Windows 11-Hintergrundbilder in voller Auflösung finden

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 16. April 2026, zuletzt aktualisiert: 16. April 2026

Windows 11 speichert seine Standard-Wallpaper versteckt im System – oft nur als verkleinerte Version. Die Originaldateien liegen jedoch in voller Auflösung auf der Festplatte und lassen sich mit wenigen Handgriffen dauerhaft sichern. Wer weiß, wo diese Dateien liegen und worauf beim Kopieren zu achten ist, kann die Designs problemlos weiterverwenden, bearbeiten oder auf andere Geräte übertragen.

Die folgenden Abschnitte zeigen Schritt für Schritt, wie du die Original-Wallpaper findest, sie von Vorschaubildern unterscheidest, eigene Motive in gleicher Qualität nutzt und typische Stolperfallen vermeidest.

Wo Windows 11 seine Standard-Hintergrundbilder speichert

Die Systemhintergründe von Windows 11 liegen in geschützten Ordnern, die im Alltag kaum auffallen. Entscheidend ist, dass du nicht im Bilder-Ordner suchst, sondern im Installationsverzeichnis von Windows. Standardmäßig ist das Laufwerk C, sofern du bei der Installation nichts geändert hast.

Im Kern gibt es zwei Speicherorte, die für dich interessant sind:

  • der Ordner mit den Standard-Wallpapern aus der Windows-Installation
  • der Ordner mit den Sperrbildschirm- und Spotlight-Bildern

Um auf diese Ordner zuzugreifen, hilft der Windows-Explorer mit direkter Pfadeingabe in die Adresszeile. Falls du Windows auf einem anderen Laufwerk installiert hast, ersetzt du einfach das Laufwerk C durch das passende Laufwerk.

Standard-Wallpaper im Systemordner finden

Die klassischen Desktop-Hintergründe, die du bei der Einrichtung von Windows auswählst, sind im Verzeichnis für Systembilder gespeichert. Dort liegen die Dateien bereits in hoher Auflösung vor, oft in unterschiedlichen Varianten für verschiedene Seitenverhältnisse.

So gelangst du an diese Dateien:

  1. Öffne den Windows-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
  2. Klicke in die Adresszeile oben im Fenster, sodass der Pfad markiert wird.
  3. Gib den Pfad C:WindowsWeb ein und bestätige mit Enter.
  4. Öffne nacheinander die Unterordner wie Wallpaper, Screen oder weitere Themennamen.
  5. Such dir die Motive aus, die du behalten willst, und kopiere sie in einen eigenen Ordner in deinem Benutzerbereich.

Im Unterordner Wallpaper findest du typische Hintergrundbilder, oft nach Themen sortiert, während im Ordner Screen Dateien für klassische Sperrbildschirme hinterlegt sind. Je nach Edition und Herstellervorinstallation können hier zusätzliche Motive auftauchen, etwa von Notebook-Herstellern.

Zwischen Vorschaubildern und Originaldateien unterscheiden

Windows verwendet intern nicht nur eine Version eines Hintergrundbildes, sondern in vielen Fällen mehrere. Darunter sind sowohl hochauflösende Varianten als auch verkleinerte Vorschaubilder, die beispielsweise in den Einstellungen angezeigt werden. Entscheidend ist, dass du die große Bilddatei findest, wenn du das Motiv in bestmöglicher Qualität weiterverwenden möchtest.

Für die Unterscheidung helfen vor allem zwei Merkmale: Dateigröße und Bildabmessungen. Viele verkleinerte Varianten sind nur wenige hundert Kilobyte groß, während die ursprünglichen Dateien mehrere Megabyte erreichen können. Außerdem haben die Originale meist Auflösungen im Bereich gängiger Monitorformate, etwa 1920 x 1080 Pixel oder höher.

Im Explorer kannst du die relevanten Informationen schnell prüfen:

  • Aktiviere die Detailansicht, damit Dateigröße und Typ sichtbar sind.
  • Rufe bei Bedarf mit einem Rechtsklick auf eine Datei und einem Klick auf Eigenschaften die genauen Pixelmaße auf.
  • Sortiere die Dateien nach Größe, um schnell die größten und damit wahrscheinlich hochauflösenden Varianten zu sehen.

Wenn mehrere Versionen eines Motivs vorhanden sind, lohnt es sich, zunächst nur die größten Dateien in einen eigenen Ordner zu kopieren. Dort kannst du sie in Ruhe öffnen, vergleichen und die beste Variante auswählen.

Spotlight- und Sperrbildschirm-Bilder sichern

Die automatisch wechselnden Bilder des Sperrbildschirms und des Features Windows-Spotlight sind oft besonders attraktiv, liegen aber auf den ersten Blick unzugänglich im System. Diese Motive werden im Profilordner deines Benutzerkontos gespeichert, allerdings ohne erkennbare Dateiendung und mit kryptischen Dateinamen.

Anleitung
1Öffne den Windows-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
2Klicke in die Adresszeile oben im Fenster, sodass der Pfad markiert wird.
3Gib den Pfad C:WindowsWeb ein und bestätige mit Enter.
4Öffne nacheinander die Unterordner wie Wallpaper, Screen oder weitere Themennamen.
5Such dir die Motive aus, die du behalten willst, und kopiere sie in einen eigenen Ordner in deinem Benutzerbereich.

Um diese Hintergrundbilder nutzbar zu machen, musst du zuerst den entsprechenden Ordner finden und dann die Dateien umbenennen oder kopieren. Mit einigen gezielten Schritten gelingt das zuverlässig.

Ordner für Sperrbildschirm und Spotlight öffnen

Die Spotlighbilder werden in einem Unterordner des lokalen App-Datenbereichs abgelegt. Dieser Bereich ist normalerweise ausgeblendet, damit Nutzer nicht versehentlich Systemdateien verändern. Im Explorer kannst du ihn jedoch gezielt ansteuern.

Ein bewährter Weg führt so zum Ziel:

  1. Öffne den Windows-Explorer mit Windows-Taste + E.
  2. Klicke in die Adresszeile und gib %localappdata% ein, bestätige mit Enter.
  3. Öffne dort nacheinander die Ordner Packages und anschließend den Unterordner, der mit Microsoft.Windows.ContentDeliveryManager beginnt.
  4. Wechsle weiter in die Unterordner LocalState und danach Assets.
  5. Sortiere die Dateien nach Größe, um die plausiblen Bildkandidaten nach oben zu holen.

In diesem Assets-Verzeichnis liegen die Spotlight-Ressourcen. Die Dateien besitzen auf den ersten Blick keine Dateiendung und lassen sich nicht direkt per Doppelklick öffnen. Praktisch alle größeren Dateien sind jedoch Bilddateien, meist im JPEG-Format.

Spotlight-Dateien in nutzbare Bilder umwandeln

Damit ein Bildprogramm die Spotlight-Dateien erkennt, benötigen sie eine passende Endung wie .jpg. Du kannst die Dateien entweder einzeln umbenennen oder mehrere davon in einen eigenen Ordner kopieren und dort in Ruhe bearbeiten. Für die Bildauswahl reicht es oft, die größten Dateien zu betrachten, da dies meist die hochauflösenden Varianten sind.

In der Praxis hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:

  1. Markiere im Assets-Ordner nur die größten Dateien, zum Beispiel alle mit mehr als 400 KB oder 1 MB.
  2. Kopiere diese Auswahl in einen neuen Ordner im Bilder-Verzeichnis deines Benutzerkontos.
  3. Aktiviere im Explorer die Anzeige von Dateinamenerweiterungen, damit du beim Umbenennen die Endung anpassen kannst.
  4. Benenne einige der kopierten Dateien testweise um und füge die Endung .jpg an.
  5. Öffne die umbenannten Dateien mit der Fotos-App oder einem anderen Bildbetrachter, um die Motive zu prüfen.

Wenn die Bilder korrekt angezeigt werden, kannst du systematisch weitere Dateien umbenennen. Für größere Sammlungen lohnt sich manchmal ein kleines Skript oder ein Umbenennwerkzeug, doch für eine Auswahl der schönsten Motive reicht oft das manuelle Vorgehen.

Auflösung der gefundenen Bilder überprüfen

Damit sich ein Hintergrundmotiv für hochauflösende Monitore eignet, sollte die Bildgröße zur Bildschirmauflösung passen oder darüber liegen. Für ein Full-HD-Display genügen 1920 x 1080 Pixel, bei WQHD oder 4K sind höhere Abmessungen sinnvoll. Die Standard-Wallpaper und viele Spotlight-Bilder liegen in der Regel bereits in passenden Größen vor.

Zur Kontrolle kannst du verschiedene Wege nutzen:

  • Rechtsklick auf die Bilddatei und Eigenschaften öffnen, dann den Reiter Details prüfen.
  • Das Bild in der Fotos-App öffnen und über die Bildinformationen die Abmessungen ablesen.
  • Bei Bedarf das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen und über die Bildeigenschaften die Pixelzahl anzeigen lassen.

Wenn die Auflösung unterhalb deiner Monitorauflösung liegt, wird Windows das Bild beim Setzen als Hintergrund hochskalieren. Für gelegentliche Nutzung ist das oft akzeptabel, bei großflächigen, einfarbigen Flächen können jedoch leichte Unschärfen auftreten. In diesem Fall lohnt sich die Suche nach einer größeren Variante oder einem anderen Motiv.

Eigene Wallpaper in ähnlicher Qualität einsetzen

Viele Nutzer wollen nicht nur die vorinstallierten Motive verwenden, sondern eigene Fotos oder Grafiken in vergleichbarer Qualität speichern. Windows bietet dafür mehrere Speicherorte und Funktionen, mit denen sich persönliche Motive sauber organisieren lassen. Entscheidender Punkt ist, dass du eine sinnvolle Struktur wählst, damit du bei späteren Anpassungen schnell zurechtkommst.

Praktisch ist ein eigener Unterordner im Bilder-Verzeichnis, zum Beispiel mit der Bezeichnung Hintergrundbilder. Dort speicherst du sämtliche Motive, die du als Desktop-Hintergrund oder für den Sperrbildschirm verwenden willst. So hältst du die Systemordner unverändert und behältst gleichzeitig einen guten Überblick.

Um ein eigenes Bild zu verwenden, genügt oft ein Rechtsklick auf die Datei und die Auswahl Als Desktophintergrund festlegen. Alternativ kannst du über die Einstellungen gehen und dort im Bereich Personalisierung, Hintergrund dein Motiv auswählen. In beiden Fällen greift Windows direkt auf die Datei zu, ohne sie zu verschieben, weshalb eine saubere Ablage in deinem Benutzerordner sinnvoll ist.

Hintergrundbilder sauber organisieren

Wer regelmäßig neue Motive testet oder mehrere Monitore verwendet, profitiert von einer klaren Struktur. Statt alle Dateien wild im Bilder-Ordner abzulegen, helfen Unterordner oder eine einfache Benennung nach Themen, Auflösung oder Zweck. Je klarer die Ablage, desto schneller findest du später das passende Motiv.

Ein möglicher Ansatz könnte so aussehen:

  • Ein Ordner für allgemeine Desktop-Hintergründe.
  • Ein Ordner für Sperrbildschirm-Motive und Spotlight-Funde.
  • Unterordner für bestimmte Themen wie Landschaften, abstrakte Muster oder dunkle Motive für abends.

Wenn du Motive aus den Systemordnern übernimmst, kopierst du sie stets in diese eigenen Ordner. Dadurch vermeidest du versehentliche Änderungen an Systemdateien und sorgst gleichzeitig für einen persönlichen Fundus, den du auch nach einem Systemwechsel leicht mitnehmen kannst.

Wallpaper auf mehreren Geräten wiederverwenden

Wer mehrere PCs, Notebooks oder auch ein Tablet mit Windows verwendet, möchte oft ein einheitliches Erscheinungsbild. Die einmal gefundenen und gesicherten Bilder lassen sich problemlos auf andere Geräte übertragen, zum Beispiel über einen USB-Stick, ein Netzlaufwerk oder einen Cloud-Speicher. Wichtig ist, dass du die Dateien aus deinem eigenen Wallpaper-Ordner kopierst, nicht direkt aus den Systemverzeichnissen.

Auf dem Zielgerät legst du wieder einen Ordner im Bilder-Verzeichnis an und fügst die Motive dort ein. Anschließend stellst du in den Einstellungen das gewünschte Bild als Hintergrund ein. Da Windows beim Setzen des Hintergrunds lediglich auf die Datei verweist, funktioniert diese Vorgehensweise unabhängig vom Gerät, solange die Datei vorhanden ist.

Typische Fehler und Stolperfallen vermeiden

Bei der Suche nach hochauflösenden Hintergründen kommt es häufig zu denselben Missverständnissen. Viele Nutzer suchen vergeblich im Benutzerordner oder in der Fotos-App, während die interessanten Dateien im Systembereich schlummern. Andere kopieren versehentlich Vorschaubilder mit niedriger Auflösung und wundern sich später über unscharfe Darstellungen.

Einige typische Punkte solltest du im Hinterkopf behalten:

  • Suche nicht nur im Bilder-Ordner, wenn du die Standardhintergründe sichern willst, sondern nutze den Pfad zum Web-Ordner im Windows-Verzeichnis.
  • Achte auf die Dateigröße, um die hochauflösenden Varianten von kleinen Thumbnails zu unterscheiden.
  • Ändere in den Systemordnern nichts direkt, sondern kopiere die Dateien immer in eigene Ordner, bevor du sie bearbeitest oder umbenennst.
  • Denke daran, die Dateiendung bei Spotlight-Dateien zu ergänzen, da sie sonst von Bildprogrammen nicht erkannt werden.

Wenn nach all diesen Schritten immer noch kein Motiv in ausreichender Qualität zu finden ist, lohnt sich ein Blick auf die Anzeigeeinstellungen oder die Monitorauflösung. Ein falsch erkannter Bildschirm oder ein veralteter Grafiktreiber kann dazu führen, dass Bilder unscharf wirken, obwohl die Datei selbst eigentlich hochauflösend ist.

Auf mehreren Monitoren mit hohen Auflösungen arbeiten

Gerade bei Setups mit zwei oder mehr Bildschirmen fällt es stärker auf, wenn ein Motiv nicht zur Auflösung passt. Windows streckt oder staucht dann das Bild, um die komplette Fläche zu füllen. Je nach Motiv und Monitor kann das mehr oder weniger angenehm wirken. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Darstellungsoptionen der Hintergründe.

Im Bereich Personalisierung, Hintergrund kannst du für jedes Motiv eine Skalierungsart wählen, etwa Füllen, Anpassen, Strecken oder zentriert. Für großformatige Fotos ist die Option Füllen oft am harmonischsten, da Windows das Bild über den Bildschirm legt und nach Bedarf beschneidet. Bei abstrakten Mustern kann Anpassen sinnvoll sein, um das gesamte Motiv sichtbar zu lassen.

Wenn du Motive aus den Systemordnern oder Spotlight verwendest, spielt diese Einstellung eine wichtige Rolle für den Gesamteindruck. Besonders bei Ultrawide- oder 4K-Monitoren lohnt es sich, mit den Optionen etwas zu experimentieren, bis du eine Darstellung findest, bei der Schrift und Symbole klar bleiben und das Motiv zur Bildschirmfläche passt.

Gefundene Bilder bearbeiten, ohne Qualität zu verlieren

Viele Anwender möchten die Standard-Wallpaper leicht anpassen, etwa etwas abdunkeln, farblich verändern oder einen eigenen Text ergänzen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, solange du mit einer Kopie der Datei arbeitest und das Original unverändert lässt. Damit die Bildqualität hoch bleibt, solltest du bei der Bearbeitung einige Grundregeln beachten.

Wähle nach Möglichkeit ein Bildformat mit verlustarmer Speicherung. JPEG ist zwar gängig, führt bei häufigem erneuten Speichern aber zu Qualitätsverlusten. Wenn dein Bildbearbeitungsprogramm PNG oder ein anderes verlustarmes Format unterstützt und die Dateigröße für dich keine große Rolle spielt, ist das oft die bessere Wahl für bearbeitete Versionen. Zudem solltest du beim Export nicht unnötig die Auflösung reduzieren, wenn du das Bild weiterhin als Desktop-Hintergrund auf einem hochauflösenden Monitor verwenden willst.

Bilder aus dem Installationsordner nach einer Neuinstallation wiederfinden

Nach einer Neuinstallation von Windows oder einem größeren Funktionsupdate sind manche älteren Motive nicht mehr sofort verfügbar. Bestimmte Hintergrundbilder wurden eventuell durch neue Designs ersetzt oder liegen an leicht anderen Speicherorten. Wer ältere Motive gesichert hat, kann sie jedoch in seinen eigenen Ordnern weiterverwenden.

Falls du vor einer Neuinstallation Zeit hast, lohnt sich ein kurzer Abstecher in den Web-Ordner sowie den Spotlight-Bereich. Kopiere die dort vorhandenen Motive in einen unabhängigen Ordner, zum Beispiel auf ein anderes Laufwerk oder ein externes Speichermedium. Nach der Neuinstallation legst du deine gesicherten Dateien wieder in den persönlichen Wallpaper-Ordner und bindest sie über die Personalisierung erneut ein.

Spezielle Motive bestimmter Hersteller sichern

Viele Gerätehersteller ergänzen das System um eigene Hintergrundbilder mit Markenlogo oder typischen Landschaften. Diese Motive liegen oft in zusätzlichen Ordnern neben den Standard-Wallpapern von Windows. Häufig sind sie im gleichen Web-Verzeichnis oder in herstellerspezifischen Unterordnern des Programme-Verzeichnisses zu finden.

Wenn du ein solches Motiv behalten möchtest, etwa bevor du ein Gerät weitergibst oder auf ein sauberes System ohne Herstelleranpassungen wechselst, lohnt sich die Suche nach diesen Dateien. Ein guter Ansatz ist, im Web-Ordner die Bilder einfach durchzublättern und auffällige Motive in den eigenen Wallpaper-Ordner zu kopieren. So verlierst du auch nach einem späteren Systemwechsel nicht die Designs, an die du dich gewöhnt hast.

Häufige Fragen zu Windows-11-Hintergrundbildern

Wo finde ich die Standard-Hintergründe nach einem großen Funktionsupdate?

Nach einem größeren Versionssprung legt Windows die neuen Designs in der Regel in einem eigenen Unterordner im Themes-Verzeichnis an. Es lohnt sich, die Ordner mit Versions- oder Themennamen zu prüfen und die Dateien nach ihrer Auflösung zu sortieren, um die passenden Varianten zu sichern.

Wie kann ich sicherstellen, dass ein Bild wirklich in 4K vorliegt?

Die zuverlässigsten Angaben erhalten Sie im Eigenschaften-Dialog des Bildes oder in einer Bildbearbeitung, die Breite und Höhe in Pixeln anzeigt. Für eine echte 4K-Variante sollten mindestens 3840 × 2160 Pixel ausgewiesen sein, gerne auch mehr bei Ultrawide- oder 5K-Monitoren.

Warum wirkt mein Hintergrund auf einem zweiten Monitor unscharf?

Oft liegt eine geringere Auflösung des Bildes oder eine unpassende Skalierungsoption in den Anzeigeeinstellungen vor. Prüfen Sie die tatsächliche Pixelauflösung des Monitors und wählen Sie in den Hintergrundoptionen eine Darstellung, die das Bild nicht hochskaliert, sondern möglichst 1:1 nutzt.

Kann ich die System-Wallpaper gefahrlos in einen eigenen Ordner kopieren?

Das Kopieren in ein eigenes Verzeichnis ist unproblematisch, solange Sie die Originaldateien im Systemordner nicht löschen oder umbenennen. Ein eigener Sammelordner erleichtert außerdem Backups und die Synchronisation zwischen mehreren Geräten.

Darf ich die mitgelieferten Motive außerhalb von Windows verwenden?

Die mitgelieferten Grafiken sind in der Regel für die Nutzung innerhalb von Windows lizenziert und unterliegen urheberrechtlichen Vorgaben. Für Veröffentlichungen im Netz oder in Druckprodukten sollten Sie deshalb immer die Lizenzbedingungen prüfen und im Zweifel auf eigene oder lizenzfreie Bilder setzen.

Wie erkenne ich, ob ein sperrbildschirmbasiertes Bild auch für den Desktop geeignet ist?

Entscheidend sind die Auflösung, das Seitenverhältnis und der Bildzuschnitt. Liegt das Motiv mindestens in Monitorauflösung vor und zeigt keine wichtigen Inhalte im Randbereich, lässt es sich meist auch sauber als Desktop-Hintergrund einrichten.

Was mache ich, wenn Spotlight keine neuen Motive mehr lädt?

In solchen Fällen hilft es oft, den Spotlight-Dienst in den Personalisierungseinstellungen zu deaktivieren, kurz einen statischen Hintergrund zu setzen und Spotlight anschließend erneut zu aktivieren. Gegebenenfalls kann auch ein Zurücksetzen des betreffenden Features über die Einstellungen oder mit einem Systemneustart Abhilfe schaffen.

Wie schütze ich meine gesammelten Hintergrundbilder vor Datenverlust?

Legen Sie Ihre Sammlung in einem Ordner ab, der regelmäßig mit einem Cloud-Dienst oder einer Backup-Lösung gesichert wird. So lassen sich die Motive nach Neuinstallation oder Gerätewechsel ohne zusätzlichen Suchaufwand wiederherstellen.

Kann ich einzelne Akzentfarben an ein bestimmtes Hintergrundbild anpassen?

Windows bietet in den Personalisierungseinstellungen die Möglichkeit, Farben automatisch aus dem aktuellen Hintergrundmotiv abzuleiten. Aktivieren Sie diese Option, passen sich Taskleiste, Startmenü und Fensterrahmen optisch an das gewählte Bild an.

Wie verhindere ich sichtbare Kompressionsartefakte bei JPEG-Hintergründen?

Achten Sie darauf, Bilder nicht mehrfach verlustbehaftet zu speichern und wählen Sie eine ausreichend hohe Qualitätsstufe beim Export aus einer Bildbearbeitung. Für besonders feine Farbverläufe kann sich alternativ das PNG-Format anbieten, sofern die Dateigröße kein Problem darstellt.

Gibt es eine Möglichkeit, mehrere hochaufgelöste Wallpaper automatisch rotieren zu lassen?

In den Personalisierungseinstellungen können Sie eine Diashow aktivieren und einen Ordner mit ausgewählten Hintergrundbildern angeben. Stellen Sie das Zeitintervall und die Anzeigereihenfolge ein, damit sich die Motive automatisch in regelmäßigen Abständen abwechseln.

Fazit

Mit dem Wissen um die Speicherorte, Dateiformate und Auflösungen lassen sich die in Windows integrierten Motive gezielt sichern und optimal nutzen. Wer die passenden Systemordner durchsucht, Spotlight-Dateien aufbereitet und eigene Bilder in hoher Qualität einsetzt, erhält eine saubere Grundlage für alle Bildschirmgrößen. Eine durchdachte Ordnerstruktur und regelmäßige Sicherungen sorgen außerdem dafür, dass einmal gefundene Lieblingsmotive dauerhaft verfügbar bleiben.

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