Power Query lädt nicht mehr: So behebst du den Aktualisierungsfehler

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 10. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2026

Aktualisiert sich eine Abfrage in Excel oder Power BI plötzlich nicht mehr, steckt die Ursache oft an mehreren Stellen zugleich. Meist wirken Datenquelle, Berechtigungen, Zwischenspeicher, Abfrageformeln oder ein aktuelles Update zusammen. Weiter kommst du am besten, indem du Schritt für Schritt prüfst, ob nur eine einzelne Abfrage betroffen ist oder ob das gesamte Modell nicht mehr korrekt geladen wird.

Wichtig ist zuerst die Eingrenzung: Tritt der Fehler nur bei einer Datei auf, nur an einem Arbeitsplatz oder erst seit einer Änderung an Quelle oder Struktur? Daraus ergibt sich, ob du an den Verbindungsdaten, an den Transformationsschritten oder an der Umgebung ansetzen musst. Genau dort beginnt die saubere Diagnose.

Die betroffene Stelle eingrenzen

Bevor du an Einstellungen drehst, solltest du feststellen, an welchem Punkt der Ladevorgang scheitert. Das spart Zeit und verhindert, dass du eine funktionierende Verbindung unnötig umbaust.

  • Prüfe, ob nur eine Abfrage fehlschlägt oder mehrere gleichzeitig.
  • Teste dieselbe Datei auf einem zweiten Rechner oder mit einem zweiten Benutzerkonto.
  • Vergleiche, ob der Fehler erst nach einer Änderung an der Quelldatei, der Datenbank oder den Transformationsschritten aufgetreten ist.
  • Notiere die genaue Fehlermeldung, denn sie zeigt oft auf Berechtigungen, Formatänderungen oder einen Verbindungsabbruch.

Wenn nur eine Abfrage ausfällt, liegt die Ursache meist in einem einzelnen Schritt der Abfrage oder in der Struktur der Quelle. Bei mehreren betroffenen Abfragen solltest du zusätzlich an Treiber, Aktualisierungseinstellungen oder am Verbindungsweg ansetzen.

Datenquelle und Zugriffsrechte prüfen

Eine geänderte oder nicht mehr erreichbare Datenquelle ist einer der häufigsten Auslöser. Das passiert zum Beispiel nach Umzügen von Dateien, Serverwechseln, geänderten Freigaben oder neuen Anmeldeinformationen.

Öffne in Excel oder Power BI die Abfrageeinstellungen und kontrolliere die Quelle. Achte darauf, ob sich der Pfad, der Servername, die URL oder der Dateiname geändert haben. Bei Datenbanken und Onlinequellen lohnt sich außerdem ein Blick auf die gespeicherten Zugangsdaten, denn abgelaufene Kennwörter oder neue Berechtigungen führen schnell zu einem Abbruch.

Wenn die Quelle eine Datei ist, sollte sie erreichbar sein und exakt an der Stelle liegen, die in der Verbindung hinterlegt ist. Bei Netzlaufwerken oder freigegebenen Ordnern ist zusätzlich wichtig, dass die Verbindung auch im angemeldeten Kontext verfügbar bleibt. Ein gemapptes Laufwerk kann in manchen Konstellationen weniger zuverlässig sein als ein direkter UNC-Pfad.

Abfrage schrittweise zurücksetzen

Fehler entstehen oft in einem einzelnen Transformationsschritt, etwa nach einer Spaltenumbenennung, einer Typumwandlung oder einer Filterregel. Deshalb lohnt es sich, die Schritte nacheinander zu testen statt sofort die komplette Abfrage neu zu bauen.

  1. Öffne den Abfrage-Editor.
  2. Rufe die angewendeten Schritte auf.
  3. Deaktiviere oder lösche den letzten Schritt testweise.
  4. Aktualisiere die Vorschau und prüfe, ob der Fehler verschwindet.
  5. Wenn nötig, gehe Schritt für Schritt weiter zurück, bis die fehlerhafte Stelle sichtbar wird.

Besonders anfällig sind Datentypwechsel, weil eine Zahlenspalte plötzlich Text enthält oder ein Datumsfeld anders formatiert wurde. Auch Spaltenumbenennungen in der Quelle können spätere Schritte ungültig machen. Sobald du den problematischen Schritt gefunden hast, passe ihn an die aktuelle Struktur der Quelle an.

Berechtigungen und Anmeldeinformationen neu setzen

Wenn die Datenquelle zwar erreichbar ist, aber das Laden trotzdem scheitert, hilft oft ein erneutes Anmelden. Das gilt vor allem nach Passwortwechseln, Sicherheitsrichtlinien oder erneuten Freigaben durch den Server.

Anleitung
1Öffne den Abfrage-Editor.
2Rufe die angewendeten Schritte auf.
3Deaktiviere oder lösche den letzten Schritt testweise.
4Aktualisiere die Vorschau und prüfe, ob der Fehler verschwindet.
5Wenn nötig, gehe Schritt für Schritt weiter zurück, bis die fehlerhafte Stelle sichtbar wird.

Öffne die Datenquellen- oder Berechtigungseinstellungen und lösche die gespeicherten Anmeldedaten der betroffenen Verbindung. Melde dich anschließend neu an und teste die Aktualisierung erneut. In Unternehmensumgebungen kann es auch nötig sein, dass die Verbindung mit dem richtigen Authentifizierungsverfahren hinterlegt wird, etwa Windows-Anmeldung, Datenbankkonto oder Organisationskonto.

Wenn der Zugriff über eine Freigabe oder einen Cloud-Dienst läuft, prüfe zusätzlich, ob die Anmeldung im gleichen Konto erfolgt, mit dem die Datei auch wirklich freigegeben wurde. Schon eine kleine Abweichung zwischen Benutzer, Mandant oder Organisationskonto kann die Aktualisierung blockieren.

Cache und temporäre Verbindungen bereinigen

Zwischenspeicher können veraltete Metadaten festhalten. Das fällt besonders dann auf, wenn die Quelle umgebaut wurde, aber alte Strukturinformationen weiterverwendet werden.

Leere bei Bedarf den Cache der Abfrageumgebung oder starte die Anwendung neu, nachdem du Verbindungen entfernt und neu gesetzt hast. In manchen Fällen reicht es, die betroffene Datei einmal komplett zu schließen und die Sitzung sauber neu aufzubauen. Wenn die Vorschau weiterhin alte Strukturen zeigt, kann ein frischer Import die sauberere Wahl sein als ein weiteres Herumprobieren an derselben Verbindung.

Datentypen, Spaltennamen und leere Werte prüfen

Ein Update kann auch an kleinen Schemaänderungen scheitern. Dazu gehören geänderte Spaltennamen, zusätzliche Leerwerte, andere Dezimaltrennzeichen oder neue Sonderzeichen in Textfeldern.

Kontrolliere, ob die Quelle noch dieselben Spalten bereitstellt wie vorher. Prüfe außerdem, ob ein Datums- oder Zahlenfeld plötzlich Text enthält. Solche Mischdaten führen oft dazu, dass ein Transformationsschritt nicht mehr ausgeführt werden kann. Wenn möglich, normalisiere die Quelle vor dem Import oder passe die Typumwandlung so an, dass sie mit echten Ausnahmen umgehen kann.

Aktualisierung in Excel und Power BI sauber ausführen

Manchmal liegt das Problem nicht an der Abfrage selbst, sondern an der Art, wie das Laden angestoßen wird. Dann hilft es, die Aktualisierung nicht nur manuell auszulösen, sondern die betroffene Verbindung neu zu initialisieren.

Schließe andere Instanzen der Datei, speichere die Arbeitsmappe lokal und teste die Aktualisierung erneut. Bei Power BI sollte außerdem geprüft werden, ob ein Gateway, geplante Aktualisierung oder eine veröffentlichte Version dazwischenfunkt. In Excel können Add-ins oder andere offene Verbindungen die Performance beeinflussen oder den Ladevorgang blockieren.

  • Arbeitsmappe neu öffnen und erneut aktualisieren.
  • Andere Verbindungen testweise deaktivieren.
  • Automatische Hintergrundaktualisierung prüfen.
  • Bei Onlinequellen den Verbindungsstatus kontrollieren.

Treiber, Connectoren und Programmstand mitdenken

Gerade bei Datenbanken, ODBC-Quellen oder Sonderconnectoren kann ein veralteter Treiber der Auslöser sein. Nach Windows-Updates, Office-Updates oder Serveranpassungen passen Protokolle und Authentifizierung nicht immer sofort zusammen.

Prüfe deshalb, ob der eingesetzte Connector noch zum Zielsystem passt und ob eine aktuelle Version verfügbar ist. Auch ein aktueller Stand von Excel oder Power BI kann helfen, wenn ein Fehler erst nach einem Programmwechsel auftritt. Achte aber darauf, mehrere Änderungen getrennt zu testen, damit du den eigentlichen Auslöser wiederfindest.

Wenn die Abfrage beschädigt wirkt

Manche Fälle lassen sich nicht mehr sauber reparieren, weil die Abfragehistorie selbst unübersichtlich geworden ist. Das zeigt sich etwa, wenn mehrere Schritte aufeinander aufbauen und Fehler nur noch indirekt sichtbar werden.

Dann ist es oft sinnvoller, die Verbindung auf Basis der aktuellen Quelle neu aufzubauen und nur die wirklich nötigen Transformationsschritte zu übernehmen. Das wirkt zunächst aufwendiger, ist aber bei komplexen Abfragen häufig der stabilere Weg. Vor allem dann, wenn Strukturänderungen, Rechtewechsel und alte Zwischenschritte gleichzeitig zusammenkommen, bringt ein sauberer Neuaufbau meist schneller ein verlässliches Ergebnis.

Fehlerbild sauber voneinander trennen

Ein fehlgeschlagener Abruf in Power Query hat selten nur eine einzige Ursache. Häufig steckt dahinter eine Kette aus Verbindung, Berechnung, Zwischenspeicher, Formatierung oder Laufzeitumgebung. Deshalb lohnt es sich, nicht nur die sichtbare Meldung zu lesen, sondern den genauen Moment des Abbruchs zu bestimmen. Scheitert bereits das Öffnen der Vorschau, bricht nur die Aktualisierung in der Zieldatei ab oder läuft ein Teil der Schritte noch durch, bevor alles stoppt? Diese Unterscheidung ist wichtig, weil der richtige Eingriff davon abhängt.

Hilfreich ist eine kurze Prüfstruktur:

  • Die Abfrage lädt in der Vorschau, scheitert aber beim Schließen oder Laden.
  • Die Abfrage lädt lokal, scheitert jedoch beim Aktualisieren in Excel oder Power BI.
  • Nur eine bestimmte Quelle, Tabelle oder ein einzelner Schritt löst die Unterbrechung aus.
  • Die Meldung wechselt je nach Rechner, Benutzerkonto oder Veröffentlichungsort.

Wer diese Punkte sauber notiert, erkennt schneller, ob die Ursache in der Abfrage selbst, im Umfeld oder in der Verbindung liegt. Gerade bei mehreren Datenquellen hilft es, die betroffene Stelle mit einer kleinen Testabfrage einzugrenzen, die nur eine Quelle und nur wenige Schritte nutzt.

Schrittweise Diagnose im Abfrage-Editor

Der Abfrage-Editor bietet mehr Hinweise, als auf den ersten Blick sichtbar sind. Besonders wichtig ist der Ablauf der angewendeten Schritte. Ein fehlerfreier Start mit einem problematischen Ende spricht meist gegen die Quelle und eher für eine Transformation. Tritt der Abbruch unmittelbar nach dem Verbindungsaufbau auf, sind Authentifizierung, Gateway, Pfad oder Treiber wahrscheinlicher.

Ein systematisches Vorgehen ist hier sinnvoll:

  1. Die Abfrage duplizieren und eine Arbeitskopie anlegen.
  2. Die Schritte nacheinander deaktivieren oder auf vorherige Zwischenstände zurückspringen.
  3. Nach jedem Zwischenstand aktualisieren und prüfen, ob der Fehler verschwindet.
  4. Den ersten problemfreien Schritt markieren und von dort aus weiter eingrenzen.

Besonders nützlich ist dieser Ansatz bei komplexen Abfragen mit vielen Verzweigungen, benutzerdefinierten Spalten oder Zusammenführungen. Auch unscheinbare Änderungen wie ein neuer Spaltenwert, eine geänderte Sortierung oder eine zusätzliche Filterstufe können den Ablauf kippen. In solchen Fällen ist nicht der gesamte Vorgang beschädigt, sondern nur ein einzelner Teilweg.

Verbindungsaufbau und Refresh-Umgebung absichern

Viele Aktualisierungsprobleme entstehen nicht in der Transformation, sondern im Moment des Zugriffs. Das betrifft lokale Dateien, Netzlaufwerke, SharePoint-Verbindungen, Datenbanken und Webquellen gleichermaßen. Relevant sind dabei nicht nur die Zugangsdaten, sondern auch der Ort, von dem aus aktualisiert wird. Ein Bericht kann auf dem Desktop funktionieren und in der veröffentlichten Umgebung scheitern, weil dort andere Rechte, andere Gateways oder andere Netzwerkregeln gelten.

Für eine saubere Prüfung sollten diese Punkte abgearbeitet werden:

  • Ist die Quelle vom aktuellen Benutzerkonto aus erreichbar?
  • Ist der Pfad stabil oder verweist er auf einen lokalen Ordner, einen USB-Datenträger oder ein temporäres Verzeichnis?
  • Gibt es Zwischenstationen wie Gateway, Proxy oder VPN, die die Verbindung beeinflussen?
  • Wird dieselbe Datenquelle eventuell über unterschiedliche Namen angesprochen?

Auch die Aktualisierungsumgebung selbst spielt eine Rolle. Excel, Power BI Desktop und der Dienst in der Cloud verhalten sich nicht identisch. Ein Bericht kann in der Desktop-Anwendung ohne Auffälligkeiten laufen, aber im Dienst auf eine andere Identität, ein anderes Zeitlimit oder strengere Freigaben treffen. Wer diese Unterschiede mitdenkt, vermeidet vorschnelle Änderungen an der eigentlichen Logik.

Transformationsschritte belastbar machen

Ein stabiler Aufbau in Power Query braucht Schritte, die auch bei leicht veränderten Quelldaten funktionieren. Genau hier liegen viele Ursachen für Abbrüche. Feste Positionsverweise, hart codierte Filter, unsaubere Typumwandlungen oder Umbenennungen können beim nächsten Refresh scheitern, obwohl die Quelle auf den ersten Blick unverändert wirkt.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen folgende Punkte:

  • Schritte mit festen Spaltennamen, die bei kleinen Änderungen nicht mehr greifen.
  • Filter auf Werte, die gelegentlich fehlen oder anders geschrieben werden.
  • Zusammenführungen mit Schlüsseln, die nicht eindeutig oder nicht vollständig sind.
  • Berechnungen, die Text, Zahl und Datum in einer einzigen Spalte mischen.

Robuster wird die Abfrage, wenn sie möglichst früh nur die wirklich benötigten Spalten behält und erst danach mit Berechnungen weiterarbeitet. Außerdem lohnt es sich, kritische Schritte in kleine Einheiten zu zerlegen. Eine einzelne komplexe Umformung ist schwerer zu prüfen als mehrere klare, nachvollziehbare Schritte. So lässt sich schneller erkennen, welcher Baustein die Aktualisierung aus dem Takt bringt.

Typische Stabilitätsmaßnahmen im Editor

  • Spaltenauswahl früh setzen, damit spätere Schritte weniger Angriffsfläche haben.
  • Umbenennungen erst dann durchführen, wenn die Struktur feststeht.
  • Datentypen gezielt und nicht pauschal setzen.
  • Zwischenschritte mit aussagekräftigen Namen versehen, damit die Fehlersuche schneller geht.

Gerade bei wiederkehrenden Problemen lohnt es sich, problematische Stellen in eine eigene Hilfsabfrage auszulagern. So bleibt die Hauptabfrage übersichtlich und einzelne Teile lassen sich unabhängig prüfen oder ersetzen.

Arbeitsumgebung, Speicherort und Dateiabhängigkeiten prüfen

Neben der Abfrage selbst beeinflussen auch die Arbeitsumgebung und die Dateiablage das Ergebnis. Eine langsam reagierende Festplatte, ein voller Synchronisationsordner oder ein instabiler Netzpfad können dazu führen, dass der Ladevorgang mittendrin abbricht. Besonders heikel ist es, wenn Quelldateien während der Aktualisierung verändert werden oder mehrere Personen gleichzeitig auf dieselben Dateien zugreifen.

Deshalb sollte die gesamte Kette betrachtet werden:

  • Liegen Quelldateien in einem lokalen Ordner statt in einem synchronisierten Zwischenverzeichnis?
  • Gibt es offene Sperren durch andere Programme wie Excel, Outlook-Importe oder Hintergrunddienste?
  • Wird die Abfrage auf einem Pfad gespeichert, der sich beim Verschieben der Datei ändert?
  • Ist ausreichend Speicher vorhanden, damit Zwischenergebnisse verarbeitet werden können?

Auch externe Verweise sind relevant. Sobald eine Arbeitsmappe auf weitere Dateien, Datenbanken oder Textquellen zugreift, muss jede dieser Verbindungen separat belastbar sein. Ein einzelner instabiler Baustein reicht aus, um den gesamten Aktualisierungslauf zu stoppen. Deshalb sollten abhängige Dateien ebenfalls geprüft und bei Bedarf auf einen stabilen Speicherort umgestellt werden.

Häufige Fragen

Warum lässt sich eine Abfrage nach Änderungen an der Quelle oft nicht mehr aktualisieren?

Häufig passen Verbindung, Struktur oder Berechtigung nicht mehr zu den gespeicherten Schritten. Bereits eine umbenannte Spalte, ein anderer Dateipfad oder ein neues Authentifizierungsverfahren reicht aus, damit der Ladeprozess stoppt.

Wie finde ich den Schritt, an dem die Verarbeitung abbricht?

Öffnen Sie den Abfrage-Editor und prüfen Sie die einzelnen Arbeitsschritte rechts im Bereich „Angewendete Schritte“. Entfernen Sie testweise die letzten Schritte nacheinander, bis die Aktualisierung wieder läuft, und setzen Sie die problematische Stelle anschließend gezielt neu auf.

Was hilft, wenn sich nur eine einzelne Quelle nicht mehr laden lässt?

Vergleichen Sie den aktuellen Speicherort, Dateinamen, Tabellenname und Zugriffsmodus mit der ursprünglichen Einrichtung. Bei Excel-, CSV- oder Datenbankquellen lohnt sich außerdem ein Blick darauf, ob die Quelle verschoben, umbenannt oder in ein anderes Format gebracht wurde.

Welche Rolle spielen Datentypen bei einem Abbruch?

Datentypfehler entstehen oft dann, wenn Zahlen als Text ankommen oder leere Felder plötzlich Sonderwerte enthalten. Prüfen Sie die Typumwandlungen früh im Abfrageschritt und ordnen Sie problematischen Spalten bei Bedarf erneut den passenden Typ zu.

Wie setze ich Anmeldeinformationen sauber zurück?

In Excel finden Sie die gespeicherten Verbindungen über Daten und die Abfrage- oder Verbindungsverwaltung. Löschen Sie dort die vorhandenen Anmeldeinformationen für die betroffene Quelle und melden Sie sich danach frisch an, damit alte Token oder veraltete Rechte nicht weiter blockieren.

Wann sollte ich den Cache oder lokale Zwischenspeicher leeren?

Das ist sinnvoll, wenn eine Quelle bekannt korrekt ist, die Aktualisierung aber trotzdem mit alten Verweisen arbeitet. Besonders bei häufigen Wechseln von Servern, Dateipfaden oder Gateway-Verbindungen kann ein bereinigter Cache veraltete Verbindungsreste entfernen.

Wie gehe ich mit umbenannten Spalten oder Tabellen um?

Öffnen Sie die Abfrage in der Vorschau und prüfen Sie, ob frühere Schritte noch auf alte Namen verweisen. Passen Sie jede Referenz an oder bauen Sie den betroffenen Schritt neu auf, damit nachgelagerte Transformationen wieder auf gültige Spalten zugreifen.

Warum hilft es, die Abfrage auf einen früheren Stand zurückzuführen?

So lassen sich Fehlerquellen eingrenzen, ohne die gesamte Logik neu zu erstellen. Sobald die Aktualisierung an einem bestimmten Punkt wieder funktioniert, können Sie ab dort schrittweise weiterarbeiten und fehlerhafte Transformationen einzeln ergänzen.

Woran erkenne ich, dass die Abfrage selbst beschädigt ist?

Typisch sind widersprüchliche Schrittfolgen, unerklärliche Fehlermeldungen oder ein Verhalten, das sich nach kleinen Änderungen nicht mehr sauber reproduzieren lässt. In solchen Fällen ist es oft schneller, die Abfrage in einer neuen Kopie neu aufzubauen und nur die stabilen Schritte zu übernehmen.

Welche Maßnahmen sind in Excel und Power BI unterschiedlich wichtig?

In Excel steht oft die lokale Datei- oder Verbindungsstruktur im Mittelpunkt, während in Power BI Gateway, Modell und Datensatzaktualisierung stärker zusammenspielen. Prüfen Sie deshalb je nach Umgebung nicht nur die Abfrage, sondern auch den Refresh-Plan, gespeicherte Zugriffe und die Datenquelle im Dienst oder Desktop.

Wie verhindere ich weitere Ausfälle bei späteren Aktualisierungen?

Dokumentieren Sie Quellen, Spaltennamen, Verbindungswege und kritische Schritte, bevor Sie Änderungen an der Datenbasis vornehmen. Ein klarer Aufbau mit wenigen, nachvollziehbaren Transformationen macht es deutlich leichter, Anpassungen einzuspielen, ohne den laufenden Datenimport zu gefährden.

Fazit

Ein zuverlässiger Import steht und fällt mit einer sauberen Kette aus Quelle, Berechtigung, Transformationsschritten und Datenstruktur. Wer die betroffene Stelle systematisch eingrenzt und Änderungen an Quelle oder Abfrage sorgfältig abgleicht, bekommt die Aktualisierung in der Regel wieder stabil zum Laufen. Entscheidend ist, nicht nur den Fehler zu sehen, sondern die Ursache an der richtigen Stelle zu beseitigen.

Checkliste
  • Prüfe, ob nur eine Abfrage fehlschlägt oder mehrere gleichzeitig.
  • Teste dieselbe Datei auf einem zweiten Rechner oder mit einem zweiten Benutzerkonto.
  • Vergleiche, ob der Fehler erst nach einer Änderung an der Quelldatei, der Datenbank oder den Transformationsschritten aufgetreten ist.
  • Notiere die genaue Fehlermeldung, denn sie zeigt oft auf Berechtigungen, Formatänderungen oder einen Verbindungsabbruch.

Deine Bewertung
0,0 0 Stimmen
Klicke auf einen Stern, um zu bewerten.

Unsere Redaktion

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

34, Hamburg, gelernter IT-Systemadministrator und Schachfreund. Mag außerdem gerne gutes Bier.

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

29, Frankfurt am Main, Data Analyst. Fotografie-begeistert und Stratege durch und durch. Kann alles.

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

27, Köln, Projektmanagerin. Workshop-Junkie und Handy-süchtig. Sprachen-Genie mit italienischen Wurzeln.

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

36, Stuttgart, Softwareentwickler. Digital Native und PC-Freak durch und durch. Spielt perfekt Gitarre.

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

55, Düsseldorf, Personalmanagerin. Liebt ihren Garten genauso wie WordPress. Geboren in Südafrika.

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

52, Bergisch-Gladbach, Teamleiter IT. Technik-affin. Hat für jedes Problem eine Lösung parat. Sehr geduldig.

Unsere Redaktion:

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

Schreibe einen Kommentar