Dateiversionsverlauf-Dienst: Sicherung auf Laufwerk oder Netzwerkziel funktioniert nicht

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 17. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 17. Juni 2026

Der Dateiversionsverlauf sichert persönliche Dateien auf ein lokales Laufwerk oder auf ein Netzlaufwerk. Sobald der Sicherungsdienst stockt, liegt die Ursache oft nicht an einer einzigen Stelle. Häufig spielen ein gestoppter Dienst, ein ungültiger Zielpfad, Rechteprobleme, ein voller Datenträger oder eine instabile Netzwerkfreigabe zusammen.

Mit den folgenden Schritten lässt sich die Sicherung wieder in einen sauberen Zustand bringen. Die Reihenfolge ist bewusst so gewählt, dass erst die einfachen Prüfungen erledigt werden und dann die tieferen Ursachen folgen.

Sicherungsziel und Verbindung prüfen

Bevor du an Windows-Einstellungen arbeitest, sollte das Ziel selbst erreichbar sein. Bei einem externen Laufwerk reicht schon ein gelockerter Stecker oder ein wechselnder Laufwerksbuchstabe, damit die Sicherung nicht mehr startet. Bei einer Netzwerkfreigabe kommt zusätzlich hinzu, dass Name, Freigabe und Anmeldedaten exakt zusammenpassen müssen.

  • Externe Festplatte oder SSD neu verbinden und einen anderen USB-Anschluss testen.
  • Im Explorer prüfen, ob das Sicherungslaufwerk mit dem erwarteten Buchstaben erscheint.
  • Bei Netzpfaden die Freigabe direkt über den Explorer öffnen.
  • Falls ein Servername verwendet wird, alternativ die IP-Adresse testen.
  • Genügend freien Speicher auf dem Ziel prüfen.

Wenn das Ziel nur zeitweise erreichbar ist, sollte es zunächst stabil gemacht werden. Eine Sicherung auf ein Netzlaufwerk funktioniert nur zuverlässig, wenn Windows die Freigabe ohne Unterbrechung findet. Ein Energiesparmodus des Routers, eine schlafende USB-Festplatte oder eine abgemeldete Netzfreigabe reichen bereits aus, um den Dienst aus dem Tritt zu bringen.

Dienststatus und automatische Starts kontrollieren

Der Sicherungsvorgang hängt an mehreren Windows-Diensten. Wenn einer davon beendet ist oder nicht korrekt startet, bleibt die Dateiversionierung stehen. Besonders wichtig sind die Laufwerksbezogenen Funktionen und die Dienste, die Hintergrundaufgaben abwickeln.

  1. Drücke Win + R, gib services.msc ein und bestätige mit Enter.
  2. Suche nach Dateiversionsverlauf beziehungsweise den zugehörigen Windows-Diensten für Sicherung und Hintergrundaufgaben.
  3. Öffne die Eigenschaften des betroffenen Dienstes.
  4. Stelle den Starttyp auf Manuell oder Automatisch, je nach Vorgabe der Umgebung.
  5. Starte den Dienst neu.

Falls der Dienst sich nicht starten lässt, hilft ein Blick in die Ereignisanzeige. Dort stehen oft Hinweise wie Zugriffsfehler, fehlende Berechtigungen oder Netzwerkprobleme. Auch eine Sicherheitssoftware kann den Zugriff auf das Sicherungsziel blockieren, ohne dass direkt eine klare Meldung erscheint.

Berechtigungen für Quelle und Ziel neu setzen

Ein Sicherungsziel muss nicht nur erreichbar, sondern auch beschreibbar sein. Das gilt für lokale Datenträger ebenso wie für Freigaben im Netzwerk. Sobald die Schreibrechte fehlen oder ein Konto nur lesend zugreift, bricht die Sicherung ab oder wird im Hintergrund übersprungen.

So gehst du vor:

  • Rechtsklick auf das Ziellaufwerk oder den Freigabeordner.
  • Eigenschaften öffnen und den Reiter Sicherheit prüfen.
  • Dem verwendeten Benutzer oder der Gruppe Schreibrechte geben.
  • Bei Netzlaufwerken zusätzlich die Freigabeberechtigungen kontrollieren.
  • Die Anmeldedaten für die Freigabe in der Anmeldeinformationsverwaltung prüfen und alte Einträge entfernen.

Bei älteren Konfigurationen speichert Windows gern veraltete Zugangsdaten. Dann ist die Freigabe zwar sichtbar, aber der Zugriff schlägt trotzdem fehl. In diesem Fall hilft es, die gespeicherten Anmeldedaten zu löschen und die Verbindung neu herzustellen. Danach sollte die Sicherung wieder mit dem aktuellen Konto arbeiten.

Dateiversionsverlauf zurücksetzen und neu aufsetzen

Wenn das Ziel erreichbar ist und die Rechte stimmen, die Sicherung aber dennoch nicht läuft, lohnt sich ein Neuaufbau der Konfiguration. Dabei werden fehlerhafte Zuordnungen und alte Metadaten beseitigt. Dieser Schritt ist besonders sinnvoll, wenn das Ziel gewechselt wurde oder der Rechner bereits mehrfach umbenannt wurde.

Anleitung
1Drücke Win + R, gib services.msc ein und bestätige mit Enter.
2Suche nach Dateiversionsverlauf beziehungsweise den zugehörigen Windows-Diensten für Sicherung und Hintergrundaufgaben.
3Öffne die Eigenschaften des betroffenen Dienstes.
4Stelle den Starttyp auf Manuell oder Automatisch, je nach Vorgabe der Umgebung.
5Starte den Dienst neu.

Gehe dafür in die Einstellungen unter Update und Sicherheit beziehungsweise den Bereich für Sicherung und Dateiversionsverlauf. Dort kannst du das bisherige Laufwerk entfernen und das Ziel anschließend erneut auswählen. Bei Netzwerkzielen ist es oft sinnvoll, die bestehende Freigabe zuerst zu trennen und dann frisch einzubinden.

Wenn die grafische Oberfläche keine saubere Neuverknüpfung erlaubt, hilft ein tieferer Eingriff über die gespeicherten Dateiversionsverlauf-Daten. Dazu wird der Konfigurationsordner des Benutzers zurückgesetzt, damit Windows eine neue Sicherungsstruktur anlegen kann. Vor dem Löschen sollte allerdings geprüft werden, ob noch benötigte Sicherungshistorien vorhanden sind.

Netzwerkfreigabe stabil machen

Bei Sicherungen auf ein NAS, einen Server oder einen freigegebenen Ordner sind Netzwerkdetails entscheidend. Selbst eine kleine Änderung an der Freigabe kann den gesamten Ablauf unterbrechen. Typische Stolpersteine sind Namensauflösung, SMB-Versionen, Offline-Modus und wechselnde Berechtigungen.

  • Die Freigabe per UNC-Pfad testen, zum Beispiel über ServernameFreigabe.
  • Den Pfad auf Leerzeichen, Sonderzeichen und Tippfehler prüfen.
  • Wenn möglich, einen festen Namen statt eines dynamischen Hostnamens verwenden.
  • Die Netzwerkerkennung und Datei- und Druckerfreigabe in den erweiterten Freigabeeinstellungen aktivieren.
  • Auf dem Zielsystem den Energiesparmodus für Netzwerkfreigaben deaktivieren.

In Unternehmensnetzen können Gruppenrichtlinien zusätzlich eingreifen. Dann blockiert nicht der Dateiversionsverlauf selbst, sondern eine Richtlinie für Laufwerkszugriff, Authentifizierung oder Freigaberechte. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Richtlinienkonfiguration mit dem zuständigen Administrator abzugleichen, bevor weitere Änderungen vorgenommen werden.

Laufwerksfehler und Dateisystem prüfen

Ein beschädigtes Dateisystem kann das Schreiben neuer Sicherungsversionen verhindern. Das betrifft sowohl lokale Datenträger als auch externe Laufwerke, die unsauber entfernt wurden. Der Sicherungsdienst reagiert darauf oft mit Abbrüchen, obwohl das Laufwerk im Explorer noch normal aussieht.

Öffne eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten und führe eine Prüfung des Zielvolumes aus. Danach lohnt sich ein Blick auf den SMART-Status oder die Herstellerdiagnose, falls die Festplatte verdächtige Geräusche macht oder ungewöhnlich langsam reagiert. Bei Auffälligkeiten sollte das Sicherungsziel nicht weiter produktiv verwendet werden.

Auch das Quelllaufwerk kann betroffen sein. Werden Dateien im Benutzerprofil nicht sauber gelesen, stoppt der Sicherungsvorgang an genau dieser Stelle. Dann helfen ein Neustart, die Prüfung des Systemlaufwerks und anschließend ein erneuter Testlauf des Sicherungsjobs.

Systemdateien und Windows-Komponenten reparieren

Bleibt das Problem trotz sauberer Zielprüfung bestehen, kann eine beschädigte Windows-Komponente die Ursache sein. Dann helfen Systemprüfungen, die Kernfunktionen wiederherstellen. Besonders relevant ist das, wenn auch andere Wartungsaufgaben nicht korrekt laufen.

  1. Öffne eine administrative Eingabeaufforderung.
  2. Starte sfc /scannow, um geschützte Systemdateien zu prüfen.
  3. Führe danach bei Bedarf DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth aus.
  4. Starte den Rechner neu.
  5. Prüfe anschließend erneut die Sicherung.

Diese Reparaturschritte beheben keine Netzwerkfehler, sie räumen aber Beschädigungen im System auf, die den Dienststart oder die Kommunikation mit dem Ziel behindern können. Danach sollte sich besser eingrenzen lassen, ob die Störung vom Betriebssystem oder von der Speicherumgebung kommt.

Neue Sicherung anlegen und alte Versionen sauber ablösen

In manchen Fällen ist die bestehende Historie so stark beschädigt, dass ein kompletter Neustart des Sicherungsprofils schneller zum Ziel führt als langes Nacharbeiten. Das ist besonders sinnvoll, wenn das Laufwerk getauscht wurde, ein Server umgezogen ist oder die alten Sicherungsketten ohnehin nicht mehr benötigt werden.

Lege in diesem Fall ein neues Zielprofil an und starte einen frischen Sicherungslauf. Die erste Ausführung dauert länger, weil die Basisdaten neu aufgebaut werden. Danach sollten die inkrementellen Sicherungen wieder deutlich schneller laufen. Wichtig ist, dass der neue Zielpfad dauerhaft erreichbar bleibt und nicht erneut gewechselt wird.

Wenn mehrere Benutzer auf demselben PC arbeiten, sollte jedes Konto separat geprüft werden. Der Dateiversionsverlauf speichert die Daten benutzerbezogen, und eine funktionierende Konfiguration für ein Profil sagt noch nichts über die anderen Konten aus.

Protokolle und Fehlermeldungen auswerten

Ein sauberer Blick in die Ereignisanzeige trennt einen echten Verbindungsfehler von einem Dienstproblem, einem Berechtigungsproblem oder einem Problem mit dem Zielpfad. Öffnen Sie dafür die Ereignisanzeige über Win + R, geben Sie eventvwr.msc ein und wechseln Sie zu Windows-Protokolle sowie Anwendungs- und Dienstprotokolle. Entscheidend sind Einträge mit Bezug zu File History, Service Control Manager, Netzwerkfehlern oder Zugriffsverweigerungen.

Notieren Sie die genaue Fehlernummer und den Zeitpunkt des fehlgeschlagenen Sicherungslaufs. Damit lassen sich die weiteren Schritte sauber eingrenzen. Häufig zeigen die Protokolle bereits, ob der Zielpfad nicht erreichbar ist, ob die Freigabe nicht akzeptiert wird oder ob Windows den Sicherungsauftrag wegen eines inkonsistenten Zustands abbricht.

  • Ereignisanzeige: Fehler im Abschnitt „Windows-Protokolle“ prüfen
  • Zeitpunkt: Abbruch mit anderen Systemereignissen abgleichen
  • Fehlertext: Auf Hinweise zu Netzwerk, Zugriff oder Datenträger achten
  • Wiederholung: Tritt der Fehler immer an derselben Stelle auf, liegt oft ein konstanter Auslöser vor

Richtige Systemumgebung für den Sicherungsdienst herstellen

Der Dienst arbeitet nur zuverlässig, wenn Zeitpunkt, Domänenzugehörigkeit, Netzwerkerkennung und Energiesparzustand zusammenpassen. Prüfen Sie deshalb zuerst die grundlegenden Systemeinstellungen. Eine falsche Uhrzeit oder ein wechselndes Netzwerkprofil kann reichen, damit Windows das Ziel als unsicher einstuft und den Auftrag nicht startet.

Kontrollieren Sie unter Einstellungen > Zeit und Sprache > Datum und Uhrzeit die automatische Synchronisierung. Stellen Sie außerdem sicher, dass das aktuelle Netzwerk als privat oder als vertrauenswürdiges Arbeitsnetzwerk erkannt wird. Bei WLAN-Verbindungen helfen stabile SSID- und DNS-Einstellungen, bei kabelgebundenen Verbindungen lohnt ein kurzer Test an einem anderen Port oder Switch.

  1. Datum, Uhrzeit und Zeitzone auf automatische Ermittlung setzen.
  2. Das verwendete Netzwerk auf „Privat“ oder eine passende Domänenzuordnung prüfen.
  3. Energiesparoptionen so anpassen, dass der Rechner während der Sicherung nicht in den Schlafmodus wechselt.
  4. VPN, Proxy oder Sicherheitssoftware testweise deaktivieren, falls sie Netzwerkziele filtern.

Backup-Ziel technisch sauber vorbereiten

Ein lokales Laufwerk oder ein Netzwerkspeicher muss vom System als dauerhaftes Ziel erkannt werden. Externe Datenträger sollten nach Möglichkeit mit NTFS formatiert sein, da damit Berechtigungen, lange Dateinamen und stabile Metadaten besser unterstützt werden. Bei Netzwerkpfaden ist ein klarer Freigabename mit eindeutiger Zielstruktur sinnvoll, damit keine alten Verweise oder doppelte Einträge stören.

Prüfen Sie beim externen Laufwerk, ob es im Explorer normal geöffnet werden kann und nicht durch BitLocker, Hardwarefehler oder Wechselmedienrichtlinien blockiert wird. Bei einer Freigabe ist wichtig, dass der Zielordner per UNC-Pfad erreichbar ist, also in der Form ServerFreigabe. Laufwerkszuordnungen über wechselnde Buchstaben sind für Sicherungen oft weniger stabil, besonders wenn Geräte neu erkannt werden oder im Netzwerk andere Anmeldeinformationen gelten.

  • Lokales Ziel: NTFS bevorzugen, Laufwerk testweise neu verbinden
  • Netzwerkziel: UNC-Pfad verwenden, keine Abhängigkeit von Laufwerksbuchstaben
  • Freigabe: Schreibrechte und ausreichenden Speicherplatz prüfen
  • Stabilität: Zielgerät eingeschaltet lassen und nicht im Ruhezustand betreiben

Manuelle Reparatur des Zielpfads über die Systemsteuerung

Die klassische Oberfläche bietet oft den schnellsten Weg, um einen beschädigten Sicherungseintrag zu erneuern. Öffnen Sie dafür die Systemsteuerung, wechseln Sie zu Dateiversionsverlauf und wählen Sie das vorhandene Ziel aus. Falls Windows dort einen alten oder fehlerhaften Verweis zeigt, trennen Sie die Zuordnung und verbinden Sie sie erneut mit dem passenden Laufwerk oder der Freigabe.

Hilfreich ist auch ein Blick in die erweiterten Einstellungen. Dort lässt sich festlegen, welche Laufwerke überwacht werden, wie oft gesichert wird und ob auf Änderungen automatisch reagiert wird. Entfernen Sie testweise alle nicht benötigten Ziele und hängen Sie nur den Speicher an, der wirklich verwendet werden soll. Das reduziert Konflikte mit älteren Konfigurationen.

  1. Systemsteuerung öffnen und Dateiversionsverlauf aufrufen.
  2. Aktuelles Ziel trennen.
  3. Ziel erneut auswählen oder Freigabe neu hinzufügen.
  4. Auf manuelle Sicherung klicken und den Ablauf beobachten.

Freigabezugriff mit Anmeldeinformationen absichern

Bei Netzwerkzielen scheitert die Sicherung häufig nicht am Pfad, sondern an der Authentifizierung. Windows verwendet für den Zugriff auf SMB-Freigaben gespeicherte Anmeldeinformationen, die veraltet oder unvollständig sein können. Öffnen Sie Systemsteuerung > Anmeldeinformationsverwaltung und entfernen Sie Einträge, die zur betroffenen Freigabe gehören, bevor Sie sie neu speichern.

Falls die Sicherung auf einen NAS, einen Server oder einen PC im selben Netz schreibt, prüfen Sie, ob derselbe Benutzername wirklich die nötigen Schreibrechte besitzt. In gemischten Umgebungen mit Microsoft-Konten, lokalen Konten und Domänenkonten kann ein scheinbar identischer Name technisch ein anderes Konto sein. Melden Sie sich deshalb mit dem Konto an, das tatsächlich Zugriff auf die Freigabe hat, und testen Sie den Zugriff im Explorer.

  • Gespeicherte Anmeldeinformationen zur Freigabe löschen und neu anlegen
  • Benutzerkonto auf der Gegenstelle mit Schreibrechten versehen
  • Gleiche Kontobezeichnung nicht mit gleichem Berechtigungssatz verwechseln
  • Nach dem Neuaufbau den Zugriff direkt per Explorer testen

Treiber, Netzwerkstack und Speicherverwaltung prüfen

Auch wenn der eigentliche Sicherungsdienst korrekt arbeitet, können veraltete Treiber oder ein instabiler Netzwerkstack den Zugriff unterbrechen. Besonders relevant sind Chipsatz-, Netzwerkkarten- und Speichercontroller-Treiber. Installieren Sie die aktuellen Treiber vom Gerätehersteller, nicht nur die automatisch verteilten Standardversionen von Windows, wenn der Fehler nach Systemupdates neu auftritt.

Bei Netzwerkproblemen helfen ein Blick auf DHCP, DNS und IPv6. Ein Ziel, das per Namen angesprochen wird, kann über eine fehlerhafte Namensauflösung unauffindbar werden, obwohl der Server erreichbar ist. Testen Sie daher den Pfad zusätzlich per IP-Adresse oder über einen anderen Rechner im selben Segment. Falls die Verbindung nur bei hoher Last abbricht, sollte auch der Zustand des Routers, NAS-Lüfters oder der USB-Anbindung des externen Laufwerks geprüft werden.

  1. Netzwerkadapter im Geräte-Manager prüfen und Treiber aktualisieren.
  2. DNS-Auflösung mit dem Zielnamen vergleichen.
  3. Bei USB-Laufwerken andere Ports und ein anderes Kabel testen.
  4. Router, NAS oder Host-PC auf kurze Unterbrechungen und Energieoptionen prüfen.

Geplante Sicherungen mit sauberem Neuaufbau verbinden

Bleibt der Dienst trotz korrekter Einstellungen ohne Ergebnis, lohnt ein vollständiger Neuaufbau des Sicherungsplans. Entfernen Sie alte Zuordnungen aus der bisherigen Konfiguration und legen Sie eine frische Sicherungsdefinition an. Das ist besonders wichtig nach Datenträgerwechseln, Laufwerksbuchstabenänderungen oder einer Rücksicherung alter Systemstände.

Stellen Sie dabei nicht nur das Ziel neu ein, sondern auch die Quellordner, die überwacht werden sollen. Achten Sie darauf, dass Bibliotheken, Desktop, Dokumente und andere wichtige Ordner wirklich in den Sicherungsumfang fallen. Nach dem Neuaufbau sollte der erste Lauf bewusst beobachtet werden. Erst wenn die erste vollständige Version erfolgreich geschrieben wurde, ist die Kette belastbar.

  • Alte Zielzuordnung entfernen
  • Neue Sicherung ohne Übernahme fehlerhafter Altwerte anlegen
  • Quellordner prüfen und ungewollte Ausnahmen entfernen
  • Ersten Lauf vollständig durchlaufen lassen und Ergebnis kontrollieren

Häufige Fragen

Warum startet die Sicherung trotz sichtbarer Verbindung nicht?

Oft liegt die Ursache nicht am Laufwerk selbst, sondern an einem Dienst, einer Berechtigung oder einer beschädigten Konfiguration im Hintergrund. Prüfen Sie zuerst, ob das Ziel erreichbar ist, ob der verwendete Benutzer dort schreiben darf und ob der Datenträger im richtigen Format eingebunden ist.

Woran erkenne ich, dass das Ziel für Dateiversionen ungeeignet ist?

Ein ungeeignetes Ziel zeigt sich häufig durch Abbrüche beim Start, fehlende Schreibrechte oder eine wechselnde Verfügbarkeit. Auch USB-Laufwerke mit Energiesparmodus, instabile Netzfreigaben oder ein zu wenig freier Speicherplatz können den Vorgang blockieren.

Welche Einstellungen sind in der Systemsteuerung wichtig?

Öffnen Sie die Sicherungsverwaltung und prüfen Sie, ob das richtige Laufwerk oder die korrekte Netzwerkfreigabe ausgewählt ist. Entfernen Sie fehlerhafte Ziele und legen Sie die Sicherung danach neu an, damit alte Verweise nicht weiter stören.

Hilft es, den Dateiversionsverlauf zurückzusetzen?

Ja, in vielen Fällen beseitigt ein vollständiger Neustart der Sicherungskonfiguration die Ursache. Dabei wird die alte Zuordnung zum Ziel entfernt, sodass Windows eine neue Sicherungsstruktur aufbauen kann.

Welche Dienste sollten zusätzlich überprüft werden?

Wichtig sind vor allem Dienste, die mit Sicherung, Netzwerkzugriff und Volumeschattenkopien zusammenhängen. Sind diese gestoppt, deaktiviert oder fehlerhaft konfiguriert, scheitert die Sicherung trotz vorhandener Dateien und Laufwerke.

Was mache ich bei einer Netzwerkfreigabe mit wechselndem Zugriff?

Vergeben Sie einen festen Freigabenamen, prüfen Sie die Anmeldedaten und testen Sie den Zugriff direkt im Explorer. Zusätzlich sollten Energieoptionen, Ruhezeiten des NAS oder Router-Einstellungen so angepasst werden, dass die Freigabe während des Sicherungsvorgangs erreichbar bleibt.

Wie gehe ich vor, wenn das Laufwerk zwar angezeigt wird, aber nicht beschrieben werden kann?

Kontrollieren Sie Dateisystem, Speicherplatz und Schreibschutz des Datenträgers. Wenn nötig, trennen Sie das Laufwerk sauber, verbinden es erneut und lassen Sie Windows die Struktur neu erkennen, bevor Sie die Sicherung wieder starten.

Kann eine beschädigte Windows-Komponente die Sicherung verhindern?

Ja, besonders Systemdateien, Schattenkopie-Komponenten oder beschädigte Wartungsfunktionen können den Ablauf stören. Eine Reparatur mit den eingebauten Windows-Werkzeugen schafft hier oft die Grundlage, damit die Sicherung wieder sauber anläuft.

Warum hilft es manchmal, die alte Versionshistorie zu löschen?

Weil fehlerhafte oder unvollständige Sicherungsstände neue Läufe behindern können. Wenn die bisherigen Versionen nicht mehr sauber nutzbar sind, ist ein neuer Start mit frischer Zuordnung meist die zuverlässigere Lösung.

Wie prüfe ich, ob Gruppenrichtlinien oder Sicherheitssoftware eingreifen?

Vergleichen Sie, ob lokale Richtlinien, Unternehmensvorgaben oder Schutzprogramme den Zugriff auf das Ziel einschränken. Testweise deaktivierte Schutzfunktionen oder ein Gegencheck in der Richtlinienverwaltung zeigen schnell, ob dort eine Blockade vorliegt.

Welche Reihenfolge ist bei der Fehlersuche am sinnvollsten?

Beginnen Sie mit Verbindung, Ziel und Berechtigungen, bevor Sie Dienste oder Systemdateien prüfen. Danach setzen Sie die Sicherung bei Bedarf zurück, legen ein neues Ziel an und führen einen erneuten Testlauf durch.

Fazit

Die Sicherung über den Dateiversionsverlauf lässt sich meist wiederherstellen, wenn Ziel, Dienste, Rechte und Systemkomponenten in der richtigen Reihenfolge geprüft werden. Wer die Konfiguration sauber neu aufsetzt und die Ursache schrittweise eingrenzt, bekommt lokale Laufwerke und Netzwerkziele in der Regel wieder zuverlässig zum Arbeiten.

Checkliste
  • Externe Festplatte oder SSD neu verbinden und einen anderen USB-Anschluss testen.
  • Im Explorer prüfen, ob das Sicherungslaufwerk mit dem erwarteten Buchstaben erscheint.
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  • Falls ein Servername verwendet wird, alternativ die IP-Adresse testen.
  • Genügend freien Speicher auf dem Ziel prüfen.

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