Fehler 0xc000021a beim Windows-Start: Ursachen und Lösungen

Lesedauer: 12 Min – Beitrag erstellt: 15. April 2026, zuletzt aktualisiert: 15. April 2026

Der Fehler 0xc000021a tritt häufig auf, wenn Windows nicht richtig geladen werden kann. Dieser kritische Fehler weist darauf hin, dass der Windows-Bootvorgang aufgrund eines Problems mit einem Laufzeitdienst oder einem Microsoft-Anwendungsprozess nicht abgeschlossen werden kann. Oft ist die Ursache ein beschädigter Treiber oder eine fehlerhafte Systemdatei.

Ursachen des Fehlers 0xc000021a

Es gibt mehrere mögliche Ursachen, die den Fehler 0xc000021a auslösen können. Dazu gehören:

  • Beschädigte Systemdateien: Wichtige Dateien, die für den Start von Windows erforderlich sind, können durch Viren oder unsachgemäße Abschaltungen verloren gehen oder beschädigt werden.
  • Treiberprobleme: Inkompatible oder veraltete Treiber können dazu führen, dass Windows nicht ordnungsgemäß startet.
  • Softwarekonflikte: Eine kürzlich installierte Software kann einen Konflikt auslösen, der verhindert, dass Windows korrekt boott.
  • Hardwarefehler: Defekte Speichermodule oder Festplattenschäden können ebenfalls zu diesem Fehler führen.

Diagnose und erste Schritte

Um den Fehler 0xc000021a zu beheben, ist eine systematische Diagnose wichtig. Beginne mit diesen Schritten:

  1. Starte den Computer und drücken während des Hochfahrens mehrfach die Taste F8, um in das Erweitertes Startmenü zu gelangen.
  2. Wähle die Option „Letzte als funktionsfähig bekannte Konfiguration“. Diese Einstellung startet Windows mit den letzten funktionierenden Treibern und Einstellungen.
  3. Wenn das Problem weiterhin besteht, wähle die Option „Abgesicherter Modus“. Hier kannst du möglicherweise fehlerhafte Treiber deinstallieren oder Software entfernen.

Systemdateien reparieren

Wenn der Fehler trotz der vorgenannten Schritte weiterhin auftritt, könntest du die Systemdateien reparieren. Hierbei kannst du folgende Optionen nutzen:

  1. Starte deinen Computer mit einem Windows-Installationsmedium.
  2. Wähle die Option „Computer reparieren“ und dann „Problembehandlung“.
  3. Gehe zu „Eingabeaufforderung“ und gib den Befehl „sfc /scannow“ ein. Dieser Befehl überprüft und repariert beschädigte Systemdateien.

Treiber und Updates überprüfen

Ein weiterer Schritt zur Behebung des Fehlers besteht darin, die Treiber zu überprüfen und sicherzustellen, dass alles aktuell ist. Du solltest:

Anleitung
1Starte den Computer und drücken während des Hochfahrens mehrfach die Taste F8, um in das Erweitertes Startmenü zu gelangen.
2Wähle die Option „Letzte als funktionsfähig bekannte Konfiguration“. Diese Einstellung startet Windows mit den letzten funktionierenden Treibern und Einstellungen.
3Wenn das Problem weiterhin besteht, wähle die Option „Abgesicherter Modus“. Hier kannst du möglicherweise fehlerhafte Treiber deinstallieren oder Software entfernen.

  1. Im Abgesicherten Modus die Treiberverwaltung öffnen.
  2. Problematische Treiber identifizieren, die kürzlich aktualisiert wurden oder fehlermeldende Treiber anzeigen.
  3. Alte Treiber deinstallieren und die neuesten Versionen von der Herstellerwebsite herunterladen und installieren.

Hardware überprüfen

Falls alle Softwarelösungen fehlgeschlagen sind, könnte ein Hardwareproblem die Ursache sein. Hier sind einige Empfehlungen:

  • Prüfe den RAM: Nutze ein Diagnosetool wie Windows-Speicherdiagnosetool, um den Arbeitsspeicher auf Fehler zu testen.
  • Überprüfe die Festplatte auf physische Schäden. Tools wie CrystalDiskInfo können dir helfen, den Zustand der Festplatte zu analysieren.
  • Stelle sicher, dass alle Hardwarekomponenten richtig und fest verbunden sind.

Neuinstallation als letzte Option

Wenn alle anderen Lösungen nicht erfolgreich waren, könnte eine Neuinstallation von Windows notwendig sein. Stelle sicher, dass du alle wichtigen Daten vor der Neuinstallation sicherst, da sie gelöscht werden. Die Installation kann entweder über ein bootfähiges USB-Laufwerk oder DVD erfolgen.

Erweiterte Startoptionen gezielt nutzen

Der Stoppcode 0xc000021a sorgt dafür, dass Windows den Startvorgang abbricht und den PC schützt, statt mit beschädigten Systemprozessen weiterzulaufen. Über die erweiterten Startoptionen erhältst du eine Umgebung, in der du Reparaturen durchführen kannst, ohne dass der normale Desktop geladen werden muss. Dadurch lassen sich viele Ursachen eingrenzen oder direkt beseitigen.

Am einfachsten gelangst du in diese Umgebung, indem du den Startvorgang mehrfach unterbrichst:

  • Starte den PC.
  • Sobald das Windows-Logo erscheint, halte die Einschalttaste so lange gedrückt, bis der Rechner ausgeht.
  • Wiederhole diesen Vorgang zwei- bis dreimal.
  • Beim nächsten Start sollte die automatische Reparatur erscheinen, die in die erweiterten Optionen führt.

Alternativ kannst du mit einem Installationsmedium arbeiten, das du über das Media Creation Tool von Microsoft auf einem anderen Rechner erstellst. Boote von diesem Medium und wähle statt der Installation die Computerreparaturoptionen aus. In beiden Fällen landen alle Wege bei einer ähnlichen Oberfläche, in der du verschiedene Werkzeuge nutzen kannst.

Im Menü mit den Optionen sind insbesondere folgende Einträge entscheidend, um den Stoppcode 0xc000021a zu beseitigen:

  • Starthilfe: Versucht automatische Reparaturen am Bootprozess.
  • Systemwiederherstellung: Setzt Windows auf einen früheren Zustand zurück.
  • Starteinstellungen: Ermöglicht den abgesicherten Modus.
  • Eingabeaufforderung: Bietet eine Umgebung für Befehle wie sfc, dism oder bootrec.

Die Starthilfe eignet sich für einen schnellen Versuch, einfache Fehler zu korrigieren. Wird kein Problem erkannt oder bleibt der Fehlercode bestehen, solltest du gezielter vorgehen und die weiteren Werkzeuge nutzen. Entscheidend ist, ob der Fehler nach kürzlichen Änderungen wie Treiberinstallationen, Softwareupdates oder Einstellungen aufgetreten ist. Je nach Auslöser wählst du im Menü die passende Option, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

Abgesicherten Modus als Rettungswerkstatt einsetzen

Im abgesicherten Modus lädt Windows nur eine minimale Auswahl an Treibern und Diensten. Viele problematische Komponenten bleiben dabei ausgeschaltet, wodurch ein Start oft gelingt, obwohl er im normalen Modus mit 0xc000021a endet. Sobald das System in diesem Modus läuft, lassen sich Treiber entfernen, Dienste deaktivieren und fehlerhafte Software deinstallieren.

Um in diesen Modus zu gelangen, gehst du in den erweiterten Startoptionen so vor:

  • Wechsle zu Problembehandlung.
  • Öffne Erweiterte Optionen.
  • Klicke auf Starteinstellungen und dann auf Neu starten.
  • Nach dem Neustart drückst du die angezeigte Taste für den abgesicherten Modus, meist die Zahl 4 oder F4.
  • Für den Modus mit Netzwerkunterstützung wählst du die Zahl 5 oder F5.

Startet Windows nun, konzentrierst du dich auf mögliche Auslöser. Häufig bereiten neu installierte Treiber oder Systemtools Schwierigkeiten. In der Systemsteuerung und in den Einstellungen entfernst du verdächtige Programme, die kurz vor den Problemen eingerichtet wurden. Im Geräte-Manager lassen sich außerdem Treiber zurücksetzen oder deinstallieren, etwa für Grafikkarte, Chipsatz, USB-Controller oder Sicherheitssoftware.

Einen besonders guten Überblick über automatisch startende Anwendungen und Prozesse bietet der Task-Manager. Im Register Autostart kannst du Einträge deaktivieren, die nicht benötigt werden oder aus unbekannten Quellen stammen. Hilfreich ist zudem das Tool Systemkonfiguration, das du über die Suche mit dem Befehl msconfig erreichst. In diesem Dialog schaltest du systemweite Dienste testweise ab, um die Ursache weiter einzugrenzen.

Viele Anwender verwenden zusätzliche Sicherheitsprogramme neben dem integrierten Windows-Schutz. Solche Suites können tief in das System eingreifen und zu Konflikten mit Windows-Komponenten führen. Deaktiviere sie im abgesicherten Modus vollständig oder entferne sie mit dem Deinstallationsdialog. Nach einem Neustart im normalen Modus prüfst du, ob sich der Stoppcode damit erledigt hat. Gelingt der Start wieder zuverlässig, kannst du nach und nach einzelne Dienste reaktivieren, um die Ursache eindeutig zu identifizieren.

Registrierung und Benutzerprofile gezielt prüfen

Der Fehlercode 0xc000021a deutet häufig auf Probleme mit Systemprozessen wie winlogon.exe oder csrss.exe hin, die bei der Anmeldung von Benutzerkonten eine zentrale Rolle spielen. Änderungen in der Registrierung, defekte Benutzerprofile oder fehlerhafte Sicherheitsrichtlinien können diese Prozesse aus dem Tritt bringen. Eine sorgfältige Prüfung dieser Bereiche trägt dazu bei, dass der Anmeldeprozess wieder stabil verläuft.

Eine erste Maßnahme besteht darin, ein neues lokales Benutzerkonto anzulegen, sofern du den abgesicherten Modus oder ein anderes Konto noch starten kannst. Dadurch erkennst du, ob das bestehende Profil beschädigt ist. Gehe dazu in den Einstellungen auf Konten und füge unter Familie und andere Benutzer ein neues Konto hinzu. Teste anschließend, ob die Anmeldung mit diesem Konto gelingt. Wenn der Fehler nur beim ursprünglichen Konto auftritt, sollten wichtige Dateien wie Dokumente, Bilder und Desktopinhalte auf das neue Profil kopiert und das beschädigte Konto entfernt werden.

Bei tiefergehenden Problemen lohnt sich ein Blick in die Registrierung, die du mit dem Befehl regedit über Ausführen oder die Eingabeaufforderung öffnest. Vorsicht ist hier besonders wichtig, da falsche Änderungen zu weiteren Startproblemen führen können. Im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionWinlogon findest du Einträge, die bestimmen, welche Prozesse beim Anmelden gestartet werden. Die Werte für Shell und Userinit sollten auf standardmäßige Pfade wie explorer.exe und userinit.exe verweisen. Weichen diese Angaben ab oder zeigen auf unbekannte Dateien, liegt ein ernstzunehmender Fehler vor.

Zusätzlich kann der Profilpfad in HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindows NTCurrentVersionProfileList Hinweise liefern. Jedem Benutzerkonto ist dort ein Eintrag zugeordnet, dessen ProfileImagePath auf das Verzeichnis des jeweiligen Profils zeigt. Ein falscher oder nicht erreichbarer Pfad, etwa durch Verschiebungen auf ein nicht vorhandenes Laufwerk, kann das Laden des Profils blockieren. In einem solchen Fall richtest du ein neues Profil ein und stellst die Daten aus den alten Verzeichnissen manuell wieder her.

Sollte das System gar nicht mehr starten, hilft manchmal die Wiederherstellung der Registrierung aus einem Schattenkopie-Backup oder der Einsatz von Systemschutzpunkten. Über die Systemwiederherstellung im Menü der erweiterten Startoptionen wählst du einen Zeitpunkt, zu dem der Rechner noch funktionierte. Dadurch werden Registrierungseinträge, Systemdateien und installierte Programme auf einen früheren Zustand zurückgesetzt, während persönliche Dateien in der Regel unangetastet bleiben.

Bootumgebung und Startdatenträger gezielt reparieren

Neben beschädigten Systemprozessen können Fehler rund um den eigentlichen Startdatenträger zu dem Stoppcode führen. Eine inkonsistente Bootkonfiguration, veränderte Partitionen oder Dateisystemschäden auf der Systempartition beeinträchtigen den Ladevorgang und führen zu Abbrüchen mit Bluescreen. Eine gründliche Kontrolle der Startumgebung stellt sicher, dass Windows den Systemkern und alle relevanten Komponenten korrekt findet und lädt.

Über ein Installationsmedium oder die erweiterten Startoptionen gelangst du in die Eingabeaufforderung. Dort lassen sich die Startinformationen mit den bootrec-Befehlen prüfen und reparieren. Die typische Abfolge besteht aus:

  • bootrec /fixmbr zum Erneuern des Master Boot Record.
  • bootrec /fixboot zum Reparieren des Bootsektors.
  • bootrec /scanos zum Suchen nach vorhandenen Windows-Installationen.
  • bootrec /rebuildbcd zum Neuaufbau der Bootkonfigurationsdatenbank.

Diese Befehle wirken sich je nach Systemkonfiguration unterschiedlich aus, daher solltest du sie mit Bedacht einsetzen. Vor allem auf Systemen mit mehreren Betriebssystemen oder speziellen Bootmanagern ist vorher wichtig, sich zu vergewissern, welche Partition die eigentliche Systempartition ist. Der Befehl diskpart in Kombination mit list disk und list volume hilft dabei, Laufwerke und Partitionen richtig zuzuordnen. Anhand von Größe, Label und Dateisystem lässt sich erkennen, auf welchem Volume Windows installiert ist.

Fehler im Dateisystem lassen sich mit chkdsk erkennen und in vielen Fällen automatisch ausbessern. Über die Eingabeaufforderung im Reparaturmodus kannst du chkdsk C: /f /r ausführen, wobei C: durch den Laufwerksbuchstaben der Systempartition ersetzt wird. Der Parameter /f behebt gefundene Fehler, während /r zusätzlich nach fehlerhaften Sektoren sucht und lesbare Daten rettet. Dieser Vorgang kann je nach Größe und Zustand der Festplatte einige Zeit beanspruchen, trägt aber entscheidend dazu bei, die Stabilität des Systems wiederherzustellen.

Bei Rechnern mit mehreren Laufwerken oder nachträglich eingebauten SSDs entstehen gelegentlich Verwechslungen, welche Partition als Startlaufwerk dient. Im UEFI- oder BIOS-Setup sollte deshalb kontrolliert werden, welches Laufwerk in der Bootreihenfolge oben steht. Ein falsch eingestelltes Bootlaufwerk führt dazu, dass Windows gar nicht oder mit falschen Parametern gesucht wird, was wiederum Fehlercodes beim Start auslöst. Nach Korrektur der Reihenfolge und einer erfolgreichen Reparatur der Bootumgebung starten viele Systeme wieder fehlerfrei ohne den Stoppcode 0xc000021a.

Wenn alle beschriebenen Maßnahmen erfolgreich durchlaufen wurden, der Fehler jedoch weiterhin auftritt, spricht vieles für tiefgreifende Beschädigungen oder Inkompatibilitäten, die nur durch eine saubere Neuinstallation gelöst werden können. Ein vorheriges Backup wichtiger Daten über die Reparaturumgebung oder ein Live-System schützt vor Datenverlust und ermöglicht im Anschluss einen Neuanfang auf einer stabilen Grundlage.

Häufige Fragen zum Fehlercode 0xc000021a

Was bedeutet der Fehlercode 0xc000021a technisch gesehen?

Der Code 0xc000021a signalisiert einen schwerwiegenden Absturz eines Systemprozesses wie winlogon.exe oder csrss.exe im Benutzermodus. Windows beendet sich dann kontrolliert, um Daten und Dateisystem zu schützen und startet in der Regel automatisch neu.

Wie erkenne ich, ob Systemdateien oder Treiber die Ursache sind?

Ein Hinweis auf beschädigte Systemdateien ist, wenn der Stoppfehler auch im abgesicherten Modus oder nach dem Entfernen externer Geräte weiterhin erscheint. Nutzen Sie zusätzlich die Protokolle im Ereignisanzeige-Tool und die Ergebnisse von SFC und DISM, um beschädigte Dateien oder fehlerhafte Treiber zu identifizieren.

Hilft ein einfacher Neustart bei 0xc000021a noch weiter?

Ein einmaliger unerwarteter Neustart kann auf einen Ausreißer hinweisen, etwa durch einen Stromausfall oder eine kurzzeitige Treiberstörung. Tritt der Fehler nach mehreren Neustarts erneut auf, sollten Sie systematisch die in diesem Artikel beschriebenen Reparaturschritte mit SFC, DISM, Treiberbereinigung und Startreparatur durchführen.

Kann ich den Fehler aus dem abgesicherten Modus heraus beheben?

Der abgesicherte Modus lädt nur eine minimale Treiber- und Dienstekonfiguration, wodurch sich problematische Drittanbieter-Treiber leichter aufspüren und entfernen lassen. Von dort aus können Sie Treiber zurücksetzen, Autostart-Einträge deaktivieren, Systemwiederherstellungen durchführen und SFC beziehungsweise DISM anstoßen.

Wie setze ich Treiber sinnvoll zurück, ohne das System weiter zu gefährden?

Öffnen Sie im Geräte-Manager die Eigenschaften des verdächtigen Geräts und nutzen Sie zuerst die Funktion zum Treiber-Rollback auf eine vorherige Version, sofern verfügbar. Schlägt dies fehl oder existiert keine Vorgängerversion, deinstallieren Sie den Treiber vollständig und installieren Sie eine geprüfte Version direkt vom Hardware-Hersteller.

Welche Rolle spielt die Systemwiederherstellung bei diesem Fehler?

Die Systemwiederherstellung ermöglicht es, Systemdateien, installierte Updates und Treiber auf einen früheren, funktionierenden Stand zurückzusetzen, ohne persönliche Daten anzutasten. Wenn der Fehler unmittelbar nach einem Treiber- oder Update-Installationszeitpunkt aufgetreten ist, bietet ein vorhandener Wiederherstellungspunkt oft eine schnelle Lösung.

Wann sollte ich die automatische Startreparatur von Windows nutzen?

Die automatische Startreparatur eignet sich, wenn Windows nicht mehr normal hochfährt und grundlegende Startkomponenten beschädigt sein könnten. Rufen Sie sie über die erweiterten Startoptionen oder ein Installationsmedium auf, damit Windows Boot-Konfiguration, Startdateien und bestimmte Systembereiche eigenständig analysieren und reparieren kann.

Reicht es aus, nur SFC auszuführen, oder ist DISM immer notwendig?

SFC überprüft und repariert Systemdateien, greift dabei aber auf das lokale Abbild zurück, das selbst beschädigt sein kann. Wenn SFC Fehler meldet, die nicht behoben werden können, sollten Sie DISM mit der Option zur Wiederherstellung des Komponentenstores ausführen und anschließend SFC erneut starten.

Wie gehe ich vor, wenn der Fehler nach einem Windows-Update auftritt?

Starten Sie in die erweiterten Startoptionen und versuchen Sie zunächst, das zuletzt installierte Qualitäts- oder Funktionsupdate zu deinstallieren. Bleibt der Fehler bestehen, setzen Sie im abgesicherten Modus Treiber zurück, prüfen Sie die Systemdateien mit SFC und DISM und installieren Sie fehlgeschlagene Updates gegebenenfalls manuell neu.

Kann defekte Hardware den Fehlercode 0xc000021a auslösen?

Fehlerhafter Arbeitsspeicher, instabile Datenträger oder Überhitzung können indirekt dazu führen, dass kritische Systemprozesse abstürzen und der Stoppfehler ausgelöst wird. Nutzen Sie Speicherdiagnosen, Hersteller-Tools für SSD oder HDD und überwachen Sie Temperaturen, um Hardwarefehler auszuschließen oder defekte Komponenten rechtzeitig zu ersetzen.

Wie sichere ich meine Daten, wenn Windows wegen 0xc000021a nicht mehr startet?

Booten Sie von einem Windows-Installationsmedium oder einer Live-Umgebung und greifen Sie über den Datei-Explorer oder ein Dateimanager-Tool auf Ihre Systempartition zu. Kopieren Sie wichtige Daten auf ein externes Laufwerk, bevor Sie weitergehende Maßnahmen wie Zurücksetzen oder Neuinstallation durchführen.

Wann ist eine komplette Neuinstallation von Windows sinnvoll?

Eine Neuinstallation ist sinnvoll, wenn alle Reparaturversuche mit SFC, DISM, Startreparatur, Treiberrücksetzung und Systemwiederherstellung scheitern oder wenn das System durch langjährige Nutzung und viele Eingriffe stark verändert wurde. Stellen Sie vorher ein vollständiges Backup Ihrer persönlichen Daten sicher und installieren Sie anschließend nur die wirklich benötigten Programme und Treiber in aktueller Version.

Fazit

Der Fehlercode 0xc000021a weist auf einen tiefgreifenden Absturz zentraler Systemprozesse hin, lässt sich jedoch mit einem strukturierten Vorgehen in vielen Fällen beheben. Wer Schritt für Schritt Systemdateien repariert, Treiber und Updates prüft, Hardware testet und im Notfall auf Wiederherstellungspunkte oder Neuinstallation setzt, kann das System meist wieder stabil starten. Wichtig ist eine systematische Vorgehensweise ohne hektische Experimente und eine saubere Datensicherung, bevor tiefgreifende Maßnahmen umgesetzt werden.

Checkliste
  • Beschädigte Systemdateien: Wichtige Dateien, die für den Start von Windows erforderlich sind, können durch Viren oder unsachgemäße Abschaltungen verloren gehen oder beschädigt werden.
  • Treiberprobleme: Inkompatible oder veraltete Treiber können dazu führen, dass Windows nicht ordnungsgemäß startet.
  • Softwarekonflikte: Eine kürzlich installierte Software kann einen Konflikt auslösen, der verhindert, dass Windows korrekt boott.
  • Hardwarefehler: Defekte Speichermodule oder Festplattenschäden können ebenfalls zu diesem Fehler führen.

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