KB5121767 auf einem Nicht-Dell-PC installiert: Update behalten oder deinstallieren?

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 24. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2026

Wenn Windows das Update KB5121767 auf einem PC ohne Dell-Hardware installiert hat, ist das allein kein Grund zur sofortigen Deinstallation. Entscheidend ist, ob Windows Update die Installation erfolgreich abgeschlossen hat, ob dein System danach normal arbeitet und ob das Paket tatsächlich für deine installierte Windows-Version vorgesehen ist. Prüfe deshalb zuerst die Updateinformationen, den Installationsstatus und mögliche neue Fehler. Solange keine konkreten Probleme auftreten, solltest du ein erfolgreich installiertes Sicherheits- oder Qualitätsupdate in der Regel behalten.

Die Bezeichnung eines Updates enthält nicht automatisch den Hersteller des Computers, für den es ausschließlich gedacht ist. Microsoft veröffentlicht Pakete teilweise mit Komponenten, die auf bestimmten Geräten, Editionen oder Konfigurationen unterschiedliche Funktionen bereitstellen. Außerdem kann ein Update über Windows Update, einen Updatekatalog, eine Unternehmensrichtlinie oder eine vorbereitete Installationsquelle auf einem System landen, ohne dass der PC ein Dell-Modell sein muss.

Eine Deinstallation ist eher dann sinnvoll, wenn die Schwierigkeiten eindeutig erst nach der Installation begonnen haben und sich auf das Update zurückführen lassen. Vorher solltest du prüfen, ob nicht ein Treiber, ein fehlgeschlagenes Folgeupdate, eine beschädigte Systemkomponente oder ein Neustartproblem die eigentliche Ursache ist.

Was die Installation auf einem Nicht-Dell-PC zunächst bedeutet

Die Herstellerbezeichnung in einem Update sorgt leicht für eine falsche Schlussfolgerung. Ein Paket mit Bezug zu Dell muss nicht zwingend eine exklusive Hardwareprüfung enthalten, die eine Installation auf allen anderen Computern verhindert. Windows Update entscheidet anhand von Servicing Stack, Produktversion, Edition, Updatekennung, Ersetzungsbeziehungen und den von Microsoft veröffentlichten Anwendbarkeitsregeln. Dabei kann ein Paket auf mehreren Geräteklassen auftauchen oder Bestandteil einer größeren Aktualisierungskette sein.

Auch die Quelle der Installation ist wichtig. Ein privater Rechner erhält Updates normalerweise über Windows Update. Auf einem Firmen-PC können jedoch Windows Server Update Services, Microsoft Intune, eine Gruppenrichtlinie oder eine interne Softwareverteilung beteiligt sein. In diesem Fall kann der Administrator ein Paket freigegeben haben, obwohl es in der normalen Suche nicht auf jedem Gerät angeboten würde. Eine manuelle Installation aus dem Microsoft Update-Katalog hat wiederum andere Voraussetzungen als die automatische Verteilung.

Die Kennung allein beantwortet daher nicht die Frage, ob das Paket auf deinem Computer bleiben sollte. Entscheidend sind die installierte Windows-Version, die genaue Updatebeschreibung, der Installationszeitpunkt und das Verhalten des Systems danach. Öffne zunächst die Updatehistorie und notiere, ob dort ein erfolgreicher Abschluss, ein Fehler oder ein ausstehender Neustart angezeigt wird.

Windows-Version und Updateinformationen prüfen

Bevor du Änderungen vornimmst, solltest du die Ausgangslage dokumentieren. Drücke Windows-Taste+R, gib winver ein und bestätige mit der Eingabetaste. Im Fenster werden die Windows-Version und die Build angezeigt. Für eine genauere Übersicht öffnest du die Einstellungen über Windows-Taste+I und gehst zu Windows Update. Unter Updateverlauf findest du die installierten Qualitätsupdates, Treiberupdates und gegebenenfalls Definitionsupdates.

Suche dort nach der Updatekennung. Notiere das Datum und den Status. Ein Eintrag mit erfolgreicher Installation ist anders zu bewerten als ein fehlgeschlagener Versuch oder ein Paket, das nur zum Neustart vorgemerkt ist. Wenn die Kennung nicht in der grafischen Oberfläche auftaucht, kann eine Suche über PowerShell helfen. Öffne dazu das Startmenü, suche nach PowerShell, klicke den Treffer mit der rechten Maustaste an und wähle die Ausführung als Administrator.

Get-HotFix -Id KB5121767

Der Befehl liest installierte Hotfixinformationen aus und verändert nichts. Wird ein passender Eintrag angezeigt, kannst du die Installation zeitlich zuordnen. Erscheint eine Fehlermeldung, bedeutet das nicht automatisch, dass das Paket ungefährlich oder nicht vorhanden ist. Manche Updatearten werden nicht vollständig über die Hotfixliste abgebildet. Vergleiche deshalb zusätzlich die Updatehistorie und die installierten Pakete in der Oberfläche.

Für eine reine Bestandsaufnahme kann DISM die installierten Pakete auflisten. Dieser Schritt benötigt ein Administratorkonto und kann je nach System einige Zeit dauern.

DISM /Online /Get-Packages /Format:Table

Suche in der Ausgabe nach der Updatekennung oder nach einer Paketzeile, die den Installationszeitpunkt und den Status des Pakets enthält. DISM zeigt interne Paketnamen an, die nicht immer genauso aussehen wie die öffentliche KB-Nummer. Ändere an dieser Stelle noch nichts. Die Auflistung dient dazu, das betroffene Paket eindeutig zu identifizieren.

Welche Anzeichen für das Behalten sprechen

Du kannst das Update zunächst installiert lassen, wenn Windows normal startet, Anmeldung und Desktop ohne Verzögerungen funktionieren und keine neue Fehlermeldung erscheint. Auch funktionierende Netzwerkverbindungen, Drucker, Audio, externe Monitore und wichtige Anwendungen sprechen dafür, nicht vorschnell einzugreifen. Ein Update zu entfernen, obwohl kein Fehler vorliegt, kann spätere kumulative Aktualisierungen erschweren oder eine bereits geschlossene Sicherheitslücke wieder öffnen.

Besonders bei Sicherheits- und Qualitätsupdates ist die Standardentscheidung das Behalten. Dabei geht es nicht darum, jede Installation unkritisch zu akzeptieren. Du solltest aber den Nutzen eines aktuellen Systems gegen das Risiko einer Deinstallation abwägen. Wenn Windows das Paket erfolgreich angeboten und installiert hat, liegt zunächst ein Hinweis vor, dass die grundlegenden Anwendbarkeitsbedingungen erfüllt waren.

Behalte das Paket auch dann, wenn lediglich der Name Dell irritiert, aber keine funktionale Abweichung erkennbar ist. Prüfe allerdings, ob das System ein verwalteter Firmen-PC ist. In einer Unternehmensumgebung solltest du die IT-Abteilung einbeziehen, bevor du ein Update entfernst. Eine lokale Deinstallation kann durch Richtlinien rückgängig gemacht werden oder Folgefehler verursachen, wenn andere Computer dieselbe Updatebasis verwenden.

Wann eine Deinstallation vertretbar ist

Eine Entfernung kommt vor allem bei einem klaren zeitlichen und technischen Zusammenhang infrage. Beispiele sind ein wiederkehrender Bluescreen, ein Startfehler, ein nicht mehr funktionierender Treiber oder eine Anwendung, die unmittelbar nach dem Neustart nicht mehr arbeitet. Auch eine Installationsschleife kann ein Anlass für eine genauere Prüfung sein. Der bloße Umstand, dass der Computer nicht von Dell stammt, reicht dagegen nicht aus.

Anleitung
1Speichere geöffnete Dateien und schließe Programme.
2Erstelle, sofern möglich, eine aktuelle Datensicherung wichtiger Daten.
3Öffne die Liste der deinstallierbaren Updates.
4Markiere ausschließlich das zu prüfende Paket.
5Starte die Deinstallation und bestätige den erforderlichen Neustart — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Vor der Deinstallation solltest du andere naheliegende Änderungen berücksichtigen. Wurde am selben Tag ein Grafiktreiber aktualisiert? Ist ein BIOS- oder Firmware-Update erfolgt? Wurde eine Sicherheitssoftware geändert? Trat der Fehler erst nach einem weiteren Neustart oder nach dem Anschluss neuer Hardware auf? Je genauer du diese Ereignisse voneinander trennst, desto geringer ist das Risiko, das falsche Paket zu entfernen.

Prüfe außerdem, ob der Fehler im abgesicherten Modus ebenfalls auftritt. Der abgesicherte Modus lädt nur eine eingeschränkte Umgebung und kann zeigen, ob ein Treiber oder ein Autostartprogramm beteiligt ist. Ist der Fehler dort nicht vorhanden, sollte die Updateentfernung nicht automatisch der erste Schritt sein. Bei einem Startproblem können die erweiterten Startoptionen und die Systemwiederherstellung sinnvoller sein, sofern ein passender Wiederherstellungspunkt existiert.

Das Update über die Einstellungen entfernen

Der sicherste grafische Weg führt über die Windows-Einstellungen. Öffne sie mit Windows-Taste+I und wähle Windows Update. Öffne anschließend Updateverlauf. Je nach Windows-Version findest du dort einen Eintrag wie Updates deinstallieren. In der Liste suchst du nach der Kennung und prüfst Datum sowie Bezeichnung, bevor du die Entfernung startest.

  1. Speichere geöffnete Dateien und schließe Programme.
  2. Erstelle, sofern möglich, eine aktuelle Datensicherung wichtiger Daten.
  3. Öffne die Liste der deinstallierbaren Updates.
  4. Markiere ausschließlich das zu prüfende Paket.
  5. Starte die Deinstallation und bestätige den erforderlichen Neustart.
  6. Prüfe nach dem Neustart, ob das ursprüngliche Problem verschwunden ist.

Die Liste kann je nach Updateart unterschiedlich aussehen. Wenn das Paket nicht angeboten wird, ist es möglicherweise Teil eines kumulativen Pakets, bereits durch ein neueres Paket ersetzt worden oder nicht über diesen Weg entfernbar. Versuche dann nicht, irgendeinen ähnlich benannten Eintrag zu löschen. Notiere stattdessen die genaue Anzeige und ermittle zunächst, ob eine Wiederherstellungsoption vorhanden ist.

Nach dem Neustart prüfst du nicht nur, ob Windows den Desktop erreicht. Öffne die betroffene Anwendung, teste das betroffene Gerät und kontrolliere die Ereignisanzeige nur dann, wenn der Fehler weiter besteht. Ist das Problem unverändert, war die Deinstallation wahrscheinlich nicht die richtige Maßnahme. In diesem Fall solltest du das entfernte Update wieder einspielen, sofern Windows es erneut anbietet, oder die Ursache an anderer Stelle suchen.

Deinstallation mit DISM nur nach eindeutiger Identifikation

DISM kann ein Paket entfernen, wenn die grafische Oberfläche nicht ausreicht. Dieser Weg verändert das laufende Windows und benötigt ein Administratorkonto. Verwende ihn nicht mit einem geratenen Paketnamen. Zuerst liest du die Paketliste aus und kopierst den vollständigen Namen des betroffenen Pakets.

DISM /Online /Get-Packages /Format:Table

Ein Entfernbefehl hat grundsätzlich die Form:

DISM /Online /Remove-Package /PackageName:PAKETNAME

PAKETNAME ist ein Platzhalter und darf nicht unverändert ausgeführt werden. Ersetze ihn nur durch den vollständig angezeigten internen Namen des richtigen Pakets. Ein Beispiel mit einem erfundenen oder geratenen Paketnamen wäre nicht sicher und gehört deshalb nicht in die Eingabeaufforderung. Lies die Ausgabe nach dem Start aufmerksam und breche ab, wenn DISM ein anderes Zielobjekt nennt als erwartet.

DISM kann einen Neustart verlangen. Nach dem Neustart überprüfst du die Paketliste erneut und kontrollierst das Verhalten des Systems. Wenn der Fehler weiterhin vorhanden ist, entfernst du nicht einfach weitere Pakete. Mehrere Änderungen hintereinander zerstören die zeitliche Zuordnung und können die Reparatur erschweren.

Die Rückkehr erfolgt normalerweise über Windows Update oder über eine passende Installationsquelle. Einen universellen Rückgängig-Befehl gibt es nicht, weil das ursprüngliche Paket von Windows-Version, Edition und Servicing-Zustand abhängt. Wenn die Deinstallation den Start verschlechtert, nutze die Windows-Wiederherstellungsumgebung und wähle eine Wiederherstellungsoption, die zeitlich vor der Änderung liegt. Bei BitLocker-geschützten Laufwerken kann dafür der Wiederherstellungsschlüssel erforderlich sein.

Was du bei Installationsfehlern prüfen solltest

Wenn die Installation nicht erfolgreich war, musst du das Paket nicht vorsorglich entfernen. Ein fehlgeschlagener Versuch bedeutet häufig, dass Windows die Änderung nicht vollständig übernommen hat. Prüfe zunächst, ob ein Neustart aussteht, ob genügend freier Speicher vorhanden ist und ob weitere Updates auf ihre Installation warten.

Ein Neustart ist besonders wichtig, wenn Windows eine Aktualisierung vorbereitet oder abschließt. Erzwinge während dieses Vorgangs keinen Ausschaltvorgang. Nach dem Neustart öffnest du den Updateverlauf erneut. Bleibt derselbe Fehler bestehen, notiere den angezeigten Code. Ohne den genauen Fehlercode lässt sich nicht zuverlässig unterscheiden, ob Speicherplatz, beschädigte Updatekomponenten, ein inkompatibler Treiber oder eine Richtlinie die Installation verhindert.

Die Windows-Problembehandlung kann grundlegende Updatezustände prüfen, ihre Bezeichnung und Verfügbarkeit kann sich jedoch je nach Version verändern. Nutze daher den Eintrag, den Windows in den Einstellungen unter den Problembehandlungsoptionen tatsächlich anbietet, statt einen nicht bestätigten Menüweg zu verwenden. Wenn die Problembehandlung keine Änderung bewirkt, ist eine Reparatur der Systemdateien der nächste verhältnismäßige Schritt.

Öffne dazu die Eingabeaufforderung als Administrator. Prüfe zuerst die Systemdateien mit dem System File Checker:

sfc /scannow

Der Befehl untersucht geschützte Windows-Dateien und versucht, erkannte Beschädigungen zu reparieren. Warte bis zur vollständigen Anzeige des Ergebnisses. Wenn SFC nicht alle Dateien reparieren kann, verwendest du anschließend DISM zur Prüfung des Komponentenspeichers:

DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

DISM kann für die Reparatur eine funktionierende Quelle benötigen und während der Prüfung längere Zeit bei einem Prozentwert stehen bleiben. Beende das Fenster nicht vorschnell. Nach dem Abschluss startest du den Computer neu und führst SFC erneut aus. Diese Reihenfolge kann beschädigte Komponenten beheben, ersetzt aber keine Analyse eines inkompatiblen Treibers oder einer fehlerhaften Hardware.

Treiber, Dell-Komponenten und Windows Update auseinanderhalten

Die Updatekennung darf nicht mit einem Gerätetreiber gleichgesetzt werden. Ein Windows-Update, ein Firmwarepaket und ein Treiberupdate können am selben Tag erscheinen, gehören aber zu unterschiedlichen Komponenten. Öffne den Geräte-Manager nur zur Prüfung des betroffenen Geräts und achte auf Warnsymbole. Ein gelbes Ausrufezeichen oder ein neu auftretender Fehler beim Gerät liefert einen stärkeren Hinweis auf ein Treiberproblem als der Herstellername des Windows-Pakets.

Wenn ein Dell-Treiber oder ein Dienst auf einem Rechner eines anderen Herstellers vorhanden ist, kann dafür eine Drittanbieterinstallation, eine frühere Migration oder eine spezielle Software verantwortlich sein. Entferne nicht wahllos Herstellerdienste. Prüfe zuerst unter Installierte Apps, ob eine zugehörige Anwendung vorhanden ist, und ermittle, ob sie für eine vorhandene Hardware benötigt wird. Bei unbekannten Komponenten ist eine Recherche anhand des exakten Dateinamens, der Signatur und des Installationsdatums sinnvoller als eine pauschale Löschung.

Auf einem Firmenrechner können Hardwareabstraktion, Treiberpakete und Verwaltungssoftware absichtlich herstellerübergreifend verteilt sein. Die IT kann außerdem eigene Installationsregeln verwenden. Wenn Windows Update das Paket wiederholt anbietet, obwohl du es entfernst, ist eine dauerhafte Sperre ohne Kenntnis der Unternehmensrichtlinie nicht empfehlenswert.

Update nach der Entfernung kontrollieren

Eine erfolgreiche Deinstallation beweist noch nicht, dass das System wieder in einem guten Zustand ist. Prüfe zuerst, ob Windows normal startet und ob keine automatische Reparatur erscheint. Danach testest du genau die Funktion, wegen der du das Paket entfernt hast. Bei einem Grafikproblem öffnest du die betroffene Anwendung und prüfst die Anzeige auf dem betroffenen Monitor. Bei einem Druckerproblem druckst du eine Testseite und kontrollierst zusätzlich die Warteschlange.

Öffne anschließend den Updateverlauf. Windows kann ein entferntes Paket später erneut anbieten. Das ist nicht automatisch ein Fehler, sondern kann bedeuten, dass Microsoft das Paket erneut zur Installation bereitstellt oder dass eine neuere kumulative Aktualisierung die Inhalte ersetzt. Pausiere Updates nicht dauerhaft, nur um eine einzelne Kennung zu umgehen. Eine zeitlich begrenzte Pause kann zur Diagnose dienen, sollte aber anschließend wieder aufgehoben werden.

Führe außerdem winver erneut aus und notiere die Build. Vergleiche sie mit der vorherigen Dokumentation. So erkennst du, ob tatsächlich eine Änderung zurückgenommen wurde. Wenn der Fehler trotz niedrigerer Build oder entfernten Pakets bestehen bleibt, liegt die Ursache möglicherweise in einem Treiber, einer beschädigten Benutzerkonfiguration oder einer Hardwarekomponente.

Wann Wiederherstellung oder professionelle Hilfe besser ist

Bei einem Startfehler, wiederholten Bluescreens, beschädigten Benutzerprofilen oder wichtigen Arbeitsdaten solltest du nicht mehrere Reparaturbefehle ohne Plan ausführen. Sichere zunächst die Daten, soweit das System noch zugänglich ist. Bei verschlüsselten Laufwerken halte den BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel bereit. Eine Systemwiederherstellung kann eine geeignete Option sein, wenn ein passender Punkt existiert und die Änderung zeitlich klar zugeordnet werden kann.

Ein Zurücksetzen oder eine Neuinstallation ist erst die letzte Stufe. Dabei können Programme, Einstellungen und je nach Auswahl auch persönliche Daten betroffen sein. Wenn der Rechner nicht mehr startet, die Wiederherstellungsumgebung keinen Zugriff auf das System erlaubt oder die Ursache nach mehreren gezielten Prüfungen unklar bleibt, ist professionelle Unterstützung sinnvoller als weitere Paketentfernungen.

Auf einem verwalteten PC wendest du dich an die zuständige IT. Teile die Windows-Version, Build, Updatekennung, den Installationszeitpunkt, den Fehlercode und die bereits ausgeführten Schritte mit. Diese Angaben ermöglichen eine bessere Prüfung als die allgemeine Aussage, dass ein Dell-Update auf einem anderen Computer erschienen sei.

Prüfliste vor der Entscheidung

  • Windows-Version und Build mit winver ermitteln.
  • Updateverlauf öffnen und Installationsstatus sowie Datum notieren.
  • Prüfen, ob der Fehler erst nach der Installation begonnen hat.
  • Weitere Treiber-, Firmware- oder Softwareänderungen am selben Tag berücksichtigen.
  • Wichtige Daten sichern und bei BitLocker den Wiederherstellungsschlüssel bereithalten.
  • Das Paket nur entfernen, wenn es eindeutig identifiziert und die Maßnahme verhältnismäßig ist.
  • Nach dem Neustart die betroffene Funktion testen und den Updateverlauf erneut kontrollieren.
  • Bei Firmen-PCs vor der Änderung die IT-Abteilung informieren.

Die richtige Entscheidung für deinen Rechner

Ein Nicht-Dell-PC muss ein Update mit dieser Kennung nicht allein wegen des Namens verlieren. Wenn Windows stabil läuft und keine neue, nachvollziehbare Störung vorliegt, ist das Behalten normalerweise die risikoärmere Entscheidung. Prüfe die Installation trotzdem anhand deiner Windows-Version und des Updateverlaufs, damit du nicht auf Basis der Bezeichnung vermutest.

Bei einem klar nachgelagerten Fehler kannst du zunächst reversible Prüfungen durchführen und erst danach die Deinstallation über die Einstellungen versuchen. DISM und Wiederherstellungsoptionen sind für Fälle gedacht, in denen die grafische Entfernung nicht ausreicht oder Windows bereits beeinträchtigt ist. Jede Änderung sollte durch einen Neustart, einen Funktionstest und eine erneute Kontrolle des Updatezustands überprüft werden.

Häufige Fragen zu KB5121767 auf einem Nicht-Dell-PC

Warum wird KB5121767 auf meinem Nicht-Dell-PC überhaupt angeboten?

Die KB-Nummer allein bedeutet nicht, dass das Update ausschließlich für Dell-Computer bestimmt ist. Windows Update berücksichtigt unter anderem Windows-Version, Edition, Build und erkannte Anwendbarkeitsregeln; zusätzlich können Unternehmensrichtlinien oder eine manuelle Installation aus dem Microsoft Update-Katalog eine Rolle spielen.

Kann KB5121767 auf einem Nicht-Dell-PC Schaden anrichten?

Eine Installation ist nicht allein wegen des fehlenden Dell-Logos ein Hinweis auf einen Schaden. Maßgeblich sind konkrete Symptome wie Startprobleme, Bluescreens, Treiberfehler oder eine unmittelbar nach dem Update ausgefallene Funktion; ohne solche Anzeichen ist eine vorschnelle Entfernung meist nicht sinnvoll.

Wie prüfe ich, ob KB5121767 wirklich zu meiner Windows-Version passt?

Ermittle mit winver die installierte Windows-Version und Build und vergleiche sie mit dem Eintrag in Windows Update unter Updateverlauf. Wenn die Zuordnung unklar bleibt, prüfe die Updatebeschreibung in der offiziellen Microsoft-Dokumentation oder im Microsoft Update-Katalog, statt die Herstellerbezeichnung des PCs als Entscheidungskriterium zu verwenden.

Was bedeutet es, wenn KB5121767 nach der Deinstallation erneut erscheint?

Windows kann ein entferntes Update erneut anbieten, wenn es weiterhin als erforderlich gilt oder durch eine spätere kumulative Aktualisierung ersetzt wird. Entferne es daher nicht wiederholt ohne Ursachenprüfung, sondern kontrolliere zuerst Updateverlauf, Build und den konkreten Fehler, der zur ersten Deinstallation geführt hat.

Warum lässt sich KB5121767 nicht über die Windows-Einstellungen entfernen?

Nicht jedes Update bietet dieselben Rückgängig-Optionen; außerdem kann ein Paket bereits durch ein neueres Update ersetzt oder durch die Updateverwaltung anders behandelt worden sein. Prüfe zunächst den genauen Eintrag in Updateverlauf und DISM, bevor du weitere Eingriffe vornimmst, und beachte, dass verwaltete Firmen-PCs zusätzliche Einschränkungen haben können.

Was sollte ich tun, wenn nach KB5121767 ein Dell-Treiber auf meinem Fremd-PC auftaucht?

Prüfe im Geräte-Manager, welches Gerät betroffen ist und ob sich Treiberversion oder Funktionsfähigkeit tatsächlich geändert haben. Installiere keinen beliebigen Ersatztreiber, sondern nutze den Support des PC- oder Geräteherstellers; bei einem verwalteten System sollte die IT-Abteilung die Treiberquelle und Richtlinie prüfen.

Ist eine Deinstallation von KB5121767 bei einem Firmen-PC erlaubt?

Auf einem Firmen-PC solltest du das Update nicht eigenständig entfernen, weil Windows Update for Business, WSUS, Intune oder Gruppenrichtlinien die Änderung beeinflussen können. Melde der IT-Abteilung Windows-Version, Build, Updatezeitpunkt, Fehlermeldung und bereits durchgeführte Schritte, damit sie die Entfernung und eine mögliche erneute Installation kontrolliert entscheiden kann.

Checkliste
  • Windows-Version und Build mit winver ermitteln.
  • Updateverlauf öffnen und Installationsstatus sowie Datum notieren.
  • Prüfen, ob der Fehler erst nach der Installation begonnen hat.
  • Weitere Treiber-, Firmware- oder Softwareänderungen am selben Tag berücksichtigen.
  • Wichtige Daten sichern und bei BitLocker den Wiederherstellungsschlüssel bereithalten.
  • Das Paket nur entfernen, wenn es eindeutig identifiziert und die Maßnahme verhältnismäßig ist.
  • Nach dem Neustart die betroffene Funktion testen und den Updateverlauf erneut kontrollieren.
  • Bei Firmen-PCs vor der Änderung die IT-Abteilung informieren.


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