Windows 11: Ursachen für einen schwarzen Bildschirm mit Mauszeiger

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 6. März 2026, zuletzt aktualisiert: 6. März 2026

Ein schwarzer Bildschirm mit Mauszeiger auf Windows 11 kann ärgerlich sein. Es gibt unterschiedliche Gründe für dieses Problem, oft sind es Software- oder Treiberkonflikte, die die Anzeige beeinträchtigen. In diesem Artikel beleuchten wir die möglichen Ursachen und geben Ihnen konkrete Schritte an die Hand, um das Problem zu beheben.

Mögliche Ursachen für den schwarzen Bildschirm

Der schwarze Bildschirm kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:

  • Grafiktreiberprobleme: Veraltete oder fehlerhafte Grafiktreiber können dazu führen, dass der Bildschirm nicht richtig angezeigt wird.
  • Windows-Updates: Manchmal können Updates zu Problemen mit der Anzeige führen, insbesondere wenn sie nicht korrekt installiert wurden.
  • Falsche Anzeigeeinstellungen: Falsche Einstellungen in der Anzeige- oder Grafikoption können ebenfalls diesen Effekt haben.

Allgemeine Debugging-Schritte

Es gibt mehrere Ansätze, um das Problem zu diagnostizieren und zu beheben. Beginnen Sie mit den folgenden Schritten:

1. Starten Sie Ihren Computer neu. Manchmal kann ein einfacher Neustart das Problem lösen.

2. Überprüfen Sie die Verbindung zwischen dem Monitor und dem Computer. Stellen Sie sicher, dass alle Kabel fest verbunden sind.

3. Wechseln Sie den Ausgang. Wenn Sie mehrere Ausgänge verwenden, wechseln Sie den HDMI- oder DisplayPort-Ausgang.

Grafiktreiber aktualisieren

Ein häufiger Grund für einen schwarzen Bildschirm sind veraltete oder inkompatible Grafiktreiber. Sie sollten sicherstellen, dass Ihr Grafiktreiber auf dem neuesten Stand ist, um potenzielle Probleme zu vermeiden.

So aktualisieren Sie den Grafiktreiber:

1. Öffnen Sie den Geräte-Manager, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol klicken und „Geräte-Manager“ auswählen.

2. Suchen Sie die Kategorie „Grafikadapter“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Grafiktreiber. Wählen Sie „Treiber aktualisieren“. Wählen Sie dann die Option, die Suche nach dem neuesten Treiber automatisch durchzuführen.

Windows im abgesicherten Modus starten

Falls Ihr Bildschirm weiterhin schwarz bleibt, kann ein Start im abgesicherten Modus helfen, das Problem einzugrenzen. Der abgesicherte Modus lädt nur die wichtigsten Treiber und kann dabei helfen festzustellen, ob das Problem an einer installierten Anwendung oder Treiber liegt.

Um im abgesicherten Modus zu starten:

1. Halten Sie beim Startup die Shift-Taste gedrückt und klicken Sie auf „Neu starten“.

2. Wählen Sie im Menü die Option „Problembehandlung“ gefolgt von „Erweiterte Optionen“ und dann „Starteinstellungen”. Klicken Sie auf „Neustart“.

3. Nach dem Neustart wählen Sie die Option „Abgesicherter Modus“.

Praxisszenarien zur Veranschaulichung

Hier sind einige Beispiele, die zeigen, wie das Problem behoben werden kann:

Praxisbeispiel 1: Anna kämpfte mit einem schwarzen Bildschirm. Sie startete den Computer im abgesicherten Modus und stellte fest, dass die letzten Windows-Updates das Problem verursacht hatten. Nach dem Deinstallieren der Updates funktionierte ihr PC wieder.

Praxisbeispiel 2: Markus hatte einen neuen Monitor angeschlossen, aber der Bildschirm war schwarz geblieben. Er wechselte das Verbindungskabel und das Problem war behoben.

Praxisbeispiel 3: Lisa sah beim Starten ihres Laptops nur einen schwarzen Bildschirm mit Mauszeiger. Sie aktualisierte den Grafiktreiber über den Geräte-Manager und konnte das Problem erfolgreich beheben.

Weitere Lösungsansätze

Wenn die oben genannten Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, könnten weitere Lösungsansätze in Betracht gezogen werden:

  • Systemwiederherstellung: Falls Sie kürzlich Änderungen am System vorgenommen haben, könnte eine Systemwiederherstellung hilfreich sein.
  • Gerätemanager: Deinstallieren Sie den Grafiktreiber im Gerätemanager und starten Sie den Computer neu, damit Windows den Treiber automatisch installiert.
  • Windows-Reparatur: In schwerwiegenden Fällen kann eine Reparaturinstallation von Windows erforderlich sein, um Systemdateien zu reparieren und das Problem zu beheben.

Schwarzer Bildschirm mit Mauszeiger nach Updates und Installationen

Ein dunkler Bildschirm mit sichtbarem Cursor tritt häufig direkt nach größeren Änderungen am System auf. Dazu zählen Funktionsupdates, kumulative Updates, neue Treiberpakete oder die Installation umfangreicher Software wie Sicherheitslösungen, Tuning-Tools oder Virtualisierungsprogramme. In dieser Phase lädt Windows neue Dienste, ersetzt Systemdateien und schreibt Einträge in die Registrierung. Wenn dieser Vorgang durch inkompatible Komponenten oder abgebrochene Prozesse gestört wird, bleibt nach dem Neustart oft nur der Mauszeiger übrig, während der Desktop unsichtbar bleibt.

Besonders sensibel reagiert das System, wenn mehrere Schutzmechanismen gleichzeitig arbeiten. Ein parallel aktiver Virenscanner, eine Firewall-Suite und ein Anti-Ransomware-Tool können gemeinsam Dateien sperren, die der Installer austauschen möchte. In der Folge werden Systemdienste nicht richtig registriert und verhindern den Start der Benutzeroberfläche. Ähnliches gilt für alte Programme, die tief in das System eingreifen, etwa Overlay-Tools für Spiele, Bildschirmrecorder oder ältere Tuning-Helfer, die beim Login automatisch gestartet werden und moderne Grafikschnittstellen nicht vollständig unterstützen.

Nach umfangreichen Aktualisierungen kann es außerdem zu Konflikten in der Benutzerprofil-Verwaltung kommen. Wird beim Upgrade ein temporäres Profil angelegt oder ein vorhandenes Profil beschädigt, steht zwar der Anmeldebildschirm zur Verfügung, aber die darunterliegende Shell erhält keine gültige Konfiguration. Das Betriebssystem zeigt dann oft nur den Zeiger auf einem ansonsten leeren Bildschirm, obwohl Hintergrunddienste weiterlaufen. Hinweise darauf sind hörbare Systemklänge, Laufwerksaktivität und erfolgreiche Netzwerkverbindungen, während die grafische Oberfläche ausbleibt.

Hilfreich ist in solchen Situationen eine systematische Überprüfung der letzten Änderungen. Im Updateverlauf lässt sich erkennen, ob kurz vor Auftreten des Problems ein Funktions- oder Qualitätsupdate installiert wurde. Über die Update-Verwaltung können kritische Pakete vorübergehend deinstalliert werden, sofern der abgesicherte Modus oder die Wiederherstellungsumgebung erreichbar ist. Nach dem Entfernen zweifelhafter Pakete lohnt sich ein erneuter Start im normalen Modus, um zu prüfen, ob der Desktop wieder sichtbar wird.

Auch die Deinstallation neu hinzugekommener Programme kann den Fehler beheben. Dazu zählt vor allem Software, die sich tief in die Anzeige- oder Sicherheitsarchitektur einklinkt. Wenn Bildschirmaufnahme-Tools, Overlays von Spieleplattformen oder ältere Remote-Desktop-Lösungen im Autostart liegen, sollten sie über die Systemkonfiguration und den Task-Manager gezielt deaktiviert werden. Nach einem Neustart lässt sich feststellen, ob eine dieser Komponenten den Aufbau der grafischen Umgebung blockiert hat.

Systemdateiprüfung und Wiederherstellung nach fehlgeschlagenen Updates

Bleibt der Bildschirm trotz Deinstallation auffälliger Pakete dunkel, weisen häufig beschädigte Systemdateien auf Probleme mit früheren Aktualisierungen hin. In diesem Fall lohnt sich der Einsatz des Systemdatei-Checks und der Komponentenspeicher-Reparatur. Über die erweiterte Startumgebung oder den abgesicherten Modus können die Befehle zur Überprüfung der Integrität des Betriebssystems ausgeführt werden. Werden Fehler gefunden und behoben, ist oft der nächste reguläre Neustart der Moment, in dem der Desktop wieder fehlerfrei angezeigt wird.

Zusätzlich bietet sich der Einsatz von Wiederherstellungspunkten an, wenn diese zuvor aktiviert wurden. Die Systemwiederherstellung setzt Treiber, Registrierungswerte und Systemdateien auf einen früheren, funktionsfähigen Stand zurück. Persönliche Dateien bleiben dabei unverändert, während problematische Änderungen an der Systemkonfiguration rückgängig gemacht werden. Besonders nach missglückten Funktionsupdates oder der Installation umfangreicher Treiberpakete hilft dieser Weg häufig, einen dauerhaft schwarzen Monitor mit aktivem Cursor zu vermeiden.

Rolle von Benutzerkonten und Shell-Konfiguration

In manchen Situationen startet die grafische Oberfläche nicht, obwohl alle Treiber aktuell sind und keine sichtbaren Hardwaredefekte vorliegen. Ursache ist dann oft eine fehlerhafte Shell-Konfiguration oder ein beschädigtes Benutzerprofil. Die Shell steuert, welche Oberfläche nach der Anmeldung geladen wird, welcher Explorer-Prozess den Desktop darstellt und welche Systemkomponenten sofort verfügbar sind. Wenn dieser Eintrag fehlt oder auf ein nicht existentes Programm verweist, läuft im Hintergrund zwar das System, aber die sichtbare Oberfläche bleibt aus.

Ein typisches Anzeichen dafür sind zugängliche Tastenkombinationen wie Strg+Alt+Entf, während sonst alles schwarz erscheint. Über diese Ansicht kann der Task-Manager aufgerufen und überprüft werden, ob ein Explorer-Prozess aktiv ist. Fehlt dieser Eintrag, lässt sich über den Menüpunkt zum Ausführen neuer Aufgaben versuchen, den Desktop-Prozess manuell zu starten. Gelingt dies, deutet alles darauf hin, dass die Shell-Einstellungen fehlerhaft oder manipuliert wurden.

Ein weiterer Punkt ist die Integrität des Benutzerkontos. Kommt es beim Speichern der Profildaten zu Problemen, legt Windows manchmal ein temporäres Profil an. In einem solchen Notfallprofil funktionieren persönliche Einstellungen, Startmenüeinträge und Desktop-Verknüpfungen oft nicht wie gewohnt. Unter ungünstigen Umständen lädt das System zwar das temporäre Konto, aber die Mechanismen zum Aufbau der Oberfläche schlagen fehl und bleiben in einer Zwischenschicht hängen. Im Ergebnis bleibt nur der Mauszeiger sichtbar, obwohl im Hintergrund ein provisorisches Profil aktiv ist.

Benutzerprofil überprüfen und neues Konto anlegen

Um festzustellen, ob das eigene Konto betroffen ist, lohnt sich ein Test mit einem alternativen Benutzerkonto. Über die Kontoverwaltung in den Einstellungen oder über die Computerverwaltung kann ein neues lokales Konto angelegt und mit Administratorrechten versehen werden. Wenn sich dieses neue Profil ohne schwarzen Bildschirm und mit vollständig geladenem Desktop anmelden lässt, ist klar, dass das alte Konto Schäden aufweist. In einem solchen Fall bietet es sich an, persönliche Dateien zu sichern und langfristig auf das intakte Profil umzusteigen.

Sollte das beschädigte Konto weiterhin verwendet werden müssen, empfiehlt sich eine sorgfältige Analyse der Anmeldeskripte, Autostart-Einträge und geerbten Gruppenrichtlinien. Gerade in Firmennetzwerken greifen hier häufig komplexe Vorgaben, die beim Laden des Benutzerprofils ausgeführt werden. Fehler in diesen Richtlinien können verhindern, dass die Shell vollständig initialisiert wird. Die IT-Abteilung kann dann anhand von Ereignisprotokollen und Skriptausgaben nachvollziehen, welcher Befehl das Laden des Desktops stoppt.

Shell-Einstellungen und alternative Oberflächen

In manchen Setups wurde die Standardoberfläche bewusst ersetzt, etwa durch eine angepasste Shell für spezielle Kiosksysteme, Digital-Signage-Lösungen oder Testumgebungen. Wenn die ausführbare Datei dieser alternativen Oberfläche entfernt oder beschädigt wird, verweisen die Shell-Einträge auf ein Programm, das nicht mehr existiert. Auf diese Weise entsteht leicht eine Situation, in der nach der Anmeldung nur der Cursor angezeigt wird, weil das System ins Leere startet.

Abhilfe schafft hier das Zurücksetzen der Shell-Konfiguration auf den Standardwert. Dies kann über den Registrierungseditor oder passende Verwaltungstools geschehen, meist im abgesicherten Modus oder über ein zweites Administratorkonto. Nach der Korrektur sollte das System beim nächsten Start wieder die vertraute Oberfläche mit Taskleiste und Startmenü laden, sofern keine weiteren Konflikte vorliegen.

Spezialfälle mit mehreren Monitoren, Dockingstations und Hybrid-Grafik

Ein schwarzer Bildschirm mit Steuerungsmöglichkeit über den Zeiger tritt besonders häufig bei mehrteiligen Anzeige-Setups auf. In Kombination aus Notebook, externer Dockingstation, mehreren Monitoren und teilweise aktiver Hybrid-Grafik sind viele Komponenten beteiligt, die das Bildsignal steuern. Häufig landet die eigentliche Oberfläche auf einem nicht aktiven oder ausgeschalteten Display, während der Nutzer auf einen leeren Bildschirm blickt, der nur den Mauszeiger zeigt. Das System arbeitet dann völlig normal, aber die grafische Ausgabefläche liegt außerhalb des sichtbaren Bereichs.

Dockingstations und USB-C-Hubs mit DisplayPort oder HDMI bringen eigene Firmware und teilweise zusätzliche Treiber mit. Bei Wechseln zwischen mobiles Arbeiten und stationärem Betrieb müssen die Verbindungen jedes Mal neu ausgehandelt werden. In dieser Phase kann das Betriebssystem versehentlich einen Monitor als Hauptanzeige definieren, der aktuell gar nicht angeschlossen ist. Besonders nach Standby, Ruhezustand oder dem Andocken im laufenden Betrieb lässt sich dieses Verhalten beobachten.

Hybrid-Grafik in Laptops, also die Kombination aus integrierter und dedizierter GPU, kann das Fehlerbild zusätzlich verschärfen. Wird das Bildsignal zwischen den Grafikchips umgeschaltet oder ändert sich die Zuordnung zu den Displays, erscheint der Desktop manchmal nicht dort, wo er erwartet wird. Softwareseitige Fehler in der Steuerung der GPUs führen dann dazu, dass das Bildsignal korrekt berechnet, aber nicht an den aktuell sichtbaren Monitor weitergereicht wird. Der Zeiger wird in solchen Konstellationen oft noch über die integrierte Einheit dargestellt, sodass zumindest der Cursor sichtbar bleibt.

Anzeigezuordnung und Projektionsmodi prüfen

Ein erster Ansatz ist die Überprüfung der aktiven Anzeigeeinstellungen. Über die Tastenkombination für die Projektion kann die Ausgabeart gewechselt werden, etwa zwischen nur einem Monitor, duplizierter oder erweiterter Anzeige. Mehrmaliges Umschalten durch die verfügbaren Modi hilft häufig dabei, den Desktop wieder auf das gewünschte Display zu holen. Sobald der Desktop wieder sichtbar ist, sollte in den Anzeigeeinstellungen festgelegt werden, welcher Monitor dauerhaft als Hauptanzeige dienen soll.

Wenn externe Monitore oder eine Dockingstation beteiligt sind, empfiehlt es sich, alle Displayverbindungen zu trennen und den Rechner ausschließlich mit einem einzigen Bildschirm zu starten. Sobald der Desktop erscheint, kann systematisch ein Monitor nach dem anderen wieder angeschlossen werden. Dabei lässt sich erkennen, ab welchem Gerät die Oberfläche verschwindet oder auf ein anderes Display wandert. Defekte Kabel, nicht vollständig eingesteckte Stecker oder fehlerhafte Adapter sind in der Praxis häufiger verantwortlich, als es zunächst den Anschein hat.

Firmware- und Treiberpflege für Dockingstations und Grafikhardware

Moderne Dockingstations und Grafikkarten erhalten wiederkehrend Firmware- und Treiberupdates, die Kompatibilität und Stabilität verbessern. Hersteller stellen dazu oft eigene Verwaltungstools bereit, die über verfügbare Aktualisierungen informieren. Eine veraltete Firmware auf der Dock oder ein sehr alter Grafiktreiber kann dazu führen, dass nach dem Aufwachen aus dem Standby kein gültiges Bildsignal mehr ausgehandelt wird. Der Zeiger stammt dann möglicherweise noch aus einem Basismodus, während der Desktop in einer höheren Auflösung nicht korrekt initialisiert wird.

Für Systeme mit Hybrid-Grafik lohnt sich außerdem ein Blick in die Energie- und Grafikumschaltoptionen. Je nach Einstellung entscheidet das System dynamisch, ob die stromsparende integrierte oder die leistungsstarke dedizierte GPU verwendet wird. Werden diese Umschaltregeln mit älteren Treiberversionen kombiniert, können beim Wechsel gelegentlich Schwarzdarstellungen entstehen, bei denen nur der Cursor bleibt. Eine Angleichung der Treiberversionen und ein einheitlicher Konfigurationsstand zwischen integrierter und dedizierter Grafik vermindern das Risiko solcher Aussetzer deutlich.

Langfristige Vorbeugung und sinnvolle Wartungsroutinen

Wer wiederholte schwarze Bildschirme mit sichtbarem Cursor vermeiden möchte, profitiert von klaren Wartungsroutinen und einer durchdachten Update-Strategie. Dazu zählt eine regelmäßige Sicherung wichtiger Daten, damit im Problemfall ohne Zeitdruck versucht werden kann, das System zu reparieren. Ebenso hilfreich ist es, Wiederherstellungspunkte zuzulassen, damit nach Treiber- oder Systemupdates eine unkomplizierte Rücksprungmöglichkeit besteht. Ein strukturierter Umgang mit neuen Programmen und Tuning-Tools verhindert, dass unklare Autostart-Einträge die Oberfläche blockieren.

Stabile Systeme entstehen häufig dadurch, dass nicht jede optionale Komponente sofort installiert wird. Stattdessen empfiehlt es sich, optionale Treiber- und Firmwareupdates zunächst auf weniger kritischen Geräten zu testen oder einige Tage zu warten, bis erste Erfahrungen anderer Nutzer vorliegen. Gerade bei neuen Grafikkartentreibern oder umfangreichen Funktionsupdates treten gelegentlich Kinderkrankheiten auf, die in späteren Versionen behoben werden. Wer automatische Treiber-Installationen durch Drittanbieter-Tools deaktiv

Häufige Fragen zum schwarzen Bildschirm mit Maus in Windows 11

Warum sehe ich nur den Mauszeiger, aber keinen Desktop?

In vielen Fällen wird die Oberfläche von Windows zwar im Hintergrund geladen, kann aber wegen eines Treiber‑ oder Explorer-Problems nicht angezeigt werden. Der Mauszeiger stammt meist noch aus einer früheren Startphase, während der eigentliche Desktop durch einen Fehler blockiert bleibt.

Hilft ein einfacher Neustart bei diesem Anzeigeproblem?

Ein vollständiger Neustart kann temporäre Hänger im Grafiksystem oder bei Hintergrunddiensten auflösen. Tritt der schwarze Bildschirm danach erneut auf, weist das jedoch oft auf ein tiefer liegendes Problem mit Treibern, Updates oder Autostart-Programmen hin.

Wie erkenne ich, ob der Fehler von der Grafikkarte verursacht wird?

Wenn der Bildschirm schwarz bleibt, der Mauszeiger sich aber flüssig bewegt und Tastenkombinationen wie Strg+Alt+Entf oder Windows+P reagieren, spricht vieles für ein Treiber- oder Anzeigekonfigurationsproblem. Kommt es zusätzlich zu Bildaussetzern im BIOS oder beim Herstellerlogo, kann auch ein Hardwaredefekt der Grafikkarte vorliegen.

Kann ein externer Monitor zu diesem Verhalten beitragen?

Bei mehreren Bildschirmen kann Windows die Ausgabe auf ein Display legen, das momentan ausgeschaltet oder nicht richtig verbunden ist. Über die Tastenkombination Windows+P und die Auswahl eines anderen Projektionsmodus lässt sich testen, ob der Desktop versehentlich auf einen zweiten Monitor gelegt wurde.

Welche Rolle spielt die Tastenkombination Strg+Alt+Entf bei der Fehlerdiagnose?

Reagiert das System auf Strg+Alt+Entf, arbeitet der Kernel in der Regel weiter und es liegt meist kein vollständiger Systemabsturz vor. Von dort aus können Sie den Taskmanager öffnen, den Windows-Explorer neu starten oder das System kontrolliert neu booten.

Was kann ich tun, wenn der Explorer nicht startet?

Über den Taskmanager lässt sich unter „Neuen Task ausführen“ der Befehl „explorer.exe“ starten, was in vielen Fällen den Desktop erneut sichtbar macht. Bleibt der Explorer immer wieder hängen, sollten Autostart-Einträge geprüft und problematische Programme testweise deaktiviert werden.

Ist es sinnvoll, Systemwiederherstellungspunkte zu nutzen?

Ein Wiederherstellungspunkt kann das System auf einen früheren, funktionsfähigen Zustand zurücksetzen, ohne persönliche Dateien zu löschen. Besonders nach Treiber- oder Funktionsupdates ist dies eine wirkungsvolle Möglichkeit, Darstellungsfehler mit minimalem Risiko rückgängig zu machen.

Wie kann ich Daten sichern, wenn nur ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird?

Über den abgesicherten Modus oder ein von USB gebootetes Rettungssystem lassen sich wichtige Dateien meist noch auf ein externes Laufwerk kopieren. Solange die Festplatte physisch in Ordnung ist, stehen die Chancen gut, dass sich persönliche Daten vor weitergehenden Reparaturen sichern lassen.

Wann sollte ich eine Neuinstallation von Windows in Betracht ziehen?

Wenn Reparaturbefehle, Treiberkorrekturen, die Systemwiederherstellung und der abgesicherte Modus keine stabile Oberfläche mehr ermöglichen, ist eine frische Installation häufig die zuverlässigste Option. Vorher sollten alle verfügbaren Sicherungswege genutzt und Lizenzschlüssel sowie Zugangsdaten dokumentiert werden.

Wie beuge ich einem erneuten Auftreten des schwarzen Bildschirms vor?

Regelmäßige Treiber- und Windows-Updates, ein aufgeräumter Autostart und gelegentliche Systemprüfungen mit SFC und DISM reduzieren das Risiko erneuter Anzeigeprobleme deutlich. Zudem hilft es, neue Programme und Treiber schrittweise zu installieren und Änderungen im Blick zu behalten.

Kann Sicherheitssoftware zu einem schwarzen Display mit Mauszeiger führen?

Übermäßig aggressive Sicherheits- oder Tuning-Tools können Systemprozesse blockieren, die für die Darstellung des Desktops nötig sind. In solchen Fällen hilft es häufig, diese Anwendungen im abgesicherten Modus zu deinstallieren oder vorübergehend zu deaktivieren, um die Auswirkung zu prüfen.

Fazit

Ein schwarzer Bildschirm mit sichtbarem Mauszeiger unter Windows 11 wirkt zunächst irritierend, folgt jedoch oft wiederkehrenden Mustern. Mit systematischem Vorgehen von einfachen Tastenkombinationen über den abgesicherten Modus bis hin zu Wiederherstellungsoptionen lassen sich die meisten Fälle Schritt für Schritt eingrenzen. Wer regelmäßig Treiber und System aktualisiert, auf unnötige Autostart-Programme verzichtet und wichtige Daten sichert, senkt das Risiko für erneute Ausfälle deutlich.

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