Screenshot Speicherort finden in Windows 11 – wo landen Bildschirmfotos?

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 27. Februar 2026 13:18

Standardmäßig landen Bildschirmfotos in Windows 11 je nach Tastenkombination an unterschiedlichen Orten. Meistens findest du sie im Bilder-Ordner, manchmal aber auch nur in der Zwischenablage oder direkt im Ordner „Videos“.

Wenn du verstehst, welche Tastenkombination welchen Speicherort nutzt, findest du jedes Bild wieder und kannst den Ablageort bei Bedarf anpassen. So vermeidest du, dass Aufnahmen scheinbar „verschwinden“ oder du lange danach suchen musst.

Diese Tastenkombination entscheidet über den Speicherort

Windows 11 unterscheidet klar zwischen Bildschirmfotos, die als Datei gespeichert werden, und Aufnahmen, die nur im Zwischenspeicher landen. Darum hängt der Ablageort unmittelbar davon ab, welche Taste du drückst.

Die wichtigsten Varianten im Überblick:

  • Druck (PrtSc): Kopiert den gesamten Bildschirm in die Zwischenablage, es wird keine Datei angelegt.
  • Alt + Druck: Kopiert nur das aktive Fenster in die Zwischenablage, ebenfalls ohne Datei.
  • Windows-Taste + Druck: Speichert den gesamten Bildschirm automatisch als Bilddatei im Benutzerprofil.
  • Windows-Taste + Shift + S: Öffnet das Snipping-Tool, die Auswahl landet zunächst in der Zwischenablage, kann dann aber manuell gespeichert werden.
  • Snipping-Tool direkt starten: Bietet mehrere Aufnahmemodi und speichert erst, wenn du einen Dateinamen und Speicherort vergibst.

Wenn du also nach einer Datei suchst, die „von selbst“ abgespeichert wurde, ist in der Regel die Kombination mit der Windows-Taste ausschlaggebend.

Standard-Speicherort für automatisch gespeicherte Bildschirmfotos

Wer die Kombination Windows-Taste + Druck verwendet, bekommt jedes Mal automatisch eine Datei im PNG-Format. Windows 11 legt diese ohne Nachfrage im Profilordner des Benutzers ab.

Der Pfad sieht im Normalfall so aus:

  • C:Benutzer<DeinName>BilderBildschirmfotos

Öffnest du im Explorer den Ordner „Bilder“, findest du darin den Unterordner „Bildschirmfotos“. Jede neue Aufnahme erhält einen fortlaufenden Dateinamen wie Screenshot (1).png, Screenshot (2).png und so weiter.

Wenn du diesen Ordner nicht findest, kann das mehrere Ursachen haben: Entweder hast du die Tastenkombination noch nie genutzt, oder der Ordner wurde verschoben beziehungsweise gelöscht. In dem Fall legt Windows ihn beim nächsten Screenshot mit Windows-Taste + Druck in der Regel wieder an.

Zwischenablage statt Datei: Wo sind die Bilder dann?

Verwendest du nur die Druck-Taste oder Alt + Druck, entsteht keine Datei auf der Festplatte. Das Bild liegt lediglich in der Zwischenablage und ist damit nur vorübergehend verfügbar.

Um dieses Bild zu sichern, musst du es in ein Programm einfügen, das mit Bildern umgehen kann, etwa in ein Bildbearbeitungsprogramm oder eine Office-Anwendung. Erst wenn du dort speicherst, entsteht eine Datei mit einem festen Speicherort.

Wenn du das System neu startest oder ein anderes Element in die Zwischenablage kopierst, ist das ursprüngliche Bildschirmfoto verloren. In diesem Fall lohnt es sich, die Zwischenablage-Historie von Windows zu nutzen, sofern sie aktiviert ist.

Aufnahmen mit Windows-Taste + Shift + S und dem Snipping-Tool

Die Kombination Windows-Taste + Shift + S öffnet den Ausschnittsmodus von Windows 11. Du wählst den Bereich des Bildschirms, den du sichern möchtest, etwa ein Rechteck, ein Fenster oder eine freie Form.

Direkt nach der Auswahl erscheint eine kurze Benachrichtigung. Das Bild liegt jetzt zunächst in der Zwischenablage. Klickst du auf die Benachrichtigung, öffnet sich das Snipping-Tool, in dem du das Bild bearbeiten und dann über „Speichern“ an einem beliebigen Ort auf der Festplatte ablegen kannst.

Ohne diesen Speicherschritt gibt es keinen festen Ordner, in dem das Bild landet. Es bleibt so lange nur im Speicher, bis es überschrieben oder der Rechner neu gestartet wird.

Eigene Speicherorte im Snipping-Tool wählen

Startest du das Snipping-Tool direkt über das Startmenü, kannst du Bildschirmfotos noch gezielter verwalten. Nach jeder Aufnahme bestimmst du beim Speichern selbst, wohin die Datei geschrieben wird.

Gehe dazu einfach so vor:

  • Snipping-Tool öffnen und neuen Screenshot aufnehmen.
  • Bei Bedarf Markierungen oder Zuschnitte vornehmen.
  • Auf „Speichern“ klicken und im Speicherdialog den gewünschten Ordner bestimmen.
  • Dateinamen ergänzen und mit „Speichern“ bestätigen.

Wenn du immer denselben Ordner nutzen möchtest, kannst du dir im Explorer einen eigenen Pfad wie „C:Screenshots“ anlegen und diesen im Dialog auswählen. Windows merkt sich meist den zuletzt verwendeten Ordner und schlägt ihn beim nächsten Speichern wieder vor.

Screenshots aus der Xbox Game Bar finden

Wer Spiele oder Anwendungen über die Xbox Game Bar aufnimmt, bekommt Bilder und Videos in einem anderen Bereich. Hier nutzt Windows einen eigenen Ordner innerhalb des Benutzerprofils.

Standardmäßig ist der Pfad so aufgebaut:

  • C:Benutzer<DeinName>VideosCaptures

Öffnest du diesen Ordner, findest du neben Videodateien auch Standbilder. Das ist vor allem dann relevant, wenn du während eines Spiels die Windows-Taste + Alt + Druck verwendest oder die Aufnahmefunktionen der Game Bar nutzt.

Speicherort über den Windows-Explorer herausfinden und anpassen

Wenn du dir unsicher bist, wohin Windows bestimmte Bildschirmfotos ablegt, hilft ein Blick in die Ordner-Eigenschaften. Gerade der Ordner „Bilder“ lässt sich verschieben oder auf ein anderes Laufwerk auslagern.

Um den Speicherort für den Bilder-Ordner zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern, eignet sich folgende Abfolge:

  • Explorer öffnen und in der linken Spalte auf „Bilder“ klicken.
  • Mit der rechten Maustaste auf „Bilder“ klicken und „Eigenschaften“ wählen.
  • Zum Reiter „Pfad“ wechseln und den angezeigten Speicherort prüfen.
  • Über „Verschieben“ einen neuen Speicherort bestimmen, falls du die Ablage ändern möchtest.

Wenn du den Pfad des Bilder-Ordners verschiebst, zieht der Unterordner „Bildschirmfotos“ automatisch mit um. Neue Aufnahmen mit Windows-Taste + Druck landen dann im neuen Verzeichnis.

Versteckte oder verschobene Bildschirmfotos aufspüren

Manchmal scheint es, als würden Bildschirmausschnitte einfach verschwinden. Häufig liegen sie dann doch irgendwo auf der Festplatte, nur nicht dort, wo du sie erwartest. In solchen Fällen hilft die Suche im Explorer.

Gehe dabei so vor:

  • Explorer öffnen und oben rechts in das Suchfeld klicken.
  • Nach „Screenshot“ oder „Bildschirmfoto“ suchen, je nachdem, welche Bezeichnungen dein System verwendet.
  • Bei Bedarf den Suchbereich auf „Dieser PC“ erweitern, um alle Laufwerke zu durchsuchen.

Sobald die Trefferliste erscheint, kannst du über einen Rechtsklick auf eine Datei den übergeordneten Ordner anzeigen lassen. So findest du heraus, wohin diese Aufnahmen bisher gesichert wurden, und kannst dir den Pfad merken oder anpassen.

Typische Ursachen, wenn du deinen Screenshot nicht findest

Wenn du sicher bist, dass du eine Taste gedrückt hast, aber keine Datei auftaucht, liegt das meist an einer der folgenden Situationen:

  • Du hast nur die Druck-Taste verwendet, die Aufnahme liegt also ausschließlich in der Zwischenablage.
  • Du hast Windows-Taste + Shift + S genutzt, aber das Bild nie im Snipping-Tool gespeichert.
  • Der Ordner „Bildschirmfotos“ wurde gelöscht oder verschoben, sodass Windows keinen Ort zum Speichern findet.
  • Der Bilder-Ordner liegt auf einem Laufwerk, das gerade nicht verfügbar ist (z. B. externe Festplatte oder Netzlaufwerk).
  • Eine Sicherheits- oder Tuning-Software blockiert oder verschiebt neu angelegte Bilddateien.

Sobald du weißt, welche dieser Ursachen infrage kommt, lässt sich das Problem meist mit wenigen Handgriffen lösen, etwa durch das erneute Anlegen des Ordners oder eine Korrektur des Pfades in den Eigenschaften.

Eigene Ordnerstruktur für Bildschirmfotos anlegen

Wer regelmäßig arbeitet, spielt oder Anleitungen erstellt, produziert schnell viele einzelne Bilder. Eine durchdachte Ablage hilft dabei, auch nach Monaten noch bestimmte Aufnahmen zu finden.

Eine einfache Möglichkeit besteht darin, im Bilder-Ordner eigene Unterordner anzulegen, etwa nach Projekten, Kunden oder Themen sortiert. Du kannst dann fertige Bildschirmfotos von „Bildschirmfotos“ in diese Unterordner verschieben oder bei der Speicherung im Snipping-Tool gleich den passenden Pfad wählen.

Alternativ bietet es sich an, einen separaten Hauptordner auf einem anderen Laufwerk zu verwenden, etwa „D:Screenshots“. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn auf dem Systemlaufwerk wenig Platz zur Verfügung steht oder mehrere Personen an einem Rechner arbeiten.

Praxisbeispiele: So gehst du in typischen Situationen vor

Praxisbeispiel 1: Du willst schnell den ganzen Bildschirm als Datei sichern

Du arbeitest an einer Präsentation und möchtest exakt festhalten, was aktuell auf dem Bildschirm zu sehen ist. In diesem Fall ist die Kombination aus Einfachheit und fester Ablage entscheidend.

Drücke die Windows-Taste und die Druck-Taste gleichzeitig. Der Bildschirm wird kurz abgedunkelt, und die Aufnahme landet automatisch im Ordner „Bilder“ im Unterordner „Bildschirmfotos“. Von dort aus kannst du sie direkt in deine Präsentation einfügen.

Praxisbeispiel 2: Du benötigst nur einen kleinen Bildausschnitt

Du möchtest nicht den gesamten Monitor sichern, sondern nur einen Teil, etwa einen Abschnitt einer Website oder eine bestimmte Option in einem Programmfenster. Es soll möglichst schnell gehen, ohne den Umweg über ein großes Grafikprogramm.

Nutze Windows-Taste + Shift + S, markiere den gewünschten Bereich und warte auf die Benachrichtigung. Öffne anschließend das Snipping-Tool über diese Benachrichtigung, nimm bei Bedarf noch Anpassungen vor und speichere das Bild gezielt in dem Ordner, den du für solche Ausschnitte vorgesehen hast.

Praxisbeispiel 3: Du suchst alte Bilder aus einer Spielaufnahme

Du erinnerst dich an einen besonderen Moment in einem Spiel, den du vor einiger Zeit per Tastenkombination festgehalten hast, weißt aber nicht mehr, wohin die Datei geschrieben wurde. Vermutlich war damals die Game Bar aktiv.

Öffne den Explorer und navigiere in den Ordner „Videos“. Prüfe dort den Unterordner „Captures“, in dem die Game Bar alle Bilder und Videos ablegt. Wenn du die Datei dort nicht findest, lohnt sich eine Suche nach dem Namen des Spiels oder nach Aufnahmedatum im gesamten Videos-Ordner.

Schrittfolge für mehr Übersicht bei künftigen Bildschirmfotos

Damit du künftig weniger Zeit mit der Suche verbringst, hilft eine kurze Grundkonfiguration. Sie sorgt dafür, dass du genau weißt, welche Tastenkombination wohin sichert und wie du Ordnung hältst.

Gehe zum Beispiel so vor:

  • Lege dir im Explorer einen Hauptordner für Bildschirmfotos an, etwa im Bilder-Verzeichnis.
  • Prüfe in den Eigenschaften des Bilder-Ordners, ob der Pfad stimmt und dauerhaft erreichbar ist.
  • Nutze Windows-Taste + Druck für schnelle Vollbild-Aufnahmen mit festem Ablageort.
  • Setze für Ausschnitte auf Windows-Taste + Shift + S und speichere systematisch in deinem Hauptordner oder passenden Unterordnern.
  • Merke dir den Pfad „Videos\Captures“, wenn du viel mit der Game Bar arbeitest.

Wenn du diese wenigen Punkte beachtest, findest du deine Bildschirmaufnahmen in Windows 11 jederzeit zuverlässig wieder und kannst sie ohne Umwege weiterverwenden.

Screenshots in OneDrive, Google Drive & Co. automatisch ablegen

Cloud-Dienste können den Screenshot Speicherort unauffällig verändern, weil sie Bilder automatisch abfangen oder zusätzliche Ordner anlegen. In OneDrive aktiviert etwa eine Option unter „Einstellungen > Sicherung“ die Funktion „Screenshots automatisch speichern“. Dann landen alle Aufnahmen, die du mit der Taste Druck oder Windows-Taste + Druck erstellst, nicht mehr im klassischen Bilder-Ordner, sondern direkt in OneDriveBilderScreenshots. Wenn du deine Bildschirmfotos nicht findest, lohnt sich deshalb immer ein Blick in die Ordnerstruktur deiner genutzten Cloud-Speicher.

Nutzen mehrere Cloud-Dienste gleichzeitig ein ähnliches Feature, entstehen schnell verschiedene Speicherorte, die du einzeln prüfen musst. Google Drive, Dropbox oder andere Tools legen häufig eigene Unterordner wie „Screenshots“, „Aufnahmen“ oder „Snaps“ im jeweiligen Sync-Verzeichnis an. Außerdem kann es sein, dass du in den Einstellungen der Desktop-Apps individuelle Pfade festgelegt hast, an die du dich später nicht mehr erinnerst. Ein systematischer Check hilft dabei, wieder Ordnung in das Chaos zu bringen.

  • Öffne die Einstellungen deiner Cloud-Anwendung (z. B. OneDrive, Dropbox).
  • Suche nach Punkten wie „Sichern“, „Backup“, „Screenshots“ oder „Aufnahmen“.
  • Notiere dir den dort genannten Pfad oder ändere ihn auf einen Ordner, den du leicht wiederfindest.

Um Verwirrung zu vermeiden, ist es sinnvoll, nur einen Dienst für automatische Screenshot-Sicherung zu verwenden. Deaktiviere bei allen anderen Tools die entsprechenden Optionen. So landen deine Bildschirmfotos einheitlich in einem klar definierten Ordner, den du im Datei-Explorer oder über die Suchfunktion jederzeit schnell öffnen kannst.

Unterschiedliche Benutzerkonten und virtuelle Desktops berücksichtigen

In Windows 11 arbeitet jeder Benutzer mit einem eigenen Profilordner – und damit auch mit einer eigenen Ablagestruktur für Bildschirmfotos. Wenn du mehrere Konten auf demselben PC verwendest, können sich identische Tastenkürzel auf völlig verschiedene Speicherorte auswirken. Ein Screenshot, den du mit deinem Arbeitskonto aufnimmst, landet im Ordner C:BenutzerDeinNameBilderScreenshots, während ein anderer Nutzer denselben Pfad mit eigenen Dateien füllt. Wenn du also Aufnahmen vermisst, vergewissere dich, dass du im richtigen Konto angemeldet bist und nur innerhalb dieses Profils suchst.

Virtuelle Desktops ändern dagegen nicht den tatsächlichen Screenshot Speicherort, beeinflussen aber häufig, wo du nach den Bildern suchst. Wer mehrere Desktops für Arbeit, Spiele und Privates nutzt, wechselt oft hin und her und verliert leicht den Überblick, in welchem Kontext ein Bild entstanden ist. Das führt dazu, dass man in der Foto-App, im Editor oder im Explorer am „falschen“ Desktop weitersucht, obwohl die Dateien ganz normal im üblichen Ordner liegen.

  • Prüfe in den Windows-Einstellungen, mit welchem Benutzerkonto du gerade angemeldet bist.
  • Nutze im Explorer die Adresszeile, um explizit in %USERPROFILE%BilderScreenshots zu wechseln.
  • Markiere den Screenshot-Ordner als Schnellzugriff-Favorit, damit du ihn unabhängig vom Desktop schnell öffnen kannst.

Wenn du häufig zwischen Konten wechselst, hilft es, in den Ordneroptionen unterschiedliche Farbsymbole oder eindeutige Ordnernamen zu verwenden, etwa „Screenshots_Privat“ und „Screenshots_Job“. Auf diese Weise erkennst du auf einen Blick, aus welchem Kontext deine Bildschirmfotos stammen und vermeidest doppelte oder unauffindbare Ablagen.

Drittprogramme für Screenshots und ihre eigenen Speicherorte

Neben den integrierten Windows-Funktionen verwenden viele Anwender zusätzliche Programme wie Greenshot, ShareX, Lightshot oder Tools aus Grafikkartentreibern. Diese Anwendungen legen in der Regel eigene Ordner an und ignorieren den üblichen Screenshot Speicherort von Windows vollständig. Häufig verstecken sich die Einstellungen im System-Tray: Ein Rechtsklick auf das Symbol des Tools öffnet ein Menü, in dem du den Standard-Speicherpfad ändern oder zumindest einsehen kannst.

Solche Programme bieten oft mehrere Profile oder Aktionen, die jeweils einen eigenen Pfad nutzen: Ein Klick kann den Screenshot direkt als Datei speichern, ein anderer ihn in die Zwischenablage kopieren oder in einen Cloud-Dienst hochladen. Wenn du nicht genau weißt, welche Aktion gerade aktiv ist, kann es so wirken, als würden Bildschirmfotos verschwinden. In Wirklichkeit landen sie aber nur in einem separaten Ordner oder Online-Speicher, den du nicht auf dem Schirm hast.

  • Öffne das Screenshot-Tool und suche nach einem Bereich wie „Ausgabe“, „Speichern“ oder „Destination“.
  • Kontrolliere, ob ein Dateipfad angegeben ist oder ob standardmäßig nur die Zwischenablage genutzt wird.
  • Lege einen gemeinsamen Basisordner (z. B. „D:Screenshots“) fest und unterteile bei Bedarf nach Tool-Namen oder Projekten.

Um die Übersicht zu verbessern, kannst du in den Drittprogrammen oft angeben, wie die Dateien benannt werden sollen, etwa mit Datum, Uhrzeit und Programmname. Eine eindeutige Benennung wie „2024-02-27_Projekt_X_Screenshot_01.png“ erleichtert die Suche im Explorer erheblich, gerade wenn mehrere Tools parallel mit denselben Anwendungen arbeiten und viele Bilder produzieren.

Ordnung mit Dateinamen, Tags und Bibliotheken schaffen

Selbst wenn der Screenshot Speicherort klar definiert ist, verlieren sich Bildschirmfotos leicht in einer Flut von Dateien mit generischen Namen wie „Screenshot (1).png“. In Windows 11 kannst du dem vorbeugen, indem du systematische Dateinamen und – je nach Dateityp – zusätzliche Informationen im Detailfenster nutzt. Über den Explorer lassen sich für bestimmte Formate Stichwörter, Beschreibungen oder Kategorien vergeben, die später bei der Suche helfen. Kombiniert mit sinnvollen Unterordnern entsteht so eine Struktur, mit der du auch große Mengen an Aufnahmen beherrschst.

Die Bibliotheksfunktion von Windows ist ebenfalls nützlich: Du kannst mehrere physische Ordner zu einer Bibliothek „Bilder“ oder einer eigens angelegten Bibliothek „Screenshots“ zusammenfassen. Dann spielt es keine Rolle, ob du Aufnahmen auf der Systempartition, einer zweiten Festplatte oder einem Netzlaufwerk speicherst – im Explorer erscheinen sie gesammelt unter einem einheitlichen Eintrag. So bleibt die Ablage flexibel, ohne dass du jedes Mal überlegen musst, auf welchem Laufwerk sich ein bestimmter Screenshot befindet.

  • Lege klare Namensschemata fest, zum Beispiel „Jahr-Monat-Tag_Projekt_Typ.png“.
  • Nutze Unterordner wie „Apps“, „Browser“, „Spiele“, „Fehlermeldungen“ oder „Anleitungen“.
  • Füge wichtigen Dateien zusätzliche Eigenschaften wie Titel oder Kommentare hinzu, um sie später schneller wiederzufinden.

Mit einer durchdachten Kombination aus einheitlichem Speicherort, aussagekräftigen Dateinamen und Bibliotheken verwandelst du den wachsenden Fundus an Bildschirmfotos in ein strukturiertes Archiv. Das reduziert Suchzeiten deutlich und stellt sicher, dass ältere, aber wichtige Aufnahmen nicht in der Masse neuer Screenshots untergehen.

Häufige Fragen zum Screenshot Speicherort in Windows 11

Warum finde ich meinen Screenshot trotz Tastenkombination nicht?

Oft liegt es daran, dass statt einer Datei nur die Zwischenablage befüllt wurde, etwa bei der Taste Druck alleine. In diesem Fall musst du den Screenshot in ein Programm wie Paint oder Word einfügen und von dort als Datei speichern.

Kann ich mehrere unterschiedliche Speicherorte für Screenshots nutzen?

Ja, du kannst den Standard-Ordner für automatische Screenshots festlegen und zusätzlich im Snipping-Tool oder in der Xbox Game Bar andere Ordner auswählen. So trennst du zum Beispiel Arbeits-Screenshots von Gaming-Aufnahmen und findest deine Bilder schneller.

Was passiert mit Screenshots, wenn meine OneDrive-Sicherung aktiv ist?

Ist die Screenshot-Funktion in OneDrive aktiviert, landen Bildschirmfotos automatisch im OneDrive-Bilderordner unter Screenshots. Dadurch können sich Pfade ändern, und du findest deine Dateien eher im Cloud-Ordner als im lokalen Bilder-Ordner.

Wie erkenne ich schnell, ob ein Screenshot als Datei gespeichert oder nur kopiert wurde?

Wenn der Bildschirm kurz abdunkelt und keine weitere Meldung erscheint, wird meist eine Datei erstellt und im Standard-Screenshot-Ordner abgelegt. Erscheint dagegen eine kleine Benachrichtigung oder nichts weiter, ist der Inhalt oft nur in der Zwischenablage und muss manuell eingefügt werden.

Kann ich den Screenshot Speicherort jederzeit wieder zurücksetzen?

Ja, über die Eigenschaften des Ordners Bilder oder Screenshots im Explorer kannst du den Zielordner wieder auf den Standardpfad zurückstellen. Wählst du dort die Option zum Wiederherstellen des ursprünglichen Pfades, landen neue Bildschirmfotos wieder im üblichen Speicherort.

Warum sind einige meiner alten Screenshots plötzlich verschwunden?

In vielen Fällen wurden Ordner umbenannt, verschoben oder durch Backupsynchronisation verändert, ohne dass du es sofort bemerkt hast. Suche im Explorer nach typischen Dateinamen wie Screenshot oder Bildschirmfoto und prüfe zusätzlich Papierkorb und Cloud-Ordner.

Wie behalte ich bei vielen unterschiedlichen Bildschirmfotos den Überblick?

Lege im Bilder- oder Dokumente-Ordner klare Unterordner wie Arbeit, Privat und Spiele-Screenshots an und speichere deine Bilder dort ab. Zusätzlich hilft eine einheitliche Benennung mit Datum oder Projektname, damit du gesuchte Dateien schneller findest.

Sind Screenshots aus Spielen immer im gleichen Ordner wie andere Bildschirmfotos?

Nein, Aufnahmen aus der Xbox Game Bar landen standardmäßig in einem eigenen Ordner für Clips und Screenshots unter Videos. Zusätzlich können einzelne Spiele eigene Ordner verwenden, was die Suche im Explorer mit dem Spielnamen als Suchbegriff erleichtert.

Wie kann ich prüfen, welche Tastenkombination welchen Speicherort nutzt?

Teste nacheinander deine wichtigsten Tastenkürzel und beobachte, ob sich eine Benachrichtigung oder ein Abdunkeln des Bildschirms zeigt. Anschließend suchst du im Explorer nach neu erstellten Dateien mit aktuellem Datum, um den dazugehörigen Ordner zu identifizieren.

Was mache ich, wenn ich nur einen Teil des Bildschirms immer im gleichen Ordner ablegen möchte?

Nutze die Kombination Windows-Taste + Shift + S, schneide den gewünschten Bereich aus und speichere ihn im Snipping-Tool in einen festgelegten Ordner. Wenn du konsequent denselben Zielordner verwendest, findest du diese Ausschnitte leichter wieder.

Fazit

Der Artikel zeigt übersichtlich, wo Windows 11 je nach Tastenkombination und Tool deine Screenshots ablegt und wie du sie im Explorer schnell wiederfindest. Mit klaren Ordnerstrukturen, einheitlicher Dateibenennung und dem gezielten Einsatz von Snipping-Tool oder Xbox Game Bar behältst du auch bei vielen Bildschirmfotos den Überblick.

Checkliste
  • Druck (PrtSc): Kopiert den gesamten Bildschirm in die Zwischenablage, es wird keine Datei angelegt.
  • Alt + Druck: Kopiert nur das aktive Fenster in die Zwischenablage, ebenfalls ohne Datei.
  • Windows-Taste + Druck: Speichert den gesamten Bildschirm automatisch als Bilddatei im Benutzerprofil.
  • Windows-Taste + Shift + S: Öffnet das Snipping-Tool, die Auswahl landet zunächst in der Zwischenablage, kann dann aber manuell gespeichert werden.
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