Welche Tastenkombination in Windows 11 wirklich Zeit spart

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 18. April 2026, zuletzt aktualisiert: 18. April 2026

Die mit Abstand wichtigste Tastenkombination, die dir in Windows 11 am meisten Zeit spart, ist Windows-Taste + E für den direkten Start des Datei-Explorers. Damit öffnest du deine Dateien, Downloads und Ordner sofort, ohne mit der Maus über Taskleiste oder Startmenü zu navigieren. Ergänzend lohnt sich eine kleine Auswahl weiterer Shortcuts, die du dir antrainierst, anstatt eine unüberschaubare Liste auswendig zu lernen.

Der größte Produktivitätsschub entsteht, wenn du wenige, aber sehr gut gewählte Tastenkürzel ständig nutzt: für Dateien, Fensterwechsel, Zwischenablage und virtuelle Desktops. Welche Kombinationen das sind, wie du sie dir angewöhnst und wo du sie in Windows 11 nachschlagen oder anpassen kannst, erfährst du im Detail in den folgenden Abschnitten.

Warum Win + E so viel bringt und wofür du es optimal nutzt

Win + E öffnet sofort den Datei-Explorer und spart dadurch jeden Umweg über Startmenü, Taskleiste oder Desktop-Symbole. Gerade weil du ständig mit Dateien, Downloads, Screenshots und Dokumenten arbeitest, wiederholt sich dieser Vorgang dutzende Male pro Tag. Dadurch summiert sich die Zeitersparnis sehr schnell.

Nutzen kannst du diese Tastenkombination zum Beispiel in diesen typischen Situationen:

  • Du willst schnell einen Screenshot oder Download im Ordner finden.
  • Du musst eine Datei in einen Projektordner verschieben oder kopieren.
  • Du möchtest rasch einen USB-Stick prüfen oder eine externe Festplatte öffnen.

Jedes Mal, wenn du dich dabei ertappst, mit der Maus in die Taskleiste zu fahren, kannst du stattdessen einfach kurz mit der linken Hand die Windows-Taste und E drücken. Nach wenigen Tagen fühlt sich das so selbstverständlich an wie das Tippen von Buchstaben.

Die kleine Auswahl an Tastenkombinationen, die sich wirklich lohnt

Windows 11 bietet dutzende Tastaturkürzel, aber die wenigsten brauchst du im Alltag ständig. Am effizientesten ist ein Kernset von etwa zehn Befehlen, die viele Klicks ersetzen und überall funktionieren. Dieses Set deckt die wichtigsten Bereiche ab: Fenster, Zwischenablage, virtuelle Desktops, Suche und Einstellungen.

Ein sinnvoller Grundstock, den du dir nach und nach antrainieren kannst, sieht etwa so aus:

  • Win + E: Datei-Explorer öffnen.
  • Win + D: Desktop ein- oder ausblenden.
  • Alt + Tab: Zwischen geöffneten Apps wechseln.
  • Win + V: Zwischenablagehistorie anzeigen (nach Aktivierung).
  • Win + L: PC sofort sperren.
  • Win + I: Einstellungen öffnen.
  • Win + Pfeil links/rechts: Fenster an Bildschirmränder andocken.
  • Win + Tab: Überblick über virtuelle Desktops.
  • Ctrl + C / Ctrl + V / Ctrl + X: Kopieren, Einfügen, Ausschneiden.
  • Ctrl + Z: Rückgängig machen.

Diese Auswahl lässt sich leicht merken, weil sie in vielen Programmen gleich funktioniert und nur wenige neue Muster verlangt. Sobald sie sitzt, kannst du bei Bedarf noch Spezialkürzel ergänzen, etwa für Screenshots oder Systemfunktionen.

Wie du Tastenkombinationen Schritt für Schritt in deinen Alltag holst

Der Nutzen von Tastenkürzeln entsteht erst, wenn sie automatisch aus den Fingern kommen. Deshalb ist es sinnvoll, sie in kleinen Etappen in deinen Alltag zu integrieren, statt eine komplette Referenzliste büffeln zu wollen. Mit einem klaren Vorgehen gelingt das deutlich leichter.

Eine einfache Abfolge, mit der du anfangen kannst:

  1. Wähle 3 bis 5 Kürzel aus, die du ab heute gezielt nutzen möchtest (zum Beispiel Win + E, Alt + Tab, Win + D, Win + V, Win + L).
  2. Schreibe sie dir auf einen kleinen Zettel oder Notizzettel an den Monitor.
  3. Immer wenn du eine entsprechende Aktion mit der Maus ausführst, halte kurz inne und nutze stattdessen den Shortcut.
  4. Nach ein paar Tagen entfernst du die schon verinnerlichten Kürzel von der Liste und ergänzt 1 bis 2 neue.

Falls du mit mehreren Personen am gleichen PC arbeitest, lohnt sich ein kurzer Austausch: Wenn alle dieselben Tastenkombinationen kennen, musst du weniger erklären und kannst auf die gleichen Abläufe verweisen.

Fenster steuern: Schnell zwischen Programmen springen und anordnen

Fensterwechsel und -anordnung gehören zu den häufigsten Tätigkeiten in Windows 11. Ein großer Zeitfresser ist es, ständig mit der Maus nach Programmsymbolen zu suchen oder sich durch überlagerte Fenster zu klicken. Tastenkombinationen nehmen hier deutlich Tempo raus.

Anleitung
1Wähle 3 bis 5 Kürzel aus, die du ab heute gezielt nutzen möchtest (zum Beispiel Win + E, Alt + Tab, Win + D, Win + V, Win + L).
2Schreibe sie dir auf einen kleinen Zettel oder Notizzettel an den Monitor.
3Immer wenn du eine entsprechende Aktion mit der Maus ausführst, halte kurz inne und nutze stattdessen den Shortcut.
4Nach ein paar Tagen entfernst du die schon verinnerlichten Kürzel von der Liste und ergänzt 1 bis 2 neue.

Diese Kürzel helfen dir bei der täglichen Fensterorganisation besonders stark:

  • Alt + Tab: Wechselt zwischen den zuletzt verwendeten Fenstern. Beim Gedrückthalten von Alt kannst du mit Tab durch die Apps springen.
  • Win + Tab: Öffnet eine Übersicht aller Fenster und virtuellen Desktops.
  • Win + D: Minimiert alle Fenster, um den Desktop zu zeigen. Nochmal drücken stellt sie wieder her.
  • Win + Pfeil links/rechts: Dockt das aktive Fenster an die linke oder rechte Bildschirmhälfte.
  • Shift + Win + Pfeil rechts/links (bei mehreren Monitoren): Verschiebt ein Fenster auf den nächsten Bildschirm.

Wenn du häufig mit zwei Fenstern nebeneinander arbeitest (zum Beispiel Browser und Word), reichen Win + E, Win + Pfeil links/rechts und Alt + Tab schon aus, um fast alles per Tastatur zu erledigen. Die Maus kommt dann vor allem noch zum eigentlichen Arbeiten im Programm zum Einsatz.

Die Zwischenablage richtig nutzen: Win + V als Geheimwaffe

Windows 11 hat eine erweiterte Zwischenablage, die mehrere Einträge speichert und sowohl Texte als auch Bilder aufnehmen kann. Die normale Kombination Ctrl + V fügt aber immer nur den letzten Eintrag ein. Mit Win + V kannst du dagegen aus der Zwischenablagehistorie auswählen.

Damit Win + V funktioniert, muss die Funktion einmalig aktiviert werden. Das erledigst du direkt beim ersten Aufruf:

  1. Drücke Win + V.
  2. Windows blendet einen Hinweis ein, dass die Zwischenablagehistorie deaktiviert ist.
  3. Klicke auf den Schalter zum Aktivieren oder bestätige den Dialog.
  4. Ab nun speichert Windows mehrere Zwischenablageeinträge, zwischen denen du wählen kannst.

Gerade beim Recherchieren, bei E-Mails oder bei Dokumenten mit vielen Textteilen sparst du dadurch enorm viel Zeit, weil du nicht ständig zum Ursprungsdokument zurückspringen musst. Du kannst verschiedene Textbausteine kopieren und später gezielt einfügen.

Arbeiten auf mehreren Desktops: Win + Tab und Win + Ctrl + D

Virtuelle Desktops in Windows 11 helfen dir, Projekte voneinander zu trennen und den Überblick zu behalten. Ein Desktop kann zum Beispiel für private Dinge, ein anderer für ein bestimmtes Projekt und ein dritter für Kommunikation reserviert sein. Mit Tastenkombinationen wechselst du blitzschnell dazwischen.

Diese Befehle sind dabei besonders wichtig:

  • Win + Tab: Öffnet die Übersicht über alle offenen Fenster und Desktops.
  • Win + Ctrl + D: Erstellt sofort einen neuen virtuellen Desktop.
  • Win + Ctrl + Pfeil links/rechts: Wechselt zwischen den vorhandenen Desktops.
  • Win + Ctrl + F4: Schließt den aktuellen virtuellen Desktop (die Fenster wandern auf den Nachbar-Desktop).

Wenn du zum Beispiel in einem Projekt ständig zwischen Browser, Mail und Teams springst, lohnt sich oft ein eigener Desktop dafür. Dein Standard-Desktop bleibt dann relativ aufgeräumt, und du bist mit wenigen Tastenbewegungen im jeweils passenden Arbeitsumfeld.

System und Einstellungen per Tastatur öffnen

Viele Wege in Windows 11 führen über das Startmenü, das Kontextmenü der Taskleiste oder kleine Symbole im Infobereich. Für häufig genutzte Systembereiche existieren aber fast immer Tastenkombinationen, die denselben Zweck deutlich schneller erfüllen. Dadurch ersparst du dir viele identische Klickwege.

Diese Kürzel sind für den täglichen Systemzugriff besonders nützlich:

  • Win + I: Öffnet die Windows-Einstellungen.
  • Win + A: Zeigt das Schnellaktionsfeld (Schnelleinstellungen) mit Lautstärke, Helligkeit, WLAN und Bluetooth.
  • Win + N: Öffnet die Benachrichtigungszentrale.
  • Win + X: Öffnet das erweiterte Startmenü mit Schnellzugriff auf Geräte-Manager, Datenträgerverwaltung und mehr.
  • Ctrl + Shift + Esc: Startet den Task-Manager ohne Umwege.

Wenn du zum Beispiel regelmäßig WLAN wechselst oder Bluetooth-Geräte verbindest, ist Win + A eine echte Abkürzung. Das spart gerade auf Laptops mit Touchpads viele Bewegungen über den Bildschirmrand.

Schnell reagieren: Sperren, Screenshots und Notfälle

In manchen Situationen zählt jede Sekunde, etwa wenn du den PC sofort sperren oder einen Fehler schnell dokumentieren möchtest. Hier kommen Tastenkombinationen ins Spiel, die weniger oft gebraucht werden, dann aber sehr wertvoll sind.

Diese Befehle solltest du im Hinterkopf haben:

  • Win + L: Sperrt den PC augenblicklich und zeigt den Sperrbildschirm.
  • Win + Shift + S: Startet das Snipping-Tool für einen Screenshot eines Bereichs, Fensters oder Vollbilds.
  • Win + PrtSc: Nimmt einen Vollbild-Screenshot und speichert ihn direkt im Bilder-Ordner unter Screenshots.
  • Alt + F4: Schließt das aktuelle Fenster oder öffnet auf dem Desktop den Herunterfahren-Dialog.
  • Ctrl + Alt + Entf: Öffnet einen Sicherheitsbildschirm mit Optionen für Sperren, Benutzerwechsel und Task-Manager.

Gerade Win + Shift + S in Verbindung mit Win + V wird im Alltag schnell zu einem Werkzeug, mit dem du alles Wichtige dokumentierst: Fehlermeldungen, Rechnungsbestätigungen oder Einstellungen, bevor du sie änderst.

Anwenden im Büroalltag: Vom Klicken zum Tippen

Im Büroalltag kommt es weniger auf exotische Shortcuts an, sondern darauf, dauerhafte Klickgewohnheiten in flüssige Tastaturbewegungen zu verwandeln. Sobald du wiederkehrende Muster erkennst, findest du fast immer einen passenden Befehl mit der Tastatur, der einfach schneller ist.

Ein typisches Szenario ist das Arbeiten mit mehreren Office-Dokumenten, Browser-Tabs und E-Mails:

  • Alt + Tab bringt dich schnell von Word zu Outlook und zurück.
  • Ctrl + F hilft bei der Suche innerhalb von Word-Dokumenten, PDF-Dateien oder Webseiten.
  • Ctrl + S sichert deine Arbeit regelmäßig ab, ohne dass du das Menü öffnen musst.
  • Ctrl + Shift + T stellt geschlossene Browser-Tabs wieder her (in vielen Browsern).

Wenn du diesen Mustern folgst, merkst du meist nach einigen Tagen, dass du die Maus deutlich seltener für Navigationsaufgaben brauchst. Die Maus bleibt dann hauptsächlich für punktgenaues Klicken oder komplexe Aktionen, während die Tastatur das Drumherum übernimmt.

Arbeiten im Homeoffice: Zeit sparen zwischen Meetings und Kommunikation

Homeoffice bedeutet häufig viele Videokonferenzen, Chats und parallele Aufgaben. In dieser Umgebung wirken Tastenkombinationen besonders stark, weil du oft schnell reagieren musst, wenn jemand etwas teilt oder nach einer Information fragt.

Praktisch ist zum Beispiel die Kombination bestimmter Windows-Kürzel mit den Shortcuts deiner Meeting-Software:

  • Mit Win + D oder Alt + Tab kommst du blitzschnell zum benötigten Dokument.
  • Mit Win + Shift + S erstellst du flugs einen Screenshot von einem Diagramm oder einer Folie.
  • Mit Win + E suchst du eine Datei her, die du im Chat teilen möchtest.
  • Mit Win + V fügst du wiederkehrende Textbausteine (z. B. Standardantworten) ein.

Viele Meeting-Programme bieten außerdem eigene Tastenkombinationen, um das Mikrofon zu stummschalten oder die Kamera zu deaktivieren. Es lohnt sich, pro Programm mindestens den Stummschalt-Befehl zu kennen, um störende Geräusche schnell zu verhindern.

Welche Shortcuts Windows 11 von Haus aus mitliefert und wo du sie findest

Windows 11 bringt eine lange Liste an vordefinierten Tastenkombinationen mit, die im System und in vielen Standardprogrammen funktionieren. Du musst sie nicht alle kennen, aber es hilft zu wissen, wie du nachschlagen kannst, wenn du etwas Bestimmtes suchst.

Diese Wege führen dich zu offiziellen und gut gepflegten Übersichten:

  • In den Einstellungen unter Barrierefreiheit und Tastaturoptionen findest du Hinweise zu wichtigen Tastbefehlen.
  • Viele Microsoft-Programme wie Word oder Excel haben integrierte Hilfeseiten zu ihren eigenen Shortcuts.
  • Das Suchfeld im Startmenü liefert bei Eingaben wie „Tastenkombinationen“ oder „Shortcuts“ häufig passende Hilfetexte.

Wenn du einen bestimmten Befehl sehr oft nutzt und dir nicht sicher bist, ob es dafür einen Shortcut gibt, lohnt sich ein kurzer Suchversuch. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es bereits eine Tastenkombination dafür gibt, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar ist.

Eigene Wege: Shortcuts mit Programmen und Symbolleisten kombinieren

Neben den fest eingebauten Tastenkürzeln von Windows 11 gibt es viele Möglichkeiten, eigene Wege zu schaffen, die sich fast wie Shortcuts anfühlen. Das betrifft vor allem Programme, die du ständig nutzt, und Aktionen, die du immer wieder ausführst. Je mehr du davon auf Tastatur- oder Schnellzugriffe legst, desto flüssiger wird dein Arbeitsfluss.

Interessant sind unter anderem diese Möglichkeiten:

  • In vielen Programmen kannst du Befehle an die Symbolleiste für den Schnellzugriff oder die Schnellstartleiste anheften und im Programm selbst Shortcuts vergeben.
  • Im Startmenü angeheftete Apps lassen sich mit der Windows-Taste, Pfeiltasten und Eingabetaste sehr schnell starten.
  • Im Datei-Explorer speicherst du häufig benötigte Ordner in der Schnellzugriff-Ansicht, sodass du sie direkt nach Win + E nur noch einmal anklicken musst.

Wenn du diese Funktionen mit den Systemkürzeln kombinierst, entsteht nach und nach ein persönliches Bedienkonzept, das zu deinem Arbeitsstil passt. Du musst dann nicht mehr jeden Befehl kennen, sondern nur die, die dir tagtäglich wirklich helfen.

Typische Denkfehler bei Tastenkombinationen und wie du sie vermeidest

Viele Nutzer beginnen hoch motiviert mit Tastenkürzeln, geben aber nach kurzer Zeit wieder auf. Oft liegt das nicht daran, dass Shortcuts sich nicht lohnen, sondern daran, wie sie eingeführt werden. Ein paar typische Stolpersteine lassen sich leicht umgehen.

Häufige Denkfehler und bessere Strategien:

  • Zu viele auf einmal: Wer versucht, eine komplette Liste mit zwanzig Befehlen auf einen Schlag zu lernen, wird sie kaum im Alltag anwenden. Besser ist es, sich auf wenige, häufig genutzte Aktionen zu konzentrieren.
  • Falsche Auswahl: Manche lernen exotische Befehle, nutzen sie aber kaum. Hilfreicher sind Shortcuts, die alltägliche Klickwege ersetzen, etwa Explorer öffnen, Fenster andocken oder Programmwechsel.
  • Keine sichtbare Erinnerung: Ohne Notizzettel oder kleine Erinnerung am Monitor geraten neue Tastenkombinationen schnell in Vergessenheit.
  • Ungeduld: Es dauert ein paar Tage, bis ein Shortcut automatisch abgerufen wird. Eine kurze Übergangsphase mit bewusstem Üben ist normal.

Wenn du es schaffst, dauerhaft fünf bis zehn nützliche Tastenkürzel zu verinnerlichen, ist der Effekt auf deine Arbeitsgeschwindigkeit deutlich spürbar. Mehr ist willkommen, aber keine Pflicht.

Wie du dein persönliches Shortcut-Set auswählst

Nicht jede Tastenkombination bringt in jedem Arbeitsalltag gleich viel. Entscheidend ist, welche Aufgaben du am PC besonders häufig erledigst und wo du die meiste Zeit mit Navigieren, Suchen oder Fensterwechseln verbringst. Dort solltest du ansetzen.

Ein pragmatischer Ansatz geht so vor:

  1. Beobachte ein bis zwei Tage lang, welche wiederkehrenden Wege du mit der Maus machst (zum Beispiel Datei-Explorer öffnen, zu bestimmten Ordnern wechseln, Desktop anzeigen, Fenster verschieben).
  2. Suche oder prüfe, ob es für diese Wege bereits Tastenkombinationen gibt.
  3. Wähle daraus eine Handvoll Kürzel, die besonders viele Klicks ersetzen.
  4. Übe diese gezielt und ergänze nach einigen Tagen die nächste Runde.

Dadurch stellst du sicher, dass du nicht an deinem Bedarf vorbeilernst, sondern direkt dort ansetzt, wo Tastenkombinationen im Alltag Wirkung zeigen.

Häufige Fragen zu Tastenkombinationen in Windows 11

Welche Tastenkombination in Windows 11 spart im Alltag am meisten Zeit?

Die Kombination Windows-Taste + E gilt für viele als der stärkste Zeitsparer, weil sie den Datei-Explorer sofort öffnet. Damit entfällt der Umweg über Startmenü, Taskleiste oder Desktop-Symbole und du erreichst deine Dateien ohne Mauswege.

Wie merke ich mir neue Tastenkombinationen dauerhaft?

Wähle wenige wichtige Kombinationen aus und setze dir für ein bis zwei Wochen das Ziel, sie bewusst zu verwenden. Halte dir eine kleine Liste neben die Tastatur und ersetze jeden passenden Mausklick systematisch durch die zugehörige Tastenkombination, bis sie sich automatisch einprägt.

Kann ich Tastenkombinationen in Windows 11 selbst anpassen?

Windows 11 erlaubt das Umlegen vieler Shortcuts nur indirekt, zum Beispiel über Programmoptionen, Symbolleisten oder Verknüpfungen mit eigenen Tastenkürzeln. Für erweiterte Anpassungen kommen Tools wie AutoHotkey oder Makro-Funktionen in Tastaturen infrage, mit denen du Abläufe auf individuelle Tastenkombinationen legen kannst.

Wie finde ich die wichtigsten Shortcuts für ein bestimmtes Programm?

In vielen Programmen erreichst du die Übersicht über die Menüleiste, oft unter Punkten wie Hilfe, Tastenkürzel oder Einstellungen. Außerdem zeigen zahlreiche Anwendungen die zugehörige Kombination direkt im Menü neben dem Befehl an, etwa hinter Einfügen oder Speichern unter.

Lohnen sich Tastenkombinationen auch, wenn ich hauptsächlich mit der Maus arbeite?

Selbst wenn du die Maus bevorzugst, sparst du mit einigen wenigen Shortcuts spürbar Zeit, etwa für Fensterwechsel, Kopieren, Einfügen oder das Öffnen des Explorers. Du musst nicht alles auf die Tastatur verlagern, sondern profitierst bereits, wenn du nur wiederkehrende Standardaktionen auf Tastenkürzel umstellst.

Wie integriere ich Tastenkombinationen sinnvoll in meinen Büroalltag?

Starte mit den Abläufen, die du dutzende Male pro Tag ausführst, zum Beispiel Datei öffnen, Fenster wechseln oder Text bearbeiten. Für diese Aktionen legst du fest, welche Kombination du verwendest und übst sie in echten Arbeitsphasen, bis du sie ohne Nachdenken nutzt.

Gibt es Tastenkombinationen, die ich aus Sicherheitsgründen kennen sollte?

Die Kombination Windows-Taste + L sperrt den Bildschirm sofort, was im Büro und unterwegs sehr wichtig ist. Zusätzlich solltest du Win + Shift + S für schnelle Bildschirmaufnahmen und Strg + Alt + Entf für Notfälle parat haben, etwa wenn ein Programm nicht mehr reagiert.

Wie kann ich Shortcuts nutzen, ohne ständig die Handposition auf der Tastatur zu ändern?

Viele produktive Tastenkombinationen liegen rund um die Strg-, Alt- und Windows-Taste, die du gut mit der linken Hand erreichen kannst, während die rechte auf der Maus bleibt. Wähle bevorzugt Kombinationen, die in deiner natürlichen Schreibposition liegen, damit der Wechsel zwischen Schreiben, Klicken und Auslösen eines Shortcuts möglichst flüssig läuft.

Was mache ich, wenn eine Tastenkombination mit einer anderen Funktion kollidiert?

Prüfe zuerst, ob das betroffene Programm eigene Einstellungen für Tastaturkürzel anbietet und passe die Belegung dort an. Falls sich die Kollision nicht auflösen lässt, weiche auf eine alternative Kombination aus oder nutze ein Makro-Tool, das bestimmte Shortcuts nur in ausgewählten Anwendungen ausführt.

Wie erkenne ich, ob sich das Lernen weiterer Shortcuts für mich noch lohnt?

Beobachte, bei welchen Abläufen du noch häufig durch Menüs klickst oder mehrere Fenster mit der Maus suchst. Wenn du für wiederkehrende Aufgaben weiterhin mehrere Sekunden brauchst, kannst du mit einem passenden Tastenkürzel pro Vorgang Zeit einsparen, was sich bei hoher Wiederholung deutlich summiert.

Welche Rolle spielt die Tastaturhardware beim Nutzen von Shortcuts?

Eine Tastatur mit guter Ergonomie, klaren Tastenwegen und eventuell zusätzlichen Makrotasten erleichtert dir den intensiven Einsatz von Tastenkombinationen. Auch eine gut erkennbare Beschriftung und eine sinnvolle Belegung der Funktionstasten tragen dazu bei, dass du Kombinationen schneller ausführst und langfristig angenehmer arbeitest.

Fazit

Ein kleines Set gezielt eingesetzter Tastenkombinationen bringt in Windows 11 spürbare Zeitvorteile und macht Abläufe flüssiger. Entscheidend ist, dass du dir einige zentrale Shortcuts konsequent angewöhnst und sie fest in deinen Arbeitsstil einbindest. Mit der Zeit entsteht daraus ein persönlicher Werkzeugkasten, der Mausklicks ersetzt und deine tägliche Arbeit deutlich beschleunigt.

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