Secure Boot nach Windows-Update überprüfen und Probleme früh erkennen

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 10. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 10. Juni 2026

Nach größeren Windows-Aktualisierungen lohnt sich ein kurzer Blick auf den Startschutz des Rechners. Dabei geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um Stabilität beim Hochfahren, um Kompatibilität mit Treibern und um die Frage, ob das System weiterhin in dem Modus startet, den Windows erwartet.

In der Praxis treten Auffälligkeiten meist an drei Stellen auf: Der PC meldet plötzlich, dass bestimmte Schutzfunktionen nicht verfügbar sind, Anwendungen für Spiele oder Geräte verlangen einen aktivierten Startschutz, oder im UEFI wurden Einstellungen zurückgesetzt. Wer diese Punkte früh prüft, vermeidet langes Suchen nach der eigentlichen Ursache.

So findest du den aktuellen Status in Windows

Windows selbst zeigt den Zustand recht übersichtlich an. Öffne dazu die Systeminformationen und prüfe den Eintrag zum sicheren Start. Dort siehst du, ob die Funktion aktiv ist, deaktiviert wurde oder vom Gerät nicht unterstützt wird.

  1. Drücke die Windows-Taste und suche nach Systeminformationen.
  2. Öffne die App und scrolle zu Sicherer Startzustand.
  3. Notiere den angezeigten Wert und vergleiche ihn mit dem bisherigen Zustand.

Falls dort Ein steht, ist die Basiskonfiguration intakt. Steht Aus oder Nicht unterstützt, sollte der Weg ins Firmware-Menü folgen. Gerade nach Funktionsupdates kommt es vor, dass Einstellungen zwar äußerlich gleich wirken, intern aber anders gespeichert sind.

Im UEFI prüfen, ob die Startschutzfunktion noch aktiv ist

Die verlässliche Kontrolle erfolgt im UEFI- oder BIOS-Menü. Dort ist entscheidend, dass der Rechner im UEFI-Modus startet und nicht in einer älteren Kompatibilitätsvariante. Zusätzlich muss der sichere Start eingeschaltet sein, damit Windows die Absicherung beim Booten akzeptiert.

Der Weg dorthin unterscheidet sich je nach Hersteller, läuft aber oft über die Tasten Entf, F2, F10 oder F12 direkt nach dem Einschalten. Im Menü suchst du nach Einträgen wie Boot, Security oder Authentication. Dort finden sich die relevanten Optionen meist unter Bezeichnungen wie Secure Boot, Boot Mode oder CSM.

  • Secure Boot sollte aktiviert sein.
  • CSM oder Legacy Boot sollte deaktiviert sein, sofern Windows im UEFI-Modus installiert wurde.
  • OS Type ist häufig auf Windows UEFI oder eine vergleichbare Einstellung zu setzen.

Wichtig ist, nur gezielt zu ändern. Viele Systeme speichern mehrere Boot-Profile, und ein einziges umgestelltes Detail reicht aus, damit Windows die Schutzfunktion nicht mehr als aktiv erkennt.

Typische Ursachen nach einem Update

Ein Update selbst schaltet diese Funktion in der Regel nicht absichtlich ab. Häufiger werden Einstellungen durch ein Firmware-Update, einen Reset des UEFI, einen Batterieverlust auf dem Mainboard oder durch den Wechsel eines Laufwerks beeinflusst. Auch eine Reparaturinstallation kann dazu führen, dass der Rechner zwar startet, aber nicht mehr mit dem zuvor genutzten Bootschema.

Besonders aufmerksam solltest du sein, wenn parallel eines der folgenden Merkmale auftritt:

  • Das BIOS zeigt nach dem Neustart wieder Werkseinstellungen.
  • Windows startet erst nach einer Bestätigungsabfrage zur Wiederherstellung.
  • Der Rechner wechselt zwischen UEFI- und Legacy-Einstellungen.
  • Ein neues Laufwerk wurde eingebaut oder die Systemplatte geklont.

In solchen Fällen reicht es nicht, nur in Windows nachzusehen. Die eigentliche Ursache sitzt dann meist tiefer im Startvorgang oder in der Firmware-Konfiguration.

Was du bei einem deaktivierten Status tun solltest

Steht der sichere Startzustand auf Aus, geh strukturiert vor. Zuerst prüfst du, ob das System wirklich im UEFI-Modus läuft. Danach stellst du im Firmware-Menü die Option für den sicheren Start wieder auf aktiv und speicherst die Änderung. Anschließend bootest du neu und kontrollierst den Status erneut in Windows.

Anleitung
1Drücke die Windows-Taste und suche nach Systeminformationen.
2Öffne die App und scrolle zu Sicherer Startzustand.
3Notiere den angezeigten Wert und vergleiche ihn mit dem bisherigen Zustand.

Falls die Einstellung nicht speicherbar ist, hilft oft dieser Ablauf:

  1. Im UEFI zunächst Load Optimized Defaults oder eine vergleichbare Standardkonfiguration laden.
  2. Danach CSM deaktivieren, falls vorhanden.
  3. Secure Boot aktivieren.
  4. Änderungen speichern und vollständig neu starten.

Zeigt Windows danach weiterhin einen unpassenden Zustand, liegt die Installation möglicherweise noch auf einem Datenträger im MBR-Format statt im GPT-Format. Dann erkennt das System den sicheren Start nicht korrekt, obwohl die Einstellung im UEFI eingeschaltet ist.

Prüfen, ob die Windows-Installation zum Startmodus passt

Damit die Schutzfunktion sauber arbeitet, muss das Betriebssystem im passenden Partitionsstil installiert sein. Bei modernen Systemen ist das normalerweise GPT in Verbindung mit UEFI. Ist die Festplatte dagegen noch im älteren MBR-Stil eingerichtet, bleibt die Funktion oft ungenutzt oder wird vom System nicht akzeptiert.

Die Kontrolle erfolgt über die Datenträgerverwaltung oder über die Datenträgerverwaltung in Kombination mit dem Partitionsschema. Wer sicher gehen will, öffnet die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten und lässt die Partitionstabelle des Systemlaufwerks prüfen. Wichtig ist dabei, nur das Startlaufwerk zu betrachten, nicht bloß weitere Datenlaufwerke.

Ergibt die Prüfung, dass der Datenträger im falschen Modus eingerichtet ist, gibt es zwei Wege: Eine Umstellung mit den Bordmitteln von Windows oder eine Neuinstallation im UEFI-Modus. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Zustand des Systems und von vorhandenen Sicherungen ab.

Gerätekompatibilität und Treiber nicht übersehen

Manche Probleme werden erst sichtbar, wenn bestimmte Erweiterungen oder externe Geräte angeschlossen sind. Ältere Grafikkarten, ungewöhnliche Zusatzcontroller oder sehr alte Peripherie können Konflikte mit aktuellen Sicherheitsvorgaben auslösen. Dann meldet Windows zwar keinen direkten Fehler zum Startschutz, doch der Rechner verhält sich beim Neustart auffällig oder benötigt deutlich mehr Zeit.

Prüfe deshalb auch neue Hardware, die zuletzt eingebaut wurde. Entferne testweise nicht benötigte Zusatzkarten und starte das System noch einmal. Bleibt der sichere Start danach stabil, liegt die Ursache wahrscheinlich im Zusammenspiel mit einem Treiber oder einer Firmware des Zusatzgeräts.

Mit Ereignisanzeige und Systemmeldungen weiter eingrenzen

Wer die Ursache sauber eingrenzen will, schaut zusätzlich in die Ereignisanzeige. Dort protokolliert Windows Startvorgänge, Firmware-Hinweise und Probleme beim Laden von Komponenten. Besonders aufschlussreich sind Meldungen nach einem Neustart direkt nach einem Update oder nach Änderungen im UEFI.

Gehe dafür in die Ereignisanzeige, öffne Windows-Protokolle und suche unter System nach Einträgen mit Bezug zum Start oder zu Schutzfunktionen. Die Meldungen liefern zwar selten eine komplette Lösung, zeigen aber zuverlässig, ob das Problem aus Windows, aus der Firmware oder von einem Treiber kommt.

Sauberer Ablauf nach einem Windows-Update

Ein kurzer Arbeitsablauf hilft, den Zustand ohne Umwege zu klären. Führe die Schritte in dieser Reihenfolge aus:

  1. In Windows den aktuellen Zustand über die Systeminformationen prüfen.
  2. Bei Abweichungen ins UEFI wechseln und die Startoptionen kontrollieren.
  3. Secure Boot aktivieren und Legacy-Optionen deaktivieren.
  4. Nach dem Neustart den Status erneut in Windows bestätigen.
  5. Bei weiterem Fehlverhalten die Partitionierung und die zuletzt geänderte Hardware prüfen.

So lässt sich meist schon nach wenigen Minuten erkennen, ob nur eine Einstellung verrutscht ist oder ob tiefer liegende Änderungen am System vorliegen.

Wer regelmäßig Windows-Updates installiert, sollte die Startkonfiguration nach großen Versionssprüngen immer kurz gegenprüfen. Das kostet wenig Zeit und verhindert, dass eine unbemerkt geänderte Firmware-Einstellung später zu Folgeproblemen beim Booten oder bei sicherheitsrelevanten Anwendungen führt.

Schnelle Einordnung nach einem Update

Nach einem Windows-Update lohnt sich der Blick auf den Startschutz besonders dann, wenn sich Startverhalten, Firmware-Meldungen oder die Gerätesicherheit sichtbar verändert haben. Ein geprüfter Status zeigt nicht nur, ob die Funktion noch eingeschaltet ist, sondern auch, ob das System sauber im vorgesehenen Schutzpfad bootet. Das ist wichtig, weil Updates an mehreren Stellen ansetzen können: am Bootmanager, an Signaturprüfungen, an UEFI-Einträgen oder an Sicherheitsrichtlinien im System.

Wer den Status prüft, sollte deshalb nicht nur auf ein einzelnes Ergebnis schauen. Entscheidend ist die Kombination aus Windows-Anzeige, Firmware-Einstellung und dem tatsächlichen Bootmodus. Erst wenn diese drei Ebenen zusammenpassen, ist der Startschutz verlässlich aktiv. Weicht eine Ebene ab, kann ein Update zwar erfolgreich installiert worden sein, der Schutzmechanismus arbeitet aber dennoch nicht wie erwartet.

Besonders wichtig ist dabei die Reihenfolge: erst den Zustand in Windows prüfen, dann die Firmware-Ebene abgleichen und anschließend die Boot-Konfiguration bewerten. So lässt sich vermeiden, dass ein bloßer Anzeigefehler oder ein veralteter Eintrag als Sicherheitsproblem missverstanden wird. Ebenso lassen sich echte Abweichungen schneller erkennen.

Wo du in Windows auf typische Warnzeichen achten solltest

Ein Update hinterlässt nicht immer direkt eine Fehlermeldung zum Startschutz. Häufig zeigen sich nur indirekte Hinweise. Dazu gehören neue Hinweise im Sicherheitsbereich, unerwartete Änderungen in der Geräteübersicht oder Meldungen, dass bestimmte Sicherheitsfunktionen nicht vollständig unterstützt werden. Auch ein plötzlicher Wechsel von abgesichertem Start zu einem unsicheren Bootpfad ist ein Signal, das du ernst nehmen solltest.

  • Unerwartete Änderungen in der Windows-Sicherheitsübersicht.
  • Fehler oder Warnungen beim Neustart nach der Installation.
  • Hinweise auf geänderte Firmware-Einstellungen.
  • Startprobleme nach dem Zurücksetzen von BIOS- oder UEFI-Werten.
  • Abweichungen zwischen gespeichertem und tatsächlich verwendetem Startmodus.

Prüfe außerdem, ob das System nach dem Update noch im normalen UEFI-Modus startet und nicht auf einen anderen Modus umgeschaltet wurde. Manche Firmware-Updates setzen einzelne Optionen zurück, ohne das offen als Problem zu benennen. Dann wirkt der Rechner äußerlich normal, der Schutzstatus ist aber nicht mehr derselbe wie zuvor.

Wenn du mehrere kleine Auffälligkeiten gleichzeitig siehst, solltest du sie nicht getrennt behandeln. Oft hängt ein geänderter Booteintrag mit einer Firmware-Umstellung oder einem Treiberproblem zusammen. Genau diese Verbindung macht die Prüfung nach einem Update so wichtig.

Prüfschritte für Firmware, Bootpfad und Sicherheitsvorgaben

Für eine verlässliche Bewertung musst du die einzelnen Ebenen systematisch abarbeiten. Die Firmware zeigt, ob der Startschutz grundsätzlich erlaubt ist. Die Bootkonfiguration zeigt, ob Windows den vorgesehenen Weg tatsächlich nutzt. Die Sicherheitsvorgaben legen fest, ob Richtlinien oder Gerätevorgaben das Ganze blockieren. Erst die Zusammenschau ergibt ein brauchbares Bild.

  1. Rufe im UEFI die Sicherheits- und Boot-Einstellungen auf und vergleiche den aktuellen Zustand mit den vorherigen Vorgaben.
  2. Prüfe, ob der sichere Start aktiviert bleibt oder nach dem Update wieder auf eine andere Voreinstellung gesetzt wurde.
  3. Kontrolliere, ob UEFI-Boot aktiv ist und kein Legacy- oder CSM-Modus den Start beeinflusst.
  4. Vergleiche die ausgewählten Startgeräte mit der tatsächlichen Bootreihenfolge.
  5. Öffne in Windows die Systeminformationen und prüfe, ob der geschützte Start dort als aktiv angezeigt wird.

Falls Firmware und Windows nicht denselben Zustand melden, liegt fast immer ein Konfigurationsbruch vor. Dann hilft es wenig, nur die Anzeige in Windows zu prüfen. Ebenso reicht es nicht aus, allein im UEFI nach einem Häkchen zu suchen, wenn die Bootreihenfolge zwischenzeitlich auf einen unpassenden Eintrag zeigt. Die Startkette muss geschlossen und konsistent sein.

Bei Geräten mit Hersteller-Tools oder Sicherheitssoftware lohnt zusätzlich ein Blick in deren Verwaltungsoberflächen. Dort werden UEFI-Optionen, Firmware-Schutz und Richtlinien teilweise mit eigenen Bezeichnungen dargestellt. Eine Änderung durch ein Update kann dort sichtbarer sein als in den Standardansichten von Windows.

So grenzt du Update-Folgen sauber ein

Hilfreich ist deshalb ein Vergleich vor und nach dem Update. Prüfe, welche Änderungen genau installiert wurden, ob es sich um ein reines Windows-Update, ein Treiberpaket oder ein Firmware-Paket handelte und ob direkt danach Neustarts oder Fehlermeldungen auftraten. So lässt sich der Auslöser besser eingrenzen.

Gerade bei Firmware-Aktualisierungen ist Vorsicht geboten. Sie verbessern oft die Kompatibilität, ändern aber auch Standardwerte im UEFI. Dazu zählen zum Beispiel Einstellungen für sicheren Start, Bootreihenfolge, TPM-Verhalten oder Kompatibilitätsmodi. Wer diese Punkte nach dem Update nicht nachzieht, prüft zwar den Status, übersieht aber die eigentliche Ursache.

Auch eine Reparaturinstallation oder ein Funktionsupdate kann die Startumgebung neu aufbauen. Dann müssen vorhandene Booteinträge, Wiederherstellungsumgebungen und Signaturketten erneut gegen den Schutzstatus abgeglichen werden. Das verhindert, dass ein System zwar startet, aber mit einer abweichenden Konfiguration läuft.

Vorgehen, wenn der Schutzstatus nicht zur Erwartung passt

Zeigt Windows nach dem Update einen unerwarteten Zustand, gehst du am besten schrittweise vor. Das Ziel ist nicht nur, die Funktion wieder einzuschalten, sondern die Ursache sauber zu beseitigen, damit der Fehler nicht beim nächsten Neustart erneut auftaucht.

  1. Starte das System neu und prüfe den Status erneut, um einen einmaligen Anzeigeeffekt auszuschließen.
  2. Öffne das UEFI und kontrolliere, ob sichere Startoptionen, Bootmodus und Schlüsselspeicher noch korrekt gesetzt sind.
  3. Setze geänderte Bootreihenfolgen zurück, falls ein anderes Startlaufwerk bevorzugt wird.
  4. Aktualisiere betroffene Treiber nur dann, wenn sie vom Hersteller für das neue Windows-Build freigegeben sind.
  5. Prüfe die Wiederherstellungsumgebung und den Eintrag für den Windows-Startmanager.
  6. Wenn ein Firmware-Update beteiligt war, lies die Herstellerhinweise zur Konfiguration nach dem Update genau nach.

Bleibt der Schutzstatus trotz korrekter Einstellungen deaktiviert, kann ein Reset der Secure-Boot-Schlüssel oder ein erneutes Laden der Standardwerte im UEFI nötig sein. Das sollte nur erfolgen, wenn du die Auswirkungen auf BitLocker, Wiederherstellung und andere Schutzmechanismen mitbedenkst. Ein vorschneller Reset kann zusätzliche Nacharbeit auslösen, die sich vermeiden lässt.

Wichtig ist außerdem, dass du die Datenträgerstruktur und den Bootdatensatz nicht aus dem Blick verlierst. Ein funktionierender Schutzstatus ist nur dann sinnvoll, wenn Windows auch wirklich von der richtigen EFI-Systempartition startet und der Bootmanager korrekt eingebunden ist. Andernfalls bleibt ein Teil der Startkette unbereinigt.

Praktische Absicherung für die Zeit nach dem Neustart

Nach der ersten erfolgreichen Prüfung solltest du das Ergebnis absichern. Notiere, welche Firmware-Version installiert ist, welche UEFI-Optionen aktiv sind und welcher Windows-Build zuletzt eingespielt wurde. Diese Informationen sind nützlich, falls der Status bei einem späteren Update wieder abweicht. Dann lässt sich schneller erkennen, ob derselbe Auslöser erneut auftritt.

Außerdem ist es sinnvoll, die Wiederherstellungspunkte und die aktuelle BitLocker-Situation zu berücksichtigen. Änderungen am Startschutz können sich auf die Laufwerksverschlüsselung auswirken, insbesondere wenn Schutzmechanismen vorübergehend pausiert oder Schlüsseldaten neu bestätigt werden müssen. Ein kurzer Kontrollblick erspart spätere Sperren beim Systemstart.

Wer regelmäßig aktualisiert, sollte nach größeren Patches eine feste Prüfroutine nutzen. Dazu gehören ein Neustart nach dem Update, die Sichtprüfung der Sicherheitsanzeige, der Abgleich mit der Firmware und eine kurze Kontrolle der Ereignisse rund um Boot und Geräteinitialisierung. So wird aus einer einmaligen Nachbesserung ein stabiler Wartungsablauf, der Abweichungen früh sichtbar macht.

Wenn du nach jedem größeren Update dieselben Prüfungen in derselben Reihenfolge ausführst, erkennst du Muster schneller. Dann lässt sich unterscheiden, ob nur ein Anzeigewert abweicht oder ob die Startkette tatsächlich verändert wurde. Genau das hilft dabei, Sicherheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und den Rechner ohne unnötige Umwege wieder in einen sauberen Zustand zu bringen.

FAQ

Wie erkenne ich nach einem Update, ob der Startschutz noch aktiv ist?

Den schnellsten Hinweis liefert die Systemübersicht in Windows, dort steht der Status in den Sicherheitsinformationen. Ergänzend lohnt der Blick ins UEFI, falls die Anzeige in Windows unklar bleibt oder gar nicht erst geöffnet werden kann.

Warum schaltet ein Funktionsupdate die Einstellung manchmal um?

Größere Aktualisierungen greifen tief in den Startvorgang ein und können Firmware-Einstellungen neu bewerten. Das passiert häufig nach Änderungen an Partitionen, am Bootmodus oder nach BIOS-Updates, die vom Windows-Update mit angestoßen werden.

Reicht es, nur in Windows nachzusehen?

Für eine erste Kontrolle ja, für eine belastbare Diagnose eher nicht. Die Anzeige in Windows zeigt den aktuellen Zustand, das UEFI verrät aber, ob die Funktion tatsächlich aktiviert ist und ob die Geräte-Firmware korrekt damit arbeitet.

Was sagt es aus, wenn der Status als nicht unterstützt angezeigt wird?

Dann passt meist die Startkonfiguration nicht zur Hardware oder zur Installation. In vielen Fällen läuft das System noch im alten Kompatibilitätsmodus oder die Firmware verwendet Einstellungen, die den gesicherten Start blockieren.

Welche Schritte helfen zuerst, ohne gleich tief ins System einzugreifen?

Prüfe zunächst die Statusanzeige, starte danach ins UEFI und vergleiche die Boot-Einstellungen mit dem tatsächlichen Windows-Startmodus. Anschließend solltest du nachsehen, ob ein kürzliches Firmware-Update oder eine geänderte Bootreihenfolge die Ursache ist.

Wie gehe ich vor, wenn die Funktion nach dem Update deaktiviert ist?

Aktiviere sie im UEFI wieder und speichere die Konfiguration, sofern die Windows-Installation im passenden Modus installiert wurde. Falls das System anschließend nicht startet, muss zuerst die Startumgebung geprüft werden, bevor weitere Änderungen vorgenommen werden.

Welche Rolle spielen Festplattenstil und Partitionierung?

Sie entscheiden oft darüber, ob ein moderner gesicherter Start überhaupt möglich ist. Eine Installation im UEFI-Modus arbeitet typischerweise mit GPT, während ein älteres BIOS-System meist mit MBR verbunden ist.

Kann ein Treiberproblem die Prüfung verfälschen?

Ja, besonders bei Chipsatz-, Storage- und Grafikkartentreibern können Anzeigen und Startverhalten nach einem Update auseinanderlaufen. Deshalb sollte auch die Gerätekompatibilität geprüft werden, wenn der Status nicht zum erwarteten Ergebnis passt.

Woran merke ich, dass ein Firmware-Update beteiligt war?

Oft ändern sich Bootreihenfolge, Sicherheitsoptionen oder Einträge für vertrauenswürdige Startkomponenten nach einem UEFI-Update. In der Update-Historie des Herstellers oder im UEFI-Setup lassen sich solche Änderungen meist nachvollziehen.

Sollte ich sofort Änderungen an mehreren Sicherheitsoptionen vornehmen?

Nein, besser ist ein schrittweises Vorgehen mit einer Prüfung nach jedem Schritt. So lässt sich sauber eingrenzen, ob die Änderung an der Startumgebung, einer Firmware-Option oder an einer beschädigten Systemkomponente liegt.

Wie verhindere ich, dass der Zustand nach künftigen Updates wieder unbemerkt kippt?

Kontrolliere nach größeren Windows- oder Firmware-Aktualisierungen immer kurz den Status und die UEFI-Einstellungen. Wenn du zusätzlich die Startart, die Partitionierung und die Ereignisanzeige im Blick behältst, erkennst du Abweichungen deutlich früher.

Fazit

Ein kurzer Kontrollblick nach jedem größeren Update reicht oft aus, um Startprobleme früh zu entdecken. Wer Windows, UEFI und die Boot-Konfiguration zusammen prüft, findet die Ursache meist ohne Umwege. So bleibt das System nicht nur sicher konfiguriert, sondern auch zuverlässig startfähig.

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