Screenshot in Windows 11: Die besten Wege im Vergleich

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 18. April 2026, zuletzt aktualisiert: 18. April 2026

Unter Windows 11 stehen dir mehrere Werkzeuge zur Verfügung, um Bildschirmfotos zu erstellen – vom schnellen Tastenkürzel bis zum flexiblen Snipping Tool. Je nach Situation eignet sich eine andere Methode, etwa für die gesamte Anzeige, ein einzelnes Fenster oder einen frei gewählten Ausschnitt.

Wer die passenden Tastenkombinationen kennt und die Einstellungen in Ruhe anpasst, erstellt in wenigen Sekunden genau die Bildschirmaufnahme, die er braucht – inklusive Speicherung an einem festen Ort oder direktem Weiterverarbeiten in einer App.

Die wichtigsten Screenshot-Tastenkombinationen im Überblick

Die schnellsten Bildschirmfotos gelingen mit den eingebauten Tastenkürzeln. Sie funktionieren systemweit und sind besonders nützlich, wenn du in Meetings, Spielen oder beim Arbeiten keine Zeit für Menüs hast.

Die wichtigsten Kombinationen lauten:

  • Windows-Taste + Druck: Gesamter Bildschirm, automatisch als Datei gespeichert.
  • Druck (auf vielen Tastaturen „Print Screen“ oder „PrtSc“): Standardmäßig Start des Snipping Tools (abhängig von der Einstellung).
  • Alt + Druck: Aktives Fenster erfassen (je nach Konfiguration landet das Bild in der Zwischenablage oder im Snipping Tool).
  • Windows-Taste + Shift + S: Ausschnittauswahl öffnen und Screenshot direkt erstellen.

Wenn du dir merkst, welche Kombination welche Aktion auslöst, sparst du dir viele Mausklicks. Als Faustregel gilt: Mit der Windows-Taste wird meist sofort gespeichert, ohne sie wird häufiger die Zwischenablage genutzt.

Automatisch speichern mit Windows-Taste + Druck

Die Kombination aus Windows-Taste und Drucktaste ist ideal, wenn du den kompletten Monitor ablichten und die Datei direkt behalten möchtest. Die Aufnahme landet ohne weitere Nachfrage in einem festen Ordner, sodass du sie später leicht wiederfindest.

So gehst du vor:

  1. Bringe die gewünschte Anwendung oder Webseite auf den Bildschirm.
  2. Drücke gleichzeitig Windows-Taste + Druck.
  3. Der Bildschirm dunkelt kurz ab: Das ist das Signal, dass das Bild erstellt wurde.
  4. Öffne im Explorer den Ordner Bilder und darin Bildschirmfotos.

Dort findest du Dateien mit Namen wie „Screenshot (1).png“, nummeriert in der Reihenfolge ihrer Erstellung. Wenn deine Tastatur keine eigene Drucktaste besitzt, kann sie sich auf einer Funktionstaste verstecken; in diesem Fall ist zusätzlich oft die Fn-Taste nötig.

Ausschnitte aufnehmen mit Windows-Taste + Shift + S

Wer nur einen Teil des Bildschirms oder ein bestimmtes Element aufnehmen will, nutzt am besten die Kombination Windows-Taste + Shift + S. Sie öffnet den Ausschnittmodus und erstellt nach der Auswahl direkt ein Bildschirmfoto, das zunächst in der Zwischenablage liegt.

Nach dem Tastendruck erscheint oben eine kleine Leiste mit mehreren Symbolen:

  • Rechteckiger Ausschnitt: Ziehe mit gedrückter Maustaste einen Rahmen um den gewünschten Bereich.
  • Freies Ausschneiden: Zeichne mit der Maus eine beliebige Form; der Bereich innerhalb wird gespeichert.
  • Fensteraufnahme: Klicke auf ein Fenster, das als Ganzes aufgenommen werden soll.
  • Vollbildaufnahme: Erfasse erneut den gesamten Monitor.

Direkt nach der Auswahl wird rechts unten eine kleine Vorschau angezeigt. Klickst du darauf, öffnet sich die Aufnahme im Snipping Tool, wo du sie bearbeiten und speichern kannst. Ignorierst du die Vorschau, befindet sich das Bild trotzdem in der Zwischenablage und lässt sich etwa mit Strg + V in E-Mail, Chat oder ein Dokument einfügen.

Das Snipping Tool als Zentrale für alle Bildschirmfotos

Das Snipping Tool ist das Standardprogramm in Windows 11 für Bildschirmaufnahmen und vereint Funktionen wie Ausschnitte, Zeitverzögerung und einfache Bearbeitung. Es eignet sich besonders, wenn du häufiger mehr als nur einen schnellen Schnappschuss brauchst.

Anleitung
1Bringe die gewünschte Anwendung oder Webseite auf den Bildschirm.
2Drücke gleichzeitig Windows-Taste + Druck.
3Der Bildschirm dunkelt kurz ab: Das ist das Signal, dass das Bild erstellt wurde.
4Öffne im Explorer den Ordner Bilder und darin Bildschirmfotos.

Du startest das Werkzeug zum Beispiel, indem du die Windows-Taste drückst, „Snipping Tool“ tippst und Enter drückst. Alternativ öffnet sich das Programm, wenn du einen Ausschnitt über Windows-Taste + Shift + S auswählst und anschließend die Vorschau klickst.

Im Programmfenster findest du typischerweise diese Elemente:

  • Neu: Startet direkt eine neue Aufnahme.
  • Modus (oder kleine Symbole): Auswahl zwischen Rechteck, Freiform, Fenster und Vollbild.
  • Verzögerung: Aufnahme zeitversetzt starten, etwa nach 3 oder 10 Sekunden.
  • Stift, Textmarker, Radiergummi: Anmerkungen und Markierungen auf dem Bild.
  • Speichern: Datei dauerhaft an einem Ort deiner Wahl ablegen.

Wenn du Screenshots regelmäßig dokumentieren oder mit Kommentaren versehen musst, ist die Arbeit aus dem Snipping-Tool-Fenster heraus deutlich komfortabler als reine Tastenkombinationen ohne Oberfläche.

Verzögerte Aufnahmen für Menüs und Pop-ups

Viele Kontextmenüs und Tooltips verschwinden, sobald du eine andere Taste oder Mausaktion nutzt. Mit dem Zeitversatz im Snipping Tool kannst du diese Elemente trotzdem erfassen, indem du der Aufnahme einen kurzen Vorlauf gibst.

Ein möglicher Ablauf:

  1. Starte das Snipping Tool über das Startmenü.
  2. Wähle bei Verzögerung die gewünschte Zeit, zum Beispiel 5 Sekunden.
  3. Klicke auf Neu.
  4. Nutze die nächsten Sekunden, um das Menü oder Pop-up zu öffnen, das du zeigen möchtest.
  5. Nach Ablauf der Zeit erscheint die Auswahloberfläche, in der du das gewünschte Gebiet markierst.

Durch diesen kleinen Trick lassen sich auch schwer zu erwischende Systemmenüs, Kontextleisten oder temporäre Einblendungen zuverlässig festhalten, etwa zur Dokumentation von Fehlermeldungen oder Programmeinstellungen.

Einzelne Fenster gezielt erfassen

Manchmal reicht der sichtbare Bildschirm über mehrere Fenster hinweg, in der Dokumentation benötigst du allerdings nur ein Programm. Für diesen Fall ist die Fensteraufnahme ideal, weil sie störende Ränder und Hintergrundelemente ausblendet.

Du hast dafür zwei typische Wege:

  • Alt + Druck: Erfassen des aktiven Fensters; je nach Konfiguration landet das Bild zunächst in der Zwischenablage oder startet das Snipping Tool.
  • Windows-Taste + Shift + S, dann in der Leiste Fensteraufnahme wählen und das gewünschte Fenster anklicken.

Der Vorteil: Das Fenster wird sauber zugeschnitten, ohne dass du später viel nachbearbeiten musst. Für Präsentationen oder Handbücher wirkt diese Form der Darstellung übersichtlicher, weil im Bild weniger Ablenkung vorhanden ist.

Screenshots direkt in der Zwischenablage nutzen

Viele Abläufe werden schneller, wenn du auf das Speichern als Datei verzichtest und das Bild stattdessen sofort einfügst. Die Zwischenablage von Windows 11 eignet sich genau dafür und arbeitet unauffällig im Hintergrund.

Bei folgenden Auslösern landet das Bild typischerweise direkt in der Zwischenablage:

  • Windows-Taste + Shift + S (Ausschnitt).
  • Druck oder Alt + Druck, wenn in den Einstellungen das Snipping Tool für die Drucktaste aktiv ist.

Ein Screenshot aus der Zwischenablage lässt sich mit Strg + V in E-Mails, Office-Dokumente, Messenger oder Bildbearbeitung einfügen. Diese Methode ist effizient, wenn du Bilder nur einmal brauchst, zum Beispiel um einem Kollegen im Chat schnell einen Bildausschnitt zu zeigen.

Speicherort und Dateiformat der Bildschirmfotos steuern

Standardmäßig legt Windows Vollbildaufnahmen aus Windows-Taste + Druck im Ordner „Bildschirmfotos“ als PNG-Datei ab. PNG eignet sich für scharfe Darstellungen mit Text, weil es verlustfrei arbeitet. In manchen Szenarien ist jedoch ein anderes Format oder ein anderer Speicherort sinnvoll.

Im Snipping Tool kannst du beides anpassen:

  • Nach der Aufnahme klickst du auf das Disketten-Symbol.
  • Im Speichern-Dialog wählst du unter „Dateityp“ zwischen PNG, JPG, GIF und anderen Varianten.
  • Über den Navigationsbereich suchst du dir einen passenden Ordner, etwa ein Projektverzeichnis oder einen Cloud-Speicher.

Wenn du deine Aufnahmen thematisch sortiert ablegst, findest du sie später leichter wieder und musst seltener im Standardordner suchen. Außerdem kannst du abhängig vom Einsatzzweck entscheiden, ob du lieber kleinere JPG-Dateien (zum Versenden) oder detailreiche PNG-Bilder (für Dokumentation und Archiv) verwendest.

Tastaturbelegung der Drucktaste in den Einstellungen anpassen

Windows 11 kann die Drucktaste so umleiten, dass beim Drücken nicht mehr die klassische Zwischenablage-Funktion, sondern direkt das Snipping Tool startet. Das ist hilfreich, wenn du häufig mit Ausschnitten arbeitest und den Umweg über eine zusätzliche Tastenkombination vermeiden willst.

Um diese Zuordnung zu prüfen oder zu ändern, gehst du folgendermaßen vor:

  1. Öffne die Einstellungen über das Startmenü oder Windows-Taste + I.
  2. Wechsle in den Bereich Barrierefreiheit (teilweise auch „Erleichterte Bedienung“ genannt).
  3. Klicke auf Tastatur.
  4. Scrolle zum Abschnitt, der sich auf die Drucktaste bezieht, und aktiviere oder deaktiviere die Option, mit der das Snipping Tool gestartet wird.

Wenn diese Einstellung aktiv ist, öffnet ein Druck auf die entsprechende Taste automatisch das Werkzeug für Ausschnitte, von wo aus du das Bild speichern oder bearbeiten kannst. Wer lieber mit der alten Logik arbeitet, bei der die Aufnahme direkt in der Zwischenablage landete, schaltet die Option aus.

Mehrere Monitore und große Arbeitsflächen meistern

Viele Arbeitsplätze nutzen heute zwei oder mehr Monitore. Die Methoden für Bildschirmfotos ändern sich dadurch nicht grundsätzlich, aber der Bildausschnitt und die Orientierung spielen eine größere Rolle.

Einige Punkte helfen bei der Planung:

  • Vollbildaufnahmen mit Windows-Taste + Druck erfassen alle Monitore in einem Bild, wenn sie als erweiterter Desktop konfiguriert sind.
  • Fensteraufnahmen und Ausschnitte beschränken sich auf das jeweils gewählte Fenster oder den markierten Bereich – unabhängig von der Monitoranzahl.
  • Bei sehr breiten Setups kann es sinnvoll sein, Fenster vor dem Screenshot bewusst auf den relevanten Monitor zu ziehen.

Wer seine Präsentationsfolien oder Dokumentationen klar halten möchte, bündelt Inhalte oft auf einem Hauptbildschirm und erstellt dort die Aufnahmen, um Streulicht aus der restlichen Arbeitsfläche zu vermeiden.

Schnelle Fehlerdokumentation im Arbeitsalltag

In vielen Situationen ist ein Bildschirmfoto die schnellste Art, ein Problem zu erklären. Gerade im Austausch mit Support-Teams oder Fachabteilungen lassen sich Fehlercodes, ungewöhnliche Anzeigen oder Einstellungen mit einem Klick sichtbar machen.

Ein bewährter Ablauf könnte so aussehen:

  1. Sobald eine merkwürdige Meldung erscheint, halte den Bildschirm mit Windows-Taste + Shift + S an und markiere den Bereich mit der Meldung.
  2. Öffne deinen E-Mail-Client oder das Ticketsystem und füge den Ausschnitt mit Strg + V ein.
  3. Beschreibe in ein bis zwei Sätzen, was du kurz vor dem Screenshot getan hast.

Durch diese Kombination aus Bild und Kurzbeschreibung gewinnen die Personen auf der anderen Seite ein deutlich klareres Bild vom Problem und können gezielter nach Ursachen suchen. Gleichzeitig dokumentierst du deinen eigenen Ablauf, falls das Thema später noch einmal aufkommt.

Screenshots für Anleitungen und Präsentationen einsetzen

Wer Wissen an andere weitergibt, arbeitet häufig mit bebilderten Anleitungen oder Präsentationsfolien. Gut platzierte Bildschirmfotos machen dabei einen großen Unterschied, weil sie jeden Arbeitsschritt visuell nachvollziehbar machen.

Für diesen Einsatz haben sich einige Gewohnheiten bewährt:

  • Nutze Ausschnitte, um nur den relevanten Teil der Oberfläche zu zeigen.
  • Markiere Schaltflächen oder Eingabefelder mit den Zeichenwerkzeugen im Snipping Tool.
  • Achte darauf, dass persönliche Daten, Mailadressen oder vertrauliche Inhalte geschwärzt oder unkenntlich gemacht werden.

Für Schulungsunterlagen lohnt es sich, die Bilder in eine klare Ordnerstruktur einzuordnen, zum Beispiel nach Kapitel oder Thema. So kannst du später leicht darauf zurückgreifen und musst nicht jede Aufnahme neu erstellen.

Anonymisierung und Datenschutz bei Bildschirmfotos

Bildschirmaufnahmen können sensible Inhalte enthalten, etwa Kundendaten, interne Kennungen oder persönliche Nachrichten. Bevor du solche Bilder weitergibst, solltest du prüfen, welche Informationen sichtbar sind und ob sie für den Zweck notwendig sind.

Im Snipping Tool kannst du mit Stift oder Textmarker Inhalte durchstreichen oder mit farbigen Flächen übermalen. Für besonders sensible Szenarien empfiehlt sich vielmehr, die betreffenden Bereiche mit einer durchgängigen Fläche zu überdecken, damit nichts mehr lesbar bleibt. Alternativ erstellst du den Ausschnitt von vornherein so, dass heikle Informationen außerhalb liegen.

Dieser zusätzliche Schritt kostet nur wenige Sekunden, verhindert aber, dass unbeabsichtigt vertrauliche Daten in Schulungsunterlagen, Ticketsystemen oder Chatverläufen landen.

Typische Stolperfallen bei Bildschirmaufnahmen

Beim Arbeiten mit Screenshots treten immer wieder ähnliche Missverständnisse auf, die sich meist schnell beheben lassen, wenn du weißt, worauf du achten musst. Häufige Ursachen betreffen Tastaturbelegung, Speicherort oder die Art des Auslösers.

Einige Beispiele:

  • Die Drucktaste scheint nicht zu reagieren: Prüfe, ob auf deiner Tastatur eine Fn-Taste vorhanden ist, die erst in Kombination mit Druck den Befehl auslöst.
  • Du findest deine Aufnahme nicht: Vollbildfotos landen im Ordner „Bildschirmfotos“, Ausschnitte oft nur in der Zwischenablage, solange du sie nicht explizit speicherst.
  • Das Bild sieht anders aus als erwartet: Vielleicht war ein anderes Fenster aktiv oder du hast beim Ausschnitt ein Stück zu viel oder zu wenig markiert; in dem Fall lohnt sich ein zweiter Versuch mit bewusst gewählter Auswahl.

Wenn du dir in solchen Situationen zunächst noch einmal die verwendete Tastenkombination vergegenwärtigst und den erwarteten Ablageort prüfst, klärt sich die Lage meistens schnell.

Spezielle Einstellungen für Nutzer mit besonders hohen Ansprüchen

Wer beruflich ständig mit Bildschirmfotos arbeitet, etwa in der technischen Dokumentation oder Software-Entwicklung, legt oft Wert auf einen wiederholbaren und effizienten Ablauf. Windows-Bordmittel lassen sich so kombinieren, dass sie diesen Anspruch gut unterstützen.

Mögliche Strategien sind unter anderem:

  • Feste Zuordnung der Drucktaste zum Snipping Tool, um Ausschnitte mit einem Griff zu starten.
  • Nutzung eines eigenen Ordners in der Projektstruktur, in dem alle gespeicherten Bilder landen.
  • Bewusste Wahl des Dateiformats je nach Ziel: PNG für Handbücher, JPG für E-Mails oder Ticketsysteme.

Wer darüber hinaus zusätzliche Funktionen wie automatische Nummerierung im Dateinamen, Wasserzeichen oder die kombinierte Aufnahme von Mauszeiger und Tastaturkürzeln benötigt, kann ergänzend auf spezialisierte Tools setzen. Die integrierten Möglichkeiten von Windows 11 decken allerdings bereits einen großen Teil der alltäglichen Anforderungen solide ab.

Bildschirmfotos und Barrierefreiheit

Bildschirmaufnahmen können auch im Bereich Barrierefreiheit hilfreich sein, etwa um Abläufe in Programmen besser zu erklären oder Schulungsmaterial für Menschen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen zu erstellen. Klare Bilder erleichtern es vielen Personen, Bedienwege nachzuvollziehen.

Damit die Darstellung möglichst zugänglich bleibt, lohnt es sich, auf folgende Punkte zu achten:

  • Aufnahmen mit ausreichend hohem Kontrast und gut lesbarer Schrift erstellen.
  • Wichtige Bedienelemente im Bild mit Pfeilen oder Markierungen hervorheben.
  • Textliche Beschreibungen in der Nähe des Bildes ergänzen, damit auch Personen profitieren, die Bilder nur eingeschränkt wahrnehmen können.

Mit dieser Kombination aus Visualisierung und Beschreibung werden Bildschirmfotos zu einem sehr vielseitigen Werkzeug, um Inhalte verständlich zu vermitteln und unterschiedliche Zielgruppen abzuholen.

Häufige Fragen zu Bildschirmfotos unter Windows 11

Wie kann ich einen Screenshot nur von einem einzelnen Bildschirm machen?

Nutze die Tastenkombination Windows-Taste + Shift + S und wähle den Bereich auf dem gewünschten Monitor aus. Alternativ kannst du bei einer Doppelmonitor-Konfiguration das Fenster zuerst auf den richtigen Bildschirm ziehen und anschließend nur dieses Fenster mit Alt + Druck aufnehmen.

Wie speichere ich einen Screenshot sofort als Datei, ohne ein Programm zu öffnen?

Drücke Windows-Taste + Druck, damit Windows den gesamten Bildschirm automatisch als PNG-Datei im Ordner Bilder unter Bildschirmfotos ablegt. Bei Bedarf kannst du im Anschluss über den Datei-Explorer die Dateien umbenennen oder in andere Ordner verschieben.

Wie ändere ich das Standardformat von PNG auf JPG oder ein anderes Format?

Windows speichert mit Bordmitteln standardmäßig als PNG, daher ist ein Umweg über ein Programm nötig. Öffne den Screenshot etwa im Snipping Tool oder in der Fotos-App und wähle dort Speichern unter, um Dateiname, Speicherort und Format wie JPG oder GIF zu bestimmen.

Warum reagiert die Druck-Taste auf meiner Tastatur nicht wie erwartet?

In Windows 11 kann die Druck-Taste entweder das Snipping Tool oder andere Funktionen auslösen, je nach Einstellung. Prüfe unter Einstellungen, Barrierefreiheit, Tastatur, ob die Option für das Öffnen des Ausschneide-Tools mit der Druck-Taste aktiviert oder deaktiviert ist und passe sie an deine Arbeitsweise an.

Wie fertige ich einen Screenshot mit Mauszeiger oder geöffnetem Kontextmenü an?

Starte das Snipping Tool, wähle die Verzögerung von einigen Sekunden und klicke dann auf Neu. In der Verzögerungszeit öffnest du das gewünschte Menü oder positionierst den Mauszeiger, bevor Windows das Bild einfriert und du den Ausschnitt festlegst.

Kann ich mit Bordmitteln auch scrollende Fenster oder ganze Webseiten aufnehmen?

Windows selbst bietet keine Funktion, um automatisch über die sichtbare Fläche hinauszuscrollen und alles in einem Bild zu speichern. Für komplette Webseiten oder lange Listen empfiehlt sich ein Browser-Add-on oder eine spezialisierte Screenshot-Software, die ein sogenanntes Scroll-Capturing beherrscht.

Wie schütze ich vertrauliche Daten auf meinem Screenshot zuverlässig?

Öffne das Bild im Snipping Tool und nutze die Stiftfunktionen oder den Textmarker, um sensible Bereiche unkenntlich zu machen. Für streng vertrauliche Informationen solltest du idealerweise nicht nur weich markieren, sondern vollständig übermalen, sodass die ursprünglichen Inhalte nicht mehr rekonstruiert werden können.

Wie teile ich einen Screenshot am schnellsten in Chat-Programmen oder E-Mails?

Nutze Windows-Taste + Shift + S oder Alt + Druck, markiere den Bereich und füge den Inhalt direkt mit Strg + V in dein Chatfenster oder deine Mail ein. So sparst du dir das Zwischenspeichern als Datei und beschleunigst die Kommunikation im Alltag deutlich.

Kann ich automatisch mehrere Screenshots hintereinander aufnehmen?

Mit den Standardfunktionen von Windows 11 erstellst du mehrere Bilder manuell nacheinander, indem du die jeweilige Tastenkombination wiederholst. Für Serienaufnahmen mit festen Intervallen oder umfangreicher Automatisierung ist eine Zusatzsoftware mit Aufnahme-Timer und Profilverwaltung sinnvoll.

Wie erreiche ich die beste Qualität für Bildschirmfotos auf einem 4K-Monitor?

Stelle in den Anzeigeeinstellungen die native Auflösung und passende Skalierung ein, damit Windows alle Bildschirminhalte scharf darstellt. Screenshots werden dann in voller Pixelauflösung erzeugt, und du kannst sie bei Bedarf nachträglich verkleinern, ohne dass wichtige Details verloren gehen.

Wie gehe ich vor, wenn ich gar keine Tastenkombination für Screenshots verwenden möchte?

Starte das Snipping Tool über das Startmenü und löse die Aufnahme direkt per Mausklick auf Neu aus. Du kannst das Programm an die Taskleiste anheften, um es jederzeit mit einem einzigen Klick zur Verfügung zu haben.

Wo finde ich meine zuletzt erstellten Bildschirmfotos am schnellsten?

Automatisch gespeicherte Vollbildaufnahmen mit Windows-Taste + Druck liegen im Ordner Bilder unter Bildschirmfotos. Inhalte aus der Zwischenablage kannst du direkt mit Strg + V in ein Bildbearbeitungsprogramm, ein Dokument oder einen Chat einfügen, ohne den Umweg über den Datei-Explorer zu nehmen.

Fazit

Windows 11 stellt dir mehrere Wege bereit, um Bildschirmfotos passend zur Situation aufzunehmen, zu bearbeiten und weiterzugeben. Mit den Tastenkombinationen, dem Snipping Tool und passenden Einstellungen für Qualität, Datenschutz und Bedienkomfort deckst du vom schnellen Schnappschuss bis zur detaillierten Dokumentation alle Anforderungen ab. Sobald du die wichtigsten Kürzel verinnerlicht hast, geht dir jede Form von Screenshot fast automatisch von der Hand.

Checkliste
  • Windows-Taste + Druck: Gesamter Bildschirm, automatisch als Datei gespeichert.
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