Wie du deinen Windows-Lizenzschlüssel findest

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 30. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2026

Der Product Key ist vor allem dann wichtig, wenn du Windows neu installieren, einen Rechner wechseln oder eine Aktivierung sauber nachvollziehen möchtest. In vielen Fällen ist der Schlüssel jedoch nicht direkt sichtbar, weil moderne Geräte oft mit einer digitalen Lizenz arbeiten. Deshalb lohnt sich zuerst die Prüfung, welche Art der Aktivierung auf deinem PC hinterlegt ist und wo sich der Nachweis überhaupt finden lässt.

Am schnellsten kommst du voran, wenn du systematisch vorgehst: erst die Windows-Aktivierung ansehen, dann Herstellerunterlagen und Konten prüfen, anschließend einen möglichen Key aus dem System auslesen. Falls das nichts liefert, bleibt je nach Gerät nur die BIOS- oder UEFI-Prüfung oder der Weg über den Support des Händlers. So sparst du dir unnötige Umwege und vermeidest riskante Eingriffe.

Welche Art von Lizenz auf deinem PC liegt

Bevor du Suchprogramme öffnest oder Kommandos ausprobierst, solltest du wissen, welche Lizenzform installiert ist. Windows unterscheidet im Alltag vor allem zwischen einer digitalen Lizenz, einem im System hinterlegten OEM-Schlüssel und einem frei gekauften Retail-Key. Diese Einordnung entscheidet darüber, ob ein Schlüssel überhaupt angezeigt werden kann.

Die digitale Lizenz ist an die Hardware oder an dein Microsoft-Konto gebunden und wird nach einer Neuinstallation häufig automatisch wiedererkannt. Ein sichtbarer 25-stelliger Schlüssel existiert dabei nicht immer. Bei vielen Fertig-PCs steckt zusätzlich ein OEM-Key fest im Mainboard oder im UEFI.

Die Aktivierungsseite in Windows öffnen

Der erste Blick gehört den Windows-Einstellungen. Dort siehst du, ob das System aktiviert ist und ob die Lizenz an ein Microsoft-Konto gekoppelt wurde. Das hilft dir sofort dabei, die weitere Suche einzugrenzen.

  • Öffne die Einstellungen mit Windows-Taste + I.
  • Gehe zu Update und Sicherheit oder unter Windows 11 zu System und dann zu Aktivierung.
  • Prüfe, ob dort eine digitale Lizenz angezeigt wird.
  • Falls ein Hinweis zur Kontoverknüpfung erscheint, melde dich mit dem Microsoft-Konto an, das auf dem Gerät verwendet wurde.

Wenn dort bereits eine digitale Lizenz genannt wird, ist ein klassischer Produktschlüssel oft gar nicht mehr nötig. Dann reicht es bei einer Neuinstallation meist aus, dieselbe Edition zu installieren und dich wieder mit dem bekannten Konto anzumelden.

Im Microsoft-Konto und in Kaufbelegen suchen

Wer Windows im Microsoft Store oder als digitale Kaufversion erworben hat, findet die Aktivierungsdaten häufig im zugehörigen Konto. Dort tauchen je nach Kaufart Bestellungen, Rechnungen oder Freischaltinformationen auf. Gerade bei älteren Käufen lohnt sich auch ein Blick in die E-Mail-Postfächer, in denen der Bestellbeleg gelandet sein könnte.

Suche zusätzlich nach einer Rechnung des PC-Herstellers oder nach den Unterlagen des Einzelhändlers. Bei fertigen Notebooks und Desktop-PCs steht der Lizenztyp manchmal nicht als voller Schlüssel auf dem Papier, sondern nur als Hinweis auf vorinstalliertes Windows. Das ist normal und kein Fehler.

Den Schlüssel direkt aus Windows auslesen

Manche Systeme speichern den OEM-Schlüssel im UEFI/BIOS, sodass er sich mit Bordmitteln auslesen lässt. Das funktioniert nicht immer, ist aber der sauberste Weg, wenn der Rechner ab Werk mit Windows ausgeliefert wurde. Ein Administrator-Konto ist dafür hilfreich.

Anleitung
1Sichere zuerst persönliche Daten auf ein externes Laufwerk oder in ein Backup.
2Lade das Installationsmedium nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle oder erstelle es direkt mit dem offiziellen Windows-Tool.
3Installiere die Edition, die zuvor auf dem Gerät verwendet wurde.
4Verbinde den PC mit dem Internet und prüfe danach den Aktivierungsstatus.

  • Öffne die Eingabeaufforderung als Administrator.
  • Gib den Befehl wmic path softwarelicensingservice get OA3xOriginalProductKey ein und bestätige mit Enter.
  • Wenn ein Schlüssel hinterlegt ist, wird er in der nächsten Zeile angezeigt.

Bleibt das Feld leer, ist meist kein auslesbarer OEM-Key vorhanden oder das System nutzt eine andere Aktivierungsart. Das bedeutet nicht automatisch, dass Windows nicht ordnungsgemäß aktiviert ist.

PowerShell und Registry mit Bedacht einsetzen

Für fortgeschrittene Nutzer gibt es weitere Möglichkeiten, den Aktivierungsstatus zu prüfen. PowerShell kann Informationen zur Lizenz liefern, und in manchen Fällen helfen auch Dienste von Drittanbietern. Bei Registry-Eingriffen solltest du jedoch vorsichtig sein, denn dort lässt sich der sichtbare Schlüssel nicht zuverlässig aus jeder Installation auslesen und unnötige Änderungen können Probleme verursachen.

Wenn du mit Skripten arbeitest, nutze nur lesende Befehle und ändere nichts an Lizenz- oder Aktivierungswerten. Für die reine Kontrolle reicht es, Informationen auszulesen und anschließend wieder zu schließen. So bleibt das System unangetastet.

Typische Hürden bei vorinstallierten PCs

Bei Laptops und Fertig-PCs ist der Schlüssel häufig im Firmware-Bereich gespeichert und nicht als Aufkleber sichtbar. Ältere Geräte hatten oft einen COA-Aufkleber mit Lizenzhinweis auf dem Gehäuse, neuere Systeme verlassen sich stärker auf die digitale Aktivierung. Nach einer Mainboard-Erneuerung kann sich das Verhalten ändern, weil dann die Hardwarebindung nicht mehr passt.

Wichtig ist außerdem die richtige Edition. Ein Windows-Home-Key aktiviert kein Windows Pro und umgekehrt. Wenn du eine Neuinstallation planst, solltest du dieselbe Edition wählen, die zuvor lizenziert war, sonst wird die Aktivierung abgelehnt.

Neuinstallation ohne sichtbaren Schlüssel vorbereiten

Wenn du den Product Key nicht findest, aber das Gerät bereits aktiviert war, kannst du oft trotzdem sauber neu installieren. Entscheidend ist, dass du die passende Edition auswählst und nach der Installation mit dem richtigen Konto anmeldest. Windows übernimmt die Aktivierung dann meist automatisch.

  1. Sichere zuerst persönliche Daten auf ein externes Laufwerk oder in ein Backup.
  2. Lade das Installationsmedium nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle oder erstelle es direkt mit dem offiziellen Windows-Tool.
  3. Installiere die Edition, die zuvor auf dem Gerät verwendet wurde.
  4. Verbinde den PC mit dem Internet und prüfe danach den Aktivierungsstatus.

Falls die Aktivierung nicht sofort klappt, hilft oft ein Neustart oder die Problembehandlung in den Aktivierungseinstellungen. Bei einem Hardwarewechsel kann zusätzlich die Verknüpfung zum Microsoft-Konto den Ausschlag geben.

Wann Händler, Hersteller oder Support helfen können

Wenn der Rechner gebraucht gekauft wurde, der Aufkleber fehlt und der Schlüssel nirgends auftaucht, bleibt nur noch die Klärung über den Verkäufer oder den Gerätehersteller. Besonders bei älteren Lizenzmodellen können Kaufbeleg und Seriennummer wichtige Hinweise liefern. Das ist auch dann sinnvoll, wenn das Gerät mit einer vorinstallierten OEM-Version ausgeliefert wurde und sich die Aktivierung nach einem Umbau verändert hat.

Halte dafür am besten Modellbezeichnung, Seriennummer und Kaufdatum bereit. Damit lässt sich schneller klären, welche Windows-Edition ursprünglich vorgesehen war und ob eine erneute Aktivierung möglich ist.

Was du vermeiden solltest

Im Netz kursieren viele Hilfsprogramme, die den Produktschlüssel scheinbar mit einem Klick anzeigen. Dabei ist nicht jedes Werkzeug vertrauenswürdig, und manche Programme greifen tiefer ins System ein als nötig. Verzichte auf unbekannte Downloadquellen und auf Anleitungen, die Registry-Änderungen oder Deaktivierungen verlangen.

Wenn du nur die Aktivierung sichern willst, brauchst du keine riskanten Systemeingriffe. In den meisten Fällen reichen die Aktivierungsseite, ein Kontoabgleich, ein lesender Systembefehl und die Prüfung der Unterlagen aus. Genau dort liegt die zuverlässige Reihenfolge für die Suche.

Lizenzart sauber einordnen, bevor du suchst

Bevor du den Schlüssel prüfst, hilft ein Blick auf die Aktivierungsart. Windows arbeitet heute oft nicht mehr mit einem aufkleberähnlichen Produktcode, sondern mit einer digitalen Berechtigung, die an dein Gerät oder an dein Microsoft-Konto gebunden ist. Das ist wichtig, weil sich daraus ableitet, ob ein sichtbarer Schlüssel überhaupt vorhanden sein muss.

Bei einem selbst gekauften Retail-System kann ein übertragbarer Schlüssel vorliegen. Bei einem vorinstallierten Notebook ist häufig eine OEM-Lizenz im UEFI/BIOS hinterlegt oder die Aktivierung erfolgt automatisch über die Hardware-ID. Seit Windows 10 und Windows 11 gilt außerdem: Ist das System einmal korrekt aktiviert, braucht man für die tägliche Nutzung meist keinen sichtbaren Lizenzcode mehr.

Prüfe deshalb zuerst, ob dein System bereits aktiviert ist und welche Meldung Windows dazu anzeigt. So sparst du dir Umwege in Bereichen, in denen gar kein auslesbarer Code existiert.

So erkennst du die häufigsten Fälle

  • Retail-Lizenz: oft separat gekauft, meist auf einen neuen Rechner übertragbar.

  • OEM-Lizenz: ab Werk installiert, häufig an das ursprüngliche Gerät gebunden.

  • Digitale Lizenz: Aktivierung ohne sichtbaren Schlüssel, oft mit Microsoft-Konto verknüpft.

  • Volumenlizenz: in Unternehmen üblich, Verwaltung über zentrale Systeme statt über einen Einzelcode.

Den passenden Weg zur Anzeige des Schlüssels wählen

Die beste Methode hängt davon ab, ob du einen tatsächlich gespeicherten Schlüssel suchst oder nur die Aktivierung absichern willst. In Windows selbst lässt sich nicht jeder Code offen anzeigen, aber an mehreren Stellen findest du Hinweise, Teile davon oder die Information, dass ein Code gar nicht nötig ist. Gehe dabei systematisch vor, damit du nicht an der falschen Stelle nach einem Wert suchst, der technisch nicht vorhanden ist.

Ein häufiger Stolperpunkt ist die Verwechslung von Produktschlüssel, Installations-ID und Aktivierungsstatus. Diese Angaben erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Der Produktschlüssel ist der eigentliche Lizenzcode. Die Installations-ID wird dagegen häufig für telefonische Aktivierungsverfahren verwendet. Der Aktivierungsstatus zeigt nur, ob Windows freigeschaltet ist.

Die Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt

  1. Aktivierungsseite öffnen und den Status prüfen.

  2. Im Microsoft-Konto nach verknüpften Geräten und Käufen sehen.

  3. Mit Bordmitteln prüfen, ob ein generischer oder eingebetteter Schlüssel vorhanden ist.

  4. Bei Geräten ohne sichtbaren Code das BIOS beziehungsweise UEFI und die Herstellerangaben einbeziehen.

  5. Erst danach externe Tools oder Supportwege in Betracht ziehen.

Ausgabe direkt lesen und den Wert sicher dokumentieren

Wenn ein Schlüssel im System hinterlegt ist, solltest du ihn ohne Umwege sauber notieren und getrennt vom Rechner aufbewahren. Am besten speicherst du ihn in einem Passwortmanager, in einem verschlüsselten Tresor oder als Ausdruck an einem sicheren Ort. So kannst du ihn später bei Neuinstallation, Reparatur oder Gerätewechsel schnell wiederfinden.

Achte darauf, dass du nicht versehentlich einen generischen Installationscode mit dem echten Lizenzwert verwechselst. Generische Schlüssel dienen oft nur der Installation bestimmter Editionen. Sie aktivieren das System nicht dauerhaft und helfen daher nicht bei einer späteren Neuaktivierung.

Falls dir nur ein teilweise maskierter Schlüssel angezeigt wird, ist das kein Fehler. Windows blendet aus Sicherheitsgründen bei vielen Anzeigen nur die letzten fünf Zeichen ein. Diese dienen dann zum Abgleich mit vorhandenen Kaufunterlagen oder mit den Angaben im Microsoft-Konto.

Wichtige Details beim Notieren

  • Den Schlüssel ohne Leerzeichen-Fehler übernehmen.

  • Die Windows-Edition dazuschreiben, etwa Home, Pro oder Enterprise.

  • Notieren, ob der Code zu einem Laptop, Desktop oder einer virtuellen Maschine gehört.

  • Kaufdatum und Händler ergänzen, damit spätere Rückfragen leichter sind.

Mit eingebauten Mitteln prüfen, ob der Schlüssel im System steckt

Je nach Windows-Version und Gerät kann der Schlüssel in der Firmware hinterlegt sein oder nur teilweise auslesbar sein. Das ist besonders bei Geräten ab Werk üblich. Dann lässt sich die Information oft nur über Befehle, Diagnosefenster oder Herstellerwerkzeuge abfragen. Wichtig ist dabei, die Ausgabe korrekt zu interpretieren, denn nicht jede angezeigte Zeichenfolge ist automatisch der nutzbare Lizenzcode.

Wenn Windows auf deinem Gerät bereits vorinstalliert war, liegt der eigentliche Wert häufig im UEFI/BIOS. Er wird vom System bei der Neuinstallation automatisch erkannt, sofern du dieselbe Edition wieder aufspielst. Genau deshalb funktioniert eine erneute Aktivierung nach einer sauberen Installation oft auch ohne manuelle Eingabe eines Codes.

Bei selbst zusammengestellten PCs ist der Schlüssel dagegen oft nicht an die Firmware gebunden. Dann stammt er aus dem Kauf, einer Paketlizenz oder aus einem digitalen Kaufbeleg. Für die Wiederbeschaffung brauchst du dann eher deine Unterlagen als ein Auslese-Tool.

Woran du erkennst, dass die Suche abgeschlossen ist

  • Windows meldet, dass eine digitale Lizenz mit deinem Microsoft-Konto verknüpft ist.

  • Ein hinterlegter OEM-Wert wird von der Hardware automatisch erkannt.

  • Ein ausgelesener Code stimmt mit den gespeicherten Kaufdaten überein.

  • Es erscheint nur ein generischer Platzhalter, der für die Aktivierung nicht taugt.

Nach dem Schlüssel suchen, ohne die spätere Aktivierung zu gefährden

Wer vor einer Neuinstallation steht, sollte die Aktivierung nicht erst am Ende prüfen. Lege vorher fest, welche Edition installiert werden soll und ob das Gerät mit einem Microsoft-Konto verknüpft ist. So vermeidest du nachher unnötige Schleifen, wenn Windows zwar installiert ist, aber die Aktivierung nicht automatisch greift.

Notiere außerdem das genaue Modell des Computers und die installierte Edition. Bei vielen Geräten funktioniert nur dieselbe Variante wie zuvor, etwa Home statt Pro. Ein abweichender Installationsdatenträger kann dazu führen, dass der vorhandene Lizenznachweis nicht akzeptiert wird, obwohl das Gerät an sich berechtigt wäre.

Falls du den Rechner an jemanden weitergibst oder selbst auf eine neue Hardware wechselst, solltest du auch prüfen, ob die Lizenz übertragbar ist. Retail-Lizenzen lassen sich häufig auf ein anderes Gerät umziehen, OEM-Lizenzen meist nicht. Diese Unterscheidung ist entscheidend, wenn du später nicht erneut vor demselben Problem stehen willst.

Saubere Vorbereitung vor Änderungen am System

  1. Vorher alle verfügbaren Kaufbelege sichern.

  2. Die Microsoft-Konto-Verknüpfung prüfen.

  3. Die genaue Windows-Edition dokumentieren.

  4. Ein Backup anlegen, bevor an Registry, Firmware oder Neuinstallation gearbeitet wird.

  5. Den gefundenen Schlüssel an einem getrennten Ort ablegen.

Typische Sonderfälle richtig behandeln

Bei bestimmten Geräten ist der Suchweg nicht direkt sichtbar, obwohl die Aktivierung problemlos läuft. Dazu gehören Notebooks mit fest eingebauter OEM-Lizenz, Surface-Geräte, Systeme mit vorausinstalliertem Windows und Rechner, auf denen der Hersteller eigene Wiederherstellungswege eingerichtet hat. In diesen Fällen kann der sichtbare Schlüssel fehlen, ohne dass ein technisches Problem vorliegt.

Auch bei einem Mainboard-Tausch oder einer größeren Hardwareänderung kann Windows die bisherige Zuordnung verlieren. Dann zählt nicht nur der Schlüssel selbst, sondern auch die Frage, ob die digitale Berechtigung noch als dieselbe Maschine erkannt wird. Nach einem Austausch sollte deshalb die Aktivierungsproblembehandlung geprüft werden, bevor du von einem verlorenen Lizenznachweis ausgehst.

Bei Firmenrechnern gelten zusätzlich oft andere Regeln. Dort steuert die IT die Freischaltung zentral, und der einzelne Anwender braucht den Schlüssel häufig gar nicht zu kennen. In solchen Umgebungen führt der erste Weg meist über die interne Verwaltung, nicht über lokale Ausleseversuche.

Wann ein externer Weg sinnvoll ist

  • Der Rechner startet nicht mehr, aber du hast Kaufbelege und Gerätdaten.

  • Windows zeigt nur eine digitale Lizenz, du brauchst jedoch einen Nachweis für Support oder Weitergabe.

  • Die Edition muss nach einer Neuinstallation exakt wiederhergestellt werden.

  • Der Hersteller hat den Code in der Firmware hinterlegt und liefert ein eigenes Auslesewerkzeug.

Den Fund so absichern, dass du ihn später wieder nutzen kannst

Ein einmal gefundener Lizenznachweis bringt nur dann echten Nutzen, wenn er auffindbar bleibt. Speichere ihn deshalb an zwei unabhängigen Orten. Eine sichere digitale Ablage und eine physische Kopie sind in vielen Fällen sinnvoller als eine einzige Notiz auf dem gleichen Gerät, das vielleicht neu installiert oder ersetzt wird.

Ergänze den eigentlichen Code um die passende Edition, das Gerät und das Datum der Prüfung. Gerade bei mehreren Rechnern im Haushalt oder im Büro verhindert das spätere Verwechslungen. Wenn du Windows neu aufsetzt, kannst du so schneller entscheiden, ob du überhaupt einen Schlüssel eingeben musst oder ob die Aktivierung automatisch wieder greift.

Bleibt trotz aller Prüfpunkte unklar, ob der Code noch gültig ist, sollte der nächste Schritt nicht das zufällige Ausprobieren sein. Dann sind Kaufnachweis, Kontoverknüpfung und Gerätemodell die belastbareren Anker. Genau dort lässt sich die Aktivierung meist sauber wiederherstellen.

FAQ

Wie erkenne ich zuerst, ob auf dem Rechner ein digitaler Lizenznachweis hinterlegt ist?

Öffne die Aktivierungsseite in den Windows-Einstellungen und prüfe den Status. Steht dort, dass Windows mit einer digitalen Lizenz aktiviert ist, brauchst du keinen sichtbaren Produktschlüssel mehr, um das System erneut zu aktivieren.

Wo finde ich die Aktivierungsinformationen in Windows?

Der Weg führt über die Einstellungen, dann zu „Update und Sicherheit“ und anschließend zu „Aktivierung“. Dort siehst du, ob das System aktiviert ist und ob ein Microsoft-Konto verknüpft wurde.

Kann ich den Schlüssel aus dem laufenden System auslesen?

Bei manchen Geräten ist ein eingebetteter OEM-Schlüssel im UEFI hinterlegt und lässt sich mit Bordmitteln anzeigen. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Hersteller überhaupt einen echten Schlüssel im Gerät gespeichert hat.

Warum zeigt mein PC nur einen allgemeinen Schlüssel an?

Windows verwendet bei vielen Installationen einen Generalschlüssel, der nur die Edition beschreibt. Dieser Wert eignet sich nicht für eine spätere Neuinstallation, weil er nicht dein persönlicher Lizenznachweis ist.

Was mache ich, wenn der Laptop ab Werk aktiviert war?

Dann ist die Aktivierung meist an die Hardware gebunden. In diesem Fall genügt es nach einer Neuinstallation oft, dieselbe Edition zu wählen und mit dem Internet zu verbinden.

Wie prüfe ich, ob mein Microsoft-Konto mit der Lizenz verbunden ist?

Melde dich mit dem Konto an, das früher auf dem Gerät genutzt wurde, und öffne die Aktivierungsseite. Dort erscheint bei verknüpfter Lizenz häufig ein Hinweis, dass die Aktivierung über ein digitales Konto läuft.

Welche Rolle spielt die Windows-Edition bei der Suche?

Die Edition entscheidet darüber, welcher Schlüssel oder welche Lizenzart passt. Home, Pro und andere Varianten lassen sich nicht beliebig gegeneinander austauschen, deshalb solltest du vor der Neuinstallation die passende Ausgabe notieren.

Wie sichere ich alle Angaben, bevor ich Windows neu installiere?

Notiere die Edition, prüfe den Aktivierungsstatus und kontrolliere, ob ein Microsoft-Konto verknüpft ist. Zusätzlich lohnt sich ein Screenshot der Aktivierungsseite, damit du die Angaben später schnell wiederfindest.

Was tun, wenn ich nach einem Hardwaretausch nicht mehr aktiviert bin?

Dann kann die digitale Lizenz die neue Hardware nicht mehr automatisch zuordnen. Nutze in der Aktivierung die Problembehandlung und prüfe, ob sich die Lizenz dem Gerät erneut zuweisen lässt.

Welche Quellen sind bei einem gekauften Rechner besonders wichtig?

Rechnung, Bestellbestätigung und Lizenzkarte sind die wichtigsten Nachweise. Beim Händler oder Hersteller findest du oft auch die Angaben zur vorinstallierten Edition und zum Aktivierungsweg.

Kann ich einen Schlüssel aus der Registry immer zuverlässig übernehmen?

Nein, denn dort liegt nicht in jedem Fall der echte Produktschlüssel. Nutze solche Ausgaben nur als Hinweis und verlasse dich bei der erneuten Aktivierung vor allem auf Edition, Kontoverknüpfung und digitale Lizenz.

Fazit

Für eine saubere Wiederaktivierung zählt nicht nur ein möglicher Schlüssel, sondern vor allem die Art der Lizenz und der passende Weg zur Aktivierung. Wer Edition, Kontoverknüpfung und vorhandene Nachweise rechtzeitig prüft, spart sich später Umwege bei einer Neuinstallation. So lässt sich die Lizenzsituation geordnet klären, auch wenn der Schlüssel selbst nicht sichtbar ist.

Checkliste
  • Öffne die Einstellungen mit Windows-Taste + I.
  • Gehe zu Update und Sicherheit oder unter Windows 11 zu System und dann zu Aktivierung.
  • Prüfe, ob dort eine digitale Lizenz angezeigt wird.
  • Falls ein Hinweis zur Kontoverknüpfung erscheint, melde dich mit dem Microsoft-Konto an, das auf dem Gerät verwendet wurde.

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