Windows 11 Upgrade prüfen: So findest du die Option in Windows Update

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 29. April 2026, zuletzt aktualisiert: 29. April 2026

Die Upgrade-Option auf Windows 11 findest du direkt in den Einstellungen unter Windows Update, falls dein Gerät dafür geeignet ist. Entscheidend sind dabei die installierte Windows-Version, die Hardware-Voraussetzungen und einige Sicherheitsfunktionen wie TPM und Secure Boot. Wenn die Voraussetzungen stimmen, zeigt Windows in Windows Update einen Hinweis auf das Funktionsupgrade an.

Um sicher zu prüfen, ob dein Rechner bereit für Windows 11 ist, solltest du systematisch vorgehen: erst technische Anforderungen abgleichen, dann Windows Update kontrollieren und bei Bedarf typische Blocker wie veraltete Treiber oder fehlende Sicherheitsfeatures beseitigen. So erkennst du zuverlässig, ob das Upgrade verfügbar ist oder warum es noch nicht angeboten wird.

Voraussetzungen für das Windows 11 Upgrade verstehen

Bevor du in Windows Update nach der Upgrade-Option suchst, lohnt sich ein Blick auf die grundlegenden Anforderungen von Windows 11. Denn Windows blendet die Upgrade-Möglichkeit nur ein, wenn dein System diese Bedingungen erfüllt oder die Eignung zumindest nicht eindeutig ausschließt. Dadurch sparst du dir Rätselraten, warum die Option möglicherweise fehlt.

Windows 11 benötigt im Vergleich zu älteren Versionen einige moderne Hardware-Funktionen. Besonders wichtig sind ein kompatibler Prozessor, ausreichend Arbeitsspeicher, ein UEFI-Firmware-Modus mit Secure Boot und ein TPM 2.0 (Trusted Platform Module). Hinzu kommen Mindestanforderungen an Speicherplatz und Grafikeinheit. Wenn nur ein Punkt aus dieser Liste nicht passt, wird das Upgrade in der Regel gar nicht erst angeboten.

So prüfst du die Upgrade-Option direkt in Windows Update

Der schnellste Weg zur Upgrade-Information führt über die Einstellungen. Dort zeigt Windows, ob dein Gerät für Windows 11 geprüft wurde und ob ein Funktionsupgrade bereitsteht. Dieser Bereich ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn du herausfinden möchtest, ob das System bereit ist oder ob es noch Hindernisse gibt.

Gehe auf einem aktuellen Windows-10- oder Windows-11-Gerät typischerweise so vor:

  • Öffne das Startmenü und wähle Einstellungen aus.
  • Navigiere zu Update und Sicherheit (unter Windows 10) oder zu Windows Update (unter Windows 11).
  • Klicke auf Nach Updates suchen.
  • Warte, bis die Suche abgeschlossen ist, und achte auf Hinweise zu einem Funktionsupdate auf Windows 11.

Sobald dein Gerät als geeignet eingestuft ist, erscheint im oberen Bereich von Windows Update eine Meldung, dass ein Upgrade auf Windows 11 verfügbar ist. Häufig wird das als Funktionsupdate bezeichnet, teilweise mit einer eigenen Schaltfläche zum Herunterladen und Installieren. Ist diese Anzeige nicht vorhanden, musst du weitere mögliche Ursachen prüfen.

Typische Anzeigen in Windows Update und ihre Bedeutung

Windows Update zeigt für das Upgrade meist recht klare Hinweise an. Diese Meldungen bestimmen deinen nächsten Schritt bei der Fehlersuche. Wer die Formulierungen versteht, kann schneller einordnen, ob wirklich ein technisches Problem vorliegt oder ob nur weitere Updates fällig sind.

Mögliche Situationen in Windows Update sind zum Beispiel:

  • Ein klarer Hinweis, dass dein PC kompatibel ist und Windows 11 bereitsteht.
  • Der Hinweis, dass die Geräteprüfung noch aussteht oder dass weitere Updates benötigt werden.
  • Eine Meldung, dass dein Gerät derzeit nicht die Mindestanforderungen erfüllt.

Wenn Windows eine klare Inkompatibilität meldet, lohnt sich ein Blick auf Prozessor, TPM und Secure Boot. Meldet das System dagegen lediglich, dass weitere Updates installiert werden müssen, solltest du zuerst alle angezeigten Qualitäts- und Sicherheitsupdates erledigen. Erst danach blendet Windows oft die Option für das Funktionsupgrade ein.

Hardware-Anforderungen im Detail prüfen

Ob die Upgrade-Option auftaucht, hängt stark von der Hardwarekonfiguration deines Rechners ab. Daher lohnt es sich, einige Kernkomponenten sorgfältig zu kontrollieren. Gerade bei älteren Geräten kann ein kleiner Unterschied im Prozessor-Modell oder in der Firmware-Einstellung darüber entscheiden, ob Windows 11 offiziell angeboten wird.

Die wichtigsten Anforderungen umfassen in der Regel:

  • Einen 64-Bit-Prozessor mit ausreichender Taktfrequenz und mindestens zwei Kernen.
  • Mindestens 4 GB RAM, besser deutlich mehr für flüssiges Arbeiten.
  • Mindestens 64 GB Speicherplatz für System und Upgrade-Dateien.
  • UEFI-Firmware mit aktiviertem Secure Boot.
  • Ein TPM 2.0-Modul, idealerweise im BIOS/UEFI aktiv geschaltet.

Diese Merkmale kannst du zum Teil direkt in Windows einsehen. Über die Systeminformationen und den Task-Manager findest du Daten zu Prozessor und Arbeitsspeicher. Speicherkapazität zeigt der Explorer für die Systempartition an. Für UEFI, Secure Boot und TPM benötigst du meist einen Blick ins UEFI-Firmware-Menü des Mainboards oder in die Windows-Funktion zur TPM-Verwaltung.

TPM und Secure Boot als häufige Blocker prüfen

Viele Nutzer staunen, dass ihre Hardware eigentlich relativ modern ist, Windows aber dennoch kein Upgrade auf Windows 11 anbietet. Häufig liegt das nicht am Prozessor oder am Speicher, sondern an TPM und Secure Boot. Diese Sicherheitsfunktionen sind oft vorhanden, aber im UEFI deaktiviert oder noch nicht richtig eingerichtet.

Um TPM unter Windows zu kontrollieren, kannst du wie folgt vorgehen:

  • Drücke Windows-Taste + R, um den Ausführen-Dialog zu öffnen.
  • Gib tpm.msc ein und bestätige mit Enter.
  • Prüfe im Fenster, ob ein TPM-Modul gefunden wird und welche Version installiert ist.

Wird kein kompatibles TPM angezeigt, musst du häufig im UEFI-Setup des Mainboards nach einer Funktion wie Firmware-TPM, fTPM oder PTT suchen und diese aktivieren. Ähnlich funktioniert es bei Secure Boot: Im UEFI findest du meist eine Option, um den Sicherheitsmodus zu aktivieren. Erst nach dem Einschalten dieser Funktionen und einem Neustart erkennt Windows die geänderte Sicherheitsbasis und kann das System für das Upgrade freigeben.

Speicherplatz und Systempartition aufräumen

Selbst wenn Prozessor, TPM und Secure Boot alle Anforderungen erfüllen, kann fehlender Speicherplatz die Upgrade-Option verhindern. Windows benötigt temporär zusätzlichen Platz, um Installationsdateien zu laden und das alte System zu sichern. Ein zu voller Systemdatenträger führt häufig dazu, dass das Upgrade verzögert oder gar nicht angeboten wird.

Um den verfügbaren Platz zu prüfen und zu erweitern, hilft ein kurzer Rundgang durch die Speicherverwaltung:

  • Öffne die Einstellungen und wähle System.
  • Gehe zu Speicher und überprüfe den freien Platz auf dem Systemlaufwerk (meist C:).
  • Nutze die Funktion Speicheroptimierung oder Datenträgerbereinigung, um temporäre Dateien und alte Update-Reste zu löschen.
  • Deinstalliere nicht mehr benötigte Programme, die viel Speicher belegen.

Wenn nach dieser Aufräumaktion wieder ausreichend Platz vorhanden ist, kann Windows Update das Funktionsupgrade laden. Danach lohnt sich eine erneute Suche in Windows Update, um zu prüfen, ob die Option nun eingeblendet wird.

Windows-Version und Lizenzstatus kontrollieren

Die sichtbare Upgrade-Option hängt auch von der aktuell installierten Windows-Edition und vom Aktivierungsstatus ab. Ein nicht aktiviertes System oder eine exotische Edition erhält mitunter kein automatisch angebotenes Upgrade. Daher ist es sinnvoll, vor der Suche in Windows Update einen Blick in die Aktivierungseinstellungen zu werfen.

Du findest diese Informationen folgendermaßen:

  • Öffne die Einstellungen und wähle Update und Sicherheit (Windows 10) oder System (Windows 11).
  • Gehe zum Abschnitt Aktivierung.
  • Überprüfe, ob Windows als aktiviert angezeigt wird und welche Edition du verwendest.

Ein sauber aktiviertes System mit einer gängigen Edition wie Home oder Pro hat die besten Chancen auf ein direkt angebotenes Upgrade. Falls die Aktivierung noch aussteht oder Probleme meldet, solltest du diesen Punkt zuerst lösen. Erst danach ist es sinnvoll, erneut nach Upgrade-Optionen in Windows Update zu suchen.

Warum Windows das Upgrade manchmal verzögert anbietet

Selbst bei vollständig geeigneter Hardware kann es passieren, dass die Upgrade-Option nicht sofort erscheint. Microsoft rollt neue Funktionsversionen oft in Wellen aus, um Probleme frühzeitig zu erkennen und schrittweise mehr Geräte zu versorgen. Dadurch wirkt es manchmal so, als würde ein Rechner ignoriert, obwohl alle Anforderungen erfüllt sind.

Typische Gründe für eine verzögerte Anzeige sind bekannte Kompatibilitätsprobleme mit bestimmten Treibern oder Programmen, die auf deiner Hardware noch nicht vollständig gelöst sind. Microsoft sperrt solche Gerätekonfigurationen zeitweise, um Stabilität und Datensicherheit zu gewährleisten. Sobald ein aktualisierter Treiber oder Patch vorliegt, wird die Sperre aufgehoben und Windows Update blendet das Upgrade automatisch ein.

Treiber und Firmware als versteckte Stolpersteine

Gerätetreiber und Firmware-Versionen spielen eine wichtige Rolle, auch wenn sie im Alltag kaum auffallen. Vor allem ältere Grafikkarten- und Speichercontroller-Treiber können verhindern, dass das System in die nächste Version wechseln darf. Dasselbe gilt für veraltete BIOS- oder UEFI-Versionen bei Mainboards und Notebooks.

In solchen Fällen hilft es, die Gerätetreiber über den Geräte-Manager oder die Hersteller-Tools zu erneuern. Auch ein Firmware-Update der Hauptplatine kann hilfreich sein, wenn der Hersteller ausdrücklich eine verbesserte Kompatibilität mit neuen Windows-Versionen angibt. Nach diesen Aktualisierungen solltest du den Rechner neu starten und Windows Update nochmals nach einem Funktionsupgrade suchen lassen.

Typische Fehlannahmen rund um die Upgrade-Option

Rund um die Anzeige des Upgrades in Windows Update kursieren einige Missverständnisse. Wer sie kennt, spart sich unnötige Versuche und bewertet die Meldungen realistischer. Viele Nutzer überschätzen zum Beispiel die Bedeutung einzelner Systemprüfungen oder gehen davon aus, dass jede Verzögerung automatisch auf einen Fehler hinweist.

Eine verbreitete Annahme ist, dass jedes relativ neue Gerät zwangsläufig sofort das Upgrade angezeigt bekommt. In der Praxis hängt es jedoch von Details wie TPM-Version, Firmware-Einstellungen und Hintergrundtests von Microsoft ab. Ebenfalls irreführend ist die Vorstellung, dass ein manuell angestoßenes Upgrade-Tool immer die bessere Wahl sei. Wenn Windows Update die Option bewusst zurückhält, hat das oft triftige Kompatibilitätsgründe.

Fallstudie: Aktueller Laptop ohne sichtbare Upgrade-Option

Viele Nutzerinnen und Nutzer mit modernen Notebooks erleben, dass Windows 11 in der Werbung allgegenwärtig ist, in Windows Update aber kein Hinweis auftaucht. Ein typisches Szenario ist ein zwei bis drei Jahre alter Laptop mit eigentlich zeitgemäßer Ausstattung, bei dem Windows behauptet, das Gerät sei derzeit nicht bereit.

In der Praxis liegt die Ursache häufig im UEFI-Setup. Beispielsweise ist TPM standardmäßig deaktiviert, weil der Hersteller das Gerät ursprünglich mit einer älteren Windows-Version ausgeliefert hat. Sobald im UEFI das Firmware-TPM aktiviert und Secure Boot eingeschaltet wird, erkennt Windows nach dem Neustart die verbesserten Sicherheitsmerkmale. Nach einer erneuten Suche in Windows Update erscheint oft schon das Funktionsupgrade.

Fallstudie: Desktop-PC mit ausreichend Leistung, aber altem Prozessor

Bei individuell zusammengestellten Desktop-Rechnern ist die Lage oft etwas anders. Viele dieser Systeme besitzen viel RAM und schnelle SSDs, erfüllen aber die Prozessoranforderung nicht. Dadurch erscheint in Windows Update dauerhaft der Hinweis, dass das Gerät nicht für Windows 11 geeignet sei, obwohl die Leistung eigentlich mehr als ausreicht.

In diesem Szenario ist die Lage recht klar: Wenn der Prozessor offiziell nicht unterstützt wird, wird Windows Update auch langfristig keine Upgrade-Option anbieten. Dann bleibt nur die Verwendung der aktuellen Windows-Version oder eine gezielte Hardware-Modernisierung. Ein CPU-Wechsel muss dabei immer mit dem Mainboard und der Firmware kompatibel sein, sonst drohen neue Probleme.

Fallstudie: Firmenrechner mit verwalteten Update-Richtlinien

In Unternehmensumgebungen und bei verwalteten Geräten ist die seltsame Abwesenheit der Upgrade-Option häufig kein technisches, sondern ein organisatorisches Thema. Hier setzen Administratoren Update-Richtlinien so, dass Funktionsupgrades gezielt verzögert oder nur nach Freigabe installiert werden. Windows Update folgt dann diesen Vorgaben und blendet die Option bewusst nicht ein.

Wenn ein Rechner Teil einer Domäne ist oder über spezielle Verwaltungsprogramme kontrolliert wird, solltest du zunächst prüfen, ob Gruppenrichtlinien oder Mobile-Device-Management-Einstellungen aktiv sind. In solchen Situationen führt der Weg zur Upgrade-Option über die IT-Verantwortlichen, die entscheiden, wann und in welchem Umfang ein Versionswechsel stattfindet.

Windows-PC auf Eignung mit Bordmitteln einschätzen

Auch ohne externe Werkzeuge kannst du dein System mit den integrierten Informationen gut einschätzen. Die Systeminformationen, der Geräte-Manager und die Einstellungen liefern zusammengenommen ein stabiles Bild davon, ob ein Upgrade realistisch ist. Wer diese Angaben einmal bewusst durchgeht, versteht besser, warum Windows Update sich in einer bestimmten Weise verhält.

Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:

  • In den Systemeinstellungen die Gerätespezifikationen wie Prozessor und RAM prüfen.
  • Im Speicherbereich kontrollieren, ob genügend Platz auf dem Systemlaufwerk frei ist.
  • Im Aktivierungsbereich den Lizenzstatus und die Edition überprüfen.
  • Mit tpm.msc testen, ob ein TPM 2.0 aktiv und einsatzbereit ist.

Wenn alle diese Bereiche im grünen Bereich liegen, steigen die Chancen deutlich, dass Windows Update die Upgrade-Option entweder bereits anbietet oder in absehbarer Zeit freischaltet. Falls irgendwo ein Engpass sichtbar wird, kennst du den Ansatzpunkt für gezielte Verbesserungen.

Was du tun kannst, wenn die Upgrade-Option dauerhaft fehlt

Bleibt die Upgrade-Meldung auch nach allen Prüfungen und Optimierungen verschwunden, stellt sich die Frage nach Alternativen. Die Entscheidung hängt davon ab, ob die Ursache eher bei der Hardware, bei Richtlinien oder bei noch nicht gelösten Kompatibilitätsfragen liegt. Je klarer du diese Einordnung triffst, desto leichter fällt die weitere Planung.

Wenn die Hardware eindeutig nicht kompatibel ist, spricht vieles dafür, das vorhandene System weiterhin mit Sicherheitsupdates zu nutzen, solange diese angeboten werden. Parallel kannst du eine mögliche Neuanschaffung oder ein Hardware-Upgrade planen. Ist die Hardware hingegen geeignet, die Anzeige bleibt aber aus, kann ein gezieltes Warten auf Treiber- oder Firmware-Updates sinnvoll sein. In verwalteten Umgebungen liegt die Entscheidung ohnehin bei der zuständigen IT.

Häufige Fragen zum Prüfen des Windows-11-Upgrades

Wie erkenne ich, ob mein PC offiziell für Windows 11 freigegeben ist?

Am zuverlässigsten prüfst du das mit dem PC-Integritätsprüfungstool von Microsoft, das dir eine klare Aussage zur Kompatibilität gibt. Zusätzlich solltest du in Windows Update nachsehen, ob ein Hinweis auf eine verfügbare Aktualisierung auf die neue Version angezeigt wird.

Warum erscheint bei mir kein Hinweis auf das Upgrade in Windows Update?

Entweder erfüllt dein Gerät einzelne Mindestanforderungen noch nicht oder Microsoft verteilt das Angebot schrittweise und hat dein Modell noch nicht eingeplant. In einigen Fällen blockiert auch Antivirensoftware, Drittanbieter-Tuning-Software oder eine Unternehmensrichtlinie die Anzeige.

Kann ich das Upgrade erzwingen, wenn Windows Update nichts anbietet?

Du kannst das Installationsassistenten-Tool oder das Media Creation Tool nutzen, wenn dein System grundsätzlich kompatibel ist und nur der Rollout verzögert erfolgt. Stimmt eine Kernanforderung wie TPM 2.0 oder der Prozessor nicht, solltest du nicht mit inoffiziellen Umgehungen arbeiten, da diese zu Support- und Stabilitätsproblemen führen.

Wie lange stellt Microsoft die Aktualisierung auf die neue Version über Windows Update bereit?

Die kostenlose Bereitstellung über Windows Update ist an den Lebenszyklus von Windows 10 gekoppelt und läuft nicht an einem fest definierten Stichtag abrupt aus. Trotzdem lohnt es sich, nicht zu lange zu warten, weil ältere Hardware mit der Zeit seltener getestet und optimiert wird.

Kann ich nach dem Umstieg wieder zu Windows 10 zurückkehren?

Innerhalb eines begrenzten Zeitraums nach dem Umstieg kannst du über die Wiederherstellungsoptionen zur vorherigen Version zurückkehren, solange die alten Systemdateien nicht gelöscht wurden. Danach bleibt nur eine Neuinstallation von Windows 10 mit Zurückspielen deiner Datensicherungen.

Beeinflusst meine Windows-10-Lizenz das Recht auf das Upgrade?

Eine gültige und aktivierte Lizenz von Windows 10 ist die Basis, damit das System als berechtigt für den Umstieg eingestuft wird. Bei Volumenlizenzen oder durch die Firma verwalteten Geräten können zusätzliche Richtlinien entscheiden, ob die Aktualisierung zugelassen wird.

Spielt es eine Rolle, ob ich ein Notebook oder einen Desktop-PC nutze?

Für die Einstufung durch Windows Update zählen ausschließlich die technischen Anforderungen wie Prozessor, TPM, Speicher und Firmware, nicht die Geräteklasse. Notebooks haben allerdings häufiger herstellerspezifische Firmware-Anpassungen, die den Startzeitpunkt der Bereitstellung beeinflussen können.

Wie gehe ich vor, wenn der Prozessor knapp unter den offiziellen Anforderungen liegt?

Überprüfe zunächst, ob ein BIOS- oder UEFI-Update verfügbar ist, da manche Hersteller eine bessere Kompatibilität nachträglich nachreichen. Bleibt der Prozessor dennoch außerhalb der unterstützten Listen, ist die weitere Nutzung von Windows 10 oder ein Hardwarewechsel langfristig die stabilere Lösung.

Welche Rolle spielen Treiber bei der Bereitstellung des Upgrades?

Veraltete oder problematische Treiber können dazu führen, dass Windows Update die Bereitstellung verzögert, um bekannte Fehler zu vermeiden. Indem du Grafik-, Chipsatz- und Storage-Treiber aktualisierst, erhöhst du die Chance, dass dein Gerät schneller für die neue Version freigegeben wird.

Wie sicher sind meine Daten während des Systemwechsels?

Das Setup übernimmt standardmäßig deine persönlichen Dateien und die meisten Programme, dennoch ersetzt ein vollständiges Backup niemals. Sichere wichtige Daten zusätzlich auf ein externes Medium oder in ein Netzlaufwerk, bevor du den eigentlichen Installationsprozess startest.

Was mache ich, wenn die PC-Integritätsprüfung meinen Rechner als geeignet einstuft, Windows Update aber schweigt?

In diesem Fall kannst du zunächst alle optionalen Updates installieren und den Rechner mehrfach neu starten, damit mögliche Blocker entfernt werden. Hilft das nicht, ist der Installationsassistent von Microsoft eine sinnvolle Alternative, solange keine Unternehmensrichtlinien entgegenstehen.

Kann die Energieverwaltung oder ein zu knappes Netzteil den Umstieg beeinflussen?

Direkt verhindert ein schwächeres Netzteil die Anzeige in Windows Update nicht, es kann aber bei der Installation unter Last zu Instabilitäten führen. Stelle sicher, dass dein System unter Updates nicht im Energiesparmodus arbeitet und bei Notebooks während des gesamten Vorgangs am Netzteil hängt.

Fazit

Mit einem systematischen Blick in Windows Update, einer Prüfung der Hardware-Anforderungen und dem Einsatz der PC-Integritätsprüfung klärst du zuverlässig, ob dein Gerät bereit für den Wechsel ist. Wenn die Anzeige fehlt, helfen ein aufgeräumtes System, aktuelle Treiber und gegebenenfalls der Installationsassistent dabei, den Umstieg dennoch sauber durchzuführen. So triffst du eine fundierte Entscheidung, ob du bei Windows 10 bleibst oder auf die aktuelle Version wechselst.

Checkliste
  • Öffne das Startmenü und wähle Einstellungen aus.
  • Navigiere zu Update und Sicherheit (unter Windows 10) oder zu Windows Update (unter Windows 11).
  • Klicke auf Nach Updates suchen.
  • Warte, bis die Suche abgeschlossen ist, und achte auf Hinweise zu einem Funktionsupdate auf Windows 11.

Deine Bewertung
0,0 0 Stimmen
Klicke auf einen Stern, um zu bewerten.

Unsere Redaktion

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

34, Hamburg, gelernter IT-Systemadministrator und Schachfreund. Mag außerdem gerne gutes Bier.

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

29, Frankfurt am Main, Data Analyst. Fotografie-begeistert und Stratege durch und durch. Kann alles.

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

27, Köln, Projektmanagerin. Workshop-Junkie und Handy-süchtig. Sprachen-Genie mit italienischen Wurzeln.

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

36, Stuttgart, Softwareentwickler. Digital Native und PC-Freak durch und durch. Spielt perfekt Gitarre.

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

55, Düsseldorf, Personalmanagerin. Liebt ihren Garten genauso wie WordPress. Geboren in Südafrika.

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

52, Bergisch-Gladbach, Teamleiter IT. Technik-affin. Hat für jedes Problem eine Lösung parat. Sehr geduldig.

Unsere Redaktion:

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

Schreibe einen Kommentar