Ask Copilot statt Windows-Suche: Was in der Taskleiste geplant ist

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 12. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2026

Die Suche in der Taskleiste steht vor einer klaren Neuausrichtung: Statt nur Dateien, Apps und Einstellungen aufzurufen, rückt Copilot stärker in die Rolle eines zentralen Startpunkts. Für dich heißt das vor allem, dass sich der Einstieg in Windows verändern kann, ohne dass du sofort alles umstellen musst.

Wichtig ist zuerst zu verstehen, was technisch dahintersteckt. Die klassische Suche bleibt nicht einfach verschwunden, sie wird eher neu verpackt, mit anderen Schwerpunkten und teils neuen Bedienwegen. Wer den Wechsel einordnen will, sollte deshalb prüfen, welche Windows-Version installiert ist, welche Taskleisten-Optionen aktiv sind und ob bereits neue Vorschaufunktionen freigeschaltet wurden.

Wie sich die Taskleiste verändert

Die bisherige Suche in der Taskleiste ist für viele Nutzer der schnellste Weg zu Programmen, Dokumenten und Systemfunktionen. Genau dort setzt die geplante Änderung an: Statt nur ein Suchfeld bereitzustellen, soll der Bereich stärker mit Copilot verknüpft werden und damit mehr in Richtung Assistent gehen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass dein bisheriger Arbeitsablauf sofort wegfällt. In vielen Fällen bleibt der Zugriff auf lokale Inhalte vorhanden, nur die Oberfläche und die Priorisierung der Funktionen verschieben sich. Entscheidend ist daher, ob du eher schnell suchen oder eher KI-gestützt arbeiten möchtest.

Was das für die Nutzung im Alltag heißt

Für den Alltag sind drei Punkte besonders wichtig: Der Einstieg soll schneller wirken, die Oberfläche kann aufgeräumter erscheinen, und Microsoft könnte Such- und Assistentenfunktionen enger zusammenführen. Wer oft zwischen Dateisuche, Systemoptionen und allgemeinen Fragen wechselt, bekommt dadurch möglicherweise einen anderen Workflow.

Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit davon, welche Funktionen in deinem System gerade aktiv sind. Manche Ansichten hängen von Windows-Updates, Regionseinstellungen oder Insider-Builds ab. Wenn etwas anders aussieht als erwartet, ist das daher nicht immer ein Fehler, sondern manchmal einfach noch nicht vollständig ausgerollt.

So prüfst du, welche Suche auf deinem PC aktiv ist

Wenn du wissen willst, was dein System bereits anbietet, geh am besten in dieser Reihenfolge vor:

  1. Öffne die Einstellungen und rufe den Bereich für Personalisierung und Taskleiste auf.
  2. Prüfe, ob Suchsymbol, Suchfeld oder kombinierte Schaltflächen angezeigt werden.
  3. Starte Windows neu, falls ein Update installiert wurde und Änderungen noch nicht sichtbar sind.
  4. Öffne Windows Update und suche nach weiteren Aktualisierungen.
  5. Vergleiche danach, ob die Oberfläche der Taskleiste anders aussieht oder zusätzliche Copilot-Bezüge zeigt.

Diese Reihenfolge hilft dir, zwischen einer echten Umstellung und einer noch nicht angewendeten Anzeige zu unterscheiden. Vor allem nach größeren Updates ist ein Neustart oft der einfachste Weg, damit neue Elemente korrekt geladen werden.

Wo du die passenden Einstellungen findest

Die meisten relevanten Schalter liegen direkt in den Windows-Einstellungen. Je nach Version findest du dort Optionen für Suchanzeige, Taskleistenverhalten und Copilot-Zugriff. Bei manchen Geräten kommen zusätzlich herstellerspezifische Anpassungen hinzu, etwa wenn die Taskleiste erweitert oder um eigene Symbole ergänzt wurde.

Anleitung
1Öffne die Einstellungen und rufe den Bereich für Personalisierung und Taskleiste auf.
2Prüfe, ob Suchsymbol, Suchfeld oder kombinierte Schaltflächen angezeigt werden.
3Starte Windows neu, falls ein Update installiert wurde und Änderungen noch nicht sichtbar sind.
4Öffne Windows Update und suche nach weiteren Aktualisierungen.
5Vergleiche danach, ob die Oberfläche der Taskleiste anders aussieht oder zusätzliche Copilot-Bezüge zeigt.

  • EinstellungenPersonalisierungTaskleiste
  • EinstellungenWindows Update
  • EinstellungenApps, falls ein App-bezogenes Verhalten auffällt
  • EinstellungenDatenschutz & Sicherheit, wenn Such- und Freigabeoptionen betroffen sind

Falls die Oberfläche angepasst wurde, lohnt sich außerdem ein Blick auf die Taskleisten-Symbole selbst. Dort kann sichtbar werden, ob Windows die Suche stärker mit Copilot verknüpft oder noch die klassische Darstellung verwendet.

Was du tun kannst, wenn die Änderung noch nicht auftaucht

Viele Neuerungen werden schrittweise verteilt. Deshalb kann es sein, dass zwei identische PCs an unterschiedlichen Tagen verschiedene Anzeigen bekommen. In so einem Fall solltest du nicht sofort von einem Defekt ausgehen.

Sinnvoll sind dann diese Schritte: Erst Windows Update prüfen, dann ab- und wieder anmelden, anschließend den PC neu starten und erst danach die Taskleisten-Einstellungen kontrollieren. Wenn du Mitglied im Insider-Programm bist, solltest du zusätzlich prüfen, auf welchem Kanal dein Gerät läuft, weil dort Funktionen oft früher erscheinen.

Wann die klassische Suche weiterhin besser ist

Auch wenn Copilot mehr Raum bekommt, bleibt die klassische Suche in vielen Situationen praktischer. Wer gezielt eine lokale Datei, einen bestimmten Systemdialog oder eine installierte App öffnen will, braucht meist keine KI-Unterstützung. Für schnelle Treffer ist die direkte Suche oft der kürzere Weg.

Das ist vor allem dann relevant, wenn du den PC produktiv nutzt oder mit vielen gespeicherten Dateien arbeitest. Dann lohnt es sich, die neue Oberfläche nur als zusätzliche Option zu sehen und nicht als Ersatz für jede Suche.

So behältst du Kontrolle über die Änderung

Wenn dir die neue Einbindung nicht gefällt oder du erst abwarten willst, solltest du die Taskleisten- und Suchoptionen regelmäßig prüfen. Je nach Windows-Version kannst du Anzeige und Verhalten teilweise anpassen, auch wenn nicht jeder Ausblick sofort vollständig abschaltbar ist.

Hilfreich ist es außerdem, Änderungen nach größeren Updates kurz zu notieren. So erkennst du schneller, ob ein neues Symbol, eine geänderte Schaltfläche oder eine andere Suchoberfläche durch ein Update, durch Personalisierung oder durch eine Testfunktion entstanden ist.

Wer den Umbau der Taskleiste richtig einordnet, kann die neuen Möglichkeiten gezielt nutzen, ohne die gewohnte Arbeitssuche aus dem Blick zu verlieren. Der nächste sinnvolle Schritt ist deshalb, die eigenen Einstellungen zu prüfen und zu entscheiden, ob du eher die klassische Suche oder den neuen Copilot-Zugang im Alltag nutzen willst.

Was hinter der Umstellung in der Taskleiste steckt

Die Taskleiste entwickelt sich von einer reinen Start- und Suchzentrale zu einem Einstiegspunkt für klassische Systemfunktionen und KI-gestützte Anfragen. Für viele Rechner bedeutet das: Die Suche im unteren Bildschirmbereich wird stärker mit Copilot verknüpft, während die vertraute Windows-Suche nicht immer im Vordergrund bleibt. Entscheidend ist dabei weniger das neue Symbol als die Frage, welche Suchquelle aktiv ist und wie schnell du zwischen beiden wechseln kannst.

Technisch liegt der Kern in mehreren Ebenen. Windows kann Suchoberflächen, App-Start, Websuche und Cloud-gestützte Antworten unterschiedlich zusammenführen. Je nach Windows-Version, Region, Konto und Unternehmensrichtlinie erscheint deshalb nicht auf jedem PC dieselbe Taskleistenfunktion. Wer den Überblick behalten will, sollte zuerst prüfen, ob die neue Oberfläche nur anders aussieht oder ob sie wirklich die bisherige Suche ersetzt.

Die wichtigsten Unterschiede im Alltag

  • Die klassische Suche liefert meist lokale Treffer aus Apps, Dateien und Einstellungen.
  • Copilot ist stärker auf dialogartige Antworten und weiterführende Aufgaben ausgerichtet.
  • Die Taskleiste kann je nach Build nur eine der beiden Flächen priorisieren.
  • Webinhalte, Cloud-Dienste und lokale Indizes werden nicht immer gleich behandelt.

Wer etwa eine Systemoption öffnen oder eine gespeicherte Datei finden möchte, profitiert häufig von der lokalen Windows-Suche. Wer dagegen eine Formulierung prüfen, Inhalte zusammenfassen oder eine Aufgabe in Schritten aufteilen will, landet eher bei Copilot. Genau deshalb ist es sinnvoll, die neue Aufgabe der Taskleiste nicht als reinen Ersatz, sondern als Verschiebung der Bedienlogik zu sehen.

So prüfst du, welche Suchoberfläche dein PC gerade nutzt

Bevor du Einstellungen änderst, lohnt sich ein kurzer Funktionstest. Öffne die Suche über das Symbol in der Taskleiste und achte darauf, ob ein Suchfeld, eine klassische Trefferliste oder direkt eine Copilot-Ansicht erscheint. In manchen Builds wird die Oberfläche erst nach dem Klick sichtbar, in anderen ist sie schon am Symbol erkennbar. Das ist wichtig, weil dieselbe Optik je nach Update unterschiedlich reagieren kann.

Auf Geräten mit neuerer Windows-Version kann die Suche außerdem vom angemeldeten Microsoft-Konto abhängen. Business-Geräte zeigen oft noch andere Standards als private PCs. Falls du in einer verwalteten Umgebung arbeitest, kann die IT zusätzlich festlegen, ob Copilot in der Taskleiste auftaucht oder ob die herkömmliche Suche erhalten bleibt.

  1. Öffne die Taskleisten-Suche und notiere, ob lokale Treffer sofort angezeigt werden.
  2. Gib einen bekannten Dateinamen oder eine Systemeinstellung ein.
  3. Prüfe, ob Ergebnisse direkt aus dem PC oder erst aus dem Web geladen werden.
  4. Vergleiche das Verhalten nach einem Neustart, damit nur dauerhafte Einstellungen bewertet werden.

Wenn die Oberfläche mal so und mal so reagiert, liegt das oft an einem gestaffelten Rollout. Microsoft schaltet Funktionen nicht immer gleichzeitig für alle Geräte frei. Deshalb kann ein Update bereits installiert sein, ohne dass die neue Suchlogik sofort auf dem Bildschirm ankommt.

Wie du zwischen Copilot und Windows-Suche steuerst

Die Auswahl beginnt in den Windows-Einstellungen und reicht bis zu Richtlinien, die bei manchen Geräten im Hintergrund wirken. Der einfachste Weg führt über die Taskleisteneinstellungen. Dort lässt sich meist festlegen, welche Symbole angezeigt werden und ob die Suchfunktion in der bisherigen Form sichtbar bleibt. Je nach Version findest du die Option in den Bereichen zur Personalisierung oder direkt unter der Taskleiste.

Ist ein Copilot-Eintrag vorhanden, solltest du zusätzlich prüfen, ob er nur eingeblendet oder auch als Standardzugriff vorgesehen ist. Manche Geräte zeigen das Symbol an, lassen die klassische Suche aber weiterhin aktiv. Andere binden dieselbe Fläche enger an Copilot, sodass Eingaben zuerst an die KI-Oberfläche gehen.

  • Öffne Einstellungen.
  • Gehe zu Personalisierung und dann zu Taskleiste.
  • Suche nach Einträgen für Suche, Copilot oder verwandte Schalter.
  • Aktiviere oder deaktiviere die sichtbaren Symbole nach Bedarf.
  • Starte den PC neu, damit die Taskleiste die Auswahl sauber übernimmt.

Falls die Option nicht vorhanden ist, arbeitet dein System möglicherweise noch mit einer früheren Build-Stufe oder mit einer anderen Verteilung. Dann hilft es, Windows Update zu prüfen und die Funktion nach einem erneuten Start noch einmal aufzurufen. Bei Unternehmensgeräten kann ein Richtlinien-Editor oder eine Verwaltungssoftware die Anzeige zusätzlich beeinflussen.

Wenn die Schalter fehlen

Fehlende Einträge bedeuten nicht automatisch einen Fehler. In manchen Versionen verteilt Microsoft neue Funktionen schrittweise. Es kommt auch vor, dass Systemdateien oder installierte Shell-Erweiterungen die Anzeige verzögern. In diesem Fall lohnt ein Blick auf drei Punkte: Update-Stand, Regionseinstellungen und Kontotyp. Gerade die Kombination aus Privatkonto, Sprachpaket und Build entscheidet häufig darüber, ob die neue Suchoberfläche bereits erscheint.

Ein weiterer technischer Hebel ist der Suchindex. Ist der Index beschädigt oder unvollständig, wirkt die Windows-Suche langsamer oder unzuverlässig. Dann lohnt es sich, den Index neu aufzubauen, damit lokale Ergebnisse wieder vollständig auftauchen. Das ist besonders relevant, wenn Copilot sichtbar ist, du aber weiterhin eine schnelle Datei- und App-Suche brauchst.

Schritte zur sauberen Einrichtung auf dem eigenen Gerät

Damit die Taskleiste so arbeitet, wie du es erwartest, solltest du nicht nur die Anzeige, sondern auch die Suchlogik prüfen. Ein geordnetes Vorgehen spart später viele Umwege. Zuerst kommen die sichtbaren Schalter, danach die Systemdienste und zuletzt die Kontoeinstellungen. So vermeidest du, dass eine Änderung an anderer Stelle die Taskleiste wieder überlagert.

  1. Öffne Windows Update und installiere verfügbare Aktualisierungen.
  2. Prüfe unter Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste, welche Suchsymbole aktiv sind.
  3. Öffne die Suchoptionen und kontrolliere, ob Webergebnisse einbezogen werden.
  4. Überarbeite bei Bedarf die Indizierungsoptionen, damit lokale Inhalte zuverlässig gefunden werden.
  5. Teste anschließend mehrere typische Eingaben, etwa App-Namen, Dokumenttitel und Systemeinstellungen.

Falls du mit einem Arbeitskonto angemeldet bist, kann ein Neustart von Explorer oder ein Ab- und Anmelden nötig sein. Dadurch lädt die Taskleiste die neue Konfiguration frisch. In hartnäckigen Fällen hilft es, die Sucheinstellungen einmal zu ändern, zu übernehmen und danach wieder auf den gewünschten Wert zurückzustellen. So werden manche UI-Caches erneuert.

Die passende Lösung für verschiedene Nutzungsszenarien

Im privaten Umfeld ist meist eine klare Trennung hilfreich: Copilot für Beschreibungen, Planung und Fragen, die Windows-Suche für Dateien, Apps und Einstellungen. Auf Bürorechnern ist oft die lokale Suche wichtiger, weil dort Arbeitsordner, Freigaben und klassische Programme im Mittelpunkt stehen. Wer zwischen beiden Welten wechselt, sollte die Taskleiste so konfigurieren, dass sie den häufigsten Weg ohne Zusatzklicks öffnet.

Praktisch ist auch, über Tastaturwege nachzudenken. Die Windows-Taste plus Sucheingabe bleibt oft schneller als ein Mausklick, selbst wenn das Symbol in der Taskleiste anders bezeichnet ist. Dadurch bleibt die Bedienung stabil, auch wenn Microsoft die Oberfläche später erneut anpasst.

Wie du typische Stolperstellen beseitigst

Manchmal wirkt die Änderung nur auf den ersten Blick unklar, weil mehrere Ursachen zusammenkommen. Die Taskleiste kann ein neues Symbol zeigen, die Suchergebnisse aber dennoch aus der alten Komponente beziehen. Oder die Darstellung ist modernisiert, während das Verhalten im Hintergrund unverändert bleibt. Darum hilft ein systematisches Vorgehen mehr als ein einzelner Klick.

  • Symbol sichtbar, aber keine neue Funktion: Ab- und wieder anmelden oder Explorer neu starten.
  • Suche reagiert langsam: Index prüfen und lokale Speicherorte neu erfassen lassen.
  • Copilot erscheint nicht: Windows-Version und regionale Verfügbarkeit kontrollieren.
  • Nur Webtreffer sichtbar: Suchfilter und Kontoeinstellungen überprüfen.
  • Im Firmennetz eingeschränkt: IT-Richtlinien und Gruppenrichtlinien abfragen.

Bei Geräten mit Sicherheitssoftware oder speziellen Shell-Anpassungen kann die Taskleistenfunktion zusätzlich verändert sein. Das betrifft vor allem Systeme, auf denen Herstellerprogramme tief in die Benutzeroberfläche eingreifen. Dann sollte man nicht nur Windows selbst betrachten, sondern auch installierte Zusatztools. Ein sauberes Testen im abgesicherten oder minimalen Zustand kann zeigen, ob das Verhalten von einer Fremdsoftware ausgelöst wird.

Wer die Suchfläche wieder stärker auf den klassischen Ablauf ausrichten möchte, sollte außerdem prüfen, ob Websuche, News-Inhalte oder Vorschläge eingeblendet werden. Diese Elemente erhöhen zwar die Informationsdichte, lenken aber bei schnellen lokalen Aufgaben ab. Eine reduzierte Oberfläche ist häufig die bessere Wahl, wenn der PC als Arbeitsgerät genutzt wird.

Fragen und Antworten

Wie erkenne ich, ob auf meinem System schon die neue Suche in der Taskleiste aktiv ist?

Ein erster Hinweis ist die Bezeichnung im Suchfeld selbst. Steht dort nicht mehr nur die klassische Windows-Suche im Vordergrund, sondern ein Verweis auf Copilot, ist die Umstellung bereits freigeschaltet oder vorbereitet. Ergänzend lohnt sich ein Blick in die Windows-Einstellungen unter Personalisierung und Taskleiste, weil Microsoft die Änderung je nach Version und Region unterschiedlich ausrollt.

Kann ich die neue Funktion wieder abschalten?

Ja, in vielen Fällen lässt sich die Änderung über die Taskleisten-Einstellungen zurücknehmen. Je nach Windows-Version findest du dort Schalter für Suche, Suchsymbol oder Suchfeld, über die du die Anzeige anpassen kannst. Falls die Copilot-Option Bestandteil einer neueren Systemintegration ist, kann ein Gruppenrichtlinien- oder Registry-Eingriff nötig sein, sofern du Adminrechte hast.

Wo finde ich die Einstellung für das Suchfeld in Windows 11?

Öffne die Einstellungen mit Windows-Taste + I und gehe zu Personalisierung und dann zu Taskleiste. Dort lassen sich die Einträge rund um Suche, Symbole und weitere Taskleisten-Elemente verwalten. Je nach Build heißen die Optionen leicht anders, der Pfad bleibt aber in der Regel derselbe.

Was mache ich, wenn ich in den Einstellungen keinen passenden Schalter sehe?

Dann ist die Funktion wahrscheinlich noch nicht auf deinem Gerät angekommen oder sie wird über ein Update der Windows-Komponenten gesteuert. Prüfe in diesem Fall Windows Update, installiere ausstehende Qualitäts- und Funktionsupdates und starte das System neu. Auch ein Ab- und erneutes Anmelden kann helfen, damit neue Taskleisten-Elemente geladen werden.

Ist die Copilot-Ansicht in der Taskleiste dasselbe wie der Chat in der App?

Nein, die Aufgabe in der Taskleiste ist in erster Linie ein Einstiegspunkt. Dahinter kann eine Suche, ein Assistent oder eine Kombination aus beiden stehen, während die eigenständige App meist mehr Funktionen und mehr Platz für längere Eingaben bietet. Für den schnellen Zugriff auf Web- und Systeminfos ist die Taskleiste oft der kürzere Weg.

Welche Vorteile hat die Umstellung für die tägliche Arbeit?

Der größte Vorteil liegt im direkten Zugriff ohne Umweg über mehrere Menüs. Du bekommst Anfragen, Webinhalte und je nach Setup auch systemnahe Vorschläge schneller an einem Ort zusammen. Das spart vor allem dann Zeit, wenn du ohnehin häufig über die Taskleiste suchst.

Welche Nachteile sollte ich im Blick behalten?

Die engere Einbindung kann dazu führen, dass Webtreffer stärker betont werden als lokale Inhalte. Außerdem verändert sich das Verhalten der Suche je nach Windows-Version und Gerätekonfiguration, was den Ablauf etwas weniger einheitlich macht. Wer sich auf eine klassische Startmenüsuche verlässt, sollte deshalb die Anzeigen und Trefferlisten einmal prüfen.

Wie deaktiviere ich nur die Darstellung, ohne andere Funktionen zu verlieren?

Suche in den Taskleisten-Optionen nach den Einträgen für das Suchsymbol oder Suchfeld und reduziere zunächst nur die Anzeige. Oft reicht es, die sichtbare Fläche zu verkleinern oder das Symbol durch eine schlankere Variante zu ersetzen. So bleibt die Funktion erreichbar, ohne die gesamte Arbeitsoberfläche zu verändern.

Kann ich die Änderung per Gruppenrichtlinie steuern?

Auf verwalteten Geräten ist das oft möglich, sofern die Windows-Edition Gruppenrichtlinien unterstützt. Dort lassen sich je nach Unternehmensumgebung Suchfunktionen, Webintegration und einzelne Shell-Elemente zentral vorgeben. Das ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Rechner ein einheitliches Bedienkonzept behalten sollen.

Warum sieht die Taskleiste auf verschiedenen PCs unterschiedlich aus?

Microsoft spielt Neuerungen gestaffelt aus, und nicht jede Edition erhält dieselben Optionen zur selben Zeit. Zusätzlich beeinflussen Region, Sprache, Insider-Status und installierte Updates die Darstellung. Deshalb kann ein Gerät bereits die neue Suche zeigen, während ein anderes noch die ältere Ansicht verwendet.

Fazit

Die Änderung in der Taskleiste ist vor allem dann nützlich, wenn du schnellen Zugriff auf Assistent, Suche und Webinhalte an einem Ort haben willst. Wer die klassische Bedienung bevorzugt, kann die Anzeige häufig anpassen oder auf den bisherigen Suchzugang zurückstellen. Entscheidend ist, die vorhandenen Windows-Optionen zu prüfen und das Verhalten auf dem eigenen Rechner passend einzurichten.

Checkliste
  • Einstellungen → Personalisierung → Taskleiste
  • Einstellungen → Windows Update
  • Einstellungen → Apps, falls ein App-bezogenes Verhalten auffällt
  • Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit, wenn Such- und Freigabeoptionen betroffen sind

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