Computer kostenlos auf Windows 11 updaten – diese Optionen gibt es

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 6. April 2026, zuletzt aktualisiert: 6. April 2026

Ein kostenloses Upgrade auf Windows 11 ist in vielen Fällen möglich, aber längst nicht auf jedem Rechner sinnvoll oder erlaubt. Entscheidend sind vor allem die Hardware-Voraussetzungen und ob auf dem Gerät eine aktivierte Windows‑10‑Lizenz läuft. Wer sauber vorgeht, kann Windows 11 ohne Zusatzkosten installieren und behält dabei seine Daten im Griff.

Damit das gelingt, brauchst du einen klaren Fahrplan: erst prüfen, ob dein PC berechtigt ist, dann entscheiden, ob ein Inplace-Upgrade oder eine Neuinstallation besser passt, und erst danach die eigentliche Installation starten. So minimierst du das Risiko von Fehlermeldungen, Lizenzproblemen oder einem langsamen System nach dem Update.

Voraussetzungen für ein kostenloses Windows‑11‑Upgrade

Ob ein Update ohne Zusatzkosten möglich ist, hängt in erster Linie von der vorhandenen Windows-Version und der Hardware ab. Windows 11 stellt höhere Anforderungen als Windows 10, vor allem bei Prozessor, TPM und UEFI.

Für ein reguläres kostenloses Upgrade gelten typischerweise folgende Bedingungen:

  • Auf dem Rechner ist eine aktivierte, lizenzierte Windows‑10‑Version installiert (Home oder Pro).
  • Das Gerät erfüllt die Mindestanforderungen von Windows 11: kompatible CPU, ausreichend RAM, genügend Speicherplatz, TPM 2.0, UEFI mit Secure Boot.
  • Es liegt keine Firmenrichtlinie vor, die ein Upgrade blockiert (häufig in Unternehmensumgebungen).

Erfüllt dein PC diese Punkte, bietet Windows 10 das Upgrade in der Regel direkt über Windows Update an. Erscheint dort kein Hinweis, lohnt sich eine genauere Diagnose, bevor du manuell installierst.

Systemkompatibilität mit Bordmitteln prüfen

Bevor du über ein Upgrade nachdenkst, solltest du exakt wissen, ob dein Computer die Anforderungen von Windows 11 erfüllt. Das lässt sich mit Windows-Mitteln und einem offiziellen Tool übersichtlich testen.

Typischer Ablauf zur Prüfung:

  1. Unter Windows 10 die Einstellungen öffnen.
  2. Bereich Update und Sicherheit wählen.
  3. Nach Updates suchen lassen.
  4. Nach einem Hinweis zu Windows 11 Ausschau halten.
  5. Falls vorhanden, den Hinweis öffnen und die Kompatibilitätsprüfung starten.

Zusätzlich empfiehlt sich ein Blick in die Systeminformationen von Windows 10. Dort erkennst du unter anderem, wie viel Arbeitsspeicher verbaut ist und welcher Prozessor im Einsatz ist. Wenn du einen sehr alten Prozessor, wenig RAM oder eine kleine System-SSD siehst, kann das Upgrade zwar technisch möglich sein, aber zu einem trägen System führen.

Die offiziellen Mindestanforderungen verstehen

Die Mindestanforderungen von Windows 11 haben zwei Seiten: Sie entscheiden über die offizielle Upgrade-Berechtigung und bestimmen, ob Windows im Alltag flüssig arbeitet. Wer hier genau hinschaut, erspart sich spätere Probleme.

Typische Anforderungspunkte sind:

  • Prozessor: Moderne 64‑Bit‑CPU aus der von Microsoft freigegebenen Liste, meist ab Intel Core‑i‑Generation 8 oder vergleichbaren AMD‑Modellen.
  • Arbeitsspeicher: Mindestens 4 GB RAM; sinnvoll sind eher 8 GB oder mehr.
  • Speicherplatz: Rund 64 GB oder mehr auf der Systempartition, besser deutlich mehr Reserve.
  • TPM 2.0: Trusted Platform Module Version 2.0 muss vorhanden und aktiviert sein.
  • UEFI mit Secure Boot: Klassisches BIOS ohne UEFI ist für die Standardinstallation nicht vorgesehen.

Selbst wenn eine knapp ausreichende Hardware formal akzeptiert wird, kann der Alltagsbetrieb zäh wirken – vor allem, wenn zusätzlich viele Hintergrundprogramme oder ein älteres Antivirenpaket laufen. In diesem Fall lohnt ein Hardware-Upgrade, etwa eine SSD oder mehr RAM, bevor du Windows 11 installierst.

Variante 1: Direktes Upgrade über Windows Update

Das Upgrade über Windows Update ist die bequemste Methode, wenn dein System offiziell berechtigt ist. Dabei bleiben Programme, Daten und Einstellungen normalerweise erhalten, sodass du nach Abschluss an deinem gewohnten Desktop weiterarbeiten kannst.

Anleitung
1Unter Windows 10 die Einstellungen öffnen.
2Bereich Update und Sicherheit wählen.
3Nach Updates suchen lassen.
4Nach einem Hinweis zu Windows 11 Ausschau halten.
5Falls vorhanden, den Hinweis öffnen und die Kompatibilitätsprüfung starten.

Typische Vorgehensweise:

  1. Einstellungen öffnen und den Bereich Update und Sicherheit (unter Windows 10) aufrufen.
  2. Nach Updates suchen lassen.
  3. Wird ein Upgrade auf Windows 11 angeboten, den Eintrag aufklappen.
  4. Lizenzhinweise lesen und die Installation starten.
  5. Dem Assistenten folgen, bis der Rechner einen oder mehrere Neustarts durchführt.

Für diese Variante brauchst du ausschließlich eine stabile Internetverbindung, genügend Zeit und ein Netzteil bei Notebooks. Während der Installation startet der Computer mehrfach neu; in dieser Phase solltest du ihn nicht ausschalten und möglichst keine USB‑Geräte abziehen.

Variante 2: Upgrade mit Installationsassistent

Falls Windows Update kein Upgrade anbietet, obwohl die Hardware geeignet ist, hilft häufig der offizielle Windows‑11‑Installationsassistent. Dieses Tool lädt das nötige Abbild herunter und stößt ein Inplace-Upgrade an.

Die Arbeitsschritte ähneln einem geführten Installationsprozess:

  1. Unter Windows 10 als Administrator anmelden.
  2. Den Installationsassistenten starten.
  3. Die Lizenzbedingungen akzeptieren.
  4. Wählen, dass persönliche Dateien und Apps beibehalten werden sollen.
  5. Installation ausführen und den PC durchstarten lassen.

Der Vorteil liegt darin, dass der Assistent viele typische Stolperfallen erkennt, zum Beispiel zu wenig Speicherplatz oder inkompatible Programme, und dir entsprechende Hinweise gibt. So lässt sich besser planen, ob du vorab Daten auslagern oder Software deinstallieren möchtest.

Variante 3: Neuinstallation mit Installationsmedium

Eine saubere Neuinstallation eignet sich vor allem für Rechner, auf denen sich im Lauf der Jahre viele Programme, Altlasten oder Konfigurationsreste angesammelt haben. Der PC wirkt damit oft wieder deutlich schneller, erfordert aber eine gute Vorbereitung.

Grundidee dieser Methode: Zuerst ein Installationsmedium wie einen USB‑Stick erstellen, dann von diesem Medium booten und Windows 11 frisch installieren. Die Lizenz wird in vielen Fällen automatisch erkannt, wenn zuvor ein aktiviertes Windows 10 auf dem Gerät lief.

Wichtige Punkte bei einer Neuinstallation:

  • Vorher ein vollständiges Backup wichtiger Daten anlegen.
  • Installationsdatenträger erstellen und dessen Startfähigkeit testen.
  • Bei Bedarf im UEFI die Boot-Reihenfolge umstellen.
  • Während der Installation sorgfältig die richtige Systempartition wählen.

Wer sich diese Variante zutraut, erhält am Ende ein aufgeräumtes Windows 11 ohne Altlasten. Gerade bei älteren Systemen mit vielen Altprogrammen kann das den Unterschied zwischen träg und angenehm schnell ausmachen.

Kostenloses Upgrade auf älteren PCs – Möglichkeiten und Grenzen

Viele Nutzer möchten ein kostenloses Upgrade auf Geräten realisieren, die offiziell nicht mehr auf der Kompatibilitätsliste stehen. Das ist technisch teilweise machbar, bewegt sich aber in einer Grauzone und kann Support-Probleme mit sich bringen.

Typische Hürden bei älteren Rechnern:

  • Kein TPM‑2.0‑Modul vorhanden oder nur TPM 1.2.
  • BIOS statt UEFI, Secure Boot nicht verfügbar.
  • Prozessor nicht in der Freigabeliste, obwohl er leistungsfähig genug erscheint.

Es existieren zwar Wege, bestimmte Prüfungen in der Installation zu umgehen, etwa durch Anpassungen an der Installationsroutine. Diese Methoden können aber dazu führen, dass spätere Funktionsupdates abgelehnt werden oder Sicherheitsfunktionen fehlen. Wer seinen Rechner beruflich nutzt oder auf verlässliche Sicherheitsupdates angewiesen ist, sollte solche Umgehungen vermeiden und eher über neue Hardware oder bei Windows 10 bleiben.

Datensicherheit vor dem Windows‑11‑Upgrade

Jede größere Systemumstellung birgt ein Risiko für deine Daten, selbst wenn der Upgrade-Assistent anbietet, alles zu behalten. Mit einigen vorbereitenden Schritten reduzierst du das Risiko erheblich.

Sinnvoll ist eine Kombination aus Sicherung wichtiger Dateien und einer Strategie für den Notfall:

  • Eigene Dokumente, Fotos, Videos und Projektordner auf eine externe Festplatte oder ein anderes Medium kopieren.
  • E-Mail-Daten sichern, falls du eine lokale Mailsoftware verwendest.
  • Lizenzschlüssel wichtiger Programme dokumentieren, sofern diese nicht an ein Konto gebunden sind.
  • Systemabbild oder Wiederherstellungspunkt anlegen, wenn die eingesetzte Windows-Version das unterstützt.

Im Idealfall kannst du deinen Rechner bei einem schwerwiegenden Installationsfehler in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Wer für diese Situation ein Wiederherstellungsmedium vorbereitet, spart im Ernstfall viel Zeit.

Praxisbeispiel 1: Büro-PC mit Windows 10 Pro

Ein typisches Szenario ist ein Büro‑Rechner mit Windows 10 Pro, der in den letzten Jahren zuverlässig gelaufen ist. Auf ihm sind Standardprogramme wie Office, ein Browser, PDF‑Werkzeuge und eine Branchenanwendung installiert.

In diesem Fall bietet sich in der Regel ein Inplace-Upgrade an, also ein Umstieg direkt aus dem laufenden System, bei dem Programme und Daten erhalten bleiben. Vor dem Start empfiehlt sich ein Abgleich mit der IT, falls der Rechner in einer Domäne hängt oder durch Gruppenrichtlinien gesteuert wird. Danach lässt sich der Umstieg meist über Windows Update oder den Installationsassistenten erledigen.

Praxisbeispiel 2: Gaming-PC mit älterem Prozessor

Ein anderer Fall betrifft leistungsstarke Gaming‑Rechner, deren Prozessor zwar viel Rechenleistung bietet, aber nicht mehr auf der offiziellen Liste für Windows 11 steht. Dazu kommt häufig ein älteres Mainboard ohne TPM‑2.0‑Modul.

Hier steht eine Abwägung an: Entweder du bleibst vorerst bei Windows 10 und nutzt die verbleibende Unterstützungszeit aus, oder du investierst in ein neues Mainboard samt CPU, das die Anforderungen erfüllt. Damit lässt sich Windows 11 regulär und kostenlos mit der vorhandenen Lizenz nutzen, sofern diese an das Gerät beziehungsweise das Microsoft-Konto gebunden ist.

Praxisbeispiel 3: Günstiges Notebook mit kleiner SSD

Viele Einsteiger-Notebooks besitzen eine sehr kleine SSD, zum Beispiel 64 oder 128 GB. Unter Windows 10 füllt sich der Speicher rasch, und das Upgrade auf Windows 11 scheitert häufig an zu wenig freiem Platz.

In solchen Fällen hilft eine Aufräumrunde, bevor du das Upgrade startest. Dazu gehören das Entfernen nicht benötigter Programme, das Leeren des Papierkorbs und die Nutzung der Datenträgerbereinigung. Reicht das nicht, kann eine größere SSD sinnvoll sein; bei manchen Geräten lässt sie sich austauschen, bei anderen leider nicht. Mit ausreichend Speicher steht einem kostenlosen Upgrade dann meist nichts mehr im Weg.

Backup- und Wiederherstellungsoptionen sinnvoll nutzen

Windows bietet mehrere Bordmittel, um bei einem fehlgeschlagenen Upgrade nicht vor einem unbenutzbaren System zu sitzen. Diese Funktionen sind zwar nicht immer prominent platziert, aber äußerst wertvoll.

Wichtige Möglichkeiten sind:

  • Wiederherstellungspunkte, die Systemdateien und Einstellungen sichern.
  • Systemabbilder, die eine komplette Rückkehr zum alten Zustand erlauben.
  • Zurücksetzen auf einen früheren Windows-Build innerhalb eines begrenzten Zeitraums nach einem Upgrade.

Vor dem Umstieg lohnt sich ein Blick in den Bereich Wiederherstellung in den Einstellungen, um zu prüfen, welche Optionen aktuell aktiv sind. Wer zusätzlich ein eigenes Abbild mit einem Imaging-Tool erstellt, ist doppelt abgesichert.

Leistung nach dem Upgrade optimieren

Nach einer erfolgreichen Installation von Windows 11 zeigt sich häufig, dass der Rechner zwar läuft, aber noch nicht sein volles Potenzial ausschöpft. Mit einigen Anpassungen lässt sich die Performance spürbar verbessern, ohne neue Hardware zu kaufen.

Sinnvolle Stellschrauben sind etwa:

Wer danach immer noch Verzögerungen erlebt, kann prüfen, ob ein zusätzlicher RAM‑Riegel oder eine schnellere SSD infrage kommt. Diese Komponenten bringen bei knapp bemessener Ausstattung oft den größten Geschwindigkeitsgewinn.

Typische Fehlerquellen beim Umstieg auf Windows 11

Beim Upgrade treten einige Probleme immer wieder auf, die sich mit etwas Vorbereitung vermeiden lassen. Dazu gehören fehlende Treiber, veraltete Firmware oder Drittprogramme, die die Installation blockieren.

Häufige Stolpersteine sind:

  • Sehr alte Antivirenprogramme, die Systemänderungen verhindern.
  • Festplattenverschlüsselung ohne aktuelle Wiederherstellungsschlüssel.
  • USB‑Geräte, die während der Installation Probleme verursachen.
  • Veraltete Firmware auf dem Mainboard, die UEFI‑Funktionen einschränkt.

Ein guter Ansatz besteht darin, vor dem Upgrade alle nicht benötigten Peripheriegeräte abzustecken, eine Firmware-Aktualisierung zu prüfen und sicherzustellen, dass kritische Passwörter und Wiederherstellungsschlüssel verfügbar sind. So lässt sich der Installationsablauf deutlich glatter gestalten.

Lizenzfragen rund um das kostenlose Upgrade

Die kostenlose Nutzung von Windows 11 basiert in der Regel auf einer vorhandenen, aktivierten Windows‑10‑Lizenz. In vielen Fällen wird diese Lizenz als digitale Berechtigung auf der Hardware oder im Microsoft-Konto hinterlegt.

Entscheidend ist dabei, ob es sich um eine OEM‑Lizenz oder eine übertragbare Retail‑Lizenz handelt. OEM‑Lizenzen sind üblicherweise an das jeweilige Gerät gebunden, während sich Retail‑Lizenzen häufiger auf ein neues System mitnehmen lassen. Nach dem erfolgreichen Upgrade ist in den Einstellungen unter Aktivierung zu erkennen, ob Windows 11 aktiviert wurde; zusätzliche Kosten fallen in diesem Szenario normalerweise nicht an.

Wann der Verbleib bei Windows 10 sinnvoll ist

Ein Wechsel auf Windows 11 ist nicht in jeder Situation zwingend notwendig. Manche Geräte oder Arbeitsabläufe laufen mit Windows 10 aktuell stabiler und ohne Einschränkungen.

Gründe, vorerst bei Windows 10 zu bleiben, können sein:

  • Ältere Spezialsoftware, die nicht für Windows 11 freigegeben ist.
  • Hardwarekomponenten, für die Hersteller keine aktuellen Treiber bereitstellen.
  • Ein Arbeitsumfeld, in dem jeder Ausfall hohe Kosten verursachen würde.

Wer sich in diesen Punkten wiederfindet, sollte das Ende des offiziellen Supports im Blick behalten und rechtzeitig planen, ob ein Hardwarewechsel oder eine alternative Lösung passend ist. Dazu gehört auch die Überlegung, ob zukünftige Programme oder Dienste dauerhaft auf Windows 11 oder Nachfolger angewiesen sein werden.

Schrittfolge für einen möglichst reibungslosen Umstieg

Ein geplanter Ablauf verkürzt die Ausfallzeit und erhöht die Chance, dass alle Programme nach dem Umstieg wie erwartet funktionieren. Hilfreich ist eine klare Reihenfolge, an der du dich orientieren kannst.

Eine verbreitete Herangehensweise sieht so aus:

  1. Aktuellen Zustand prüfen (Hardware, Treiber, verfügbare Updates).
  2. Entscheiden, ob ein Inplace-Upgrade oder eine Neuinstallation sinnvoller ist.
  3. Vollständige Datensicherung und Dokumentation wichtiger Zugänge anlegen.
  4. Installationsweg wählen (Windows Update, Assistent oder Installationsmedium).
  5. Upgrade durchführen und erste Funktionsprüfung vornehmen.
  6. Nacharbeiten: Treiber aktualisieren, Autostart aufräumen, Backup neu einrichten.

Mit dieser Abfolge lässt sich Schritt für Schritt vorgehen, ohne Wichtiges zu vergessen. Gleichzeitig bleibst du flexibel genug, um bei Schwierigkeiten einen Schritt zurückzugehen und alternative Wege zu wählen.

Häufige Fragen zum kostenlosen Windows-11-Upgrade

Kann ich nach dem Wechsel auf Windows 11 wieder zu Windows 10 zurückkehren?

Innerhalb von meist zehn Tagen nach dem Upgrade lässt sich Windows 11 über die Wiederherstellungsfunktion auf Windows 10 zurücksetzen. Danach ist eine Rückkehr nur noch über eine Neuinstallation von Windows 10 möglich, wofür ein aktuelles Installationsmedium und ein Backup Ihrer Daten erforderlich sind.

Bleibt meine Windows-Lizenz nach dem Upgrade gültig?

Beim Umstieg wird die vorhandene, aktivierte Windows-10-Lizenz in eine digitale Berechtigung für Windows 11 umgewandelt. Solange sich die Hardware nur geringfügig ändert, aktiviert sich Windows 11 bei einer späteren Neuinstallation auf demselben Gerät automatisch wieder.

Wie lange ist das kostenlose Upgrade voraussichtlich noch verfügbar?

Microsoft kommuniziert für privat genutzte Lizenzen keinen festen Endtermin für die kostenlose Aktualisierung von Windows 10 auf Windows 11. Erfahrungsgemäß laufen solche Angebote mindestens über mehrere Jahre, sodass sich der Wechsel in Ruhe planen lässt.

Was passiert mit meinen Programmen und Daten beim Upgrade?

Bei einem Inplace-Upgrade über Windows Update oder den Installationsassistenten bleiben Programme, Einstellungen und persönliche Dateien in der Regel erhalten. Trotzdem sollten Sie immer ein vollständiges Backup anlegen, weil individuell angepasste Treiber oder Spezialsoftware bei einem Versionswechsel Probleme verursachen können.

Kann ich Windows 11 auch ohne Internetverbindung installieren?

Mit einem zuvor erstellten Installationsmedium lässt sich Windows 11 grundsätzlich auch offline einrichten. Für Aktivierung, Funktionsupdates und den Download neuer Treiber ist anschließend jedoch eine Internetverbindung notwendig.

Ist ein kostenloses Upgrade auch auf Geräten mit Windows 7 oder 8.1 möglich?

Offiziell unterstützt Microsoft den direkten Umstieg auf Windows 11 nur von Windows 10 aus. In der Praxis lässt sich jedoch häufig zuerst kostenlos auf Windows 10 umstellen und anschließend über die genannten Wege auf Windows 11 aktualisieren, sofern die Hardware die Anforderungen erfüllt.

Beeinflusst das kostenlose Upgrade die Leistung meines PCs?

Auf Systemen, die die Anforderungen komfortabel erfüllen, läuft Windows 11 meist mindestens so schnell wie Windows 10, oft sogar etwas reaktionsfreudiger. Eng wird es vor allem bei sehr knappen RAM-Ausstattungen oder alten Festplatten, sodass sich ein Speicher- oder SSD-Upgrade lohnen kann.

Benötige ich für Windows 11 zwingend ein Microsoft-Konto?

Bei den gängigen Editionen verlangt der Einrichtungsassistent inzwischen standardmäßig die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto. Über bestimmte Installationswege oder angepasste Setup-Optionen lässt sich aber weiterhin ein lokales Benutzerkonto anlegen, wenn Sie auf Cloud-Funktionen verzichten möchten.

Kann ich das Upgrade auf Windows 11 erzwingen, wenn Windows Update es noch nicht anbietet?

Solange Ihr System die Anforderungen erfüllt, können Sie das Upgrade mit dem offiziellen Installationsassistenten von Microsoft starten, auch wenn Windows Update noch keine Meldung anzeigt. Bleibt der Assistent mit Hinweisen zu nicht unterstützter Hardware stehen, ist der Weg über offizielle Tools in der Regel ausgeschöpft.

Muss ich vor dem Upgrade alle Treiber aktualisieren?

Windows 11 bringt für viele Geräte aktuelle Treiber gleich mit und aktualisiert vieles über Windows Update. Trotzdem empfiehlt es sich, wichtige Komponenten wie Grafikkarte, Chipsatz und BIOS beziehungsweise UEFI auf einen aktuellen Stand zu bringen, um typische Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

Wie kann ich prüfen, ob mein PC nach dem Upgrade sicher bleibt?

Ein aktiviertes TPM, sichere Boot-Einstellungen und aktuelle Sicherheitsupdates bilden die Basis für eine stabile und geschützte Windows-11-Installation. Nach dem Umstieg sollten Sie den Windows-Sicherheitsstatus kontrollieren, die Firewall aktiv lassen und automatische Updates einschalten.

Was mache ich, wenn während des Upgrades eine Fehlermeldung erscheint?

Notieren Sie sich die genaue Meldung oder den Fehlercode und prüfen Sie zunächst, ob genügend Speicherplatz und eine stabile Internetverbindung vorhanden sind. In vielen Fällen hilft es, angeschlossene USB-Geräte vorübergehend zu entfernen, Antivirensoftware von Drittanbietern zu deaktivieren und den Vorgang über den Installationsassistenten erneut zu starten.

Fazit

Mit den offiziellen Werkzeugen von Microsoft lässt sich ein kompatibler Rechner ohne zusätzliche Lizenzkosten auf Windows 11 umstellen. Wer systematisch vorgeht, seine Daten sichert und die Kompatibilitätsprüfungen nutzt, reduziert Ausfälle und vermeidet unnötige Umwege. Planen Sie den Wechsel in einer ruhigen Phase, testen Sie Ihr System anschließend gründlich und behalten Sie für einige Tage eine Rückfallmöglichkeit auf Windows 10 im Hinterkopf.

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