Windows 11 Problembehandlung: Welche Assistenten es gibt und wann sie helfen

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 6. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 6. Juni 2026

Windows 11 bringt mehrere Assistenten mit, die bei typischen Störungen Zeit sparen und oft ohne Fremdwerkzeug auskommen. Dazu zählen eingebaute Problembehandlungen, der Sicherheitsbereich von Windows, Wiederherstellungsfunktionen und Verwaltungswerkzeuge für Netzwerk, Audio, Updates oder Speicher. Wer weiß, wo diese Funktionen sitzen und wie sie zusammenspielen, kommt bei vielen Fehlern deutlich schneller ans Ziel.

Der beste Weg ist meist ein geordnetes Vorgehen: erst die Ursache eingrenzen, dann die passende Funktion starten und anschließend das Ergebnis prüfen. So vermeiden Sie blindes Klicken und erkennen rasch, ob der Fehler in der Hardware, im Netzwerk, in einer App oder im System selbst steckt.

Die wichtigsten Hilfsfunktionen im Überblick

Unter Windows 11 finden sich die relevanten Werkzeuge an mehreren Stellen. Manche sitzen in den Einstellungen, andere in den klassischen Systemdialogen oder in der Eingabeaufforderung. Für die meisten Alltagssituationen reichen diese Bereiche aus:

  • Einstellungen > System > Problembehandlung: zentrale Sammelstelle für viele automatische Prüfungen.

  • Einstellungen > Windows Update: sinnvoll bei Updatefehlern, Neustartschleifen und Installationsproblemen.

  • Einstellungen > Netzwerk und Internet: hilfreich bei WLAN-, LAN- und DNS-Problemen.

  • Einstellungen > System > Sound: zuständig, wenn Lautsprecher, Mikrofon oder Kopfhörer nicht sauber arbeiten.

  • Einstellungen > System > Speicher: nützlich bei knappen Ressourcen, Installationsabbrüchen oder voller SSD.

  • Sicherheit von Windows: dort sitzen Schutzfunktionen für Viren, Firewall und Gerätesicherheit.

  • Wiederherstellung: wichtig, wenn Windows nach einem Fehlerstart in einen stabilen Zustand zurückkehren soll.

So starten Sie die integrierte Problembehandlung

Viele typische Fehler lassen sich direkt über die Problembehandlung beheben. Der Einstieg ist einfach, und die Assistenten führen Schritt für Schritt durch Diagnose und Korrektur.

  1. Öffnen Sie die Einstellungen.

  2. Wählen Sie System.

  3. Rufen Sie Problembehandlung auf.

  4. Öffnen Sie Andere Problembehandlungen.

  5. Starten Sie den passenden Assistenten über Ausführen.

Wichtig ist die Auswahl des richtigen Moduls. Ein Netzwerkinstrument löst keinen Audiofehler, und ein Audioassistent kann keine beschädigte Updatekomponente reparieren. Die automatische Prüfung spart vor allem dann Zeit, wenn das Symptom klar eingegrenzt ist.

Netzwerk, WLAN und Internetzugang sauber eingrenzen

Bei Verbindungsproblemen lohnt sich ein Blick auf mehrere Ebenen. Nicht immer liegt die Ursache am Router. Häufig sind auch DNS-Einstellungen, ein deaktivierter Adapter oder ein fehlerhaftes Profil beteiligt.

Der schnelle Weg durch die Netzwerkeinstellungen

Prüfen Sie zuerst, ob das Gerät mit dem richtigen Netzwerk verbunden ist und ob andere Geräte im selben Netz online kommen. Danach gehen Sie in Einstellungen > Netzwerk und Internet und öffnen die relevanten Detailseiten. Dort sehen Sie Verbindungsstatus, genutzte Adapter und gespeicherte Netzwerke.

Anleitung
1Öffnen Sie die Einstellungen.
2Wählen Sie System.
3Rufen Sie Problembehandlung auf.
4Öffnen Sie Andere Problembehandlungen.
5Starten Sie den passenden Assistenten über Ausführen.

Falls der Zugriff trotzdem stockt, helfen diese Schritte in sinnvoller Reihenfolge:

  1. Trennen Sie die Verbindung und verbinden Sie sich erneut mit dem WLAN.

  2. Deaktivieren und aktivieren Sie den Netzwerkadapter.

  3. Starten Sie die Netzwerktroubleshooter in der Problembehandlung.

  4. Setzen Sie bei Bedarf die Netzwerkeinstellungen zurück.

Der Zurücksetzen-Befehl entfernt gespeicherte Adapter- und IP-Konfigurationen, deshalb sollte er erst am Ende stehen. Danach ist oft ein Neustart nötig, damit Windows die Verbindung neu aufbaut.

DNS und IP im Blick behalten

Wenn Webseiten zwar anpingen, aber nicht sauber laden, liegt die Ursache oft im Namensdienst. In diesem Fall können eine neue DNS-Zuweisung oder ein erneutes Beziehen der IP-Adresse helfen. Das geht über die Adaptereigenschaften oder über die Kommandozeile mit administrativen Rechten.

Auch ein fehlerhaftes VPN-Profil kann den Zugriff blockieren. Prüfen Sie daher, ob eine private Tunnelverbindung aktiv ist, und deaktivieren Sie sie testweise. Das gleiche gilt für Sicherheitssoftware mit eigenem Webfilter.

Tonprobleme mit Lautsprechern, Mikrofon und Headset lösen

Audiofehler gehören zu den Fällen, bei denen Windows 11 mehrere passende Werkzeuge bereithält. Meist hilft eine Kombination aus Geräteauswahl, Treiberkontrolle und automatischer Prüfung.

Die richtige Ausgabegerät-Auswahl

Öffnen Sie Einstellungen > System > Sound und prüfen Sie, ob das richtige Wiedergabegerät aktiv ist. Gerade nach einem Headset-Wechsel bleibt Windows sonst am falschen Ausgang hängen. Dasselbe gilt für das Mikrofon, das unter Umständen zwar angeschlossen ist, aber nicht als Eingabegerät verwendet wird.

Danach lohnt sich ein kurzer Test direkt in den Soundeinstellungen. So erkennen Sie, ob das Signal ankommt und ob die Lautstärke ausreichend hoch ist.

Treiber und exklusive Modus-Einstellungen

Bei Rauschen, Aussetzern oder kompletter Stille sollte der Treiber geprüft werden. Öffnen Sie den Geräte-Manager, suchen Sie den Audio-Adapter und vergleichen Sie, ob ein Warnsymbol angezeigt wird. Ein Update oder eine Neuinstallation beseitigt häufig fehlerhafte Zustände nach einem größeren Systemupdate.

Zusätzlich können exklusive Zugriffe durch einzelne Programme stören. In den erweiterten Soundeigenschaften lässt sich diese Option bei Bedarf ändern, damit nicht eine Anwendung die gesamte Ausgabe blockiert.

Updatefehler und Installationsabbrüche sauber angehen

Windows Update ist ein eigener Schwerpunkt, weil fehlgeschlagene Installationen mehrere Folgen haben können. Betroffen sind oft Sicherheitsupdates, Treiberpakete oder Funktionsupdates. Für die Analyse sind vier Punkte entscheidend: freier Speicher, aktive Dienste, beschädigte Updatekomponenten und ein sauberer Neustart.

  • Prüfen Sie in Einstellungen > Windows Update, ob ein Neustart aussteht.

  • Kontrollieren Sie unter Speicher, ob genügend Platz vorhanden ist.

  • Nutzen Sie die Windows-Update-Problembehandlung.

  • Leeren Sie bei Bedarf den Update-Cache über administrative Werkzeuge.

Wenn Updates mehrfach scheitern, hilft oft die Kombination aus Neustart, Speicherbereinigung und erneutem Versuch. Bei hartnäckigen Fehlern kann auch die Reparatur der Systemdateien sinnvoll sein. Dafür eignen sich die Befehle zur Integritätsprüfung und Wiederherstellung, die beschädigte Komponenten nachladen oder reparieren.

Systemdateien und Komponentenstore prüfen

Nicht jeder Fehler sitzt in einer einzelnen App. Manchmal sind Systemdateien beschädigt oder der Komponentenstore enthält fehlerhafte Pakete. Dann reichen die üblichen Assistenten nicht mehr aus, und es braucht eine tiefere Prüfung.

Für diese Stufe starten Sie die Eingabeaufforderung oder PowerShell mit Administratorrechten. Danach lassen sich die Reparaturwerkzeuge ausführen, die Windows-eigene Dateien kontrollieren und bei Bedarf ersetzen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere Bereiche gleichzeitig auffällig sind, etwa Updatefehler, Startprobleme und instabile Einstellungen.

Vor einer Reparatur lohnt sich ein sauberer Neustart ohne zusätzliche Programme im Hintergrund. So lässt sich besser erkennen, ob das Problem aus einem Drittanbieter-Dienst stammt oder wirklich aus dem Systemkern kommt.

Sicherheit, Firewall und Schutzfunktionen prüfen

Auch Sicherheitsfunktionen können Eingriffe brauchen. Blockiert die Firewall ein Programm, meldet sich Windows oft mit eingeschränkter Verbindung oder einem Zugriffshindernis. Im Sicherheitsbereich können Sie Schutzverlauf, Firewallstatus und die Reaktion auf Bedrohungen einsehen.

Typische Schritte sind:

  1. Öffnen Sie Sicherheit von Windows.

  2. Prüfen Sie den Bereich Firewall und Netzwerkschutz.

  3. Sehen Sie sich unter Viren- und Bedrohungsschutz den Ablauf an.

  4. Kontrollieren Sie, ob eine Ausnahme für die betroffene Software fehlt.

Falls ein Programm plötzlich nicht mehr startet oder Verbindungen blockiert werden, liegt die Ursache oft an einer veränderten Sicherheitsregel. In diesem Fall ist es besser, die Blockade gezielt zu prüfen, statt den Schutz insgesamt zu deaktivieren.

Start, Anmeldung und Wiederherstellung absichern

Wenn Windows 11 nach einem Absturz, einer Treiberinstallation oder einem misslungenen Update nicht mehr normal startet, sind Wiederherstellungsfunktionen gefragt. Dazu gehören der abgesicherte Modus, die automatische Starthilfe und die Rückkehr zu einem früheren Zustand.

Öffnen Sie die Wiederherstellung in den Einstellungen oder die erweiterten Startoptionen über die Neustartfunktion. Dort stehen Werkzeuge bereit, mit denen sich das System auf einen stabilen Punkt zurückführen lässt. Besonders hilfreich ist das, wenn der Desktop zwar lädt, aber bestimmte Dienste fehlen oder immer wieder Fehlermeldungen erscheinen.

Auch hier gilt: erst die Ursache eingrenzen, dann den tiefsten nötigen Eingriff wählen. Ein Systemreset ist nur dann sinnvoll, wenn kleinere Reparaturen und Treiberkorrekturen keine Wirkung zeigen.

Eine brauchbare Reihenfolge für die tägliche Diagnose

Wer Störungen methodisch angeht, spart Zeit und vermeidet unnötige Eingriffe. Eine pragmatische Reihenfolge sieht so aus:

  1. Symptom genau beobachten und nur den betroffenen Bereich ändern.

  2. Passende integrierte Problembehandlung starten.

  3. Verbindung, Gerät oder Dienst neu initialisieren.

  4. Treiber, Updatezustand und Systemdateien prüfen.

  5. Erst danach tiefere Wiederherstellungsfunktionen nutzen.

Diese Reihenfolge hilft bei Netzwerkfehlern ebenso wie bei Sound, Updateproblemen oder Startstörungen. Sie sorgt dafür, dass einfache Ursachen zuerst geprüft werden und tiefere Eingriffe nur dann folgen, wenn sie wirklich nötig sind.

Wer die Assistenten in Windows 11 kennt und an der richtigen Stelle einsetzt, kann viele Fehler ohne Umwege auflösen und das System wieder in einen stabilen Zustand bringen.

Weitere Diagnosepfade, die oft übersehen werden

Die integrierten Assistenten decken viele Standardfälle ab, doch einige Probleme sitzen eine Ebene tiefer. Dazu gehören Konflikte zwischen Windows-Diensten, fehlerhafte Autostarts, beschädigte Benutzerprofile, falsche Energieeinstellungen oder eine missglückte Gerätekonfiguration nach einem Update. Wer hier systematisch vorgeht, spart Zeit und vermeidet Testen nach dem Zufallsprinzip.

Ein guter Einstieg ist die Eingrenzung über den Zeitpunkt des Fehlers. Tritt das Problem nur nach dem Hochfahren auf, liegt der Blick auf Autostart, Treibern und Diensten nahe. Meldet sich ein Gerät erst nach dem Standby oder nach einer längeren Inaktivität ab, sind Energieverwaltung und selektives Energiesparen typische Kandidaten. Bleibt ein Fehler nur in einem einzelnen Konto bestehen, ist das Benutzerprofil wichtiger als die gesamte Installation.

Für die Windows-Diagnose helfen vor allem diese Kontrollpunkte:

  • Starten Sie Einstellungen und prüfen Sie unter System, ob ein passender Assistent vorhanden ist.
  • Öffnen Sie Geräte-Manager, um Treiberfehler, Ausrufezeichen und unbekannte Geräte zu erkennen.
  • Nutzen Sie Task-Manager und Autostart, um Drittanbieter-Programme testweise zu deaktivieren.
  • Kontrollieren Sie Dienste, falls eine Funktion zwar sichtbar ist, aber nicht startet.
  • Vergleichen Sie Ereignisanzeige und Zuverlässigkeitsverlauf, wenn sich ein Muster nicht sofort zeigt.

Benutzerprofil, Anmeldung und lokale Konten prüfen

Bei Problemen, die nur einen einzelnen Benutzer betreffen, liegt die Ursache häufig im Profil selbst. Dazu zählen defekte Anmeldeinformationen, ein beschädigter Profilordner, falsch übernommene Einstellungen nach der Ersteinrichtung oder ein unvollständiger OneDrive-Abgleich. In solchen Fällen ist ein neueres lokales Konto oft schneller zum Ziel als eine lange Fehlersuche im alten Profil.

Der Ablauf bleibt überschaubar. Legen Sie zunächst in Einstellungen unter Konten ein zweites Benutzerkonto an und testen Sie dort die betroffene Funktion. Funktioniert alles sauber, ist das ursprüngliche Profil die wahrscheinlichste Ursache. Bleibt der Fehler bestehen, verlagert sich die Suche auf Systemebene, etwa zu Treibern, Diensten oder Sicherheitssoftware.

Ein sinnvoller Prüfweg sieht so aus:

  1. Ein lokales Testkonto anlegen.
  2. Mit diesem Konto abmelden und erneut anmelden.
  3. Die betroffene App, Hardware oder Windows-Funktion erneut aufrufen.
  4. Bei Erfolg die Daten des alten Profils schrittweise übernehmen.
  5. Bei Misserfolg die Analyse auf systemweite Ursachen ausdehnen.

Auch gespeicherte Anmeldeinformationen können stören. Der Bereich Anmeldeinformationsverwaltung in der klassischen Systemsteuerung lohnt sich, wenn Netzwerkfreigaben, Office-Dienste oder Kennwortabfragen unerwartet scheitern. Danach empfiehlt sich ein Neustart, damit Windows alle Einträge sauber neu lädt.

Hardware, Energie und Dockingstationen sauber eingrenzen

Gerätefehler zeigen sich nicht immer als klarer Ausfall. Häufig arbeitet die Hardware nur teilweise, reagiert verspätet oder fällt erst nach dem Wechsel von Netz- auf Akkubetrieb auf. Dann ist die Problembehandlung enger mit Energieoptionen, Anschlussreihenfolge und externen Komponenten verbunden als mit dem eigentlichen Gerät.

Prüfen Sie zuerst, ob das Problem auch ohne Zubehör besteht. Eine Dockingstation, ein USB-Hub, ein externes Mikrofon oder ein zweiter Monitor kann die Ursache sein, obwohl der Fehler an einer ganz anderen Stelle sichtbar wird. Testen Sie das System nacheinander mit direkter Verbindung am Gerät, anderem Port und, falls möglich, anderem Kabel.

Typische Stellen für diese Kontrolle sind:

  • Einstellungen > System > Netzbetrieb und Energiesparen
  • Systemsteuerung > Energieoptionen
  • Geräte-Manager bei USB-Controllern, Grafikkarten und Netzwerkadaptern
  • Erweiterte Energieeinstellungen für Schlafmodus, PCI Express und USB-Energiesparen

Bei Laptops lohnt außerdem ein Blick auf Schnellstart, Akkuprofile und Hersteller-Tools. Manche Geräte funktionieren an der Dockingstation erst zuverlässig, wenn Firmware, BIOS und Treiber zum selben Stand passen. Gerade bei externen Displays oder Audio-Zubehör entscheidet diese Kombination oft darüber, ob Windows die Hardware bei jedem Neustart korrekt erkennt.

Reihenfolge für eine saubere Gesamtdiagnose

Eine stabile Vorgehensweise verhindert, dass mehrere Ursachen gleichzeitig verändert werden und sich gegenseitig überlagern. Am besten wird jeweils nur ein Punkt angepasst und danach geprüft, ob sich das Verhalten verändert hat. So lässt sich sehr schnell erkennen, ob eine Maßnahme Wirkung zeigt oder keine Rolle spielt.

Bewährt hat sich diese Reihenfolge:

  1. Problem präzise beschreiben: Was genau fällt aus, seit wann und in welchem Zustand?
  2. Den betroffenen Bereich festlegen: Netzwerk, Ton, Anzeige, Konto, Update oder Sicherheit.
  3. Die passende Windows-Funktion oder Problembehandlung auswählen.
  4. Offensichtliche Störquellen entfernen, etwa Zubehör, VPN, Drittanbieter-Tools oder Autostarts.
  5. Ergebnisse prüfen und erst dann zum nächsten Schritt gehen.
  6. Treiber, Dienste und Systemkomponenten nur dann ändern, wenn der vorherige Schritt keinen Effekt hatte.

Für eine belastbare Diagnose ist es hilfreich, jede Änderung kurz zu notieren. Schon ein einfacher Ablauf mit Datum, betroffener Funktion und getroffener Maßnahme reicht aus, um spätere Rückschritte oder Erfolge einzuordnen. Das ist besonders nützlich, wenn mehrere Helfer nacheinander zum Einsatz kommen und Windows eine Ursache nicht sofort eindeutig benennt.

Wer nach diesem Muster arbeitet, kommt nicht nur schneller zur Lösung, sondern erkennt auch, ob das eigentliche Problem in Windows selbst, in einem Treiber, in einem Benutzerkonto oder in externer Hardware sitzt. Genau darin liegt der praktische Wert der integrierten Assistenten: Sie liefern den Startpunkt, und die anschließende Struktur sorgt dafür, dass die Spur nicht verloren geht.

Häufige Fragen

Wo finde ich die automatische Problembehandlung in Windows 11?

Öffnen Sie die Einstellungen und wechseln Sie zu System und dann zu Problembehandlung. Dort finden Sie die empfohlenen Assistenten sowie weitere Tools für einzelne Bereiche wie Netzwerk, Audio, Drucker oder Windows Update.

Wann lohnt sich ein Assistent, statt direkt manuell zu suchen?

Ein Assistent hilft besonders dann, wenn ein Bereich klar eingegrenzt ist und Windows typische Ursachen selbst prüfen soll. Das spart Zeit bei Standardfehlern wie fehlenden Netzwerkadaptern, stumm geschaltetem Ton, blockierten Updates oder Problemen mit dem Store.

Repariert die integrierte Hilfe auch tieferliegende Fehler?

Sie behebt vor allem bekannte Konfigurationsfehler, setzt Dienste zurück und passt häufig genutzte Einstellungen an. Bleibt das Problem bestehen, sind weitere Schritte wie Treiberprüfung, Systemdateien oder eine saubere Neuinstallation des betroffenen Programms sinnvoll.

Welche Problembehandlung ist bei WLAN-Ausfällen die erste Wahl?

Starten Sie mit der Netzwerk- und Internetdiagnose in den Einstellungen. Prüfen Sie zusätzlich Adapterstatus, IP-Zuweisung und DNS, damit Sie feststellen, ob die Störung am Router, am Windows-Profil oder an der Verbindungseinstellung liegt.

Hilft die Windows-Problembehandlung auch bei fehlendem Ton?

Ja, der Audiowizard prüft häufige Ursachen wie falsches Standardgerät, deaktivierte Dienste oder fehlerhafte Ausgabepfade. Danach sollten Sie die Soundausgabe in den Einstellungen kontrollieren, weil dort oft nur das falsche Gerät ausgewählt ist.

Was mache ich, wenn ein Update trotz Assistent nicht installiert wird?

Prüfen Sie zuerst freien Speicher, Netzverbindung und den Update-Dienst. Danach helfen oft das Zurücksetzen der Update-Komponenten, eine erneute Suche nach Patches und bei Bedarf die manuelle Installation des betroffenen Pakets.

Ist der Geräte-Manager Teil der Problembehandlung?

Er ist kein Assistent im engeren Sinn, gehört aber zur praktischen Diagnose. Dort lassen sich Treiber aktualisieren, Geräte deaktivieren und wieder aktivieren oder Fehlercodes auslesen, die auf einen defekten Treiber hindeuten.

Wie erkenne ich, ob ein Systemfehler statt einer einzelnen App das Problem verursacht?

Vergleichen Sie, ob mehrere Programme oder nur eine Anwendung betroffen sind. Treten Fehler systemweit auf, lohnt sich der Blick auf Dienste, Systemdateien, Update-Status und Sicherheitsfunktionen, bevor Sie eine App neu installieren.

Sollte ich mehrere Assistenten hintereinander ausführen?

Ja, aber in einer sinnvollen Reihenfolge. Erst den Bereich mit der klarsten Ursache prüfen, danach verwandte Komponenten wie Dienste, Treiber oder Standardgeräte, damit Sie nicht dieselbe Fehlerquelle zweimal suchen.

Wann reicht die integrierte Hilfe nicht mehr aus?

Wenn das Problem nach mehreren Durchläufen unverändert bleibt, ein Hardwaredefekt vorliegt oder die Ursache in einer beschädigten Benutzerumgebung steckt, gehen Sie weiter. Dann sind Start im abgesicherten Modus, Neuinstallation betroffener Komponenten oder eine Wiederherstellung des Systems die nächsten Schritte.

Fazit

Die Werkzeuge in Windows 11 decken viele typische Störungen bereits ohne Zusatzsoftware ab. Wer sie in der richtigen Reihenfolge nutzt und danach Einstellungen, Treiber sowie Systemkomponenten prüft, kommt bei den meisten Alltagsproblemen zügig weiter. Entscheidend ist, die Ursache schrittweise einzugrenzen statt mehrere Änderungen gleichzeitig vorzunehmen.

Checkliste
  • Einstellungen > System > Problembehandlung: zentrale Sammelstelle für viele automatische Prüfungen.
  • Einstellungen > Windows Update: sinnvoll bei Updatefehlern, Neustartschleifen und Installationsproblemen.
  • Einstellungen > Netzwerk und Internet: hilfreich bei WLAN-, LAN- und DNS-Problemen.
  • Einstellungen > System > Sound: zuständig, wenn Lautsprecher, Mikrofon oder Kopfhörer nicht sauber arbeiten.
  • Einstellungen > System > Speicher: nützlich bei knappen Ressourcen, Installationsabbrüchen oder voller SSD.
  • Sicherheit von Windows: dort sitzen Schutzfunktionen für Viren, Firewall und Gerätesicherheit.
  • Wiederherstellung: wichtig, wenn Windows nach einem Fehlerstart in einen stabilen Zustand zurückkehren soll.

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