Drucker zeigt „Treiber nicht verfügbar“: Windows 11 Druckertreiber neu einrichten

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 3. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2026

Die Meldung weist meist darauf hin, dass Windows den passenden Druckertreiber nicht mehr sauber zuordnet oder dass ein Update, ein Anschlusswechsel oder ein fehlerhafter Eintrag dazwischenfunkt. Sinnvoll ist deshalb eine klare Reihenfolge: erst Verbindung und Gerätestatus prüfen, dann den Treiber entfernen und sauber neu einrichten. So vermeidest du, dass sich alte Einträge im System festsetzen.

Warum Windows den Drucker nicht mehr korrekt erkennt

Ein Drucker arbeitet unter Windows 11 nur zuverlässig, wenn Gerät, Treiber, Druckwarteschlange und Anschluss zusammenpassen. Stimmt einer dieser Bausteine nicht, kann der Drucker zwar sichtbar sein, aber nicht mehr drucken oder nur mit einer allgemeinen Fehlermeldung reagieren. Besonders häufig passiert das nach einem größeren Update, einem Wechsel von USB auf WLAN oder nach einer automatischen Treiberinstallation durch Windows.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem echten Treiberproblem und einem Verbindungsproblem. Wenn das Gerät nicht erreichbar ist, hilft auch der beste Treiber nicht weiter. Wenn Windows den Drucker zwar findet, ihn aber als nicht verfügbar markiert, liegt die Ursache oft in einer fehlerhaften Zuordnung im System oder in einem veralteten Gerätedatensatz.

Erst die einfache Kontrolle

Bevor du Treiber entfernst, prüfe die Grundlagen. Ein sauberer Neustart von Drucker und PC beseitigt bereits manche hängende Erkennung. Trenne den Drucker kurz vom Strom, warte einige Sekunden und starte ihn danach wieder. Bei USB-Modellen sollte auch das Kabel fest sitzen und nach Möglichkeit direkt am PC stecken, nicht an einem Hub.

  • Prüfe, ob der Drucker eingeschaltet und bereit ist.
  • Kontrolliere, ob Papier, Tinte oder Toner vorhanden sind.
  • Teste bei WLAN-Geräten, ob der Drucker noch im gleichen Netzwerk hängt.
  • Verbinde USB-Geräte testweise mit einem anderen Anschluss.
  • Starte Windows 11 neu, bevor du weitere Schritte gehst.

Wenn der Drucker ein eigenes Display hat, lohnt sich auch ein Blick auf die Netzwerk- oder Statusanzeige. Ein unterbrochenes WLAN oder eine geänderte IP-Adresse kann schon reichen, damit Windows den Drucker nur noch fehlerhaft anspricht.

Treiber und Druckwarteschlange sauber zurücksetzen

Wenn die Grundlagen passen, ist der nächste Schritt das Entfernen der alten Druckereinträge. Genau an dieser Stelle entsteht das Problem oft erneut, wenn nur der Drucker aus der Liste gelöscht wird, der Treiber aber im Hintergrund erhalten bleibt. Besser ist ein vollständiger Neustart der Druckerzuordnung.

  1. Öffne die Windows-Einstellungen und gehe zu Bluetooth und Geräte sowie Drucker und Scanner.
  2. Wähle den betroffenen Drucker aus und entferne ihn aus Windows.
  3. Öffne danach die klassische Druckerverwaltung über Systemsteuerung und Geräte und Drucker, falls der Eintrag dort noch vorhanden ist.
  4. Rufe die Druckerwarteschlange auf und lösche hängende Druckaufträge.
  5. Starte den PC danach neu, damit Windows alte Verweise wirklich freigibt.

Falls sich Druckaufträge nicht löschen lassen, hilft oft ein Neustart des Dienstes Druckwarteschlange. Das geht über die Diensteverwaltung. Nach dem Beenden und erneuten Starten des Dienstes lässt sich die Warteschlange meist wieder leeren.

Den passenden Treiber neu einrichten

Jetzt folgt die eigentliche Neueinrichtung. Verwende nach Möglichkeit den Treiber, der zum exakten Druckermodell passt, und nicht nur einen allgemeinen Standardtreiber. Gerade bei Multifunktionsgeräten, Duplexfunktionen oder Sonderpapierformaten macht das einen Unterschied. Ein falscher oder zu allgemeiner Treiber sorgt sonst dafür, dass Grundfunktionen zwar laufen, wichtige Details aber fehlen.

Anleitung
1Öffne die Windows-Einstellungen und gehe zu Bluetooth und Geräte sowie Drucker und Scanner.
2Wähle den betroffenen Drucker aus und entferne ihn aus Windows.
3Öffne danach die klassische Druckerverwaltung über Systemsteuerung und Geräte und Drucker, falls der Eintrag dort noch vorhanden ist.
4Rufe die Druckerwarteschlange auf und lösche hängende Druckaufträge.
5Starte den PC danach neu, damit Windows alte Verweise wirklich freigibt.

Die saubere Reihenfolge ist meist diese: alten Eintrag entfernen, Rechner neu starten, aktuellen Treiber installieren, dann den Drucker erneut hinzufügen. Bei Netzwerkdruckern sollte die Verbindung idealerweise über die aktuelle IP-Adresse oder über die vom Gerät empfohlene Einrichtungsart erfolgen. Bei USB-Druckern genügt oft das erneute Anstecken nach der Installation.

So gehst du beim erneuten Hinzufügen vor

  • Lade den Treiber für dein exaktes Modell in der passenden Windows-11-Version herunter.
  • Trenne den Drucker erst dann kurz vom PC, wenn das Installationsprogramm es sinnvoll vorsieht.
  • Installiere den Treiber vollständig, bevor du den Drucker erneut verbindest.
  • Füge das Gerät danach in den Windows-Einstellungen wieder hinzu.
  • Setze den Drucker als Standard, wenn er nur von diesem PC genutzt wird.

Bei Netzwerkgeräten kann es helfen, den Drucker einmal komplett neu im WLAN anzumelden. Wenn die IP-Adresse des Geräts wechselt, erkennt Windows ihn sonst unter Umständen als neues Gerät oder gar nicht mehr korrekt.

Wenn Windows den falschen Treiber auswählt

Windows 11 installiert bei Druckern gern automatisch einen generischen Treiber. Das funktioniert bei vielen Geräten nur eingeschränkt. Wenn nach einer Neuinstallation wieder die gleiche Fehlermeldung auftaucht, prüfe, ob Windows nicht einen Standardtreiber statt des Herstellertreibers verwendet. In diesem Fall lohnt sich ein manueller Wechsel im Gerätemanager oder in den Druckereigenschaften.

Öffne dazu den Gerätemanager, suche den Drucker oder das USB-Druckgerät und rufe die Treibereigenschaften auf. Dort kannst du den installierten Treiber prüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Nach einer erfolgreichen Umstellung lohnt ein erneuter Testdruck, damit du sofort erkennst, ob die Kommunikation wieder sauber läuft.

USB, WLAN und Freigaben getrennt betrachten

Je nach Anschlussart sieht die Ursache anders aus. Ein USB-Drucker hängt oft an Kabeln, Ports oder einer fehlerhaften Geräteerkennung. Ein WLAN-Drucker scheitert häufiger an Netzwechseln, DHCP-Wechseln oder an einer gespeicherten alten Verbindung. Ein freigegebener Drucker in einem Heimnetz kann zusätzlich an Freigabe-, Namens- oder Berechtigungsfragen scheitern.

Darum lohnt sich ein klarer Blick auf den jeweiligen Weg zum Drucker. Prüfe bei USB zuerst Port und Kabel. Prüfe bei WLAN die Netzwerkverbindung und die Erreichbarkeit des Druckers im selben Netz. Prüfe bei Freigaben, ob der freigegebene Drucker noch aktiv ist und der andere Rechner ihn überhaupt noch anbietet.

Wenn der Drucker nach dem Update wieder streikt

Nach Windows-Updates treten Druckerprobleme häufiger auf, weil Treiber neu bewertet oder ersetzt werden. In solchen Fällen hilft oft nicht nur das Nachinstallieren, sondern auch das Entfernen des fehlerhaften Treibers aus dem System. Danach sollte der aktuelle Treiber frisch installiert werden, damit Windows nicht wieder auf die alte Version zurückfällt.

Hilfreich ist außerdem ein Blick in Windows Update. Dort kannst du sehen, ob direkt vor dem Auftreten des Problems ein Update installiert wurde. Wenn ein Drucker unmittelbar danach nicht mehr arbeitet, ist die Treiberversion ein besonders wichtiger Ansatzpunkt.

Testen, ob die Reparatur wirklich sitzt

Nach der Neueinrichtung solltest du nicht nur prüfen, ob der Drucker in der Liste erscheint. Ein sauberer Funktionstest ist wichtiger. Drucke eine Testseite, starte eine kleine Datei aus Word oder einem PDF-Programm und achte darauf, ob der Auftrag ohne Verzögerung in der Warteschlange verschwindet. Erst dann ist die Zuordnung wirklich stabil.

Wenn der Drucker zwar auftaucht, aber erneut nicht druckt, gehe noch einmal zurück zu Treiber, Warteschlange und Anschluss. Meist liegt dann entweder noch ein alter Eintrag im System, oder die Verbindung zum Gerät ist nicht stabil genug. Gerade bei WLAN-Modellen ist eine feste Erreichbarkeit oft wichtiger als die reine Installation.

Diese Stellen in Windows solltest du kennen

  • Einstellungen > Bluetooth und Geräte > Drucker und Scanner für das Entfernen und Hinzufügen
  • Systemsteuerung > Geräte und Drucker für alte Einträge und Eigenschaften
  • Gerätemanager für Treiberstatus und Gerätezuordnung
  • Dienste für die Druckwarteschlange
  • Windows Update für kürzlich installierte Änderungen

Wenn du an diesen Stellen sauber arbeitest, lässt sich der Drucker meist ohne Umwege wieder einbinden. Entscheidend ist, dass du nicht nur die Oberfläche bereinigst, sondern auch die dahinterliegenden Treiberreste und Warteschlangen sauber entfernst.

Am Ende zählt die richtige Reihenfolge: Verbindung sichern, Gerät aus Windows entfernen, Treiber vollständig neu installieren und den Drucker frisch hinzufügen. Erst danach zeigt sich, ob der Fehler wirklich behoben ist oder ob noch ein Netzwerk-, Anschluss- oder Treiberdetail offen bleibt.

Treiber sauber neu aufsetzen, ohne Windows-Reste mitzuschleppen

Ein erneutes Einrichten des Druckertreibers gelingt nur dann zuverlässig, wenn alte Einträge nicht im Hintergrund weiterarbeiten. Entferne daher nicht nur das sichtbare Gerät, sondern auch die gespeicherten Treiberpakete, Druckerwarteschlangen und Portzuordnungen, die Windows 11 häufig automatisch mitführt. Genau an diesen Stellen bleiben oft Konflikte zurück, obwohl der Drucker längst aus der Oberfläche verschwunden ist.

Öffne dazu zuerst die Druckerverwaltung und kontrolliere, ob mehrere Einträge für dasselbe Modell vorhanden sind. Achte besonders auf Varianten mit Zusatzbezeichnungen wie „WSD“, „IPP“, „V4“ oder Herstellernamen in unterschiedlicher Schreibweise. Solche Dubletten führen häufig dazu, dass Windows beim erneuten Verbinden wieder den ungeeigneten Treiber greift.

  • Gerät in den Einstellungen unter Bluetooth und Geräte sowie Drucker & Scanner entfernen.
  • Im Geräte-Manager den Drucker unter Druckwarteschlangen oder Drucker prüfen und bei Bedarf deinstallieren.
  • In printmanagement.msc die vorhandenen Treiberpakete löschen, sofern die Edition von Windows das Verwaltungstool bereitstellt.
  • Die Druckerwarteschlange über den Dienst Druckwarteschlange neu starten.

Nach dieser Bereinigung sollte der Rechner einmal neu gestartet werden. Erst danach lohnt es sich, den Drucker wieder einzubinden, weil Windows dann mit einem frischen Status arbeitet und keine alten Zuordnungen mehr vorrätig hat.

Der richtige Installationsweg in Windows 11

Für die erneute Einrichtung zählt nicht nur der Treiber selbst, sondern auch der Weg, über den er eingebunden wird. Viele Geräte funktionieren besser, wenn sie zunächst über die herkömmliche Gerätesuche installiert werden und erst danach mit der Herstellersoftware zusätzliche Funktionen erhalten. Andere Modelle reagieren stabiler, wenn die Treiberdateien manuell aus einem entpackten Paket eingebunden werden.

Nutze nach Möglichkeit die vom Hersteller bereitgestellte Vollversion, wenn der Drucker mehr als nur die Grundfunktionen liefern soll. Dazu gehören beispielsweise Duplexdruck, Scannen, Statusmeldungen oder Sonderfunktionen für Tinten- und Tonerüberwachung. Wer nur den Windows-Standardtreiber verwendet, verliert diese Extras oft, gewinnt aber manchmal eine schnellere Grundfunktion zurück.

  1. Das aktuelle Treiberpaket von der Herstellerquelle laden und vollständig entpacken.
  2. Den Drucker nach Möglichkeit direkt per USB anschließen oder im selben Netz anmelden.
  3. In den Einstellungen den Punkt Drucker oder Scanner hinzufügen nutzen.
  4. Wird das Modell nicht passend erkannt, die manuelle Auswahl über Der gewünschte Drucker ist nicht aufgeführt öffnen.
  5. Den Treiber aus dem entpackten Ordner auswählen oder den Datenträgerpfad angeben.

Wenn das Modell sehr alt ist, lohnt sich auch der Blick auf kompatible Windows-10-Pakete, die für Windows 11 weiterhin funktionieren. In solchen Fällen ist ein älterer, aber sauber signierter Treiber meist zuverlässiger als ein neu erzwungener Universaltreiber.

Port, Protokoll und Anschlussart richtig wählen

Die eigentliche Ursache liegt bei Druckern oft nicht im Treiber selbst, sondern in der Verbindung zum System. Ein Gerät kann korrekt installiert sein und dennoch nicht drucken, weil der falsche Port aktiviert wurde. Das ist besonders bei WLAN-Druckern, Netzwerkgeräten und per USB angeschlossenen Modellen zu beobachten, wenn Windows nach einem Update automatisch auf einen anderen Port umstellt.

Öffne in der klassischen Druckerverwaltung die Eigenschaften des Druckers und prüfe den Reiter für die Anschlüsse. Ein lokaler USB-Drucker sollte auf einem passenden USB-Port stehen, während Netzwerkgeräte meist mit einer festen IP-Adresse oder einem korrekt zugeordneten TCP/IP-Port arbeiten. Der Port „WSD“ wirkt bequem, verursacht aber in vielen Heim- und Büroumgebungen unnötige Verbindungsabbrüche.

  • USB-Drucker: Kabel direkt am PC testen, ohne Hub oder Dockingstation.
  • Netzwerkdrucker: Feste IP-Adresse oder reservierte Adresse im Router verwenden.
  • WLAN-Geräte: Nach Möglichkeit nicht nur per Gerätename, sondern per Port und IP einbinden.
  • Freigegebene Drucker: Freigabe am Host-Rechner und Client-Einbindung getrennt prüfen.

Bei einem Netzwerkdrucker hilft es oft, den Port einmal zu entfernen und danach manuell neu anzulegen. Dadurch wird die Verbindung neu aufgebaut, und Windows kann die Kommunikation sauber an den Drucker binden, statt an einen veralteten Eintrag im lokalen Netz.

Typische Blockaden im System gezielt ausräumen

Selbst nach einer sauberen Neuinstallation bleiben manchmal Dienstprobleme oder Rechtekonflikte zurück. Dann sollte nicht erneut der Treiber gewechselt werden, sondern die Systemebene geprüft werden. Besonders wichtig sind der Druckwarteschlangendienst, die Gerätemetadaten und lokale Sicherheitsrichtlinien, wenn auf dem Rechner restriktive Einstellungen aktiv sind.

In Unternehmensumgebungen blockieren außerdem Gruppenrichtlinien oder zentrale Druckerzuweisungen den lokalen Treiberwechsel. Wer dort nur auf dem Client arbeitet, sieht den Fehler zwar im Fenster, löst aber nicht die eigentliche Vorgabe im Hintergrund. Deshalb lohnt es sich, nach dem lokalen Aufbau auch die Verwaltungsquellen zu kontrollieren.

  • services.msc: Druckwarteschlange starten und auf automatischen Start setzen.
  • Geräteinstallationseinstellungen: Automatische Treiberbeschaffung testweise begrenzen.
  • Gruppenrichtlinien: Vorgaben für Point-and-Print oder Druckerinstallation prüfen.
  • Sicherheitssoftware: Temporär testen, ob sie die Treiberinstallation behindert.

Nach Änderungen an Diensten oder Richtlinien ist ein Neustart sinnvoll, damit Windows die neue Lage vollständig übernimmt. Erst danach zeigt sich, ob das System den Drucker dauerhaft akzeptiert oder ob noch eine zweite Quelle eingreift.

Sauber prüfen, ob die Einrichtung dauerhaft hält

Eine gelungene Wiederinbetriebnahme erkennt man nicht nur am ersten Probedruck. Wichtiger ist, ob der Drucker nach Ruhephasen, nach dem Standby des Rechners und nach einem Neustart ohne erneute Warnungen verfügbar bleibt. Genau dort zeigen sich Restprobleme bei Treiber, Port oder Freigabe oft zuerst.

Teste deshalb unterschiedliche Szenarien nacheinander. Drucke eine kleine Textseite, ein Dokument mit mehreren Seiten und möglichst auch ein PDF. Bei Multifunktionsgeräten sollte zusätzlich geprüft werden, ob Scannen, Statusabfrage und Wartungsfunktionen erreichbar sind. So lässt sich trennen, ob nur der Druckpfad oder auch die Gerätesoftware erneuert werden muss.

  1. Eine Testseite aus den Druckereigenschaften ausgeben.
  2. Ein normales Dokument aus einer Office- oder PDF-Anwendung drucken.
  3. Den Rechner neu starten und den Drucker danach erneut prüfen.
  4. Bei WLAN- oder Netzwerkgeräten die Verbindung nach kurzer Trennung erneut testen.

Bleibt das Gerät nach diesen Schritten stabil erreichbar, ist die Neuinstallation vollständig geglückt. Taucht die Meldung wieder auf, liegt die Ursache meist nicht mehr am Treiber selbst, sondern an Portverwaltung, Freigabe, Netzwerk oder einer automatischen Aktualisierung von Windows.

Häufige Fragen

Kann ich den Druckertreiber ohne Spezialwerkzeuge neu einrichten?

Ja, in den meisten Fällen reicht es aus, den vorhandenen Eintrag zu entfernen und den Drucker danach über die Windows-Einstellungen erneut hinzuzufügen. Wichtig ist, dass du vorher den richtigen Treiber für das Modell bereithältst, damit Windows nicht wieder auf einen Ersatztreiber ausweicht.

Wo finde ich den Treiber, wenn die Hersteller-Software fehlt?

Die passende Datei liegt meist auf der Support-Seite des Druckerherstellers. Achte auf das exakte Modell, die Windows-11-Version und darauf, ob der Anbieter ein Komplettpaket oder nur den Basistreiber bereitstellt.

Warum bleibt die Meldung trotz neuem Treiber bestehen?

Oft hängt noch ein alter Druckereintrag in der Druckwarteschlange oder in den Geräteeinstellungen fest. Dann hilft es, den Drucker vollständig zu entfernen, die Druckerwarteschlange neu zu starten und erst danach die Installation erneut zu beginnen.

Muss ich den Spooler-Dienst prüfen?

Ja, der Druckwarteschlangen-Dienst ist ein zentraler Baustein für die Ausgabe. Läuft er nicht sauber, werden Aufträge nicht verarbeitet, selbst wenn der Treiber korrekt installiert wurde.

Was mache ich bei einem Netzwerkdrucker zuerst?

Prüfe zunächst, ob der Drucker per IP-Adresse erreichbar ist und ob der Port noch zum Gerät passt. Danach solltest du den Eintrag in Windows löschen und den Drucker über die richtige Adresse erneut anlegen, statt ihn nur aus der Liste auszuwählen.

Hilft es, einen universellen Treiber zu verwenden?

Ein universeller Treiber kann bei manchen Geräten funktionieren, ist aber nicht immer die beste Lösung. Für Funktionen wie Duplexdruck, Scanner-Integration oder besondere Papierfächer ist meist der herstellerspezifische Treiber zuverlässiger.

Warum wird nach einem Update plötzlich ein anderer Druckername angezeigt?

Windows ersetzt nach Aktualisierungen gelegentlich den ursprünglichen Eintrag durch eine generische Variante. Entferne in diesem Fall alle alten Kopien des Geräts und installiere nur die Version, die zum exakten Modell gehört.

Wie erkenne ich, ob die Installation wirklich sauber war?

Ein erfolgreicher Test zeigt sich nicht nur beim Drucken einer Seite, sondern auch in den Geräteeigenschaften. Dort sollten Modellname, Status und Anschlussart korrekt angezeigt werden.

Kann ich mehrere Druckertreiber parallel behalten?

Das ist möglich, sorgt aber oft für Verwirrung bei der Auswahl des Standarddruckers. Sinnvoller ist es, nicht mehr benötigte Einträge zu entfernen und nur die Version zu behalten, die du tatsächlich nutzt.

Was tun, wenn der Drucker nach einem Neustart wieder verschwindet?

Dann liegt häufig ein Problem mit der Erkennung, dem Anschluss oder der Freigabe vor. Prüfe die Verbindung, die Energieoptionen des Druckers und die Gerätekonfiguration in Windows, bevor du die Installation erneut abschließt.

Fazit

Die Meldung weist meist nicht auf einen defekten Drucker hin, sondern auf einen fehlerhaften Eintrag, einen falschen Treiber oder eine gestörte Verbindung. Wer den alten Drucker sauber entfernt, die Warteschlange bereinigt und das passende Paket neu installiert, bringt die Ausgabe in den meisten Fällen wieder in Ordnung. Entscheidend ist, alle Spuren der alten Einrichtung mitzuprüfen, damit Windows nicht erneut die falsche Variante lädt.

Checkliste
  • Prüfe, ob der Drucker eingeschaltet und bereit ist.
  • Kontrolliere, ob Papier, Tinte oder Toner vorhanden sind.
  • Teste bei WLAN-Geräten, ob der Drucker noch im gleichen Netzwerk hängt.
  • Verbinde USB-Geräte testweise mit einem anderen Anschluss.
  • Starte Windows 11 neu, bevor du weitere Schritte gehst.

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