Windows 11 24H2 endet 2026: Auf 25H2 wechseln oder 26H2 warten

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 12. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2026

Wer mit Windows 11 arbeitet, sollte die Update-Strategie nicht dem Zufall überlassen. Entscheidend ist zuerst, wie stabil der Rechner läuft, welche Funktionen wirklich gebraucht werden und wie wichtig ein möglichst langer Supportzeitraum ist. Danach lässt sich gut abwägen, ob ein zügiger Wechsel auf die nächste Version sinnvoll ist oder ob ein späterer Sprung besser passt.

Für die Praxis zählt vor allem drei Dinge: die Kompatibilität des PCs, die eigene Bereitschaft für Änderungen und ein sauberer Rückweg über Sicherungen. Wer das System beruflich nutzt oder auf einen ruhigen Alltag angewiesen ist, sollte Updates anders bewerten als Nutzer, die gern früh neue Funktionen testen. Genau davon hängt ab, ob sich ein unmittelbares Upgrade lohnt oder ob ein Abwarten die bessere Linie ist.

Worauf du zuerst achten solltest

Bevor du dich festlegst, prüfe den aktuellen Zustand deines Systems. Läuft Windows 11 24H2 ohne Fehler, ohne Treiberprobleme und ohne auffällige Inkompatibilitäten, spricht das zunächst für Ruhe statt Aktionismus. Gibt es dagegen Abstürze, Druckerprobleme, Audiofehler oder unerwartete Netzwerkstörungen, muss zuerst die Basis stimmen, bevor ein Funktionssprung überhaupt sinnvoll ist.

Auch der Hardware-Stand spielt eine Rolle. Ein Rechner mit ausreichend Speicherplatz, aktuellem BIOS/UEFI, gepflegten Treibern und genügend freiem SSD-Speicher kommt meist deutlich entspannter durch ein größeres Update. Bei älteren Geräten ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass einzelne Komponenten nach dem Wechsel Nacharbeit brauchen.

Wann ein früher Wechsel sinnvoll ist

Ein zügiger Umstieg auf die nächste Version passt vor allem dann, wenn du von neuen Funktionen profitieren willst und dein System bereits stabil arbeitet. Das gilt besonders für Geräte, die regelmäßig online sind, die Office, Browser, Cloud-Dienste oder moderne Sicherheitsfunktionen nutzen und bei denen Ausfälle schnell stören würden.

Auch wer auf ein sauber gewartetes System setzt, fährt oft besser mit einem planvollen Wechsel als mit langem Abwarten. Dann bleiben der Wartungsaufwand überschaubar und Supportzyklen lassen sich besser planen. Wichtig ist nur, das Update nicht blind einzuspielen, sondern vorher die wichtigsten Voraussetzungen zu kontrollieren.

Diese Punkte solltest du vor dem Upgrade prüfen

  • Genügend freier Speicher auf der System-SSD
  • Aktuelle Treiber für Chipsatz, Grafik, WLAN und Audio
  • Ein funktionierendes Backup wichtiger Daten
  • Keine offenen Windows-Fehler oder Update-Reste
  • Ausreichend Zeit für Installation und Nacharbeiten

Wann Abwarten die bessere Wahl ist

Wenn der Rechner produktiv genutzt wird und derzeit zuverlässig läuft, ist Abwarten oft die ruhigere Entscheidung. Neue Windows-Versionen bringen nicht nur Verbesserungen, sondern manchmal auch Übergangsprobleme mit Hardware, Druckern, Spezialsoftware oder einzelnen Sicherheitslösungen. Wer auf Stabilität angewiesen ist, sollte diese Phase nicht unnötig in den Arbeitsalltag holen.

Anleitung
1Öffne die Windows-Einstellungen und prüfe unter Windows Update, ob dein System vollständig aktuell ist.
2Kontrolliere im Geräte-Manager die wichtigsten Treiber und achte auf Warnsymbole oder unbekannte Geräte.
3Lege ein aktuelles Backup an, bevor du eine größere Versionsänderung installierst.
4Räume genügend Speicherplatz frei, damit das Update ohne Engpässe durchläuft.
5Starte den PC neu und beobachte danach, ob Netzwerk, Ton, Grafik und Peripherie sauber funktionieren.

Das gilt besonders bei älteren Notebooks, bei Spezialhardware oder bei Systemen, die schon länger ohne große Änderungen stabil arbeiten. Ein späterer Umstieg kann dann sinnvoll sein, wenn die ersten Fehlerkorrekturen erschienen sind und sich im Alltag ein klareres Bild ergibt.

So gehst du sauber vor

  1. Öffne die Windows-Einstellungen und prüfe unter Windows Update, ob dein System vollständig aktuell ist.

  2. Kontrolliere im Geräte-Manager die wichtigsten Treiber und achte auf Warnsymbole oder unbekannte Geräte.

  3. Lege ein aktuelles Backup an, bevor du eine größere Versionsänderung installierst.

  4. Räume genügend Speicherplatz frei, damit das Update ohne Engpässe durchläuft.

  5. Starte den PC neu und beobachte danach, ob Netzwerk, Ton, Grafik und Peripherie sauber funktionieren.

Was nach dem Versionssprung wichtig wird

Nach einem größeren Update lohnt sich ein kurzer Funktionstest. Prüfe, ob Drucker, Bluetooth-Geräte, WLAN-Verbindungen, externe Laufwerke und wichtige Programme korrekt starten. Gerade nach einem Versionswechsel zeigt sich erst im Alltag, ob ein Treiber noch sauber arbeitet oder ob eine App nachgebessert werden muss.

Wenn etwas auffällt, solltest du nicht sofort an tiefen Systemeinstellungen drehen. Häufig reicht ein aktueller Treiber, ein Programmupdate oder ein sauberer Neustart. Erst wenn einfache Schritte nicht helfen, kommen Systemwiederherstellung, In-Place-Reparatur oder eine erneute Installation ins Spiel.

Was für 26H2 spricht und was dagegen

Ein späteres Warten kann sinnvoll sein, wenn du die aktuelle Installation möglichst lange ohne Änderungen behalten willst. Das ist vor allem dann vernünftig, wenn du mit 24H2 keine Probleme hast und keine neuen Funktionen sofort brauchst. Gleichzeitig steigt mit jedem Aufschub das Risiko, irgendwann in einen engeren Zeitplan zu geraten, weil Support und Sicherheitsfenster näher zusammenrücken.

Wer 26H2 ins Auge fasst, sollte daher nicht nur auf den Namen der nächsten Version schauen, sondern auf den Zustand des eigenen PCs. Ein gut gepflegtes System kann einen späteren Sprung problemlos mitgehen. Ein Rechner mit Baustellen braucht dagegen erst eine stabile Grundlage, bevor ein weiteres Upgrade kommt.

Der praktische Entscheidungsweg

Am einfachsten ist eine Entscheidung nach drei Fragen: Läuft der PC im Moment sauber, brauchst du neue Funktionen sofort und bist du auf ein möglichst langes Supportfenster angewiesen? Wer zweimal mit Ja antwortet, profitiert meist von einem rechtzeitigen Wechsel. Wer vor allem Stabilität und wenig Veränderung will, kann den Wechsel gut aufschieben.

Wichtig ist, die Wahl nicht nur nach Bauchgefühl zu treffen. Nimm dir kurz Zeit für Speicherplatz, Treiberstand, Backup und den Nutzungszweck des Rechners. Dann wird aus der Versionsfrage eine klare Wartungsentscheidung statt eines unnötigen Risikoexperiments.

Die richtige Entscheidung hängt vom Gerät und vom Einsatz ab

Bei Windows 11 24H2 zählt am Ende nicht nur die nächste verfügbare Version, sondern auch der Zustand des PCs, die tägliche Nutzung und der Zeitpunkt, zu dem Sie wirklich wechseln möchten. Ein funktionsreicher Sprung lohnt sich nur dann, wenn Hardware, Treiber und Anwendungen sauber zusammenspielen. Gerade auf Geräten, die geschäftlich genutzt werden oder ältere Peripherie einsetzen, ist eine kurze Prüfung vor dem Umstieg sinnvoller als ein schneller Klick auf „Installieren“.

Wer mit dem aktuellen Stand gut arbeiten kann, muss nicht automatisch sofort handeln. Wer jedoch neue Funktionen, längere Planungssicherheit oder einen frischeren Update-Zyklus braucht, fährt mit einem frühen Wechsel häufig besser. Die wichtigere Frage lautet deshalb: Soll das System möglichst stabil in der bestehenden Lage bleiben, oder soll es rechtzeitig auf die nächste Plattformstufe gebracht werden, bevor die Unterstützung ausläuft?

Diese Punkte bestimmen die Richtung

  • Nutzungsprofil: Privatgeräte, Büro-PCs und Arbeitsrechner haben unterschiedliche Anforderungen.
  • Hardware-Alter: Je älter CPU, Chipsatz und Zubehör sind, desto genauer sollte geprüft werden.
  • Software-Abhängigkeiten: Spezialprogramme, VPN-Clients, Drucker-Tools und Sicherheitssoftware sind oft entscheidend.
  • Update-Verhalten: Wer Updates regelmäßig einspielt, hat meist weniger Risiko bei einem späteren Versionssprung.
  • Wartungsfenster: Ein Wechsel passt besser, wenn genug Zeit für Tests, Neustarts und Nacharbeiten bleibt.

Technisch gesehen ist der saubere Weg immer derselbe: Erst die Kompatibilität prüfen, dann ein vollständiges Backup anlegen, anschließend mit einem klaren Plan aktualisieren. So bleibt nachvollziehbar, an welcher Stelle ein Problem entstanden ist, falls nach dem Upgrade eine Funktion fehlt oder ein Gerät nicht mehr korrekt reagiert.

Vorbereitung für einen Wechsel auf die nächste Version

Bevor Sie von Windows 11 24H2 auf eine neuere Ausgabe gehen, lohnt sich ein kurzer Check der relevanten Systembereiche. Das reduziert unnötige Unterbrechungen und verhindert, dass das Setup mitten im Vorgang wegen fehlender Voraussetzungen stoppt. Besonders wichtig sind freier Speicher, aktuelle Treiber und ein Wiederherstellungspunkt, damit Sie bei Bedarf zurückgehen können.

Vor dem Start prüfen

  • Speicherplatz: Auf dem Systemlaufwerk sollte ausreichend Reserve vorhanden sein, damit Update-Dateien entpackt werden können.
  • Windows Update: Öffnen Sie die Einstellungen unter Windows Update und installieren Sie alle ausstehenden Qualitätsupdates.
  • Treiberstand: Prüfen Sie Grafikkarte, Netzwerkadapter, Audio und Chipsatz über Hersteller-Tools oder den Geräte-Manager.
  • Backup: Sichern Sie wichtige Dateien zusätzlich auf ein externes Laufwerk oder in ein getrenntes Speicherziel.
  • Wiederherstellung: Aktivieren Sie nach Möglichkeit den Systemschutz und erstellen Sie vor dem Upgrade einen Wiederherstellungspunkt.

Praktisch hilft es, vor dem Versionssprung auch die angeschlossene Hardware zu reduzieren. Nicht benötigte USB-Geräte, Dockingstations, Kartenleser oder ältere Drucker sollten während des Upgrades möglichst abgezogen sein. Dadurch sinkt die Chance auf Treiberkonflikte, und die Erkennung der wesentlichen Komponenten läuft übersichtlicher ab.

So finden Sie die relevanten Einstellungen

  1. Öffnen Sie Einstellungen über das Startmenü.
  2. Wechseln Sie zu Windows Update, um verfügbare Aktualisierungen zu prüfen.
  3. Öffnen Sie System und dort Info, um Gerätemodell, Edition und Speicherstatus zu kontrollieren.
  4. Rufen Sie System > Wiederherstellung auf, um Wiederherstellungsoptionen zu sehen.
  5. Prüfen Sie im Geräte-Manager, ob Warnsymbole bei Treibern oder Komponenten angezeigt werden.

Der Upgrade-Vorgang ohne unnötige Unterbrechungen

Der eigentliche Versionswechsel sollte möglichst in einem ruhigen Zeitfenster stattfinden. Starten Sie ihn nur, wenn der Rechner an Strom hängt, wichtige Programme geschlossen sind und keine laufenden Arbeiten unterbrochen werden. Bei einem Notebook ist ein Netzanschluss Pflicht, damit das System während der Installation nicht wegen leerem Akku stoppt.

Nach dem Neustart prüft Windows mehrere Komponenten, installiert neue Systemdateien und richtet Anpassungen für Treiber und Dienste ein. In dieser Phase ist Geduld sinnvoller als Eingriffe. Eingeschaltete Zusatzsoftware, Verschlüsselungstools oder Optimierer sollten nicht parallel eingreifen, weil sie den Ablauf verlängern oder einzelne Installationsschritte stören können.

Nach dem Neustart kontrollieren

  • Versionsstand: Prüfen Sie unter Einstellungen > System > Info, ob die gewünschte Ausgabe aktiv ist.
  • Gerätefunktion: Testen Sie Tastatur, Maus, Netzwerk, Ton und Displayausgabe.
  • Speicher und Startzeit: Achten Sie darauf, ob das System normal hochfährt und genug freien Platz behält.
  • Sicherheitssoftware: Kontrollieren Sie, ob Antivirus oder Endpoint-Lösungen weiter korrekt arbeiten.
  • Arbeitsprogramme: Öffnen Sie die Anwendungen, die im Alltag unverzichtbar sind, und prüfen Sie ihre Start- und Speicherfunktion.

Falls nach dem Upgrade einzelne Funktionen fehlen, ist der erste Schritt meist ein aktueller Treiber. Gerade Grafikkarten, Netzwerkkarten und Drucker profitieren oft von einer frischen Herstellerfassung, weil das neue System Änderungen bei Schnittstellen und Diensten mitbringt. Erst wenn aktuelle Treiber nicht helfen, lohnt sich die Suche nach Inkompatibilitäten in der eingesetzten Software.

Stabilität sichern, bevor die nächste Etappe kommt

Nach einem erfolgreichen Versionswechsel beginnt die eigentliche Pflegephase. Ein aktueller Windows-Stand ist nur dann hilfreich, wenn er auch regelmäßig gewartet wird. Dazu gehören monatliche Sicherheitsupdates, gelegentliche Treiberkontrollen und ein Blick auf Funktionen, die im Hintergrund mitinstalliert wurden.

Es ist außerdem sinnvoll, die Systemwiederherstellung nach dem Upgrade zu prüfen und einen neuen Wiederherstellungspunkt zu setzen. So bleibt die Rückkehr in einen sauberen Zustand möglich, falls später ein Treiberupdate, ein Sicherheitsprogramm oder eine Anwendung Probleme verursacht. Wer mehrere Geräte verwaltet, sollte den Ablauf auf einem Referenzgerät testen, bevor er den Wechsel auf alle Systeme überträgt.

Hilfreiche Routinen nach dem Update

  • Update-Zyklus festlegen: Ein fester Termin pro Monat reicht oft aus, um Sicherheits- und Qualitätsupdates zu installieren.
  • Treiber dokumentieren: Notieren Sie besonders stabile Treiberversionen für wichtige Geräte.
  • Startprogramme prüfen: Überflüssige Autostarts entfernen, damit der Rechner nach dem Update schlank bleibt.
  • Speicher bereinigen: Temporäre Dateien und alte Installationsreste löschen, wenn das System stabil läuft.
  • Kompatibilität beobachten: Spezialsoftware nach größeren Windows-Änderungen frühzeitig testen.

So bleibt der PC nicht nur aktuell, sondern auch kalkulierbar. Wer diesen Pflegeaufwand einplant, kann spätere Umstiege meist ruhiger angehen, weil die wichtigsten Stolperstellen bereits bekannt sind. Genau das ist bei einer Plattform mit laufenden Versionswechseln besonders wertvoll.

Wann das Abwarten mit Blick auf die Technik sinnvoll bleibt

Ein späterer Umstieg kann die bessere Wahl sein, wenn ein Rechner fest an bestimmte Programme, Geräte oder Verwaltungsrichtlinien gebunden ist. Das betrifft etwa Maschinen in kleinen Unternehmen, Systeme mit Spezialhardware oder PCs, auf denen eine längere Testphase unverzichtbar ist. In solchen Fällen ist es oft sinnvoller, den bestehenden Stand noch eine Weile zu nutzen und erst dann zu wechseln, wenn genügend Erfahrungswerte vorliegen.

Auch bei älterer Hardware ist Geduld häufig die vernünftigere Strategie. Nicht jeder Rechner profitiert sofort von einem Versionssprung, wenn der Hersteller Treiber erst nachliefert oder wenn ein bestimmtes Zubehörgerät nur eingeschränkt unterstützt wird. Ein späterer Wechsel spart dann Nacharbeit und mindert das Risiko, dass ein wichtiges Arbeitsmittel plötzlich nur eingeschränkt nutzbar ist.

Typische Gründe für einen zurückhaltenden Kurs

  • Alte Spezialhardware: Messgeräte, Scanner, Audio-Interfaces oder industrielle Peripherie reagieren oft empfindlich auf Änderungen.
  • Strenge Firmensoftware: Programme mit festen Freigabezyklen werden selten sofort für neue Windows-Stände zertifiziert.
  • Geringe Zeitreserven: Wer den PC täglich ohne Ausfall braucht, plant besser mit ausreichend Vorlauf.
  • Unklare Treiberlage: Fehlen aktuelle Versionen, lohnt sich ein kontrolliertes Warten.

Wichtig ist dabei, den Abstand nicht passiv verstreichen zu lassen. Wer abwartet, sollte parallel beobachten, ob Hersteller Updates veröffentlichen, ob bekannte Fehler behoben werden und ob die wichtigsten Anwendungen bereits für die neue Version freigegeben sind. So wird aus Warten keine Verzögerung, sondern ein geplanter Zwischenschritt.

Auf diese Weise lässt sich die Entscheidung technisch sauber absichern: Entweder erfolgt der Umstieg zeitnah mit vorbereitetem System, oder der Rechner bleibt vorerst auf dem bewährten Stand, bis die nächste Ausgabe reif für den produktiven Einsatz ist.

Häufige Fragen

Wie entscheide ich zwischen einem baldigen Wechsel und dem Abwarten?

Die beste Wahl hängt davon ab, wie stabil dein System laufen muss und wie wichtig dir neue Funktionen sind. Wer ein zuverlässiges Alltags- oder Arbeitsgerät nutzt, fährt oft besser mit dem Upgrade auf die nächste Version, sobald die wichtigsten Treiber und Programme freigegeben sind.

Welche Prüfung steht vor einem Versionssprung an erster Stelle?

Am Anfang solltest du Kompatibilität, Speicherplatz und die Sicherung deiner Daten prüfen. Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf installierte Sicherheitssoftware, Spezialtreiber und angeschlossene Geräte wie Drucker, Dockingstations oder Audio-Hardware.

Wie sichere ich meinen Rechner vor dem Upgrade sinnvoll ab?

Erstelle ein aktuelles vollständiges Backup, damit du im Notfall auf den vorherigen Stand zurückkehren kannst. Besonders praktisch sind ein Systemabbild und eine separate Datensicherung der wichtigsten Ordner auf einer externen SSD oder im Netzlaufwerk.

Wo finde ich die passenden Einstellungen in Windows?

Die Update-Optionen liegen in den Windows-Einstellungen unter „Windows Update“. Dort kannst du nach Updates suchen, optionale Treiber prüfen und den Installationszeitpunkt besser steuern, falls du erst beobachten möchtest, wie sich eine neue Version im Alltag verhält.

Was mache ich, wenn Windows die neue Version noch nicht anbietet?

Dann ist Geduld oft sinnvoll, weil das Angebot gestaffelt freigegeben wird. Du kannst zusätzlich die Kompatibilität deines Geräts prüfen, die Update-Problembehandlung starten und über Windows Update erneut nachsehen, ob ein Funktionsupdate inzwischen bereitsteht.

Wie erkenne ich, ob meine Programme bereits vorbereitet sind?

Schau in den Support- oder Release-Hinweisen deiner wichtigsten Anwendungen nach. Bei Office-Programmen, VPN-Clients, Grafiktools und Backup-Software ist eine Bestätigung des Herstellers wichtig, damit nach dem Umstieg keine Funktionen fehlen oder Dienste abbrechen.

Welche Rolle spielen Treiber und Firmware?

Sie entscheiden häufig darüber, ob ein Wechsel sauber durchläuft oder nachher Geräte zicken. Vor allem Chipsatz-, Grafik-, WLAN- und Druckertreiber sowie BIOS- oder UEFI-Updates sollten auf einem aktuellen Stand sein, bevor du den Sprung wagst.

Wie gehe ich vor, wenn ich mit meinem aktuellen Stand zufrieden bin?

Dann kannst du den Wechsel bewusst verschieben und den Rechner weiter auf dem vorhandenen Stand betreiben. Setze trotzdem Erinnerungen für Sicherheitsupdates, prüfe regelmäßig den Support-Zeitraum und halte ein Rückfallkonzept bereit, falls sich der Einsatzbereich ändert.

Wann ist eine Neuinstallation statt eines In-Place-Upgrades sinnvoll?

Eine saubere Neuinstallation lohnt sich, wenn das System über Jahre gewachsen ist, viele Altlasten enthält oder nach mehreren Upgrades instabil wurde. Sie dauert länger, liefert aber oft das sauberere Ergebnis und reduziert den Ballast alter Treiber und Einstellungen.

Kann ich nach dem Umstieg noch zurück zur vorherigen Version?

Ja, in einem begrenzten Zeitraum ist das in der Regel möglich, solange die alte Installationsumgebung noch vorhanden ist. Trotzdem solltest du dich nicht darauf verlassen und vor dem Upgrade alle wichtigen Daten separat sichern.

Was ist die sicherste Reihenfolge für den Wechsel?

Zuerst prüfst du Daten, Speicher und Kompatibilität, dann aktualisierst du Treiber und Backups. Erst danach startest du das Funktionsupdate, kontrollierst nach dem Neustart Geräte und Programme und installierst anschließend alle Nachzügler über Windows Update.

Fazit

Für die meisten Rechner ist der Wechsel auf die nächste Version die vernünftigere Zwischenlösung, sobald Treiber, Programme und Backup stehen. Wer einen sehr stabilen Stand hat und noch keinen Handlungsdruck verspürt, kann den Markt und die Freigaben weiter beobachten. Entscheidend ist ein geordneter Ablauf mit Sicherung, Prüfung und einem Plan für den Rückweg.

Checkliste
  • Genügend freier Speicher auf der System-SSD
  • Aktuelle Treiber für Chipsatz, Grafik, WLAN und Audio
  • Ein funktionierendes Backup wichtiger Daten
  • Keine offenen Windows-Fehler oder Update-Reste
  • Ausreichend Zeit für Installation und Nacharbeiten

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