Haken in Excel per Tastenkürzel einfügen und Abläufe vereinfachen

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 11. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2026

Ein Häkchen in einer Tabelle spart Zeit, wenn Listen gepflegt, Aufgaben markiert oder Auswahlfelder ausgewertet werden. In Excel gibt es dafür mehrere Wege, die je nach Version, Gerät und gewünschtem Ergebnis unterschiedlich gut passen. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich ein Haken nicht nur einfügen, sondern auch sauber kopieren, ausrichten und in Formeln weiterverwenden.

Welche Eingabe passt zum gewünschten Ergebnis?

Bevor Sie eine Tastenkombination verwenden, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Ziel. Ein Häkchen kann als Symbol, als Kontrollkästchen oder als Wert in einer Zelle erscheinen. Für die reine Darstellung reicht oft ein Zeichen aus der Schriftart Wingdings oder Segoe UI Symbol. Für interaktive Listen ist ein Kontrollkästchen meist die bessere Wahl, weil es sich anklicken und mit anderen Zellen verknüpfen lässt.

  • Symbol in einer Zelle: gut für einfache Markierungen und Übersichten.
  • Kontrollkästchen aus den Entwicklertools: passend für auswertbare Listen.
  • Wert mit bedingter Formatierung: sinnvoll für Berichte und automatische Farbanzeigen.

Wer nur schnell einen Haken setzen möchte, kommt mit einem Symbol am schnellsten ans Ziel. Wer dagegen eine Vorlage für Aufgaben, Anwesenheiten oder Prüfprotokolle aufbaut, sollte die technische Lösung gleich sauber anlegen.

Der schnellste Weg über eine Tastenkombination

Für ein Häkchen als Zeichen funktioniert in vielen Fällen ein einfacher Alt-Code. Dazu wird die Num-Tastatur verwendet. Halten Sie die Alt-Taste gedrückt und geben Sie auf dem Ziffernblock eine passende Zeichenfolge ein. Je nach System und Schriftart wird daraus ein Haken oder ein ähnliches Sonderzeichen.

  1. Markieren Sie die Zielzelle.
  2. Stellen Sie eine Schriftart ein, die Sonderzeichen gut darstellt, etwa Wingdings oder Segoe UI Symbol.
  3. Halten Sie die Alt-Taste gedrückt.
  4. Geben Sie auf dem Nummernblock den vorgesehenen Code ein.
  5. Lassen Sie die Alt-Taste los und prüfen Sie das Zeichen.

Falls der Code auf Ihrem Rechner nicht greift, liegt das meist an der aktiven Schriftart, am fehlenden Nummernblock oder an einer abweichenden Systemeinstellung. Dann hilft es, das Zeichen über das Menü einzufügen und anschließend per Kopieren in andere Zellen zu übernehmen.

Einfügen über das Symbolmenü

Über die Registerkarte Einfügen lässt sich ein Haken ohne Tastenkombination hinzufügen. Der Weg ist etwas langsamer, dafür aber verlässlicher, wenn der Alt-Code nicht funktioniert oder ein bestimmtes Symbol gebraucht wird.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Einfügen.
  2. Wählen Sie Symbol.
  3. Suchen Sie in der passenden Schriftart nach dem gewünschten Zeichen.
  4. Fügen Sie es in die aktive Zelle ein.

Dieser Weg ist besonders hilfreich, wenn Sie mit unterschiedlichen Excel-Versionen arbeiten oder eine Vorlage für mehrere Kollegen erstellen. Das Zeichen lässt sich danach wie normaler Zellinhalt kopieren, formatieren und in andere Bereiche übertragen.

Kontrollkästchen sauber in Tabellen aufbauen

Für Listen mit Statusangaben ist ein Kontrollkästchen oft die bessere Lösung. Es zeigt nicht nur einen optischen Haken, sondern liefert auch einen wahr oder falsch-Wert, der in Berechnungen genutzt werden kann. Die Funktion steckt in den Entwicklertools und ist in vielen Installationen erst nach der Aktivierung sichtbar.

Anleitung
1Markieren Sie die Zielzelle.
2Stellen Sie eine Schriftart ein, die Sonderzeichen gut darstellt, etwa Wingdings oder Segoe UI Symbol.
3Halten Sie die Alt-Taste gedrückt.
4Geben Sie auf dem Nummernblock den vorgesehenen Code ein.
5Lassen Sie die Alt-Taste los und prüfen Sie das Zeichen.

  1. Öffnen Sie die Excel-Optionen.
  2. Wechseln Sie zu Menüband anpassen.
  3. Aktivieren Sie die Entwicklertools.
  4. Öffnen Sie danach die Registerkarte Entwicklertools.
  5. Wählen Sie Einfügen und dort das Kontrollkästchen aus den Formularsteuerelementen.
  6. Platzieren Sie das Element in der gewünschten Zelle oder darüber.

Nach dem Einfügen sollten Sie das Kontrollkästchen sauber ausrichten. Nutzen Sie dafür die Zellrasterung, die Größe der Zeilenhöhe und bei Bedarf die Ausrichtung innerhalb der Zelle. In einer gepflegten Tabelle wirkt die Steuerung deutlich ruhiger, wenn alle Elemente dieselbe Position haben.

Mehrere Haken in einer Liste schneller erfassen

Bei umfangreichen Tabellen lohnt sich eine einmalige Vorbereitung. Statt jedes Mal ein neues Zeichen zu setzen, kann ein vorhandener Haken kopiert oder als Vorlage gespeichert werden. Besonders praktisch ist das bei wiederkehrenden Aufgabenlisten, Prüfungen oder Inventarübersichten.

  • Zeichen einfügen und per Kopieren in weitere Zellen übertragen.
  • Eine Spalte mit Haken formatieren und die Zellenbreite einheitlich halten.
  • Für Serienlisten eine Mustervorlage verwenden und nur die Inhalte austauschen.
  • Bei Formularsteuerelementen die Größe anpassen und gleichmäßig verteilen.

Wer den Haken als Zeichen nutzt, kann zusätzlich mit bedingter Formatierung arbeiten. So werden erledigte Einträge farblich hervorgehoben, ohne dass die Tabelle an Übersicht verliert.

Mit Formeln auf gesetzte Haken reagieren

Ein Haken ist nicht nur ein optisches Element. In Verbindung mit Formeln lässt sich damit eine Statuslogik abbilden. Wenn ein Kontrollkästchen mit einer Zelle verknüpft ist, steht dort meist WAHR oder FALSCH. Aus diesem Ergebnis lassen sich Summen, Prozentwerte oder Hervorhebungen ableiten.

Ein typischer Aufbau besteht aus einer Spalte mit Kontrollkästchen, einer Hilfsspalte für den Rückgabewert und einer Auswertung am Tabellenende. Dadurch lässt sich sofort erkennen, wie viele Punkte erledigt sind oder welche Positionen noch offen bleiben.

  • Verknüpfte Zelle für den Wahrheitswert anlegen.
  • Mit ZÄHLENWENN oder SUMMEWENN auswerten.
  • Mit bedingter Formatierung erledigte Zeilen hervorheben.
  • Bei Bedarf den Rückgabewert ausblenden, damit die Darstellung ruhig bleibt.

Wer diese Struktur einmal eingerichtet hat, spart in späteren Arbeitsmappen viel Zeit. Die Tabelle reagiert dann automatisch auf jede Markierung und bleibt zugleich leicht lesbar.

Typische Stolperstellen im Arbeitsalltag

Ein häufiges Problem ist die falsche Schriftart. Manche Zeichen erscheinen nur als Kästchen oder als unlesbares Symbol, wenn die Schrift die benötigte Glyphen nicht enthält. In diesem Fall hilft es, auf eine kompatible Schrift umzuschalten und das Zeichen erneut einzufügen.

Ein weiterer Punkt ist die Zellenformatierung. Wird ein Haken versehentlich als Zahl oder Datum interpretiert, kann die Anzeige seltsam wirken. Stellen Sie die betroffenen Zellen daher auf Standard oder Text um, bevor Sie Zeichen eintragen.

Bei Kontrollkästchen tritt gelegentlich das Problem auf, dass das Element nicht exakt mit der Zelle mitwandert. Dann sollte die Objektposition geprüft werden. In den Eigenschaften lässt sich festlegen, ob das Steuerelement mit den Zellen verschoben und skaliert werden soll.

Mit diesen Einstellungen bleibt die Tabelle auch nach Sortierungen, Filtern oder Größenänderungen ordentlich aufgebaut.

Saubere Form für wiederkehrende Tabellen

Wer regelmäßig Listen mit Markierungen erstellt, sollte ein einheitliches Layout verwenden. Dazu gehören gleiche Spaltenbreiten, passende Zeilenhöhen und eine klar erkennbare Position für die Markierung. Eine Vorlage spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch, dass Haken an unterschiedlichen Stellen verrutschen oder unruhig wirken.

Für Teams ist es oft sinnvoll, eine gemeinsame Arbeitsmappe mit festem Aufbau zu verwenden. So weiß jeder sofort, wo Markierungen gesetzt werden und wie die Tabelle ausgewertet wird. Gerade bei Aufgabenlisten, Prüfroutinen oder Freigaben bringt das eine deutlich ruhigere Arbeitsweise.

Die passende Eingabe je nach Aufgabenstellung

In Excel gibt es nicht nur eine einzige Art, einen Haken zu setzen. Je nach Ziel wirkt entweder ein Tastenkürzel, ein eingefügtes Symbol oder ein echtes Kontrollkästchen am besten. Entscheidend ist, ob der Haken nur sichtbar sein soll oder ob er auch als Wert in Berechnungen, Filtern oder Auswertungen genutzt wird.

Für einfache Kennzeichnungen reicht oft ein Häkchen-Symbol in einer Zelle. Soll der Zustand dagegen wie ein Schalter funktionieren, ist ein Kontrollkästchen die bessere Wahl. Wer die falsche Variante wählt, merkt das meist erst später bei Sortierung, Druckbild oder Formelverknüpfung. Darum lohnt es sich, den Zweck vor dem Einrichten kurz festzulegen.

  • Nur visuelle Markierung: Häkchen-Symbol in der Zelle einfügen.
  • Auswertbar mit Formeln: Kontrollkästchen mit verknüpfter Zelle verwenden.
  • Schnell in Listen arbeiten: Tastenkürzel oder AutoKorrektur nutzen.

Häkchen per Tastatur einfügen und wiederverwenden

Am schnellsten gelingt die Eingabe über ein Symbol aus der Schriftart Wingdings oder über ein Unicode-Zeichen. In vielen Excel-Versionen lässt sich ein Haken als Zeichen direkt in eine Zelle oder in die Bearbeitungsleiste einfügen. Danach kann er wie normaler Zellinhalt kopiert, nach unten gezogen oder über mehrere Zeilen verteilt werden.

Besonders praktisch ist ein eigener Arbeitsablauf mit Kopieren und Einfügen. Wer einmal ein funktionierendes Häkchen in einer Zelle hat, kann es per Strg+C und Strg+V in weitere Zellen übertragen. Das spart Zeit, wenn in Listen viele identische Markierungen gesetzt werden sollen.

So gehst du schrittweise vor

  1. Wähle eine leere Zelle aus.
  2. Füge das gewünschte Häkchen-Zeichen ein oder übernimm es aus einer vorhandenen Zelle.
  3. Stelle bei Bedarf die Schriftart so ein, dass das Zeichen sauber dargestellt wird.
  4. Kopiere die Zelle in weitere Bereiche, solange die Darstellung unverändert bleiben soll.

Wer regelmäßig mit derselben Markierung arbeitet, kann auch die AutoKorrektur nutzen. Dabei wird eine kurze Texteingabe automatisch durch das Häkchen ersetzt. Das ist besonders hilfreich, wenn immer wieder dieselbe Liste gepflegt wird und der Weg über das Symbolfenster zu lang wäre.

Kontrollkästchen einrichten und mit Zellen verbinden

Soll ein Haken nicht nur angezeigt, sondern auch technisch auswertbar sein, empfiehlt sich ein Kontrollkästchen aus den Entwicklertools. Diese Lösung arbeitet sauberer als ein reines Symbol, weil der Status in einer verknüpften Zelle als WAHR oder FALSCH gespeichert werden kann. Damit lassen sich Filter, Summen und bedingte Auswertungen deutlich besser steuern.

Der Weg führt in der Regel über das Menüband. Dort werden die Entwicklertools eingeblendet, falls sie noch nicht sichtbar sind. Anschließend kann ein Kontrollkästchen eingefügt und mit einer Zielzelle verbunden werden. Diese Verknüpfung ist wichtig, weil Excel sonst nur ein grafisches Element anzeigt, aber keinen verwertbaren Zustand ablegt.

Einrichtung im Überblick

  • Entwicklertools aktivieren: In den Excel-Optionen das Register im Menüband einblenden.
  • Kontrollkästchen einfügen: Über die Formular- oder ActiveX-Steuerelemente auswählen.
  • Verknüpfte Zelle festlegen: Den Zustand des Kästchens in einer benachbarten Zelle speichern lassen.
  • Beschriftung anpassen: Text neben dem Feld ändern oder entfernen, wenn nur das Symbol sichtbar sein soll.

Nach der Einrichtung lässt sich das Kästchen kopieren und an anderer Stelle einsetzen. Wichtig ist dabei, die verknüpften Zellen später sauber zu prüfen. Beim Kopieren verschiebt Excel die Bezugspunkte je nach Aufbau, weshalb sich ein kurzer Kontrollblick auf die Zelladressen lohnt.

Listen übersichtlich und stabil aufbauen

Für Serien, Projektlisten oder Checklisten ist ein einheitlicher Aufbau besonders hilfreich. Häkchen sollten dabei nicht lose im Blatt stehen, sondern in einem klaren Bereich mit festen Spalten. So bleiben Zeilenhöhen, Ausrichtung und Druckbild auch dann ordentlich, wenn mehrere Personen mit der Datei arbeiten.

Eine saubere Struktur erleichtert außerdem das spätere Filtern. Wer eine eigene Spalte für Status, Aufgabe oder Erledigt anlegt, kann Markierungen schnell auswerten. Bei Symbolen in Zellen sollte die Spalte breit genug sein, damit das Zeichen mittig sitzt und nicht gedrängt wirkt. Bei Kontrollkästchen braucht es zusätzlich etwas Platz für das Steuerelement.

Bewährte Ordnung für wiederkehrende Tabellen

  • Eine Spalte nur für den Status reservieren.
  • Die Spaltenbreite so anpassen, dass Häkchen und Beschriftungen gleichmäßig wirken.
  • Einheitliche Schriftarten und Zellformate verwenden.
  • Wenn möglich, mit Tabellenformaten arbeiten, damit neue Zeilen automatisch sauber eingebunden werden.

In größeren Arbeitsblättern hilft es, die Eingabespalte zu sperren oder zu schützen, damit Markierungen nicht versehentlich überschrieben werden. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere Nutzer dieselbe Datei öffnen und die Markierungen als Statusanzeige dienen.

Mit Formeln auf Markierungen reagieren

Ein Haken wird erst dann wirklich nützlich, wenn er auch in Berechnungen einbezogen werden kann. Bei einem reinen Zeichen in der Zelle lassen sich Bedingungen mit Vergleichen auf den exakten Zellinhalt aufbauen. Bei verknüpften Kontrollkästchen arbeitet man dagegen mit WAHR und FALSCH, was in Formeln oft noch einfacher zu handhaben ist.

Typische Anwendungen sind Zählungen, Statusauswertungen und automatische Hervorhebungen. Damit lassen sich erledigte Aufgaben, freigegebene Einträge oder geprüfte Positionen schnell zusammenfassen. Wer in einer Liste mehrere Häkchen setzt, kann daraus direkt Kennzahlen ableiten, ohne jede Zeile manuell durchzugehen.

Typische Auswertungen

  • Anzahl markierter Einträge: Mit ZÄHLENWENN oder SUMMEWENN je nach Aufbau.
  • Bedingte Formatierung: Erledigte Zeilen farblich hervorheben.
  • Filterung: Nur markierte oder nur unmarkierte Datensätze anzeigen.
  • Statuslogik: In anderen Spalten automatisch Texte wie „offen“ oder „erledigt“ ausgeben.

Wer auf Formeln setzt, sollte den gewählten Haken-Typ konsequent beibehalten. Ein Symbol in der Zelle und ein verknüpftes Kontrollkästchen verhalten sich technisch unterschiedlich. Sobald die Auswertung steht, lohnt sich deshalb ein kurzer Test mit mehreren Zuständen, damit die Ergebnisse im Alltag verlässlich bleiben.

Störungen vermeiden und die Darstellung sauber halten

Beim Arbeiten mit Häkchen treten oft keine eigentlichen Fehler auf, sondern Darstellungsprobleme. Ein Symbol kann nach dem Kopieren die Schriftart verlieren, ein Kontrollkästchen kann sich beim Verschieben ungewollt ändern, und beim Drucken wirken die Abstände schnell anders als am Bildschirm. Diese Punkte lassen sich mit etwas Struktur gut abfangen.

Prüfe zuerst, ob das Zeichen zur verwendeten Schrift passt. Nicht jede Schriftart zeigt Häkchen gleich sauber an. Bei Steuerelementen ist es sinnvoll, das Objekt an das Zellraster anzupassen, damit es beim Sortieren oder Größenändern nicht verrutscht. Wer oft mit Vorlagen arbeitet, sollte eine Musterdatei anlegen und daraus neue Arbeitsblätter starten.

Worauf es im Alltag ankommt

  • Schriftart und Zeichensatz nach dem Einfügen einmal kontrollieren.
  • Kontrollkästchen so platzieren, dass sie an die Zelle gebunden wirken.
  • Vor dem Drucken die Seitenansicht prüfen, damit Abstände stimmen.
  • Vorlagen für häufig genutzte Listen speichern, statt jedes Blatt neu aufzubauen.

So bleibt die Arbeit mit Markierungen übersichtlich, und die Datei lässt sich später ohne Umwege weiterverwenden. Besonders in wiederkehrenden Tabellen spart eine saubere Einrichtung viel Nacharbeit, weil neue Einträge, zusätzliche Zeilen und Auswertungen auf derselben Grundlage funktionieren.

FAQ

Wie füge ich in Excel ein Häkchen per Tastenkürzel ein?

Für ein sichtbares Häkchen in einer Zelle nutzt man meist ein Symbol wie das Häkchenzeichen aus einer Schriftart oder eine eingerichtete Kontrollkästchen-Lösung. Ein echtes Kontrollkästchen wird in Excel nicht direkt per Standardkürzel erzeugt, aber für häufig genutzte Symbole lassen sich AutoKorrektur, benutzerdefinierte Formate oder Makros einsetzen. Damit wird die Eingabe deutlich schneller und wiederholbar.

Warum erscheint bei mir nur ein Zeichen, das nicht wie ein Haken aussieht?

Oft ist die verwendete Schriftart der Grund, denn nicht jede Schrift enthält das gleiche Häkchen-Symbol. Prüfen Sie, ob die Zelle eine Schriftart wie Wingdings, Webdings oder eine andere Symbolschrift nutzt. Auch ein falscher Zeichencode oder eine vertauschte Tastenkombination kann dazu führen, dass ein anderes Zeichen angezeigt wird.

Kann ich ein Häkchen so einrichten, dass es sich wie ein echtes Kontrollkästchen verhält?

Ja, dafür eignet sich das Entwicklerregister mit Formularsteuerelementen oder ActiveX-Steuerelementen. Dort lässt sich ein Kontrollkästchen einfügen, das sich mit einer Zelle verknüpfen kann und dann TRUE oder FALSE zurückgibt. Das ist besonders hilfreich, wenn Auswertungen oder Filter darauf aufbauen sollen.

Wie kann ich eine Tastenkombination selbst festlegen?

Eine eigene Kombination ist über Makros oder über die AutoKorrektur möglich. Mit einem kurzen Makro kann zum Beispiel ein Häkchenzeichen in die aktive Zelle geschrieben werden, und dieses Makro lässt sich anschließend mit einer Tastenkombination verbinden. Wer ohne Makro arbeiten möchte, kann ein Kürzel in der AutoKorrektur hinterlegen und damit ein Kürzel durch das gewünschte Zeichen ersetzen.

Wo finde ich das Einfügen von Kontrollkästchen in Excel?

Das hängt von der Excel-Version ab. In vielen Installationen liegt die Funktion im Register „Entwicklertools“ unter den Steuerelementen, dort über „Einfügen“. Falls das Register nicht sichtbar ist, muss es zuerst in den Excel-Optionen eingeblendet werden.

Wie blende ich das Register für Entwicklertools ein?

Öffnen Sie die Excel-Optionen und wechseln Sie zu den Menüband-Anpassungen. Dort aktivieren Sie das Kontrollkästchen bei „Entwicklertools“ und bestätigen die Änderung. Danach steht das Register mit den Steuerelementen dauerhaft zur Verfügung.

Lassen sich Häkchen auch in Tabellen mit vielen Zeilen schnell verteilen?

Ja, dafür ist ein strukturierter Aufbau wichtig. Kontrollkästchen oder Häkchenzeichen können kopiert, über Formeln ausgewertet oder mit Ausfüllfunktionen in mehrere Zeilen übertragen werden. Bei Listen spart es zusätzlich Zeit, wenn dieselbe Spalte einheitlich formatiert ist und nur die Eingabespalte bearbeitet wird.

Kann ich gesetzte Haken mit Formeln auswerten?

Das ist möglich, solange das Häkchen einen eindeutigen Wert liefert. Ein verknüpftes Kontrollkästchen kann zum Beispiel WAHR oder FALSCH ausgeben, und ein Symbol in einer Zelle lässt sich über Vergleichsformeln prüfen. So können Summen, Statusfelder oder Bedingte Formatierungen direkt darauf reagieren.

Was mache ich, wenn die Tastenkombination in meinem System nicht funktioniert?

Dann lohnt sich ein Blick auf Spracheinstellungen, Tastaturlayout und eventuell aktive Add-ins. Manche Kürzel werden von Excel, dem Betriebssystem oder anderen Programmen überschrieben. In solchen Fällen helfen eine alternative Symbolmethode, eine AutoKorrektur-Regel oder ein Makro als Ersatz.

Kann ich Häkchen kopieren und in andere Dateien übernehmen?

Ja, bei Symbolen ist das meist problemlos möglich, solange Schriftart und Formatierung gleich bleiben. Kontrollkästchen können ebenfalls kopiert werden, benötigen aber in der Zielarbeitsmappe manchmal eine erneute Anpassung der Zellverknüpfung. Bei Vorlagen ist es sinnvoll, die gewünschte Struktur direkt mitzuspeichern.

Wie halte ich eine Checkliste in Excel übersichtlich?

Am besten trennen Sie Eingabe, Status und Auswertung in verschiedene Spalten. Einheitliche Zeilenhöhen, klare Beschriftungen und eine durchgehende Formatierung erleichtern die Arbeit. Wenn Häkchen in einer zentralen Statusspalte stehen, bleiben Filter, Sortierung und Auswertungen deutlich verständlicher.

Fazit

Mit dem passenden Weg lässt sich ein Häkchen in Excel schnell und sauber einfügen, egal ob über Symbol, Steuerelement oder eigene Tastenkombination. Wer den Aufbau einmal passend einrichtet, spart bei wiederkehrenden Listen und Auswertungen viel Zeit. Entscheidend ist, dass die Lösung nicht nur schnell eingegeben werden kann, sondern auch zur weiteren Verarbeitung in der Tabelle passt.

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