PDF aus Excel erstellen: Tabellen sauber speichern, teilen und versenden

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 4. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 4. Juni 2026

Eine Excel-Tabelle wirkt als PDF oft deutlich aufgeräumter als im Arbeitsblatt. Spalten verrutschen nicht, Formeln bleiben im Hintergrund und Empfänger sehen genau die Ansicht, die für sie gedacht ist. Damit der Export sauber gelingt, braucht es aber mehr als nur den Druckbefehl. Seitenränder, Druckbereich, Skalierung und Kopfzeilen entscheiden darüber, ob das Ergebnis professionell aussieht.

Im Alltag geht es meist um drei Ziele: eine Tabelle lesbar auf einer oder mehreren Seiten auszugeben, sie vor dem Versand zu prüfen und sie so zu speichern, dass sie ohne Nacharbeit weitergegeben werden kann. Dafür lohnt sich ein strukturierter Ablauf. Wer die wichtigsten Druckeinstellungen kennt, spart Zeit und vermeidet unsaubere Umbrüche.

Die Tabelle für den Export vorbereiten

Bevor die Datei als PDF ausgegeben wird, sollte das Arbeitsblatt inhaltlich und optisch auf den Export abgestimmt sein. Excel übernimmt zwar vieles automatisch, doch gerade bei breiten Tabellen führt eine unvorbereitete Ausgabe schnell zu unlesbaren Seiten.

  1. Prüfen Sie zuerst, ob alle wichtigen Spalten und Zeilen sichtbar sind.
  2. Entfernen Sie überflüssige Leerzeilen, leere Spalten und alte Inhalte außerhalb des eigentlichen Bereichs.
  3. Stellen Sie sicher, dass Überschriften eindeutig sind und in der ersten Zeile oder in einem klaren Abschnitt stehen.
  4. Kontrollieren Sie Zahlenformate, Datumsangaben und Dezimalstellen, bevor Sie exportieren.

Besonders wichtig ist der sichtbare Bereich. Inhalte außerhalb des genutzten Tabellenfelds können beim Druck auftauchen, obwohl sie im normalen Blick kaum auffallen. Deshalb sollte der relevante Abschnitt sauber abgegrenzt werden.

Druckbereich und Seitenlayout festlegen

Der Druckbereich bestimmt, welcher Teil des Blatts überhaupt in die PDF übernommen wird. Diese Einstellung finden Sie in Excel im Register für Seitenlayout und dort im Bereich rund um Drucktitel und Druckbereich. Sobald dieser Bereich korrekt gesetzt ist, bleibt die Ausgabe stabil, auch wenn später noch Daten ergänzt werden.

Für längere oder breitere Tabellen sind die folgenden Einstellungen besonders hilfreich:

  • Druckbereich festlegen: Nur der benötigte Zellbereich wird ausgegeben.
  • Ausrichtung ändern: Querformat eignet sich oft besser für Tabellen mit vielen Spalten.
  • Ränder anpassen: Schmale Ränder schaffen mehr Platz für Inhalte.
  • Skalierung prüfen: Die Tabelle kann auf eine Seite breit oder auf eine bestimmte Seitenanzahl angepasst werden.

Wenn Inhalte abgeschnitten werden, ist die Skalierung meist der erste Ansatzpunkt. Die Option, das Blatt an eine Seite breit anzupassen, ist für breite Listen, Auswertungen und Übersichten besonders nützlich. Bei sehr langen Tabellen kann dagegen sinnvoll sein, nur die Breite zu verkleinern und die Höhe über mehrere Seiten laufen zu lassen.

Überschriften und Wiederholungen auf jeder Seite anzeigen

Bei mehrseitigen PDFs sollten Kopfzeilen nicht nur auf der ersten Seite sichtbar sein. Excel bietet dafür die Möglichkeit, Zeilen oder Spalten auf jeder Seite zu wiederholen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn eine Tabelle beim Lesen über mehrere Seiten hinweg verfolgt werden muss.

In den Seiteneinstellungen können Sie festlegen, welche Zeile als Titelzeile wiederholt wird. Sinnvoll ist meist die erste Zeile mit den Spaltenbezeichnungen. Bei sehr breiten Listen kann auch die erste Spalte als feste Orientierung dienen, damit Zusammenhänge erkennbar bleiben.

So gehen Sie dabei vor:

  1. Öffnen Sie die Seiteinrichtung oder die Drucktitel-Einstellung.
  2. Wählen Sie die Zeile mit den Überschriften aus.
  3. Optional legen Sie eine Spalte fest, die auf jeder Seite stehen bleiben soll.
  4. Prüfen Sie anschließend die Druckvorschau.

Gerade bei Berichten mit vielen Datenzeilen ist dieser Schritt entscheidend. Ohne wiederholte Überschriften verliert die PDF schnell an Klarheit, besonders auf einem Smartphone oder beim Ausdruck auf Papier.

Die Druckvorschau richtig lesen

Bevor Sie speichern, sollten Sie die Vorschau genau ansehen. Dort zeigt Excel sehr zuverlässig, ob Spalten umbrechen, ob Zeilen angeschnitten werden oder ob sich unerwünschte Leerflächen eingeschlichen haben. Die Vorschau ist der schnellste Weg, um Layoutfehler vor dem Versand zu erkennen.

Anleitung
1Prüfen Sie zuerst, ob alle wichtigen Spalten und Zeilen sichtbar sind.
2Entfernen Sie überflüssige Leerzeilen, leere Spalten und alte Inhalte außerhalb des eigentlichen Bereichs.
3Stellen Sie sicher, dass Überschriften eindeutig sind und in der ersten Zeile oder in einem klaren Abschnitt stehen.
4Kontrollieren Sie Zahlenformate, Datumsangaben und Dezimalstellen, bevor Sie exportieren.

Achten Sie dabei auf diese Punkte:

  • Beginnt jede Seite sauber mit der richtigen Überschrift?
  • Sind alle Spalten lesbar oder wirkt der Inhalt gequetscht?
  • Werden einzelne Zeilen auf zwei Seiten zerteilt?
  • Stimmen Seitenzahl und Seitenfolge?

Falls eine Seite zu leer wirkt, ist häufig der Druckbereich zu groß gewählt. Falls Text gedrängt erscheint, hilft meist eine andere Skalierung oder ein Wechsel ins Querformat. Bei schmalen Ausdrucken kann es sinnvoll sein, einzelne Spalten auszublenden, die für den Empfänger nicht wichtig sind.

Als PDF speichern statt direkt drucken

Der eigentliche Export erfolgt über den Druckdialog oder über die Exportfunktion von Excel. In beiden Fällen landet das Dokument als PDF-Datei auf dem Rechner. Der Vorteil liegt darin, dass Sie die Datei vor dem Weitergeben noch einmal öffnen, prüfen und bei Bedarf neu erzeugen können.

Ein sauberer Weg ist dieser:

  1. Öffnen Sie den Druckdialog.
  2. Wählen Sie als Ziel keinen physischen Drucker, sondern einen PDF-Drucker oder die PDF-Exportfunktion.
  3. Kontrollieren Sie Seitenbereich, Ausrichtung und Skalierung noch einmal.
  4. Speichern Sie die Datei unter einem eindeutigen Namen.

Ein sinnvoller Dateiname enthält Thema, Datum oder Version. Das erleichtert spätere Rückfragen und verhindert Verwechslungen. Bei regelmäßig genutzten Berichten hat sich eine einheitliche Benennung besonders bewährt.

Typische Layoutprobleme vor dem Versand vermeiden

Im Alltag tauchen beim Export immer wieder ähnliche Stolperstellen auf. Viele davon lassen sich direkt in Excel beheben, ohne die Tabelle neu aufzubauen. Entscheidend ist, die Ursache zu erkennen.

  • Abgeschnittene Inhalte: Druckbereich prüfen und Skalierung reduzieren.
  • Zu kleine Schrift: Querformat nutzen oder den Inhalt auf mehrere Seiten verteilen.
  • Leere Seiten: Nicht benötigte Zellen außerhalb des Tabellenfelds löschen oder den Druckbereich enger setzen.
  • Fehlende Überschriften: Titelzeilen für jede Seite aktivieren.
  • Unsaubere Seitenumbrüche: Seitenumbrüche manuell verschieben und in der Vorschau kontrollieren.

Manche Arbeitsblätter enthalten Bilder, Logos oder Diagramme. Diese Elemente können den Druckfluss beeinflussen. In solchen Fällen lohnt sich ein kurzer Testexport, um die Wirkung auf das Seitenlayout zu prüfen. Auch ausgeblendete Zeilen oder Spalten sollten kontrolliert werden, denn sie können in der PDF unerwartet auftauchen oder fehlen.

Tabellen per E-Mail oder Download sicher weitergeben

Nach dem Export steht die Weitergabe an. Für den Versand per E-Mail ist PDF meist die beste Wahl, weil die Darstellung auf vielen Geräten gleich bleibt. Das Dokument lässt sich ohne Excel öffnen und verändert sich beim Empfänger nicht durch andere Programmversionen.

Vor dem Versenden sollten Sie prüfen, ob die Datei geschützt werden muss. Bei sensiblen Daten kommen Kennwortschutz, eingeschränkte Freigaben oder eine gesicherte Ablage infrage. Auch die Dateigröße spielt eine Rolle. Große PDFs lassen sich oft verkleinern, indem Bilder komprimiert oder unnötige grafische Elemente reduziert werden.

Praktisch ist außerdem ein kurzer Gegencheck auf einem zweiten Gerät. So sehen Sie, ob Schriften lesbar bleiben und ob die Seitenreihenfolge nachvollziehbar ist. Wer Tabellen regelmäßig verschickt, profitiert von einer festen Vorlage mit gespeicherten Druckeinstellungen und einem standardisierten Exportablauf.

Mehrere Blätter in einer Datei zusammenführen

Viele Arbeitsmappen enthalten nicht nur ein Blatt, sondern mehrere thematisch getrennte Tabellen. Auch diese lassen sich gemeinsam als PDF ausgeben. Dafür sollten die einzelnen Registerkarten vor dem Export in der richtigen Reihenfolge liegen, damit das Dokument logisch aufgebaut ist.

Hilfreich ist es, jedes Blatt vor dem Export kurz zu prüfen:

  • Ist der richtige Zellbereich markiert oder als Druckbereich gesetzt?
  • Stimmt die Seitenreihenfolge der Arbeitsblätter?
  • Sind alle Blätter im gleichen Format angelegt?
  • Passen Quer- und Hochformat zueinander?

Wenn die Blätter stark unterschiedliche Inhalte enthalten, kann es sinnvoll sein, sie getrennt zu exportieren und später zusammenzuführen. So bleiben Bericht, Übersicht und Anhang klar voneinander getrennt. Bei einheitlichen Reports ist ein gemeinsamer Export dagegen meist die einfachere Lösung.

Saubere PDFs mit wiederverwendbaren Einstellungen erzeugen

Wer regelmäßig aus Excel exportiert, sollte die wichtigsten Einstellungen einmal sauber einrichten und dann beibehalten. Dazu gehören Druckbereich, Seitenränder, Skalierung, Kopfzeilen und das gewünschte Format. So entsteht eine verlässliche Vorlage, die bei neuen Daten nur noch aktualisiert werden muss.

Für wiederkehrende Abläufe bietet sich diese Reihenfolge an:

  1. Tabelleninhalt prüfen und bereinigen.
  2. Druckbereich festlegen.
  3. Seitenausrichtung und Ränder wählen.
  4. Überschriften für jede Seite aktivieren.
  5. Vorschau kontrollieren.
  6. Als PDF exportieren und Datei eindeutig benennen.

Mit dieser Vorgehensweise entstehen Dokumente, die sich gut archivieren, schnell weiterleiten und ohne Nacharbeit öffnen lassen. Gerade bei Berichten, Listen und Auswertungen zahlt sich eine stabile Exportroutine im Alltag deutlich aus.

PDF-Ausgabe gezielt an den Inhalt anpassen

Ein sauber erzeugtes Dokument beginnt nicht erst beim Speichern, sondern bei der Struktur der Arbeitsmappe. Wer Tabellen als PDF weitergeben möchte, sollte zuerst prüfen, ob die Daten logisch auf einem Blatt zusammengehören, ob Zusammenfassungen an den Rand gehören und ob Leerzeilen oder Hilfsspalten die Ausgabe unnötig verbreitern. Je klarer die Vorlage aufgebaut ist, desto besser lässt sich die spätere PDF-Datei lesen, drucken und weiterleiten.

Wichtig ist auch die Frage, welche Art von Ausgabe überhaupt gebraucht wird. Für interne Abstimmungen reicht oft eine schlichte Datei mit klarer Tabellenansicht. Für Kunden oder Vorgesetzte sind hingegen Kopfzeilen, Seitenzahlen, ein aussagekräftiger Dateiname und ein konsistentes Format sinnvoll. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob ein Export wie ein sauber aufbereitetes Dokument wirkt oder eher wie ein Rohdump aus der Tabellenkalkulation.

Vor dem Export prüfen, was sichtbar bleiben soll

  • Unnötige Spalten ausblenden oder in einen separaten Bereich verschieben.
  • Hilfswerte, Formeln und Prüffelder entfernen, wenn sie nicht in die Ausgabe gehören.
  • Tabellenüberschriften eindeutig formulieren und Schreibweisen vereinheitlichen.
  • Leere Zeilen in Auswertungsbereichen sparsam einsetzen, damit keine Brüche im Seitenbild entstehen.
  • Bei farbigen Markierungen darauf achten, dass sie im PDF lesbar bleiben, auch in Graustufen.

Seiteneinstellungen so wählen, dass die Tabelle lesbar bleibt

Die Seitenansicht entscheidet darüber, ob Inhalte abgeschnitten werden oder sauber auf die Fläche passen. In Excel lassen sich dafür Ausrichtung, Papierformat, Ränder und Skalierung festlegen. Gerade bei breiten Tabellen ist die Frage wichtig, ob Querformat, verkleinerte Darstellung oder eine Aufteilung auf mehrere Seiten besser passt. Ein einmal sauber gesetztes Layout spart später Nacharbeit bei jedem weiteren Export.

Die passende Einstellung hängt von der Tabellenbreite und der Menge an Zeilen ab. Ein schmales Übersichtsblatt lässt sich häufig im Hochformat ausgeben, während umfangreiche Listen meist im Querformat besser wirken. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob Spaltenbreiten manuell angepasst wurden, denn zu breite Felder erzeugen schnell unschöne Umbrüche oder Leerraum.

Typische Stellen für die wichtigsten Optionen

  • Seitenlayout: Ausrichtung, Papierformat, Seitenränder und Druckbereich.
  • Ansicht: Seitenumbruchvorschau zum Erkennen von Schnittkanten.
  • Datei > Drucken: Skalierung, Einzelseiten- oder Blattansicht und Druckerwahl.
  • Seitenlayout > Seite einrichten: Feineinstellungen für Kopf- und Fußzeilen sowie Zentrierung.

Umbrüche, Skalierung und Spaltenbreiten in Einklang bringen

Ein häufiger Stolperstein sind automatisch gesetzte Seitenumbrüche, die mitten durch eine zusammengehörige Tabelle laufen. Abhilfe schafft ein Blick in die Umbruchvorschau, in der sich erkennbare Trennlinien verschieben oder auf Wunsch zurücksetzen lassen. So bleibt die Gliederung der Daten erhalten, statt dass einzelne Positionen auf Folgeseiten verloren gehen.

Bei breiten Tabellen ist die Skalierung oft wichtiger als ein starrer Maßstab. Die Option „Auf eine Seite anpassen“ wirkt auf den ersten Blick praktisch, kann aber Schrift und Zahlen zu klein machen. Besser ist es, die Ausgabe so zu steuern, dass nur die Breite angepasst wird und die Zeilenhöhe lesbar bleibt. Auf diese Weise bleibt die Tabelle übersichtlich, ohne dass Inhalte gequetscht werden.

Bewährte Reihenfolge bei Seitenumbrüchen

  1. Die Umbruchvorschau öffnen und die aktuellen Schnittlinien prüfen.
  2. Breite Spalten gezielt verkleinern oder kürzere Bezeichnungen verwenden.
  3. Falls nötig das Format auf Querformat umstellen.
  4. Die Skalierung so setzen, dass Spalten auf eine Seite passen, die Zeilen aber nicht übermäßig verkleinert werden.
  5. Die Ansicht erneut kontrollieren und erst dann in die PDF-Ausgabe gehen.

Export-Optionen für unterschiedliche Verwendungszwecke

Je nach Ziel reicht es nicht, einfach irgendeine PDF-Datei zu erzeugen. Für interne Korrekturen ist eine kompakte Datei ohne überflüssige Elemente sinnvoll. Für die Weitergabe an andere Stellen sollte die Datei dagegen gut lesbar, eindeutig benannt und möglichst kompatibel sein. Wer Tabellen regelmäßig aus Excel in PDF überführt, profitiert von einer festen Routine mit identischen Einstellungen.

Auch die Wahl zwischen Drucken und Exportieren spielt eine Rolle. Der PDF-Druck über den Druckdialog erzeugt meist das gleiche Ergebnis wie ein direkter Export, bietet aber andere Einstellungswege. Der direkte Export spart dagegen einen Zwischenschritt und ist oft bequemer, wenn keine individuellen Druckertreiber berücksichtigt werden müssen. In beiden Fällen zählt, dass die finale Datei am Ende geprüft wird.

Worauf es bei der Ausgabequalität ankommt

  • Schriftgrößen nicht zu klein wählen, damit Zahlen und Beschriftungen auch am Bildschirm lesbar bleiben.
  • Linien und Rahmen sparsam einsetzen, damit die Tabelle klar strukturiert wirkt.
  • Farben so wählen, dass Inhalte nicht nur über Farbe unterscheidbar sind.
  • Beim Einsatz von Logos oder zusätzlichen Kopfbereichen darauf achten, dass sie den Nutzraum nicht unnötig verkleinern.
  • Nach dem Erstellen die Datei auf einem zweiten Programm oder Gerät öffnen, um Darstellungsfehler auszuschließen.

Nach dem Speichern die Datei auf Vollständigkeit prüfen

Ein gutes Ergebnis zeigt sich erst nach dem Öffnen der erzeugten Datei. Dabei sollte kontrolliert werden, ob alle Seiten enthalten sind, ob Seitenzahlen stimmen und ob Tabellenränder an keiner Stelle abgeschnitten wurden. Gerade bei mehreren Blättern können sich bei der Ausgabe Unterschiede ergeben, etwa durch abweichende Breiten, verdeckte Zeilen oder unterschiedliche Druckbereiche.

Praktisch ist eine feste Prüfsequenz: Erst die erste Seite ansehen, dann die letzte, anschließend mittlere Seiten mit langen Tabellen oder vielen Summenpositionen. So lassen sich Fehler in der Reihenfolge, fehlende Kopfzeilen oder ungewollte Leerseiten schnell erkennen. Falls etwas nicht passt, ist es meist sinnvoller, die Vorlage zu korrigieren und erneut zu exportieren, statt an der fertigen Datei herumzudoktern.

Prüfpunkte vor dem Weitergeben

  • Dateiname eindeutig und sprechend gewählt.
  • Seitenanzahl plausibel und vollständig.
  • Tabellenkopf auf jeder relevanten Seite sichtbar.
  • Keine abgeschnittenen Zahlen, Kommentare oder Randnotizen.
  • Verknüpfungen, Formeln und sensible Inhalte nur enthalten, wenn sie wirklich mitgeschickt werden sollen.

Wiederkehrende Abläufe mit Vorlagen und festen Einstellungen absichern

Wer regelmäßig Berichte, Auswertungen oder Listen erzeugt, sollte einmal eine stabile Arbeitsvorlage einrichten. Dazu gehören definierte Druckbereiche, passende Ränder, ein abgestimmtes Seitenformat und ein standardisierter Aufbau der Kopfzeile. Auf dieser Basis lässt sich die Ausgabe jedes Mal mit wenigen Schritten erzeugen, ohne die gleichen Einstellungen neu zusammenzusuchen.

Besonders hilfreich ist es, Vorlagen getrennt nach Einsatzzweck zu pflegen. Ein interner Monatsbericht braucht oft andere Einstellungen als eine Kundenübersicht oder eine Archivdatei. Werden diese Varianten sauber vorbereitet, ist die Umwandlung in PDF nicht nur schneller, sondern auch reproduzierbar. Das spart Zeit und reduziert Abweichungen zwischen einzelnen Ausgaben.

Eine stabile Routine für regelmäßige Exporte

  1. Vorlage mit festem Layout speichern.
  2. Druckbereich und Seitenränder einmal sauber definieren.
  3. Wiederkehrende Kopf- und Fußzeilen hinterlegen.
  4. Die Datei mit einem klaren Namensschema ablegen.
  5. Vor dem Versand stets die Endversion öffnen und kurz gegenprüfen.

FAQ

Welche Schritte sind vor dem Export aus Excel wirklich wichtig?

Zuerst sollten Sie den Datenbereich prüfen, Überschriften eindeutig benennen und unnötige Leerzeilen oder Spalten entfernen. Danach lohnt sich ein Blick auf Seiteneinstellungen, damit der spätere PDF-Export ohne abgeschnittene Inhalte funktioniert.

Wie stelle ich sicher, dass die Tabelle auf einer Seite lesbar bleibt?

Reduzieren Sie bei Bedarf die Skalierung in den Druckeinstellungen und testen Sie verschiedene Seitenränder. Bei breiten Tabellen hilft oft die Ausrichtung im Querformat, weil Spalten dann leichter auf eine Seite passen.

Warum weicht die PDF manchmal von der Ansicht in Excel ab?

Excel exportiert nach den Druckregeln, nicht nach der normalen Tabellenansicht. Deshalb zählen Seitenformat, Druckbereich, Skalierung und Seitenumbruch mehr als die reine Bildschirmdarstellung.

Wie kann ich unnötige Seiten beim Export vermeiden?

Prüfen Sie, ob leere Zeilen, nicht genutzte Spalten oder versehentlich markierte Bereiche mit ausgegeben werden. Ein sauber definierter Druckbereich sorgt dafür, dass nur der relevante Inhalt im PDF landet.

Lässt sich eine große Arbeitsmappe besser als mehrere PDFs oder als eine Datei versenden?

Für Empfänger ist eine zusammengefasste Datei meist einfacher, wenn die Blätter thematisch zusammengehören. Einzelne PDFs sind sinnvoll, wenn Inhalte getrennt geprüft oder nur teilweise weitergegeben werden sollen.

Welche Einstellungen helfen bei Tabellen mit vielen Spalten?

Oft sind Querformat, schmalere Ränder und eine angepasste Skalierung die beste Kombination. Zusätzlich kann es helfen, unwichtige Hilfsspalten auszublenden, damit die Hauptdaten klarer bleiben.

Wie behalte ich Kopfzeilen beim Drucken auf jeder Seite im Blick?

Nutzen Sie die Funktion zum Wiederholen von Zeilen oder Spalten im Seitenlayout. So bleiben Spaltennamen und wichtige Kennzeichnungen auch auf Folgeseiten sichtbar.

Kann ich aus Excel direkt eine versandfertige Datei erzeugen?

Ja, über die Speicher- oder Exportfunktion lässt sich ein PDF ohne zusätzlichen Zwischenschritt erstellen. Vor dem Versand sollten Sie das Ergebnis in der Druckvorschau oder im PDF-Reader kontrollieren, damit Formatfehler früh auffallen.

Worauf sollte ich bei sensiblen Inhalten achten?

Prüfen Sie vor dem Weitergeben, ob Kommentare, ausgeblendete Daten oder persönliche Informationen enthalten sind. Bei vertraulichen Inhalten ist es sinnvoll, das PDF zusätzlich zu schützen oder nur an berechtigte Empfänger zu senden.

Welche Kontrolle ist nach dem Export sinnvoll?

Öffnen Sie die erzeugte Datei und prüfen Sie Seitenanzahl, Umbrüche, Lesbarkeit und die Darstellung von Zahlen oder Datumswerten. So erkennen Sie schnell, ob die Einstellungen für künftige Exporte angepasst werden müssen.

Fazit

Ein sauberer PDF-Export aus Excel gelingt dann zuverlässig, wenn Tabelle, Seiteneinstellungen und Druckbereich aufeinander abgestimmt sind. Wer das Ergebnis vor dem Versand prüft und passende Exportoptionen nutzt, erhält eine Datei, die sich gut speichern, teilen und weitergeben lässt.

Checkliste
  • Druckbereich festlegen: Nur der benötigte Zellbereich wird ausgegeben.
  • Ausrichtung ändern: Querformat eignet sich oft besser für Tabellen mit vielen Spalten.
  • Ränder anpassen: Schmale Ränder schaffen mehr Platz für Inhalte.
  • Skalierung prüfen: Die Tabelle kann auf eine Seite breit oder auf eine bestimmte Seitenanzahl angepasst werden.

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