Aus PDF nach Excel kopieren: Tabellen nachbearbeiten und nutzbar machen

Lesedauer: 12 Min – Beitrag erstellt: 4. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 4. Juni 2026

Eine Tabelle aus einer PDF-Datei in eine Arbeitsmappe zu übertragen, klingt einfach, führt in der Praxis aber oft zu verrutschten Spalten, zusammengezogenen Zellen oder ungeordneten Zeilenumbrüchen. Damit die Daten in Excel wirklich verwendbar werden, braucht es mehr als nur das bloße Einfügen. Entscheidend ist, dass die Struktur geprüft, die Trennung der Spalten bereinigt und die Tabelle anschließend für Berechnungen, Filter und Auswertungen vorbereitet wird.

Je nach Ursprung der PDF gibt es zwei sehr unterschiedliche Wege: eine sauber exportierbare Datei mit echten Tabellendaten oder ein Dokument, das nur visuell wie eine Tabelle aufgebaut ist. Für beide Fälle gibt es passende Schritte. Wer sie richtig anwendet, spart sich viel Nacharbeit und erhält eine brauchbare Grundlage für Listen, Auswertungen oder Berichte.

Den Ursprung der PDF richtig einschätzen

Bevor die eigentliche Übernahme beginnt, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Datei selbst. Nicht jede PDF enthält Tabellen, die sich direkt auslesen lassen. Manche Dateien stammen aus einem Programmexport, andere sind gescannte Seiten oder Bilder mit eingebetteter Schrift. Für die weitere Bearbeitung ist dieser Unterschied wichtig.

  • Textbasierte PDFs lassen sich meist mit Bordmitteln oder Importfunktionen auslesen.
  • Gescannten Dokumenten fehlen oft klare Spaltentrennungen.
  • Mehrseitige Berichte enthalten manchmal wechselnde Tabellenlayouts.
  • Fußnoten, Kopfzeilen und Seitenzahlen können beim Import mitkopiert werden.

Wer den Aufbau vorher prüft, wählt danach den passenden Importweg und muss später weniger korrigieren.

Tabellendaten in Excel laden

Für viele Dokumente ist der direkte Import der schnellste Weg. In aktuellen Excel-Versionen lässt sich eine PDF-Datei häufig über die Datenabfrage einlesen. Dabei analysiert Excel die Seiten und versucht, Tabellen automatisch zu erkennen. Das funktioniert besonders gut bei Berichten, Rechnungen und Exporten mit sauberer Struktur.

  1. Excel öffnen und den Reiter für Datenabfragen aufrufen.
  2. Die Funktion zum Abrufen von Daten aus einer Datei wählen.
  3. Die PDF-Datei auswählen und warten, bis Excel die Inhalte analysiert.
  4. In der Vorschau die passende Tabelle oder Seite markieren.
  5. Die Daten laden oder zunächst im Abfrage-Editor öffnen.

Der Abfrage-Editor ist oft die bessere Wahl, weil sich dort schon vor dem Einfügen Fehler beheben lassen. Spalten können entfernt, überschüssige Zeilen herausgefiltert und getrennte Felder neu aufgebaut werden, bevor die Daten überhaupt in das Arbeitsblatt gelangen.

Typische Importfehler vor dem Einfügen beseitigen

Nach dem ersten Einlesen sind die Daten selten sofort fertig. Häufig stehen Werte in einer einzigen Spalte, Dezimaltrennzeichen sind falsch übernommen oder Überschriften liegen mitten in der Tabelle. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob sich die Arbeitsmappe später gut nutzen lässt.

Besonders hilfreich sind diese Korrekturen:

  • unnötige Kopf- und Fußzeilen entfernen
  • leere Zeilen zwischen Tabellenabschnitten löschen
  • zusammenhängende Textblöcke auf mehrere Spalten verteilen
  • Trennzeichen wie Semikolon, Tabulator oder Leerzeichen prüfen
  • Zahlenformate vereinheitlichen

Wenn Texte und Zahlen in einer einzigen Spalte landen, hilft oft die Funktion zum Aufteilen von Spalten nach Trennzeichen. Falls das Dokument keine klaren Trennzeichen besitzt, kann die Breite der Erkennungszonen im Importprozess oder im Abfrage-Editor angepasst werden. Danach lässt sich das Ergebnis meist deutlich besser weiterverarbeiten.

Gescannten Inhalt brauchbar machen

Bei reinen Bild-PDFs greift der Direktimport nur eingeschränkt. In diesem Fall ist eine Texterkennung nötig. Ohne optische Zeichenerkennung bleibt oft nur eine unstrukturierte Übernahme oder ein manuelles Nachbauen der Tabelle. Wer die Datei regelmäßig verarbeiten muss, sollte deshalb einen OCR-fähigen Zwischenschritt einplanen.

Anleitung
1Excel öffnen und den Reiter für Datenabfragen aufrufen.
2Die Funktion zum Abrufen von Daten aus einer Datei wählen.
3Die PDF-Datei auswählen und warten, bis Excel die Inhalte analysiert.
4In der Vorschau die passende Tabelle oder Seite markieren.
5Die Daten laden oder zunächst im Abfrage-Editor öffnen.

Ein sinnvoller Ablauf sieht so aus:

  1. Die gescannte Datei mit OCR-Software oder einem Scanner-Tool in Text umwandeln.
  2. Die erkannte Tabelle in einer Zwischenansicht prüfen.
  3. Fehlende Spaltengrenzen manuell nachziehen.
  4. Den erkannten Inhalt in Excel übernehmen.
  5. Nach Zahlen, Datumswerten und Sonderzeichen kontrollieren.

Gerade bei Dokumenten mit enger Schrift oder schrägem Scan lohnt sich die Nachkontrolle jeder Spalte. Schon kleine Erkennungsfehler können Formeln später unbrauchbar machen.

Spalten, Zeilen und Formate sauber nachziehen

Nach dem Import beginnt die eigentliche Aufbereitung. Eine Tabelle wirkt erst dann ordentlich, wenn Spaltenüberschriften eindeutig sind, Daten in einheitlicher Reihenfolge stehen und Zellen konsistente Formate verwenden. In Excel lassen sich dafür mehrere Funktionen kombinieren.

Spaltenbreiten und Ausrichtung anpassen

Zu schmale Spalten verdecken Inhalte, zu breite Spalten erschweren die Übersicht. Die automatische Anpassung an den Inhalt ist oft ein guter Start. Danach sollten Zahlen rechtsbündig und Text linksbündig bleiben, damit die Tabelle lesbar bleibt.

Datentypen korrigieren

Besonders häufig sind falsch erkannte Datums- oder Währungswerte. Wird aus einer Zahl ein Text, funktionieren Summen, Mittelwerte und Filter nicht mehr sauber. Die Zellformate sollten deshalb unmittelbar nach dem Import geprüft werden.

Trennzeichen und Dezimalstellen vereinheitlichen

Je nach Herkunft der Datei erscheinen Dezimalpunkte, Kommas oder Tausendertrennzeichen unterschiedlich. Das lässt sich über Suchen und Ersetzen, über benutzerdefinierte Formate oder über den Importdialog korrigieren. Bei größeren Datenmengen ist die Bereinigung über den Abfrage-Editor meist effizienter.

Mit Formeln aus Rohdaten eine Arbeitsliste machen

Sobald die Grundstruktur stimmt, kann die Tabelle in eine nutzbare Arbeitsliste verwandelt werden. Das ist besonders wichtig, wenn aus der importierten Datei Kennzahlen, Filterlisten oder wiederkehrende Auswertungen entstehen sollen. Dafür eignen sich einfache, robuste Formeln.

  • Mit TEXT lassen sich Werte einheitlich darstellen.
  • Mit GLÄTTEN werden überflüssige Leerzeichen reduziert.
  • Mit LINKS, RECHTS und TEIL können Teilinhalte extrahiert werden.
  • Mit WENN lassen sich Prüfwerte oder Statusspalten bauen.
  • Mit XVERWEIS oder SVERWEIS können zusätzliche Informationen ergänzt werden.

Für viele Arbeitsmappen ist eine Hilfsspalte nützlich, in der bereinigte Werte stehen. So bleiben die Originaldaten erhalten, während die weiterverarbeitete Fassung bereits für Berechnungen genutzt werden kann.

Aus der übernommenen Tabelle eine auswertbare Liste machen

Wenn die Daten später gefiltert oder sortiert werden sollen, hilft eine klare Tabellenstruktur. Excel bietet dafür die Funktion als formatierte Tabelle. Sie bringt Filterpfeile, erweiterbare Bereiche und saubere Bezüge in Formeln mit.

Ein praktikabler Ablauf ist:

  1. Die bereinigten Daten markieren.
  2. Sie als formatierte Tabelle umwandeln.
  3. Eine eindeutige Überschriftenzeile festlegen.
  4. Die Filter prüfen und unnötige Spalten entfernen.
  5. Bei Bedarf benannte Spalten für Formeln und Diagramme nutzen.

Damit wird aus einer importierten Auflistung eine belastbare Datenbasis, die sich auch für längere Bearbeitungsschritte eignet.

Fehler finden, die bei der Weiterverarbeitung stören

Selbst nach einer gelungenen Übernahme lohnt sich eine kurze Qualitätskontrolle. Einige Probleme fallen erst auf, wenn sortiert, gefiltert oder gerechnet wird. Dann zeigt sich, ob die Struktur wirklich stimmt.

  • Werte stehen in mehreren Zeilen statt in einer Zeile.
  • Überschriften wurden mehrfach übernommen.
  • Leerzeichen verstecken doppelte Einträge.
  • Gleich aussehende Zahlen sind als Text gespeichert.
  • Mehrere Inhalte wurden in einer Zelle zusammengezogen.

Eine einfache Prüfung besteht darin, die Spalten nach Inhalt zu sortieren, eine Summenzeile zu bilden oder die Daten nach dem Filtertest einmal durchzugehen. So werden fehlerhafte Einträge schnell sichtbar.

Wiederkehrende Importarbeiten vorbereiten

Wer regelmäßig ähnliche PDFs bekommt, sollte die Nachbearbeitung nicht jedes Mal neu aufbauen. Viele Schritte lassen sich als Abfrage, Vorlage oder Makro vorbereiten. Das spart Zeit und hält die Verarbeitung einheitlich.

Praktisch ist zum Beispiel eine Datei mit festem Aufbau, in der die Rohdaten immer in denselben Bereich geladen werden. Darunter liegen bereits berechnete Felder, Formatierungen und Auswertungen. Sobald eine neue PDF eingelesen ist, aktualisieren sich die Ergebnisse mit wenigen Klicks.

Auch Power Query ist dafür hilfreich, weil sich Bereinigungsschritte dort speichern lassen. Entfernen von Spalten, Ersetzen von Werten und Umformen von Text in Zahlen können als feste Abfolge hinterlegt werden. Dadurch bleibt die Arbeitsmappe auch bei häufigen Aktualisierungen übersichtlich.

Saubere Übergabe an weitere Auswertungen

Ist die Tabelle korrigiert und strukturiert, lässt sie sich für Diagramme, Pivot-Auswertungen oder Weitergaben an Kollegen nutzen. Dafür sollten einheitliche Spaltennamen, geprüfte Zahlenformate und klare Datumswerte vorliegen. Erst dann funktionieren Filter, Pivot-Felder und Summen zuverlässig.

Besonders bei umfangreichen Dateien empfiehlt es sich, Rohdaten und bearbeitete Daten getrennt zu halten. So bleibt nachvollziehbar, welche Informationen direkt aus der PDF stammen und welche bereits bereinigt wurden. Diese Trennung erleichtert spätere Anpassungen und verhindert, dass Originalwerte verloren gehen.

Makros, Formeln und Zellbezüge auf stabile Grundlagen stellen

Nach dem Einfügen beginnt oft die eigentliche Arbeit: Die Tabelle soll nicht nur lesbar sein, sondern sich auch zuverlässig weiterverarbeiten lassen. Dafür lohnt ein kurzer Check der Struktur, bevor Verknüpfungen, Berechnungen oder Automatisierungen darauf aufsetzen. Besonders wichtig ist, dass Überschriften eindeutig bleiben, leere Zwischenzeilen bereinigt werden und die Datenregion sauber abgeschlossen ist. Nur so reagieren Filter, Sortierungen und Auswertungen wie erwartet.

Wer mit Formeln arbeitet, sollte die neu übernommenen Inhalte zuerst in einen ruhigen Zustand bringen. Prüfen Sie, ob Formeln auf feste Zelladressen zeigen oder besser auf Tabellenstrukturen umgestellt werden. In Excel sind strukturierte Verweise oft robuster, weil sie sich beim Sortieren oder beim Hinzufügen neuer Zeilen leichter mitbewegen. Auch benannte Bereiche können helfen, wenn mehrere Auswertungen auf denselben Quellen aufbauen.

  • Formelbezüge auf verschobene Spalten kontrollieren
  • Leerzeilen und Zwischenüberschriften entfernen oder ausblenden
  • Überschriftzeile als feste Referenz sichern
  • Bereiche als Tabelle formatieren, damit Filter und Erweiterungen sauber greifen
  • Berechnete Spalten erst nach der Datenbereinigung anlegen

Fehleranfällige Stellen in Berechnungen erkennen

Typische Schwachstellen liegen in gemischten Datentypen, verdeckten Leerzeichen und verschobenen Spalten. Eine Formel wie SVERWEIS oder XVERWEIS liefert nur dann saubere Ergebnisse, wenn Such- und Rückgabespalten konsistent aufgebaut sind. Bei Summen, Mittelwerten oder Datumsberechnungen sollten Sie außerdem testen, ob Textwerte versehentlich in Zahlenfeldern gelandet sind. Solche Einträge sieht man auf den ersten Blick oft nicht, sie verändern aber das Ergebnis.

Für längere Tabellen ist es sinnvoll, eine Prüfsparte anzulegen. Dort markieren Sie auffällige Einträge, etwa mit einer Hilfsspalte für Plausibilitätsregeln oder mit bedingter Formatierung. Das spart Zeit, wenn regelmäßig neue Dateien übernommen werden und die Qualität nicht jedes Mal von Hand geprüft werden soll.

Nachbearbeitung für saubere Auswertungen und Berichte

Sobald die Rohdaten strukturiert sind, geht es um die Nutzung im Alltag. Eine Tabelle muss dafür nicht nur korrekt aussehen, sondern auch in Pivot-Tabellen, Diagrammen oder Exporten zuverlässig funktionieren. Dazu gehört, dass Datumswerte als echte Daten erkannt werden, Beträge einheitlich formatiert sind und Kategorien eindeutig benannt bleiben. Je klarer die Felder aufgebaut sind, desto weniger Nacharbeit fällt später an.

Ein bewährter Schritt ist das Reduzieren auf die Spalten, die wirklich gebraucht werden. Alles andere kann auf ein separates Blatt verschoben oder archiviert werden. So bleibt die Arbeitsdatei übersichtlich, und die Auswertung reagiert schneller. Wenn mehrere Personen mit derselben Mappe arbeiten, hilft außerdem eine klare Trennung zwischen Eingabeblatt, Prüfblatt und Ergebnisblatt.

  1. Überflüssige Spalten aus der Auswertungsansicht entfernen oder ausblenden.
  2. Eindeutige Feldnamen vergeben, damit Filter und Berichte verständlich bleiben.
  3. Datum, Zahlen und Text auf einheitliche Formate bringen.
  4. Hilfsspalten für Prüfung und Berechnung ergänzen.
  5. Erst danach Pivot-Tabellen, Diagramme oder Exportbereiche anlegen.

Layouts für den praktischen Alltag vorbereiten

Wer die Datei regelmäßig nutzen will, sollte feste Ansichten anlegen. Dazu zählen gefrorene Fenster für Kopfzeilen, ein sinnvoller Druckbereich und eine Sortierung, die der späteren Nutzung entspricht. Auch Farbcodes können helfen, etwa für Status, offene Werte oder fehlerhafte Zeilen. Wichtig ist dabei Zurückhaltung: Zu viele Farben erschweren die Lesbarkeit und machen spätere Automatiken unnötig kompliziert.

Bei Berichten für Kollegen oder Kunden empfiehlt sich ein separates Ausgabe-Blatt mit reduzierter Darstellung. Dort stehen nur die relevanten Spalten, die Zahlen sind sauber formatiert, und die Kopfzeile erklärt den Inhalt eindeutig. So lässt sich eine importierte Tabelle aus einer unruhigen Vorlage in eine Arbeitsgrundlage verwandeln, die ohne erneute Korrektur weitergegeben werden kann.

Neue Dateien ohne erneute Handarbeit einbinden

Damit der Ablauf nicht jedes Mal von vorn beginnt, sollten wiederkehrende Schritte in eine feste Reihenfolge gebracht werden. Excel bietet dafür mehrere Wege, je nach Arbeitsweise und Dateiumfang. Wer häufiger Daten aus PDFs übernimmt, profitiert von einem klaren Schema: Quelle prüfen, importieren, bereinigen, strukturieren, auswerten. Je konsequenter dieser Ablauf eingehalten wird, desto stabiler bleiben Ergebnisse und desto weniger Sonderfälle treten auf.

Hilfreich ist auch ein kleines Arbeitsprotokoll direkt in der Mappe. Dort notieren Sie zum Beispiel, welche Spalten aus der Vorlage stammen, welche umbenannt wurden und welche Regeln für Zahlen oder Datumswerte gelten. Das erleichtert spätere Aktualisierungen, weil sofort ersichtlich ist, welche Schritte bei einer neuen Datei wiederholt werden müssen.

  • Ein Standardblatt für den Import anlegen
  • Bereinigungsregeln als feste Arbeitsreihenfolge dokumentieren
  • Formatvorlagen für Zahlen, Datum und Text speichern
  • Prüfspalten für Dubletten, Leerwerte und Ausreißer nutzen
  • Bei häufigen Quellen mit denselben Spaltennamen arbeiten

Wenn eine Datei regelmäßig aus derselben PDF-Struktur entsteht, lässt sich sogar ein nahezu identischer Ablauf aufbauen. Dann werden die importierten Daten nur noch aktualisiert, der Rest bleibt als Vorlage bestehen. Das senkt den Aufwand bei jeder neuen Lieferung und sorgt dafür, dass die Tabellen nicht nur übernommen, sondern dauerhaft nutzbar bleiben.

FAQ

Wie erkenne ich, ob die übernommene Tabelle schon brauchbar ist?

Prüfen Sie zuerst, ob jede Spalte nur einen Inhaltstyp enthält und ob Kopfzeilen eindeutig sind. Danach lohnt ein Blick auf Summen, Datumswerte und leere Zeilen, weil sich dort die meisten Übertragungsfehler zeigen.

Was mache ich mit zusammengeführten Zellen aus der PDF?

Zusammengeführte Zellen sollten Sie in Excel wieder auflösen und den Inhalt auf die passenden Zeilen und Spalten verteilen. Erst danach lassen sich Filter, Sortierungen und Auswertungen zuverlässig verwenden.

Wie gehe ich mit Spalten um, die beim Import verrutscht sind?

Verschobene Inhalte lassen sich oft schneller bereinigen, wenn Sie erst die fehlerhaften Trennstellen identifizieren und dann Zeilen oder Spalten gezielt teilen. Bei mehreren problematischen Bereichen hilft es, eine Kopie der Datei zu verwenden und die Struktur schrittweise zurückzubauen.

Warum werden Zahlen manchmal als Text übernommen?

Das passiert häufig durch falsche Trennzeichen, geschützte Leerzeichen oder ein gemischtes Zahlenformat in der PDF. Wandeln Sie solche Inhalte in echte Zahlen um, damit Rechenfunktionen, Pivot-Tabellen und Diagramme korrekt arbeiten.

Wie stelle ich sicher, dass Datumswerte sauber erkannt werden?

Kontrollieren Sie das Anzeigeformat und die tatsächliche Zellenart getrennt voneinander. Falls Excel das Datum nicht erkennt, hilft meist eine Umwandlung über Text-in-Spalten, Datumsformeln oder eine Bereinigung der regionalen Einstellungen.

Welche Schritte sind sinnvoll, bevor ich mit Filtern arbeite?

Vor dem Filtern sollten Sie Leerzeilen entfernen, Kopfzeilen fixieren und identische Schreibweisen vereinheitlichen. Danach lässt sich der Datenbestand einfacher sortieren, einschränken und für Auswertungen vorbereiten.

Wie bereite ich die Tabelle für Formeln und Berechnungen vor?

Formeln funktionieren am besten, wenn die Daten keine Mischformate enthalten und jede Spalte eindeutig definiert ist. Ergänzen Sie Hilfsspalten nur dort, wo sie einen klaren Zweck haben, damit die Arbeitsmappe später übersichtlich bleibt.

Was ist bei mehrseitigen Tabellen wichtig?

Mehrseitige Tabellen sollten Sie auf wiederholte Kopfzeilen, Zwischenüberschriften und Seitenumbrüche prüfen. Diese Elemente gehören meist nicht in den eigentlichen Datenbereich und müssen vor der Weiterverarbeitung entfernt oder zusammengeführt werden.

Wie gehe ich mit Sonderzeichen und unsichtbaren Leerzeichen um?

Unsichtbare Zeichen stören häufig Vergleiche, Summen und Suchen. Mit Bereinigungsfunktionen, Suchen-und-Ersetzen oder einer gezielten Formel lässt sich der Text so aufräumen, dass die Tabelle wieder sauber auswertbar wird.

Wie halte ich den Importprozess für die Zukunft stabil?

Am zuverlässigsten ist eine feste Reihenfolge aus Import, Prüfung, Bereinigung und Speicherung als Vorlage. Wenn Sie zusätzlich dieselben Einstellungen für Spaltenbreiten, Datentypen und Trennzeichen verwenden, sinkt der Nacharbeitsaufwand deutlich.

Wann sollte ich die Datei lieber neu aufbauen statt weiter zu korrigieren?

Ein Neuaufbau ist sinnvoll, wenn die Struktur der Daten zu stark beschädigt ist oder mehrere Tabellenebenen ineinander geraten sind. In solchen Fällen spart ein sauberer Neuimport oft mehr Zeit als das Nachziehen einzelner Fehlerstellen.

Fazit

PDF-Tabellen lassen sich in Excel nur dann gut nutzen, wenn Übernahme und Nacharbeit als ein gemeinsamer Arbeitsschritt behandelt werden. Wer Struktur, Datentypen und Formatierung systematisch prüft, erhält aus statischen Dokumenten eine belastbare Arbeitsgrundlage.

Checkliste
  • Textbasierte PDFs lassen sich meist mit Bordmitteln oder Importfunktionen auslesen.
  • Gescannten Dokumenten fehlen oft klare Spaltentrennungen.
  • Mehrseitige Berichte enthalten manchmal wechselnde Tabellenlayouts.
  • Fußnoten, Kopfzeilen und Seitenzahlen können beim Import mitkopiert werden.

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