Dateiversionsverlauf erkennt das Laufwerk nicht

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 8. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 8. Juni 2026

Windows meldet mitunter, dass das Sicherungslaufwerk nicht verfügbar ist oder nicht mehr verwendet werden kann. In vielen Fällen steckt kein Defekt dahinter, sondern eine geänderte Laufwerkszuordnung, eine fehlende Freigabe oder eine Verknüpfung auf einen alten Pfad. Mit den richtigen Schritten lässt sich die Sicherung meist ohne Datenverlust erneut einrichten.

Damit die Sicherung wieder zuverlässig arbeitet, sollten Sie erst die Ursache eingrenzen und danach die Verbindung zwischen Windows und dem Zielmedium neu herstellen. Wichtig ist dabei, vorhandene Sicherungen nicht vorschnell zu löschen, solange noch unklar ist, ob nur der Pfad oder das Speichermedium selbst das Problem auslöst.

Warum Windows das Sicherungsziel nicht mehr zuordnet

Dateiversionsverlauf speichert nicht nur Dateien, sondern auch die Information, auf welchem Laufwerk die Sicherung zuletzt lief. Ändert sich dieser Bezug, erkennt Windows das Ziel oft nicht mehr. Typische Auslöser sind ein anderer Laufwerksbuchstabe, ein neues USB-Kabel, ein Wechsel des Ports, ein umbenanntes Netzlaufwerk oder ein externes Medium, das in der Datenträgerverwaltung anders eingebunden wurde.

Bei Netzwerkspeichern kommt zusätzlich hinzu, dass Anmeldedaten fehlen oder Freigaben nicht mehr erreichbar sind. Bei USB-Festplatten können Energiesparfunktionen, fehlerhafte Treiber oder ein inaktiver Datenträger die Verbindung unterbrechen. Deshalb lohnt sich zuerst ein Blick darauf, ob das Laufwerk im Explorer, in der Datenträgerverwaltung und in den erweiterten Energieeinstellungen korrekt sichtbar ist.

Erste Prüfung am Datenträger

Bevor Sie die Sicherung neu koppeln, sollte das Zielmedium sauber erkannt werden. Prüfen Sie dazu nacheinander die Punkte unten:

  • Öffnen Sie den Explorer und sehen Sie nach, ob das Laufwerk mit dem erwarteten Namen erscheint.
  • Starten Sie die Datenträgerverwaltung mit Win + X und wählen Sie Datenträgerverwaltung.
  • Kontrollieren Sie, ob dem Laufwerk ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen ist.
  • Entfernen Sie bei Bedarf das Laufwerk und schließen Sie es an einem anderen USB-Port erneut an.
  • Verwenden Sie bei externen Festplatten nach Möglichkeit direkt einen Port am Rechner und keinen unversorgten Hub.

Fehlt der Buchstabe, lässt er sich in der Datenträgerverwaltung über das Kontextmenü neu zuweisen. Erst wenn Windows das Ziel dort stabil erkennt, lohnt sich der nächste Schritt in der Sicherungsfunktion selbst.

Das alte Sicherungsziel sauber entfernen

Ist der Pfad noch gespeichert, obwohl das Laufwerk anders eingebunden wurde, hilft oft das Entfernen der alten Zuordnung. Öffnen Sie dazu die klassischen Einstellungen für Sicherung und wechseln Sie in den Bereich für Dateiversionsverlauf. Dort finden Sie die Option, das bisherige Laufwerk zu wechseln oder die Funktion mit einem neuen Ziel zu verbinden.

Falls die Oberfläche nur ein unpassendes Ziel anzeigt, hilft häufig ein kompletter Neustart des Sicherungsdienstes über die Systemsteuerung. Gehen Sie in die klassische Ansicht von Systemsteuerung > Dateiversionsverlauf und wählen Sie dort das derzeit eingetragene Laufwerk ab. Danach sollte Windows bereit sein, ein anderes Ziel zu akzeptieren.

Neues Ziel auswählen und Sicherung erneut starten

Sobald das Medium korrekt eingebunden ist, können Sie die Verbindung neu anlegen. So gehen Sie dabei vor:

Anleitung
1Öffnen Sie die Windows-Einstellungen und suchen Sie nach Sicherung.
2Rufen Sie die Optionen für den Dateiversionsverlauf auf.
3Wählen Sie ein verfügbares Laufwerk oder einen Netzwerkspeicher als Ziel aus.
4Bestätigen Sie die Auswahl und warten Sie, bis Windows die erste Prüfung abgeschlossen hat.
5Starten Sie die Sicherung manuell, damit Sie sofort sehen, ob die Verbindung hält.

  1. Öffnen Sie die Windows-Einstellungen und suchen Sie nach Sicherung.
  2. Rufen Sie die Optionen für den Dateiversionsverlauf auf.
  3. Wählen Sie ein verfügbares Laufwerk oder einen Netzwerkspeicher als Ziel aus.
  4. Bestätigen Sie die Auswahl und warten Sie, bis Windows die erste Prüfung abgeschlossen hat.
  5. Starten Sie die Sicherung manuell, damit Sie sofort sehen, ob die Verbindung hält.

Wenn die automatische Sicherung danach wieder startet, bleibt noch ein kurzer Test sinnvoll. Legen Sie eine neue Datei in einem überwachten Ordner an und prüfen Sie, ob sie beim nächsten Sicherungslauf auf dem Zielmedium erscheint.

Netzlaufwerke und Freigaben richtig verbinden

Bei Sicherungen über ein NAS oder einen anderen Rechner muss die Freigabe jederzeit erreichbar sein. Ein geänderter Benutzername, ein neues Kennwort oder eine abgelaufene Sitzung reicht aus, damit Windows die Verbindung abbricht. Öffnen Sie in diesem Fall die Anmeldeinformationen in der Systemsteuerung und löschen Sie veraltete Einträge für den Netzpfad.

Danach verbinden Sie die Freigabe neu. Achten Sie darauf, dass der Pfad exakt gleich geschrieben ist wie zuvor und dass der freigegebene Ordner dauerhaft erreichbar bleibt. Für eine stabile Verbindung ist es sinnvoll, den Netzwerknamen statt einer wechselnden IP-Adresse zu verwenden, sofern das im Heimnetz möglich ist.

Beschädigte Zuordnung in den Sicherungsdaten beheben

Manchmal bleibt Windows trotz richtigem Laufwerk auf einem alten Eintrag hängen. Dann hilft es, die gespeicherten Sicherungsinformationen zurückzusetzen. Dazu beenden Sie den Dienst für den Dateiversionsverlauf nicht einfach nur oberflächlich, sondern entfernen die alte Konfiguration in den zugehörigen Systemordnern oder per Reparatur der Sicherungseinstellungen.

Vor diesem Schritt sollte die vorhandene Sicherung kopiert oder gesichert werden, wenn sie noch wichtig ist. Auf vielen Systemen liegen ältere Sicherungen in einem Ordner mit Metadaten, die nach einem Wechsel des Laufwerksbuchstabens nicht mehr sauber zusammenpassen. Eine Bereinigung dieser Zuordnung sorgt dafür, dass Windows die Historie nicht mehr mit dem alten Ziel verknüpft.

Energiesparen, USB und Treiber im Blick behalten

Externe Laufwerke werden häufig durch die Energieverwaltung getrennt. Deaktivieren Sie in den erweiterten Energieeinstellungen das selektive USB-Energiesparen, wenn die Sicherung immer wieder abbricht. Auch in den Eigenschaften des USB-Controllers kann die Option zum Ausschalten des Geräts durch den Computer den Betrieb stören.

Bei Treiberproblemen lohnt sich ein Blick in den Gerätemanager. Dort können Sie den Datenträger deinstallieren und nach einem Neustart automatisch neu erkennen lassen. Das ersetzt keine defekte Hardware, behebt aber häufig fehlerhafte Zuordnungen nach Windows-Updates oder nach einem unsauberen Trennen des Speichermediums.

Typische Stolperstellen nach einem Laufwerkswechsel

Ein neuer Buchstabe allein reicht nicht immer aus. Wenn das Backup-Ziel nach dem Umstecken auf einen anderen Anschluss plötzlich anders heißt, sollten Sie den alten Buchstaben wiederherstellen, sofern noch möglich. Genau diese feste Zuordnung erwartet die Sicherungsfunktion oft weiterhin.

Auch mehrere ähnliche Datenträger sorgen leicht für Verwechslungen. Prüfen Sie daher die Datenträgergröße und den Volumenamen sorgfältig. Bei wechselnden externen Laufwerken ist es sinnvoll, jedem Sicherungsmedium einen eindeutigen Namen zu geben, damit Windows und Sie selbst das richtige Ziel sofort erkennen.

Ist das Laufwerk sichtbar, aber nicht beschreibbar, helfen zusätzlich ein Blick auf den Schreibschutz, auf BitLocker und auf die Zugriffsrechte. Ein gesperrtes oder verschlüsseltes Medium kann zwar auftauchen, aber von der Sicherung nicht verwendet werden.

Nach der Reparatur die Funktion absichern

Damit die Sicherung nicht erneut aussetzt, sollten Sie einige Punkte dauerhaft beachten. Trennen Sie externe Datenträger erst, nachdem Windows den Zugriff beendet hat. Lassen Sie Netzwerkspeicher dauerhaft eingeschaltet und vermeiden Sie automatische Abschaltungen während geplanter Sicherungen. Prüfen Sie außerdem nach größeren Updates, ob der Laufwerksbuchstabe gleich geblieben ist.

Für wichtige Daten ist ein zweites Sicherungsziel sinnvoll, etwa auf einer weiteren externen Festplatte oder in einer ergänzenden Cloud-Struktur. So bleibt ein Wechsel des Hauptlaufwerks weniger kritisch, weil nicht nur ein einziges Medium für die Wiederherstellung zuständig ist.

Was die Zuordnung im Hintergrund wirklich blockiert

Der Dateiversionsverlauf arbeitet nicht nur mit einem sichtbaren Laufwerksbuchstaben, sondern mit einer gespeicherten Kombination aus Datenträgerkennung, Pfad und Berechtigungen. Genau dort liegt die Ursache, wenn das Sicherungsziel scheinbar vorhanden ist, Windows es aber nicht mehr akzeptiert. Nach einem Neustart, einer Laufwerksänderung, einem anderen USB-Port oder einer neu eingebundenen Freigabe passt die alte Referenz oft nicht mehr zum aktuellen Ziel.

Wichtig ist daher, nicht nur den Buchstaben zu kontrollieren, sondern den Zustand des Speichermediums vollständig zu prüfen. Dazu gehören die Datenträgerverwaltung, die Erreichbarkeit des Pfads, der Online-Status des Laufwerks und die Frage, ob Windows das Ziel noch als wechselbares Sicherungslaufwerk erkennt. Bei Netzpfaden kommt zusätzlich hinzu, ob die Anmeldeinformationen noch gültig sind und ob die Freigabe dieselbe Struktur wie zuvor besitzt.

Auch einfache Änderungen können die Erkennung stören. Ein Laufwerk mit neuem Volume-Label, ein anderes Dateisystem, ein deaktivierter Dienst oder eine fehlende Schreibberechtigung reichen bereits aus, damit die Sicherung nicht mehr startet. Deshalb sollte der Weg zur Reparatur immer mit der technischen Ursache beginnen, nicht nur mit dem erneuten Aktivieren der Funktion.

Die passenden Windows-Prüfpunkte finden

Die wichtigsten Einstellungen liegen verteilt in mehreren Bereichen. Wer sie systematisch prüft, spart Umwege und erkennt schneller, an welcher Stelle der Zugriff scheitert.

  • Einstellungen > Update und Sicherheit > Sicherung für den Startpunkt des Dateiversionsverlaufs
  • Dateiversionsverlauf in der klassischen Systemsteuerung für Laufwerksauswahl und Wiederverknüpfung
  • Datenträgerverwaltung zur Kontrolle von Laufwerksbuchstaben, Status und Partitionen
  • Geräte-Manager für USB-, SATA- und Massenspeichertreiber
  • Dienste für Hintergrunddienste, die das Schreiben auf das Ziel beeinflussen können
  • Freigabe- und Sicherheitseinstellungen bei Netzlaufwerken und NAS-Zielen

Wer ein externes Laufwerk nutzt, sollte zusätzlich prüfen, ob Windows das Medium als „online“ meldet und ob es auf demselben Anschluss stabil erkannt wird. Bei wechselnden USB-Hubs oder Dockingstationen ist ein direkter Port am Rechner oft die sauberere Wahl. Bei Netzwerken spielt dagegen die Anmeldesitzung eine große Rolle, weil abgelaufene Zugangsdaten die Verbindung unbrauchbar machen können.

Der sicherste Weg zur erneuten Verbindung

Bevor ein neues Ziel festgelegt wird, sollte die alte Zuordnung vollständig aus dem System gelöst werden. Andernfalls speichert Windows unter Umständen die beschädigte Referenz weiter mit und greift beim nächsten Sicherungsversuch wieder darauf zu. Der sauberste Ablauf ist deshalb: Sicherung deaktivieren, Ziel entfernen, Verbindungsreste prüfen und danach erst neu zuweisen.

Für ein lokales Laufwerk gilt dabei meist folgende Reihenfolge: Zuerst das Medium anschließen und unter einem festen Laufwerksbuchstaben bereitstellen. Dann die Sicherungsfunktion öffnen und das betroffene Laufwerk aus der bisherigen Konfiguration lösen. Anschließend die Verbindung trennen, den Rechner neu starten und das Laufwerk erneut verbinden. Erst wenn es in der Datenträgerverwaltung stabil angezeigt wird, sollte die Sicherung wieder aktiviert werden.

Bei Netzlaufwerken ist derselbe Gedanke wichtig, nur mit zusätzlichem Fokus auf die Verbindungsebene. Die Freigabe sollte direkt über den UNC-Pfad eingebunden werden, etwa über die Eingabe des Servernamens und des Freigabenamens. Ein gemapptes Netzlaufwerk kann kurzfristig funktionieren, während die eigentliche Freigabe im Hintergrund bereits nicht mehr erreichbar ist. Für den Dateiversionsverlauf ist die direkte, stabile Pfadangabe meist zuverlässiger.

Schrittfolge für ein externes Laufwerk

  1. Externe Festplatte oder SSD trennen und erneut direkt am PC anschließen.
  2. In der Datenträgerverwaltung prüfen, ob der Datenträger einen festen Buchstaben hat.
  3. Falls nötig, einen freien Buchstaben vergeben, der nicht mit anderen Laufwerken kollidiert.
  4. In der Sicherungsfunktion das alte Ziel entfernen und die Konfiguration zurücksetzen.
  5. Windows neu starten, damit gesperrte Verweise freigegeben werden.
  6. Das Laufwerk erneut anschließen und die Sicherung wieder einschalten.

Schrittfolge für eine Netzwerkfreigabe

  1. Prüfen, ob der Server oder NAS-Bereich erreichbar ist.
  2. Die Freigabe im Explorer direkt über den Netzwerkpfad öffnen.
  3. Falls nötig, gespeicherte Anmeldedaten in der Anmeldeinformationsverwaltung entfernen und neu setzen.
  4. Die Freigabe mit Schreibrechten testen, etwa durch das Erstellen einer kleinen Testdatei.
  5. Den Dateiversionsverlauf anschließend erneut mit diesem Pfad verbinden.

Wenn Windows die alte Konfiguration festhält

Manchmal bleibt die Funktion trotz sauberer Verbindung in einem fehlerhaften Zustand. Dann hilft es, die gespeicherten Verweise zu prüfen und die betroffenen Systempfade vorsichtig zurückzusetzen. Unter anderem können Daten im Verzeichnis für den Dateiversionsverlauf selbst oder in den Benutzerprofilen einen alten Zielpfad enthalten. Solche Einträge lassen sich nicht immer über die Oberfläche entfernen.

In diesem Fall ist ein Blick in die Ordnerstruktur sinnvoll, die von der Sicherung genutzt wird. Auf dem Sicherungslaufwerk liegen oft Verzeichnisse mit Versionsdaten, Konfigurationsdateien und Metainformationen. Wird ein neues Laufwerk mit denselben Altlasten verwendet, versucht Windows manchmal, eine unpassende Historie weiterzuführen. Ein frisch vorbereitetes Ziel ohne alte Sicherungsreste ist daher häufig die bessere Ausgangsbasis.

Hilfreich ist außerdem ein kurzer Test mit einem anderen Ziel. Wenn die Funktion dort ohne Probleme startet, liegt die Ursache sehr wahrscheinlich nicht am Systemdienst, sondern am ursprünglichen Datenträger oder an dessen Konfiguration. Dann lohnt sich die Prüfung auf Dateisystemfehler, defekte Sektoren oder beschädigte Freigaben besonders.

Typische technische Ursachen sauber eingrenzen

Neben der Zielzuordnung gibt es eine Reihe technischer Faktoren, die das Backup unbrauchbar machen können. Sie fallen oft erst auf, wenn die Sicherung bereits mehrfach fehlgeschlagen ist. Eine gezielte Eingrenzung verhindert, dass der Fehler nur oberflächlich behoben wird.

  • Dateisystemfehler: Das Ziel sollte ohne Warnungen in Windows angezeigt werden.
  • Zu wenig Speicherplatz: Der Dateiversionsverlauf braucht freien Raum für Voll- und Differenzdaten.
  • Schreibschutz: Ein externes Laufwerk oder eine Freigabe darf nicht nur lesbar sein.
  • Inaktive Dienste: Sicherheits- oder Dateidienste können den Zugriff blockieren.
  • Änderungen am Benutzerkonto: Neue Kennwörter oder Konten beeinflussen Netzpfade.
  • Zeitsynchronisation: Bei Netzwerkzielen kann eine stark abweichende Systemzeit die Anmeldung stören.

Auch ein Wechsel von einer älteren USB-Hardware auf einen neuen Anschluss kann die Erkennung beeinflussen. Manche Gehäuse melden sich nach dem Start erst verzögert, andere trennen sich bei Energiesparmodi kurz vom System. Wer solche Muster beobachtet, sollte die Verbindung an einem stabilen Port testen und USB-Energiesparfunktionen für das Sicherungslaufwerk vorübergehend deaktivieren.

Die Sicherung wieder zuverlässig starten

Nach der Bereinigung sollte der Neustart der Funktion bewusst geprüft werden. Ein erfolgreicher Klick auf „Aktivieren“ reicht nicht aus, wenn Windows das Ziel nur vorübergehend akzeptiert. Erst ein tatsächlicher erster Sicherungslauf zeigt, ob die Zuordnung, die Berechtigung und der Schreibzugriff stimmen.

Ein guter Ablauf beginnt mit einem leeren oder neu vorbereiteten Ziel, das genügend freien Speicher besitzt. Danach wird die Sicherung eingeschaltet und ein erster Durchlauf abgewartet. Währenddessen sollten keine weiteren Laufwerksänderungen vorgenommen werden. Sobald die ersten Versionen angelegt sind, empfiehlt sich eine zweite Kontrolle im Sicherungsverlauf, damit sichtbar wird, ob Windows das Medium dauerhaft akzeptiert.

Wer mehrere Laufwerke im System hat, sollte nach dem erfolgreichen Start darauf achten, dass das Sicherungsziel nicht versehentlich denselben Buchstaben wie ein anderes Wechselmedium erhält. Eine spätere Buchstabenänderung kann die Zuordnung erneut unterbrechen. Ein fester, möglichst ungenutzter Buchstabe ist deshalb die stabilere Wahl.

So bleibt die Konfiguration auch nach einem Neustart, einem Trennen des Laufwerks oder einer erneuten Anmeldung nachvollziehbar. Die eigentliche Stabilität entsteht nicht durch das reine Einschalten der Sicherung, sondern durch eine saubere Verbindung aus Datenträger, Pfad und Berechtigung.

Fragen und Antworten

Woran erkenne ich, dass die Zuordnung des Sicherungsziels verloren gegangen ist?

Meist zeigt Windows beim Öffnen von Dateiversionsverlauf an, dass kein verwendbares Laufwerk gefunden wurde oder das bisherige Ziel nicht mehr verfügbar ist. Häufig erscheint das Problem nach einem neuen Laufwerksbuchstaben, einem umgesteckten USB-Backup oder einer geänderten Netzwerkfreigabe.

Reicht es, das Laufwerk einfach wieder anzuschließen?

In manchen Fällen ja, vor allem wenn nur eine lockere Verbindung oder ein ausgeschaltetes externes Laufwerk die Ursache ist. Bleibt die Meldung bestehen, muss die alte Zuordnung in Windows neu aufgebaut werden, damit die Sicherung wieder auf das richtige Ziel zeigt.

Wie entferne ich ein altes Sicherungsziel sauber?

Öffnen Sie die Einstellungen für Sicherung und wechseln Sie in den Bereich für den Dateiversionsverlauf. Dort wählen Sie das bisherige Laufwerk ab, stoppen die Funktion kurz und schließen das Fenster, damit Windows die alte Bindung vollständig freigibt.

Muss der Laufwerksbuchstabe mit dem früheren übereinstimmen?

Bei externen Datenträgern hilft ein identischer Buchstabe oft, weil Windows viele Sicherungsziele über diese Zuordnung wiedererkennt. Wenn der Buchstabe bereits vergeben ist, lässt er sich in der Datenträgerverwaltung anpassen, sofern das Zielmedium korrekt erkannt wird.

Wie ändere ich den Laufwerksbuchstaben in Windows?

Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das betroffene Laufwerk und wählen Sie die Option zum Ändern von Laufwerksbuchstaben und -pfaden. Danach vergeben Sie einen freien Buchstaben und prüfen erneut, ob der Dateiversionsverlauf das Ziel akzeptiert.

Was mache ich bei einer Netzwerkfreigabe als Sicherungsziel?

Kontrollieren Sie zuerst, ob der Server erreichbar ist und ob die Freigabe mit gültigen Anmeldedaten verbunden wurde. Danach sollten Sie in den Netzlaufwerk-Einstellungen prüfen, ob der Pfad unverändert ist und ob die Verbindung bei der Anmeldung automatisch wiederhergestellt wird.

Kann eine beschädigte Konfiguration im Benutzerprofil die Sicherung blockieren?

Ja, gelegentlich liegt die Ursache in gespeicherten Einstellungen oder Anmeldeinformationen, die nicht mehr zu dem aktuellen Ziel passen. In diesem Fall helfen das Entfernen alter Verknüpfungen, das Löschen gespeicherter Zugangsdaten und ein frischer Verbindungsaufbau.

Welche Rolle spielen USB-Ports und Energiesparoptionen?

Externe Sicherungslaufwerke können von Windows getrennt wirken, obwohl sie physisch noch angeschlossen sind, wenn der Port in den Energiesparmodus wechselt. Deaktivieren Sie bei Bedarf das selektive USB-Energiesparen und testen Sie einen anderen Anschluss direkt am Rechner statt an einem Hub.

Wie prüfe ich, ob das Sicherungslaufwerk selbst Fehler hat?

Öffnen Sie die Laufwerkseigenschaften und starten Sie eine Fehlerprüfung. Zusätzlich lohnt sich ein Blick in die Datenträgerverwaltung, damit das Medium als online, fehlerfrei und mit einem lesbaren Dateisystem angezeigt wird.

Was tun, wenn die Sicherung nach dem Wechsel auf ein neues Laufwerk nicht startet?

Dann sollte das neue Ziel zuerst vollständig eingerichtet und als Sicherungsort ausgewählt werden, bevor der Dienst erneut aktiviert wird. Falls Windows weiterhin auf das alte Medium verweist, entfernen Sie die alte Verknüpfung und legen Sie die Sicherung mit dem neuen Datenträger neu an.

Wie verhindere ich, dass das Problem später erneut auftritt?

Nutzen Sie nach Möglichkeit einen festen USB-Anschluss oder einen dauerhaft verbundenen Netzpfad. Außerdem ist es sinnvoll, Laufwerksbuchstaben nicht unnötig zu ändern und bei größeren Umbauten die Sicherung unmittelbar danach zu prüfen.

Fazit

Ein nicht mehr erkennbares Sicherungslaufwerk lässt sich meist durch eine saubere Neuverknüpfung, die Kontrolle von Laufwerksbuchstaben und eine stabile Verbindung beheben. Wer zusätzlich Datenträger, Treiber und Energiesparoptionen prüft, bringt den Dateiversionsverlauf wieder zuverlässig zum Laufen. So bleibt die Sicherung nicht nur reaktiviert, sondern auch dauerhaft nutzbar.

Checkliste
  • Öffnen Sie den Explorer und sehen Sie nach, ob das Laufwerk mit dem erwarteten Namen erscheint.
  • Starten Sie die Datenträgerverwaltung mit Win + X und wählen Sie Datenträgerverwaltung.
  • Kontrollieren Sie, ob dem Laufwerk ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen ist.
  • Entfernen Sie bei Bedarf das Laufwerk und schließen Sie es an einem anderen USB-Port erneut an.
  • Verwenden Sie bei externen Festplatten nach Möglichkeit direkt einen Port am Rechner und keinen unversorgten Hub.

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