Vorinstallierte Apps in Windows 11 entfernen: Was weg kann und was bleiben sollte

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 22. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2026

Auf einem neuen Windows-11-PC landen oft mehr Apps als nötig. Ein Teil davon lässt sich gefahrlos entfernen, andere Bestandteile solltest du besser behalten, weil sie mit Systemfunktionen zusammenhängen. Entscheidend ist zuerst, zwischen einfacher Hersteller-Software, normal installierten Apps und wichtigen Windows-Komponenten zu unterscheiden.

Am sinnvollsten gehst du in drei Schritten vor: erst den tatsächlichen Nutzen prüfen, dann die App sauber deinstallieren und danach beobachten, ob etwas im Alltag fehlt. So reduzierst du Ballast, ohne Startmenü, Suche, Store oder Gerätefunktionen unnötig zu beschädigen.

Welche vorinstallierten Programme du meist entfernen kannst

Viele Geräte kommen mit zusätzlichen Programmen für Probemitgliedschaften, Spiele, Zusatzdienste oder Testversionen. Diese Einträge blockieren oft nur Speicherplatz und machen das System unübersichtlicher. Wenn du eine App nicht nutzt, keine Daten darin hast und sie nicht für eine andere Funktion benötigt wird, kann sie in der Regel weg.

  • Hersteller-Apps für Werbung, Zusatzdienste oder Gerätekampagnen
  • Spiele, die du nie startest
  • Testversionen von Office-, Sicherheits- oder VPN-Angeboten
  • Apps für Einkauf, Musik, Video oder Cloud-Dienste, wenn du andere Anbieter nutzt
  • Vorinstallierte Tools mit doppelter Funktion, etwa ein zweiter Foto- oder Medienbetrachter

Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen einer bloßen Zusatz-App und einem Baustein, den das System oder ein Gerätetool wirklich braucht. Ein Audio- oder Touchpad-Hilfsprogramm des Herstellers kann nützlich sein, während ein reiner Werbedienst meist entbehrlich ist.

Was besser auf dem Rechner bleibt

Einige Apps sehen unnötig aus, gehören aber eng zur Bedienung von Windows oder zur Hardware des Geräts. Entfernst du solche Bestandteile ohne Prüfung, kann es zu fehlenden Funktionen, Geräteeinschränkungen oder doppelter Fehlersuche kommen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Zweck jeder App.

  • Treibernahe Hersteller-Tools für Tastatur, Touchpad, Hotkeys oder Energieverwaltung
  • Systemkomponenten, die über Windows Update, Store oder Suchfunktionen laufen
  • Programme für Kamera, Fingerabdruck, Audio oder Schnellfunktionen des Geräts
  • Apps, über die Firmware- oder Geräteprofile gepflegt werden
  • Sicherheitsfunktionen, die den Schutz des Systems ergänzen

Wenn du unsicher bist, prüfe zuerst, ob die App zum Gerät gehört oder nur zusätzlich installiert wurde. Steht sie im Zusammenhang mit Eingabegeräten, Audio oder Energieverwaltung, solltest du vor dem Entfernen genau hinschauen. Bei reinen Komfort- oder Werbeangeboten ist das Risiko deutlich geringer.

Der sichere Weg zur Deinstallation

Die meisten Apps entfernst du direkt in den Windows-Einstellungen. Das ist der saubere Weg, weil Windows den Eintrag dabei korrekt aus der App-Verwaltung entfernt. So bleibt das System konsistent und du vermeidest Resteinträge, die bei einem wilden Löschen entstehen können.

  1. Öffne die Einstellungen und wechsle zu Apps.
  2. Rufe installierte Apps oder Apps & Features auf.
  3. Suche den gewünschten Eintrag über die Liste oder das Suchfeld.
  4. Öffne das Drei-Punkte-Menü und wähle Deinstallieren.
  5. Bestätige den Vorgang und starte den PC neu, falls Windows danach dazu auffordert.

Nach dem Neustart prüfst du, ob alles wie erwartet funktioniert. Wenn eine Funktion fehlt, kannst du die App oft wieder aus dem Microsoft Store oder über die Herstellerseite installieren. Dadurch ist der Eingriff meist gut rückgängig zu machen.

Apps über das Startmenü und die Suche finden

Manche Einträge tauchen nicht sofort in der App-Liste auf, obwohl sie im Startmenü sichtbar sind. In diesem Fall kannst du direkt über das Startmenü arbeiten. Das ist besonders praktisch, wenn du erst einmal nur schnell sehen willst, welche Programme vorhanden sind.

Anleitung
1Öffne die Einstellungen und wechsle zu Apps.
2Rufe installierte Apps oder Apps & Features auf.
3Suche den gewünschten Eintrag über die Liste oder das Suchfeld.
4Öffne das Drei-Punkte-Menü und wähle Deinstallieren.
5Bestätige den Vorgang und starte den PC neu, falls Windows danach dazu auffordert.

  • Öffne das Startmenü und suche nach dem Programmnamen.
  • Rechtsklicke auf den Eintrag und prüfe, ob Deinstallieren angeboten wird.
  • Falls nur Öffnen erscheint, gehört die App wahrscheinlich zu einem geschützten Systembestandteil oder einem tiefer eingebundenen Paket.
  • Über Einstellungen bleibt der Weg meist zuverlässiger als über einzelne Kacheln oder Verknüpfungen.

Diese Methode hilft vor allem bei einzelnen Zusatzprogrammen, die der Hersteller sichtbar platziert hat. Sie ersetzt aber nicht die Kontrolle über die eigentliche App-Verwaltung. Für einen vollständigen Überblick ist die Liste unter installierte Apps die bessere Stelle.

Microsoft-Store-Apps und klassische Desktop-Programme

Windows 11 verwaltet nicht jede Anwendung auf die gleiche Weise. Store-Apps lassen sich meist direkt über die Windows-Oberfläche entfernen, während klassische Desktop-Programme manchmal über einen eigenen Deinstaller laufen. Das Ergebnis ist am Ende ähnlich, der technische Weg ist aber unterschiedlich.

Bei Store-Apps reicht oft der Eintrag in der Liste installierter Apps. Desktop-Programme bringen dagegen gelegentlich ein eigenes Entfernen-Fenster mit, in dem du Optionen bestätigen oder Datenreste auswählen kannst. Wenn so ein Assistent erscheint, lies die Auswahl kurz durch, bevor du weitergehst.

Besonders bei Software von Druckern, Scannern, Audio-Hardware oder Sicherheitsprodukten kann der eigene Deinstaller zusätzliche Komponenten mit entfernen. Das ist sinnvoll, wenn du das Programm wirklich nicht mehr brauchst. Nutzt du das Gerät weiter, solltest du aber prüfen, ob Treiber oder Verwaltungsfunktionen erhalten bleiben.

Windows-Komponenten nicht vorschnell entfernen

Einige Einträge wirken wie normale Apps, sind aber eng an Windows gebunden. Dazu gehören Funktionen für Suche, Store, Fotos, Medienwiedergabe oder grundlegende Dienste. Entfernst du solche Bestandteile unüberlegt, kann das an anderer Stelle unerwartete Nebenwirkungen haben.

Besonders vorsichtig solltest du bei Paketen sein, die keinen normalen Deinstallationsknopf haben oder sich sofort wieder herstellen. Das ist oft ein Hinweis darauf, dass der Eintrag systemnah ist. In solchen Fällen lohnt sich eher das Ausblenden, Abschalten von Autostart oder das Ignorieren statt eines harten Eingriffs.

Auch Sicherheitskomponenten sollten nur nach klarer Prüfung verändert werden. Der Defender, die Firewall oder Teile des Windows-Schutzes gehören nicht in die Kategorie unnötiger Zusatzsoftware. Wer hier leichtfertig aufräumt, verschlechtert den Schutz des Geräts schneller als die Übersicht.

Vor dem Entfernen prüfen, ob Daten betroffen sind

Einige Apps speichern lokale Einstellungen, Anmeldeinformationen oder Inhalte, die du später vermissen könntest. Dazu zählen etwa Notizen, Mediendaten, Spielstände oder kontoabhängige Inhalte. Wenn eine App solche Daten verwaltet, prüfe vorher, ob ein Export oder eine Synchronisation möglich ist.

Bei reinen Testversionen oder Werbe-Apps ist das meist unkritisch. Anders sieht es aus, wenn du ein Tool regelmäßig nutzt oder es mit einem Konto verbunden ist. Dann sollte erst geklärt werden, ob beim Entfernen etwas dauerhaft verloren geht.

Ein kurzer Blick auf Speicherort, Einstellungen und Kontoverknüpfung spart später Ärger. Wenn du nicht sicher bist, ob Inhalte lokal liegen, sichere die wichtigen Daten vorher. Das gilt besonders bei Foto-Tools, Messaging-Apps und kleinen Hilfsprogrammen mit eigenem Speicherbereich.

Aufräumen ohne Nebenwirkungen

Nach dem Entfernen lohnt sich ein kurzer Kontrollgang durch das System. Prüfe Startmenü, Suche, Autostart und Einstellungen auf Reste oder neue Fehlermeldungen. So erkennst du schnell, ob eine gelöschte App nur Ballast war oder doch von anderer Software mitgenutzt wurde.

  • Startmenü auf fehlende Kacheln oder defekte Verknüpfungen prüfen
  • Autostart-Einträge in den Task-Manager-Einstellungen kontrollieren
  • Gerätefunktionen wie Audio, WLAN, Bluetooth oder Kamera testen
  • Speicherplatz in den Einstellungen unter System und Speicher ansehen
  • Bei Problemen die zuletzt entfernte App als mögliche Ursache beachten

Wenn danach alles normal läuft, war der Eingriff sauber. Tritt ein neues Problem auf, installierst du die betroffene App wieder und vergleichst das Verhalten. So lässt sich schnell herausfinden, ob sie für eine Funktion doch gebraucht wurde.

Mehr Übersicht durch gezieltes Deinstallieren

Statt blind alles zu entfernen, ist eine kurze Bewertung pro App die bessere Strategie. Frag dich, ob du die Software wirklich nutzt, ob sie eine Gerätefunktion stützt und ob sie Daten enthält, die dir wichtig sind. Diese Reihenfolge spart Zeit und verhindert unnötige Experimente.

Gerade bei neuen PCs und Notebooks ist weniger oft mehr, aber nur bis zu dem Punkt, an dem eine wichtige Herstellerfunktion verschwindet. Wer systemnahen Komponenten und bloßer Zusatzsoftware sauber trennt, bekommt ein schlankeres Windows ohne unnötige Risiken.

Den passenden Umgang mit vorinstallierten Apps wählen

Bei Windows 11 lohnt sich zuerst ein Blick darauf, welche Anwendungen nur Platz belegen und welche im Alltag tatsächlich nützlich sind. Nicht jede vorinstallierte App gehört automatisch auf die Liste zum Entfernen. Manche Programme dienen als Schnittstelle für Systemfunktionen, andere werden nur selten gebraucht, lassen sich aber ohne Risiko abräumen. Wer vorinstallierte Apps entfernen möchte, sollte deshalb zwischen nützlichen Hilfsprogrammen, reinen Komfort-Apps und Bestandteilen mit Systembezug unterscheiden.

Praktisch bewährt sich eine einfache Einteilung: selten genutzte Zusatzprogramme, doppelte Funktionen zu bereits installierter Software und Apps mit starkem Microsoft-Bezug. Genau dort liegt oft das größte Einsparpotenzial. Zugleich ist es sinnvoll, vor jedem Eingriff zu prüfen, ob eine App an andere Windows-Funktionen gekoppelt ist oder nur oberflächlich als normales Programm erscheint.

  • Unkritisch: News-, Wetter-, Spiele- oder Shopping-Apps, wenn sie nicht genutzt werden.
  • Mit Bedacht: Fotos, Mail, Kalender, Notizen oder Vorschau-Apps, falls Ersatzsoftware bereits vorhanden ist.
  • Lieber behalten: Komponenten, die mit Microsoft Store, Anmeldung, Geräteverwaltung oder Sicherheitsfunktionen zusammenhängen.

So entfernst du Apps sauber über die Windows-Oberfläche

Der einfachste Weg führt über die Einstellungen. Dort lassen sich viele Apps ohne Zusatzwerkzeug deinstallieren. Öffne dazu Einstellungen und wechsle zu Apps und dann zu Installierte Apps. Über die Suchfunktion findest du die gewünschte Anwendung schneller, besonders wenn auf dem Gerät zahlreiche Programme vorhanden sind. Neben jedem Eintrag steht ein Menü mit drei Punkten, über das sich die Deinstallation starten lässt.

Falls die Schaltfläche ausgegraut ist, handelt es sich oft um eine geschützte Komponente oder um ein Programm, das Administratorrechte verlangt. In diesem Fall hilft ein Blick auf die Art der App. Manche vorinstallierten Anwendungen sind nur für den aktuellen Benutzer installiert, andere gelten als systemweit. Je nach Typ kann ein Entfernen über die Oberfläche scheitern, obwohl das Programm prinzipiell entfernbar wäre.

  1. Einstellungen öffnen: mit der Tastenkombination Windows + I.
  2. Apps auswählen: anschließend Installierte Apps öffnen.
  3. App suchen: Namen eintippen oder in der Liste nach unten scrollen.
  4. Menü öffnen: über die drei Punkte neben dem Eintrag.
  5. Deinstallieren wählen: die Abfrage bestätigen und den Vorgang abwarten.

Nach dem Entfernen lohnt sich ein kurzer Neustart, damit Verknüpfungen, Startmenüeinträge und Hintergrunddienste vollständig aktualisiert werden. Das ist besonders hilfreich, wenn sich die App tief ins System integriert hatte oder noch Kacheln und Einträge im Suchindex vorhanden waren.

Wann PowerShell oder andere Werkzeuge nötig sind

Einige vorinstallierte Programme lassen sich nicht über die normale Oberfläche entfernen. Dann sind erweiterte Methoden erforderlich, etwa PowerShell mit Administratorrechten. Das betrifft häufig bestimmte Microsoft-Apps, die von Windows geschützt werden oder sich nur für einzelne Benutzerprofile entfernen lassen. Hier ist sauberes Vorgehen wichtig, damit nicht versehentlich Abhängigkeiten mit gelöscht werden.

Vor dem Einsatz von Befehlen sollte klar sein, ob die App wirklich vollständig verschwinden soll oder nur aus dem Startmenü entfernt werden muss. Für die technische Deinstallation gelten je nach App unterschiedliche Paketnamen. Wer nicht mit Paketkennungen arbeiten möchte, kann stattdessen ein bewährtes Debloat-Tool verwenden. Solche Werkzeuge bieten oft eine grafische Oberfläche und reduzieren Tippfehler, verlangen aber ebenfalls sorgfältige Auswahl.

Ein sicherer Arbeitsablauf in der Eingabeaufforderung

Öffne PowerShell als Administrator und lasse dir zuerst die installierten Pakete anzeigen. So erkennst du den exakten Namen der App, bevor du eingreifst. Danach entfernst du nur den gewünschten Eintrag. Für mehrere Geräte oder ein frisch eingerichtetes System kann es sinnvoll sein, die gleiche Prüfung einmal testweise durchzuführen, bevor du automatisierte Befehle einsetzt.

  • Pakete anzeigen: Überblick über installierte App-Pakete verschaffen.
  • Passenden Namen prüfen: App-Bezeichnung und Paketname vergleichen.
  • Gezielt entfernen: nur das ausgewählte Paket löschen.
  • Nachkontrolle: prüfen, ob Suchergebnisse und Verknüpfungen verschwunden sind.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen App für den aktuellen Benutzer und App für neue Konten. Wer ein Programm nur aus dem aktiven Profil entfernt, kann es auf einem anderen Benutzerkonto trotzdem noch sehen. Bei mehreren Konten auf demselben Rechner sollte daher geprüft werden, ob die App überall verschwinden soll oder nur im persönlichen Profil.

Nach der Deinstallation das System aufräumen

Nach dem Entfernen bleiben nicht immer sofort alle Spuren verschwunden. Verknüpfungen können noch im Startmenü liegen, Suchtreffer erscheinen manchmal zeitverzögert, und Ordner mit Restdateien bleiben unter Umständen im Benutzerprofil zurück. Deshalb gehört zur sauberen Entfernung immer ein kurzer Kontrollgang dazu. Erst wenn die App weder im Startmenü noch in der Suche auftaucht und keine Autostart-Einträge mehr vorhanden sind, ist der Vorgang wirklich abgeschlossen.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist die Kontrolle von Standard-Apps. Wer beispielsweise die vorinstallierte Mail-App gelöscht und ein anderes Programm eingerichtet hat, sollte prüfen, ob Links für E-Mail, Kalender oder Dateitypen noch auf die alte Anwendung zeigen. Das gilt auch für Browser, Bildanzeiger und PDF-Programme. Windows behält solche Zuordnungen gern länger bei, als man erwartet.

Wo du nach Resten schauen solltest

  • Startmenü: Kacheln oder Ordnerverknüpfungen entfernen.
  • Suche: Index aktualisieren, damit gelöschte Apps nicht mehr erscheinen.
  • Autostart: prüfen, ob noch ein Eintrag aktiv ist.
  • Standard-Apps: Dateitypen und Protokolle neu zuweisen.
  • Benutzerordner: alte Konfigurationsdateien und Cache-Reste kontrollieren.

Wenn Speicherplatz das Ziel war, hilft zusätzlich eine Prüfung mit der Datenträgerbereinigung oder den Speicheroptionen von Windows 11. Dort lassen sich temporäre Dateien, alte Updates und Cache-Daten getrennt von der eigentlichen App-Bereinigung entfernen. So wird die Oberfläche nicht nur übersichtlicher, sondern auch technisch sauberer gehalten.

Mehr Übersicht durch eine kleine Systemstrategie

Wer vorinstallierte Apps entfernen will, profitiert am meisten von einem klaren Vorgehen statt von schnellen Einzelaktionen. Zuerst wird geprüft, welche Programme tatsächlich genutzt werden. Danach folgt die Deinstallation der überflüssigen Apps, anschließend die Kontrolle der Restspuren und zuletzt die Anpassung der Standardzuordnungen. Diese Reihenfolge verhindert, dass Funktionen unbeabsichtigt verloren gehen oder Windows nachträglich wieder Verknüpfungen anlegt.

Besonders sinnvoll ist es, ein Gerät nach dem Aufräumen noch einmal einen Tag lang im Alltag zu testen. So zeigt sich schnell, ob eine App doch eine praktische Aufgabe erfüllt hat oder ob alles reibungslos läuft. Wer ein neues Konto auf dem Rechner anlegt, kann außerdem beobachten, ob dort dieselben Apps auftauchen. Dadurch lässt sich unterscheiden, was nur im Benutzerprofil lag und was Teil des Systems bleibt.

Im Ergebnis entsteht ein Windows-11-System, das auf die eigenen Abläufe zugeschnitten ist. Die Oberfläche bleibt schlanker, die Suche liefert weniger Ablenkung, und Wartung sowie Fehlersuche werden einfacher, weil weniger unnötige Programme im Hintergrund stehen.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich, welche Apps ich gefahrlos deinstallieren kann?

Am besten prüfst du zuerst, ob die App nur für Zusatzfunktionen gedacht ist oder ob sie mit Windows selbst zusammenhängt. Programme wie Unterhaltungstools, Testversionen oder doppelte Hersteller-Apps lassen sich meist entfernen, ohne das System zu beeinträchtigen.

Welche Apps sollte ich lieber auf dem Gerät lassen?

Systemnahe Komponenten, Sicherheitsfunktionen und manche Treiber- oder Update-Tools sollten bleiben. Dazu zählen unter anderem Einträge, die für Anmeldung, Netzwerk, Store, Grafik oder Gerätesteuerung benötigt werden.

Wie deinstalliere ich eine App direkt über die Einstellungen?

Öffne die Einstellungen und gehe zu den installierten Apps. Dort wählst du die gewünschte Anwendung aus, klickst auf die drei Punkte oder auf den Deinstallieren-Button und bestätigst den Vorgang.

Was mache ich, wenn sich eine App nicht normal entfernen lässt?

Manche vorinstallierten Programme lassen sich nur teilweise oder gar nicht über die Oberfläche löschen. In solchen Fällen hilft oft die klassische Systemsteuerung, das Startmenü oder ein PowerShell-Befehl mit Administratorrechten.

Kann ich mehrere vorinstallierte Programme auf einmal entfernen?

Über die Windows-Oberfläche ist das meist nur einzeln möglich. Für größere Aufräumaktionen kannst du mit PowerShell oder spezialisierten Skripten arbeiten, solltest dabei aber genau prüfen, welche Pakete entfernt werden.

Gehen beim Entfernen persönliche Daten verloren?

Das hängt von der jeweiligen App ab. Wenn die Anwendung eigene Einstellungen, lokale Projekte oder Offline-Inhalte speichert, solltest du diese vorher sichern oder exportieren.

Warum tauchen manche Apps nach einem Update wieder auf?

Einige Bestandteile werden durch Funktionsupdates, Reparaturvorgänge oder Herstellerpakete erneut installiert. Dann musst du sie nach dem Update erneut entfernen oder die Installation gezielt unterbinden.

Ist es sinnvoll, den Microsoft Store selbst zu löschen?

Das ist in der Regel keine gute Idee. Viele Apps beziehen ihre Installation, Reparatur oder Aktualisierung über den Store, und ein Entfernen kann später weitere Probleme verursachen.

Wie finde ich heraus, ob eine App zu einem Gerätetreiber gehört?

Schau auf den Herausgeber, die Bezeichnung und die Installationsquelle. Wenn der Name auf Grafikkarte, Audio, Touchpad, Drucker oder Chipsatz verweist, solltest du besonders vorsichtig sein.

Was ist ein guter Weg, um Windows nach dem Aufräumen zu prüfen?

Starte den Rechner neu und kontrolliere, ob Startmenü, Suche, Netzwerk, Ton und Geräte wie gewohnt funktionieren. Falls etwas fehlt, kannst du die betroffene App oder Komponente meist über den Store, die Herstellerseite oder die Windows-Reparatur wiederherstellen.

Fazit

Vorinstallierte Programme lassen sich in Windows 11 oft gezielt ausmisten, doch bei Treibern, Store-Bestandteilen und systemnahen Komponenten ist Zurückhaltung sinnvoll. Wer nur unnötige Apps entfernt und wichtige Funktionen vorher prüft, hält das System schlank, ohne Stabilität oder Updates zu gefährden.

Checkliste
  • Hersteller-Apps für Werbung, Zusatzdienste oder Gerätekampagnen
  • Spiele, die du nie startest
  • Testversionen von Office-, Sicherheits- oder VPN-Angeboten
  • Apps für Einkauf, Musik, Video oder Cloud-Dienste, wenn du andere Anbieter nutzt
  • Vorinstallierte Tools mit doppelter Funktion, etwa ein zweiter Foto- oder Medienbetrachter

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