Windows 11 wird wieder schneller: Diese Änderungen verbessern Explorer und Speicher

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 6. Mai 2026, zuletzt aktualisiert: 6. Mai 2026

Um die Leistung und Effizienz von Windows 11 zu optimieren, können Sie einige gezielte Änderungen vornehmen. Diese Anpassungen helfen Ihnen, sowohl den Windows Explorer als auch die Speicherverwaltung spürbar zu verbessern.

Optimierung des Windows Explorers

Der Windows Explorer kann oft als einer der schwächeren Punkte in der Benutzererfahrung wahrgenommen werden. Einige der häufigsten Probleme sind langsame Ladezeiten und Verzögerungen beim Öffnen von Ordnern. Wenn sich diese Schwierigkeiten bemerkbar machen, ist es an der Zeit, einige Anpassungen vorzunehmen.

Eine der einfachsten Methoden, um die Leistung zu steigern, ist das Deaktivieren von Hintergrundprozessen, die den Explorer verlangsamen könnten. Überprüfen Sie Ihre installierten Erweiterungen – oft können unbenutzte Plugins deaktiviert werden, um die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen.

Zusätzlich sollten Sie den Schnellzugriff anpassen. Elemente, die Sie seltener benötigen, entfernen Sie zunächst aus dem Schnellzugriff, um die Übersichtlichkeit zu verbessern und den Zugriff auf häufig genutzte Dateien zu beschleunigen.

Effiziente Speicherverwaltung

Die Verwaltung des physischen und virtuellen Speichers ist entscheidend für die Gesamtleistung Ihres Systems. Windows 11 hat verschiedene eingebaute Funktionen zur Optimierung der Speichernutzung. Zunächst einmal sollten Sie sicherstellen, dass Ihr System über ausreichend RAM verfügt. Wenn nicht, überlegen Sie eine Aufrüstung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das richtige Nutzen der virtuellen Speicheroption. Stellen Sie sicher, dass die Auslagerungsdatei optimal konfiguriert ist, sodass Windows zusätzlichen Speicherplatz nutzen kann, wenn der RAM überlastet ist. Oft empfiehlt es sich, diese Einstellung auf „Systemverwaltet“ zu belassen, um die optimalen Werte für die Nutzung zu erhalten.

Systembereinigung durchführen

Um die Leistung zu verbessern, ist eine regelmäßige Systembereinigung empfehlenswert. Alte Dateien, temporäre Internetdateien sowie nicht mehr benötigte Programme können den Speicher unnötig füllen und die Systemleistung beeinträchtigen. Nutzen Sie das Tool „Datenträgerbereinigung“, um Überflüssiges zu entfernen und somit wieder Platz für neue Anwendungen zu schaffen.

Optimierung des Autostarts

Ein hoher Autostart von Programmen kann die Bootzeit erheblich verlängern. In Windows 11 können Sie diesen Effekt ersichtlich verringern, indem Sie den Task-Manager aufrufen und nicht benötigte Programme deaktivieren. Dadurch wird der Startprozess beschleunigt und Ihre Erfahrungen beim Hochfahren des PCs verbessert.

Test und Anpassungen

Führen Sie regelmäßig Leistungstests durch, um die Auswirkungen Ihrer Änderungen zu überprüfen. Windows bietet verschiedene Tools, wie den Ressourcenmonitor, um die CPU- und Speicherauslastung zu kontrollieren. Falls Sie feststellen, dass trotz Ihrer Anpassungen weiterhin Probleme auftreten, könnte ein erneutes Überprüfen der Treiber, speziell für die Grafikkarte, sinnvoll sein. Veraltete Treiber können die Leistungsfähigkeit Ihres Systems erheblich beeinträchtigen.

Umfeld anpassen

Manchmal ist es auch hilfreich, das Arbeitsumfeld anzupassen. Farbthemen, Animationen und Effekte können die Leistung beeinträchtigen. Durch die Deaktivierung unnötiger visueller Effekte unter den Systemeinstellungen kann die Reaktionsgeschwindigkeit von Windows 11 verbessert werden.

Kurze handlungsorientierte Abfolge

  • Deaktivieren Sie ungenutzte Erweiterungen im Windows Explorer.
  • Entfernen Sie weniger genutzte Elemente aus dem Schnellzugriff.
  • Überprüfen Sie die RAM-Kapazität und die Konfiguration des virtuellen Speichers.
  • Führen Sie eine Systembereinigung durch.
  • Optimieren Sie den Autostart über den Task-Manager.
  • Aktualisieren Sie die Treiber regelmäßig.

Energie- und Leistungsprofil optimieren

Windows 11 passt Leistung und Stromverbrauch über Energieprofile an. Ein unpassendes Profil bremst das System deutlich aus, besonders bei Notebooks. Mit ein paar Anpassungen nutzen Sie die vorhandene Hardware besser aus, ohne die Akkulaufzeit unnötig zu verkürzen.

Öffnen Sie zuerst die wichtigsten Einstellungen:

  • Drücken Sie die Windows-Taste und geben Sie „Energie“ ein.
  • Wählen Sie „Energie & Akkubetrieb“ aus den Suchergebnissen.
  • Unter „Energieverbrauch“ finden Sie den Regler für das Leistungsniveau.

Bei einem Desktop-PC wählen Sie für maximale Geschwindigkeit die Einstellung „Beste Leistung“. Notebooks profitieren meist von „Ausgeglichen“, da der Akku so nicht zu schnell entlädt, die Reaktionszeit aber spürbar anzieht. Wechseln Sie testweise zwischen den Stufen und beobachten Sie, wie schnell Programme reagieren und wie laut der Lüfter arbeitet.

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die erweiterten Energieoptionen der klassischen Systemsteuerung, die Windows 11 weiterhin anbietet:

  • Drücken Sie Windows-Taste + R.
  • Geben Sie „powercfg.cpl“ ein und bestätigen Sie mit Enter.
  • Wählen Sie ein Schema wie „Höchstleistung“, falls vorhanden, oder passen Sie das aktive Schema an.
  • Klicken Sie auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“ und anschließend auf „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“.

In diesem Dialog finden Sie Detailoptionen wie Prozessorenergieverwaltung, Festplattenabschaltung und USB-Energiesparfunktionen. Setzen Sie die minimale Prozessorleistung auf etwa 20 bis 30 Prozent und erlauben Sie dem Prozessor, bei Bedarf auf 100 Prozent zu steigen. Deaktivieren Sie bei Standrechnern das automatische Abschalten von Festplatten, damit Anwendungen ohne Verzögerung auf Daten zugreifen können.

Wer häufig mit aufwendigen Anwendungen wie Videoschnitt oder 3D-Software arbeitet, kann ein eigenes Energieschema anlegen. Aktivieren Sie dort eine hohe Prozessorleistung und verbieten Sie dem System, den Bildschirm oder die Festplatten während intensiver Aufgaben abzuschalten. Für alltägliche Büroarbeiten wechseln Sie anschließend wieder auf ein sparsameres Profil, um Lüftergeräusche und Stromverbrauch zu reduzieren.

Hybrid-Standby und Schnellstart sinnvoll nutzen

Damit Windows 11 nach einem Neustart schnell einsatzbereit ist, bietet das System Schnellstart- und Standby-Funktionen. Diese beschleunigen den Start, verursachen jedoch gelegentlich Probleme bei Treibern oder führen zu einer schleichenden Verlangsamung, wenn das System über Wochen nur in den Standby geschickt wird.

Überprüfen Sie die Einstellungen wie folgt:

  • Öffnen Sie erneut „powercfg.cpl“ über Windows-Taste + R.
  • Klicken Sie links auf „Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll“.
  • Wählen Sie „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ aus.
  • Aktivieren oder deaktivieren Sie bei Bedarf den Schnellstart.

Wenn Windows 11 nach längerer Laufzeit träge reagiert oder das Herunterfahren auffällig lange dauert, hilft ein vollständiger Neustart ohne Schnellstart. Schalten Sie diese Funktion testweise aus und beobachten Sie, ob sich das Verhalten verbessert. Planen Sie bei Systemen, die dauerhaft laufen, etwa einmal pro Woche einen regulären Neustart ein. Dadurch leert das System Speicherbereiche, setzt Treiber sauber zurück und vermeidet Leistungsstau.

Treiber und Firmware als Leistungsfaktor

Aktuelle Treiber und Firmware-Versionen beeinflussen Startdauer, Dateizugriffe und die Reaktionszeit von Windows 11 spürbar. Besonders Chipsatz, Grafikkarte und Massenspeicher sorgen bei veralteten Versionen für vermeidbare Verzögerungen.

Beginnen Sie mit den integrierten Werkzeugen:

  • Öffnen Sie die Einstellungen über Windows-Taste + I.
  • Navigieren Sie zu „Windows Update“.
  • Klicken Sie auf „Erweiterte Optionen“ und dann auf „Optionale Updates“.
  • Installieren Sie angebotene Treiber für Systemgeräte, Grafikkarte oder Speichercontroller.

Dieser Weg deckt Standardtreiber ab. Besonders hohe Leistungsgewinne ergeben sich jedoch häufig durch Treiber direkt von den Hardware-Herstellern. Besuchen Sie dazu die Support-Seiten des Mainboard- oder Notebook-Herstellers und laden Sie aktuelle Chipsatz- und Storage-Treiber herunter. Bei SSDs kann eine neue Firmware Zugriffszeiten verkürzen oder Probleme mit dem Energiesparen beheben.

Nach einem Treiberupdate empfiehlt sich ein vollständiger Neustart. Testen Sie anschließend gezielt die Bereiche, die zuvor langsam wirkten: Kopieren Sie Ordner mit vielen kleinen Dateien, öffnen Sie Programme mit großen Projektdateien oder starten Sie mehrere Anwendungen nacheinander. Wenn diese Vorgänge spürbar schneller ablaufen, haben Sie einen wichtigen Engpass beseitigt.

Gerätemanager für Bremsklötze nutzen

Der Gerätemanager hilft dabei, Treiberkonflikte und fehlerhafte Geräte aufzuspüren, die die Gesamtleistung verschlechtern. So gehen Sie vor:

  • Drücken Sie Windows-Taste + X und wählen Sie „Geräte-Manager“.
  • Achten Sie auf Symbole mit gelbem Warnzeichen.
  • Öffnen Sie mit einem Doppelklick die Eigenschaften eines betroffenen Gerätes.
  • Prüfen Sie unter „Allgemein“ den Gerätestatus und klicken Sie auf „Treiber“, um Details anzusehen.

Bei problematischen Einträgen können Sie über „Treiber aktualisieren“ eine automatische Suche auslösen oder über „Gerät deinstallieren“ einen fehlerhaften Eintrag entfernen, der sich beim nächsten Neustart neu installiert. Deaktivieren Sie testweise Hardware, die nicht benötigt wird, etwa nicht verwendete Bluetooth-Module oder alte Netzwerkadapter, sofern Sie sicher sind, dass diese nicht mehr gebraucht werden. Jede überflüssige Treiberkomponente weniger reduziert potenzielle Konflikte und Ressourcenverbrauch.

Virtueller Arbeitsspeicher und Auslagerungsdatei

Selbst mit viel RAM arbeitet Windows 11 intern mit virtuellem Speicher. Die Auslagerungsdatei auf dem Massenspeicher gleicht Engpässe im Arbeitsspeicher aus. Eine ungünstige Konfiguration kann hier zu Verzögerungen führen, besonders beim Wechsel zwischen vielen offenen Programmen.

Um die Einstellungen anzupassen, nutzen Sie den erweiterten Systemdialog:

  • Drücken Sie Windows-Taste + R.
  • Geben Sie „sysdm.cpl“ ein und bestätigen Sie mit Enter.
  • Wechseln Sie auf die Registerkarte „Erweitert“.
  • Klicken Sie unter „Leistung“ auf „Einstellungen“ und dann erneut auf „Erweitert“.
  • Unter „Virtueller Arbeitsspeicher“ öffnen Sie „Ändern“.

Standardmäßig verwaltet das System die Größe automatisch. In vielen Fällen bleibt diese Einstellung die beste Wahl, da Windows 11 die Größe dynamisch anpasst. Auf schnellen SSDs mit ausreichend freiem Speicher können Sie eine benutzerdefinierte Größe festlegen, um übermäßige Fragmentierung zu vermeiden.

Eine bewährte Vorgehensweise besteht darin, Anfangs- und Maximalgröße identisch zu setzen. Verwenden Sie als Richtgröße etwa die Menge Ihres verbauten Arbeitsspeichers, mindestens jedoch 1,5-mal so viel wie der physische RAM bei schwächer ausgestatteten Systemen. Ein Rechner mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher kann zum Beispiel mit einer Auslagerungsdatei von 8 bis 12 Gigabyte stabil und leistungsfähig arbeiten.

Speichern Sie die Änderungen mit „OK“ und führen Sie einen Neustart durch, damit die neue Konfiguration aktiv wird. Beobachten Sie anschließend, ob Programme beim Wechsel schneller in den Vordergrund kommen und ob weniger Verzögerungen beim Öffnen großer Dateien auftreten.

Speicherengpässe erkennen

Um zu prüfen, ob ein Mangel an Arbeitsspeicher Ihr System bremst, nutzen Sie den Task-Manager:

  • Drücken Sie Strg + Umschalt + Esc.
  • Wechseln Sie auf den Reiter „Leistung“.
  • Wählen Sie „Arbeitsspeicher“ in der linken Spalte.

Beobachten Sie den Graphen, während Sie typische Anwendungen öffnen. Steht die Auslastung dauerhaft nahe an 100 Prozent, lohnt sich in der Regel eine Speicheraufrüstung. Bis dahin helfen Sie sich, indem Sie leistungshungrige Programme nicht parallel verwenden und im Task-Manager unter „Prozesse“ die größten Speicherverbraucher identifizieren. Schließen Sie dort gezielt Anwendungen, die Sie gerade nicht benötigen, statt pauschal alles zu beenden.

Windows 11 mit Bordmitteln überwachen

Um dauerhaft von den Leistungsverbesserungen zu profitieren, reicht eine einmalige Optimierung nicht aus. Windows 11 bringt jedoch Werkzeuge mit, die Veränderungen sichtbar machen und Engpässe frühzeitig anzeigen. So erkennen Sie, welche Maßnahmen wirken und ob sich neue Bremsen eingeschlichen haben.

Ressourcenmonitor als Diagnosezentrale

Der Ressourcenmonitor zeigt in Echtzeit, welche Prozesse Prozessor, Speicher, Datenträger und Netzwerk besonders stark beanspruchen. Überprüfen Sie Ihr System damit systematisch:

  • Drücken Sie Windows-Taste + R.
  • Geben Sie „resmon“ ein und bestätigen Sie mit Enter.
  • Wechseln Sie zwischen den Reitern „CPU“, „Arbeitsspeicher“, „Datenträger“ und „Netzwerk“.

Suchen Sie nach Prozessen mit ungewöhnlich hoher Aktivität. Ein ständig zu 100 Prozent ausgelasteter Datenträger weist häufig auf im Hintergrund laufende Indizierungen, Sicherungsprogramme oder veraltete Treiber hin. Notieren Sie sich den Namen des Prozesses und prüfen Sie im Anschluss, ob dieser Dienst nötig ist oder sich seine Einstellungen anpassen lassen.

Unter „Datenträger“ sehen Sie außerdem, welche Dateien gerade gelesen oder geschrieben werden. Wenn dort sehr häufig Zugriffe auf temporäre Ordner oder Logdateien erscheinen, kann eine Bereinigung dieser Bereiche den Explorer und andere Programme beschleunigen. Vermeiden Sie allerdings das Löschen von Dateien, deren Funktion Sie nicht kennen, und konzentrieren Sie sich auf temporäre Ordner im Benutzerprofil oder bekannte Logverzeichnisse von Anwendungen.

Leistungsüberwachung für wiederkehrende Aufgaben

Die integrierte Leistungsüberwachung ermöglicht es, Messungen über längere Zeiträume zu erstellen. Damit erkennen Sie zum Beispiel, ob bestimmte tägliche Aufgaben das System regelmäßig ausbremsen.

  • Öffnen Sie über die Suche „Leistungsüberwachung“.
  • Wählen Sie im linken Bereich „Überwachungstools“ und dann „Leistungsüberwachung“.
  • Klicken Sie auf das grüne Plus-Symbol, um neue Leistungsindikatoren hinzuzufügen.
  • Fügen Sie Indikatoren wie Prozessorzeit, Datenträgerwarteschlangenlänge oder Speicherauslastung hinzu.

Starten Sie anschließend typische Arbeitsabläufe: Öffnen Sie den Explorer, greifen Sie auf Netzlaufwerke zu, laden Sie große Dateien oder starten Sie mehrere Anwendungen nacheinander. Die Leistungsüberwachung zeichnet dabei die Auslastung auf. Stellen Sie fest, dass eine Komponente regelmäßig an ihr Limit kommt, können Sie zielgerichtet dort ansetzen, statt pauschale Maßnahmen zu ergreifen.

Mit diesem systematischen Vorgehen hält Windows 11 seine Reaktionsgeschwindigkeit langfristig auf einem hohen Niveau. Indem Sie Energieprofil, Treiber,

Häufig gestellte Fragen zu Windows 11 und Leistungsoptimierung

Wie erkenne ich, ob Windows 11 durch den Explorer gebremst wird?

Öffne den Task-Manager mit Strg+Shift+Esc und wechsle in den Reiter Prozesse. Wenn der Prozess Explorer.exe dauerhaft eine hohe CPU- oder Speicherauslastung zeigt und sich Ordner verzögert öffnen, wirkt sich das spürbar auf die Gesamtleistung aus.

Welche Explorer-Einstellungen beschleunigen die tägliche Arbeit am meisten?

Deaktiviere in den Ordneroptionen die Vorschau von Dateien, reduziere die Anzahl der Schnellzugriffe und blende unnötige Spalten in detailreichen Ansichten aus. Zusätzlich hilft es, Netzwerkpfade aus Schnellzugriff und Bibliotheken zu entfernen, wenn sie nur selten verwendet werden.

Wie kann ich in Windows 11 Speicher freigeben, ohne Daten zu verlieren?

Nutze in den Einstellungen unter System und Speicher die Funktion Speicheroptimierung und aktiviere das automatische Löschen temporärer Dateien. Prüfe außerdem im Bereich Erweiterte Speichereinstellungen die Speicherreservierung für Systemdateien und verschiebe große Medienordner auf eine zweite Festplatte.

Welche Rolle spielt der virtuelle Arbeitsspeicher in Windows 11?

Der virtuelle Arbeitsspeicher nutzt einen Teil der Festplatte, um physischen RAM zu ergänzen, wenn viele Programme gleichzeitig geöffnet sind. Ist die Auslagerungsdatei zu klein oder falsch platziert, kann das System deutlich langsamer reagieren, weshalb eine automatische Verwaltung durch Windows meist die beste Wahl ist.

Wann lohnt sich das Zurücksetzen von Indizierungsoptionen?

Wenn die Suche ungewöhnlich lange benötigt oder häufig keine Treffer findet, kann eine Neuindizierung helfen. Über die Indizierungsoptionen in der Systemsteuerung lässt sich der Index zurücksetzen und auf jene Ordner beschränken, die wirklich durchsucht werden sollen.

Wie überprüfe ich, ob eine Festplatte unter Windows 11 zum Engpass wird?

Im Task-Manager zeigt der Reiter Leistung für jede Festplatte Auslastung, Datentransferrate und Antwortzeiten an. Wenn die Auslastung häufig bei 100 Prozent liegt und Programme verzögert starten, ist entweder die Platte stark fragmentiert oder zu langsam für die anfallenden Aufgaben.

Welche Autostart-Programme sollte ich in Windows 11 deaktivieren?

Deaktiviere alle Programme im Autostart, die nicht unmittelbar beim Anmelden benötigt werden, etwa Cloud-Clients, Chat-Tools oder Updater. Sicherheitssoftware und wichtige Treiber-Helfer sollten aktiv bleiben, damit Schutzfunktionen und Hardware korrekt arbeiten.

Wie oft sollte ich die Systembereinigung unter Windows 11 durchführen?

Bei intensiver Nutzung mit vielen Installationen und Updates genügt es meist, alle ein bis zwei Monate aufzuräumen. Nach großen Funktionsupdates oder wenn der freie Speicherplatz deutlich sinkt, lohnt sich eine zusätzliche Bereinigung mit der integrierten Datenträgerbereinigung oder der Speicheroptimierung.

Kann ich mit Bordmitteln prüfen, ob ein Treiber Windows 11 ausbremst?

Über den Zuverlässigkeitsverlauf und das Ereignisprotokoll erkennst du Treiberfehler, die zu Hängern führen können. Zeigen sich wiederholt Meldungen zu einem bestimmten Treiber, sollte ein Update von der Herstellerseite oder über Windows Update installiert werden.

Wie teste ich nach Änderungen, ob Windows 11 wirklich schneller geworden ist?

Miss Startzeit, Explorer-Reaktionszeit und Programmstarts vor und nach den Anpassungen, zum Beispiel mit der Stoppuhr oder einfachen Benchmark-Tools. Führen die Anpassungen zu schnellerem Anmelden, zügiger Dateisuche und verkürzten Ladezeiten, waren sie erfolgreich.

Was bringt es, die Energieoptionen in Windows 11 anzupassen?

Im Energiemenü lässt sich zwischen stromsparenden und leistungsorientierten Profilen wählen, was direkten Einfluss auf CPU-Takt und Systemreaktion hat. Ein Ausbalanciert- oder Höchstleistung-Profil beschleunigt rechenintensive Aufgaben, kann jedoch zu höherem Energieverbrauch führen.

Wie gehe ich vor, wenn Windows 11 trotz Optimierungen träge bleibt?

Prüfe zunächst mit dem Windows-Sicherheitscenter auf Schadsoftware und führe einen vollständigen Scan durch. Bleibt das System weiterhin lahm, solltest du Hardwarefaktoren wie RAM-Ausstattung, Festplattentyp und Temperaturentwicklung kontrollieren und bei Bedarf gezielt aufrüsten.

Fazit

Mit gezielten Anpassungen im Explorer, einer klugen Speicherverwaltung und einem aufgeräumten Autostart lässt sich Windows 11 deutlich beschleunigen. Nimm dir Zeit für die beschriebenen Schritte, teste die Wirkung und passe Einstellungen an deine Arbeitsweise an. So holst du aus der vorhandenen Hardware mehr heraus und hältst das System langfristig reaktionsschnell.

Checkliste
  • Deaktivieren Sie ungenutzte Erweiterungen im Windows Explorer.
  • Entfernen Sie weniger genutzte Elemente aus dem Schnellzugriff.
  • Überprüfen Sie die RAM-Kapazität und die Konfiguration des virtuellen Speichers.
  • Führen Sie eine Systembereinigung durch.
  • Optimieren Sie den Autostart über den Task-Manager.
  • Aktualisieren Sie die Treiber regelmäßig.

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