Ein älterer Drucker lässt sich oft auch ohne PC mit dem Smartphone nutzen. Entscheidend ist zuerst, ob das Gerät überhaupt WLAN, Bluetooth, Wi‑Fi Direct oder nur USB unterstützt. Danach richtet sich, welcher Weg sinnvoll ist und welche Einstellungen du prüfen musst.
Am schnellsten kommst du voran, wenn du das Modell, die verfügbaren Schnittstellen und die passende Druck-App oder Systemfunktion identifizierst. Bei vielen Geräten klappt der mobile Druck direkt über das Heimnetz, bei anderen nur über einen Umweg wie einen Router, einen Computer oder eine Hersteller-App. Wichtig ist auch, dass Drucker und Smartphone im selben Netzwerk arbeiten, wenn keine Direktverbindung vorgesehen ist.
Welche Verbindung dein Drucker überhaupt beherrscht
Bevor du an Einstellungen am Telefon gehst, solltest du am Drucker selbst nachsehen, welche Funk- oder Netzwerkfunktionen vorhanden sind. Ein Modell mit WLAN oder Netzwerkanschluss ist deutlich einfacher einzubinden als ein reiner USB-Drucker. Auf dem Typenschild, im Display-Menü oder in der Bedienoberfläche findest du meist Hinweise auf WLAN, Wi‑Fi Direct, WPS, Bluetooth oder LAN.
- WLAN: Der Drucker hängt im Heimnetz und ist für viele Smartphones am bequemsten erreichbar.
- Wi‑Fi Direct: Das Smartphone verbindet sich direkt mit dem Drucker, ohne Router.
- Bluetooth: Eher selten bei Druckern, aber bei manchen Geräten vorhanden.
- USB: Ohne Zusatzlösung meist nicht direkt mit dem Smartphone nutzbar.
Hat der Drucker nur USB, brauchst du in der Regel einen Zwischenschritt. Das kann ein PC sein, auf dem der Drucker freigegeben wird, oder ein Netzwerkadapter, falls das Modell so etwas unterstützt. Bei sehr alten Geräten lohnt sich außerdem ein Blick in die Drucker-Software, weil manche Modelle über eine App doch noch erreichbar sind.
Der einfachste Weg über das Heimnetz
Wenn der Drucker ins WLAN eingebunden werden kann, ist das meist die sauberste Lösung. Dann muss das Smartphone nur im gleichen Netzwerk sein, und die Druckfunktion kann über die Systemfreigabe oder eine App genutzt werden. So vermeidest du Kabel, Sonderadapter und viele Umwege.
- Verbinde den Drucker mit dem WLAN des Routers.
- Prüfe, ob am Drucker eine Netzwerkadresse angezeigt wird oder eine WLAN-LED dauerhaft leuchtet.
- Nimm das Smartphone ins gleiche WLAN.
- Öffne ein Dokument, ein Foto oder eine Datei mit Druckfunktion.
- Wähle den Drucker in der Liste aus und starte einen Testdruck.
Wi‑Fi Direct nutzen, wenn kein Router im Spiel ist
Viele ältere Netzwerkdrucker bieten Wi‑Fi Direct an, auch wenn diese Funktion auf den ersten Blick nicht im Alltag sichtbar ist. Dabei baut der Drucker ein eigenes Funknetz auf, mit dem sich das Smartphone direkt verbindet. Das ist praktisch, wenn der Router zu weit weg steht oder du nur gelegentlich drucken willst.
Aktiviere die Funktion im Menü des Druckers oder über die Tasten am Gerät. Danach suchst du auf dem Smartphone das neue WLAN des Druckers, verbindest dich damit und öffnest anschließend das Druckmenü in der App oder im Betriebssystem. Meist wird dabei ein Passwort angezeigt, das du bei der ersten Verbindung eingeben musst.
Der Nachteil liegt darin, dass das Smartphone währenddessen nicht im Heimnetz hängt. Für gelegentliches Drucken ist das unproblematisch, für regelmäßige Nutzung ist die Einbindung ins normale WLAN meist angenehmer.
iPhone oder Android richtig vorbereiten
Je nach Smartphone läuft der Druckweg leicht anders. Auf dem iPhone arbeiten viele Geräte mit AirPrint, auf Android kommen häufig herstellereigene Druckdienste oder die Systemfreigabe zum Einsatz. Daher solltest du zuerst prüfen, ob dein Telefon den Drucker automatisch erkennt oder ob eine zusätzliche App nötig ist.
Auf dem iPhone
Öffne die Datei, tippe auf Teilen oder auf das Aktionssymbol und suche nach der Druckfunktion. Erscheint der Drucker nicht, liegt das oft daran, dass er nicht AirPrint-fähig ist oder nicht im gleichen Netz hängt. In diesem Fall hilft die App des Herstellers, sofern sie das Modell unterstützt.
Auf Android
Unter Android findest du die Druckfunktion meist im Teilen-Menü oder in den erweiterten Einstellungen der jeweiligen App. Prüfe außerdem unter den Systemeinstellungen den Bereich für Druckdienste oder verbundene Geräte. Dort lässt sich häufig ein passender Dienst aktivieren, damit Netzwerkdrucker erkannt werden.
Manche ältere Drucker funktionieren unter Android besser mit einer herstellerspezifischen App als über die Standardfunktion. Das gilt besonders für Modelle, die eigene Druckprotokolle verwenden oder nur eingeschränkt mit offenen Standards arbeiten.
Hersteller-App, Systemdruck oder Umweg über den PC
Welche Variante am besten funktioniert, hängt stark vom Modell ab. Moderne oder halbwegs aktuelle Drucker lassen sich oft direkt über eine App einrichten. Ältere Geräte melden sich manchmal nur über eine Netzwerkfreigabe oder nach einer manuell angelegten Druckerverbindung.
- Hersteller-App: Gut für Geräte mit eigener Mobilunterstützung und einfacher Einrichtung.
- Systemdruck: Sinnvoll, wenn das Smartphone den Drucker direkt im WLAN erkennt.
- PC-Freigabe: Hilfreich bei USB-Druckern ohne eigene Netzwerkfunktion.
Beim PC-Weg wird der Drucker an einen Computer angeschlossen, der im Netzwerk bleibt und den Drucker freigibt. Das ist keine elegante Dauerlösung, aber bei sehr alten Geräten oft die zuverlässigste Möglichkeit. Achte dabei darauf, dass der Rechner eingeschaltet bleibt, solange du vom Smartphone aus drucken möchtest.
Typische Stolpersteine bei älteren Modellen
Alte Drucker scheitern oft nicht am Smartphone, sondern an kleinen technischen Hürden. Häufig fehlt eine passende App, die Funkverbindung ist instabil oder das Gerät unterstützt nur veraltete Standards. Deshalb lohnt es sich, die typischen Fehlerquellen in einer festen Reihenfolge zu prüfen.
- Der Drucker ist nicht im WLAN angemeldet oder hat eine neue IP-Adresse bekommen.
- Das Smartphone befindet sich in einem anderen Netz oder in einem Gastnetz.
- Der Druckdienst auf dem Telefon ist deaktiviert.
- Die Drucker-App erkennt das Modell nicht mehr.
- Der Router blockiert die Kommunikation zwischen WLAN-Geräten.
Auch Energiesparfunktionen können stören. Manche Drucker schlafen zu tief ein und melden sich dann nur verzögert zurück. In diesem Fall hilft es, den Energiesparmodus testweise zu lockern oder den Drucker vor dem Senden des Auftrags kurz aufzuwecken.
So gehst du sauber vor, wenn nichts gefunden wird
Wenn dein Smartphone den Drucker gar nicht anzeigt, solltest du systematisch vorgehen. Zuerst prüfst du die Netzverbindung, dann die App oder den Druckdienst und erst danach die Geräteeinstellungen. So vermeidest du, dass du an der falschen Stelle suchst.
- Drucker und Smartphone neu starten.
- Beide Geräte in dasselbe WLAN bringen.
- Am Drucker die Netzwerkverbindung prüfen und gegebenenfalls neu einrichten.
- Auf dem Smartphone den Druckdienst aktivieren oder die passende App installieren.
- Einen Testdruck mit einem einfachen PDF oder Foto starten.
Hilft das nicht, kannst du die Netzwerkeinstellungen des Druckers zurücksetzen und die Verbindung erneut anlegen. Vorher solltest du jedoch wissen, dass dabei gespeicherte WLAN-Daten verloren gehen. Bei Geräten mit Display ist das meist schnell erledigt, bei Modellen ohne Anzeige braucht man manchmal die Tastenfolge aus dem Gerätemenü.
Wenn der Drucker nur per USB funktioniert
Ein USB-Drucker ohne Funkmodul ist mit dem Smartphone nicht direkt über Kabel ansprechbar. Manche Telefone unterstützen zwar USB-OTG, doch selbst dann fehlt oft der passende Treiber oder die App. In der Praxis ist deshalb eine Netzwerklösung meist deutlich besser.
Am praktikabelsten ist ein freigegebener Drucker an einem Windows-PC. Sobald der Drucker dort sauber eingerichtet ist, kann das Smartphone über das Heimnetz darauf zugreifen, sofern die App oder der Druckdienst das unterstützt. Alternativ kannst du prüfen, ob für das Modell ein WLAN-Adapter oder eine passende Netzwerkbox verfügbar ist.
Bei sehr alten Tinten- oder Laserdruckern lohnt sich außerdem der Blick in die Kompatibilitätsliste des Druckdienstes auf dem Smartphone. Manche Geräte werden dort noch unterstützt, obwohl sie im Alltag kaum beworben werden.
Testen, ob alles zuverlässig arbeitet
Ist die Verbindung einmal hergestellt, solltest du nicht sofort beim ersten Erfolg stehen bleiben. Ein kurzer Test mit verschiedenen Dateitypen zeigt, ob das Zusammenspiel stabil ist. Drucke ein Foto, ein PDF und ein Dokument mit mehreren Seiten, damit du Bildqualität, Seitenlayout und Verbindungsgeschwindigkeit einschätzen kannst.
Falls der Druck nur manchmal klappt, liegt das oft an einer schwachen Funkverbindung oder an einer instabilen IP-Vergabe im Router. Dann kann es helfen, dem Drucker im Router eine feste Adresse zuzuweisen oder ihn näher am Router zu betreiben. Bei Geräten mit schlechter WLAN-Hardware ist auch ein kleiner Standortwechsel oft erstaunlich wirksam.
Wer den Drucker nur selten mobil nutzt, sollte zusätzlich einen klaren Ablauf festlegen: Netz prüfen, App öffnen, Drucker auswählen, Testauftrag senden. So sparst du Zeit, wenn du später wieder drucken möchtest.
Verbindungsmöglichkeiten gezielt prüfen
Bevor du Einstellungen änderst, lohnt sich ein kurzer Blick auf die vorhandenen Anschlüsse und Funktionen am Gerät. Bei älteren Modellen steckt die Lösung oft nicht in einer einzigen App, sondern in einer passenden Kombination aus Netzwerk, Druckprotokoll und Smartphone-System. Entscheidend ist, ob der Drucker selbst ein Funknetz aufbauen kann, ob er im Heimnetz erreichbar ist oder ob er nur über einen Computer angesprochen werden kann.
Hilfreich ist dabei ein sauberes Vorgehen in dieser Reihenfolge: erst die Geräteklasse erkennen, dann das passende Übertragungsverfahren wählen und erst danach die App oder die Druckfunktion auf dem Handy einrichten. So vermeidest du, dass du an der falschen Stelle suchst oder mehrere Wege gleichzeitig ausprobierst.
Was du am Gerät und auf der Verpackung erkennen kannst
Viele Hinweise findest du direkt am Drucker oder auf einem Typenschild auf der Rückseite. Dort stehen oft Modellnummer, Seriennummer und manchmal auch die unterstützten Standards. Achte auf Begriffe wie WLAN, Wi-Fi Direct, AirPrint, Mopria, ePrint, PictBridge oder Netzwerkanschluss. Ein LAN-Port an der Rückseite ist ein gutes Zeichen, auch wenn kein WLAN eingebaut ist.
- WLAN-Symbol oder Funktaste: Das Gerät kann meist drahtlos ins Netz eingebunden werden.
- Ethernet-Buchse: Der Drucker lässt sich oft per Kabel am Router anmelden.
- USB-Buchse ohne Netzwerksymbol: Häufig ist nur der Anschluss an einen PC vorgesehen.
- Display mit Menüführung: Dort lassen sich Netzwerkeinstellungen oft direkt am Gerät ändern.
Am Drucker selbst die Netzfunktion sauber einrichten
Wenn ein älteres Modell bereits Funk oder Netzwerk unterstützt, ist die Einrichtung am Gerät meist zuverlässiger als ein Umweg über Sonderlösungen. Öffne das Menü für Netzwerk, WLAN oder Verbindung und suche nach Assistenten für drahtlose Einrichtung, WPS oder LAN-Konfiguration. Bei vielen Geräten muss zuerst das vorhandene Heimnetz ausgewählt und das Passwort eingegeben werden, damit der Drucker eine feste Verbindung erhält.
Falls das Menü mehrere Betriebsarten anbietet, solltest du darauf achten, nicht versehentlich einen Direktmodus zu aktivieren, der andere Geräte wieder ausschließt. Manche Drucker schalten nach einem erfolgreichen Verbindungsaufbau automatisch zwischen Infrastrukturmodus und Direktmodus um. Das sieht auf dem Display oft ähnlich aus, führt aber zu unterschiedlichen Ergebnissen auf dem Smartphone.
Wichtige Menüpunkte, die du suchen solltest
- Netzwerk oder Verbindungen
- WLAN-Assistent oder Drahtlose Einrichtung
- WPS-Taste oder Push-Button-Verbindung
- IP-Einstellungen oder Netzwerkinformationen
- Zurücksetzen der Netzwerkkonfiguration
Ein Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen ist sinnvoll, wenn das Gerät schon einmal mit einem anderen Router verbunden war. Danach beginnt die Einrichtung sauber von vorn, ohne alte Profile, gespeicherte SSIDs oder fehlerhafte Passwörter. Das ist besonders wichtig, wenn du einen gebrauchten Drucker übernommen hast oder der Router getauscht wurde.
Das Smartphone mit dem passenden Druckpfad verbinden
Auf dem Handy entscheidet das Betriebssystem häufig darüber, wie sauber das Drucken läuft. iPhone und Android greifen unterschiedlich auf Druckdienste zu, aber beide profitieren davon, wenn der Drucker im selben Netz hängt oder direkt erreichbar ist. Prüfe vorab, ob Mobilfunk eingeschaltet bleibt und ob WLAN aktiv ist, denn manche Druckoptionen erscheinen nur bei stabiler Funkverbindung.
Viele Geräte erkennen Netzwerkdrucker automatisch, sobald beide im gleichen Netz sind. Das gelingt vor allem dann gut, wenn der Router das 2,4-GHz-Band nicht abschaltet und das Smartphone nicht in einem Gastnetz sitzt. Ein Gastnetz kann Druckerzugriff blockieren, obwohl Internet vorhanden ist. Deshalb sollte das Handy im normalen Heimnetz angemeldet sein.
Einstellungen, die auf dem Telefon nützlich sind
- WLAN aktivieren und mit dem gleichen Netz wie der Drucker verbinden
- Bluetooth nur dann nutzen, wenn die Hersteller-App es ausdrücklich verlangt
- Standortfreigaben prüfen, falls die App Geräte in der Umgebung sucht
- Netzwerkzugriff für Druck-Apps erlauben
- Bei Android den systemweiten Druckdienst einschalten oder aktualisieren
Alte Geräte mit Zwischenlösung nutzbar machen
Manche älteren Drucker haben zwar keine direkte Smartphone-Anbindung, lassen sich aber über einen kleinen Umweg trotzdem einbinden. Ein Rechner, der dauerhaft im Netzwerk hängt, kann dabei als Druckvermittler dienen. Das ist sinnvoll, wenn der Drucker nur per USB verbunden werden kann, der PC aber ohnehin regelmäßig läuft. In diesem Fall sendet das Smartphone die Datei an den Computer, und der Computer leitet den Auftrag an den Drucker weiter.
Auch ein WLAN-fähiger USB-Host oder ein Netzwerkadapter kann helfen, sofern das Modell und die Treiber dazu passen. Bei sehr alten Geräten funktioniert das nicht immer automatisch, deshalb ist die Kompatibilität vorher wichtig. Herstellerseiten, Handbücher und Treiberpakete geben meist die zuverlässigsten Hinweise, auch wenn die Begriffe dort nicht immer einheitlich sind.
Wann ein Computer als Brücke sinnvoll ist
- Der Drucker hat nur USB und kein eigenes Funkmodul.
- Die App des Herstellers unterstützt das Modell nicht mehr direkt.
- Im Betrieb soll nur gelegentlich gedruckt werden.
- Ein vorhandener PC ist ohnehin eingeschaltet und im selben Heimnetz.
Für diese Lösung braucht der Computer eine saubere Freigabe oder eine passende Drucksoftware. Danach muss das Smartphone den richtigen Dienst auswählen. Unter Android geschieht das meist über einen Druckdienst oder eine App, unter iOS über AirPrint oder die App des Herstellers, sofern vorhanden. Die Datei wird dann an die Zwischenstation gesendet, ohne dass der Drucker selbst mobilfähig sein muss.
Feinabstimmung für stabile Ergebnisse
Sobald die Verbindung steht, lohnt sich eine kleine Nacharbeit. Ältere Drucker reagieren oft empfindlich auf Netzwechsel, Energiesparmodi oder automatische Router-Funktionen. Ein Gerät, das im Heimnetz zuverlässig gefunden werden soll, braucht möglichst konstante Bedingungen. Dazu gehört ein stabiles WLAN, eine verständliche IP-Zuweisung und keine wechselnden Zugangsdaten.
Wenn der Drucker immer wieder verschwindet, kann eine feste IP-Adresse im Router helfen. So bekommt das Gerät im Netzwerk eine gleichbleibende Adresse, und Suchfunktionen finden es später schneller. Manche Router vergeben außerdem getrennte Bänder für 2,4 GHz und 5 GHz. Für ältere Drucker ist oft nur das 2,4-GHz-Netz geeignet, während das Smartphone beide Bänder nutzen kann.
Praktische Einstellungen, die du am Router prüfen kannst
- Ist das 2,4-GHz-Netz aktiv?
- Ist der Drucker im Hauptnetz statt im Gastnetz verbunden?
- Hat das Gerät eine feste oder reservierte IP-Adresse?
- Sind Client-Isolation oder ähnliche Schutzfunktionen eingeschaltet?
- Hat der Router nach einem Neustart neue Zugangsdaten erzeugt?
Auch die Firmware des Druckers verdient Aufmerksamkeit. Manche Hersteller beheben darüber Netzwerkfehler oder verbessern die Erkennung durch mobile Geräte. Wenn ein Update angeboten wird und das Modell noch unterstützt wird, kann das die Zusammenarbeit mit dem Smartphone deutlich zuverlässiger machen. Vor einem Update sollte der Drucker jedoch stabil am Strom hängen und die Verbindung zum Router nicht unterbrochen werden.
Druckauftrag absichern und dauerhaft nutzbar machen
Nachdem der erste Ausdruck klappt, sollte die Einrichtung noch auf Dauerhaftigkeit geprüft werden. Ein einmaliger Erfolg reicht nicht, wenn das Gerät am nächsten Tag wieder nicht auffindbar ist. Teste deshalb mehrere Dateitypen, etwa ein Foto, eine PDF-Datei und ein Dokument mit mehreren Seiten. So erkennst du, ob der Mobilzugriff nur bei einem Format funktioniert oder ob die komplette Strecke sauber läuft.
Falls die Druckwarteschlange hängen bleibt, hilft häufig ein Neustart in sinnvoller Reihenfolge: erst den Drucker ausschalten, dann den Router kurz vom Netz trennen, anschließend das Smartphone neu verbinden und zuletzt den Druckvorgang neu starten. Diese Reihenfolge setzt alte Sitzungen zurück und baut die Netzwerkverbindung sauber auf. Bei fest installierten Lösungen sollte danach auch geprüft werden, ob der Drucker im Smartphone weiterhin als bevorzugtes Gerät gespeichert ist.
Damit der Alltag reibungslos bleibt
- Das Gerät möglichst nicht zwischen verschiedenen WLANs wechseln lassen.
- Bei einem Routertausch die Druckerverbindung neu einrichten.
- Die App des Herstellers nur dann nutzen, wenn sie das Modell noch sauber unterstützt.
- Treiber und Druckdienste am Smartphone aktuell halten.
- Nach längeren Standzeiten einen Testdruck starten, bevor wichtige Dokumente gesendet werden.
So wird aus einer einmaligen Einrichtung eine brauchbare Lösung für den Alltag. Besonders bei älteren Modellen zählt nicht nur, dass der erste Ausdruck gelingt, sondern dass das Zusammenspiel aus Drucker, Router und Smartphone auch nach Neustarts, Netzwechseln und längeren Pausen erhalten bleibt.
Häufige Fragen
Welche Verbindung ist für ältere Drucker am sinnvollsten?
Am zuverlässigsten ist meist eine Verbindung über das Heimnetz, sofern der Drucker WLAN unterstützt. Fehlt diese Funktion, helfen oft Wi‑Fi Direct oder die Hersteller-App, solange das Modell noch unterstützt wird.
Wie prüfe ich, ob mein Drucker überhaupt mit dem Smartphone arbeiten kann?
Sehen Sie im Handbuch, auf dem Typenschild oder in den Geräteeinstellungen nach Netzwerkfunktionen wie WLAN, Wi‑Fi Direct, AirPrint oder Mopria. Auch die Modellnummer auf der Support-Seite des Herstellers zeigt meist schnell, welche Druckwege verfügbar sind.
Was mache ich, wenn der Drucker kein WLAN-Menü besitzt?
Dann bleibt häufig nur eine Verbindung über USB, über einen Zwischenschritt am Computer oder über eine separate Adapterlösung. Bei sehr alten Geräten ist es oft sinnvoller, mit einem Netzwerkdrucker oder einem neuen Multifunktionsgerät zu arbeiten.
Warum erscheint der Drucker auf dem Smartphone nicht in der Auswahlliste?
In vielen Fällen sind Smartphone und Drucker nicht im selben Netzwerk, die Erkennung ist deaktiviert oder die App hat keine Freigabe für das lokale Netz. Prüfen Sie außerdem, ob der Drucker eingeschaltet, bereit und nicht im Energiesparmodus mit abgeschalteter Schnittstelle ist.
Welche App brauche ich für meinen Drucker?
Das hängt vom Hersteller ab, denn viele Marken bieten eigene Apps mit erweiterten Funktionen für Scans, Wartung und Druckaufträge. Für einfache Aufgaben reicht bei vielen Geräten auch die Druckfunktion des Betriebssystems, etwa über AirPrint oder Mopria.
Kann ich auch ohne Hersteller-App drucken?
Ja, sofern das Smartphone und der Drucker einen gemeinsamen Standard wie AirPrint, Mopria oder einen integrierten Systemdruck unterstützen. Dann wählen Sie in der Datei, im Browser oder in der Foto-App einfach die Druckfunktion und suchen den passenden Drucker aus.
Was hilft bei Abbrüchen während des Druckens?
Kontrollieren Sie die Signalstärke, den Papierstatus und die Resttinte oder Toneranzeige, weil solche Meldungen den Auftrag blockieren können. Hilfreich ist oft auch ein Neustart von Drucker, Smartphone und Router sowie das erneute Hinzufügen des Geräts.
Wie verbinde ich ein altes USB-Modell mit dem Smartphone?
Direkt klappt das nur mit zusätzlicher Hardware, etwa einem passenden USB-Adapter oder über einen Rechner, der den Drucker im Netzwerk freigibt. Ohne solche Hilfsmittel erkennt ein Smartphone einen reinen USB-Drucker in der Regel nicht.
Ist Wi‑Fi Direct für den Alltag geeignet?
Ja, besonders wenn kein Router genutzt werden soll oder das Heimnetz Probleme macht. Dabei baut der Drucker sein eigenes Funknetz auf, in das sich das Smartphone einwählt, bevor der Druckauftrag gesendet wird.
Wie verhindere ich, dass das Smartphone den falschen Drucker auswählt?
Geben Sie nicht mehr Geräte frei als nötig und prüfen Sie nach dem Hinzufügen den angezeigten Gerätenamen. In Haushalten mit mehreren Druckern lohnt es sich, die Namen im Router, in der App oder direkt am Gerät eindeutig zu benennen.
Was ist der beste Weg, wenn ich nur selten drucke?
Dann ist ein einfacher Netzwerkzugang meist ausreichend, solange der Drucker nach einem Neustart schnell wieder gefunden wird. Wer nur gelegentlich druckt, sollte vor allem auf stabile Erkennung, automatische Verbindung und gut zugängliche Bedienmenüs achten.
Fazit
Ein älterer Drucker lässt sich oft doch noch mit dem Smartphone nutzen, wenn Sie die vorhandene Schnittstelle sauber prüfen und den passenden Übertragungsweg wählen. Am besten funktioniert es mit WLAN, Wi‑Fi Direct oder einer unterstützten App, während reine USB-Geräte meist nur mit Umwegen eingebunden werden. Wer die Einstellungen Schritt für Schritt kontrolliert, kann selbst betagte Modelle noch alltagstauglich einsetzen.





