WordPad in Windows 11 finden: Was nach dem Wegfall als Ersatz taugt

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 13. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2026

WordPad gehörte für viele Jahre zu den festen Bestandteilen von Windows. Mit Windows 11 ist das Programm in vielen Installationen nicht mehr vorhanden oder nur noch über ältere Systemstände erreichbar. Wer heute eine einfache Textverarbeitung sucht, braucht deshalb zwei Dinge: erstens einen sauberen Weg zur Prüfung, ob WordPad noch verfügbar ist, und zweitens eine verlässliche Alternative für den Alltag.

Im Folgenden geht es nicht nur um die Frage, wo sich das Programm auf einem System noch aufspüren lässt. Ebenso wichtig ist die praktische Entscheidung, welches Werkzeug den eigenen Bedarf abdeckt. Für kurze Notizen reicht etwas anderes als für formatierte Briefe, Berichte oder Texte mit Tabellen und Bildern.

Prüfen, ob das Programm noch installiert ist

Auf manchen Rechnern liegt die Anwendung noch im System, etwa nach einem Upgrade oder auf älteren Windows-Installationen mit aktueller Oberfläche. Bevor ein Ersatz eingerichtet wird, lohnt sich eine kurze Suche an den typischen Stellen.

  1. Öffne das Startmenü und gib den Namen der Anwendung in das Suchfeld ein.
  2. Prüfe anschließend die Liste unter den installierten Apps oder die Treffer im Startmenü.
  3. Falls kein direkter Treffer erscheint, öffne den Datei-Explorer und sieh in den Windows-Programmordnern nach.
  4. Kontrolliere zusätzlich, ob eine Verknüpfung auf dem Desktop oder in der Taskleiste vorhanden ist.

Wird die Software auf diesem Weg nicht gefunden, ist sie auf dem aktuellen Systemstand sehr wahrscheinlich nicht mehr verfügbar. Dann sollte die Suche nicht künstlich verlängert werden, sondern direkt auf eine passende Alternative umgestellt werden.

Warum die klassische Anwendung oft fehlt

Microsoft hat die alte Bordlösung in Windows 11 schrittweise zurückgedrängt. Der Hintergrund ist einfach: Das Betriebssystem setzt stärker auf schlankere Standardwerkzeuge und moderne Komponenten. Für Anwender bedeutet das, dass man für einfache Schreibaufgaben zwar weiterhin Lösungen hat, aber nicht mehr automatisch auf dieselbe Oberfläche wie früher zugreifen kann.

Hinzu kommt, dass viele Nutzer inzwischen zwischen mehreren Aufgaben unterscheiden. Wer nur einen schnellen Text speichern will, braucht keine große Suite. Wer aber sauber formatieren, Dateien austauschen oder längere Inhalte bearbeiten möchte, sollte ein Programm wählen, das diese Arbeit dauerhaft zuverlässig unterstützt.

Geeignete Ersatzwege für verschiedene Anforderungen

Die passende Lösung hängt davon ab, was der Texteditor leisten soll. Die wichtigsten Optionen unterscheiden sich deutlich in Funktionsumfang, Bedienung und Dateiverhalten.

  • Editor für reine Textdateien: geeignet für schnelle Notizen, Skripte und einfache Änderungen ohne Formatierung.
  • Word-ähnliche Schreibsoftware: sinnvoll für Briefe, Protokolle, längere Dokumente und Formatierungen.
  • Online-Textwerkzeuge: praktisch, wenn Inhalte geräteübergreifend erreichbar sein sollen.
  • Portable Programme: nützlich auf Rechnern, auf denen keine zusätzliche Installation gewünscht ist.

Für viele Anwendungsfälle reicht ein moderner Texteditor bereits aus. Wer früher WordPad wegen seiner Mischform aus Einfachheit und Formatierung genutzt hat, fühlt sich oft mit einem schlanken Schreibprogramm wohler als mit einer großen Büro-Suite.

Der Schnellweg über Notepad und ähnliche Bordmittel

Windows bringt mit Notepad weiterhin ein sehr leichtes Werkzeug mit. Es eignet sich hervorragend für reinen Text, Konfigurationsdateien und Notizen ohne aufwendige Gestaltung. Seit den neueren Windows-Versionen ist das Programm deutlich aufgewertet worden und bietet je nach Stand des Systems mehr als früher.

Anleitung
1Öffne das Startmenü und gib den Namen der Anwendung in das Suchfeld ein.
2Prüfe anschließend die Liste unter den installierten Apps oder die Treffer im Startmenü.
3Falls kein direkter Treffer erscheint, öffne den Datei-Explorer und sieh in den Windows-Programmordnern nach.
4Kontrolliere zusätzlich, ob eine Verknüpfung auf dem Desktop oder in der Taskleiste vorhanden ist.

So gehst du für einfache Aufgaben vor:

  1. Öffne das Startmenü.
  2. Suche nach Notepad oder Editor.
  3. Starte das Programm und schreibe den gewünschten Inhalt.
  4. Speichere die Datei im passenden Format, meist als TXT.

Diese Lösung ist schnell und übersichtlich. Sie ersetzt jedoch keine Anwendung, die sauber mit Überschriften, Absätzen, Zeilenumbrüchen und gelegentlichen Bildern arbeiten soll.

Wenn Formatierung wichtig bleibt

Für Dokumente mit fetten Überschriften, Aufzählungen und sauber gesetzten Absätzen braucht es mehr als einen reinen Texteditor. In diesem Bereich sind Programme wie LibreOffice Writer, Microsoft Word oder ähnliche Schreibumgebungen die deutlich bessere Wahl. Sie bieten vertraute Werkzeuge für Seitenlayout, Schriftarten, Randabstände und den Export in gängige Dateiformate.

Wer sich an der einfachen Bedienung von WordPad orientiert, sollte nach einem Schreibprogramm mit klaren Symbolleisten und wenigen Hürden suchen. Eine überladene Oberfläche ist hier selten hilfreich. Wichtig ist vor allem, dass sich Texte schnell erfassen, formatieren und als DOCX, ODT oder PDF speichern lassen.

So richtest du eine dauerhafte Alternative ein

Damit der Wechsel im Alltag nicht umständlich wird, sollte das neue Programm direkt an den bevorzugten Orten verfügbar sein. Das spart Suchzeit und macht die Arbeit am Rechner angenehmer.

  1. Installiere die gewählte Software aus einer vertrauenswürdigen Quelle.
  2. Öffne die App einmal vollständig, damit Windows sie in den letzten Anwendungen erfasst.
  3. Heft die Verknüpfung an Startmenü oder Taskleiste.
  4. Lege fest, mit welchem Programm Textdateien standardmäßig geöffnet werden sollen.
  5. Teste das Ergebnis mit einer kleinen Beispieldatei.

Wer mehrere Dokumenttypen nutzt, kann zusätzlich verschiedene Standardprogramme festlegen. TXT-Dateien lassen sich etwa mit einem Editor öffnen, während RTF- oder DOCX-Dateien direkt in einer Schreibumgebung starten.

Dateiformate richtig einordnen

Ein häufiger Stolperstein liegt nicht im Programm selbst, sondern im Dateityp. Die alte Anwendung war für einfache RTF- und TXT-Arbeiten beliebt, weil sie zwischen sehr schlichter Darstellung und leichter Formatierung lag. Genau deshalb lohnt ein Blick darauf, welches Format du künftig brauchst.

  • TXT: nur reiner Text, ideal für Notizen und technische Inhalte.
  • RTF: einfache Formatierung, aber noch relativ schlank.
  • DOCX: umfangreicher, geeignet für moderne Dokumentbearbeitung.
  • PDF: für unveränderte Weitergabe und Druck.

Wer viel zwischen Geräten wechselt oder Dateien versendet, fährt oft besser mit einem Programm, das diese Formate sauber öffnen und speichern kann. Das verhindert unnötige Nacharbeit und hält die Abläufe übersichtlich.

Eine passende Auswahl für unterschiedliche Nutzertypen

Nicht jede Person braucht dieselbe Lösung. Die folgenden Zuordnungen helfen bei der Entscheidung:

  • Für schnelle Eingaben: Notepad oder ein vergleichbarer Editor.
  • Für Briefe und einfache Dokumente: eine schlanke Schreibsoftware mit Formatierung.
  • Für Schul- und Arbeitsunterlagen: ein vollständiges Textverarbeitungsprogramm.
  • Für gelegentliche Nutzung: ein portables Werkzeug ohne großen Verwaltungsaufwand.

Wer vor allem Erinnerungen, Codefragmente oder Zwischenstände festhält, braucht keine aufwendige Umgebung. Wer hingegen Dokumente weitergibt, druckt oder gestalterisch anpasst, sollte eine Lösung mit mehr Funktionen wählen.

Typische Stolperstellen beim Umstieg

Beim Wechsel auf eine andere Anwendung tauchen meist ähnliche Punkte auf. Die Schrift wirkt anders, das Speichern läuft in einem neuen Dialog, oder Dateien werden standardmäßig mit einem falschen Programm geöffnet. Solche Unterschiede lassen sich schnell glätten, wenn man die Grundeinstellungen einmal durchgeht.

Wichtige Kontrollen sind:

  • Ist die gewünschte App als Standard für Text- oder RTF-Dateien hinterlegt?
  • Werden Umlaute und Sonderzeichen korrekt dargestellt?
  • Lässt sich die Datei später wieder öffnen, ohne dass Formatierungen verloren gehen?
  • Ist der Zugriff über Startmenü oder Taskleiste dauerhaft eingerichtet?

Wer diese Punkte sauber prüft, arbeitet im Alltag deutlich reibungsloser und muss nicht bei jedem Dokument neu überlegen, welches Werkzeug gerade passt.

Wann sich ein Wechsel besonders lohnt

Ein Ersatz ist nicht nur dann sinnvoll, wenn die alte Anwendung nicht mehr vorhanden ist. Auch bei älteren Arbeitsweisen kann ein moderneres Tool Vorteile bringen. Dazu zählen bessere Dateikompatibilität, stabilere Speicherung, angenehmeres Tippen und ein sauberer Export in PDF.

Gerade bei regelmäßigen Dokumenten lohnt es sich, die bisherige Gewohnheit zu hinterfragen. Oft lässt sich der gleiche Ablauf mit weniger Klicks und klarerer Oberfläche abbilden, sobald das neue Programm richtig eingerichtet ist.

Die neue Ausgangslage unter Windows 11

WordPad war lange eine der naheliegendsten Anwendungen für kurze Notizen, einfache Briefe und Textdateien mit etwas Formatierung. Unter Windows 11 ist der direkte Zugriff je nach Build und Installationsstand nicht mehr selbstverständlich, und auf vielen Geräten ist die Anwendung gar nicht mehr vorhanden. Wer ein altes Dokument öffnen oder schnell etwas mit Überschriften, Absätzen und Listen anlegen möchte, braucht deshalb einen klaren Plan statt langem Suchen.

Entscheidend ist zunächst die Frage, ob nur das Startmenü keinen Eintrag mehr zeigt oder ob die Programmbestandteile wirklich entfernt wurden. Daraus ergibt sich, ob eine Reparatur, ein Zugriff über alte Verknüpfungen oder gleich der Wechsel zu einem Ersatzprogramm sinnvoll ist. Für den Alltag zählt vor allem, dass Texte sofort bearbeitet werden können und Dateien anschließend in einem passenden Format vorliegen.

Schnell prüfen, ob noch ein Startpunkt vorhanden ist

Bevor du nach einer Alternative greifst, lohnt sich ein kurzer Abgleich auf dem System. Öffne die Windows-Suche und prüfe, ob der App-Name auftaucht. Falls kein Treffer erscheint, suche zusätzlich im Ordner der Windows-Zubehörprogramme oder in den installierten optionalen Features. Auf manchen Rechnern sind noch Reste vorhanden, die sich über Verknüpfungen oder alte Dateizuordnungen aufrufen lassen.

  • Windows-Suche öffnen und nach dem Programmname suchen.
  • Im Startmenü unter den Apps nach Zubehör- oder Systemprogrammen schauen.
  • Im Explorer nach einer vorhandenen Programmdatei oder alten Verknüpfung suchen.
  • Bei Firmenrechnern prüfen, ob die Installation per Richtlinie eingeschränkt wurde.

Ist eine Verknüpfung vorhanden, startet die Anwendung manchmal noch normal, obwohl sie im Menü nicht mehr angezeigt wird. Fehlt jede Spur, ist der Umstieg auf ein anderes Textprogramm meist der sinnvollere Weg. Wer ältere Dateien öffnen will, sollte außerdem direkt testen, mit welchem Programm der Doppelklick auf vorhandene Dokumente verknüpft ist.

Die passenden Ersatzprogramme nach Aufgabenbereich auswählen

Nicht jeder Text braucht denselben Funktionsumfang. Für reine Textnotizen genügt ein schlankes Bordmittel, während für Briefe mit Formatierung, Seitenlayout oder eingebetteten Bildern eher ein vollwertiger Editor sinnvoll ist. Wer das alte Arbeitsmuster möglichst ähnlich beibehalten will, sollte die Wahl an drei Punkten festmachen: Kompatibilität mit alten Dateien, Bedienkomfort und späterer Bedarf an Formatierung.

Für einfache Aufgaben reicht häufig der Editor, weil er schnell startet und klar strukturiert ist. Für mehr Gestaltung kommen Programme wie Word ins Spiel, wenn Vorlagen, Absatzformate oder Speichern in mehreren Varianten wichtig sind. Auch kostenlose Alternativen aus dem Office-Umfeld können eine gute Mitte darstellen, solange sie RTF- und TXT-Dateien sauber verarbeiten.

  1. Für kurze Texte ohne Layout: ein schlanker Editor.
  2. Für Briefe und einfache Gestaltung: ein Textverarbeitungsprogramm mit RTF-Unterstützung.
  3. Für umfangreiche Dokumente: ein vollständiges Office-Programm.
  4. Für reine Mitschriften: eine Notiz-App mit schnellem Zugriff.

Alte Dokumente öffnen und den Inhalt sauber retten

Wenn noch ältere Dateien vorhanden sind, sollte zuerst das Dateiformat geprüft werden. TXT-Dateien lassen sich in praktisch jedem Editor öffnen. RTF-Dateien behalten Schriftarten, Fettungen und Absätze, setzen aber ein Programm voraus, das dieses Format beherrscht. DOC-Dateien können je nach Alter und Herkunft Zusätze enthalten, die in einfachen Programmen nicht vollständig übernommen werden.

Für die Migration ist ein schrittweises Vorgehen hilfreich. Öffne eine Datei zuerst in der vorgesehenen Ersatzanwendung und prüfe, ob Seitenumbrüche, Tabellen oder Aufzählungen erhalten bleiben. Speichere das Dokument danach direkt in einem neuen Zielformat ab, damit du eine saubere Arbeitskopie hast. So bleibt das Original unangetastet, und Fehler beim Konvertieren lassen sich leichter zurücknehmen.

  • TXT für reine Textinhalte ohne Formatierung.
  • RTF für einfache Gestaltung und gute Kompatibilität.
  • DOCX für moderne Dokumente mit mehr Funktionen.
  • PDF nur zum Lesen und Weitergeben, nicht als Arbeitsformat.

Den gewohnten Arbeitsablauf auf Windows 11 übertragen

Wer bisher direkt in einem kleinen Schreibprogramm gearbeitet hat, möchte oft möglichst wenig umdenken. Das gelingt am besten, wenn der Ersatz so eingerichtet wird, dass er mit einem Klick erreichbar ist und Textdateien automatisch dort landen, wo sie gebraucht werden. Lege dafür ein festes Speicherverzeichnis an, etwa einen Ordner für Notizen, Briefe oder Vorlagen, und binde es in den Schnellzugriff ein.

Hilfreich ist außerdem eine feste Zuordnung für Dateitypen. Wenn TXT- oder RTF-Dateien immer mit derselben Anwendung geöffnet werden, entfällt das manuelle Auswählen bei jedem Start. In den Windows-Einstellungen lässt sich das über die Standard-Apps steuern. Dort kannst du nach Dateiendungen suchen und für jeden Typ die gewünschte Anwendung festlegen.

  1. Die Einstellungen öffnen.
  2. Zu den Standard-Apps wechseln.
  3. Nach der gewünschten Dateiendung suchen.
  4. Das Ersatzprogramm als Standard festlegen.
  5. Den neuen Ablauf mit einer Testdatei prüfen.

Was bei Formatierung, Bildern und Ausdruck wichtig bleibt

Einfaches Schreiben und saubere Darstellung sind nicht dasselbe. Sobald ein Dokument Überschriften, Listen, eingerückte Absätze oder Bilder enthält, steigt der Anspruch an die Anwendung. Manche schlanke Programme zeigen Text zwar zuverlässig an, brechen aber bei Tabellen, eingebetteten Grafiken oder Zeilenabständen deutlich schneller an ihre Grenzen. Wer solche Inhalte häufiger nutzt, sollte auf ein Programm setzen, das diese Elemente nativ verwaltet.

Für Druckaufträge spielt zusätzlich die Seitenansicht eine Rolle. Achte darauf, dass Ränder, Kopfzeilen und Seitenumbrüche sichtbar sind. Vor allem bei Briefen und Formularen ist es sinnvoll, ein Dokument einmal als Testausdruck zu prüfen. So erkennst du, ob Schriftgröße, Zeilenabstand und Ausrichtung auf dem Papier wie erwartet wirken.

  • Schriftgröße und Zeilenabstand vor dem Speichern kontrollieren.
  • Seitenränder prüfen, wenn das Dokument gedruckt werden soll.
  • Bildplatzierungen nur verwenden, wenn das Programm sie stabil unterstützt.
  • Für Archivkopien immer ein bearbeitbares Format zusätzlich behalten.

Feinjustierung für eine dauerhaft brauchbare Lösung

Eine dauerhafte Arbeitsumgebung spart Zeit, wenn die Oberfläche auf den eigenen Zweck zugeschnitten ist. Lege Favoriten oder häufig genutzte Ordner in die Seitenleiste des Explorers, speichere Vorlagen mit sprechenden Namen ab und nutze bei Bedarf eine Verknüpfung auf dem Desktop oder in der Taskleiste. Auch ein Standardpfad für neue Dateien hilft, weil Texte dann nicht jedes Mal manuell einsortiert werden müssen.

Wer mehrere Textarten bearbeitet, kann getrennte Ordner anlegen, etwa für Entwürfe, fertige Dokumente und archivierte Versionen. Das verhindert Verwechslungen und macht spätere Änderungen leichter nachvollziehbar. Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die automatische Wiederherstellung, falls das gewählte Programm diese Funktion anbietet. Gerade bei längeren Texten sorgt sie dafür, dass ein versehentlicher Absturz nicht gleich den kompletten Arbeitsstand kostet.

Fragen und Antworten

Gibt es in Windows 11 noch einen direkten Weg zu WordPad?

In vielen aktuellen Installationen ist die klassische Anwendung nicht mehr standardmäßig vorhanden. Falls sie doch noch auf dem System liegt, findest du sie meist am schnellsten über die Windows-Suche oder über den Installationsordner der alten Windows-Komponenten.

Wie prüfe ich zuerst, ob das Programm noch auf dem Rechner ist?

Öffne das Startmenü und gib den Programmnamen in die Suche ein. Erscheint kein Treffer, lohnt sich ein Blick in „C:Program Files“ und „C:Program Files (x86)“, weil dort noch Reste älterer Installationen liegen können.

Was ist der schnellste Ersatz für kurze Notizen?

Für reine Textaufgaben reicht Notepad meist aus. Die App startet sofort, speichert zuverlässig in einfachen Textdateien und ist für viele schnelle Änderungen die naheliegendste Lösung.

Welche Alternative eignet sich, wenn ich weiter formatieren möchte?

Dann ist ein Schreibprogramm mit RTF- oder DOCX-Unterstützung die bessere Wahl. Es sollte Schriftarten, Absätze, Listen und einfache Tabellen sauber verarbeiten, damit vorhandene Dokumente nicht an Struktur verlieren.

Kann ich ein vorhandenes WordPad-Dokument einfach weiterverwenden?

Ja, wenn das Format passt. RTF-Dateien lassen sich in vielen Programmen öffnen und speichern, ohne dass die Grundstruktur verloren geht. Bei älteren oder speziell formatierten Dateien solltest du nach dem Öffnen die Darstellung prüfen und einmal neu abspeichern.

Wie lege ich eine dauerhafte Ersatz-App als Standard fest?

Öffne die Windows-Einstellungen und gehe zu „Apps“ sowie „Standard-Apps“. Dort kannst du für RTF, TXT oder DOCX jeweils ein anderes Programm zuweisen, damit Dateien künftig immer in der gewünschten Anwendung öffnen.

Worauf sollte ich bei einfachen Schreibprogrammen achten?

Wichtig sind eine klare Speicherung, verlässliche Zeichenkodierung und ein sauberer Umgang mit Zeilenumbrüchen. Wer häufig zwischen Geräten wechselt, profitiert zusätzlich von Exporten in gut unterstützte Formate wie TXT, RTF oder DOCX.

Welche Rolle spielt die Kompatibilität mit alten Dateien?

Sie ist entscheidend, sobald vorhandene Dokumente weiterbearbeitet werden sollen. Ein Ersatzprogramm sollte RTF möglichst vollständig lesen und schreiben können, damit Schriftarten, Einzüge und Absätze erhalten bleiben.

Wie gehe ich vor, wenn ein Programm die Datei nicht korrekt öffnet?

Probiere zuerst ein anderes unterstütztes Format oder öffne die Datei über „Öffnen mit“. Falls Inhalte fehlen oder verrutschen, speichere eine Kopie in einem moderneren Format und kontrolliere anschließend die Formatierung erneut.

Ist ein klassisches Textprogramm auch für längere Texte geeignet?

Für längere, unformatierte Texte ja. Sobald Gliederung, Hervorhebungen oder unterschiedliche Abschnitte wichtig werden, ist eine Textverarbeitung mit Formatvorlagen deutlich praktischer und übersichtlicher.

Was ist der beste Weg für den Umstieg im Alltag?

Am sinnvollsten ist eine Zweiteilung: Ein schlankes Programm für schnelle Notizen und ein vollwertiges Schreibprogramm für Dokumente mit Format. So bleibt der Arbeitsablauf leicht, ohne auf wichtige Funktionen zu verzichten.

Fazit

Die alte Anwendung ist für viele Nutzer nicht mehr der passende Anlaufpunkt, aber der Umstieg lässt sich gut planen. Wer den Dateityp und den eigenen Bedarf sauber trennt, findet schnell eine brauchbare Lösung für reine Texte ebenso wie für formatierte Dokumente. Entscheidend ist, das Standardprogramm einmal sauber festzulegen und die wichtigsten Dateiformate bewusst zuzuordnen.

Checkliste
  • Editor für reine Textdateien: geeignet für schnelle Notizen, Skripte und einfache Änderungen ohne Formatierung.
  • Word-ähnliche Schreibsoftware: sinnvoll für Briefe, Protokolle, längere Dokumente und Formatierungen.
  • Online-Textwerkzeuge: praktisch, wenn Inhalte geräteübergreifend erreichbar sein sollen.
  • Portable Programme: nützlich auf Rechnern, auf denen keine zusätzliche Installation gewünscht ist.

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