Windows 11: Schwarzer Bildschirm nach NVIDIA-Update richtig beheben

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 9. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026

Ein schwarzer Bildschirm direkt nach einem Grafiktreiber-Update gehört zu den Problemen, die den PC scheinbar lahmlegen. In vielen Fällen startet Windows weiter, nur die Anzeige bleibt dunkel oder wechselt nach dem Login nicht mehr sauber auf das Bildsignal.

Entscheidend ist jetzt, ob der Fehler schon vor dem Anmeldebildschirm, erst nach dem Login oder nur beim Start bestimmter Programme auftaucht. Davon hängt ab, ob zuerst ein einfacher Grafikausgabe-Reset reicht oder ob der Treiber sauber ersetzt werden muss.

Erst die Ursache eingrenzen

Prüfe zuerst, ob der Rechner wirklich abgestürzt ist oder nur kein Bild ausgibt. Ein laufender Lüfter, Festplattenaktivität oder Töne aus dem System sprechen dafür, dass Windows noch arbeitet.

  • Monitor einschalten und Eingangssignal kontrollieren
  • Anderes Kabel oder anderen Anschluss testen
  • Falls vorhanden, einen zweiten Monitor anschließen
  • Helligkeit, Eingangswahl und Mehrfachanzeige prüfen

Bleibt der Bildschirm schwarz, kann auch die Grafikausgabe zwischen integrierter Grafik und NVIDIA-Karte umgeschaltet haben. Gerade bei Desktop-PCs lohnt sich deshalb ein Blick auf die Verbindung direkt an der Grafikkarte und nicht am Mainboard.

Die Anzeige neu initialisieren

Manchmal ist die Grafikoberfläche nur hängen geblieben. Mit der Tastenkombination Windows-Taste + Strg + Umschalt + B setzt Windows den Grafikkartentreiber neu an, ohne den Rechner auszuschalten.

Danach kann der Bildschirm kurz flackern oder ein Signalton kommen. Erscheint wieder ein Bild, war die Verbindung zwischen Windows und Treiber nur gestört und kein tieferes Systemproblem der Auslöser.

Im abgesicherten Modus starten

Wenn kein Bild zurückkommt, starte Windows im abgesicherten Modus. Dort lädt das System nur die nötigsten Komponenten, und ein problematischer NVIDIA-Treiber blockiert den Start oft nicht mehr.

  1. Den PC dreimal während des Startvorgangs hart ausschalten, damit die Wiederherstellungsumgebung erscheint.
  2. Über Problembehandlung und Erweiterte Optionen die Starteinstellungen öffnen.
  3. Den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern oder ohne Netzwerk wählen.

Im abgesicherten Modus ist die Darstellung oft niedrig aufgelöst, aber genau das hilft. So lässt sich der Treiber entfernen oder ersetzen, ohne dass die normale Grafikausgabe dazwischenfunkt.

NVIDIA-Treiber sauber entfernen

Ein aktueller Fehler steckt häufig im gerade installierten Treiberpaket. Dann reicht eine einfache Neuinstallation über die bestehende Version oft nicht aus, weil beschädigte Restdateien erhalten bleiben.

Anleitung
1Den PC dreimal während des Startvorgangs hart ausschalten, damit die Wiederherstellungsumgebung erscheint.
2Über Problembehandlung und Erweiterte Optionen die Starteinstellungen öffnen.
3Den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern oder ohne Netzwerk wählen.

  • Geräte-Manager öffnen
  • Unter Grafikkarten die NVIDIA-Hardware suchen
  • Gerät deinstallieren und wenn möglich die Treibersoftware mit entfernen
  • Nach dem Neustart einen stabilen Treiber installieren

Wenn das System nach der Deinstallation wieder ein Bild zeigt, ist der nächste Schritt klar: nicht direkt die neueste Version blind erneut aufspielen, sondern erst eine stabile Version verwenden. Das verringert die Chance, dass derselbe Fehler sofort wieder erscheint.

Den passenden Treiber wählen

Bei Grafikproblemen ist nicht jede aktuelle Version automatisch die beste Wahl. Für einige Systeme läuft ein älterer, ausgereifter Treiber zuverlässiger als ein ganz frischer Build, besonders wenn die Karte, der Monitor oder eine Dockingstation beteiligt sind.

Achte darauf, dass der Treiber zur exakten GPU passt und für Windows 11 vorgesehen ist. Auf Notebooks spielt außerdem der Hersteller des Geräts eine Rolle, weil angepasste Treiber mit Energieverwaltung und Umschaltgrafik besser zusammenspielen können.

Windows-Update und Schnellstart mit prüfen

Ein Update der Grafiksoftware ist nur ein Teil des Ganzen. Auch ein zeitgleich installiertes Windows-Update oder der Schnellstart von Windows kann die Lage verschärfen, weil Treiber beim Herunterfahren nicht vollständig neu initialisiert werden.

  • Windows Update auf offene Neustarts und ausstehende Korrekturen prüfen
  • Schnellstart in den Energieoptionen testweise deaktivieren
  • Danach das System vollständig neu starten und nicht nur in den Ruhezustand versetzen

Gerade beim ersten Start nach einer Änderung hilft ein kompletter Kaltstart, weil die Grafikhardware dann wirklich neu angesprochen wird. So lässt sich besser erkennen, ob der Fehler dauerhaft weg ist oder nur zufällig verschwindet.

Grafiktreiber und Bildausgabe auf Konflikte prüfen

Manche Rechner nutzen zusätzlich zur NVIDIA-Karte eine integrierte Grafik. Dann kann Windows nach einem Update das Ausgabegerät oder die Priorität der Anzeige falsch setzen.

Im BIOS beziehungsweise UEFI und in Windows selbst sollte nur die tatsächlich genutzte Anzeige im Fokus stehen. Bei Desktop-Systemen ist es sinnvoll, den Monitor direkt an der aktiven Grafikkarte zu betreiben und nicht an einem zweiten, ungenutzten Ausgang.

Sauberer Neustart bei Softwarekonflikten

Falls der schwarze Bildschirm nicht direkt vom Treiber, sondern von einer begleitenden Anwendung ausgelöst wird, hilft ein sauberer Neustart der Windows-Umgebung. Das trennt unnötige Autostarts, Tools und Overlay-Programme vom eigentlichen Systemstart.

  1. Mit msconfig die Systemkonfiguration öffnen.
  2. Nur Microsoft-Dienste aktiv lassen.
  3. Autostart-Programme im Task-Manager deaktivieren.
  4. Neu starten und das Verhalten erneut testen.

So lässt sich besser erkennen, ob ein Zusatzprogramm mit der Grafikausgabe kollidiert. Das ist besonders wichtig, wenn das Problem nur nach dem Login auftaucht und das Bild im BIOS noch normal sichtbar ist.

Wann ein älterer Wiederherstellungspunkt hilft

Wenn der Fehler direkt nach der Installation eines Treibers begonnen hat, kann ein Wiederherstellungspunkt der schnellste Weg zurück zu einem stabilen Zustand sein. Dann wird die Systemkonfiguration auf einen Moment vor der Änderung zurückgesetzt.

Das ist sinnvoll, wenn du keine anderen wichtigen Änderungen seitdem vorgenommen hast. Vor dem Rücksprung lohnt sich aber ein Blick auf persönliche Dateien, damit nichts Unverzichtbares verloren geht.

Letzte Schritte bei hartnäckigem Bildfehler

Zeigt der Rechner weiterhin keinen Inhalt, obwohl Kabel, Monitor, abgesicherter Modus und Treiberwechsel geprüft wurden, geht es an die tiefere Abgrenzung. Dann muss geklärt werden, ob die Grafikkarte selbst, der Speicher, das Netzteil oder eine Windows-Komponente die Ursache ist.

  • Mit einem anderen Monitor oder Fernseher testen
  • Wenn möglich, eine andere Grafikkarte einsetzen
  • RAM und Stromversorgung prüfen
  • Windows mit Reparaturstart oder Inplace-Reparatur testen

Erst wenn diese Punkte ohne Erfolg bleiben, ist eine komplette Neuinstallation ein sinnvoller letzter Schritt. Vorher sollte immer gesichert werden, was sich noch sichern lässt, besonders wenn sich der Rechner nur sporadisch bis zum Desktop durchkämpft.

Treiberstand und Hardwarezustand getrennt prüfen

Ein schwarzer Bildschirm nach einem Grafiktreiber-Wechsel ist nicht automatisch nur ein Windows-Problem. Häufig greifen mehrere Faktoren ineinander: eine unpassende Treiberversion, ein fehlerhafter Monitor-Handshake, eine geänderte Ausgabekonfiguration oder ein Grafikspeicherfehler, der erst unter Last sichtbar wird. Deshalb lohnt es sich, die Ursache auf zwei Ebenen zu betrachten: einmal die Software auf dem System und einmal die Bildausgabe zwischen PC, Monitor und Anschluss.

Prüfen Sie zuerst, ob das Gerät überhaupt noch startet. Hören Sie Lüfter, Laufwerke oder Windows-Signaltöne, ist das System oft nicht abgestürzt, sondern zeigt das Bild nur nicht an. Leuchtet die Tastatur, reagiert die Feststelltaste oder öffnet sich der Task-Manager über Strg+Alt+Entf, spricht das dafür, dass Windows läuft und nur die Anzeige nicht korrekt angesprochen wird. Bleibt alles ohne Reaktion, muss zusätzlich ein tieferer Startfehler berücksichtigt werden.

Hilfreich ist auch ein Blick auf die betroffene Grafikkarte selbst. Sitzt die Karte locker, hat der Stromstecker keinen festen Kontakt oder meldet das Mainboard per Diagnose-LED einen VGA-Fehler, liegt die Ursache nicht im Treiber allein. In solchen Fällen führt der nächste Schritt nicht über Windows, sondern über die Stromversorgung, den Steckplatz und die Verkabelung.

Bildsignal von Grund auf neu aufbauen

Ein systematischer Neustart der Anzeige kann bereits reichen, wenn Windows nach dem Treiberwechsel auf eine nicht mehr passende Auflösung, Bildwiederholrate oder Ausgangsquelle schaltet. Trennen Sie den Rechner vollständig vom Strom, warten Sie einige Sekunden und verbinden Sie Monitor und PC anschließend neu. Wechseln Sie dabei nach Möglichkeit auch das Kabel oder den Anschluss, etwa von DisplayPort auf HDMI oder umgekehrt, damit ein fehlerhafter Port ausgeschlossen wird.

Falls mehrere Bildschirme angeschlossen sind, reduzieren Sie die Konfiguration auf einen einzigen Monitor. Gerade beim Start kann Windows einen anderen Ausgang bevorzugen als erwartet. Ein einzeln angeschlossener Bildschirm macht die Fehlersuche deutlich einfacher, weil Splitter, Dockingstations, Adapter und Kaskaden von Signalen keine Rolle mehr spielen.

Auch die Eingangsquelle am Monitor sollte manuell gewählt werden. Moderne Displays erkennen das Signal nicht immer zuverlässig neu, besonders nach einem Kaltstart oder nach einem Treiberwechsel. Prüfen Sie daher im Monitor-Menü, ob der richtige Eingang aktiv ist. Bei Geräten mit mehreren Anschlüssen hilft es außerdem, die automatische Quellumschaltung testweise zu deaktivieren.

  • PC vollständig ausschalten und vom Netz trennen
  • Monitorkabel an beiden Enden neu einsetzen
  • Anderen Anschluss am Monitor nutzen
  • Adapter, Dockingstation oder Splitter vorübergehend entfernen
  • Nur einen Bildschirm angeschlossen lassen
  • Am Monitor die aktive Signalquelle direkt auswählen

Windows ohne Grafikeffekte auf einen sauberen Start bringen

Stellt der Rechner zwar ein Bild dar, bleibt der Desktop aber nach dem Laden dunkel oder blinkt nur kurz auf, hilft oft ein Start mit minimaler Grafiklast. Dafür genügt in vielen Fällen ein abgesicherter Start oder eine Notfall-Anzeige mit niedriger Auflösung. So lässt sich prüfen, ob der neue Treiber das Problem auslöst oder ob die Bildausgabe auch ohne ihn instabil bleibt.

Ist der Zugriff auf die Oberfläche möglich, sollte die Bildschirmauflösung zunächst auf einen Standardwert gesetzt werden. Ungewöhnliche Kombinationen aus hoher Auflösung, HDR und variabler Bildwiederholrate sorgen nach Treiberänderungen gelegentlich für ein schwarzes Bild, obwohl der Rechner arbeitet. Auch Desktop-Tools, die eigene Farbanpassungen oder Overlay-Funktionen mitbringen, gehören in diese Prüfung.

Besonders wichtig ist die Kontrolle der Energieoptionen des Displays. Manche Systeme schalten nach dem Update auf einen Modus, den ältere Monitore oder bestimmte Fernseher nicht sauber verarbeiten. Eine feste Wiederholrate von 60 Hz ist für die Fehlersuche oft ein guter Ausgangspunkt, bevor höhere Werte oder dynamische Modi erneut getestet werden.

Treiberpaket und Zusatzkomponenten gezielt bereinigen

Ein sauber installierter Treiber ist mehr als nur eine neue Datei über die alte Version zu legen. Bleiben Reste früherer Installationen zurück, können Dienste, Profile und erweiterte Module weiterlaufen und das Startverhalten stören. Deshalb sollte neben dem eigentlichen NVIDIA-Paket auch geprüft werden, ob zusätzliche Komponenten wie HD-Audio, GeForce Experience, PhysX oder Display-Optimierer überhaupt benötigt werden.

Bei einer Bereinigung ist es sinnvoll, nur das Nötigste zurückzuholen. Wer den Rechner in erster Linie für Arbeit oder Standardanwendungen nutzt, braucht nicht zwingend jedes Zusatzmodul. Je weniger Bausteine aktiv sind, desto kleiner ist die Angriffsfläche für Konflikte zwischen Treiber, Overlay und Windows-Diensten.

Nach der Neuinstallation sollten Sie zuerst testen, ob das Bild auch nach einem Neustart stabil bleibt. Erst wenn die Grundfunktion zuverlässig läuft, lohnt sich das Nachrüsten weiterer Komponenten. So lässt sich besser erkennen, welches Paket die Störung erneut auslöst.

  • Treiberinstallation möglichst ohne zusätzliche Komfortfunktionen starten
  • Unbenötigte Begleitsoftware zunächst weglassen
  • Nach jedem Schritt einen Neustart durchführen
  • Änderungen an Auflösung und Farbe erst nach erfolgreichem Start vornehmen

BIOS, UEFI und Firmware nicht aus dem Blick verlieren

Bei manchen Systemen liegt der eigentliche Auslöser tiefer als Windows selbst. Ein BIOS- oder UEFI-Update kann die Initialisierung der Grafikkarte verändern, und auch neue Hauptplatinen-Firmware führt gelegentlich dazu, dass ein Grafiktreiber anders reagiert als zuvor. Das gilt besonders dann, wenn der schwarze Bildschirm schon vor dem Laden von Windows oder direkt nach dem Logo erscheint.

Prüfen Sie im Firmware-Menü, ob die primäre Grafikausgabe auf die richtige Quelle gesetzt ist. Viele Systeme lassen sich zwischen integrierter Grafik und dedizierter Karte umschalten. Wird nach einem Update die falsche Quelle bevorzugt, bleibt der Bildschirm dunkel, obwohl der Rechner korrekt startet. Bei Notebooks mit Umschaltung zwischen Spar- und Leistungsmodus kann dieser Punkt ebenfalls entscheidend sein.

Ein Blick auf die Secure-Boot- und CSM-Optionen ist ebenfalls sinnvoll, sofern Änderungen am System vorgenommen wurden. Werden Startmodi, Speicherbelegung oder PCIe-Verhalten neu bewertet, kann das Timing der Grafikkarte beeinflusst werden. Nach Firmware-Änderungen sollte man deshalb immer nur einen Punkt nach dem anderen prüfen, damit klar bleibt, welche Anpassung die Lage verbessert oder verschlechtert.

Verbindung zu Windows-Profilen und Benutzeroberfläche herstellen

Ein dunkler Bildschirm muss nicht bedeuten, dass der komplette Grafikpfad ausgefallen ist. Manchmal lädt Windows zwar den Desktop im Hintergrund, aber ein beschädigtes Benutzerprofil oder eine fehlerhafte Shell-Integration verhindert die sichtbare Oberfläche. In solchen Fällen kann es helfen, einen anderen Benutzer anzulegen oder testweise in ein alternatives Profil zu wechseln.

Auch die Schnellstartumgebung sollte dabei berücksichtigt werden. Wird ein Problemzustand beim Herunterfahren gespeichert, startet das System unter Umständen immer wieder in derselben defekten Konstellation. Ein vollständiges Herunterfahren mit anschließendem Neustart trennt diesen Effekt von einem echten Hardwarefehler. Wer Zugriff auf die Eingabeaufforderung oder auf erweiterte Startoptionen hat, kann den Schnellstart auch vorübergehend abschalten und das Verhalten erneut testen.

Bleibt das Bild nur nach der Anmeldung schwarz, aber der Anmeldebildschirm erscheint noch, ist die Analyse enger einzugrenzen. Dann sind oft Autostart-Programme, Shell-Erweiterungen oder Treiberdienste beteiligt. In dieser Lage hilft ein kontrollierter Start mit deaktivierten Zusatzdiensten mehr als ein sofortiger Komplettwechsel der Grafikhardware.

Saubere Reihenfolge für die Wiederherstellung der Anzeige

Ein geordnetes Vorgehen spart Zeit und verhindert neue Fehler. Beginnen Sie mit der einfachen Prüfung der Bildausgabe, gehen Sie dann zur Windows-Seite über und greifen Sie erst danach zur kompletten Neuinstallation des Treibers. Diese Reihenfolge ist sinnvoll, weil viele Bildausfälle nach einem Update durch den Handshake zwischen Monitor, Anschluss und Treiber entstehen und nicht durch einen Defekt der Karte selbst.

  1. Rechner stromlos machen und Kabel neu verbinden.
  2. Nur einen Monitor direkt anschließen.
  3. Monitor-Eingang manuell auswählen.
  4. Notfalls mit abgesicherter Grafik starten.
  5. Treiberreste entfernen und das System neu starten.
  6. Eine passende, stabile Treiberversion installieren.
  7. Auflösung, Bildwiederholrate und Farboptionen schrittweise erhöhen.

Wenn die Anzeige nach jedem Schritt kurzzeitig zurückkehrt, aber später erneut ausfällt, ist das ein wichtiges Muster. Dann lohnt sich eine genauere Prüfung von Lastzuständen, Temperatur, Netzteil und Kabelqualität. Vor allem DisplayPort-Verbindungen reagieren empfindlich auf minderwertige Kabel oder wackelige Adapter. Auch eine zu aggressive Übertaktung der Grafikkarte kann den Bildpfad instabil machen, obwohl Windows selbst noch arbeitet.

Am Ende sollte das System nicht nur wieder ein Bild liefern, sondern auch nach mehreren Neustarts zuverlässig aufwachen. Erst wenn der Start, die Anmeldung und der Wechsel zwischen Ruhemodus und Desktop stabil bleiben, gilt die Ursache als ausreichend behoben.

Häufige Fragen

Warum erscheint nach dem Update nur ein schwarzer Bildschirm?

Meist liegt ein Konflikt zwischen dem neu installierten Grafiktreiber, der Bildausgabe und Windows-Einstellungen vor. Auch ein falsches Anzeigeprofil, ein problematischer Schnellstart oder ein fehlerhaft geladenes Zusatztool kann das Bild verhindern.

Wie komme ich an den Bildschirm, wenn gar nichts angezeigt wird?

Prüfen Sie zuerst, ob der Monitor das richtige Eingangssignal nutzt und das Kabel fest sitzt. Schalten Sie den Rechner danach einmal vollständig aus, trennen ihn kurz vom Strom und starten erneut, damit die Grafikseite komplett neu initialisiert wird.

Hilft es, den Treiber im abgesicherten Modus zu entfernen?

Ja, das ist oft der sauberste Weg, weil Windows dort nur mit den nötigsten Komponenten startet. Entfernen Sie den aktuellen NVIDIA-Treiber anschließend vollständig und setzen Sie danach einen passenden, stabilen Treiber neu auf.

Welche Treiberversion sollte ich installieren?

In vielen Fällen ist nicht die allerneueste Version die beste Wahl, sondern eine geprüfte WHQL-Version oder eine ältere, die als stabil bekannt ist. Achten Sie darauf, dass sie zu Ihrer Grafikkarte und zur installierten Windows-11-Version passt.

Kann Windows Update das Problem verstärken?

Ja, vor allem dann, wenn Windows parallel einen eigenen Treiber nachlädt oder ein Update noch nicht sauber abgeschlossen wurde. Prüfen Sie nach der Reparatur, ob optionale Treiberupdates angeboten werden, und vermeiden Sie parallele Installationen verschiedener Grafikpakete.

Was mache ich, wenn nur ein einzelner Monitor dunkel bleibt?

Dann sollten Sie die Bildschirmreihenfolge, die Ausgabemodi und die Verkabelung getrennt testen. Ziehen Sie alle zusätzlichen Monitore ab und starten Sie zunächst nur mit einem Display, damit Windows nicht auf eine falsche Primärausgabe sendet.

Wie prüfe ich, ob Schnellstart beteiligt ist?

Öffnen Sie die Energieoptionen und deaktivieren Sie den Schnellstart testweise. Danach sollte der Rechner wieder vollständig statt nur teilweise neu gestartet werden, was bei Treiberwechseln oft mehr Stabilität bringt.

Was tun, wenn auch das BIOS schon kein Bild zeigt?

Dann liegt die Ursache wahrscheinlich nicht mehr nur bei Windows oder dem NVIDIA-Treiber. Testen Sie einen anderen Anschluss an der Grafikkarte, ein anderes Kabel oder notfalls eine alternative Ausgabeeinheit, um Hardwarefehler auszuschließen.

Wann ist ein Wiederherstellungspunkt sinnvoll?

Ein früherer Wiederherstellungspunkt hilft vor allem dann, wenn der Ausfall direkt nach einer Änderung begonnen hat. So lassen sich Treiber, Systemdateien und Einstellungen auf einen funktionierenden Zustand zurücksetzen, ohne alles neu aufzusetzen.

Wie verhindere ich, dass der Fehler erneut auftaucht?

Installieren Sie Grafiktreiber möglichst kontrolliert, nutzen Sie nur eine Update-Quelle und mischen Sie nicht mehrere Tuning- oder Overlay-Programme gleichzeitig. Legen Sie nach einer stabilen Einrichtung einen Wiederherstellungspunkt an, damit Sie im Ernstfall schneller zurückkehren können.

Fazit

Ein schwarzer Bildschirm nach einem Treiberwechsel lässt sich in vielen Fällen mit einer sauberen Reihenfolge aus Diagnose, Entfernung, Neuinstallation und Prüfungen der Anzeigeeinstellungen beheben. Entscheidend ist, nicht nur den Treiber zu tauschen, sondern auch Windows-Startverhalten, Monitoranschlüsse und mögliche Softwarekonflikte mitzudenken. So steigt die Chance deutlich, dass das Bild wieder stabil erscheint und der Rechner danach zuverlässig startet.

Checkliste
  • Monitor einschalten und Eingangssignal kontrollieren
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  • Falls vorhanden, einen zweiten Monitor anschließen
  • Helligkeit, Eingangswahl und Mehrfachanzeige prüfen

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