Schalter am Computer: Welche Schalter findet man am PC? Überblick

Lesedauer: 15 Min – Beitrag erstellt: 13. April 2026, zuletzt aktualisiert: 13. April 2026

Computer sind mit einer Vielzahl von Schaltern ausgestattet, die für verschiedene Funktionen zuständig sind. Von der Stromversorgung bis hin zu spezifischen Funktionen für Geräte oder Anschlüsse – diese Schalter spielen eine entscheidende Rolle für die Benutzererfahrung.

Stromschalter

Der wichtigste Schalter an einem Computer ist der Netzschalter. Er befindet sich häufig auf der Rückseite des Gehäuses oder an der Vorderseite. Dieser Schalter bringt den Computer zum Leben und schaltet ihn ab. Manchmal findet man auch einen Netzschalter an Steckdosenleisten.

Monitorsteuerung

Monitore haben separate Schalter, um sie ein- oder auszuschalten. Zusätzlich gibt es Tasten oder Schalter zur Anpassung der Helligkeit, des Kontrasts und anderer Bildeinstellungen. Oft sind diese Tasten am Monitorrahmen angebracht, entweder physisch oder als Touch-Panel.

USB-Ports und Steckdosen

Einige Computer bieten USB-Port-Schalter an, um angeschlossene Geräte zu aktivieren oder zu deaktivieren. Dies ist besonders nützlich, um Strom zu sparen oder die Verbindung zu bestimmten Geräten zu trennen, ohne die gesamte Hardware abziehen zu müssen. Es gibt auch Steckdosen, die Schalter integriert haben, um externe Geräte schnell ein- oder auszuschalten.

Hardware-spezifische Schalter

Einige Peripheriegeräte, wie Drucker und Scanner, haben eigene Schalter. Diese befinden sich normalerweise an der Vorderseite und ermöglichen die sofortige Steuerung des Geräts. Diese Schalter sind oft so gestaltet, dass sie intuitiv zu bedienen sind und sich durch ein einfaches Druckgefühl auszeichnen.

Anleitung
1Schalten Sie den Computer ein und bestimmen Sie den Standort des Netzschalters.
2Überprüfen Sie die Tasten am Monitor und experimentieren Sie mit den Einstellungen.
3Schauen Sie sich die Anschlüsse an der Rückseite des Computers an, um USB-Port-Schalter oder Steckdosen zu finden.
4Testen Sie die Funktionstasten der Tastatur, um deren Befehle kennenzulernen.

Funktionstasten am Keyboard

Auf Tastaturen finden sich Funktionstasten, die verschiedene Aktionen ausführen können, z. B. die Lautstärke steuern, die Bildschirmhelligkeit anpassen oder in den Energiesparmodus wechseln. Diese Tasten können je nach Tastatur unterschiedlich belegt sein und eröffnen somit verschiedene Steuerungsoptionen.

Schalter für die Netzwerksicherheit

Manche Computer sind mit Hardwareschaltern ausgestattet, die die WLAN- oder Bluetooth-Verbindung schnell aktivieren oder deaktivieren. Diese Schalter bieten eine einfache Möglichkeit, die Netzwerksicherheit zu erhöhen, indem sie einen schnellen Zugriff auf die drahtlose Verbindung ermöglichen.

Handlungsorientierte Abfolge

Wenn Sie die verschiedenen Schalter an Ihrem Computer besser verstehen möchten, können Sie folgende Schritte unternehmen:

  1. Schalten Sie den Computer ein und bestimmen Sie den Standort des Netzschalters.
  2. Überprüfen Sie die Tasten am Monitor und experimentieren Sie mit den Einstellungen.
  3. Schauen Sie sich die Anschlüsse an der Rückseite des Computers an, um USB-Port-Schalter oder Steckdosen zu finden.
  4. Testen Sie die Funktionstasten der Tastatur, um deren Befehle kennenzulernen.

Häufige Missverständnisse

Ein häufiges Missverständnis ist, dass alle Computer die gleiche Art von Schaltern haben. Tatsächlich variieren die Schalter je nach Modell und Hersteller. Ein weiteres Missverständnis ist, dass der Netzschalter auch die Energieversorgung aller angeschlossenen Geräte unterbrechen kann, was nicht immer der Fall ist.

Die Schalter an einem Computer sind auf Funktion und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt. Ein klares Verständnis davon, wo sich diese Schalter befinden und wie sie funktionieren, kann die Nutzung erheblich erleichtern.

Schalter am Gehäuse und ihre versteckten Funktionen

Auf vielen PC-Gehäusen sitzen neben dem Einschaltknopf weitere Taster und kleine Schalter, deren Funktion sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer weiß, wofür diese Elemente gedacht sind, kann die Bedienung des Rechners verbessern und typische Fehler vermeiden. Vor allem bei selbst zusammengestellten Systemen kommen unterschiedliche Varianten zum Einsatz.

Sehr häufig findet man an der Vorderseite eine Kombination aus Power-Taste, Reset-Taster und Status-LEDs. Der Reset-Taster löst einen Neustart des Systems aus, ohne die Stromversorgung zu trennen. Das Betriebssystem hat dabei kaum Gelegenheit, Dateien sauber zu schließen, daher sollte diese Funktion nur genutzt werden, wenn der Rechner auf keine Eingabe mehr reagiert. Die Status-LEDs signalisieren, ob der PC eingeschaltet ist oder auf Speichermedien zugreift. Wer diese Kabel beim Zusammenbau falsch auf dem Mainboard steckt, wundert sich oft über fehlende Anzeigen oder unbeabsichtigte Neustarts beim Drücken der falschen Taste.

Seit einigen Jahren findet man zusätzlich Taster für eine mehrstufige Lüftersteuerung direkt am Gehäuse. Mit ihnen lässt sich die Drehzahl der Ventilatoren zwischen leisen und leistungsstarken Profilen umschalten. Diese Schalter hängen an einer kleinen Steuerelektronik im Gehäuse, an die die Lüfter angeschlossen werden. Damit sie funktionieren, benötigt die Steuerung meist einen Stromanschluss von Netzteil oder Mainboard. Ein typisches Vorgehen, um diese Elemente nutzbar zu machen, sieht so aus:

  • PC ausschalten, Netzschalter am Netzteil auf Aus stellen und Netzkabel ziehen.
  • Seitenwand abnehmen und schauen, wo die Lüftersteuerung im Gehäuse montiert ist.
  • Lüfterstecker von den Ventilatoren in die vorgesehenen Buchsen der Steuerung einstecken.
  • Stromversorgung der Steuerung mit einem geeigneten Stecker vom Netzteil verbinden.
  • Gehäuse schließen, Netzkabel anschließen und den Rechner starten.
  • Über den Taster am Gehäuse testweise zwischen den Profilen durchschalten und prüfen, ob sich die Lüfterdrehzahl hörbar oder über ein Monitoring-Tool verändert.

Bei höherwertigen Modellen gibt es zudem eigene Taster für RGB-Beleuchtung. Damit lassen sich Farben und Effekte von LED-Streifen und beleuchteten Lüftern durchschalten, ohne zusätzliche Software zu verwenden. Diese Schalter greifen allerdings nur, wenn alle Beleuchtungskomponenten an den dazugehörigen Controller angeschlossen sind. Häufig liegt eine kurze Bezeichnung wie LED, RGB oder Mode neben dem Knopf, wodurch sich die Zuordnung erleichtert.

Besitzer älterer Gehäuse stoßen gelegentlich auf Relikte wie einen Schalter für die Lüfterspannung mit den Stufen 5V, 7V und 12V. Diese Modelle sollten mit Vorsicht genutzt werden, da eine zu niedrige Spannung den Lüfter am Anlaufen hindern kann. Wer unsicher ist, beginnt mit der höchsten Spannungsstufe und prüft anschließend, welche Stufe einen guten Kompromiss aus Temperatur und Lautstärke bietet.

Schalter an Gaming-Mäusen und Tastaturen optimal nutzen

Eingabegeräte bringen heute eine ganze Reihe eigener Bedienelemente mit, die sich im Alltag sehr nützlich erweisen. Gerade Gaming-Mäuse verfügen über Tasten für die Empfindlichkeit, Profilumschalter und manchmal auch Schieberegler auf der Unterseite. Diese Optionen stehen nicht nur Spielerinnen und Spielern offen, sondern lassen sich auch produktiv nutzen.

Auf vielen Mäusen sitzt unterhalb des Scrollrads ein Taster für die Empfindlichkeit des Sensors. Damit wird die sogenannte DPI-Einstellung stufenweise durchgeschaltet. Eine niedrige Einstellung eignet sich für präzise Arbeiten wie Bildbearbeitung, eine höhere Stufe für schnelle Zeigerbewegungen auf großen Monitoren. Oft lassen sich diese Stufen über eine herstellerspezifische Software individuell festlegen und an die Tasten binden. Ein sinnvolles Vorgehen besteht darin, zunächst drei bis vier Stufen zu definieren, die den eigenen Arbeitsabläufen entsprechen, und den Taster zum zyklischen Wechseln zu verwenden.

Viele Gaming-Mäuse haben an der linken Seite zusätzliche Daumentasten. Über die Software des Herstellers können diese Tasten mit Funktionen wie Kopieren, Einfügen, einem Browser-Zurück-Befehl oder Makros belegt werden. Die Umbelegung erfolgt typischerweise so:

  • Konfigurationssoftware der Maus installieren und starten.
  • Im Bereich Tastenbelegung das gewünschte Profil auswählen oder ein neues anlegen.
  • Die gewünschte Taste im Diagramm anklicken.
  • Eine Funktion, ein Tastenkürzel oder ein Makro zuweisen und speichern.
  • Optional ein zweites Profil für Spiele anlegen und dieses über einen Schalter an der Unterseite oder eine Profiltaste aktivierbar machen.

Auch moderne Tastaturen besitzen zusätzliche Bedienelemente, die über die reinen Buchstaben- und Zahlentasten hinausgehen. Dazu gehören oft Lautstärkeregler, Medientasten und Profile für Beleuchtung oder Makros. Ein Drehregler steuert meist die Systemlautstärke, während separate Tasten zum Stummschalten und Steuern von Musik dienen. Wer häufig zwischen verschiedenen Anwendungen wechselt, kann Profile so definieren, dass etwa in einer Videokonferenz andere Makros aktiv sind als beim Schreiben oder Spielen.

Mechanische Tastaturen haben zunehmend kleine Schalter an der Unterseite, mit denen sich das Verhalten der Funktionstasten festlegen lässt. Dadurch entscheidet man, ob F1 bis F12 standardmäßig Medienfunktionen auslösen oder klassische F-Tasten-Befehle senden. Um diese Einstellungen wirksam zu ändern, geht man in der Regel folgendermaßen vor:

  • Tastatur vom Rechner trennen oder zumindest die Dokumentation prüfen, ob ein Trennen empfohlen wird.
  • Den zugehörigen seitlichen oder unteren Schalter auf die gewünschte Stellung bringen.
  • Tastatur anschließen und im Betrieb testen, welche Funktion die Tasten nun ausführen.
  • Falls vorhanden, in der Konfigurationssoftware der Tastatur kontrollieren, ob der Schalterzustand angezeigt und dort weiter angepasst werden kann.

Bei kabellosen Modellen liegt oft ein Schiebeschalter an der Unterseite, mit dem man zwischen verschiedenen Funkkanälen oder Geräten umschalten kann. Damit lässt sich die gleiche Tastatur beispielsweise mit einem PC, einem Notebook und einem Tablet koppeln. Über die Position des Schalters legt man fest, an welches Gerät Eingaben gesendet werden. Eine sinnvolle Beschriftung oder kleine Aufkleber verhindern Verwechslungen im Alltag.

Systemnahe Schalter in BIOS und UEFI verstehen

Abseits der sichtbaren Bedienelemente am Gehäuse existieren systemnahe Schalter in Form von Optionen in BIOS oder UEFI. Diese Einstellungen steuern das Verhalten grundlegender Komponenten wie Prozessor, Energieverwaltung und Datenträger. Wer hier unbedacht Optionen aktiviert oder deaktiviert, kann mit Startproblemen oder Leistungsverlusten konfrontiert werden. Daher lohnt sich ein strukturierter Blick auf die wichtigsten Schaltungen in dieser Ebene.

Die Aktivierung von Secure Boot, die Wahl des Bootmodus (Legacy oder UEFI), das Ein- und Ausschalten von Onboard-Komponenten und die Steuerung der Lüfterkurve gehören zu den zentralen Punkten. Um diese Optionen zu erreichen, ruft man beim Start des PCs das Firmware-Menü auf, häufig mit Entf, F2, F10 oder F12. Die exakte Taste zeigt das Mainboard-Handbuch oder der Einblendtext beim Einschalten an. Danach navigiert man mit Tastatur oder Maus durch die Menüs.

Ein häufiger Anlass für einen Besuch in BIOS oder UEFI ist das Verhalten der Grafikausgabe. Viele Systeme besitzen eine integrierte Grafikeinheit in der CPU und eine zusätzliche Grafikkarte. Im Firmware-Menü findet sich oft eine Einstellung, mit der sich festlegen lässt, welche Einheit bevorzugt genutzt wird. Wer von der integrierten auf die zusätzliche Karte wechseln möchte, stellt bei Eintragungen wie Primary Display oder Initial Display Output die entsprechende Option ein und schließt den Monitor an die Ausgänge der gewünschten Einheit an.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Schalter für Energiesparfunktionen und Turbo-Modi der CPU. Optionen wie Intel SpeedStep, AMD Cool’n’Quiet oder Precision Boost steuern, ob die Taktfrequenz je nach Last angepasst wird. Eine Deaktivierung solcher Funktionen führt meist zu höherem Stromverbrauch und mehr Abwärme, ohne dass sich in vielen Anwendungen ein Vorteil zeigt. Daher empfiehlt es sich, solche Schalter nur dann umzulegen, wenn ein spezielles Problem auftritt, etwa wenn bestimmte alte Programme nur mit fixem Takt einwandfrei laufen.

In der Kategorie Storage oder SATA-Konfiguration verstecken sich oft typische Fallstricke. Der Betriebsmodus der Anschlüsse, also IDE, AHCI oder RAID, sollte bei modernen Systemen auf AHCI stehen, sofern kein RAID-Verbund geplant ist. Ein Wechsel dieses Schalters nach der Installation von Windows kann dazu führen, dass das System nicht mehr bootet. Wer den Modus dennoch ändern muss, sollte vorab im Betriebssystem den passenden Treiber aktivieren oder ein Neuaufsetzen des Systems einplanen. Mainboard-Hersteller dokumentieren diese Schritte detailreich in ihren Handbüchern.

Neben den Firmware-Menüs bringen viele Mainboards physische Schalter oder Jumper auf der Platine mit. Dazu gehören Clear-CMOS-Jumper oder Taster für das Zurücksetzen der Einstellungen auf Werkwerte. Wenn der Rechner nach einer Fehleinstellung im UEFI nicht mehr startet, kann dieser Weg helfen. Die übliche Vorgehensweise sieht so aus:

  • Rechner vollständig ausschalten und Netzschalter am Netzteil auf Aus stellen.
  • Netzkabel abziehen und einige Sekunden warten, damit Reststrom abfließen kann.
  • Seitenwand des Gehäuses entfernen und nach dem Clear-CMOS-Jumper oder -Taster auf dem Mainboard suchen, meist in der Nähe der Knopfzelle.
  • Bei einem Jumper die Abdeckung kurzzeitig auf die im Handbuch angegebene Stellung setzen, bei einem Taster einige Sekunden drücken.
  • Jumper wieder in die Ausgangsposition bringen, falls erforderlich, Gehäuse schließen und das System wieder an das Stromnetz anschließen.
  • PC einschalten und die Grundkonfiguration im BIOS oder UEFI erneut vornehmen, etwa Datum, Uhrzeit und Bootreihenfolge.

Einige Enthusiasten-Mainboards besitzen Taster direkt auf der Platine zum Ein- und Ausschalten oder zum Neustart, was insbesondere bei offenen Testaufbauten nützlich ist. Hinzu kommen gelegentlich Schalter für Dual-BIOS-Konfigurationen, mit denen sich zwischen zwei Firmware-Versionen umschalten lässt. Wer nach einem fehlgeschlagenen Firmware-Update keinen Start mehr erreicht, kann über so einen Schalter auf das zweite BIOS wechseln und damit das System wieder betriebsbereit machen.

Schaltmöglichkeiten im Betriebssystem ausreizen

Neben den physischen Bedienelementen existiert im Betriebssystem eine Vielzahl virtueller Schalter, mit denen sich Verhalten und Sicherheit des gesamten Systems steuern lassen. In Windows bündelt sich vieles in den Systemeinstellungen, im Geräte-Manager und im Sicherheitsbereich. Ein systematischer Umgang mit diesen Optionen hilft, typische Probleme mit Energieverwaltung, Geräten oder Zugriffen zu lösen.

In den Energieoptionen lassen sich Profile für Netzbetrieb und Akkubetrieb definieren. Über diese Profile wird festgelegt, nach welcher Zeit der Bildschirm abgeschaltet wird, wann der Rechner in den Standby wechselt und wie aggressiv der Prozessor in den Energiesparmodus geht. Um hier Anpassungen vorzunehmen, eignet sich folgende Vorgehensweise:

  • Startmenü öffnen und nach den Energieeinstellungen suchen.
  • Ein vorhandenes Profil auswählen oder ein eigenes Profil anlegen.
  • Zeiten für Bildschirmabschaltung und Standby anpassen.
  • Erweiterte Energieeinstellungen öffnen und prüfen, wie sich Prozessorleistung, Festplatten-Stromsparmodus und USB-Energiesparen verhalten sollen.
  • Einstellungen speichern und im Alltag

Häufige Fragen zu Schaltern am Rechner

Wie finde ich den Hauptschalter am PC-Gehäuse?

Der Hauptschalter sitzt bei den meisten Towern vorne oben oder mittig und ist oft der größte Knopf mit einer Power-Symbol-Markierung. Bei kompakten Systemen kann er auch seitlich sitzen, daher lohnt sich ein kurzer Blick rund um das Gehäuse.

Wenn du unsicher bist, folge dem Netzkabel bis zum Rechner und suche auf der gleichen Seite nach einem deutlich hervorgehobenen Taster. Ein kleines Handbuch oder ein Blick auf die Website des Herstellers hilft zusätzlich bei der Zuordnung.

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Einschaltknopf und Reset?

Der Reset-Taster ist meist kleiner und weniger prominent platziert als der Ein-/Ausschalter. Häufig liegt er direkt daneben, manchmal leicht vertieft, damit er nicht aus Versehen betätigt wird.

Beim Drücken des Power-Knopfes fährt der Rechner hoch oder leitet ein Herunterfahren ein, während der Reset-Taster den Rechner ohne Vorwarnung neu startet. Diese Funktion solltest du deshalb nur verwenden, wenn das System nicht mehr reagiert.

Was mache ich, wenn der Einschalter am PC keine Reaktion zeigt?

Prüfe zuerst, ob das Netzkabel fest sitzt und der Netzschalter am Netzteil auf der Rückseite des Rechners eingeschaltet ist. Kontrolliere danach die Steckdosenleiste oder den Wandanschluss und schalte diese bei Bedarf ebenfalls ein.

Wenn alle externen Versorgungen aktiv sind, halte den Power-Knopf für etwa zehn Sekunden gedrückt, um einen Hard-Reset zu erzwingen. Bleibt der Rechner aus, liegt vermutlich ein Hardwareproblem vor, das ein Techniker überprüfen sollte.

Wie lassen sich Monitore über Tasten optimal einstellen?

Über die seitlichen oder unteren Tasten am Monitor erreichst du das On-Screen-Menü für Helligkeit, Kontrast und Eingangssignal. Viele Geräte besitzen eine Menü-Taste, Navigationsknöpfe und einen separaten Ein-/Ausschalter.

Rufe zunächst das Menü auf und navigiere mit den Pfeiltasten zu den Bildeinstellungen, um Farben, Schärfe und Energiespar-Optionen anzupassen. Speichere deine Änderungen am Ende, damit die Einstellungen dauerhaft bleiben.

Welche Schalter schützen mein Netzwerk zusätzlich?

Physische WLAN-Taster an Routern und Laptops erlauben es dir, Funkverbindungen per Knopfdruck ein- oder auszuschalten. Viele Router haben zudem eigene Knöpfe für WPS, Gastnetz oder einen Neustart.

Nutze die WLAN-Taste, um das Funknetz zu deaktivieren, wenn du es nicht benötigst, und vermeide die dauerhafte Nutzung der WPS-Funktion. Über die Routeroberfläche kannst du zusätzlich Zeitpläne für das Funknetz definieren und damit die Sicherheit erhöhen.

Wie verwende ich Funktionstasten am Laptop richtig?

Auf Notebooks sind viele Zusatzfunktionen wie Lautstärke, Helligkeit oder Flugmodus auf die F-Tasten gelegt und lassen sich meist in Kombination mit der Fn-Taste bedienen. Eine Symbolbeschriftung auf den Tasten zeigt dir, welche Zusatzfunktion verfügbar ist.

In den Energie- oder Tastatureinstellungen des Betriebssystems kannst du oft festlegen, ob die F-Tasten standardmäßig als Funktionstasten oder als Medien-/Systemtasten arbeiten sollen. So passt du die Bedienung an deine Arbeitsweise an.

Wie kann ich USB-Anschlüsse sinnvoll ein- und ausschalten?

Viele Steckdosenleisten mit USB besitzen einen eigenen Netzschalter, mit dem sich angeschlossene Geräte vollständig vom Strom trennen lassen. Das schont Netzteile und reduziert den Standby-Verbrauch.

Unter Windows und macOS kannst du zusätzlich in den Energieoptionen einstellen, ob USB-Ports im Energiesparmodus deaktiviert werden dürfen. Damit verhinderst du unerwünschte Unterbrechungen bei externen Festplatten oder Eingabegeräten.

Welche Schalter sind im BIOS oder UEFI besonders wichtig?

Im BIOS oder UEFI steuerst du grundlegende Funktionen wie Bootreihenfolge, Onboard-Geräte, Virtualisierung und Sicherheitsfunktionen. Diese Einstellungen beeinflussen sowohl Startverhalten als auch Stabilität und sollten mit Bedacht geändert werden.

Dokumentiere dir vor jeder Änderung den ursprünglichen Zustand, damit du im Problemfall zu einer funktionierenden Konfiguration zurückkehren kannst. Viele Systeme bieten außerdem eine Option, mit der sich die Werkseinstellungen wiederherstellen lassen.

Wie gehe ich vor, wenn der PC trotz Schalterbetätigung nicht vollständig herunterfährt?

Über das Startmenü oder das Menü deines Betriebssystems solltest du den Rechner zunächst regulär herunterfahren, statt den Power-Knopf zu erzwingen. Bleibt der Bildschirm schwarz und die Lüfter laufen weiter, halte den Einschalter für einige Sekunden gedrückt, bis der Rechner ausgeht.

Im Anschluss lohnt sich ein Blick in die Energieoptionen und in den Schnellstart-Modus, da falsch gesetzte Optionen hier zu merkwürdigem Verhalten führen können. Aktualisiere außerdem die Treiber, insbesondere für Chipsatz und Grafik, weil diese den Ruhe- und Ausschaltvorgang beeinflussen.

Wie nutze ich die Schalter an einer Steckdosenleiste sinnvoll mit dem PC?

Verwende die Haupttaste der Steckdosenleiste nur dann, wenn der Rechner vorher sauber über das Betriebssystem heruntergefahren wurde. Ein direktes Abschalten unterbricht laufende Schreibvorgänge und kann Daten beschädigen.

Per Leiste kannst du jedoch Monitor, Lautsprecher und Peripherie vollständig vom Strom trennen, sobald der PC aus ist. So reduzierst du den Standby-Verbrauch und verlängerst die Lebensdauer mancher Netzteile.

Welche Rolle spielen Schalter an externer Peripherie wie Lautsprechern oder Druckern?

Lautsprecher besitzen häufig einen Lautstärke-Drehregler mit Ein-/Aus-Funktion, über den sich das System stumm schalten lässt, ohne Windows oder macOS zu verändern. Drucker haben in der Regel einen Soft-Power-Schalter, der das Gerät kontrolliert herunterfährt und Druckköpfe parkt.

Schalte solche Geräte idealerweise am eigenen Knopf aus, bevor du die Steckdosenleiste trennst. Dadurch arbeiten Reinigungs- und Parkroutinen sauber und es treten seltener Fehler nach dem Einschalten auf.

Fazit

Schalter rund um Rechner, Monitor, Netzwerk und Peripherie bilden gemeinsam ein fein abgestimmtes Bedien- und Schutzsystem. Wer versteht, welche Funktion hinter jedem Knopf steckt, löst typische Probleme schneller, erhöht die Sicherheit und verlängert die Lebensdauer der Hardware. Mit durchdachten Einstellungen in Betriebssystem, BIOS und an den Geräten selbst entsteht ein zuverlässiges, komfortables Arbeitsumfeld.

Checkliste
  • PC ausschalten, Netzschalter am Netzteil auf Aus stellen und Netzkabel ziehen.
  • Seitenwand abnehmen und schauen, wo die Lüftersteuerung im Gehäuse montiert ist.
  • Lüfterstecker von den Ventilatoren in die vorgesehenen Buchsen der Steuerung einstecken.
  • Stromversorgung der Steuerung mit einem geeigneten Stecker vom Netzteil verbinden.
  • Gehäuse schließen, Netzkabel anschließen und den Rechner starten.
  • Über den Taster am Gehäuse testweise zwischen den Profilen durchschalten und prüfen, ob sich die Lüfterdrehzahl hörbar oder über ein Monitoring-Tool verändert.

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