Netzwerkdrucker verbunden, druckt aber nicht – Ursachen

Lesedauer: 12 Min
Aktualisiert: 28. Dezember 2025 11:30

Der Netzwerkdrucker ist verbunden, wird im System angezeigt und meldet keinen Fehler, trotzdem kommt kein Ausdruck zustande. Dieses Szenario ist extrem verbreitet und sorgt regelmäßig für Verwirrung, weil scheinbar alles richtig eingerichtet ist. Der Druckauftrag bleibt hängen, verschwindet oder startet gar nicht erst, obwohl der Drucker „bereit“ signalisiert.

Die Ursache liegt fast nie im Drucker selbst. Ein verbundener Netzwerkdrucker bedeutet lediglich, dass Windows das Gerät im Netzwerk erkennt – nicht, dass Drucken auch funktioniert. Zwischen Klick auf „Drucken“ und dem tatsächlichen Ausdruck laufen mehrere Prozesse ab, und genau dort entstehen die Probleme.

Was „verbunden“ bei einem Netzwerkdrucker wirklich aussagt

Wenn Windows einen Netzwerkdrucker als verbunden oder bereit anzeigt, wurde lediglich geprüft, ob das Gerät grundsätzlich erreichbar ist. Das System testet dabei nicht, ob Druckdaten korrekt übertragen, verarbeitet und ausgegeben werden können.

Viele Nutzer verlassen sich auf diesen Status und gehen davon aus, dass der Drucker funktionsfähig sein muss. In Wirklichkeit kann die Kommunikation bereits gestört sein, ohne dass Windows das deutlich anzeigt. Genau deshalb wirkt das Problem oft so rätselhaft.

Unterbrochene Kommunikation trotz aktiver Verbindung

Eine der häufigsten Ursachen ist eine instabile Netzwerkkommunikation. Besonders WLAN-Drucker sind anfällig für kurze Verbindungsabbrüche, selbst wenn das WLAN-Signal insgesamt gut aussieht.

Windows sendet den Druckauftrag, wartet auf eine Rückmeldung und erhält keine. Der Auftrag bleibt hängen oder wird kommentarlos verworfen. Der Drucker bleibt sichtbar, reagiert aber nicht mehr auf Druckdaten.

Dieses Verhalten tritt oft nach Standby-Zeiten, nach dem Aufwachen aus dem Energiesparmodus oder nach kurzen WLAN-Unterbrechungen auf.

Geänderte IP-Adresse des Netzwerkdruckers

Sehr häufig liegt die Ursache in einer geänderten IP-Adresse. Viele Drucker beziehen ihre IP automatisch vom Router. Wird der Router neu gestartet oder läuft die Adresszuweisung ab, erhält der Drucker eine neue IP.

Windows kennt weiterhin die alte Adresse und sendet Druckaufträge dorthin. Der Drucker wird zwar angezeigt, ist unter dieser Adresse aber nicht mehr erreichbar. Besonders tückisch ist, dass dieser Fehler zeitverzögert auftritt, oft Stunden oder Tage nach der eigentlichen Änderung.

Falscher Druckeranschluss in Windows

Jeder Netzwerkdrucker nutzt unter Windows einen bestimmten Anschluss, meist einen TCP/IP-Port oder einen automatisch erstellten WSD-Anschluss. Gerade WSD-Anschlüsse gelten als bequem, sind aber anfällig für Netzwerkänderungen.

Wenn der Anschluss nicht mehr zur aktuellen Netzwerksituation passt, werden Druckaufträge zwar erzeugt, erreichen den Drucker aber nicht. Windows zeigt dabei oft keinen klaren Fehler an, was die Fehlersuche erschwert.

Der Druckdienst als zentrale Schwachstelle

Der Windows-Druckdienst verwaltet alle Druckaufträge. Bleibt ein einzelner Auftrag hängen, blockiert er häufig die gesamte Warteschlange. Neue Aufträge starten dann ebenfalls nicht mehr.

Gerade bei Netzwerkdruckern passiert das schnell, etwa wenn der Drucker während eines Auftrags kurzzeitig nicht erreichbar war. Der Dienst wartet endlos auf eine Rückmeldung und kommt nicht mehr weiter.

In solchen Fällen wirkt der Drucker komplett funktionslos, obwohl der eigentliche Fehler im Hintergrunddienst liegt.

Unpassende oder veraltete Druckertreiber

Ein weiterer häufiger Grund ist ein ungeeigneter Treiber. Viele Systeme nutzen generische Windows-Treiber, die zwar Grundfunktionen bieten, aber im Netzwerkbetrieb Probleme verursachen.

Nach Windows-Updates kann es außerdem passieren, dass Treiber ersetzt oder teilweise inkompatibel werden. Der Drucker bleibt sichtbar, verarbeitet aber keine Aufträge mehr oder reagiert extrem träge.

Besonders komplexe Dokumente oder größere Druckjobs scheitern dann zuverlässig.

Energiesparmodi des Druckers

Netzwerkdrucker wechseln häufig in einen tiefen Schlafmodus, um Strom zu sparen. Nicht jeder Drucker wacht zuverlässig auf, wenn ein Druckauftrag gesendet wird.

Windows überträgt die Daten, der Drucker reagiert jedoch nicht rechtzeitig. Der Auftrag bleibt hängen oder verschwindet aus der Warteschlange. Dieses Verhalten tritt besonders häufig bei älteren Geräten oder nach Firmware-Updates auf.

Router, Repeater und Mesh-Systeme als Ursache

Moderne Netzwerke bestehen oft aus mehreren Komponenten. Router, Repeater, Mesh-Knoten oder Powerline-Adapter beeinflussen den Datenverkehr.

Der Drucker kann über einen anderen Knoten verbunden sein als der Computer. Windows erkennt ihn, die Datenpakete kommen aber nicht sauber an. Das Resultat ist ein verbundener Drucker ohne Ausdruck.

Gerade Mesh-Systeme mit automatischem Bandwechsel sorgen hier regelmäßig für Probleme.

Unterschiedliche Netzwerke und Subnetze

In vielen Haushalten existieren mehrere Netzwerke, etwa ein Hauptnetz und ein Gastnetz. Befinden sich Drucker und Computer in unterschiedlichen Subnetzen, ist Drucken oft nicht möglich.

Der Drucker erscheint im System, Druckaufträge erreichen ihn aber nicht. Dieser Fehler tritt häufig nach Router-Wechseln oder bei falsch konfigurierten WLAN-Zugängen auf und wird leicht übersehen.

Sicherheitssoftware blockiert Druckdaten

Firewalls und Sicherheitsprogramme überwachen den Netzwerkverkehr. In bestimmten Konfigurationen blockieren sie Ports oder Protokolle, die für den Netzwerkdruck benötigt werden.

Der Drucker bleibt sichtbar, weil einfache Abfragen erlaubt sind. Größere Datenmengen wie Druckaufträge werden jedoch gestoppt. Für den Nutzer wirkt das wie ein stiller Totalausfall ohne Fehlermeldung.

Auch Windows-eigene Sicherheitsfunktionen können nach Updates restriktiver arbeiten als zuvor.

Mehrere Druckereinträge mit gleichem Namen

Nach Neuinstallationen oder Netzwerkänderungen existieren oft mehrere Einträge desselben Druckers. Windows kann dann einen veralteten Eintrag als Standarddrucker verwenden.

Der Druckauftrag wird an einen falschen Anschluss gesendet. Da der Name vertraut aussieht, fällt der Fehler häufig erst sehr spät auf.

Dieses Problem ist bei Netzwerkdruckern deutlich häufiger als bei USB-Geräten.

Warum das Problem scheinbar plötzlich auftritt

Viele Nutzer berichten, dass der Netzwerkdrucker gestern noch funktionierte und heute nicht mehr. In der Regel ist das kein Zufall.

Windows-Updates, Router-Neustarts, neue Geräte im Netzwerk oder geänderte Energiesparoptionen reichen aus, um die empfindliche Kommunikation zu stören. Da diese Änderungen oft im Hintergrund passieren, wirkt das Problem abrupt und unerklärlich.

VPN-Verbindungen als unsichtbarer Störfaktor

VPN-Software verändert die komplette Netzwerkstruktur von Windows. Routen werden umgeleitet, lokale Verbindungen priorisiert oder blockiert. Ein Netzwerkdrucker befindet sich fast immer im lokalen Netz, während das VPN den Datenverkehr über einen entfernten Tunnel leiten will.

Windows zeigt den Drucker weiterhin an, weil er bekannt ist. Druckdaten erreichen ihn jedoch nicht mehr oder werden vom VPN abgefangen. Besonders im Homeoffice ist das eine extrem häufige Ursache dafür, dass ein Netzwerkdrucker plötzlich nicht mehr druckt, obwohl er vorher problemlos funktionierte.

Typisch ist hier: VPN aktiv → kein Druck. VPN getrennt → Drucken funktioniert sofort wieder.

Benutzerprofile und beschädigte Druckeinstellungen

Manchmal liegt das Problem nicht systemweit, sondern nur im aktuellen Benutzerkonto. Drucker funktionieren dann bei einem anderen Windows-Benutzer, aber nicht beim eigenen Profil. Ursache sind beschädigte oder veraltete Druckereinstellungen, die nur diesem Benutzer zugeordnet sind.

Windows speichert viele druckerspezifische Informationen benutzerabhängig. Dazu gehören Anschlüsse, Standarddrucker-Zuordnung und Treiberverweise. Wenn diese Informationen inkonsistent sind, bleibt der Druckauftrag hängen, obwohl der Drucker korrekt installiert ist.

Das erklärt auch, warum ein und derselbe Drucker auf demselben PC bei unterschiedlichen Nutzern unterschiedlich reagiert.

Lange Systemlaufzeiten ohne Neustart

Windows ist nicht dafür ausgelegt, wochenlang ohne Neustart zu laufen, insbesondere wenn regelmäßig gedruckt wird. Der Druckdienst sammelt temporäre Informationen, alte Auftragsreste und Verbindungsdaten.

Je länger das System läuft, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich interne Zustände widersprechen. Netzwerkdrucker reagieren darauf besonders empfindlich, da sie nicht permanent aktiv sind. Ein Druckauftrag kann dann ins Leere laufen, obwohl alle Komponenten scheinbar korrekt arbeiten.

Ein Neustart wirkt in solchen Fällen nicht wie ein Trick, sondern wie eine echte Bereinigung.

Große Druckaufträge und komplexe Dokumente

Nicht jeder Druckauftrag ist gleich. Einseitige Textdokumente belasten das System kaum. Große PDFs mit Bildern, Formularen oder eingebetteten Schriften erzeugen dagegen umfangreiche Datenströme.

Wenn das Netzwerk instabil ist oder der Drucker langsamer reagiert, kann der Auftrag abbrechen, ohne dass Windows einen klaren Fehler meldet. Kleine Testdrucke funktionieren dann, große Dokumente jedoch nicht. Das führt oft zu falschen Schlussfolgerungen, weil der Drucker „grundsätzlich noch geht“.

Parallele Druckaufträge aus mehreren Programmen

Wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig drucken, entsteht Konkurrenz um den Druckdienst. Bleibt ein Auftrag hängen, blockiert er oft alle weiteren.

Besonders Browser, E-Mail-Programme und Office-Anwendungen erzeugen gleichzeitig Druckaufträge. Gerät einer davon ins Stocken, wirkt es so, als wäre der Netzwerkdrucker komplett ausgefallen. Tatsächlich wartet Windows lediglich auf einen blockierten Auftrag.

Alte Firmware auf dem Drucker

Während Windows regelmäßig Updates erhält, bleibt die Firmware des Druckers oft jahrelang unverändert. Neue Windows-Versionen kommunizieren jedoch anders mit Netzwerkgeräten als ältere.

Das kann dazu führen, dass der Drucker zwar erreichbar bleibt, Druckdaten aber nicht mehr korrekt interpretiert. Der Drucker reagiert dann nicht, ohne einen Fehler anzuzeigen. Besonders nach größeren Windows-Updates tritt dieses Problem häufiger auf.

Automatische Druckererkennung von Windows

Windows versucht gelegentlich, Netzwerkdrucker automatisch zu erkennen und zu „optimieren“. Dabei werden Anschlüsse oder Kommunikationsarten angepasst, ohne dass der Nutzer informiert wird.

Nach außen bleibt alles gleich. Intern nutzt Windows plötzlich einen anderen Port oder eine andere Protokollvariante. Der Drucker bleibt verbunden, druckt aber nicht mehr. Diese automatische Anpassung ist gut gemeint, verursacht in der Praxis aber viele Probleme.

Interne Warteschlange des Druckers

Viele Netzwerkdrucker besitzen eine eigene interne Warteschlange. Wenn diese blockiert ist, nimmt der Drucker zwar neue Aufträge an, verarbeitet sie aber nicht mehr.

Windows erhält keine eindeutige Rückmeldung, der Drucker bleibt sichtbar und meldet keinen Fehler. Erst ein vollständiger Neustart des Druckers leert diese interne Warteschlange und stellt die Funktion wieder her.

Woran du erkennst, dass kein Defekt vorliegt

Wenn der Drucker keine Fehlermeldung zeigt, Selbsttests funktionieren und er von anderen Geräten druckt, ist ein Hardwaredefekt sehr unwahrscheinlich.

Auch wenn Scannen oder Statusabfragen funktionieren, Drucken aber nicht, liegt das Problem fast immer bei Windows, dem Netzwerk oder dem Treiber.

Lösung bei instabiler Netzwerkverbindung

Wenn der Drucker über WLAN verbunden ist, sollte zuerst geprüft werden, ob die Verbindung wirklich stabil ist. Ein kurzfristiger Test mit einem Netzwerkkabel schafft Klarheit. Funktioniert der Drucker per LAN sofort, liegt das Problem sehr wahrscheinlich am WLAN, nicht am Drucker selbst.

Zusätzlich hilft es, den Drucker näher am Router zu platzieren oder Repeater testweise zu deaktivieren. Auch ein Wechsel des WLAN-Bands kann entscheidend sein, da einige Drucker mit 5-GHz-Netzen schlecht zurechtkommen.

Lösung bei geänderter IP-Adresse

Druckt der Netzwerkdrucker nach einem Router-Neustart nicht mehr, ist eine geänderte IP-Adresse extrem wahrscheinlich. In diesem Fall sollte der Drucker entweder neu hinzugefügt oder mit einer festen IP-Adresse eingerichtet werden.

Eine feste IP verhindert, dass Windows künftig an eine veraltete Adresse druckt. Alternativ reicht oft schon das Entfernen und erneute Hinzufügen des Druckers, damit Windows die aktuelle Adresse übernimmt.

Lösung bei falschem Druckeranschluss

Wenn der Drucker verbunden ist, aber keine Aufträge annimmt, lohnt sich ein Blick auf den verwendeten Anschluss. Automatische WSD-Anschlüsse verursachen häufig Probleme, vor allem nach Netzwerkänderungen.

Die stabilere Lösung ist ein klassischer TCP/IP-Anschluss mit der festen IP des Druckers. Nach der Umstellung reagieren viele Drucker sofort wieder auf Druckaufträge, ohne dass Treiber oder Programme geändert werden müssen.

Lösung bei blockiertem Druckdienst

Bleibt ein Druckauftrag hängen und blockiert alle weiteren, ist der Druckdienst der zentrale Ansatzpunkt. Ein Neustart des Dienstes setzt die komplette Warteschlange zurück.

Zusätzlich sollte geprüft werden, ob alte oder fehlerhafte Druckaufträge in der Warteschlange liegen. Ein einziger beschädigter Auftrag kann das gesamte System lahmlegen, besonders bei Netzwerkdruckern.

Lösung bei Treiberproblemen

Wenn der Drucker zwar erreichbar ist, aber keinerlei Ausgabe erfolgt, ist ein unpassender Treiber sehr wahrscheinlich. Generische Windows-Treiber funktionieren oft nur eingeschränkt.

Die Lösung besteht darin, den Drucker vollständig zu entfernen, den Druckdienst neu zu starten und anschließend einen aktuellen Treiber direkt vom Hersteller zu installieren. Danach sollte der Drucker neu hinzugefügt werden, idealerweise über eine feste IP.

Lösung bei Energiesparproblemen

Reagiert der Drucker besonders nach längerer Inaktivität nicht mehr, liegt das Problem häufig am Schlafmodus. In den Druckereinstellungen oder im Druckermenü lässt sich dieser oft anpassen oder deaktivieren.

Alternativ hilft es, den Drucker vor dem Drucken kurz manuell aufzuwecken oder regelmäßig kleine Testaufträge zu senden, damit er nicht vollständig in den Tiefschlaf fällt.

Lösung bei VPN- oder Sicherheitssoftware

Wenn Drucken nur ohne VPN funktioniert, liegt die Ursache eindeutig in der Netzwerkrouting-Änderung. In diesem Fall sollte der Drucker nur bei deaktiviertem VPN genutzt werden oder das VPN entsprechend konfiguriert werden.

Auch Sicherheitssoftware sollte testweise kurz deaktiviert werden. Funktioniert der Drucker dann, müssen gezielt Ausnahmen für lokale Netzwerkkommunikation eingerichtet werden.

Lösung bei mehreren Druckereinträgen

Existieren mehrere gleichnamige Drucker, sollte geprüft werden, welcher tatsächlich aktiv genutzt wird. Alte oder nicht mehr erreichbare Einträge sollten konsequent entfernt werden.

Der korrekte Drucker sollte anschließend als Standarddrucker festgelegt werden, damit Windows neue Aufträge nicht an einen falschen Anschluss sendet.

Lösung bei Benutzerprofil-Problemen

Funktioniert der Drucker bei einem anderen Benutzerkonto, aber nicht beim eigenen, liegt das Problem im Benutzerprofil. In solchen Fällen hilft oft das erneute Hinzufügen des Druckers im betroffenen Konto.

In hartnäckigen Fällen kann auch ein neues Benutzerprofil notwendig sein, da beschädigte Druckeinstellungen tief im Profil gespeichert werden.

Abschließende Einordnung: Warum der Drucker selten schuld ist

Ein Netzwerkdrucker, der verbunden ist, aber nicht druckt, wirkt wie ein klassischer Hardwarefehler. In der Praxis ist das Gegenteil der Fall. In den allermeisten Fällen ist der Drucker technisch vollkommen in Ordnung. Das Problem entsteht durch Windows, das Netzwerk oder die Art der Kommunikation zwischen beiden.

Sichtbarkeit im Netzwerk bedeutet lediglich, dass das Gerät gefunden wurde. Drucken erfordert jedoch eine stabile, durchgängige Kommunikation über mehrere Ebenen hinweg. Sobald eine davon gestört ist, bleibt der Drucker stumm.

Wer versteht, dass dieses Problem fast immer software- oder netzwerkbedingt ist, spart sich unnötige Neuinstallationen, Kabelwechsel und Fehlkäufe. Mit der richtigen Einordnung lässt sich das Problem gezielt beheben – und genau das ist der Schlüssel, damit ein verbundener Netzwerkdrucker auch wieder zuverlässig druckt.

Häufige Fragen zu Problemen mit Netzwerkdruckern

Warum ist der Netzwerkdrucker verbunden, druckt aber nicht?

Weil die Anzeige „verbunden“ nur bedeutet, dass Windows den Drucker erkennt. Die eigentliche Druckkommunikation kann trotzdem gestört sein.

Kann eine geänderte IP-Adresse das Drucken verhindern?

Ja. Windows sendet Aufträge dann an eine alte Adresse, obwohl der Drucker inzwischen eine neue IP nutzt.

Warum funktioniert Drucken von einem anderen Gerät?

Dann ist der Drucker selbst in Ordnung. Die Ursache liegt fast immer am betroffenen Windows-System.

Sind WLAN-Drucker anfälliger?

Ja. Funkverbindungen reagieren empfindlicher auf Störungen, Energiesparmodi und Netzwechsel.

Können Windows-Updates Netzwerkdrucker lahmlegen?

Ja, besonders wenn dabei Treiber oder Sicherheitseinstellungen geändert werden.

Warum verschwinden Druckaufträge einfach?

Wenn Windows den Auftrag nicht korrekt übergeben kann, wird er manchmal verworfen, ohne eine sichtbare Fehlermeldung.

Liegt das Problem meistens am Drucker?

Nein. In den meisten Fällen ist der Drucker technisch in Ordnung, die Ursache liegt bei Windows oder im Netzwerk.

Hilft eine Neueinrichtung des Druckers?

Sehr oft ja, besonders wenn sich IP-Adresse, Anschluss oder Treiber geändert haben.

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