Microsoft Windows SMS-Routerdienst: SMS-Funktionen am PC einordnen

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 15. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 15. Juni 2026

Auf manchen Windows-Rechnern taucht ein SMS-bezogener Routerdienst auf, der Fragen zur Funktion, zum Nutzen und zur Sicherheit aufwirft. Der Eintrag ist meist mit Mobilfunk, Telefonie oder Begleitsoftware eines Herstellers verknüpft. Wer ihn im System sieht, möchte oft klären, ob er benötigt wird, ob er deaktiviert werden kann und welche Einstellungen dafür zuständig sind.

Damit sich der Dienst sauber bewerten lässt, hilft ein Blick auf den Zusammenhang. Auf dem PC steuert Windows selbst keine klassische SMS-Versendung über das Mobilfunknetz. Stattdessen stammen solche Funktionen häufig von einer Smartphone-Kopplung, einer Modemsoftware oder einer Herstellerlösung für Daten- und Nachrichtenweitergabe. Genau dort liegt auch der Ansatz für die technische Einordnung.

Wozu ein SMS-Routerdienst verwendet wird

Ein Routerdienst dieser Art vermittelt Nachrichten zwischen einem Mobilgerät, einem USB-Modem oder einer Netzwerkkomponente und der Windows-Oberfläche. Das Ziel ist meist, Textnachrichten anzuzeigen, zu senden oder an eine andere Anwendung weiterzureichen. In Unternehmensumgebungen kann ein solcher Dienst außerdem für Authentifizierung, Alarmmeldungen oder die Anbindung älterer Kommunikationslösungen relevant sein.

Je nach Softwarepaket übernimmt der Dienst eine von mehreren Aufgaben:

  • Weitergabe von SMS an eine Desktop-Anwendung
  • Synchronisation zwischen Smartphone und PC
  • Steuerung eines mobilen Datengeräts mit SMS-Funktion
  • Anbindung an einen Hersteller-Client für Telefonie und Nachrichten

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer echten Windows-Komponente und einer Zusatzsoftware. Der Name kann technisch wirken, ohne direkt zum Kernsystem zu gehören. Deshalb lohnt sich die Prüfung über Speicherort, Herausgeber und Startart.

Den Eintrag im System sauber prüfen

Bevor Änderungen vorgenommen werden, sollte der Dienst eindeutig identifiziert werden. Das geht über die Windows-Dienstverwaltung, den Task-Manager und die Dateieigenschaften der zugehörigen Datei. So lässt sich feststellen, ob der Prozess zu Microsoft, einem Gerätehersteller oder einem Fremdanbieter gehört.

  1. Öffnen Sie die Dienste-Verwaltung mit Win + R und dem Befehl services.msc.
  2. Suchen Sie nach dem Namen des Dienstes oder nach ähnlich klingenden Einträgen mit SMS-, Router- oder Modembezug.
  3. Öffnen Sie die Eigenschaften und lesen Sie den Pfad zur EXE-Datei aus.
  4. Prüfen Sie die Registerkarten Allgemein und Anmelden auf Herausgeber, Konten und Starttyp.
  5. Kontrollieren Sie bei Bedarf die Signatur der Datei über die Dateieigenschaften im Explorer.

Ist der Pfad in einem Herstellerordner abgelegt, spricht das meist für eine Begleitkomponente eines Geräts oder Programms. Liegt die Datei in einem ungewöhnlichen Verzeichnis oder besitzt keine nachvollziehbare Signatur, ist Vorsicht angebracht.

Erkennen, ob die Funktion wirklich gebraucht wird

Die praktische Relevanz hängt davon ab, wie der PC genutzt wird. Wer keine SMS über gekoppelte Mobilgeräte sendet, kein LTE-Modem verwendet und keine Unternehmenssoftware mit Nachrichtenrouting betreibt, braucht den Dienst häufig nicht dauerhaft. Anders sieht es aus, wenn Telefonie, Zwei-Faktor-Verfahren oder ein Mobilfunkadapter darauf angewiesen sind.

Ein schneller Abgleich hilft bei der Entscheidung:

  • Ist ein Smartphone per Hersteller-App verbunden?
  • Wird ein USB- oder PCIe-Mobilfunkmodem verwendet?
  • Nutzen andere Programme den Dienst für Benachrichtigungen?
  • Gibt es Funktionen, die ohne ihn nicht mehr starten?

Bleibt jede Frage mit Nein beantwortet, kann der Eintrag in vielen Fällen beendet oder auf manuell gestellt werden. Danach sollte das Verhalten des Systems beobachtet werden, damit keine Nebenwirkung übersehen wird.

Dienst deaktivieren oder Startverhalten ändern

Die sicherste Änderung erfolgt nicht über das Löschen, sondern über den Starttyp. So bleibt die Komponente bei Bedarf verfügbar, startet aber nicht mehr automatisch mit Windows. Dieser Weg eignet sich besonders dann, wenn zunächst getestet werden soll, ob das System auch ohne den Dienst stabil läuft.

Anleitung
1Öffnen Sie die Dienste-Verwaltung mit Win + R und dem Befehl services.msc.
2Suchen Sie nach dem Namen des Dienstes oder nach ähnlich klingenden Einträgen mit SMS-, Router- oder Modembezug.
3Öffnen Sie die Eigenschaften und lesen Sie den Pfad zur EXE-Datei aus.
4Prüfen Sie die Registerkarten Allgemein und Anmelden auf Herausgeber, Konten und Starttyp.
5Kontrollieren Sie bei Bedarf die Signatur der Datei über die Dateieigenschaften im Explorer.

  1. Öffnen Sie die Dienste-Verwaltung.
  2. Wählen Sie den betreffenden Eintrag aus.
  3. Öffnen Sie die Eigenschaften.
  4. Stellen Sie den Starttyp auf Manuell oder Deaktiviert.
  5. Beenden Sie den laufenden Dienst, falls die Schaltfläche aktiv ist.
  6. Starten Sie den PC neu und prüfen Sie, ob verbundene Programme weiterhin funktionieren.

Bei Geräten mit eigener Verwaltungssoftware kann zusätzlich ein Autostart-Eintrag vorhanden sein. Dann reicht der Dienst allein nicht aus. In diesem Fall gehört die Kontrolle auch in den Task-Manager unter Autostart oder in die Einstellungen der jeweiligen Herstelleranwendung.

Typische Nebenwirkungen nach Änderungen

Nach dem Abschalten kann es vorkommen, dass SMS-Anzeige, Nachrichtensynchronisation oder eine gekoppelte Telefonfunktion nicht mehr verfügbar sind. Auch Synchronisationsfehler in Begleit-Apps gehören zu den häufigen Folgen. Das ist kein Zeichen für einen Defekt, sondern ein Hinweis darauf, dass die Komponente tatsächlich genutzt wurde.

Kommt es zu Problemen, hilft eine Rücksetzung auf den vorherigen Zustand. Stellen Sie den Starttyp wieder auf Automatisch oder Manuell und aktivieren Sie die zugehörige App erneut. Läuft die Funktion danach wieder, war der Zusammenhang eindeutig.

Systemstart, Aufgabenplanung und Herstellersoftware prüfen

Ein SMS-bezogener Routerdienst startet nicht immer allein über die Dienstverwaltung. Manche Lösungen hinterlegen zusätzliche Aufgaben im Aufgabenplaner oder Einträge im Autostart. Deshalb sollte die Prüfung über mehrere Stellen erfolgen, damit kein zweiter Startpfad aktiv bleibt.

  • Task-Manager: Autostart-Einträge prüfen und unerwünschte Begleitsoftware abschalten.
  • Aufgabenplanung: Nach Herstelleraufgaben mit Mobilfunk-, Sync- oder Nachrichtenzweck suchen.
  • Apps und Features: Nicht benötigte Kommunikationssoftware deinstallieren.
  • Dienste: Verwandte Einträge mit ähnlichem Namen kontrollieren.

Gerade bei vorinstallierten Herstellersuiten lohnt sich ein vollständiger Blick. Dort sind Routerdienste oft nur ein Teil eines größeren Pakets, das weitere Hintergrundprozesse mitbringt.

Störungen eingrenzen, ohne das System unnötig zu belasten

Falls der Rechner langsam reagiert oder die Nachrichtenfunktion unzuverlässig arbeitet, sollte die Ursache systematisch eingegrenzt werden. Sinnvoll ist ein kurzer Test mit sauberem Neustart, anschließendem Umschalten des Dienstes und einer Kontrolle der verbundenen Software. So lässt sich feststellen, ob der Fehler von der Komponente selbst, von einer App oder von einer Geräteverbindung ausgeht.

Ein praktikabler Ablauf sieht so aus:

  1. PC neu starten und nur die benötigten Programme öffnen.
  2. Dienst einmal testweise deaktivieren und Systemverhalten beobachten.
  3. Falls Probleme auftreten, den Dienst wieder aktivieren.
  4. Herstelleranwendung aktualisieren oder reparieren.
  5. Treiber für Modem, Smartphone-Anbindung oder Funkgerät erneuern.

Diese Vorgehensweise reduziert unnötige Änderungen und zeigt schnell, an welcher Stelle die Funktion hakt. Bei Zweifeln an der Herkunft der Datei ist außerdem ein Virenscan mit Microsoft Defender oder einem vertrauenswürdigen Zweitwerkzeug sinnvoll.

Wann eine Deinstallation sinnvoller ist

Ist die Komponente Teil einer nicht mehr genutzten Software, reicht das Abschalten oft nicht aus. Dann sollte das komplette Paket entfernt werden, damit keine Reste im Autostart, in Diensten oder in geplanten Aufgaben zurückbleiben. Danach empfiehlt sich ein Neustart und eine Nachkontrolle der verbliebenen Einträge.

Besonders bei älteren Modemlösungen oder herstellerspezifischen Tools ist eine saubere Deinstallation häufig die bessere Wahl. Das reduziert Hintergrundlast und verhindert, dass veraltete Kommunikationsbausteine weiter im System bleiben.

Wer die Funktion nur für seltene Anwendungsfälle benötigt, kann den Dienst auch manuell lassen und erst bei Bedarf starten. So bleibt die Konfiguration übersichtlich und gleichzeitig flexibel.

Treiber, Gerätebindung und unterstützte Schnittstellen

Ein SMS-Routerdienst unter Windows arbeitet selten allein. Meist hängt er an einem Mobilfunkmodem, einem internen LTE- oder 5G-Modul, einer Dockingstation mit SIM-Funktion oder an Software eines Herstellers, die Nachrichten vom PC aus an das Gerät weiterreicht. Für die Einordnung ist deshalb wichtig, welche Schnittstelle tatsächlich angesprochen wird und ob der passende Treiber geladen ist.

Öffnen Sie zunächst den Geräte-Manager und prüfen Sie, ob das verwendete Funkmodul ohne Warnsymbol angezeigt wird. Achten Sie dabei auf Einträge unter Modems, Netzwerkadapter, Ports (COM & LPT) und Mobile Geräte. Viele SMS-Funktionen nutzen kein klassisches Telefonprogramm, sondern senden Kommandos über einen COM-Port oder eine herstellerspezifische Schnittstelle.

  • Geräte-Manager öffnen: Rechtsklick auf Start, dann den Geräte-Manager auswählen.
  • Unter dem passenden Zweig nach dem Mobilfunkgerät suchen.
  • Eigenschaften öffnen und im Reiter Treiber das Datum sowie den Anbieter prüfen.
  • Im Reiter Ereignisse nach Hinweisen auf Installations- oder Verbindungsfehler schauen.
  • Falls vorhanden, die Herstellersoftware öffnen und dort die Gerätestatusanzeige prüfen.

Fehlt der richtige Treiber, arbeitet der Routerdienst zwar möglicherweise im Hintergrund, erreicht das Modem aber nicht zuverlässig. In diesem Fall helfen Neuinstallation oder Aktualisierung des Treibers mehr als jede Änderung am Dienst selbst. Gerade bei Geräten von Qualcomm, Fibocom, Sierra Wireless oder Quectel liegen die Unterschiede oft im Detail, etwa bei AT-Kommandos, virtuellen Ports oder der Art, wie SMS über das Mobilfunkmodul übergeben werden.

Nachrichtenpfad unter Windows nachvollziehen

Damit SMS aus einer PC-Umgebung heraus gesendet oder empfangen werden können, muss klar sein, welcher Programmpfad beteiligt ist. Häufig liegt die Steuerung in einer Anbieter-App, einem Synchronisationsmodul oder in einer Verwaltungssoftware für Unternehmensgeräte. Windows selbst stellt dafür nur die Grundlage bereit, etwa über Dienste, Aufgaben und Treiber, nicht aber immer die komplette Bedienoberfläche.

  1. Anwendung oder Herstellerkonsole starten und den Verbindungsstatus aufrufen.
  2. Prüfen, ob das richtige Gerät, die richtige SIM und das richtige Konto ausgewählt sind.
  3. Testnachricht senden und auf Rückmeldung im Protokoll achten.
  4. Bei Empfangsproblemen die Protokollfunktion für eingehende Nachrichten aktivieren.
  5. Nach Updates suchen, die den Nachrichtenpfad oder die Geräteschnittstelle betreffen.

Kommt die Nachricht nicht an, liegt die Ursache häufig nicht im Dienstnamen selbst, sondern im Zusammenspiel aus Anwendungslogik, Gerätezugriff und Funkverbindung. Ein fehlender Empfang kann ebenso durch gesperrte SIM-PINs, zu schwaches Netz, deaktivierte Datenkanäle oder veraltete Herstellerkomponenten entstehen.

Mit Protokollen arbeiten und Fehlerbilder sauber trennen

Für eine belastbare Analyse reichen sichtbare Oberflächenmeldungen meist nicht aus. Nützlich sind Ereignisanzeige, Anwendungsprotokolle der Herstellerlösung und gegebenenfalls die Logs der Mobilfunkverwaltung. Wer den Ablauf nachvollziehen will, sollte Zeitstempel vergleichen: Start der Anwendung, Laden des Dienstes, Erkennung des Geräts, Aufbau der Verbindung und tatsächlicher Versand. So lässt sich schnell erkennen, an welcher Stelle die Kette abbricht.

Die Ereignisanzeige finden Sie über eventvwr.msc oder die Windows-Suche. Relevante Hinweise stehen oft unter Windows-Protokolle und Anwendung, teils auch unter System. Bei Herstellertools gibt es zusätzlich eigene Protokolle, die nur über das Programmfenster oder einen lokalen Log-Ordner erreichbar sind. Wer dort nach Einträgen mit Statuscodes, Initialisierungsfehlern oder Portproblemen sucht, bekommt meist deutlich mehr Informationen als über eine bloße Fehlermeldung.

  • Windows-Ereignisanzeige nach Warnungen und Fehlern durchsuchen.
  • Herstellerspezifische Logs öffnen und nach Verbindungsabbrüchen suchen.
  • Zeitpunkte mit dem Moment abgleichen, in dem die SMS ausgelöst oder empfangen wurde.
  • Bei wiederkehrenden Fehlern den betroffenen Prozessnamen notieren.
  • Prüfen, ob die Meldungen auf Berechtigungs-, Port- oder Netzwerkprobleme hindeuten.

Diese Trennung ist wichtig, weil mehrere Ursachen ähnlich wirken können. Ein Defekt im Funksignal sieht in der Oberfläche oft genauso aus wie ein fehlender Dienstzugriff oder eine blockierte Komponente durch Sicherheitssoftware. Erst die Protokolle zeigen, ob der Versand gar nicht gestartet wurde oder ob die Übergabe an das Gerät gescheitert ist.

Kommunikation absichern und Alltagseinsatz belastbar machen

Wenn SMS-Funktionen am PC geschäftlich genutzt werden, geht es nicht nur um technische Verfügbarkeit, sondern auch um Schutz und Nachvollziehbarkeit. Nachrichteninhalte können personenbezogene Daten, Bestätigungscodes oder interne Hinweise enthalten. Deshalb sollte das verwendete Konto abgesichert, der Zugriff auf das Gerät begrenzt und die Synchronisierung auf die tatsächlich benötigten Systeme reduziert werden.

Ein sinnvolles Vorgehen beginnt mit klaren Rechten. Nur Benutzer mit Bedarf sollten die Software öffnen oder Nachrichten senden dürfen. Danach empfiehlt sich ein Blick auf lokale Speicherorte, Protokolldateien und automatisch gespeicherte Gesprächsverläufe. Je nach Lösung lassen sich Archivierung, Weiterleitung und Löschfristen einstellen. Auch die Ausgabe an mehrere Empfänger sollte geprüft werden, damit keine ungewollten Sammelversände entstehen.

  1. Anmeldeverfahren der Software prüfen und starke Passwörter oder Mehrfaktor-Authentifizierung aktivieren.
  2. Lokale Protokolle und SMS-Abläufe auf unnötige Aufbewahrung kontrollieren.
  3. Freigaben für den Zugriff auf das Mobilfunkgerät auf die benötigten Konten begrenzen.
  4. Regeln für automatische Weiterleitungen und Benachrichtigungen überprüfen.
  5. Nach jeder Änderung einen kurzen Versand- und Empfangstest durchführen.

In Unternehmensumgebungen lohnt zusätzlich ein Blick auf Richtlinien, etwa über Gruppenrichtlinien, Endpoint-Schutz oder die zentrale Softwareverteilung. Wird der Routerdienst über Sicherheitssoftware blockiert oder in einer Härtungsrichtlinie eingeschränkt, lässt sich die Ursache nur erkennen, wenn Administrationswerkzeug und Programmlog gemeinsam betrachtet werden.

Saubere Testfolge für stabile SMS-Funktionen

Wer die Einrichtung nach einer Änderung absichern will, arbeitet am besten in einer festen Reihenfolge. Zuerst wird das Mobilfunkgerät im System geprüft, danach die Herstelleranwendung geöffnet, anschließend ein kurzer Nachrichtentest durchgeführt. Danach folgt der Blick auf Logs und Reaktionszeiten. So wird sichtbar, ob nur die Oberfläche reagiert oder ob der gesamte Weg vom PC bis zur Mobilfunkhardware funktioniert.

Für eine verlässliche Testfolge genügt meist eine kleine Checkliste. Sie verhindert, dass einzelne Schritte übersehen werden, und hilft bei späteren Anpassungen am Systemstart, an der Aufgabenplanung oder an Sicherheitsregeln. Besonders hilfreich ist sie nach Treiberwechseln, Windows-Updates oder dem Tausch der SIM-Karte.

  • Gerät im Geräte-Manager ohne Warnsymbol sichtbar?
  • SIM entsperrt und Netzempfang vorhanden?
  • Herstellerdienst gestartet und betriebsbereit?
  • Test-SMS gesendet und Protokoll mit Erfolgseintrag vorhanden?
  • Eingehende Nachricht auf demselben Pfad angekommen?

Ist ein Schritt unklar, sollte nicht sofort an mehreren Stellen gleichzeitig geändert werden. Besser ist es, jeweils nur einen Punkt anzupassen und das Ergebnis erneut zu prüfen. So bleibt nachvollziehbar, ob die SMS-Funktion tatsächlich zuverlässig arbeitet oder ob nur ein Teil des Weges stabil ist.

Fragen und Antworten

Was macht der Dienst im Hintergrund?

Er bildet eine technische Brücke zwischen dem Windows-System und SMS-bezogenen Funktionen, die von bestimmten Programmen oder Herstellertools genutzt werden. Auf vielen Geräten läuft er nur dann sinnvoll mit, wenn eine Anwendung Nachrichten senden, empfangen oder verwalten möchte.

Woran erkenne ich, ob der Eintrag zu meinem Gerät gehört?

Prüfen Sie zuerst den Dienstnamen, die Beschreibung und den Pfad der ausführenden Datei in der Dienstverwaltung. Gehört die Komponente zu einer Smartphone-Software, einem Modem-Tool oder einer herstellerspezifischen Synchronisationslösung, ist das ein starkes Indiz für einen legitimen Ursprung.

Wo finde ich die wichtigsten Einstellungen in Windows?

Öffnen Sie services.msc, suchen Sie den passenden Eintrag und öffnen Sie die Eigenschaften. Dort sehen Sie Starttyp, Anmeldedaten und den aktuellen Status. Zusätzliche Hinweise liefern der Task-Manager, die Autostart-Registerkarte und die installierten Programme in den Windows-Einstellungen.

Wie prüfe ich, ob SMS-Funktionen wirklich aktiv genutzt werden?

Schauen Sie, ob auf dem PC eine Telefon- oder Hersteller-App installiert ist, die Nachrichten synchronisiert oder Mobilfunkfunktionen anbietet. Kontrollieren Sie außerdem, ob ein verbundenes Handy, ein USB-Modem oder ein virtuelles Gerät unter „Bluetooth und Geräte“ beziehungsweise im Geräte-Manager auftaucht.

Wie lässt sich der Dienst sauber testweise abschalten?

Setzen Sie den Starttyp zunächst auf „Manuell“ oder „Deaktiviert“ und starten Sie den Rechner neu. Beobachten Sie danach, ob die genutzte Software noch alle Funktionen bereitstellt, vor allem SMS-Versand, Synchronisation und Benachrichtigungen.

Welche Folgen sind nach einer Änderung zu erwarten?

Je nach verwendeter Software können Nachrichtenfunktionen verschwinden, gekoppelte Geräte nicht mehr reagieren oder ein Synchronisationsfenster leer bleiben. Wenn keine App auf diesen Baustein angewiesen ist, bleibt der Alltag meist unverändert.

Wie gehe ich vor, wenn der Eintrag wieder aktiviert wird?

Prüfen Sie, ob ein Update, eine Gerätesoftware oder ein Autostart-Eintrag die Einstellung zurücksetzt. Suchen Sie zusätzlich im Aufgabenplaner und in den Herstellertools nach Diensten oder Wiederherstellungsaufgaben, die den Starttyp erneut ändern.

Kann ein fehlender Dienst andere Probleme verursachen?

Ja, vor allem dann, wenn eine Telefon- oder Synchronisationslösung im Hintergrund davon abhängt. Tritt nach dem Entfernen ein Fehler auf, hilft oft das Reparieren der zugehörigen Anwendung oder die Neuinstallation des Herstellerspakets.

Wie unterscheide ich Systemkomponente und unnötigen Rest?

Systemnahe Komponenten liegen meist in bekannten Windows- oder Herstellerpfaden und besitzen eine nachvollziehbare Signatur. Alte Reste erkennt man häufig an unklaren Dateipfaden, fehlenden Programmen im Installationsverzeichnis oder Verweisen auf längst entfernte Geräte-Apps.

Welche Schritte sind bei Unsicherheit die sicherste Reihenfolge?

Dokumentieren Sie zuerst Namen, Pfad und Starttyp. Danach testen Sie eine Umstellung auf manuellen Start, prüfen die betroffene Anwendung und entfernen erst im letzten Schritt die zugehörige Software, falls sie nachweislich nicht mehr gebraucht wird.

Was ist bei Firmenrechnern oder verwalteten Geräten zu beachten?

Auf verwalteten Systemen können Gruppenrichtlinien oder Verwaltungsprofile Dienste automatisch zurücksetzen. Hier sollten Änderungen nur nach Vorgaben der IT-Abteilung erfolgen, damit Geräteverwaltung, Compliance und Supportwege erhalten bleiben.

Fazit

Ein SMS-bezogener Windows-Dienst ist nur dann relevant, wenn ein Programm oder ein gekoppeltes Gerät diese Funktion tatsächlich nutzt. Wer den Eintrag prüft, die Abhängigkeiten kontrolliert und Änderungen schrittweise testet, kann die passende Einstellung ohne unnötige Nebenwirkungen finden.

Checkliste
  • Weitergabe von SMS an eine Desktop-Anwendung
  • Synchronisation zwischen Smartphone und PC
  • Steuerung eines mobilen Datengeräts mit SMS-Funktion
  • Anbindung an einen Hersteller-Client für Telefonie und Nachrichten

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