der Laufwerke startet, taucht der Eintrag häufig wieder normal auf. Sollte er weiterhin im linken Bereich fehlen, lohnt ein Blick auf die Einstellungen für den Navigationsbereich.
Navigationsbereich prüfen: Alle Standardgruppen anzeigen lassen
Der Navigationsbereich im Explorer kann Gruppen wie Schnellzugriff, Netzwerkeinträge oder Systemordner ausblenden. Der Systemeintrag, der die Laufwerke darstellt, wird bei falschen Einstellungen teilweise unterdrückt.
Um die Konfiguration des Navigationsbereichs zu kontrollieren, kannst du diese Schritte nutzen:
- Im Explorer oben auf „Ansicht“ gehen (bei Windows 11: Reiter „Ansicht“ über die drei Punkte).
- „Navigationsbereich“ wählen.
- Darauf achten, dass „Navigationsbereich“ und „Alle Ordner anzeigen“ aktiviert sind.
- Ist „Erweitern bis zu aktuellen Ordner“ aktiv, ändere testweise die Einstellung, um die Darstellung zu vereinfachen.
Nachdem du diese Einstellungen angepasst hast, schließe alle Explorer-Fenster und öffne eines neu. Wenn nun wieder Systemgruppen sichtbar sind, taucht auch der Computer-Eintrag in vielen Fällen wieder auf.
Registrierungseintrag für „Dieser PC“ kontrollieren
Windows verwaltet den sichtbaren Eintrag für den Computer im Explorer über bestimmte Registry-Schlüssel. Wenn dort etwas entfernt oder deaktiviert wurde, verschwindet die Anzeige, obwohl das System selbst noch funktioniert.
Die Registrierung (Registry) ist eine zentrale Konfigurationsdatenbank in Windows. Änderungen daran sollten immer mit Vorsicht erfolgen, da falsche Werte zu Systemproblemen führen können. Vor Anpassungen ist ein Backup sinnvoll.
Eine typische Vorgehensweise sieht so aus:
- Drücke Windows-Taste + R, gib „regedit“ ein und bestätige mit Enter.
- Bestätige gegebenenfalls die Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung.
- Wechsle zu folgendem Pfad (je nach System kann er geringfügig abweichen):
HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionExplorerMyComputerNameSpace - In diesem Bereich liegen Unterschlüssel, die die angezeigten Elemente im Bereich des Computer-Eintrags steuern.
Sollte dort nichts mehr vorhanden sein oder ein Eintrag fehlen, kann der Computerbereich im Explorer unvollständig oder unsichtbar werden. Viele Nutzer entfernen hier Schlüssel, um die Ansicht „aufzuräumen“, und wundern sich später, dass der zentrale Eintrag fehlt.
Wenn du in der Registry arbeitest, exportiere den betroffenen Schlüssel zunächst mit „Datei > Exportieren“, damit du ihn bei Bedarf wiederherstellen kannst. Für die Wiederherstellung des Standardzustands ist es am sichersten, eine Systemwiederherstellung oder ein Backup zu nutzen, in dem die ursprünglichen Registry-Einträge enthalten sind.
Systemdateien prüfen: Beschädigungen ausschließen
Ein fehlender Eintrag im Explorer kann auch durch beschädigte Systemdateien ausgelöst werden. Windows bietet mit Systemdatei-Überprüfung und DISM-Werkzeug integrierte Mittel, um solche Beschädigungen zu erkennen und zu reparieren.
Um Systemdateien zu prüfen, kannst du diese Abfolge nutzen:
- Öffne das Startmenü, tippe „cmd“ ein.
- Klicke mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wähle „Als Administrator ausführen“.
- Gib den Befehl sfc /scannow ein und bestätige mit Enter.
- Warte, bis der Scan abgeschlossen ist. Der Vorgang kann einige Minuten dauern.
Der Befehl „sfc /scannow“ untersucht geschützte Systemdateien und stellt sie, falls möglich, durch eine zwischengespeicherte Kopie wieder her. Nach Abschluss der Prüfung erhältst du eine Meldung, ob Beschädigungen gefunden und behoben wurden.
Wenn danach weiterhin Auffälligkeiten im Explorer bestehen, kann ein ergänzender DISM-Scan helfen. Erneut als Administrator in der Eingabeaufforderung kannst du nacheinander diese Befehle ausführen:
- DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
- DISM /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
- DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Zwischen den Befehlen sollte genügend Zeit gelassen werden, damit der jeweilige Vorgang vollständig durchläuft. Nach einem anschließenden Neustart des Rechners lässt sich prüfen, ob der Explorer-Eintrag wieder erschienen ist.
Unterschiede zwischen Windows 10 und Windows 11 beachten
Obwohl die Explorer-Funktion in Windows 10 und Windows 11 ähnelt, unterscheiden sich Menüführung und Beschriftungen teilweise deutlich. Das kann den Eindruck erwecken, etwas sei verschwunden, obwohl es nur anders heißt oder an eine andere Stelle gewandert ist.
Einige typische Unterschiede sind:
- In Windows 10 findet sich der Reiter „Ansicht“ klassisch in der Menüleiste, während Windows 11 eine kombinierte Symbolleiste mit einem Untermenü über die drei Punkte bietet.
- Die Standardeinstellung „Datei-Explorer öffnen für“ kann entweder auf die Startseite oder direkt auf die Laufwerksansicht zeigen. Wer hier eine andere Option erwartet, vermutet schnell, eine Funktion sei entfernt worden.
- Windows 11 nutzt den Begriff „Startseite“ an Stellen, an denen viele Nutzer „Schnellzugriff“ oder „Dieser PC“ suchen.
Wenn du auf eine neue Windows-Version umgestiegen bist, lohnt es sich, die Beschriftungen genauer anzusehen, bevor aufwendige Reparaturen gestartet werden. Oft steckt hinter einer neuen Benennung die gewohnte Funktionalität.
Eigene Symbole, Schnellzugriff und Verknüpfungen als Übergangslösung
Auch wenn der klassische Systemeintrag einmal nicht auftauchen will, musst du nicht auf schnellen Zugriff auf Laufwerke und Ordner verzichten. Windows bietet mehrere Wege, um häufig genutzte Bereiche seitlich zu verankern oder ins Startmenü zu packen.
Ein möglicher Ansatz ist, die wichtigsten Laufwerke im Schnellzugriff zu hinterlegen:
- Öffne den Explorer und wechsle zu einem Laufwerk oder Ordner deiner Wahl.
- Klicke mit der rechten Maustaste darauf und wähle „An Schnellzugriff anheften“.
- Die angehefteten Elemente erscheinen dann dauerhaft oben im Navigationsbereich.
Zusätzlich kannst du auf dem Desktop Verknüpfungen zu den Laufwerken anlegen und diese bei Bedarf in die Taskleiste oder ins Startmenü ziehen. Das ersetzt zwar nicht den fehlenden Systemeintrag, überbrückt aber die Nutzung, bis die eigentliche Ursache behoben ist.
Typische Fehlerquellen: Einstellungen zurückgesetzt oder Tuning-Tools genutzt
In vielen Fällen verschwindet der Explorer-Eintrag, nachdem Optimierungstools, „Tuning“-Programme oder Registry-Cleaner genutzt wurden. Diese Anwendungen ändern häufig Einträge, die sie für überflüssig halten, was sich später als problematisch erweist.
Wenn der Eintrag kurz nach dem Einsatz eines solchen Werkzeugs verschwunden ist, kann eine Wiederherstellung der dort angelegten Sicherung helfen. Viele Tools bieten eine Funktion, die vor Änderungen automatisch ein Backup der Registry anlegt. Oft genügt es, in der jeweiligen Software die Option zum Zurücksetzen der Änderungen zu wählen.
Ein weiterer häufiger Auslöser ist das Zurücksetzen von Windows-Einstellungen durch ein Update oder ein fehlerhaftes Profil. Nach größeren Funktions-Updates werden gewisse Standardansichten manchmal neu gesetzt, sodass gewohnte Einträge scheinbar verloren gehen.
Benutzerprofil prüfen: Tritt das Problem bei allen Konten auf?
Um herauszufinden, ob das Verschwinden des Eintrags mit einem speziellen Benutzerprofil zusammenhängt, hilft ein Test mit einem anderen Konto. So lässt sich besser eingrenzen, ob ein systemweiter Fehler oder ein lokales Profilproblem vorliegt.
Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:
- Melde dich vom aktuellen Windows-Konto ab.
- Melde dich mit einem anderen lokalen Benutzerkonto oder einem zweiten Microsoft-Konto an.
- Öffne dort den Explorer und prüfe, ob der gesuchte Eintrag vorhanden ist.
Ist der Eintrag in anderen Profilen vorhanden, sind die Systemfunktionen intakt und nur die Einstellungen des ursprünglichen Profils beschädigt oder verstellt. In diesem Fall kann sich eine Reparatur oder ein Neuaufbau des Profils lohnen. Das bedeutet allerdings Aufwand, da Daten und Einstellungen migriert werden müssen.
Alltagssituation: Nach einem System-Update ist der Eintrag verschwunden
Viele Nutzer merken erst nach einem größeren Funktionsupdate von Windows, dass die gewohnte Ansicht im Explorer sich verändert hat. Häufig berichten Anwender, dass kurz nach einem Neustart plötzlich andere Startseiten und Menüs erscheinen.
Ein typischer Ablauf sieht so aus: Vor dem Update war der Explorer so eingestellt, dass beim Öffnen die Laufwerke angezeigt wurden. Nach dem Update stellt Windows auf eine Startseite mit zuletzt verwendeten Dateien und empfohlenen Inhalten um. Der Eindruck entsteht, der Computer-Eintrag sei nicht mehr vorhanden, obwohl er schlicht über die linke Seitenleiste oder einen Menüpunkt erreicht werden kann.
In solchen Situationen hilft es, in den Ordneroptionen wieder festzulegen, dass der Explorer mit der Laufwerksansicht starten soll. Ergänzend lohnt ein Blick auf die neuen Bezeichnungen und Einträge, um sicherzugehen, wo sich die gewohnten Funktionen jetzt verbergen.
Netzwerkeinbindung und Domänenrichtlinien als Sonderfall
In Unternehmensumgebungen gibt es häufig Gruppenrichtlinien, die das Aussehen des Explorers und die verfügbaren Einträge steuern. Administratoren können bestimmte Elemente ausblenden, um Fehlbedienungen zu vermeiden oder die Oberfläche zu vereinheitlichen.
Wenn dein Rechner Mitglied einer Domäne ist oder zentral verwaltet wird, kann der fehlende Eintrag auf eine solche Richtlinie zurückgehen. Hinweise darauf sind zum Beispiel:
- Veränderungen treten ohne eigenes Zutun nach einer Anmeldung im Firmennetzwerk auf.
- Mehrere Kollegen berichten von ähnlichen Änderungen in kurzer Zeit.
- Bestimmte Einstellungsdialoge sind ausgegraut oder mit einem Hinweis auf Systemadministrator versehen.
In dieser Konstellation solltest du nicht eigenständig versuchen, Richtlinien zu umgehen oder Registry-Schlüssel manuell anzupassen. Stattdessen ist der Kontakt zur IT-Abteilung sinnvoll, damit geprüft werden kann, ob eine bewusste Konfiguration oder ein Fehler in einer ausgerollten Richtlinie vorliegt.
Explorer zurücksetzen: Cache und Ablauf bereinigen
Manchmal liegt die Ursache weniger in tiefen Systemeinstellungen als in einem „verschluckten“ Explorer-Cache. Zwischengespeicherte Einträge und Anzeigeeinstellungen können zu merkwürdigen Effekten führen, bei denen einzelne Elemente nicht mehr auftauchen.
Um den Explorer in einen sauberen Zustand zu bringen, kannst du folgende Abfolge nutzen:
- Schließe alle geöffneten Explorer-Fenster.
- Drücke Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
- Suche im Tab „Prozesse“ nach „Windows-Explorer“.
- Klicke mit der rechten Maustaste darauf und wähle „Neu starten“.
Dieser Neustart erzeugt keinen Datenverlust, setzt aber die laufende Explorer-Instanz zurück. Falls der Eintrag erst seit kurzer Zeit verschwunden ist, kann ein einfacher Explorer-Neustart bereits helfen.
Zusätzlich lässt sich der Ablauf des Explorers über die Ordneroptionen löschen. Im Reiter „Allgemein“ findest du den Abschnitt „Datenschutz“, in dem sich der Ablauf bereinigen lässt. Nach einem anschließenden Neustart sind viele Anzeigeprobleme verschwunden.
Datensicherheit im Blick behalten
Auch wenn ein fehlender Eintrag im Explorer zunächst nach einem reinen Anzeigeproblem aussieht, kann er Hinweise auf tiefere Systemprobleme liefern. Beschädigte Systemdateien, fehlerhafte Laufwerke oder Probleme mit Benutzerprofilen sollten nicht dauerhaft ignoriert werden.
Unabhängig davon, ob du die Anzeige wiederherstellen kannst, ist es sinnvoll, regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Daten anzulegen. Externe Festplatten, Netzwerkspeicher oder Cloud-Dienste bieten sich als Ergänzung an. So bleiben deine Dateien geschützt, selbst wenn der Explorer auf einem bestimmten System einmal Schwierigkeiten macht.
Häufige Fragen zur Anzeige von „Dieser PC“ im Explorer
Warum taucht „Dieser PC“ im Explorer plötzlich nicht mehr auf?
Meist liegt es an geänderten Explorer-Einstellungen, etwa im Navigationsbereich oder bei den Ordneroptionen. Seltener sind Gruppenrichtlinien, Registry-Einträge oder Tools zur Systemoptimierung verantwortlich, die den Eintrag ausgeblendet haben.
Wie kann ich „Dieser PC“ im Navigationsbereich wieder aktivieren?
Öffnen Sie die Ordneroptionen, wechseln Sie auf die Registerkarte „Allgemein“ und prüfen Sie, ob der Navigationsbereich so eingestellt ist, dass alle Standardgruppen eingeblendet werden. Anschließend sollten Sie Explorer einmal neu starten, damit die Anpassungen vollständig übernommen werden.
Was kann ich tun, wenn die Registry-Einträge für „Dieser PC“ beschädigt sind?
Vergleichen Sie die relevanten Schlüssel mit einem funktionierenden System oder mit dokumentierten Standardwerten und stellen Sie fehlende Einträge behutsam wieder her. Vor jeder Änderung sollten Sie die Registry sichern, damit Sie bei einem Fehler jederzeit zu einem funktionierenden Zustand zurückkehren können.
Hilft eine Systemdateiprüfung, wenn der Explorer-Eintrag fehlt?
Ein Scan mit „sfc /scannow“ und bei Bedarf „DISM“ kann beschädigte Systemdateien reparieren, die die Darstellung im Explorer beeinträchtigen. Nach einem erfolgreichen Durchlauf empfiehlt es sich, Windows neu zu starten und anschließend zu prüfen, ob der Eintrag wieder sichtbar ist.
Warum lässt sich „Dieser PC“ unter Windows 11 anders finden als unter Windows 10?
Microsoft hat die Oberfläche des Explorers in Windows 11 überarbeitet und einige Standardgruppen anders angeordnet. Dadurch wirkt die Baumstruktur an manchen Stellen verändert, obwohl der eigentliche Funktionsumfang weitgehend identisch bleibt.
Kann ich vorübergehend mit eigenen Verknüpfungen arbeiten, wenn der Eintrag fehlt?
Ja, Sie können zum Beispiel eine Verknüpfung auf den Hauptdatenträger oder wichtige Ordner im Schnellzugriff ablegen. So greifen Sie weiterhin direkt auf Laufwerke und zentrale Speicherorte zu, während Sie im Hintergrund an der Wiederherstellung des ursprünglichen Eintrags arbeiten.
Woran erkenne ich, ob ein Tuning-Tool den Explorer verändert hat?
Typische Hinweise sind mehrere gleichzeitig veränderte Explorer-Elemente, geänderte Symbole oder plötzlich ausgeblendete Gruppen im Navigationsbereich. Prüfen Sie die letzten Anpassungen in dem verwendeten Tool und setzen Sie die entsprechenden Optionen zurück oder deinstallieren Sie das Programm testweise.
Was bedeutet es, wenn der Eintrag nur bei einem Benutzerkonto fehlt?
Dann liegt die Ursache meist in den Profileinstellungen oder individuellen Registry-Schlüsseln des betroffenen Kontos. In diesem Fall lohnt sich ein Vergleich mit einem anderen Konto auf demselben System, um Unterschiede bei den Explorer-Optionen zu erkennen.
Wie gehe ich vor, wenn nach einem Windows-Update der Eintrag verschwindet?
Prüfen Sie zunächst die Explorer-Einstellungen, setzen Sie den Datei-Explorer bei Bedarf zurück und führen Sie eine Systemdateiprüfung durch. Wenn das Problem direkt nach einem Update aufgetreten ist, können Sie außerdem im Zuverlässigkeitsverlauf nach Hinweisen auf Fehler während der Aktualisierung suchen.
Welche Rolle spielen Gruppenrichtlinien in Unternehmensumgebungen?
In Domänen kann die IT-Abteilung über Gruppenrichtlinien steuern, welche Elemente im Explorer sichtbar sind. Ist der Eintrag durch eine Richtlinie ausgeblendet, lässt sich dies nur anpassen, wenn die zuständige Administration die Vorgaben entsprechend ändert.
Wann lohnt sich ein vollständiger Reset des Explorers?
Ein umfassender Reset mit Bereinigung des Verlaufs und des Caches hilft vor allem dann, wenn mehrere Anzeigeprobleme gleichzeitig auftreten. Nach dem Zurücksetzen zeigt der Explorer viele Bereiche wieder im Auslieferungszustand, ohne dass persönliche Dateien verändert werden.
Wie sichere ich meine Daten, während ich nach der Ursache suche?
Erstellen Sie vor umfangreichen Änderungen ein Backup wichtiger Ordner auf ein externes Laufwerk oder in ein Netzlaufwerk. So können Sie im Notfall jederzeit auf Ihre Informationen zugreifen, selbst wenn eine Reparaturmaßnahme nicht wie geplant verläuft.
Fazit
Mit einem systematischen Vorgehen aus Explorer-Prüfung, angepassten Ordneroptionen, Registry-Kontrolle und Systemdateiprüfung lässt sich die gewohnte Ansicht in den meisten Fällen wiederherstellen. Übergangslösungen wie eigene Verknüpfungen und Schnellzugriff-Einträge sichern den Arbeitsfluss, bis die Ursache behoben ist. Wenn zusätzlich Richtlinien oder Fremdtools ins Spiel kommen, hilft ein genauer Blick auf diese Stellschrauben, um den Explorer dauerhaft stabil zu halten.





