Warum erkennt Windows keine Bluetooth Geräte mehr

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 6. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2026

Verschwindet Bluetooth-Zubehör plötzlich aus Windows, steckt dahinter meist nicht nur eine einzelne Ursache. Oft ist die Funktion im System deaktiviert, der Adapter arbeitet fehlerhaft oder ein Treiber bleibt nach einem Update hängen. Am besten prüfst du zuerst, ob das Gerät sichtbar und aktiv ist, und gehst danach Schritt für Schritt die Windows-Einstellungen, den Treiber sowie die zugehörigen Dienste durch.

In vielen Fällen reicht bereits ein Neustart des Adapters oder des Systems. Bleibt das Gerät weiter unsichtbar, hilft eine gezielte Prüfung der Kopplung, der Energieoptionen und der Bluetooth-Dienste deutlich besser als wahlloses Ausprobieren.

Erst die einfache Ursache eingrenzen

Bevor du tiefer einsteigst, trenne das Problem in zwei Fragen: Ist der Adapter selbst aktiv und sendet das Zubehör überhaupt ein Kopfsignal zur Kopplung? Viele Geräte erscheinen nur während des Pairing-Modus in der Liste. Ein ausgeschalteter Lautsprecher, eine Maus im Energiesparmodus oder ein Headset mit aktiver Altverbindung wird von Windows oft nicht angezeigt.

  • Bluetooth am PC einschalten und kurz wieder aus- und wieder einschalten.
  • Das Zubehör vollständig in den Kopplungsmodus versetzen.
  • Andere bereits gekoppelte Geräte kurz trennen.
  • PC und Bluetooth-Gerät neu starten.

Wenn du ein Notebook nutzt, lohnt auch ein Blick auf den Flugmodus und auf Hardwaretasten für Funkverbindungen. Manche Geräte schalten Bluetooth gemeinsam mit WLAN oder dem Energiesparen ab.

Die Windows-Einstellungen prüfen

Öffne die Einstellungen und gehe zu den Bluetooth-Optionen. Dort muss die Funktion nicht nur eingeschaltet sein, sondern auch ohne Warnsymbol arbeiten. Erscheint der Schalter, reagiert aber nicht sauber, liegt das Problem oft bei einem überlasteten Dienst oder einem fehlerhaften Profil.

Gehe dann in den Bereich für verbundene Geräte und entferne alte Einträge, die nur noch stören. Ein Gerät, das früher einmal gekoppelt war, blockiert die neue Verbindung manchmal durch einen beschädigten Verbindungsdatensatz.

  1. Windows-Taste drücken und die Einstellungen öffnen.
  2. Zu Bluetooth und Geräte wechseln.
  3. Bluetooth einmal aus- und wieder einschalten.
  4. Alte oder doppelte Einträge entfernen.
  5. Das Zubehör erneut in den Kopplungsmodus versetzen.

Den Bluetooth-Adapter im Geräte-Manager kontrollieren

Der Geräte-Manager zeigt dir, ob Windows den Adapter überhaupt sauber lädt. Ist dort ein gelbes Symbol zu sehen oder fehlt der Eintrag ganz, ist der Treiber oft beschädigt oder der Adapter wurde deaktiviert. Das ist besonders nach einem Funktionsupdate oder nach einem Energiesparvorgang häufig der Fall.

Öffne den Geräte-Manager, klappe den Bluetooth-Bereich auf und prüfe den Status des Adapters. Mit einem Rechtsklick kannst du das Gerät deaktivieren und danach wieder aktivieren. Hilft das nicht, deinstalliere den Eintrag und starte den Rechner neu, damit Windows den Treiber frisch einrichtet.

  • Geräte-Manager öffnen.
  • Bluetooth-Adapter suchen.
  • Bei Warnsymbol den Status und die Eigenschaften prüfen.
  • Treiber einmal neu laden oder das Gerät neu erkennen lassen.
  • Nach dem Neustart erneut testen.

Treiber und Windows-Update zusammen betrachten

Ein aktueller Treiber ist nicht automatisch ein guter Treiber. Gerade bei Bluetooth kommt es vor, dass ein neues Windows-Update mit einem älteren Herstellertreiber nicht mehr harmoniert oder dass ein generischer Microsoft-Treiber nur Grundfunktionen liefert. Deshalb solltest du beide Seiten prüfen: den installierten Treiber und den letzten Systemstand.

Anleitung
1Windows-Taste drücken und die Einstellungen öffnen.
2Zu Bluetooth und Geräte wechseln.
3Bluetooth einmal aus- und wieder einschalten.
4Alte oder doppelte Einträge entfernen.
5Das Zubehör erneut in den Kopplungsmodus versetzen.

Suche im Bereich Windows Update nach ausstehenden Aktualisierungen und installiere sie vollständig. Danach lohnt sich ein Blick auf die optionale Treiberaktualisierung. Wenn der Fehler erst seit einem Update auftritt, kann auch eine frühere Treiberversion stabiler laufen. In diesem Fall hilft es, im Geräte-Manager auf die vorherige Version zurückzugehen, sofern die Schaltfläche verfügbar ist.

Bluetooth-Dienste starten und neu aufsetzen

Windows braucht mehrere Hintergrunddienste, damit das Funkmodul sauber arbeitet. Wenn einer davon hängt, bleibt die Gerätesuche leer, obwohl der Schalter eingeschaltet ist. Das lässt sich oft schnell beheben, ohne am System selbst etwas zu verändern.

Öffne die Dienste-Verwaltung und prüfe die Einträge für Bluetooth-Unterstützung und die zugehörigen Kopplungs- oder Benachrichtigungsdienste. Der Starttyp sollte nicht auf deaktiviert stehen. Ein manueller Neustart des Dienstes bringt die Erkennung häufig sofort zurück.

  1. Windows-Taste drücken, nach Diensten suchen und öffnen.
  2. Bluetooth-bezogene Dienste in der Liste auswählen.
  3. Den Dienst neu starten.
  4. Falls nötig den Starttyp auf automatisch setzen.
  5. Danach die Verbindung erneut testen.

Energieverwaltung als stille Fehlerquelle

Gerade auf Laptops spart Windows gern Strom, indem es den Funkadapter zeitweise abschaltet. Das spart Energie, kann aber dazu führen, dass Bluetooth-Geräte nicht mehr auftauchen oder nach dem Standby nicht zurückkehren. In diesem Fall bringt eine Anpassung der Energieoptionen oft mehr als ein weiterer Kopplungsversuch.

Im Geräte-Manager findest du bei vielen Adaptern einen Reiter für die Energieverwaltung. Dort kann Windows das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen. Deaktiviere diese Option testweise, wenn die Erkennung immer nach Ruhemodus, Deckelklappen oder längerer Inaktivität scheitert.

Störquellen im Umfeld ausschließen

Bluetooth arbeitet im 2,4-GHz-Bereich und reagiert empfindlich auf Funkstörungen. Ein überfüllter USB-Hub, ein schlecht platzierter WLAN-Stick oder zu viele aktive Funkgeräte am Tisch können die Suche bremsen. Das bedeutet nicht automatisch einen Defekt, sondern oft nur ein ungünstiges Umfeld.

Trenne vorübergehend unnötige USB-Geräte, rücke das Zubehör näher an den Rechner und teste die Verbindung ohne Dockingstation. Bei externen Bluetooth-Adaptern kann schon ein anderer USB-Port helfen, besonders wenn der Stick direkt neben einer WLAN-Antenne steckt.

Wenn die Kopplung festhängt

Manchmal ist nicht die Erkennung selbst gestört, sondern nur der alte Verbindungsstatus. Dann hilft es, die betroffene Kopplung komplett zu löschen und sauber neu aufzubauen. Das ist besonders sinnvoll, wenn das Gerät zwar früher funktionierte, aber nach einem Wechsel von Benutzerkonto, Windows-Version oder Gerätetyp nicht mehr sauber reagiert.

Entferne das Zubehör aus Windows, setze es anschließend in den Pairing-Modus und starte die Suche erneut. Bei Headsets, Mäusen und Tastaturen solltest du vorher prüfen, ob das Gerät noch mit einem anderen Rechner, Tablet oder Smartphone verbunden ist. Viele Geräte lassen nur eine aktive Hauptverbindung zu.

Systemwiederherstellung und Zurücksetzen als letzter Schritt

Wenn der Fehler erst seit einer Änderung auftaucht und alle vorherigen Schritte nichts bringen, kann ein Wiederherstellungspunkt die schnellste saubere Lösung sein. Damit kehrst du zu einem Zustand zurück, in dem der Adapter noch korrekt erkannt wurde. Das ist deutlich schonender als eine komplette Neuinstallation.

Falls kein Wiederherstellungspunkt vorhanden ist und auch der Treiberwechsel nicht hilft, bleibt als letzte Option das Zurücksetzen des betroffenen Netz- oder Systembereichs. Vor solchen Schritten solltest du wichtige Daten sichern. Danach prüfst du erneut Adapter, Dienste und Kopplung in genau dieser Reihenfolge, damit das Problem nicht gleich wieder zurückkommt.

Bluetooth-Komponenten gezielt neu initialisieren

Bevor tiefer in Einstellungen oder Treiber eingegriffen wird, lohnt sich ein sauberer Neustart der beteiligten Funkkomponenten. Dazu gehören nicht nur der Rechner selbst, sondern auch Adapter, Dockingstationen, USB-Hubs und angeschlossene Empfänger. Viele Probleme entstehen, weil Windows einen internen Zustand gespeichert hat, der nach einem Standby, einer Treiberaktualisierung oder einem schnellen Wechsel zwischen mehreren Geräten nicht mehr sauber aufgelöst wird.

Schalten Sie den Rechner vollständig aus, trennen Sie ihn für einige Sekunden vom Strom und ziehen Sie bei externen Adaptern den USB-Stecker. Wenn ein Laptop verwendet wird, sollten auch alle Peripheriegeräte kurz entfernt werden. Starten Sie danach zuerst Windows, warten Sie den Desktop ab und verbinden Sie den Bluetooth-Adapter erst dann wieder. Bei integrierten Modulen hilft zusätzlich ein Neustart mit vollständigem Herunterfahren statt nur ein normaler Neustart, weil dabei Komponenten und Zustände zuverlässiger zurückgesetzt werden.

Falls ein Gerätewechsel stattgefunden hat, etwa von einem alten Dongle auf einen neuen Adapter, sollte nur ein einziges Bluetooth-Gerät gleichzeitig aktiv sein. Mehrere Funkempfänger mit ähnlichen Funktionen können sich gegenseitig nicht direkt blockieren, aber sie führen häufig dazu, dass Windows den falschen Dienst oder den falschen Treiberpfad verwendet.

Den Funkstack und den Schnellstart prüfen

Ein weiterer Punkt ist der Windows-Schnellstart. Er verkürzt zwar die Bootzeit, übernimmt aber unter Umständen zuvor gespeicherte Gerätezustände. Gerade bei drahtlosen Verbindungen kann das dazu führen, dass Bluetooth Geräte nach dem Einschalten nicht sauber initialisiert werden. Der Effekt tritt besonders häufig auf, wenn das Problem erst seit einem Update, einem Stromausfall oder einem plötzlichen Abbruch des Herunterfahrens besteht.

Öffnen Sie die Energieoptionen und prüfen Sie, ob der Schnellstart aktiv ist. Wer regelmäßig mit externen Funkadaptern arbeitet, kann testweise die Funktion deaktivieren und das System danach vollständig herunterfahren. Wird das Bluetooth-Gerät anschließend wieder erkannt, lag die Ursache sehr wahrscheinlich am gespeicherten Startzustand. In solchen Fällen lohnt sich auch ein Blick auf den Hybridmodus und auf Ruhezustandseinstellungen, weil sie ähnliche Effekte auslösen können.

  • Systemsteuerung öffnen
  • Zu den Energieoptionen wechseln
  • „Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll“ aufrufen
  • „Schnellstart aktivieren“ testweise deaktivieren
  • Rechner vollständig herunterfahren und neu starten

Ergänzend kann ein sauberer Neustart ohne Drittanbieter-Dienste helfen, um Konflikte durch Sicherheitssoftware, Tuning-Tools oder Hersteller-Utilities auszuschließen. Wenn Bluetooth im abgesicherten Umfeld funktioniert, ist der Funkteil selbst meist in Ordnung, und die Ursache liegt in einem Zusatzprogramm.

Geräteverknüpfungen, Profile und alte Einträge aufräumen

Windows speichert für gekoppelte Geräte nicht nur den Namen, sondern auch Profile, Identifikatoren und Verbindungsdaten. Wird ein Headset, eine Maus oder ein Lautsprecher mehrfach neu gekoppelt, bleiben oft ältere Datensätze zurück. Diese führen nicht immer zu einer sichtbaren Fehlermeldung, aber Windows kann das Bluetooth-Gerät dann als bekannt erkennen, es jedoch nicht korrekt ansprechen.

Löschen Sie betroffene Einträge deshalb vollständig aus der Liste der bekannten Geräte. Entfernen Sie dabei nicht nur das aktuell nicht funktionierende Gerät, sondern auch doppelte oder sehr alte Einträge mit ähnlichen Namen. Danach lohnt es sich, das Zubehör selbst in den Pairing-Zustand zu versetzen und erst dann erneut zu verbinden. Bei manchen Geräten ist außerdem ein Werksreset sinnvoll, vor allem bei Mäusen, Tastaturen und Kopfhörern mit speicherbaren Verbindungen.

  1. Windows-Einstellungen öffnen
  2. Zu Bluetooth und Geräte wechseln
  3. Alte oder doppelte Verbindungen entfernen
  4. Am Zubehör den Kopplungsmodus neu aktivieren
  5. Erst danach die Verbindung erneut herstellen

Bei Headsets hilft es, zuvor verbundene Geräte wie Smartphone, Tablet oder Zweitrechner kurz zu trennen. Manche Modelle versuchen automatisch, sich mit dem zuletzt genutzten Gerät zu verbinden, und blockieren dadurch die Windows-Kopplung. Auch bei Eingabegeräten kann eine Mehrfachzuordnung den Eindruck erwecken, als würde Windows Bluetooth Geräte nicht finden, obwohl das Zubehör nur mit einem anderen Host gekoppelt ist.

Windows-Fehler mit Netzwerkkonfiguration und Diensten abgleichen

Bluetooth läuft technisch nicht über WLAN, teilt sich aber unter Windows mehrere Systemkomponenten rund um Geräteerkennung, Richtlinien und Dienstverwaltung. Deshalb kann auch eine beschädigte Benutzerkonfiguration, ein gestörter Dienst oder eine fehlerhafte Netzwerkkomponente indirekt die Erkennung beeinflussen. Besonders auffällig ist das nach Domänenwechseln, Profilproblemen oder einem fehlgeschlagenen Update.

Öffnen Sie die Diensteverwaltung und kontrollieren Sie, ob alle relevanten Einträge auf automatisch oder manuell stehen und tatsächlich ausgeführt werden. Dazu zählen insbesondere der Bluetooth-Unterstützungsdienst sowie weitere abhängige Komponenten, die für Geräteerkennung und Kopplung benötigt werden. Wenn ein Dienst zwar gestartet ist, sich aber nicht stabil verhält, hilft es oft, ihn einmal zu beenden und erneut zu starten. Anschließend sollte der Rechner neu gebootet werden, damit die Änderung vollständig greift.

  • Win-Taste + R drücken
  • services.msc eingeben
  • Bluetooth-bezogene Dienste suchen
  • Starttyp und Status prüfen
  • Betroffene Dienste neu starten

Wer ein lokales Benutzerprofil mit stark eingeschränkten Rechten nutzt, sollte testweise ein anderes Administratorkonto verwenden. In seltenen Fällen sind Richtlinien, Sicherheitsbeschränkungen oder beschädigte Profilwerte dafür verantwortlich, dass Geräte zwar sichtbar sind, aber nicht gekoppelt werden können. Ein frisches Profil bringt dann schnell Klarheit.

Hardwaregrenzen und Defekte sauber voneinander trennen

Nicht jedes Erkennungsproblem entsteht durch Windows selbst. Gerade bei internen Funkmodulen können lockere Steckverbindungen, BIOS-Optionen oder ein physischer Defekt die eigentliche Ursache sein. Bei USB-Adaptern kommt hinzu, dass nicht jeder Port gleich gut geeignet ist. Frontanschlüsse, passiv versorgte Hubs oder Ports mit Stromsparfunktionen können zu unzuverlässiger Erkennung führen.

Testen Sie den Adapter an einem anderen USB-Port, möglichst direkt am Gerät und nicht über einen Hub. Falls ein zweiter Rechner zur Verfügung steht, sollte derselbe Adapter dort ebenfalls geprüft werden. So lässt sich schnell unterscheiden, ob der Fehler am Betriebssystem oder am Zubehör liegt. Wird der Adapter nirgendwo erkannt, ist ein Hardwareproblem wahrscheinlich. Funktioniert er nur an einem bestimmten Anschluss, liegt die Ursache eher an der Stromversorgung oder am Port selbst.

Bei Notebooks kann zusätzlich das UEFI- oder BIOS-Setup relevant sein. Manche Geräte besitzen einen Schalter für integrierte Funkmodule oder separate Optionen für Wireless und Bluetooth. Nach einem Firmware-Update oder einem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen kann diese Funktion deaktiviert sein, ohne dass Windows direkt darauf hinweist. Ein Blick in das Firmware-Menü schafft hier oft sofort Gewissheit.

Saubere Neuinstallation des Adapters statt Dauerschleife

Wenn alle bisherigen Schritte keinen stabilen Zustand herstellen, sollte der betroffene Adapter vollständig aus dem System entfernt und beim nächsten Start neu eingebunden werden. Dabei geht es nicht nur um ein Deinstallieren im Geräte-Manager, sondern um einen echten Neuaufbau der Zuordnung. Windows legt den Treiber und die Geräteinstanz danach häufig neu an und verwendet frische Parameter.

Gehen Sie dabei vorsichtig vor und notieren Sie sich, ob ein Hersteller-Treiber oder der allgemeine Microsoft-Treiber verwendet wird. Entfernen Sie den Adapter im Geräte-Manager und setzen Sie nach Möglichkeit die Option, die Treibersoftware mit zu löschen, nur dann ein, wenn ein passender Ersatztreiber bereitsteht oder Windows den Adapter nach dem Neustart sicher wieder einrichten kann. Nach dem Hochfahren sollte der Rechner mehrere Minuten Zeit bekommen, um den Funkstapel vollständig aufzubauen.

  1. Geräte-Manager öffnen
  2. Bluetooth-Adapter auswählen
  3. Gerät deinstallieren
  4. Falls vorhanden, Treiberdateien gezielt entfernen
  5. PC neu starten und automatische Erkennung abwarten

Bleibt die Erkennung danach weiterhin aus, sind zwei Wege sinnvoll: ein sauberer Treiberwechsel auf die Herstellerfassung oder der Austausch des Adapters. Besonders ältere USB-Dongles mit sehr alten Chipsätzen werden von neueren Windows-Versionen nur noch eingeschränkt unterstützt. In solchen Fällen ist ein aktueller Adapter oft die schnellste und stabilste Lösung.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich zuerst, ob das Problem am PC oder am Zubehör liegt?

Am schnellsten trennst du die Fehlerquelle, indem du das Zubehör an einem zweiten Gerät testest und am PC ein anderes Bluetooth Gerät ausprobierst. Bleibt das Verhalten nur an einem Ort gleich, ist die Ursache meist dort zu suchen.

Welche Windows-Einstellung sollte ich als Erstes prüfen?

Öffne die Einstellungen und rufe den Bereich für Bluetooth und Geräte auf. Dort muss Bluetooth eingeschaltet sein, und das Gerät sollte sichtbar bzw. koppelfähig sein.

Was mache ich, wenn der Bluetooth-Adapter im Geräte-Manager fehlt?

Dann lohnt sich ein Blick auf ausgeblendete Geräte und auf die Kategorie für Netzwerk- oder Funkadapter. Wird der Adapter dort nicht angezeigt, helfen meist ein Neustart, ein BIOS/UEFI-Check oder ein Treiberpaket vom Hersteller.

Wie gehe ich vor, wenn ein Gerät gefunden, aber nicht gekoppelt wird?

Lösche die alte Verbindung in den Bluetooth-Einstellungen und starte die Kopplung neu. Setze zusätzlich das Zubehör selbst zurück, denn viele Geräte merken sich alte Verbindungsdaten.

Warum hilft ein Treiberwechsel oft mehr als eine einfache Neuinstallation?

Ein automatischer Standardtreiber von Windows funktioniert nicht immer sauber mit jedem Funkchip. Lade deshalb möglichst den aktuell passenden Treiber direkt vom Geräte- oder Notebook-Hersteller und installiere ihn gezielt.

Sollte ich Windows Update ebenfalls prüfen?

Ja, denn fehlerhafte Funk- oder Chipsatzkomponenten werden oft über kumulative Updates oder optionale Treiberkorrekturen behoben. Nach einem größeren Update kann es außerdem nötig sein, den Adapter einmal zu entfernen und neu erkennen zu lassen.

Welche Dienste sind für Bluetooth besonders wichtig?

Im Dienste-Manager sollten die Bluetooth-bezogenen Dienste laufen, vor allem jene für Unterstützung und Gerätekopplung. Stehen sie auf „Deaktiviert“ oder werden sie nicht automatisch gestartet, kann die Geräteerkennung scheitern.

Kann Energiesparen Bluetooth Geräte unsichtbar machen?

Ja, besonders bei Notebooks schaltet Windows den Funkadapter manchmal zu aggressiv ab. Deaktiviere in den Eigenschaften des Adapters die Option, das Gerät zum Energiesparen auszuschalten, und prüfe zusätzlich den Energiesparplan.

Welche äußeren Störungen kommen häufig vor?

USB-3.0-Hardware, dichte Kabelbündel, Dockingstations und andere Funkquellen können die Verbindung beeinflussen. Entferne testweise solche Geräte und setze das Zubehör näher an den Rechner, um den Empfang zu beurteilen.

Was mache ich, wenn die Kopplung dauerhaft hängen bleibt?

Entferne die alte Paarung auf beiden Seiten, starte beide Geräte neu und führe den Kopplungsvorgang in ruhiger Umgebung erneut aus. Hilft das nicht, setze das Zubehör auf Werkseinstellungen zurück und prüfe, ob es mit einem anderen Profil verbunden ist.

Wann sollte ich Systemwiederherstellung oder Zurücksetzen einsetzen?

Diese Schritte eignen sich, wenn die Funkfunktion nach einem Update, einer Treiberänderung oder einer Softwareinstallation plötzlich nicht mehr arbeitet. Vorher solltest du aber alle einfachen Ursachen ausschließen, damit du dir keine unnötige Neuinstallation ersparst.

Wie gehe ich am sinnvollsten vor, wenn mehrere Fehlerquellen zusammenkommen?

Arbeite von außen nach innen: erst Zubehör, dann Windows-Oberfläche, dann Gerätetreiber, Dienste und Energieoptionen. So vermeidest du, dass du Symptome behebst, während die eigentliche Ursache an einer anderen Stelle bleibt.

Fazit

Die Suche nach der Ursache gelingt am zuverlässigsten mit einer klaren Reihenfolge. Prüfe zuerst Sichtbarkeit, Kopplung und Treiber, bevor du an Dienste, Energieverwaltung oder Systemreparatur gehst. So lässt sich das Problem nicht nur eingrenzen, sondern in vielen Fällen vollständig beheben.

Checkliste
  • Bluetooth am PC einschalten und kurz wieder aus- und wieder einschalten.
  • Das Zubehör vollständig in den Kopplungsmodus versetzen.
  • Andere bereits gekoppelte Geräte kurz trennen.
  • PC und Bluetooth-Gerät neu starten.

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