Windows 11 kostenlos installieren mit USB-Stick

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 14. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2026

Ein sauber vorbereiteter USB-Stick ist der einfachste Weg, um das aktuelle Microsoft-System neu aufzusetzen oder auf einem passenden Rechner frisch zu starten. Wer die Installation selbst durchführt, spart sich unnötige Umwege über vorinstallierte Zusatzprogramme und behält die Kontrolle über die eigenen Daten, Partitionen und Einstellungen.

Damit der Ablauf gelingt, braucht es vor allem drei Dinge: ein kompatibles Gerät, einen leeren oder gesicherten Datenträger für den Installationsstick und die richtige Datei von Microsoft. Danach folgt die eigentliche Einrichtung Schritt für Schritt, bis der Computer wieder einsatzbereit ist.

Voraussetzungen vor dem Start

Bevor du den Installationsdatenträger erstellst, sollte die Hardware geprüft werden. Das System verlangt unter anderem ein 64-Bit-Gerät mit TPM 2.0, Secure Boot und einer unterstützten CPU. Außerdem sollten genügend Speicherplatz und ein funktionierender Internetzugang vorhanden sein, damit der Download ohne Unterbrechungen abgeschlossen werden kann.

  • Ein USB-Stick mit mindestens 8 GB Kapazität
  • Ein Windows-PC für den Download und die Erstellung
  • Eine stabile Internetverbindung
  • Ein gültiges Microsoft-Konto ist für die Installation nicht zwingend nötig, kann aber später hilfreich sein
  • Eine Datensicherung, falls auf dem Zielgerät noch Dateien liegen

Prüfe zusätzlich, ob das Zielgerät wirklich für die neue Version geeignet ist. Auf älteren Rechnern scheitert die Installation häufig an Firmware-Einstellungen oder an nicht unterstützter Hardware. Dann hilft nur eine Anpassung im UEFI oder ein anderes Gerät.

Installationsmedium mit dem offiziellen Tool erstellen

Am zuverlässigsten klappt es über das Microsoft-Tool zur Medienerstellung. Damit werden die nötigen Dateien direkt geladen und bootfähig auf den USB-Stick geschrieben. Der Stick wird dabei vollständig gelöscht.

  1. Rufe die offizielle Downloadseite von Microsoft auf.
  2. Lade das Medienerstellungsprogramm für Windows 11 herunter.
  3. Starte die Datei mit Administratorrechten.
  4. Akzeptiere die Lizenzbedingungen.
  5. Wähle die Option zum Erstellen eines Installationsmediums für einen anderen PC.
  6. Entscheide dich für Sprache, Edition und Architektur.
  7. Wähle USB-Speicherstick als Zielmedium.
  8. Markiere den richtigen Laufwerksbuchstaben und bestätige den Vorgang.

Während des Kopiervorgangs sollten andere USB-Geräte möglichst getrennt werden. So vermeidest du, dass das falsche Laufwerk überschrieben wird. Nach Abschluss ist der Stick direkt startfähig.

Alternative mit ISO-Datei und Rufus

Wer mehr Einfluss auf die Startumgebung braucht, kann mit einer ISO-Datei und einem passenden Schreibwerkzeug arbeiten. Dieser Weg ist besonders nützlich, wenn das Gerät zwar leistungsfähig ist, aber bestimmte Prüfungen umgehen oder Firmware-Optionen gezielt anpassen soll.

  • ISO-Datei von der Microsoft-Seite herunterladen
  • Rufus oder ein vergleichbares Werkzeug öffnen
  • Den USB-Stick als Ziel auswählen
  • Die ISO-Datei einbinden
  • Partitionsschema und Zielsystem passend einstellen
  • Das Schreiben starten und danach den Stick sicher entfernen

Bei aktuellen Rechnern ist meist GPT mit UEFI die richtige Wahl. Ältere Geräte benötigen gelegentlich MBR mit klassischem BIOS. Wer sich unsicher ist, prüft die Firmware-Einstellungen vorab, damit Stick und Rechner im gleichen Modus arbeiten.

UEFI und Startreihenfolge richtig setzen

Nach dem Erstellen des Sticks muss der Computer auch tatsächlich davon starten. Das erledigst du über das Startmenü des Herstellers oder über die Firmware-Oberfläche. Je nach Gerät gelangst du mit F12, F8, Esc, Entf oder einer anderen Taste in die Auswahl.

Anleitung
1Rufe die offizielle Downloadseite von Microsoft auf.
2Lade das Medienerstellungsprogramm für Windows 11 herunter.
3Starte die Datei mit Administratorrechten.
4Akzeptiere die Lizenzbedingungen.
5Wähle die Option zum Erstellen eines Installationsmediums für einen anderen PC — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Im UEFI sollte außerdem kontrolliert werden, ob Secure Boot aktiviert und der passende Startmodus gewählt ist. Bei manchen Systemen müssen CSM oder Legacy-Optionen deaktiviert werden, damit das Installationsmedium erkannt wird. Falls der Rechner den Stick nicht anzeigt, hilft oft ein anderer USB-Port, vorzugsweise direkt am Gerät und nicht über einen Hub.

Installation sauber durchführen

Nach dem Booten vom Stick erscheint der Einrichtungsassistent. Dort legst du zuerst Sprache, Uhrzeit und Tastaturlayout fest. Anschließend startet die eigentliche Installation. Ein Produktschlüssel ist nicht immer sofort nötig, denn die Aktivierung kann bei bereits digital lizenzierten Geräten später erfolgen.

Im nächsten Schritt wählst du die Zielpartition aus. Wer wirklich neu anfangen will, löscht vorhandene Systempartitionen nur dann, wenn die Daten gesichert sind. Danach kann der freie Speicherbereich direkt als Ziel genutzt werden. Der Assistent legt die nötigen Strukturen selbst an.

Während der Einrichtung erscheinen mehrere Neustarts. Der USB-Stick sollte bis zum Abschluss eingesteckt bleiben, falls das System noch einmal von dort weiterladen muss. Erst wenn der Desktop geladen wird, kannst du ihn entfernen.

Typische Stolperstellen im Ablauf

Ein häufiger Grund für Probleme ist ein falsch vorbereiteter Stick. Dann wird das Gerät nicht als Startmedium erkannt oder bricht mitten im Vorgang ab. Auch ein defekter USB-Anschluss oder ein zu kleiner Datenträger kann den Prozess stoppen.

Hilfreich sind daher diese Prüfungen vor dem zweiten Versuch:

  • Stick neu formatieren und das Medium erneut schreiben
  • Anderen USB-Port verwenden, idealerweise direkt am Mainboard
  • UEFI-Start und Secure Boot kontrollieren
  • Treiber- oder Firmware-Updates des Mainboards einspielen
  • ISO-Datei noch einmal neu herunterladen, falls Fehler beim Kopieren auftreten

Wenn der Rechner zwar vom Stick startet, aber die Festplatte nicht angeboten wird, fehlen mitunter Speichercontroller-Treiber oder die falsche Partitionierung wurde gewählt. In solchen Fällen lohnt ein Blick in das BIOS-Setup sowie in die Datenträgerverwaltung des Zielsystems.

Aktivierung nach der Neuinstallation

Nach dem ersten Start sollte die digitale Lizenz automatisch erkannt werden, sofern das Gerät zuvor bereits aktiviert war. Andernfalls lässt sich ein vorhandener Schlüssel unter den Aktivierungseinstellungen eintragen. Bei neu zusammengebauten Rechnern ist häufig eine neue Lizenz erforderlich.

Öffne dazu die Einstellungen über das Startmenü, gehe zu den Systeminformationen und dann zum Bereich für die Aktivierung. Dort siehst du, ob das System bereits freigeschaltet ist oder ob ein Schlüssel hinterlegt werden muss. Falls du dich mit einem Microsoft-Konto anmeldest, kann die Lizenz künftig leichter wieder zugeordnet werden.

Treiber, Updates und erste Einrichtung

Nach der Installation folgt der Teil, der den Rechner alltagstauglich macht. Dazu gehören Windows-Updates, aktuelle Grafik- und Netzwerktreiber sowie die Rücksicherung persönlicher Dateien. Viele Geräte finden die meisten Treiber automatisch über die Update-Funktion, bei speziellen Komponenten empfiehlt sich zusätzlich die Herstellerseite.

  • Windows Update ausführen
  • Geräte-Manager auf fehlende Treiber prüfen
  • Chipsatz- und Grafikkartentreiber installieren
  • Persönliche Daten aus dem Backup zurückspielen
  • Standardprogramme und Energieoptionen anpassen

Wer die Einrichtung direkt nach dem ersten Start sauber abschließt, spart sich später Nacharbeiten. Auch die Laufwerksverschlüsselung, die Wiederherstellung und die Datensicherung sollten früh eingerichtet werden, damit das System nicht nur frisch, sondern auch belastbar startet.

So bleibt der USB-Stick später nutzbar

Nach dem Einsatz muss der Stick nicht entsorgt werden. Er kann bei Bedarf neu formatiert und für andere Aufgaben verwendet werden. Wer ihn als Notfallmedium behalten möchte, sollte ihn getrennt aufbewahren und klar beschriften. So ist er im Ernstfall schnell griffbereit.

Für künftige Neuinstallationen lohnt es sich, die ISO-Datei oder das Medienerstellungstool regelmäßig neu zu laden. Damit bleibt der Datenträger aktuell und enthält die jeweils jüngste Bereitstellung des Systems.

Boot-Datenträger und Dateisystem prüfen

Ein sauber vorbereiteter Stick ist die Grundlage für einen reibungslosen Start. Entscheidend ist nicht nur, dass das Installationsabbild vorhanden ist, sondern auch, dass der Datenträger in einem passenden Format vorliegt und sich der Rechner daraus zuverlässig booten lässt. Wer mehrere USB-Sticks besitzt, sollte vor dem Beschreiben prüfen, ob wirklich das richtige Laufwerk ausgewählt wurde. So lassen sich unbeabsichtigte Datenverluste vermeiden.

Für aktuelle Systeme mit UEFI ist ein Stick im FAT32-Format häufig die beste Wahl, weil viele Firmware-Versionen damit am sichersten umgehen. Ist die Installationsdatei größer als 4 GB, splitten viele Werkzeuge die Dateien automatisch oder wählen ein alternatives Layout. Wichtig ist am Ende nicht das Werkzeug selbst, sondern dass der Startträger als bootfähig erkannt wird. Nach dem Erstellen lohnt ein kurzer Kontrollblick: Ist der Stick im Explorer sichtbar, lässt sich das Laufwerk öffnen, und sind dort typische Installationsordner wie sources vorhanden?

  • Stick vor dem Erstellen sichern, falls Daten darauf liegen.
  • Das richtige Ziellaufwerk auswählen, bevor der Schreibvorgang startet.
  • Für UEFI-Systeme bevorzugt FAT32 verwenden, sofern das Tool dies anbietet.
  • Nach dem Schreiben kurz prüfen, ob die Dateien vollständig übertragen wurden.

Firmware-Optionen, die den Start beeinflussen

Neben der Startreihenfolge spielen weitere Einstellungen im UEFI oder BIOS eine Rolle. Manche Rechner starten nur dann vom USB-Medium, wenn die Option für sichere Startprüfung, CSM-Unterstützung oder schnelle Initialisierung passend gesetzt ist. Auf vielen Geräten genügt es, das einmalige Bootmenü zu öffnen und den USB-Stick direkt auszuwählen. Das spart den Umweg über dauerhaft geänderte Einstellungen und verhindert, dass der Rechner beim nächsten Neustart wieder von der internen SSD beginnt.

Falls der Stick im Bootmenü nicht auftaucht, hilft oft ein anderer Anschluss. Gerade ältere Geräte reagieren empfindlich auf USB-3.0-Ports beim frühen Start, während ein USB-2.0-Anschluss besser erkannt wird. Ebenso kann es sinnvoll sein, den Stick direkt am Rechnergehäuse statt an einem Hub zu betreiben. Die Firmware muss das Laufwerk in der frühen Startphase sehen, und nicht jedes Zwischengerät reicht die Signale zuverlässig durch.

  • Bootmenü statt dauerhafter Umstellung verwenden, wenn das System es anbietet.
  • USB-Stick an einem anderen Port testen, am besten direkt am Gerät.
  • Bei Erkennungsproblemen Secure Boot, CSM oder Legacy-Optionen im UEFI prüfen.
  • Schnellstart-Funktionen der Firmware bei Bedarf vorübergehend deaktivieren.

Partitionierung und Datenträgerauswahl im Setup

Im Installationsprogramm ist die Wahl des Ziellaufwerks ein kritischer Moment. Wer mehrere Laufwerke eingebaut hat, sollte sich nicht nur auf die Größe verlassen, sondern die Nummern der Datenträger sorgfältig vergleichen. Ein externer Datenträger, eine zweite SSD oder eine alte Festplatte können leicht verwechselt werden. Das Setup zeigt die Laufwerke meist mit Größenangabe an, und genau dort lohnt sich ein genauer Blick. Die Systemplatte ist in der Regel die schnellste interne SSD, während andere Laufwerke oft deutlich größere oder ungewöhnlich benannte Partitionen besitzen.

Soll das System neu aufgesetzt werden, ist ein vollständiges Löschen der alten Systempartitionen meist die sauberste Lösung. Danach erstellt das Setup die nötigen Bereiche automatisch neu. Wer Daten behalten möchte, muss vorher ein Backup anlegen oder bei der Laufwerkswahl besonders vorsichtig sein. Eine Neuinstallation auf einer bereits genutzten Windows-Partition ohne Aufräumen kann Altlasten mitnehmen und spätere Fehler verursachen.

  1. Im Installationsbildschirm alle Laufwerke anhand von Größe und Typ vergleichen.
  2. Die System-SSD auswählen, nicht das Installationsmedium selbst.
  3. Bei einer kompletten Neuinstallation vorhandene Systempartitionen löschen.
  4. Den freien Speicherplatz für die automatische Partitionierung verwenden.
  5. Nur dann manuell eingreifen, wenn ein Dual-Boot oder eine spezielle Aufteilung geplant ist.

Offline-Installation, Benutzerkonto und Netzwerkkonfiguration

Viele Installationen verlangen inzwischen früh eine Internetverbindung und ein Microsoft-Konto. In manchen Fällen lässt sich die Einrichtung aber auch lokal abschließen, etwa wenn das Gerät noch keine stabile Verbindung hat oder zunächst nur getestet werden soll. Dafür ist es hilfreich, die Netzwerksituation schon vor dem Setup zu kennen. Ethernet wird meistens einfacher erkannt als WLAN, und wer während der Einrichtung keinen Router zur Verfügung hat, kommt mit einem lokalen Konto oft schneller voran. Je nach Ausgabe und Stand des Installationsmediums kann die genaue Reihenfolge variieren, das Grundprinzip bleibt aber gleich: Erst das System fertigstellen, danach die Online-Dienste verbinden.

Wer WLAN direkt im Assistenten nutzen möchte, sollte prüfen, ob der passende Treiber bereits geladen ist. Fehlt das Funknetzwerk an dieser Stelle, liegt das selten am Stick selbst, sondern eher an der Hardwareunterstützung im Setup. Dann hilft später die Nachinstallation des Herstellertreibers. Auch ein lokales Konto ist kein Nachteil, wenn das System anschließend regulär aktualisiert und mit dem gewünschten Online-Konto verknüpft wird.

  • Für eine schnelle Ersteinrichtung vorübergehend ein Netzwerkkabel nutzen.
  • WLAN nur dann einplanen, wenn der Adapter im Setup bereits erkannt wird.
  • Falls das Internet fehlen soll, die lokale Anmeldung während der Einrichtung bevorzugen.
  • Nach dem ersten Desktop-Start Netzwerk, Konto und Synchronisation ergänzen.

Sprachpakete, Editionen und Editionstreue

Ein Installationsmedium enthält nicht immer jede gewünschte Sprach- oder Editionsvariante. Deshalb lohnt es sich vor dem Start zu prüfen, ob Home, Pro oder eine andere Ausgabe installiert werden soll. Die falsche Edition führt zwar nicht zwangsläufig zu einem gescheiterten Setup, kann später aber bei Aktivierung, Gruppenrichtlinien oder Verwaltungstools Einschränkungen verursachen. Wer mehrere Geräte aufsetzt, sollte außerdem die Systemsprache konsistent halten. Mischinstallationen mit unterschiedlichen Tastaturlayouts und Anzeigesprachen kosten später Zeit bei der Einrichtung.

Nach der Installation lassen sich viele Spracheinstellungen anpassen, doch grundlegende Entscheidungen sind einfacher direkt zu Beginn. Besonders hilfreich ist es, das gewünschte Tastaturlayout im Setup bereits zu bestätigen und zusätzliche Layouts erst danach gezielt einzurichten. Dadurch bleiben die ersten Eingaben, Kennwörter und Netzwerknamen übersichtlich und fehlerarm.

  • Vor dem Start die gewünschte Edition festlegen.
  • Tastaturlayout und Sprache im Setup prüfen, bevor das System installiert wird.
  • Zusätzliche Sprachpakete erst nach dem ersten erfolgreichen Start ergänzen.

Aufräumen nach einem fehlgeschlagenen Versuch

Bleibt der Rechner in einer Schleife hängen, startet gar nicht erst vom USB-Medium oder endet das Setup mit einer Meldung, hilft oft ein strukturierter Neustart des gesamten Vorgangs. Zuerst sollten externe Geräte wie zusätzliche Festplatten, Kartenleser, Drucker und unnötige Adapter entfernt werden. Je weniger Hardware am System hängt, desto geringer ist die Fehlerquelle. Danach empfiehlt sich ein frischer Start mit erneut eingestecktem Installationsmedium und einem anderen USB-Port. Auch ein neu erstellter Stick ist sinnvoll, wenn Zweifel an den Daten bestehen.

Wenn das Setup an derselben Stelle wieder aussteigt, ist die Ursache häufig im Zusammenspiel von Firmware, Datenträgerstil oder Defekt des Sticks zu suchen. In solchen Fällen bringt ein erneutes Schreiben des Mediums oft mehr als ein weiterer Startversuch. Bei älteren Rechnern kann außerdem ein BIOS-Update helfen, sofern der Hersteller genau dafür eine neue Version bereitstellt. Nach einem erfolgreichen Start sollte das System ohne Hektik geprüft werden: Erkennen sich Maus, Tastatur, Netzwerk und Datenträger korrekt, ist der schwierigste Teil meist erledigt.

  1. Alle nicht benötigten USB-Geräte abziehen.
  2. Den Installationsstick an einem anderen Port erneut testen.
  3. Das Medium bei Bedarf neu erstellen.
  4. Firmware-Einstellungen und Bootmodus nochmals kontrollieren.
  5. Bei älterer Hardware die Supportseite des Herstellers nach Firmware-Updates prüfen.

Häufige Fragen

Ist die Installation von Windows 11 über einen USB-Stick kostenlos?

Das Installationsmedium selbst lässt sich ohne Kosten erstellen, solange Sie das offizielle Abbild oder das Microsoft-Tool verwenden. Entscheidend ist, dass für die spätere Aktivierung eine passende Lizenz vorhanden ist, falls Ihr System nicht bereits digital berechtigt ist.

Welche Größe sollte der USB-Stick haben?

Für aktuelle Installationsdateien sollten Sie mindestens 8 GB einplanen, besser sind 16 GB oder mehr. Achten Sie darauf, dass sich auf dem Stick keine wichtigen Daten befinden, da er beim Erstellen des Mediums in der Regel gelöscht wird.

Muss der Stick FAT32 oder NTFS formatiert sein?

Für UEFI-Starts ist FAT32 häufig die sicherere Wahl, weil viele Firmware-Versionen damit am zuverlässigsten arbeiten. Bei größeren Installationsdateien oder bestimmten Rufus-Einstellungen kann NTFS sinnvoll sein, solange Ihr Gerät das Starten davon unterstützt.

Was mache ich, wenn der Rechner den USB-Stick nicht als Startmedium zeigt?

Prüfen Sie zuerst, ob der Stick richtig erstellt wurde und an einem direkten USB-Port steckt. Danach lohnt ein Blick in das Boot-Menü oder ins UEFI, ob USB-Start deaktiviert ist oder die Startreihenfolge angepasst werden muss.

Warum bricht das Setup mit einer Meldung zu Treibern oder Medien ab?

Solche Hinweise deuten oft auf ein fehlerhaft erstelltes Installationsmedium, einen problematischen USB-Port oder ein veraltetes Firmware-Setup hin. Erstellen Sie den Stick neu, wechseln Sie bei Bedarf den Port und laden Sie die UEFI-Einstellungen einmal auf Standard zurück.

Kann ich während der Installation eine bestehende Partition behalten?

Ja, das ist möglich, solange Sie die passende Partition gezielt auswählen und nicht die gesamte Festplatte löschen. Für eine saubere Neuinstallation ist es jedoch meist besser, die alten Systempartitionen zu entfernen und den freien Speicher vom Setup neu anlegen zu lassen.

Wie gehe ich mit mehreren Datenträgern im PC um?

Trennen Sie nach Möglichkeit alle Laufwerke, die nicht für die Installation benötigt werden. So vermeiden Sie, dass der Bootloader auf dem falschen Datenträger landet oder bestehende Daten unbeabsichtigt verändert werden.

Woran erkenne ich, ob mein PC im UEFI-Modus startet?

Im UEFI-Menü ist der Startmodus meist ausdrücklich als UEFI oder CSM gekennzeichnet. Zusätzlich spricht eine GPT-formatierte Systemplatte oft dafür, dass der Rechner bereits für den modernen Startmodus eingerichtet ist.

Wie komme ich nach der Neuinstallation schnell wieder arbeitsfähig?

Nach dem ersten Desktop-Start sollten Sie sofort Windows Update ausführen, fehlende Treiber nachziehen und die Anzeige-, Audio- und Netzwerkeinstellungen prüfen. Danach lassen sich Benutzerkonten, Speicherorte und Sicherheitsoptionen in Ruhe anpassen.

Kann ich denselben USB-Stick später für andere Installationen weiterverwenden?

Ja, der Stick lässt sich nach Abschluss der Arbeit wieder neu formatieren und für andere Zwecke einsetzen. Falls Sie ihn als Notfallmedium behalten möchten, bewahren Sie ihn getrennt von normalen Datenträgern auf und testen Sie gelegentlich, ob er noch bootfähig ist.

Fazit

Mit einem sauber erstellten USB-Stick, korrekten UEFI-Einstellungen und einer klaren Reihenfolge im Setup lässt sich das System ohne Umwege neu aufsetzen. Wer vor dem Start Daten sichert, den Datenträger passend vorbereitet und die ersten Updates direkt nachzieht, vermeidet die meisten Probleme bereits im Vorfeld. So steht am Ende ein frisches, startfähiges Windows mit einer nachvollziehbaren Installationsbasis.

Checkliste
  • Ein USB-Stick mit mindestens 8 GB Kapazität
  • Ein Windows-PC für den Download und die Erstellung
  • Eine stabile Internetverbindung
  • Ein gültiges Microsoft-Konto ist für die Installation nicht zwingend nötig, kann aber später hilfreich sein
  • Eine Datensicherung, falls auf dem Zielgerät noch Dateien liegen

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