Windows 11 lässt die WLAN-Karte unentdeckt – Lösungstipps und mehr

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 19. März 2026, zuletzt aktualisiert: 19. März 2026

Wenn Windows 11 die WLAN-Karte nicht erkennt, kann das mehrere Gründe haben. Ein häufiges Problem ist ein veralteter oder fehlerhafter Treiber. Manchmal kann auch eine fehlerhafte Konfiguration in den Netzwerkeinstellungen oder ein physisches Problem mit der Hardware die Ursache sein. In diesem Artikel werden wir die häufigsten Ursachen analysieren und Lösungen präsentieren, damit Sie schnell wieder Zugriff auf Ihre WLAN-Verbindung erhalten.

Diagnose des Problems

Zunächst ist es wichtig, das Problem genauer zu diagnostizieren. Überprüfen Sie, ob der WLAN-Schalter (sofern vorhanden) am Laptop aktiviert ist. Viele Modelle haben eine physische Taste, die das WLAN aktivieren oder deaktivieren kann. Wenn das nichts bringt, starten Sie den Computer neu, da oft einfache Neustarts Probleme lösen.

Treiberprobleme beheben

Ein veralteter oder inkompatibler Treiber ist häufig der Hauptgrund, warum Windows 11 die WLAN-Karte nicht erkennt. Hier sind einige Schritte, die Sie ausführen können:

  1. Gehen Sie zu „Geräte-Manager“ – drücken Sie die Windows-Taste, geben Sie „Geräte-Manager“ ein und öffnen Sie ihn.
  2. Suchen Sie nach dem Abschnitt „Netzwerkadapter“ und klicken Sie darauf, um die installierten Geräte zu sehen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und wählen Sie „Treiber aktualisieren“ aus.
  4. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Treiber zu aktualisieren. Wenn ein Update nicht verfügbar ist, können Sie auch die Webseite des Herstellers besuchen, um den neuesten Treiber herunterzuladen.

Netzwerkeinstellungen zurücksetzen

Wenn die Treiber aktuell sind, könnte eine Rücksetzung der Netzwerkeinstellungen helfen. Das geht so:

  1. Öffnen Sie „Einstellungen“ und gehen Sie zu „Netzwerk & Internet“.
  2. Scrollen Sie nach unten zu „Update-Netzwerkadapter“ und klicken Sie darauf.
  3. Wählen Sie „Netzwerk zurücksetzen“ aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl.

Physische und hardwarebezogene Probleme überprüfen

Vergewissern Sie sich, dass die WLAN-Karte korrekt im Gerät installiert ist – dies gilt insbesondere für Desktop-PCs, bei denen die Karte möglicherweise nicht richtig im Slot sitzt. Es ist auch ratsam, nach sichtbaren Schäden an der Karte selbst oder dem Antennenkabel zu suchen.

Anleitung
1Gehen Sie zu „Geräte-Manager“ – drücken Sie die Windows-Taste, geben Sie „Geräte-Manager“ ein und öffnen Sie ihn.
2Suchen Sie nach dem Abschnitt „Netzwerkadapter“ und klicken Sie darauf, um die installierten Geräte zu sehen.
3Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und wählen Sie „Treiber aktualisieren“ aus.
4Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Treiber zu aktualisieren. Wenn ein Update nicht verfügbar ist, können Sie auch die Webseite des Herstellers besuch….

Weitere Ursachen und Lösungen

Einige seltenere Probleme könnten zu diesem Fehler führen:

1. BIOS-Einstellungen

Manchmal kann das Aktivieren oder Deaktivieren von WLAN im BIOS/UEFI des Computers das Problem verursachen. Starten Sie den Computer neu und drücken Sie die entsprechende Taste (häufig F2, F10 oder DEL), um ins BIOS zu gelangen. Suchen Sie nach der WLAN-Einstellung und stellen Sie sicher, dass sie aktiviert ist.

2. Windows-Updates

Gelegentlich können Windows-Updates für Probleme in der Konnektivität verantwortlich sein. Überprüfen Sie die letzten Updates und wenn nötig, deinstallieren Sie sie, um zu sehen, ob das Problem dadurch behoben wird. Achten Sie darauf, dass Ihr System stets auf dem neuesten Stand ist.

3. Sicherheitseinstellungen

In bestimmten Fällen kann auch eine Sicherheitssoftware die WLAN-Verbindung blockieren. Deaktivieren Sie vorübergehend Ihre Antivirus-Software und prüfen Sie, ob die Verbindung dann funktioniert. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie die Sicherheitssoftware konfigurieren oder einen alternativen Anbieter in Betracht ziehen.

Praxistipps für den Alltag

Es gibt einfache Schritte, die Sie regelmäßig durchführen können, um die Wahrscheinlichkeit solcher Probleme zu verringern:

  • Aktualisieren Sie Ihre Treiber regelmäßig – eine Routine hilft dabei, derartige Probleme frühzeitig zu erkennen.
  • Führen Sie regelmäßige Systembereinigungen durch, um Cache-Dateien und alte Treiber zu entfernen.
  • Überprüfen Sie Ihre Netzwerkeinstellungen vor größeren Updates oder Änderungen im System.

Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Ihre WLAN-Verbindung stabil bleibt und solche Probleme in Zukunft vermieden werden. Es ist von Vorteil, proaktiv zu handeln, um eine ständige Internetverbindung sicherzustellen.

Erweiterte Fehlersuche im Geräte-Manager

Wenn der WLAN-Adapter in Windows scheinbar verschwindet oder als unbekanntes Gerät auftaucht, lohnt sich ein genauer Blick in den Geräte-Manager. Dort lässt sich sehr gut erkennen, ob Windows die Hardware grundsätzlich sieht, aber beispielsweise keinen passenden Treiber zuordnen kann. Öffne zunächst den Geräte-Manager und prüfe, ob Einträge mit einem gelben Warnsymbol vorhanden sind oder ob unter den Netzwerkadaptern ein Gerät fehlt, das früher sichtbar war.

So gelangst du zum Geräte-Manager und prüfst die Anzeige der Netzwerkkarte:

  • Öffne das Startmenü und gib Geräte-Manager ein.
  • Wähle den Eintrag Geräte-Manager aus der Liste.
  • Klappe den Punkt Netzwerkadapter auf und suche nach der WLAN-Karte.
  • Fehlt dort ein Eintrag, kontrolliere zusätzlich die Kategorie Andere Geräte.

Wird die WLAN-Karte nur als unbekanntes Gerät dargestellt, hilft oft ein manuelles Aktualisieren des Treibers. Klicke mit der rechten Maustaste auf den Eintrag, wähle Eigenschaften und schaue im Reiter Details nach der Hardware-IDs-Eigenschaft. Der dort angezeigte Wert kann später für die Suche nach dem passenden Treiber genutzt werden. Danach lohnt sich ein Versuch mit dem Treiberupdate direkt aus Windows heraus über Treiber aktualisieren und die Option Automatisch nach Treibern suchen. Falls kein passender Treiber gefunden wird, solltest du im nächsten Schritt die Herstellerseite oder das Mainboard-Handbuch heranziehen, um dort gezielt nach WLAN-Treibern für das installierte Modell zu suchen.

Zeigt der Geräte-Manager gar keinen Eintrag für die drahtlose Karte, prüfe über das Menü Ansicht, ob Ausgeblendete Geräte anzeigen aktiviert ist. Manchmal werden inaktive oder zuvor installierte Adapter nur dann angezeigt. Eine graue Darstellung weist darauf hin, dass Windows den Adapter kennt, ihn aber aktuell nicht verwendet. In diesem Fall kannst du mit einem Rechtsklick den Eintrag Entfernen und anschließend im Menü Aktion den Punkt Nach geänderter Hardware suchen ausführen, damit Windows versucht, das Gerät erneut einzurichten.

Bleibt auch dann jeder Hinweis auf die Funkkarte aus, liegt die Ursache häufig tiefer, etwa in der Energieverwaltung oder in BIOS-Einstellungen. Dennoch lohnt es sich, im Geräte-Manager unter dem Menü Ansicht die Option Ressourcen nach Verbindung zu nutzen. Darüber lässt sich erkennen, ob andere Geräte möglicherweise dieselben Ressourcen verwenden und ein Konflikt vorliegt. Solche Ressourcenkonflikte treten zwar seltener auf als früher, können aber gerade bei älteren PCIe-Karten oder Mischkonfigurationen mit Onboard- und Zusatzkarte eine Rolle spielen.

Energieverwaltung und Stromsparfunktionen anpassen

Gerade bei Notebooks deaktivieren aggressive Energiesparmechanismen mitunter den Funkadapter vollständig oder versetzen ihn in einen Zustand, aus dem Windows ihn nicht sauber zurückholt. Auch Desktop-PCs können betroffen sein, wenn im Treiber oder in den erweiterten Energieoptionen entsprechende Einstellungen gesetzt sind. Daher lohnt es sich, sowohl im Betriebssystem als auch im Treiber selbst die Stromsparoptionen zu überprüfen.

So passt du die Energieeinstellungen für die Netzwerkkarte im Geräte-Manager an:

  1. Öffne den Geräte-Manager und wechsle zu den Netzwerkadaptern.
  2. Klicke mit der rechten Maustaste auf die WLAN-Karte und wähle Eigenschaften.
  3. Wechsle zum Reiter Energieverwaltung.
  4. Entferne das Häkchen bei Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen.
  5. Bestätige mit OK und starte Windows neu.

Zusätzlich sollte das aktive Energieschema geprüft werden. In den erweiterten Energieoptionen lassen sich detaillierte Vorgaben für Funkmodule, PCI-Express-Links und den Energiesparplan setzen. Je nachdem, ob du ein Notebook im Akkubetrieb oder einen stationären Rechner verwendest, können hier unterschiedliche Werte sinnvoll sein.

Die folgenden Schritte führen dich zu den entsprechenden Einstellungen:

  • Öffne die Windows-Einstellungen und rufe System auf.
  • Wechsle zu Energie und Akku (bei Desktop-Systemen zu Energie).
  • Wähle Zusätzliche Energieeinstellungen, um zur klassischen Systemsteuerung zu gelangen.
  • Klicke beim aktiven Energieschema auf Energiesparplaneinstellungen ändern.
  • Öffne Erweiterte Energieeinstellungen ändern.

In diesem Dialog solltest du insbesondere folgende Punkte prüfen: Unter WLAN-Adaptereinstellungen kann der Energiesparmodus von maximaler Energieeinsparung auf maximale Leistung gestellt werden. Im Bereich PCI Express beeinflusst die Einstellung für den Link-State-Energieverwaltung das Verhalten von Karten im PCIe-Steckplatz. Reduziere die Energieeinsparung dort testweise oder deaktiviere sie vollständig. Nach Übernahme der Änderungen empfiehlt sich ein Neustart, damit alle Komponenten ihr Verhalten entsprechend anpassen.

Wenn nach der Anpassung der Energieverwaltung die Funkkarte wieder korrekt erkannt wird, deutet dies auf eine zu strikte Energiesparkonfiguration hin. In diesem Fall lohnt es sich, das Profil dauerhaft etwas weniger sparsam zu halten oder ein zweites Energieschema anzulegen, das speziell für stabile Netzwerkverbindungen ausgelegt ist, während ein anderes Profil für den Akkubetrieb genutzt wird.

Spezialfälle mit USB-WLAN-Adaptern und Dockingstations

Neben internen Karten sind häufig auch USB-Sticks oder Dockingstations mit integriertem drahtlosem Modul im Einsatz. Gerade diese Kombinationen bereiten gelegentlich Schwierigkeiten, wenn sie an bestimmten Ports hängen, über Hubs betrieben werden oder wenn Treiber und Firmware nicht zueinander passen. Die Herangehensweise unterscheidet sich hier etwas von der Fehlersuche bei integrierten PCIe- oder M.2-Karten.

Bei USB-Adaptern solltest du zunächst die einfachsten Faktoren ausschließen. Teste das Gerät an einem anderen USB-Port, möglichst direkt am Mainboard statt an Frontanschlüssen oder Hubs. Achte außerdem darauf, ob der Adapter an einem USB-2.0- oder USB-3.0-Port betrieben wird. Manche älteren Sticks arbeiten an USB-3.0-Buchsen weniger zuverlässig, insbesondere wenn Störungen durch benachbarte Ports auftreten. Wird der Adapter nach dem Umstecken erkannt, lag das Problem häufig an der Stromversorgung oder an einer Inkompatibilität des jeweiligen Ports.

So gehst du bei USB-Sticks Schritt für Schritt vor:

  1. Trenne den WLAN-Adapter vom aktuellen USB-Port.
  2. Starte Windows neu, ohne den Stick wieder einzustecken.
  3. Öffne nach dem Start den Geräte-Manager und aktiviere Ausgeblendete Geräte anzeigen.
  4. Entferne dort eventuell verbliebene Einträge des alten USB-Adapters per Rechtsklick und Deinstallieren.
  5. Stecke den Adapter an einen anderen USB-Port und warte, bis Windows ein neues Gerät erkennt.

Bei Dockingstations kommen weitere Ebenen hinzu, insbesondere wenn sie per Thunderbolt oder USB-C an das Notebook angebunden sind. In solchen Fällen sollte geprüft werden, ob für die Dockingstation selbst aktuelle Firmware und Treiber installiert sind. Zudem verwalten manche Hersteller die Aktivierung einzelner Ports über eigene Konfigurationstools, in denen sich Funkmodule temporär abschalten lassen. Ein Blick in die Dock-Software oder in die Dokumentation hilft zu klären, ob die drahtlosen Funktionen über ein eigenes Profil deaktiviert wurden.

Auch hier spielt die Energieverwaltung eine Rolle. Viele Docks schalten bestimmte Funktionen im Akkubetrieb herunter oder deaktivieren Hochleistungsports, wenn das Netzteil nicht angeschlossen ist. Wird die Station nur über USB ohne eigene Stromversorgung betrieben, reicht die verfügbare Leistung mitunter nicht aus, um alle Module inklusive WLAN, LAN und mehrerer angeschlossener Geräte gleichzeitig zu unterstützen. In diesem Fall sollte die Dockingstation nach Möglichkeit mit dem vorgesehenen Netzteil betrieben werden, bevor weitere Tests erfolgen.

Ein zusätzlicher Schritt besteht darin, im Geräte-Manager unter USB-Controller die Energieoptionen für USB-Root-Hubs zu prüfen. Deaktiviere dort testweise die Option, dass der Computer das Gerät ausschalten darf, um Energie zu sparen. Nach einem Neustart lässt sich so feststellen, ob die Funkkarte in der Dockingstation stabiler erkannt wird und dauerhaft verfügbar bleibt.

Neuinstallation und Neuaufsetzen als letzte Maßnahme

Wenn alle Treiber, Energieoptionen, BIOS-Einstellungen und Hardwaretests keinen Erfolg bringen, bleibt als letzte Maßnahme häufig eine Neuinstallation oder ein Zurücksetzen des Betriebssystems. Vor einem vollständigen Neuaufsetzen lohnt sich jedoch ein Blick auf die integrierten Reparaturmöglichkeiten. Windows bietet verschiedene Stufen, mit denen sich beschädigte Systemdateien reparieren und Netzwerkkonfigurationen grundlegend erneuern lassen, ohne dass sofort alle Daten verloren gehen.

Eine hilfreiche Kombination bilden die Systemdateiüberprüfung und das DISM-Tool. Diese Werkzeuge untersuchen die Integrität der Systemdateien und stellen sie bei Bedarf wieder her. Führe sie nacheinander in einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten aus. Zuerst wird mit einem Befehl die Systemprüfung gestartet, anschließend repariert DISM eventuelle Schäden in den Komponentenabbildern. Nach Abschluss beider Vorgänge sollte der Rechner neu gestartet und das Verhalten der WLAN-Karte erneut überprüft werden.

Reicht das nicht aus, bietet sich der Weg über die Zurücksetzen-Funktion in den Einstellungen an. Dort kannst du auswählen, ob Apps und persönliche Dateien erhalten bleiben oder ob ein vollständig sauberer Zustand hergestellt werden soll. Ein Zurücksetzen mit Beibehaltung der persönlichen Daten setzt viele Systemkomponenten und Treiber auf einen definierten Stand zurück, während Dokumente und Bilder im Benutzerprofil erhalten bleiben. Anschließend sollten aktuelle Treiber für Chipsatz, Netzwerk und ggf. zusätzliche Adapter direkt von den jeweiligen Herstellern installiert werden, bevor weitere Programme aufgespielt werden.

In Situationen, in denen selbst ein Zurücksetzen das Problem nicht löst, deutet vieles auf ein tiefer liegendes Hardwareproblem hin. Dann empfiehlt sich ein Test der WLAN-Karte in einem anderen System, sofern es sich um eine austauschbare Komponente handelt. Funktioniert der Adapter in einem anderen Rechner ebenfalls nicht oder wird auch dort gar nicht erkannt, spricht das klar für einen Defekt der Karte. Bei Notebooks mit fest verlötetem Funkmodul bleibt in solchen Fällen meist nur der Weg über den Hersteller-Service oder eine externe USB-Lösung als dauerhafte Alternative.

Damit jede Neuinstallation oder Reparaturphase möglichst reibungslos verläuft, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Sichere vor größeren Eingriffen immer deine wichtigen Daten auf ein externes Medium, notiere oder exportiere WLAN-Zugangsdaten und halte Installationsdateien für kritische Treiber bereit. So lässt sich nach einem Neuaufsetzen schnell wieder eine stabile Netzwerkverbindung aufbauen, ohne lange nach Passwörtern oder Softwarepaketen suchen zu müssen.

Häufige Fragen zum WLAN-Problem unter Windows 11

Warum taucht meine WLAN-Karte nicht im Geräte-Manager auf?

Wenn der Adapter im Geräte-Manager vollständig fehlt, ist entweder der Treiber nicht geladen oder die Hardware wird vom System nicht erkannt. Häufig helfen ein erzwungener Hardware-Scan im Geräte-Manager sowie ein Blick ins BIOS, ob das Funkmodul dort deaktiviert wurde.

Was kann ich tun, wenn der WLAN-Adapter mit einem gelben Warnsymbol angezeigt wird?

Ein gelbes Dreieck deutet auf Treiberprobleme oder Konflikte hin. In diesem Fall sollten Sie den Treiber deinstallieren, den Rechner neu starten und anschließend den passenden Treiber vom Geräte- oder Notebook-Hersteller frisch installieren.

Bringt es etwas, den Netzwerk-Stack von Windows 11 zurückzusetzen?

Ein Reset der Netzwerkeinstellungen setzt viele interne Komponenten auf Werkzustand zurück und behebt häufig beschädigte Konfigurationen. Besonders nach mehreren Treiberwechseln oder Tools für VPN und Firewalls lohnt sich dieser Schritt, bevor Sie Hardwaredefekte vermuten.

Wie erkenne ich, ob die WLAN-Karte physisch defekt ist?

Wenn der Adapter weder im BIOS noch im Geräte-Manager erscheint und auch ein anderer Treiber nichts ändert, liegt der Verdacht auf einen Hardwaredefekt nahe. Zur Absicherung können Sie die Karte in einem anderen System testen oder testweise einen USB-WLAN-Adapter anschließen.

Hilft ein USB-WLAN-Adapter als dauerhafte Lösung?

Ein USB-WLAN-Stick ist eine einfache Möglichkeit, wieder online zu gehen, wenn das interne Modul ausfällt oder nicht sauber unterstützt wird. Bei Markenprodukten mit Windows‑11‑Treibern kann dies auch langfristig eine stabile Alternative sein, insbesondere bei älteren Notebooks.

Kann eine Sicherheitssoftware den WLAN-Adapter blockieren?

Manche Sicherheitslösungen und Firewalls greifen tief in die Netzwerkarchitektur ein und können Treiberladungen behindern oder Verbindungen unterbinden. Deaktivieren Sie testweise solche Programme oder deinstallieren Sie sie vollständig, um die WLAN-Funktion zu überprüfen.

Welche Rolle spielen Windows-Updates bei WLAN-Problemen?

Aktuelle Updates liefern oft neue Treiberversionen und Fehlerkorrekturen für Netzwerkkomponenten. Ein vollständig aktualisiertes System verringert die Wahrscheinlichkeit von Inkompatibilitäten und sorgt dafür, dass bekannte Fehler behoben sind.

Wie kann ich prüfen, ob der Flugzeugmodus Einfluss hat?

Der Flugzeugmodus deaktiviert alle Funkverbindungen und kann dazu führen, dass kein Drahtlosnetzwerk verfügbar ist. Über das Schnellaktionsmenü in der Taskleiste oder in den Einstellungen unter Netzwerk und Internet sollten Sie sicherstellen, dass dieser Modus ausgeschaltet ist.

Was mache ich, wenn nur bestimmte WLAN-Netze nicht gefunden werden?

In diesem Fall liegt das Problem oft am verwendeten Frequenzband oder am Router selbst, etwa wenn nur 5‑GHz‑Netze ausgestrahlt werden und der Adapter diese nicht unterstützt. Prüfen Sie die Routerkonfiguration und testen Sie unterschiedliche Netzwerke, um die Ursache einzugrenzen.

Wann lohnt sich eine Neuinstallation von Windows 11?

Eine saubere Neuinstallation ist ein letzter Schritt, wenn alle anderen Maßnahmen erfolglos waren und Sie Softwarefehler ausschließen möchten. Vorher sollten Sie jedoch alle Treiberoptionen, BIOS-Einstellungen und Testadapter ausschöpfen, da eine Neuinstallation mit Aufwand und Datensicherung verbunden ist.

Wie erkenne ich, ob Energieoptionen die WLAN-Nutzung stören?

Aggressive Energiesparprofile können den Funkadapter abschalten oder seine Leistung reduzieren, insbesondere im Akkubetrieb. In den Energieoptionen und in den Eigenschaften des Netzwerkadapters im Geräte-Manager lässt sich das Abschalten zur Energieeinsparung deaktivieren.

Fazit

Verbindungsprobleme mit der drahtlosen Netzwerkkarte unter Windows 11 lassen sich meist durch eine systematische Kombination aus Treiberpflege, Netzwerkrücksetzung und Kontrolle der BIOS- sowie Sicherheitseinstellungen lösen. Erst wenn der Adapter in keinem System mehr erkannt wird und alternative Lösungen wie USB-WLAN-Sticks problemlos funktionieren, deutet vieles auf einen Defekt hin. Mit den beschriebenen Schritten und Wegen durch die Systemmenüs haben Sie ein praxisnahes Werkzeugset, um die Ursache einzugrenzen und den Rechner wieder zuverlässig online zu bringen.

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