Neue Ära des PCs: Microsoft plant Präsentation von Windows-Rechner mit

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 31. Mai 2026, zuletzt aktualisiert: 31. Mai 2026

Microsoft stellt die eigene Hardware-Strategie neu auf und richtet den Blick stärker auf Geräte, bei denen Windows, KI-Funktionen und moderne Chips enger zusammenspielen. Für Nutzer bedeutet das vor allem eines: Die nächste PC-Generation soll nicht nur schneller arbeiten, sondern auch besser auf Alltag, Arbeit und mobile Szenarien reagieren.

Damit ein neuer Windows-PC im Alltag wirklich überzeugt, reichen reine Leistungswerte nicht aus. Entscheidend sind die passende Prozessorarchitektur, gute Energieeffizienz, saubere Treiberunterstützung und eine sinnvolle Abstimmung zwischen Betriebssystem und Gerätedesign. Genau an diesen Punkten setzt Microsoft offenbar an.

Was hinter der geplanten Gerätestrategie steckt

Die Präsentation eigener Windows-Rechner passt zu einer Entwicklung, die sich seit einiger Zeit abzeichnet. Microsoft will Hardware und Software stärker verzahnen, ähnlich wie es bei besonders gut abgestimmten Geräten anderer Hersteller bereits sichtbar ist. Dadurch lassen sich neue Funktionen oft schneller und zuverlässiger bereitstellen.

Im Mittelpunkt stehen dabei mehrere Bausteine:

  • eine engere Verzahnung von Windows und KI-Funktionen
  • ein stärkerer Fokus auf energieeffiziente Prozessoren
  • kompakte Geräte für mobiles Arbeiten
  • bessere Nutzung von Cloud- und On-Device-Funktionen
  • klarere Vorgaben für Design, Display und Akkulaufzeit

Für die Praxis heißt das: Ein Windows-Rechner soll nicht mehr nur als klassischer Desktop oder Laptop wahrgenommen werden, sondern als Plattform für produktives Arbeiten mit zusätzlichen Assistenzfunktionen.

So richtet man einen neuen Windows-PC richtig ein

Wer ein neues Gerät in Betrieb nimmt, sollte nicht einfach nur das Setup durchklicken. Die erste Einrichtung entscheidet oft darüber, wie stabil, sicher und angenehm der Rechner später läuft. Ein sauberer Start spart später viele Umwege.

  1. Beim ersten Start ein Microsoft-Konto nur dann verwenden, wenn die Synchronisierung mit OneDrive, Edge oder dem Store gewünscht ist.
  2. Nach der Installation sofort Windows Update ausführen und alle optionalen Treiber prüfen.
  3. Im Geräte-Manager nach gelben Warnsymbolen suchen und fehlende Komponenten nachinstallieren.
  4. Datenschutzoptionen einzeln kontrollieren, vor allem Standort, Diagnose und Werbe-ID.
  5. Die Energieoptionen an den Einsatzzweck anpassen, etwa auf Ausbalanciert oder Höchstleistung.
  6. Wichtige Programme erst danach installieren, damit keine Altlasten aus dem Setup den Start verlangsamen.

Gerade bei neuen Windows-Rechnern lohnt sich außerdem ein Blick in die Hersteller-Tools. Dort lassen sich oft Lüfterprofile, Tastenbelegung, Displaymodi oder Ladegrenzen für den Akku anpassen.

Worauf bei Hardware und Kompatibilität zu achten ist

Ein moderner PC kann technisch stark sein und dennoch Probleme machen, wenn einzelne Komponenten nicht sauber zusammenspielen. Das betrifft vor allem neue Chips, WLAN-Module, Grafikeinheiten und Zubehör wie Dockingstationen oder Drucker.

Diese Punkte sollten vor dem Kauf geprüft werden

  • Ist der Prozessor für die geplanten Programme freigegeben?
  • Gibt es aktuelle Treiber für Grafik, WLAN, Audio und Bluetooth?
  • Unterstützt das Gerät USB-C, Thunderbolt oder gewünschte Anschlüsse?
  • Reicht der Arbeitsspeicher für Browser, Office, Kreativprogramme oder virtuelle Maschinen?
  • Passt die SSD-Größe zu lokalen Daten, Projekten und Backups?

Wer vor allem mit Office, Videokonferenzen und Webanwendungen arbeitet, braucht oft kein Spitzenmodell. In vielen Fällen ist ein ausgewogenes System mit guter Akkulaufzeit sinnvoller als maximale Rechenleistung.

Anleitung
1Beim ersten Start ein Microsoft-Konto nur dann verwenden, wenn die Synchronisierung mit OneDrive, Edge oder dem Store gewünscht ist.
2Nach der Installation sofort Windows Update ausführen und alle optionalen Treiber prüfen.
3Im Geräte-Manager nach gelben Warnsymbolen suchen und fehlende Komponenten nachinstallieren.
4Datenschutzoptionen einzeln kontrollieren, vor allem Standort, Diagnose und Werbe-ID.
5Die Energieoptionen an den Einsatzzweck anpassen, etwa auf Ausbalanciert oder Höchstleistung — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Typische Stolpersteine nach dem Umstieg

Nach einem Gerätewechsel treten Probleme meist nicht direkt bei der Installation auf, sondern erst im Alltag. Dann zeigen sich Schwächen bei Schlafmodus, Peripherie oder Synchronisierung.

Hilfreich ist hier ein gezieltes Vorgehen:

  • bei Abstürzen zuerst Windows Update und den Grafiktreiber prüfen
  • bei WLAN-Aussetzern den Netzwerkadapter im Gerätemanager neu initialisieren
  • bei langsamen Starts die Autostart-Programme ausmisten
  • bei Speicherproblemen große Dateien in Cloud oder externe Backups verschieben
  • bei ungewöhnlichem Lüfterverhalten die Energie- und Leistungsprofile vergleichen

Auch das BIOS beziehungsweise UEFI sollte nicht ignoriert werden. Viele Hersteller beheben dort erst mit späteren Updates Probleme bei Kompatibilität, Akkulaufzeit oder Stabilität. Wer ein neues System nutzt, sollte deshalb regelmäßig nach Firmware-Aktualisierungen sehen.

Welche Funktionen für den Alltag wichtig werden

Windows-Rechner der nächsten Generation werden vor allem dann interessant, wenn Funktionen nicht nur vorhanden sind, sondern auch zuverlässig arbeiten. Dazu zählen lokale KI-Features, bessere Kameranutzung für Videokonferenzen und eine schnellere Verarbeitung von Sprache, Text und Bildern.

Besonders nützlich sind im Alltag:

  • automatische Zusammenfassungen und Inhaltsvorschläge
  • verbesserte Suche in Dateien und Einstellungen
  • geräteschonende Hintergrundverarbeitung
  • bessere Unterstützung für hybride Arbeitsplätze
  • optimierte Energieverwaltung im Mobilbetrieb

Wer solche Funktionen sinnvoll nutzen will, sollte sich nach der Einrichtung Zeit für die Systempflege nehmen. Dazu gehören Speicherbereinigung, App-Updates, Treiberkontrolle und eine regelmäßige Überprüfung der Autostarts.

So bleibt ein neuer Rechner dauerhaft schnell

Ein frischer PC läuft nur dann langfristig sauber, wenn Wartung und Nutzung zusammenpassen. Schon kleine Maßnahmen verhindern viele Leistungsprobleme.

Empfehlenswert sind diese Routinen:

  • einmal pro Woche Windows Update prüfen
  • regelmäßig den freien SSD-Speicher kontrollieren
  • unnötige Hintergrundprogramme entfernen
  • große Browser- und App-Daten zwischendurch bereinigen
  • einmal im Monat Treiber- und Firmwarestände prüfen

Wer den Rechner beruflich nutzt, sollte außerdem ein verlässliches Backup-Konzept einrichten. Eine Kombination aus Cloud-Sicherung und lokaler Kopie schützt besser als nur eine einzelne Ablage.

Wann sich ein Wechsel besonders lohnt

Ein neues Windows-Gerät macht vor allem dann Sinn, wenn der bisherige PC bei mehreren Punkten gleichzeitig schwächelt. Dazu zählen lange Startzeiten, instabile Treiber, schwacher Akku, fehlende Sicherheitsupdates oder eine zu geringe Leistungsreserve für aktuelle Programme.

Auch für Nutzer, die oft unterwegs arbeiten oder mehrere virtuelle Aufgaben parallel erledigen, kann ein Umstieg spürbare Vorteile bringen. Dann zählt nicht nur die Spitzenleistung, sondern vor allem ein zuverlässiges Zusammenspiel aus Mobilität, Laufzeit und Bedienkomfort.

Neue Rechnerklasse mit klarer Ausrichtung

Microsoft verfolgt bei modernen Windows-Rechnern eine deutlich stärkere Verzahnung aus Hardware, Systemsoftware und Diensten. Entscheidend ist dabei nicht nur das äußere Gerätedesign, sondern die Frage, wie leistungsfähig, wartungsarm und zukunftssicher ein PC im Alltag arbeitet. Für viele Nutzer zählt heute weniger die maximale Benchmark-Zahl als ein ausgewogenes Zusammenspiel aus schneller Reaktion, verlässlicher Verbindung und sauber abgestimmten Funktionen.

Das zeigt sich vor allem bei Geräten, die auf aktuelle Windows-Versionen ausgelegt sind. Hersteller erhalten dadurch einen engeren Rahmen für Prozessoren, Speicher, Sicherheitsfunktionen und Energieverwaltung. Für Käufer bedeutet das meist weniger Überraschungen bei der Einrichtung und im späteren Betrieb. Wer einen Windows-Rechner auswählt, sollte deshalb nicht nur auf Taktfrequenzen achten, sondern auch auf die Frage, wie gut das Gerät auf langfristige Nutzung vorbereitet ist.

Wichtig ist außerdem, dass sich der Markt stärker in zwei Richtungen entwickelt: kompakte Alltagsgeräte mit sehr guter Akkulaufzeit und robuste Arbeitsrechner mit hohem Leistungsreserven. Zwischen diesen Polen liegen viele Modelle, die sich je nach Einsatzzweck unterscheiden. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf die Kriterien, die im täglichen Betrieb am meisten zählen.

Die passenden Einstellungen direkt nach dem Start finden

Nach dem ersten Einschalten sollten einige Systembereiche sofort geprüft werden, damit der Rechner sauber arbeitet und unnötige Verzögerungen vermieden werden. Viele Funktionen sitzen in den Windows-Einstellungen, andere in der Hersteller-Software oder im BIOS beziehungsweise UEFI. Wer diese Stellen kennt, spart später Zeit und stellt das Gerät passend zum eigenen Einsatz ein.

  • Einstellungen > System > Energie und Akku: Den Energiemodus auf ausgewogen oder hohe Leistung setzen, je nach Nutzung.

  • Einstellungen > Windows Update: Alle verfügbaren Updates installieren und Neustarts einplanen.

  • Einstellungen > Apps > Autostart: Unnötige Programme beim Start deaktivieren, damit der Rechner schneller bereit ist.

  • Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit: Berechtigungen für Kamera, Mikrofon, Standort und Hintergrundaktivitäten kontrollieren.

  • Einstellungen > System > Speicher: Speicheroptimierung aktivieren und temporäre Dateien regelmäßig bereinigen.

Auf vielen Geräten lohnt sich zusätzlich ein Blick in das Support-Programm des Herstellers. Dort lassen sich Firmware, Treiber und Geräteeigenschaften separat verwalten. Besonders wichtig sind Grafiktreiber, Audio-Treiber, Netzwerkkomponenten und Energieprofile. Werden diese Bausteine aktualisiert, arbeitet ein Windows-Rechner meist stabiler und reagiert zuverlässiger auf Lastwechsel.

Schritt für Schritt zum reibungslosen Arbeitsalltag

Der Umstieg auf einen neuen PC gelingt deutlich besser, wenn Daten, Konten und Programme in einer sinnvollen Reihenfolge übernommen werden. Zuerst sollte das Microsoft-Konto oder das gewünschte lokale Konto eingerichtet werden. Danach folgen die Synchronisation von E-Mails, OneDrive-Daten, Browser-Lesezeichen und Kennwörtern. Erst danach sollten Spezialprogramme eingerichtet werden, die zusätzliche Lizenzen oder ältere Dateien benötigen.

  1. Gerät mit dem Internet verbinden und die ersten Windows-Updates vollständig abschließen.

  2. Benutzerkonto einrichten und prüfen, ob Synchronisation und Wiederherstellung aktiviert sind.

  3. Dokumente, Bilder und Projektordner in strukturierte Ordner übertragen.

  4. Arbeitsprogramme, Browser und Sicherheitslösungen installieren.

  5. Drucker, Scanner, Audioausgabe und Peripherie testen.

  6. Autostart und Energieoptionen anpassen, damit der Rechner im Alltag schlank bleibt.

Gerade bei gemischten Umgebungen mit mehreren Endgeräten ist es sinnvoll, dieselben Konten und Speicherorte zu verwenden. So bleiben Dateien leichter auffindbar, und der Wechsel zwischen Notebook, Desktop und Tablet fällt deutlich einfacher. Wer zusätzlich mit einem externen Laufwerk arbeitet, sollte die Backup-Routine gleich zu Beginn festlegen und nicht erst im späteren Betrieb.

Sicherheit und Verwaltung ohne Umwege

Ein moderner PC sollte nicht nur schnell, sondern auch gut abgesichert sein. Dafür reichen einfache Standardmaßnahmen meist nicht aus, denn heute spielen Identitätsprüfung, Geräteschutz und Update-Verhalten eine größere Rolle als früher. Windows bringt dafür mehrere Ebenen mit, die sinnvoll kombiniert werden sollten.

Zu den wichtigsten Schritten gehören eine sichere Anmeldung per PIN oder biometrischer Erkennung, die Aktivierung der Gerätverschlüsselung und die Prüfung der integrierten Schutzfunktionen. Auf vielen Geräten lässt sich außerdem eine Hardware-gestützte Absicherung nutzen, sofern Prozessor und Firmware sie unterstützen. Das ist besonders hilfreich, wenn sensible Daten, berufliche Dokumente oder private Fotos auf dem Rechner liegen.

Auch die Verwaltung von Konten sollte ordentlich aufgebaut sein. Empfehlenswert ist ein Hauptkonto mit administrativen Rechten und ein separates Arbeitskonto für den täglichen Gebrauch. Dadurch sinkt das Risiko, dass Änderungen an Systemdateien oder installierten Anwendungen versehentlich vorgenommen werden. Für Familien oder gemeinsame PCs können weitere Benutzerkonten mit eingeschränkten Rechten eingerichtet werden.

Leistung, die zum Nutzungsprofil passt

Bei neuen Windows-Rechnern entscheidet nicht nur die reine Hardwareklasse, sondern die Abstimmung aller Komponenten. Ein schneller Prozessor bringt wenig, wenn zu wenig Arbeitsspeicher vorhanden ist oder die Systemplatte knapp dimensioniert wurde. Umgekehrt kann ein gut abgestimmtes Mittelklasse-Gerät im Alltag angenehm flüssig laufen, solange die wichtigsten Bereiche passen.

Für Büroarbeit, Videokonferenzen und Webanwendungen sind vor allem ein aktueller Mehrkern-Prozessor, mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine schnelle SSD sinnvoll. Für Bildbearbeitung, Softwareentwicklung oder anspruchsvollere Multitasking-Szenarien können 32 Gigabyte RAM oder mehr sinnvoll sein. Wer mit großen Projekten arbeitet, sollte außerdem auf Kühlung, Geräuschentwicklung und Erweiterbarkeit achten.

Ein weiterer Punkt ist die Schnittstellenausstattung. USB-C, USB4, Thunderbolt, HDMI, Kartenleser und schnelles WLAN erleichtern den Alltag spürbar. Gerade bei Geräten, die als zentrale Arbeitsmaschine gedacht sind, sollte die Auswahl nicht an der Anzahl der Anschlüsse scheitern. Besser ist ein Modell mit etwas Reserve, als später mit Adaptern und Hubs nachrüsten zu müssen.

So bleibt das System dauerhaft übersichtlich

Nach der Inbetriebnahme ist Ordnung wichtiger als viele Zusatzprogramme. Wer zu viele Tools parallel installiert, verlangsamt das System oft unnötig und erschwert die Fehlersuche. Deshalb lohnt sich eine klare Trennung zwischen unverzichtbaren Anwendungen, nützlichen Helfern und Programmen, die nur gelegentlich gebraucht werden.

  • Programme regelmäßig prüfen: Nicht genutzte Software deinstallieren und alte Testversionen entfernen.

  • Dateistruktur sauber halten: Dokumente, Medien und Projekte in getrennten Ordnern ablegen.

  • Updates bündeln: Windows, Treiber und Anwendungen in festen Abständen kontrollieren.

  • Speicher beobachten: Große Dateien früh erkennen und bei Bedarf auf externe Medien auslagern.

  • Backups planen: Mindestens eine automatische Sicherung einrichten, die ohne manuelle Eingriffe läuft.

Für viele Nutzer ist außerdem ein aufgeräumter Desktop hilfreich. Er sollte nur Abkürzungen enthalten, die täglich gebraucht werden. Alles andere gehört in die Taskleiste, ins Startmenü oder in Ordner. Das macht die Bedienung nicht nur leichter, sondern reduziert auch die Gefahr, wichtige Dateien später zu übersehen.

Wie sich der Alltag mit der neuen Gerätegeneration verändert

Der eigentliche Vorteil moderner Windows-Rechner liegt in der Kombination aus sofortiger Einsatzbereitschaft, besserer Integration und stabilerer Grundkonfiguration. Das betrifft sowohl private als auch berufliche Nutzung. Synchronisierte Einstellungen, schnell wiederherstellbare Daten und einheitliche Sicherheitsfunktionen sorgen dafür, dass ein Gerät nicht bei jedem Wechsel neu gedacht werden muss.

Wer einen aktuellen PC auswählt, profitiert besonders dann, wenn mobile und stationäre Arbeit ineinandergreifen. Ein Notebook kann unterwegs Mails, Dokumente und Videokonferenzen übernehmen, während ein Desktop am Arbeitsplatz mit größerem Monitor und besserer Kühlung punktet. Die Softwarebasis bleibt dabei identisch, sodass Einstellungen, Konten und Dateien leichter zusammenpassen.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zum nächsten Windows-Rechner

Woran erkennt man, ob ein neues System zur eigenen Arbeit passt?

Entscheidend ist nicht nur der Prozessor, sondern das Zusammenspiel aus Arbeitsspeicher, SSD, Grafikeinheit und Anschlüssen. Wer viele Browser-Tabs, Office-Dateien, Videokonferenzen und kleinere Kreativaufgaben parallel nutzt, profitiert von einer ausgewogenen Ausstattung statt von einem einzelnen Spitzenwert.

Welche Ausstattung ist für Alltagsaufgaben sinnvoll?

Für Surfen, E-Mail, Streaming und Office reicht oft ein solides Mittelklasse-System mit flotter SSD und ausreichend RAM. Ab 16 Gigabyte Arbeitsspeicher bleibt das Arbeiten auch bei mehreren offenen Programmen meist angenehm, und eine NVMe-SSD sorgt dafür, dass Windows und Anwendungen zügig starten.

Wie prüft man, ob ältere Programme weiterhin laufen?

Am besten wird vor dem Wechsel eine Liste der wichtigen Anwendungen erstellt und mit den Herstellerangaben abgeglichen. Bei Spezialsoftware lohnt sich außerdem ein Test auf dem neuen Gerät oder eine Prüfung der Systemanforderungen, damit Lizenzfragen, Treiber oder 32-Bit-Abhängigkeiten rechtzeitig auffallen.

Was ist beim Umstieg von einem alten Desktop besonders wichtig?

Viele Daten lassen sich zwar übertragen, doch Profile, E-Mail-Archive, Browserdaten und einzelne Konfigurationsordner müssen oft gezielt gesichert werden. Sinnvoll ist ein vollständiges Backup auf einer externen SSD oder Festplatte, damit Dokumente, Fotos und Anwendungsdaten getrennt voneinander wiederhergestellt werden können.

Wie lässt sich ein neuer Rechner möglichst schnell einrichten?

Zuerst sollte Windows vollständig aktualisiert werden, bevor weitere Programme installiert werden. Danach folgt die Anmeldung mit dem Microsoft-Konto, die Einrichtung von OneDrive oder einer anderen Sicherungslösung und anschließend die Installation der wichtigsten Anwendungen in einer klaren Reihenfolge.

Welche Einstellungen sorgen für mehr Ruhe im Alltag?

Nach dem ersten Start lohnt sich ein Blick auf Benachrichtigungen, Autostart, Datenschutz, Energiesparoptionen und Standard-Apps. Wer diese Punkte direkt ordnet, reduziert spätere Nacharbeiten und erhält ein System, das beim Einschalten nicht gleich mit zu vielen Hintergrunddiensten belastet wird.

Wie wichtig sind Anschlüsse und Erweiterbarkeit?

USB-C, USB-A, HDMI, DisplayPort und ein Kartenleser können den Unterschied im Alltag machen, je nachdem, welche Geräte bereits vorhanden sind. Auch auf freie M.2-Steckplätze, RAM-Erweiterung und Netzteilreserven sollte man achten, wenn der Rechner später noch wachsen soll.

Welche Rolle spielt die Grafikeinheit?

Für klassische Büroarbeit genügt oft eine integrierte Grafik, solange mehrere Monitore unterstützt werden. Wer spielt, mit Fotos arbeitet oder Videos schneidet, sollte aber prüfen, ob eine dedizierte Grafikkarte sinnvoll ist und ob das Gehäuse, die Kühlung und das Netzteil dazu passen.

Wie vermeidet man einen Fehlkauf bei sehr günstigen Angeboten?

Ein niedriger Preis ist nur dann attraktiv, wenn die Basis stimmt. Schwache SSDs, knapp bemessener Speicher oder ein zu knapp kalkuliertes Netzteil können später mehr Aufwand erzeugen als eine etwas teurere, aber ausgewogene Konfiguration.

Wann lohnt sich ein Kauf besonders?

Ein Wechsel bietet sich an, wenn das bisherige System bei Updates, Multitasking oder modernen Programmen sichtbar an Grenzen stößt. Auch nach einem Defekt, bei einer veralteten Plattform ohne passende Sicherheitsupdates oder beim Wunsch nach deutlich mehr Effizienz ist ein neues Gerät sinnvoll.

Fazit

Der Artikel zeigt, dass bei einem neuen PC nicht nur die Leistung zählt, sondern vor allem eine ausgewogene Ausstattung, passende Anschlüsse und gute Aufrüstbarkeit. Wer auf Speicher, Grafik, Netzteil und spätere Erweiterungen achtet, vermeidet Fehlkäufe und erhält ein System, das länger sinnvoll nutzbar bleibt.

Checkliste
  • eine engere Verzahnung von Windows und KI-Funktionen
  • ein stärkerer Fokus auf energieeffiziente Prozessoren
  • kompakte Geräte für mobiles Arbeiten
  • bessere Nutzung von Cloud- und On-Device-Funktionen
  • klarere Vorgaben für Design, Display und Akkulaufzeit

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