Taskleiste in Windows 11 anpassen: Symbole, Apps und Farben richtig einstellen

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 5. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2026

Die Taskleiste ist in Windows 11 nicht nur ein optisches Element, sondern ein zentraler Arbeitsbereich. Hier legen Sie fest, welche Schaltflächen sichtbar sind, welche Programme schnell erreichbar bleiben und wie sich das Erscheinungsbild an Ihren Desktop anpasst. Mit wenigen Einstellungen ändern Sie Anordnung, Verhalten und Farbdarstellung so, dass die Leiste besser zu Ihrem Alltag passt.

Die wichtigsten Optionen finden Sie in den Windows-Einstellungen unter Personalisierung und dort im Bereich Taskleiste. Für manche Anpassungen reicht ein Schalter, andere erfordern einen Umweg über das Startmenü, die App-Liste oder die Systemfarben. Wer die einzelnen Bereiche kennt, spart Zeit und vermeidet unnötiges Suchen.

Den Weg zu den relevanten Einstellungen finden

Öffnen Sie die Einstellungen mit Windows-Taste + I. Danach gehen Sie zu Personalisierung und wählen Taskleiste. Dort sind die Funktionen in mehreren Gruppen sortiert. Besonders wichtig sind die Bereiche für Taskleistenelemente, Symbole im Überlauf, Verhalten sowie das Zusammenspiel mit Farben und Designs.

  • Taskleistenelemente: Steuern, welche Standard-Symbole eingeblendet werden.
  • Weitere Symbole im Infobereich: Entscheiden, welche Programme im Bereich neben Uhr und Netzwerk sichtbar sind.
  • Taskleistenverhalten: Legt Ausrichtung, Ausblendung und Anzeige auf mehreren Bildschirmen fest.
  • Farben und Designs: Bestimmen, wie die Leiste mit dem hellen oder dunklen Modus aussieht.

Symbole auf der Leiste gezielt steuern

Windows 11 zeigt einige Elemente standardmäßig an, etwa Suche, Taskansicht, Widgets oder Chat, je nach Version und Systemstand. Nicht jeder benötigt diese Schaltflächen dauerhaft. Entfernen Sie ungenutzte Einträge, damit die Leiste ruhiger wirkt und mehr Platz für angeheftete Programme bleibt.

  1. Öffnen Sie Einstellungen und wechseln Sie zu Personalisierung > Taskleiste.
  2. Klappen Sie den Bereich Taskleistenelemente auf.
  3. Schalten Sie die Symbole ein oder aus, die Sie verwenden möchten.
  4. Prüfen Sie direkt die Taskleiste und passen Sie die Auswahl nach Bedarf an.

Auf diese Weise lassen sich überflüssige Schaltflächen entfernen, ohne dass Programme selbst verändert werden. Gerade auf kleineren Displays macht sich das schnell bemerkbar.

Programme anheften und neu ordnen

Für häufig genutzte Anwendungen lohnt sich das Anheften an die Taskleiste. So öffnen Sie wichtige Programme mit einem Klick und müssen nicht jedes Mal das Startmenü durchsuchen. Die Reihenfolge können Sie außerdem so anlegen, dass Ihre Arbeitsabläufe besser abgebildet werden.

Ein Programm anzuheften gelingt direkt aus dem Startmenü oder über das Kontextmenü einer geöffneten App. In vielen Fällen genügt ein Rechtsklick auf das Programmsymbol und die Auswahl von An Taskleiste anheften. Bereits angeheftete Programme lassen sich per Drag-and-drop verschieben. Häufig verwendete Werkzeuge gehören am besten an den linken Rand, damit sie sofort greifbar sind.

  • Wichtige Office-Programme an den Anfang setzen.
  • Browser, Mail-Programm und Dateiverwaltung gruppieren.
  • Selten genutzte Anwendungen wieder lösen, um Platz zu schaffen.

Falls ein Symbol doppelt erscheint, prüfen Sie, ob sowohl eine offene Instanz als auch ein angehefteter Eintrag vorhanden ist. Dann lässt sich über das Kontextmenü meist eindeutig aufräumen.

Apps aus dem Startmenü auf die Taskleiste bringen

Nicht jede Anwendung bietet sofort eine sichtbare Anheft-Option an gleicher Stelle. Dann hilft der Umweg über das Startmenü. Öffnen Sie die App-Liste, suchen Sie den gewünschten Eintrag und ziehen Sie ihn, falls möglich, direkt auf die Taskleiste. Alternativ nutzen Sie das Kontextmenü, in dem der Befehl zum Anheften oft zuverlässiger sichtbar ist.

Anleitung
1Öffnen Sie Einstellungen und wechseln Sie zu Personalisierung > Taskleiste.
2Klappen Sie den Bereich Taskleistenelemente auf.
3Schalten Sie die Symbole ein oder aus, die Sie verwenden möchten.
4Prüfen Sie direkt die Taskleiste und passen Sie die Auswahl nach Bedarf an.

Für Microsoft-Store-Apps und klassische Desktop-Programme funktioniert diese Methode unterschiedlich gut. Wenn Drag-and-drop nicht angeboten wird, bleibt das Kontextmenü die sichere Wahl. Manche Programme erscheinen außerdem erst nach dem ersten Start im Startmenü vollständig, sodass Sie sie danach leichter anheften können.

Symbole im Infobereich sichtbar halten

Der Bereich rechts neben der Taskleiste wird oft übersehen, obwohl dort Programme für Hintergrundfunktionen, Sicherheit, Audio oder Kommunikation sitzen. Dort entscheiden Sie, welche Symbole dauerhaft sichtbar sein sollen und welche im Überlauf verborgen bleiben.

Gehen Sie in Personalisierung > Taskleiste zum Abschnitt Weitere Symbole im Infobereich. Aktivieren Sie die Einträge für Programme, die Sie schnell erreichen möchten. Deaktivieren Sie alles, was dort nur unnötig Platz belegt. So bleibt der Arbeitsbereich übersichtlich, während wichtige Statusanzeigen sichtbar bleiben.

Ausrichtung, Größe und Verhalten anpassen

Windows 11 setzt die Symbole standardmäßig eher mittig. Wer von früheren Versionen kommt oder eine linke Ausrichtung bevorzugt, kann das umstellen. Zusätzlich lassen sich Verhaltensweisen wählen, die zur eigenen Nutzung passen.

Unter Taskleistenverhalten finden Sie unter anderem diese Optionen:

  • Taskleistenausrichtung: Zentriert oder linksbündig.
  • Taskleiste automatisch ausblenden: Gibt Platz frei, wenn sie gerade nicht gebraucht wird.
  • Taskleiste auf mehreren Bildschirmen anzeigen: Sinnvoll bei Setups mit zwei oder mehr Monitoren.
  • Uhrzeit und Datum auf weiteren Anzeigen: Praktisch bei mehreren Arbeitsflächen.

Die linke Ausrichtung sorgt oft für ein vertrautes Bediengefühl. Die automatische Ausblendung empfiehlt sich vor allem bei kleinen Displays, solange Sie wissen, wo die Leiste bei Bedarf wieder auftaucht.

Farben der Oberfläche mit dem Systemdesign abstimmen

Die Farbe der Taskleiste hängt eng mit dem gewählten Design zusammen. In den Windows-Farbeinstellungen können Sie zwischen hellem und dunklem Modus wechseln und die Akzentfarbe festlegen. Wer den Bereich optisch ruhiger haben möchte, setzt meist auf ein einheitliches Schema aus dunklem Modus und zurückhaltender Akzentfarbe.

Den passenden Bereich finden Sie unter Einstellungen > Personalisierung > Farben. Dort können Sie folgende Punkte kontrollieren:

  • Modus wählen: Hell, dunkel oder benutzerdefiniert.
  • Akzentfarbe: Für hervorhebende Elemente im System.
  • Akzentfarbe auf Start und Taskleiste anzeigen: Nur aktiv, wenn das Design es zulässt.
  • Transparenzeffekte: Verleihen der Leiste einen weicheren Look.

Beachten Sie, dass nicht jede Farbkombination gleich stark sichtbar ist. In manchen Kombinationen wird die Akzentfarbe nur dezent eingeblendet, in anderen übernimmt sie stärker die Gestaltung.

Mehr Übersicht bei mehreren Monitoren

Wer mit zwei oder mehr Bildschirmen arbeitet, braucht oft eine andere Anordnung als am Einzelmonitor. Windows 11 kann die Taskleiste auf mehreren Displays anzeigen und dort wahlweise alle geöffneten Fenster oder nur die des jeweiligen Bildschirms berücksichtigen. Das ist vor allem bei getrennten Arbeitsbereichen hilfreich.

Prüfen Sie in den Taskleistenoptionen, ob die Anzeige auf allen Bildschirmen aktiv ist. Danach legen Sie fest, ob Symbole nur auf dem Hauptbildschirm oder auf jedem angeschlossenen Monitor erscheinen sollen. Bei häufig wechselnden Fenstern spart das unnötige Mauswege.

Wenn ein Element nicht erscheint

Manchmal ist eine Einstellung gesetzt, aber das Symbol fehlt trotzdem. Dann hilft ein systematisches Vorgehen. Prüfen Sie zuerst, ob der betreffende Schalter tatsächlich aktiv ist. Kontrollieren Sie anschließend, ob die App selbst korrekt installiert, gestartet oder im Hintergrund erlaubt ist. Bei Hintergrundprogrammen kann außerdem ein Neustart von Explorer oder des Computers nötig sein.

  1. Die passende Option in Personalisierung > Taskleiste noch einmal öffnen.
  2. Die Anzeige des gewünschten Elements überprüfen.
  3. Die betroffene App starten oder neu installieren.
  4. Abmelden, neu anmelden oder den Windows-Explorer neu starten.
  5. Bei mehreren Monitoren die Anzeigeeinstellung pro Bildschirm kontrollieren.

Falls eine Änderung nicht übernommen wird, lohnt sich auch ein Blick auf Gruppenrichtlinien, Unternehmensrichtlinien oder Zusatztools von Drittanbietern. Solche Werkzeuge können Standardoptionen überschreiben und die sichtbare Taskleiste beeinflussen.

Ordnung im Alltag herstellen

Eine gut eingerichtete Taskleiste ist kein statischer Zustand. Sie entwickelt sich mit den Anwendungen, die Sie am häufigsten nutzen. Entfernen Sie deshalb in regelmäßigen Abständen überholte Symbole und ordnen Sie wichtige Programme neu. So bleibt die Leiste schmal, lesbar und schnell bedienbar.

Für den Alltag bewährt sich ein klarer Aufbau: links die wichtigsten Programme, in der Mitte die bevorzugten Arbeitswerkzeuge und rechts nur die Symbole, die Status oder Hintergrundfunktionen anzeigen. Wer zusätzlich Farben und Ausrichtung an den eigenen Bildschirm anpasst, erhält eine Oberfläche, die funktional und sauber wirkt.

Weitere Einstellungen, die den Arbeitsfluss spürbar verbessern

Wer die Leiste auf die eigene Nutzung abstimmt, gewinnt nicht nur Übersicht, sondern spart bei jedem Wechsel zwischen Fenstern Zeit. Neben Symbolen und Farben lohnt sich deshalb ein Blick auf die Funktionen, die im Alltag oft unbemerkt mitlaufen. Dazu gehören Suchfeld, Widgets, Chat, Bereich für Schnelleinstellungen und die Uhr mit Zusatzanzeigen. Je weniger davon dauerhaft sichtbar sein müssen, desto ruhiger wirkt die Oberfläche. Gerade auf kleineren Displays ist es sinnvoll, nur die Elemente aktiv zu lassen, die wirklich gebraucht werden.

Die passenden Optionen liegen in den Einstellungen unter den Bereichen für Personalisierung und Taskleiste. Dort lassen sich einzelne Schalter einzeln aktivieren oder deaktivieren. Wer häufig mit Tastaturkürzeln arbeitet, kann vieles ausblenden, ohne auf die Funktion zu verzichten. Die Suche bleibt dann etwa über die Windows-Taste erreichbar, während das Symbol in der Leiste verschwindet. Ähnlich verhält es sich mit Widgets oder Chat, die nur dann eingeblendet werden sollten, wenn sie im Alltag tatsächlich einen Mehrwert bringen.

  • Schnellsuche: Symbol einblenden, wenn oft nach Dateien, Apps oder Einstellungen gesucht wird.
  • Widgets: nur aktiv lassen, wenn Nachrichten, Wetter oder Kalender regelmäßig genutzt werden.
  • Chat oder Kommunikationssymbole: ausblenden, wenn andere Apps dafür zuständig sind.
  • Uhr und Zusatzinfos: auf Wunsch mit Sekunden oder erweitertem Kalender nutzen, sofern verfügbar.

Systemsymbole gezielt ordnen und Lesbarkeit sichern

Die Anzeige im rechten Bereich der Leiste wird nicht nur durch einzelne App-Symbole bestimmt, sondern auch durch Windows-Funktionen wie Lautstärke, Netzwerk, Akku, Eingabemethoden und Benachrichtigungen. Diese Elemente sollten so angeordnet sein, dass sie mit einem Blick erfasst werden können. Wer häufig per Maus arbeitet, profitiert von klaren Kontrasten und wenig Gedränge. Wer dagegen per Tastatur navigiert, achtet eher darauf, dass alle wichtigen Anzeigen ohne Umwege erreichbar bleiben.

Die Lesbarkeit hängt außerdem stark vom Hintergrund und vom Farbschema ab. Helle Symbole auf hellem Untergrund oder dunkle Symbole auf dunklem Untergrund erschweren das Erkennen. In den Systemeinstellungen lassen sich deshalb Akzentfarbe, Transparenzeffekte und der Modus für hell oder dunkel so kombinieren, dass die Leiste gut zu sehen ist. Auf hochauflösenden Displays ist eine klare Abgrenzung der Symbole besonders hilfreich, damit Statusänderungen sofort auffallen.

  1. Die Systemeinstellungen öffnen und den Bereich für Personalisierung aufrufen.
  2. Die Farb- und Darstellungsoptionen prüfen, bevor weitere Änderungen vorgenommen werden.
  3. Transparentes Design nur dann verwenden, wenn die Symbolfarbe ausreichend abhebt.
  4. Bei Bedarf zwischen hellem und dunklem Modus wechseln und die Wirkung direkt vergleichen.
  5. Die Leiste nach jeder Anpassung für einige Minuten im Alltag testen, damit Auffälligkeiten sofort sichtbar werden.

Feinabstimmung für Stift, Touch und hohe Skalierung

Auf Geräten mit Touchscreen, Stift oder ungewöhnlicher Bildschirmgröße reagiert die Leiste oft anders als an einem klassischen Desktop. Bei hoher Skalierung wirken Symbole schneller zu groß oder zu dicht beieinander, während bei niedriger Skalierung Texte und Icons leichter übersehen werden. Deshalb lohnt sich ein Zusammenspiel aus Anzeige-Skalierung, Symbolgröße und Positionierung. Wer ein Notebook mit Touch nutzt, sollte prüfen, ob die Bedienelemente groß genug für sichere Eingaben sind, ohne zu viel Platz zu verbrauchen.

Auch die Kombination mit mehreren Fenstern spielt hier hinein. Wird die Arbeitsfläche häufig geteilt, hilft eine stabil platzierte Leiste mit klaren Bereichen für häufig genutzte Apps und Systemfunktionen. So bleibt der Zugriff auch dann zuverlässig, wenn zwischen Büroarbeit, Browser und Kommunikationsprogrammen gewechselt wird. Bei Geräten mit Stift ist es oft sinnvoll, Touch-Ziele nicht zu dicht aneinander zu legen, damit Eingaben sauber ausgelöst werden.

  • Skalierung prüfen: Zu große Skalierung kann die Leiste überladen, zu kleine erschwert die Bedienung.
  • Touch-Bedienung testen: Symbole sollten mit einem Fingertipp sicher erreichbar sein.
  • Displaywechsel beachten: Externe Monitore können andere Größenverhältnisse verlangen als das Notebook-Panel.
  • Arbeitsweise anpassen: Viel Maus, viel Touch oder reine Tastatursteuerung führen zu unterschiedlichen optimalen Einstellungen.

Fehlerquellen prüfen und Änderungen sauber zurücknehmen

Manche Anpassungen greifen nur teilweise, weil Richtlinien, Benutzerprofile oder laufende Explorer-Prozesse dazwischenfunken. Dann hilft es, die betroffenen Einstellungen systematisch zu prüfen, statt nur einzelne Schalter zu verändern. Zuerst sollte klar sein, ob die Änderung für alle Benutzer oder nur für das aktuelle Profil gelten soll. Danach lohnt sich ein Blick darauf, ob Gruppenrichtlinien, Firmenvorgaben oder Sicherheitssoftware bestimmte Optionen sperren. Auf verwalteten Geräten sind manche Schaltflächen absichtlich ausgegraut oder nicht sichtbar.

Wer zu viele Werte gleichzeitig umstellt, verliert schnell den Überblick. Besser ist es, in kleinen Schritten vorzugehen und nach jeder Änderung zu kontrollieren, ob die Wirkung wie erwartet eintritt. Falls etwas nicht passt, lässt sich die Oberfläche meist über dieselben Menüs wieder zurücksetzen. Ein Neustart von Windows Explorer kann außerdem helfen, wenn die Leiste zwar angepasst wurde, die Ansicht aber noch den alten Zustand zeigt. So bleibt das System stabil und die Einrichtung nachvollziehbar.

  1. Nur eine Einstellung pro Schritt ändern und das Ergebnis direkt prüfen.
  2. Bei fehlender Wirkung den Explorer neu starten oder einmal ab- und anmelden.
  3. Auf verwalteten Geräten Richtlinien und Verwaltungssoftware mitdenken.
  4. Vor größeren Umbauten den bisherigen Zustand im Kopf oder schriftlich festhalten.
  5. Unbenötigte Sonderlösungen wieder entfernen, damit die Oberfläche übersichtlich bleibt.

Häufige Fragen

Wo öffne ich die wichtigsten Einstellungen für die Leiste?

Die zentralen Optionen liegen in den Systemeinstellungen unter Personalisierung und dort im Bereich für die Taskleiste. Von dort aus lassen sich angeheftete Elemente, sichtbare Schalter und viele Darstellungsdetails verwalten. Wer häufiger etwas ändert, erreicht diese Seite am schnellsten über die Windows-Suche.

Wie bringe ich ein Programm dauerhaft nach vorn?

Öffne das gewünschte Programm, rufe mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des Symbols auf und wähle das Anheften an die Taskleiste. Alternativ ziehst du eine Verknüpfung vom Desktop oder aus dem Startmenü nach unten, sofern Windows das Ziehen in diesem Fall unterstützt. So bleibt die App auch nach einem Neustart gut erreichbar.

Kann ich Symbole wieder entfernen, ohne die App zu löschen?

Ja, das geht direkt über das Kontextmenü des angehefteten Eintrags. Dort gibt es in der Regel den Befehl zum Lösen von der Taskleiste. Die App selbst bleibt dabei vollständig installiert und lässt sich weiterhin über Start, Suche oder den Explorer öffnen.

Warum ändern sich einige Symbole nicht so, wie ich es erwarte?

Einige Programme liefern eigene Symbolvarianten oder legen mehrere Einträge an, etwa für Fenster, Tools oder Hintergrunddienste. Prüfe deshalb, ob du wirklich das Hauptsymbol bearbeitest und nicht eine separate Verknüpfung. Bei UWP-Apps können außerdem die Anpassungsmöglichkeiten durch Windows stärker eingeschränkt sein als bei klassischen Desktop-Programmen.

Wie erkenne ich schnell, welche Option für Benachrichtigungen zuständig ist?

In den Einstellungen findest du im Bereich der Taskleiste den Abschnitt für den Infobereich oder die Symbole in der Ecke. Dort kannst du festlegen, welche App-Symbole dauerhaft sichtbar sind und welche nur bei Bedarf erscheinen. Das ist besonders hilfreich, wenn sich viele kleine Icons überlagern.

Lässt sich die Reihenfolge der angehefteten Programme frei bestimmen?

Ja, die Reihenfolge wird durch Verschieben bestimmt. Halte ein Symbol mit der Maus fest und ziehe es an die gewünschte Stelle, bis die Markierung den neuen Platz zeigt. Auf diese Weise lassen sich häufig genutzte Programme links oder näher am Zentrum sammeln, je nach Arbeitsweise.

Kann ich die Farbe der Leiste passend zum Desktop wählen?

Ja, über Personalisierung und Farben kannst du den Modus und die Akzentfarbe festlegen. Wenn die Leiste die Akzentfarbe übernehmen soll, muss die passende Option für die Anzeige von Akzentfarben aktiviert sein. Besonders stimmig wirkt das Zusammenspiel, wenn Hintergrund, Fensterrahmen und Taskleiste denselben Stil folgen.

Was mache ich, wenn die Leiste zu voll wirkt?

Dann lohnt sich ein Blick auf die angezeigten Schalter, die angehefteten Apps und die Kombination mit dem Startmenü. Entferne selten genutzte Einträge, deaktiviere unnötige Statussymbole und reduziere doppelte Zugänge zu denselben Programmen. Schon wenige Änderungen schaffen mehr Platz und verbessern die Übersicht.

Wie verhalte ich mich bei mehreren Bildschirmen sinnvoll?

In den Einstellungen kannst du festlegen, ob die Leiste auf allen Monitoren erscheint oder nur auf dem Hauptbildschirm. Für den Alltag ist außerdem wichtig, ob geöffnete Fenster nur auf dem aktiven Display oder auf allen Leisten dargestellt werden. Wer viel mit zwei oder mehr Monitoren arbeitet, sollte diese Optionen an die eigene Arbeitsweise anpassen.

Warum verschwinden manche Bedienelemente nach einem Neustart?

Das kann an Gruppenrichtlinien, Unternehmensvorgaben, beschädigten Benutzerprofilen oder einer fehlerhaften Explorer-Sitzung liegen. Prüfe zuerst, ob die gewünschte Einstellung noch aktiv ist, und starte bei Bedarf den Windows-Explorer neu. Bleibt das Verhalten bestehen, hilft oft ein frisches Benutzerprofil oder ein Blick auf Verwaltungsrichtlinien.

Wie sichere ich eine bewährte Anordnung für spätere Änderungen?

Am zuverlässigsten ist es, die wichtigsten Programme bewusst fest anzuheften und selten genutzte Einträge auszulagern. Zusätzlich hilft eine kurze Notiz über die bevorzugten Sichtbarkeits- und Farboptionen, falls du Windows später neu einrichtest. So lässt sich die Oberfläche nach Updates schneller wieder in einen vertrauten Zustand bringen.

Fazit

Mit wenigen gezielten Einstellungen lässt sich die Leiste deutlich besser an den eigenen Alltag anpassen. Wer Symbole sortiert, unnötige Anzeigen reduziert und Farben sowie Verhalten aufeinander abstimmt, arbeitet übersichtlicher und schneller. Die wichtigsten Wege liegen direkt in den Windows-Einstellungen und sind nach kurzer Einarbeitung gut beherrschbar.

Checkliste
  • Taskleistenelemente: Steuern, welche Standard-Symbole eingeblendet werden.
  • Weitere Symbole im Infobereich: Entscheiden, welche Programme im Bereich neben Uhr und Netzwerk sichtbar sind.
  • Taskleistenverhalten: Legt Ausrichtung, Ausblendung und Anzeige auf mehreren Bildschirmen fest.
  • Farben und Designs: Bestimmen, wie die Leiste mit dem hellen oder dunklen Modus aussieht.

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