USB-Selektives Energiesparen prüfen: Warum Maus, Tastatur oder SSD ausfallen

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 17. August 2026, zuletzt aktualisiert: 17. August 2026

Woran du das Verhalten zuerst erkennst

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde ganz oder teilweise mithilfe generativer KI erstellt. Das Titelbild stammt entweder aus eigener KI-gestützter Erstellung oder aus einer lizenzierten Bildquelle.

Fällt eine USB-Maus, eine Tastatur oder eine externe SSD immer wieder kurz aus, steckt häufig eine Energiesparfunktion hinter dem Problem. Der Rechner trennt dann einzelne USB-Ports oder Geräte nach einer Zeit der Inaktivität, obwohl das angeschlossene Gerät eigentlich weiter verfügbar bleiben soll. Prüfe zuerst, ob die Ausfälle vor allem nach Leerlauf, nach dem Aufwachen aus dem Standby oder nur an bestimmten Anschlüssen auftreten. Genau diese Muster entscheiden, ob du bei der Windows-Energieverwaltung, beim USB-Controller, beim Treiber oder beim Gerät selbst ansetzen solltest.

Am schnellsten kommst du voran, wenn du zwei Ebenen voneinander trennst: die Einstellung für den USB-Energiezustand von Windows und die Sparfunktionen einzelner Geräte im Geräte-Manager. Bei Mäusen und Tastaturen ist oft die selektive Abschaltung des USB-Controllers beteiligt. Bei SSDs und anderen Massenspeichern können zusätzlich Energiesparmodi des Gehäuses, des Controllers oder der Firmware hineinspielen. Der wichtigste erste Schritt ist deshalb nicht das pauschale Deaktivieren aller Stromsparfunktionen, sondern eine saubere Prüfung, welche Komponente das Abschalten auslöst.

Wenn nur ein einzelnes Gerät betroffen ist, lohnt sich außerdem ein Blick auf den Anschluss selbst. Front-Ports, Hubs, lange Kabel und schlecht versorgte Gehäuse verstärken jeden Energiesparfehler. Hängt dieselbe Maus am hinteren Mainboard-Port stabiler als am Hub, ist die Ursache meist nicht die Maus, sondern die Spannungsversorgung oder die Windows-seitige Portsteuerung. Solche Unterschiede solltest du vor jeder tieferen Änderung festhalten, damit du die Wirkung später sauber kontrollieren kannst.

Welche Ursachen hinter dem USB-Abschalten stecken können

Die selektive USB-Energieverwaltung ist ein Mechanismus, mit dem Windows einzelne USB-Verbindungen schlafen legt, um Strom zu sparen. Das ist im Normalfall unproblematisch, kann aber bei Geräten mit empfindlicher Wiederaktivierung zu Aussetzern führen. Besonders häufig fällt das bei Funkempfängern, älteren Tastaturen, Mäusen mit geringer Polling-Toleranz und externen SSDs auf, die bei kurzer Unterbrechung den Datenträgerzugriff verlieren.

Neben Windows kommen drei weitere Gruppen als Auslöser infrage. Erstens können Treiber des Chipsatzes oder des USB-Controllers fehlerhaft reagieren. Zweitens können Geräte im Geräte-Manager mit der Option versehen sein, den Computer zum Energiesparen das Ausschalten zu erlauben. Drittens können BIOS- oder UEFI-Einstellungen, etwa zu ErP, USB-Standby oder Wake-Funktionen, den Strom an den Ports bereits vor Windows beeinflussen. Für eine belastbare Diagnose musst du daher immer prüfen, ob das Problem nur im Betriebssystem sichtbar wird oder schon vor dem Start von Windows beginnt.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Art des Fehlers. Wenn Maus und Tastatur gleichzeitig ausfallen, ist der gemeinsame Nenner meistens der USB-Controller, der Hub oder eine Gruppenrichtlinie zur Energieverwaltung. Wenn nur eine SSD verschwindet, die Eingabegeräte aber weiter funktionieren, liegt der Schwerpunkt eher auf dem Datenträgergehäuse, dem Kabel, dem Port oder der Energiesparlogik des Massenspeichergeräts. Diese Unterscheidung spart Zeit und verhindert, dass du unnötig an den falschen Stellen änderst.

Die Windows-Einstellung für selektives USB-Energiesparen finden und ändern

Der direkte Weg führt über die Energieoptionen von Windows. Dort lässt sich festlegen, ob das System USB-Ports selektiv in den Ruhezustand schicken darf. Die Bezeichnung kann je nach Windows-Version und Energiesparplan leicht variieren, der Weg bleibt aber ähnlich. Wichtig ist, dass du zuerst den aktiven Energiesparplan prüfst, nicht irgendeinen anderen Plan, der möglicherweise gar nicht aktiv genutzt wird.

  1. Öffne die Systemsteuerung und gehe zu den Energieoptionen.
  2. Wähle beim aktiven Energiesparplan die erweiterten Einstellungen.
  3. Suche im Abschnitt mit den USB-Einstellungen nach der selektiven USB-Energieeinsparung.
  4. Setze die Funktion testweise auf Deaktiviert.
  5. Übernimm die Änderung und starte den Rechner anschließend neu.

Nach dem Neustart solltest du dieselbe Alltagssituation erneut testen, in der das Problem zuvor auftrat. Lässt du den Rechner einige Minuten im Leerlauf und bewegst danach Maus oder Tastatur, solltest du keine Unterbrechung mehr bemerken. Bei einer SSD musst du zusätzlich einen realen Zugriff testen, etwa das Öffnen eines größeren Ordners oder das Kopieren einer Datei. Erst wenn die Störung danach verschwindet, weißt du, dass die Energieeinstellung tatsächlich den entscheidenden Anteil hatte.

Falls der Menüpunkt nicht vorhanden ist, kann das mehrere Gründe haben. Manche Systeme blenden ihn durch den gewählten Energiesparplan aus, andere Systeme steuern USB-Sparoptionen eher über den Geräte-Manager oder über Hersteller-Tools. In diesem Fall lohnt sich der zweite Prüfweg, weil Windows die Funktion nicht auf jeder Oberfläche an derselben Stelle anbietet.

Energiesparmechanismen richtig einordnen

Selektives USB-Energiesparen steuert, ob Windows einzelne USB-Ports oder angeschlossene Geräte im Leerlauf gezielt abschaltet. Das spart Strom, soll Akkulaufzeiten verlängern und unnötige Aktivität reduzieren. In der Praxis führt genau diese Abschaltlogik aber dazu, dass Eingabegeräte kurzzeitig nicht mehr reagieren oder ein Laufwerk plötzlich verschwindet.

Anleitung
1Öffne die Systemsteuerung und gehe zu den Energieoptionen.
2Wähle beim aktiven Energiesparplan die erweiterten Einstellungen.
3Suche im Abschnitt mit den USB-Einstellungen nach der selektiven USB-Energieeinsparung.
4Setze die Funktion testweise auf Deaktiviert.
5Übernimm die Änderung und starte den Rechner anschließend neu.

Wichtig ist die Abgrenzung: Nicht jedes Aussetzverhalten hat denselben Ursprung. Eine Maus kann über einen überlasteten Hub versorgt werden, eine Tastatur kann durch einen Treiberwechsel kurz neu initialisieren, und eine SSD kann wegen Schlafzustand, USB-Brücke oder Portproblem nicht sofort wieder auftauchen. Deshalb lohnt es sich, die gesamte Kette zu prüfen: Windows-Einstellung, Treiber, Energieverwaltung, Anschlussart und Hardwarezustand.

So gehst du beim Prüfen systematisch vor

Beginne immer mit dem Gerät, das ausfällt, und arbeite dich dann durch die wahrscheinlichen Ursachen. So vermeidest du, dass du mehrere Einstellungen auf Verdacht änderst und die eigentliche Ursache unklar bleibt.

  1. Trenne das betroffene Gerät und verbinde es erneut mit einem anderen USB-Port.
  2. Teste nach Möglichkeit direkt am Rechner und nicht über einen Hub oder Monitor-USB-Anschluss.
  3. Prüfe in Windows die Energieoptionen für USB sowie den Gerätemanager.
  4. Vergleiche, ob das Verhalten bei Netzbetrieb und Akkubetrieb gleich ist.
  5. Führe einen Neustart durch, nachdem du Änderungen vorgenommen hast.

Diese Reihenfolge hilft besonders, weil selektives USB-Energiesparen oft nur einen Teil des Problems erklärt. Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen, etwa ein aggressiver Energiesparplan und ein Gerät, das auf dem Grenzbereich der Stromversorgung läuft.

Gerätemanager prüfen und USB-Controller neu bewerten

Im Gerätemanager findest du nicht nur die angeschlossene Hardware, sondern auch die Verwaltung der USB-Controller. Dort lässt sich erkennen, ob Windows das Gerät sauber erkennt oder ob Einträge mit Warnsymbolen vorhanden sind. Achte besonders auf USB-Root-Hubs, generische USB-Hubs, Hostcontroller und Einträge unter „Mäuse und andere Zeigegeräte“, „Tastaturen“ oder „Laufwerke“.

Gehe dabei Schritt für Schritt vor:

  • Öffne den Gerätemanager über das Startmenü oder die Systemsuche.
  • Klappe „USB-Controller“ auf und prüfe alle Einträge auf Fehlermeldungen.
  • Öffne die Eigenschaften eines USB-Root-Hubs oder generischen Hubs.
  • Wechsle zum Reiter für die Energieverwaltung.
  • Entferne die Option, dass der Computer das Gerät ausschalten darf, falls sie aktiviert ist.

Bei mehreren Hubs solltest du die Kontrolle nicht nur bei einem Eintrag durchführen. Manche Systeme verteilen interne und externe Anschlüsse auf unterschiedliche Controller, und genau dort kann sich das Verhalten unterscheiden. Gerade bei Dockingstationen oder Monitoren mit USB-Hub sind mehrere Ebenen beteiligt.

USB-Root-Hubs und Controller sauber zurücksetzen

Bleibt ein Gerät weiterhin unzuverlässig, kann ein Zurücksetzen der betroffenen USB-Komponenten helfen. Das ist besonders sinnvoll, wenn Windows nach einem Update oder einem Energiesparereignis die USB-Verwaltung nicht mehr sauber aufbaut. Dabei werden die Controller nicht entfernt, sondern beim nächsten Start neu eingerichtet.

So gehst du vor:

  1. Trenne externe USB-Geräte, die nicht zwingend gebraucht werden.
  2. Öffne den Gerätemanager.
  3. Deinstalliere nacheinander auffällige USB-Hub-Einträge oder Root-Hubs.
  4. Starte den Rechner neu, damit Windows die Treiber neu lädt.
  5. Verbinde die Geräte anschließend wieder einzeln.

Diese Methode eignet sich vor allem, wenn Maus und Tastatur gemeinsam Probleme machen oder die SSD nur sporadisch erscheint. Durch das erneute Initialisieren wird die USB-Verwaltung oft stabiler, ohne dass du andere Systemeinstellungen anpassen musst.

Spannungsversorgung und Portwahl nicht unterschätzen

Ein häufiger Auslöser liegt nicht in Windows allein, sondern in der Stromversorgung des jeweiligen Anschlusses. Front-Ports, Hubs, Verlängerungen oder Ports an Bildschirmen liefern nicht immer dieselbe Stabilität wie direkte Anschlüsse am Mainboard. Bei SSDs mit Gehäuse und Controllerchip kann ein kurzer Spannungseinbruch bereits reichen, damit das Laufwerk verschwindet.

Beachte diese Punkte:

  • Nutze nach Möglichkeit rückseitige USB-Ports am Rechner.
  • Vermeide passive Hubs bei Geräten mit höherem Strombedarf.
  • Prüfe, ob mehrere Geräte am selben Hub hängen.
  • Teste bei einer SSD ein anderes Kabel mit sauberem Sitz.
  • Wenn vorhanden, verwende ein Gehäuse mit eigener Stromversorgung.

Bei Mäusen und Tastaturen fällt eine schwache Stromversorgung meist durch kurzzeitige Aussetzer, unvollständige Reaktivierung oder verzögerte Eingaben auf. Bei Speichermedien sind eher Verbindungsabbrüche, verschwundene Laufwerksbuchstaben oder ein Abkoppeln beim Aufwachen aus dem Standby typisch.

Treiber, Chipsatz und Firmware aufeinander abstimmen

USB-Verhalten wird nicht nur von Windows gesteuert, sondern auch von Chipsatztreibern, Firmware des Mainboards und der Gerätesoftware selbst. Gerade nach größeren Updates kann es vorkommen, dass ältere Treiber mit der neuen Energieverwaltung nicht ideal zusammenspielen. Deshalb solltest du neben der Windows-Einstellung auch die Systemtreiber prüfen.

Hilfreich ist folgende Reihenfolge:

  • Installiere aktuelle Chipsatztreiber vom Geräte- oder Mainboardhersteller.
  • Prüfe, ob es BIOS- oder UEFI-Updates mit USB-Verbesserungen gibt.
  • Aktualisiere die Firmware von externen SSD-Gehäusen, falls der Hersteller das anbietet.
  • Entferne veraltete Zusatzsoftware für USB-Docks oder Eingabegeräte testweise.

Ein aktueller Treiber ersetzt nicht jede Energiespareinstellung, kann aber dafür sorgen, dass das Abschalten und erneute Aktivieren eines Ports sauberer abläuft. Das ist besonders wichtig, wenn Geräte nach dem Standby nicht mehr korrekt zurückkehren.

Windows-Energieplan im Ganzen betrachten

Die selektive Abschaltung ist nur eine von mehreren Stromsparfunktionen. Je nach Energieplan kann Windows zusätzlich USB-Ruhestände, Festplattenabschaltung, PCI-Express-Stromsparmodi oder Ruhezustandsoptionen aktivieren. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel, bei dem USB-Geräte nicht isoliert betrachtet werden dürfen.

Öffne daher die erweiterten Energieeinstellungen und prüfe neben dem USB-Verhalten auch:

  • Bildschirm- und Standby-Zeiten
  • Festplattenabschaltung
  • PCI-Express-Verbindungszustand
  • Prozessor-Energiesparmodi
  • Schnellstart nach dem Herunterfahren

Gerade der Schnellstart kann bei manchen Systemen dazu führen, dass sich USB-Geräte nach dem Herunterfahren anders verhalten als nach einem normalen Neustart. Ein vollständiger Neustart ist deshalb zum Testen oft aussagekräftiger als bloßes Ausschalten und Einschalten.

Besonderheiten bei Maus und Tastatur

Eingabegeräte benötigen nur wenig Strom, werden aber oft über denselben Hub wie andere Komponenten versorgt. Fällt eine Maus aus, ist nicht immer das Gerät selbst defekt. Häufig ist der Port in einen Schlafzustand gewechselt, aus dem er nicht zuverlässig zurückkommt. Tastaturen reagieren ähnlich, vor allem wenn zusätzliche Funktionen wie Beleuchtung, Makrotasten oder USB-Passthrough genutzt werden.

Für diese Geräte lohnt sich ein zweistufiger Test:

  1. Verbinde die Maus oder Tastatur direkt mit einem anderen Port.
  2. Schalte testweise alle Zusatztreiber oder Herstellerprogramme ab.
  3. Prüfe danach, ob das Gerät auch nach Sperren, Standby und Aufwecken stabil bleibt.

Wenn die Eingabe nur an bestimmten Ports ausfällt, ist das ein deutlicher Hinweis auf die Portverwaltung oder die Stromsparlogik des Hubs. Bleibt das Verhalten dagegen an jedem Anschluss gleich, liegt die Ursache eher bei Treiber, Firmware oder dem Gerät selbst.

Besonderheiten bei externen SSDs

Bei externen SSDs zeigen sich Probleme oft erst unter Last oder beim Wechsel in den Leerlauf. Manche Laufwerke werden nach kurzer Inaktivität getrennt, obwohl die Daten noch im Hintergrund gepuffert werden. Andere melden sich nach dem Aufwecken neu an, wodurch Laufwerksbuchstaben wechseln oder Dateien nicht sofort erreichbar sind.

Hier solltest du zusätzlich prüfen:

  • ob das USB-Gehäuse UASP unterstützt und stabil arbeitet
  • ob das Kabel für Datenübertragung und nicht nur für Laden ausgelegt ist
  • ob das Dateisystem sauber ausgehängt wird
  • ob Windows den Datenträger im Energiesparmodus abschaltet

Bei SSDs ist es sinnvoll, vor dem Test die Ereignisanzeige zu prüfen. Dort tauchen oft Hinweise auf Zurücksetzungen des Geräts, I/O-Fehler oder Verbindungsabbrüche auf. Solche Einträge helfen dabei, zwischen einem USB-Stromsparproblem und einem Medienfehler zu unterscheiden.

Nach dem Aufwachen aus Standby oder Ruhezustand testen

Viele Probleme zeigen sich nicht im normalen Betrieb, sondern erst nach dem Wechsel in Standby, Ruhezustand oder nach längerer Inaktivität. Deshalb sollte jeder Test mehrere Aufwachzyklen enthalten. Nur so lässt sich erkennen, ob das Gerät langfristig stabil bleibt.

Ein brauchbarer Testablauf sieht so aus:

  1. Gerät anschließen und einen Moment normal nutzen.
  2. Den Rechner in den Standby versetzen.
  3. System wieder aufwecken und die Funktion prüfen.
  4. Denselben Ablauf mit einem Neustart wiederholen.
  5. Abschließend mit einem anderen USB-Port gegenprüfen.

Zeigt sich das Problem nur nach dem Aufwachen, ist die Ursache häufig im Zusammenspiel aus Energieverwaltung, Treiber und Portzustand zu finden. Dann reicht eine einzelne Einstellung selten aus, sondern mehrere Ebenen müssen zusammenpassen.

Gezielt eingrenzen statt blind alles abschalten

Es ist verlockend, sämtliche Energiesparfunktionen abzuschalten. Das löst manches Problem, kann aber unnötig Strom verbrauchen oder auf Notebooks die Laufzeit verkürzen. Besser ist es, selektiv vorzugehen und nur die Stellen zu ändern, die tatsächlich betroffen sind.

Das bedeutet in der Praxis:

  • Nur die betroffenen Hubs und Controller anpassen.
  • Den Energieplan nicht pauschal auf Dauerleistung setzen.
  • Externe Geräte einzeln testen, statt die gesamte USB-Verwaltung zu verändern.
  • Änderungen dokumentieren, damit du den Auslöser später wiederfindest.

So bleibt das System sparsam, ohne dass Maus, Tastatur oder Laufwerk unnötig getrennt werden. Die beste Einstellung ist meist nicht die radikalste, sondern diejenige, die das betroffene Gerät zuverlässig versorgt und gleichzeitig die übrige Hardware unberührt lässt.

Was nach einer Änderung sinnvoll zu kontrollieren ist

Nach jeder Anpassung solltest du prüfen, ob das Gerät im Leerlauf, beim Sperren und nach dem Aufwecken stabil bleibt. Beobachte außerdem, ob das Gerät an demselben Anschluss weiterhin korrekt erkannt wird oder ob Windows es jedes Mal neu initialisieren muss. Gerade bei SSDs ist ein stabiler Laufwerksbuchstabe ein gutes Zeichen.

Hilfreiche Kontrollpunkte sind:

  • Geräteerkennung direkt nach dem Start
  • Reaktion nach Standby und Ruhezustand
  • Stabilität an verschiedenen USB-Ports
  • Verhalten ohne Hub und mit Hub
  • Einträge in Ereignisanzeige und Gerätemanager

Wenn nach mehreren Prüfungen nur ein bestimmter Port Probleme macht, ist der Anschluss selbst verdächtig. Dann lohnt sich ein dauerhafter Wechsel auf einen anderen Port oder eine Instandsetzung der Hardware.

Häufige Fragen zum selektiven USB-Energiesparen

Wie prüfe ich zuerst, ob wirklich das selektive USB-Energiesparen die Ausfälle von Maus oder Tastatur verursacht?

Teste das Verhalten immer in derselben Situation, in der der Fehler sonst auftritt: nach Leerlauf, nach dem Standby oder beim Wechsel des USB-Ports. Wenn die Geräte nach dem Deaktivieren der selektiven USB-Energieeinsparung stabil bleiben, ist das ein starker Hinweis auf die Energieverwaltung als Ursache. Bleibt das Problem bestehen, solltest du als Nächstes Treiber, Port, Hub oder das Gerät selbst prüfen.

Was mache ich, wenn der Menüpunkt für die selektive USB-Energieeinsparung in den Energieoptionen fehlt?

Dann ist die Funktion auf deinem System oft nicht direkt in dieser Ansicht sichtbar oder wird durch den aktuellen Energiesparplan nicht angezeigt. Prüfe zuerst, ob du wirklich den aktiven Plan bearbeitest, und kontrolliere danach den Geräte-Manager für Sparoptionen an USB-Controllern und betroffenen Geräten. Wenn dort ebenfalls keine passenden Einstellungen auftauchen, liegt der Schwerpunkt eher auf Treiber, Firmware oder einer herstellerspezifischen Energieverwaltung.

Warum fällt nur die externe SSD aus, während Maus und Tastatur weiter funktionieren?

Dann ist die Ursache häufig nicht die allgemeine USB-Versorgung, sondern die Kombination aus Gehäuse, Kabel, Port und Energiesparverhalten des Massenspeichers. Teste die SSD an einem anderen direkten Port ohne Hub und achte darauf, ob der Datenträger nach kurzer Inaktivität verschwindet oder nur unter Last aussetzt. Wenn das Verhalten nur bei der SSD auftritt, ist die Diagnose enger auf das Laufwerksgehäuse oder den Controller einzugrenzen.

Ist es sinnvoll, die selektive USB-Energieeinsparung dauerhaft zu deaktivieren?

Für die Fehlersuche ja, für den Dauerbetrieb nur dann, wenn der Rechner sonst zuverlässig läuft und du die Nebenwirkung akzeptierst. Die Deaktivierung kann Aussetzer beseitigen, nimmt Windows aber eine Stromsparfunktion, die auf manchen Geräten gewollt ist. Wenn du nach dem Test wieder zurückstellen möchtest, aktiviere die Einstellung erneut und prüfe danach, ob die Störung wiederkehrt.

Woran erkenne ich, ob ein USB-Controller, ein Hub oder der Port selbst die eigentliche Ursache ist?

Wenn mehrere Geräte am selben Anschluss oder über denselben Hub gleichzeitig betroffen sind, spricht das eher für den Controller, den Hub oder die Stromversorgung. Bleibt nur ein einzelnes Gerät auffällig, ist ein Defekt des Geräts, des Kabels oder des Gehäuses wahrscheinlicher. Ein Wechsel auf einen hinteren Mainboard-Port ist deshalb ein guter Vergleich, weil du damit die Portkette deutlich vereinfachst.

Spielt es einen Unterschied, ob ich ein lokales Konto, ein Microsoft-Konto oder einen Firmen-PC verwende?

Ja, weil verwaltete Geräte Einstellungen teilweise durch Richtlinien oder Herstellerverwaltungswerkzeuge überschreiben können. Bei einem privaten System kannst du die Energieoptionen meist direkt prüfen und ändern, bei einem Firmen-PC sollte die IT die Freigabe für tiefere Änderungen geben. Wenn eine Einstellung nach dem Übernehmen sofort wieder zurückspringt, ist das ein Hinweis auf Verwaltung oder automatische Vorgaben.

Was ist nach der Änderung der beste Erfolgstest für Maus, Tastatur und SSD?

Teste nicht nur, ob das Gerät kurz wieder reagiert, sondern ob es auch nach Leerlauf, Ruhezustand oder erneutem Anstecken stabil bleibt. Bei Maus und Tastatur ist eine längere Bedienung ohne Aussetzer entscheidend, bei einer SSD zusätzlich ein realer Datei- oder Ordnerzugriff. Erst wenn das Problem in der typischen Fehlersituation nicht mehr auftritt, gilt die Änderung als erfolgreich.

Checkliste
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