Hintergrundbilder in Windows 11 finden – auch die versteckten

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 15. April 2026, zuletzt aktualisiert: 15. April 2026

Die aktuellen und früheren Hintergrundbilder von Windows 11 liegen als Bilddateien auf deiner Festplatte und lassen sich dort sichern, weiterverwenden oder löschen. Du findest sie überwiegend in Systemordnern und teils in App-Daten – auch die Motive, die Windows dir automatisch vorschlägt.

Standard-Wallpaper, Sperrbildschirm-Fotos, Designs aus dem Store und Spotlight-Bilder haben unterschiedliche Speicherorte, lassen sich aber systematisch auffinden. Wer weiß, wo Windows diese Dateien ablegt, kann sie problemlos sichern oder für andere Geräte nutzen.

Standard-Hintergrundbilder von Windows 11 auf der Festplatte finden

Windows bringt eine Reihe fester Hintergrundbilder mit, die als Systemdateien im Windows-Verzeichnis liegen. Diese Bilder ändern sich nicht automatisch, sondern werden nur bei Bedarf durch dich in den Einstellungen ausgewählt.

Der wichtigste Speicherort für die offiziellen Microsoft-Wallpaper ist in der Regel:

  • C:WindowsWeb

Unterhalb dieses Ordners findest du mehrere Unterverzeichnisse, zum Beispiel:

  • Wallpaper

  • Screen

  • TouchKeyboard oder ähnliche spezielle Ordner je nach Version

Im Ordner Wallpaper liegen üblicherweise weitere Unterordner wie Windows, Blumen oder gleichnamige Design-Sammlungen. Darin befinden sich JPG- oder PNG-Dateien mit den bekannten Desktopmotiven. Im Ordner Screen sind in vielen Installationen die Standardbilder für den Sperrbildschirm abgelegt.

Um dir diese Dateien zu sichern, kannst du sie in einen eigenen Ordner in deinem Benutzerprofil kopieren, etwa in Bilder oder Dokumente. Löschen oder Verschieben im Systemordner solltest du vermeiden, damit Windows bei Designs und Einstellungen fehlerfrei arbeitet.

Aktuell verwendetes Hintergrundbild als Datei aufspüren

Das Bild, das du gerade als Desktop-Hintergrund eingestellt hast, lässt sich ebenfalls im Dateisystem ausfindig machen. Je nach Quelle des Motivs legt Windows eine Kopie in einem versteckten Ordner deines Benutzerkontos ab.

Am schnellsten kommst du zu diesem Ordner, wenn du den Pfad über die Adresszeile des Explorers eingibst. Ein typischer Speicherort sieht beispielsweise so aus:

  • C:UsersDEINNAMEAppDataRoamingMicrosoftWindowsThemes

In diesem Verzeichnis finden sich unter anderem Dateien mit Namen wie TranscodedWallpaper oder Varianten davon. Dabei handelt es sich um dein aktuell aktives Hintergrundbild in einer konvertierten Form, oft als JPG-Datei. Falls du den Datei-Anhang nicht siehst, kannst du im Explorer die Anzeige von Dateiendungen aktivieren, um den Typ zu erkennen.

Wenn du den Inhalt dieses Themes-Ordners sicherst, behältst du deine aktuellen Motive auch für einen Systemwechsel oder eine Neuinstallation. Achte jedoch darauf, diese Dateien nicht umzubenennen oder zu überschreiben, solange sie noch von Windows verwendet werden.

Versteckte AppData-Ordner sichtbar machen

Viele Hintergrundbilder von Windows landen in Unterordnern von AppData, einem Bereich, den Windows aus gutem Grund standardmäßig ausblendet. Bevor du dort suchen kannst, musst du im Explorer die Anzeige versteckter Elemente aktivieren.

So gehst du dabei Schritt für Schritt vor:

  1. Öffne einen Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.

  2. Klicke oben im Menü auf Ansicht und dann auf Einblenden.

  3. Setze ein Häkchen bei Versteckte Elemente.

Damit werden dir alle bislang verborgenen Ordner angezeigt, darunter AppData in deinem Benutzerprofil. Anschließend kannst du zu den oben genannten Pfaden navigieren und die Wallpaper-Dateien einsehen, kopieren oder sichern.

Windows-Spotlight-Bilder vom Sperrbildschirm sichern

Die automatisch wechselnden Bilder auf dem Sperrbildschirm stammen von einem Dienst namens Windows Spotlight. Diese Fotos liegen als Datencache versteckt in deinem Profil und wirken zunächst nicht wie normale Bilder.

Anleitung
1Öffne einen Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
2Klicke oben im Menü auf Ansicht und dann auf Einblenden.
3Setze ein Häkchen bei Versteckte Elemente.

Die typischen Speicherorte für Spotlight-Dateien sind Verzeichnisse unterhalb von:

  • C:UsersDEINNAMEAppDataLocalPackagesMicrosoft.Windows.ContentDeliveryManager…

In diesem Paket-Ordner befindet sich ein Unterordner, oft mit dem Namen LocalState und darunter Assets. In Assets findest du eine Vielzahl von Dateien ohne Dateiendung. Viele davon sind Bilder im JPG-Format.

Um aus diesen Dateien wieder normale Bilddateien zu machen, kannst du eine handlungsorientierte Abfolge nutzen:

  1. Kopiere alle Dateien aus dem Assets-Ordner in einen eigenen Ordner, zum Beispiel in BilderSpotlight.

  2. Markiere dort alle Dateien und benenne sie gesammelt so um, dass am Ende .jpg steht (entweder per Einzelnutzung oder über ein Umbenennungstool).

  3. Öffne den neuen Ordner im Explorer mit Bildvorschau oder in der Fotos-App, um die nutzbaren Wallpaper zu erkennen und die anderen Dateien zu löschen.

Diese Methode holt dir eine ganze Sammlung von Sperrbildschirm-Fotos auf einmal. Ein Teil der Dateien enthält andere Inhalte des Dienstes, daher lohnt sich ein Blick auf die Vorschaubilder, bevor du sie weiterverwendest.

Eigenes Bild im Hintergrund verwenden und Speicherort verstehen

Wenn du ein eigenes Foto oder eine Grafik über die Einstellungen als Hintergrund auswählst, kopiert Windows diese Datei oft in den Themes-Bereich deines Benutzerkontos. Dadurch bleibt das Motiv erhalten, selbst wenn die ursprüngliche Quelle verschoben oder entfernt wird.

Du kannst dir dieses Verhalten zunutze machen, wenn du Bilder auf verschiedenen Geräten einsetzen möchtest. Wähle dein Motiv einmal als Hintergrund aus und suche dann im oben beschriebenen Themes-Ordner nach der neuen Datei. Sie lässt sich von dort aus in andere Ordner kopieren und beispielsweise auf ein Notebook oder Tablet übertragen.

Solltest du das Originalbild löschen, während es noch als Hintergrund aktiv ist, hat Windows durch diese Kopie weiterhin Zugriff. Sobald du aber ein anderes Motiv wählst, kann die verknüpfte Datei im Themes-Ordner überschrieben werden. Wer eine Sammlung aufbauen möchte, sollte die Bilder daher rechtzeitig in einen eigenen Sammelordner exportieren.

Designs und Themepacks: Wo Windows deren Hintergrundbilder speichert

Windows-Designs oder Themepacks enthalten oft mehrere Hintergrundbilder, teilweise auch Farbschemata und Sounds. Wenn du solche Pakete installierst, legt Windows deren Inhalte in speziellen Unterordnern an, häufig ebenfalls unterhalb von AppData.

Ein typischer Pfad für Design-Inhalte ist:

  • C:UsersDEINNAMEAppDataLocalMicrosoftWindowsThemes

Dort findest du neben den zuvor erwähnten Dateien auch Unterordner mit Namen der Designs oder kryptische Bezeichner, in denen die einzelnen Grafikdateien liegen. Diese Bilder kannst du dir wie gewohnt in einen eigenen Ordner kopieren, um sie zu sammeln oder zu bearbeiten.

Beim Import von Designs aus dem Microsoft Store legt Windows häufig temporäre Dateien in zusätzlichen Verzeichnissen an. Wer mehrere Designs ausprobiert hat, findet mit der Zeit eine stattliche Anzahl von Motiven im Themes-Bereich. Eine regelmäßige Sichtung und Bereinigung kann helfen, Ordnung auf der Systempartition zu behalten.

Sperrbildschirm-Hintergründe außerhalb von Spotlight finden

Neben Spotlight lässt sich am Sperrbildschirm auch ein statisches Bild oder eine Diashow verwenden. In diesem Fall zieht Windows meist direkt auf von dir gewählte Ordner zu, zum Beispiel auf Bilder oder eine andere Bibliothek.

Wenn du wissen willst, welches Bild im Moment für den Sperrbildschirm genutzt wird, lohnt ein Blick in die Personalisierungs-Einstellungen:

  1. Öffne die Einstellungen mit Windows-Taste + I.

  2. Wechsle zum Bereich Personalisierung.

  3. Klicke auf Sperrbildschirm und prüfe, ob ein Bild oder eine Diashow eingestellt ist.

Bei einem festen Bild zeigt dir Windows meist eine kleine Vorschau. Das dazugehörige Motiv liegt entweder im ursprünglichen Ordner, den du gewählt hast, oder in einem der bereits beschriebenen Themes- oder Screen-Verzeichnisse. Wenn du die Datei nicht direkt findest, lohnt eine Suche nach ähnlichen Dateinamen oder nach dem Datum, an dem du den Sperrbildschirm angepasst hast.

Ablauf und zuletzt verwendete Hintergrundbilder sichern

Windows speichert einige der zuletzt verwendeten Hintergrundbilder, um sie in den Personalisierungs-Einstellungen erneut anbieten zu können. Diese Historie ist zwar nicht unbegrenzt, deckt aber meist mehrere Motive ab, die du in den vergangenen Tagen oder Wochen genutzt hast.

Die zugehörigen Dateien befinden sich ebenfalls im Themes-Bereich oder in verwandten Systemordnern. Um dir diese Auswahl dauerhaft zu sichern, kannst du von Zeit zu Zeit alle Dateien aus diesen Verzeichnissen in einen eigenen Archivordner kopieren. Auf diese Weise baust du dir mit geringem Aufwand eine Sammlung deiner früheren Desktop-Designs auf.

Wer gern experimentiert, kann diesen Archivordner später auch als Quelle für eine Diashow im Hintergrund nutzen. Dazu wählst du in den Personalisierungs-Einstellungen als Hintergrundtyp Diashow und gibst den Archivordner als Bildquelle an.

Hintergrundbilder im Explorer filtern und schneller finden

Da Hintergrundbilder meist als JPG oder PNG vorliegen, hilft dir der Explorer mit einfachen Filtern bei der Suche. Du musst nicht jeden Ordner einzeln öffnen, sondern kannst die Anzeige eingrenzen.

Im Suchfeld des Explorers kannst du in einem übergeordneten Verzeichnis beispielsweise eingeben:

  • art:=Bild

  • oder ergänzend: *.jpg OR *.png

Damit zeigt dir Windows nur Bilder oder zumindest alle Dateien mit den typischen Bild-Endungen an. In Kombination mit einem Suchbereich, der sich über mehrere Unterordner erstreckt, findest du schnell alle relevanten Dateien in Web, Screen, Themes oder ähnlichen Verzeichnissen.

Wer häufig mit großen Bildmengen arbeitet, kann zusätzlich nach Auflösung filtern. Viele Standard-Hintergründe liegen in hohen Auflösungen, etwa 1920×1080 Pixel oder mehr. Im Suchfeld lassen sich dafür Eigenschaftsfilter wie Größe oder Abmessungen nutzen, um kleine Symbole und Thumbnails von den eigentlichen Hintergrundmotiven zu trennen.

Eigene Wallpaper sauber organisieren

Eine klare Struktur für eigene Hintergrundbilder erleichtert das Wiederfinden und den Einsatz auf mehreren Systemen. Statt alle Motive quer über die Bibliotheken zu verteilen, bietet es sich an, einen zentralen Sammelordner anzulegen.

Für viele Nutzer bewährt sich ein Aufbau mit Unterordnern wie Landschaft, Stadt, Abstrakt oder Personen. Innerhalb dieser Kategorien kannst du die Dateien nach Datum oder Quelle sortieren. Wenn du diesen Ordner später als Diashow-Quelle verwendest, sorgt die Unterteilung dafür, dass die Motivauswahl zum Arbeitskontext passt.

Ein zusätzlicher Vorteil: Bei einer Datensicherung musst du dir nur merken, dass alle wichtigen Hintergrundbilder in diesem Sammelordner liegen. So gehen keine Lieblingsmotive verloren, wenn du den PC wechselst oder Windows neu installierst.

Typische Stolperfallen bei der Suche nach Hintergrundbildern

Bei der Suche nach Desktop- und Sperrbildschirmbildern tauchen immer wieder ähnliche Probleme auf. Wer diese Fallstricke kennt, spart sich einiges an Suchaufwand.

Eine häufige Ursache sind fehlende Dateiendungen. Wenn der Explorer die Endungen nicht anzeigt, wirken Gerätebilder, Systemgrafiken und Spotlight-Dateien teilweise wie kryptische Objekte ohne klaren Typ. In den Ordneroptionen lässt sich die Anzeige von Endungen einschalten, was die Zuordnung deutlich erleichtert.

Ein zweites Thema sind Berechtigungen. Manche Systemordner lassen nur lesenden Zugriff zu oder fordern Administratorrechte. Wenn du eine Meldung erhältst, dass du keine Berechtigung hast, öffne den Explorer mit administrativen Rechten oder beschränke dich auf das Kopieren statt auf direkte Änderungen im Systemordner.

Hinzu kommt der Speicherort im Netzwerk- oder Cloud-Umfeld. Wer Bilder aus OneDrive, einem NAS oder anderen synchronisierten Quellen als Hintergrund nutzt, sollte prüfen, ob diese Verzeichnisse offline verfügbar sind. Fehlen die Dateien lokal, legt Windows oft Kopien an, die dann wieder unter AppData oder Themes landen.

Hintergrundbilder mit hoher Auflösung für mehrere Monitore

Bei Setups mit zwei oder mehr Bildschirmen ist die Auflösung der Hintergrundbilder besonders wichtig. Ein Motiv, das nur für Full-HD ausgelegt ist, wirkt auf einem 4K-Monitor eventuell unscharf. Viele der mitgelieferten Windows-Bilder sind bereits in hohen Auflösungen verfügbar.

Wenn du in den Systemordnern nach den großen Dateien suchst, kannst du gezielt nach Bildern mit hoher Pixelzahl Ausschau halten. Im Explorer hilft dazu ein Sortieren nach Größe: große Dateien oben, kleine unten. Das ist ein guter Indikator für hochauflösende Wallpaper.

Für mehrere Monitore bietet Windows zudem Einstellungen, mit denen sich verschiedene Hintergrundbilder pro Monitor festlegen lassen. Je nach Version erreichst du diese über Personalisierung, Hintergrund und dann durch Rechtsklick auf die Vorschau der Motive. Wer viele Bilder im Pool hat, profitiert von einer übersichtlichen Struktur und einer klaren Benennung der Dateien.

Hintergrundbilder im Unternehmensumfeld

Auf Firmenrechnern können Administratoren festlegen, welche Hintergrundbilder erlaubt sind oder zentral vorgegeben werden. In solchen Umgebungen stammen die Desktop-Motive oft von gemeinsam genutzten Netzlaufwerken oder werden per Gruppenrichtlinie verteilt.

In diesem Fall bringt eine Suche im lokalen AppData-Bereich nur begrenzt etwas. Die zugrunde liegenden Originaldateien liegen auf Servern, zu denen nicht immer Vollzugriff besteht. Dennoch erstellt Windows häufig lokale Kopien für die Darstellung, die du in den bekannten Themes- oder Cache-Ordnern findest.

Wer in einer verwalteten Umgebung ein bestimmtes Unternehmensmotiv sichern möchte, sollte prüfen, ob dies mit den IT-Richtlinien vereinbar ist. Häufig stellen interne Portale die offiziellen Logos und Hintergründe ohnehin schon in guter Qualität bereit.

Sicherheit und Datenschutz bei Hintergrundbildern

Hintergrundbilder wirken harmlos, können aber sensible Informationen enthalten, etwa Fotos vom Arbeitsplatz, Dokumente im Hintergrund oder private Situationen. Wenn solche Motive im System bleiben oder per Screenshots weitergegeben werden, können unbeabsichtigt Details nach außen gelangen.

Es lohnt sich deshalb, die eigene Sammlung gelegentlich durchzugehen und Bilder zu entfernen, die nicht mehr benötigt werden oder zu persönlich sind. Gerade in geteilten Umgebungen, in denen mehrere Personen denselben PC nutzen, ist eine datensparsame Auswahl sinnvoll.

Wer Windows Spotlight verwendet, erhält Bilder von Microsoft-Servern. Diese Motive sind in der Regel auf öffentliche Nutzung ausgerichtet und zeigen keine persönlichen Inhalte, dafür aber gelegentlich Werbeelemente oder Hinweise. Die lokale Speicherung dieser Dateien ist aus Datenschutzsicht meist unkritisch, weil keine privaten Informationen darin vorkommen.

Eigene Fotos als Hintergrund optimieren

Damit selbst fotografierte Motive als Desktop-Bild gut wirken, lohnt ein kurzer Blick auf Auflösung, Zuschnitt und Helligkeit. Viele Smartphone-Fotos liegen im Hochformat vor, während Bildschirme fast immer quer arbeiten. Ohne Anpassung führt das zu dunklen Balken oder ungünstigen Bildausschnitten.

Vor dem Einsatz als Hintergrund kannst du deine Fotos mit der integrierten Fotos-App oder einer anderen Bildbearbeitung zuschneiden. Ziel ist ein Seitenverhältnis, das grob zur Monitorauflösung passt, etwa 16:9 oder 16:10. Ein wenig zusätzliche Helligkeit oder eine leicht reduzierte Sättigung sorgt dafür, dass Symbole und Texte besser lesbar bleiben.

Nach der Bearbeitung speicherst du das Bild am besten im zentralen Wallpaper-Ordner und wählst es anschließend in den Personalisierungs-Einstellungen aus. So bleibt deine Sammlung sauber strukturiert und leicht erweiterbar.

Hintergrundbilder zwischen Geräten übertragen

Viele möchten dieselben Motive auf Desktop-PC, Notebook und eventuell einem Tablet nutzen. Dafür brauchst du die Bilddateien nur einmal sauber zu sammeln und dann auf die anderen Geräte zu kopieren, etwa per USB-Stick, Netzwerkfreigabe oder Cloud-Synchronisation.

Praktisch ist es, dabei gleich eine sinnvolle Ordnerstruktur zu übernehmen. Wenn auf allen Geräten ein identischer Wallpaper-Ordner existiert, findest du dich schneller zurecht und kannst bei Bedarf ganze Unterordner als Diashow-Quelle nutzen.

Wer ein Microsoft-Konto verwendet, kann über die Personalisierungseinstellungen manche Design-Elemente synchronisieren lassen. Dazu gehören in bestimmten Konfigurationen auch Hintergrund-Informationen. Verlassen solltest du dich darauf aber nicht vollständig, sondern lieber eine eigene Sicherung deiner Lieblingsmotive anlegen.

Häufige Fragen zu Hintergrundbildern unter Windows 11

Wie finde ich schnell heraus, welches Bild aktuell als Desktop-Hintergrund aktiv ist?

Am einfachsten siehst du das über die Einstellungen unter Personalisierung und Hintergrund, dort wird das aktuell verwendete Bild direkt angezeigt. Zusätzlich kannst du den Pfad über einen Rechtsklick auf einen freien Bereich des Desktops und den Eintrag Anpassen nachverfolgen, um das Bild später im Explorer wiederzufinden.

Wo speichert Windows 11 die Standard-Wallpaper, die mit dem System ausgeliefert werden?

Die vorinstallierten Motive liegen in der Regel im Ordner C:WindowsWeb in mehreren Unterordnern, die nach Themen sortiert sind. Du kannst diesen Pfad über den Explorer aufrufen und die Dateien dann in eigene Ordner kopieren oder umbenennen.

Wie komme ich an die Hintergrundbilder aus Windows-Spotlight heran?

Die Spotlight-Motive werden zunächst ohne Dateiendung in einem Systemordner gespeichert, meist unter AppDataLocalPackages im Unterordner für den Sperrbildschirmdienst. Du musst die Dateien in einen anderen Ordner kopieren, ihnen die Endung .jpg geben und kannst sie anschließend als normale Bilder verwenden.

Kann ich mehrere Hintergrundbilder automatisch wechseln lassen?

In den Personalisierungsoptionen für den Desktop kannst du statt Bild die Option Diashow wählen und anschließend einen Ordner mit mehreren Motiven angeben. Windows 11 wechselt diese Bilder dann in einem von dir festgelegten Intervall und passt sie auf Wunsch an den Bildschirm an.

Wie sichere ich alle aktuell verwendeten Designs inklusive Hintergrundbildern?

Über Personalisierung und Designs kannst du ein eigenes Design aus deiner aktuellen Konfiguration erstellen und als Themepack-Datei speichern. Diese Datei enthält normalerweise auch die zugehörigen Wallpaper und lässt sich auf anderen Windows-11-Geräten wieder importieren.

Was kann ich tun, wenn mein Wunschmotiv wegen der Auflösung unscharf aussieht?

Prüfe zunächst die native Auflösung deines Monitors in den Anzeigeeinstellungen und vergleiche sie mit der Auflösung des Bildes im Explorer. Wähle nach Möglichkeit ein Motiv mit gleicher oder höherer Pixelzahl und stelle in den Hintergrundoptionen sicher, dass die Anzeigeart auf Anpassen oder Füllen steht.

Wie verhindere ich, dass Windows 11 Bilder aus meinem Ordner zuschneidet?

In der Hintergrundauswahl kannst du bei der Skalierung zwischen mehreren Varianten wählen und mit Füllen, Strecken oder Nebeneinander testen, welche Darstellung die Motivränder erhält. Besonders bei Panorama-Bildern lohnt sich eine Auswahl, bei der oben und unten möglichst wenig abgeschnitten wird.

Gibt es eine Möglichkeit, versteckte Bildordner dauerhaft im Explorer einzublenden?

Über die Explorer-Optionen kannst du im Reiter Ansicht beziehungsweise im Menü Ansicht die Anzeige versteckter Dateien und Ordner aktivieren. Nach dieser Änderung bleiben System- und AppData-Verzeichnisse sichtbar, was die Suche nach abgelegten Hintergrundbildern spürbar erleichtert.

Wie organisiere ich eigene Wallpaper so, dass Windows sie zuverlässig findet?

Lege einen zentralen Ordner für Motive an, am besten getrennt nach Desktop und Sperrbildschirm, und speichere dort nur tatsächlich verwendete Dateien. Diesen Ordner kannst du anschließend in den Personalisierungseinstellungen sowohl für Bild als auch für Diashow als Quelle auswählen.

Kann ich Hintergrundbilder zwischen privatem PC und Arbeitsrechner synchron halten?

Du kannst deine Motive in einen Cloud-Ordner legen und diesen auf beiden Geräten nutzen, solange dies mit den Unternehmensrichtlinien vereinbar ist. Alternativ speicherst du ein Design mit allen Hintergründen als Datei und überträgst es per USB-Stick oder über ein internes Netzlaufwerk auf den anderen Rechner.

Wie finde ich schnell alle großen Bilddateien auf meiner Festplatte, die sich als Hintergrund eignen?

Im Explorer kannst du über die Suchleiste und die Filter für Bilddateien nach Dateiendungen wie .jpg oder .png suchen und anschließend die Ergebnisse nach Größe sortieren. Wähle große oder sehr große Dateien aus, da diese meist eine passende Auflösung für aktuelle Bildschirme besitzen.

Worauf sollte ich beim Datenschutz achten, wenn ich eigene Fotos als Hintergrund einsetze?

Vermeide private oder sensible Inhalte auf Geräten, die andere Personen regelmäßig sehen, etwa im Büro oder in gemeinsam genutzten Räumen. Bedenke außerdem, dass bei Support-Anfragen oder Bildschirmaufnahmen dein Hintergrund mit übertragen wird und passe die Motive entsprechend an.

Fazit

Wer weiß, wo Windows 11 Motive ablegt, hat die volle Kontrolle über alle sichtbaren und gut versteckten Hintergrundbilder. Mit der richtigen Ordnerstruktur, geeigneten Auflösungen und den passenden Personalisierungseinstellungen lassen sich Desktop und Sperrbildschirm zuverlässig nach eigenen Vorstellungen gestalten. Sichere Designs, Spotlight-Motive und eigene Fotos in durchdachten Verzeichnissen, dann bleiben Lieblingsbilder dauerhaft verfügbar und schnell auffindbar.

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