Link in Outlook in Chrome statt in Firefox öffnen – Lösung

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 7. April 2026, zuletzt aktualisiert: 7. April 2026

Outlook lässt sich so einstellen, dass Weblinks automatisch im gewünschten Browser starten, etwa in Chrome statt in Firefox. Entscheidend ist dabei die Standard-App-Zuordnung von Windows und teilweise auch eine Option direkt in Outlook.

Wer systemweit Chrome als Standardbrowser sowie in Outlook passende Einstellungen wählt, sorgt dafür, dass jeder Klick auf einen Link in einer E-Mail zuverlässig in Chrome landet.

Outlook selbst ist nur zum Teil dafür verantwortlich, in welchem Browser ein Link aufgeht. In den meisten Fällen übergibt Outlook die Adresse an Windows, und Windows entscheidet anhand der Standard-App, welcher Browser verwendet wird. Ist dort Firefox eingetragen, landet der Link dort – selbst wenn Chrome bereits installiert ist.

Bei einigen Outlook-Versionen (vor allem bei Microsoft 365 und neueren Office-Versionen) gibt es zusätzlich eine Einstellung, ob Links bevorzugt im Systemstandard oder z. B. in Microsoft Edge geöffnet werden. Diese Option kann das Verhalten ebenfalls übersteuern. Deshalb lohnt es sich, sowohl in Windows als auch in Outlook zu prüfen, welche Voreinstellungen gerade aktiv sind.

Gerade nach Browser- oder Windows-Updates kann sich die Standardzuordnung ändern. Auf einmal öffnet jede Mail-Adresse oder jeder Weblink in einem anderen Browser als gewohnt. Für eine stabile Lösung hilft es, alle beteiligten Stellen systematisch durchzugehen.

Voraussetzungen prüfen: Welche Browser sind installiert?

Damit Links aus Outlook in Chrome starten können, muss Chrome korrekt installiert und vollständig eingerichtet sein. Außerdem sollte der Browser nicht im Hintergrund durch Sicherheitssoftware blockiert werden.

Ein kurzer Rundgang hilft bei der Kontrolle:

  • Im Windows-Startmenü nach „Google Chrome“ suchen und prüfen, ob der Browser normal startet.
  • In Chrome testen, ob normale Webseiten geöffnet werden können.
  • Optional im Task-Manager prüfen, ob Chrome-Prozesse hängen bleiben oder abgestürzt sind.

Wenn Chrome auf Systemebene nicht sauber funktioniert, wird Outlook auch bei korrekter Standardzuordnung Probleme haben. In so einem Fall sollte zuerst der Browser selbst über die interne Update-Funktion aktualisiert oder bei Bedarf neu installiert werden.

Unter Windows 10 legt die Standard-App-Steuerung fest, welcher Browser E-Mail-Links verarbeitet. Wer hier Chrome auswählt, sorgt automatisiert dafür, dass auch Outlook entsprechend reagiert.

Die Umstellung funktioniert Schritt für Schritt so:

  1. Über das Startmenü die Windows-Einstellungen öffnen.
  2. Den Bereich „Apps“ auswählen.
  3. Links auf „Standard-Apps“ wechseln.
  4. Im Abschnitt „Webbrowser“ auf das angezeigte Symbol (oft Firefox oder ein anderes Programm) klicken.
  5. In der Liste „Google Chrome“ auswählen.

Nach dieser Änderung gehen alle normalen Webadressen aus Programmen heraus in Chrome auf – also auch aus Outlook. Sollte weiterhin Firefox starten, lohnt sich ein zweiter Blick auf die Zuordnung bestimmter Dateitypen oder Protokolle.

Windows 11: Standard-Apps und Protokolle für Chrome anpassen

Windows 11 bietet eine feinere Steuerung der Standard-Apps. Neben der allgemeinen Browserauswahl lassen sich einzelne Protokolle wie HTTP und HTTPS gezielt Chrome zuweisen. Das ist wichtig, weil Outlook häufig genau diese Protokolle nutzt.

Anleitung
1Über das Startmenü die Windows-Einstellungen öffnen.
2Den Bereich „Apps“ auswählen.
3Links auf „Standard-Apps“ wechseln.
4Im Abschnitt „Webbrowser“ auf das angezeigte Symbol (oft Firefox oder ein anderes Programm) klicken.
5In der Liste „Google Chrome“ auswählen.

Eine zuverlässige Konfiguration gelingt in wenigen Schritten:

  1. Über das Startmenü die Windows-Einstellungen öffnen.
  2. Zu „Apps“ wechseln und dann „Standard-Apps“ wählen.
  3. In der Suchleiste „Chrome“ eingeben und „Google Chrome“ öffnen.
  4. In der Liste der Dateitypen und Protokolle die Einträge „HTTP“ und „HTTPS“ suchen.
  5. Zu jedem dieser Einträge wechseln und als App „Google Chrome“ auswählen.

Nach dieser Anpassung sollte jeder Klick auf Weblinks aus Outlook heraus in Chrome starten. Wenn Outlook trotzdem noch anders reagiert, kann eine spezielle Einstellung in Outlook selbst die Ursache sein.

Neuere Outlook-Versionen besitzen eine Option, die entscheidet, ob Links im Systemstandardbrowser oder bevorzugt in Microsoft Edge geöffnet werden. Auch wenn Firefox im System zwar installiert ist, entscheidet diese Einstellung, ob überhaupt die Windows-Vorgabe berücksichtigt wird.

Die Einstellung findet sich typischerweise an folgender Stelle:

  • Outlook starten.
  • Im Menü „Datei“ die „Optionen“ öffnen.
  • In den Bereich „Erweitert“ wechseln.
  • Nach einem Eintrag suchen, der sinngemäß aussagt, dass Links im Standardbrowser geöffnet werden sollen (oder alternativ in Microsoft Edge).
  • Sicherstellen, dass die Variante mit dem Standardbrowser aktiviert ist.

Ist hier Edge vorgegeben, wird diese Vorgabe meist unabhängig von der Windows-Standard-App genutzt. In dem Fall würden alle Links trotz Chrome-Standard weiterhin in Edge landen. Erst wenn Outlook den Systemstandard respektiert, greift die zuvor eingerichtete Zuordnung zu Chrome.

Wenn Firefox sich immer wieder als Standard vordrängelt

Manche Nutzer erleben, dass sich Firefox bei jedem Start anbietet, als Standardbrowser festgelegt zu werden. Wird diese Frage unbedacht bestätigt, wandern Links aus Outlook danach wieder zu Firefox. Das wirkt so, als ob Windows- oder Outlook-Einstellungen „vergessen“ würden.

Der Weg aus dieser Schleife gelingt in zwei Schritten: Zunächst wird Firefox so konfiguriert, dass diese Abfrage nicht mehr automatisch erscheint. Anschließend wird Windows erneut auf Chrome als Standard umgestellt.

Im Detail sieht der Ablauf etwa so aus:

  1. Firefox starten.
  2. In die Einstellungen wechseln.
  3. Im Bereich „Allgemein“ nach der Option suchen, ob Firefox beim Start prüfen soll, ob er Standardbrowser ist.
  4. Diese Prüfung deaktivieren.
  5. Danach wie oben beschrieben in Windows 10 oder 11 Chrome wieder als Standardbrowser festlegen.

Durch diese Kombination bleibt die Auswahl stabil. Firefox startet zwar weiterhin, wenn er direkt geöffnet wird, übernimmt aber nicht mehr stillschweigend die Rolle als Standardbrowser für E-Mail-Links.

Typische Konstellation im Büro: Outlook, Firmenvorgaben und mehrere Browser

Gerade in Unternehmensumgebungen existieren oft mehrere Browser nebeneinander, etwa für interne Anwendungen, Tests oder spezielle Tools. Gleichzeitig geben Administratoren häufig vor, welcher Browser für Standardanwendungen verwendet werden soll.

In solchen Szenarien kann es passieren, dass lokale Einstellungen von Windows oder Outlook durch Gruppenrichtlinien (Group Policy) überschrieben werden. In diesem Fall springt die Standardzuordnung manchmal nach einem Neustart wieder auf den vorgegebenen Browser zurück.

Wer merkt, dass Chrome zwar kurzzeitig als Standard gesetzt werden kann, sich diese Wahl aber nicht dauerhaft hält, sollte kurz mit der IT-Abteilung sprechen. Dort kann geprüft werden, ob eine Richtlinie aktiv ist, die Standard-Apps zentral steuert. Eigenmächtige Workarounds sind in Unternehmensnetzwerken meist keine gute Idee, weil sie andere Sicherheits- und Supportvorgaben beeinträchtigen können.

Es gibt Situationen, in denen Firefox bewusst als Standardbrowser bleiben soll, bestimmte Links aus Outlook aber trotzdem in Chrome landen sollen. Das kann etwa bei webbasierten Anwendungen sinnvoll sein, die nur in Chrome zuverlässig funktionieren.

Eine pragmatische Vorgehensweise besteht darin, solche Links aus Outlook zu kopieren und in Chrome einzufügen. Das ist zwar ein zusätzlicher Schritt, aber sehr zuverlässig. In manchen Fällen lässt sich dafür auch ein kleiner Trick nutzen: Wird ein Link mit der rechten Maustaste angeklickt, kann häufig die Adresse kopiert werden, ohne sie zu öffnen.

Wer auf dem Desktop arbeitet, kann sich Chrome auch mit einem markanten Symbol an die Taskleiste anheften. So lässt sich der Browser schnell starten, und die kopierte Adresse ist mit einer Tastenkombination zügig im Adressfeld eingefügt. Dieser Weg ist sinnvoll, wenn der Standardbrowser systemweit aus organisatorischen Gründen nicht verändert werden darf.

Unterschied zwischen Desktop-Outlook und Outlook im Browser

Viele Anwender verwenden sowohl die klassische Outlook-Desktop-App als auch das E-Mail-Postfach im Browser. Das Verhalten von Links hängt dabei stark davon ab, welche Variante gerade genutzt wird.

Wird Outlook als Webseite gestartet, bestimmt in der Regel der Browser, in dem diese Seite läuft, auch das Ziel für weitere Links. Wird also die Webversion von Outlook in Firefox geöffnet, startet jeder weitere Link ebenfalls von dort aus. In diesem Fall hilft es, die Weboberfläche in Chrome aufzurufen und als Lesezeichen zu speichern. Danach öffnen Links aus der Weboberfläche direkt weitere Registerkarten in Chrome.

Bei der klassischen Outlook-Anwendung dagegen entscheidet Windows mit der Standard-Apps-Einstellung, wie bereits beschrieben. Daher sollte immer zuerst geprüft werden, ob die Desktop-App oder die Webvariante betroffen ist.

Webadressen begegnen in Outlook nicht nur im Nachrichtentext, sondern auch in Kalendereinträgen, Aufgaben oder E-Mail-Signaturen. Die technische Behandlung dieser Links ist jedoch identisch: Outlook reicht die Adresse an das Betriebssystem weiter oder folgt der internen Browserregel.

Daher reichen die oben beschriebenen Einstellungen. Ein separater Schalter für Links in Signaturen oder Kalendereinträgen existiert im Normalfall nicht. Wer nach der Umstellung auf Chrome testet, sollte zur Sicherheit auch aus einem Termin oder einer Signatur heraus einen Link anklicken und prüfen, ob der gewünschte Browser startet.

Manchmal tritt ein anderes Symptom auf: Beim Klick auf eine Webadresse passiert scheinbar nichts, kein Browser öffnet sich und auch keine Fehlermeldung erscheint. In solchen Fällen ist oft die Zuordnung bestimmter Protokolle oder Dateitypen in Windows beschädigt.

Typische Rettungsschritte lauten:

  • In den Windows-Standard-Apps gezielt die Zuordnungen für HTTP und HTTPS prüfen und neu auf Chrome setzen.
  • Den Rechner einmal komplett neu starten, damit Windows die neuen Zuordnungen sauber übernimmt.
  • Optional Chrome einmal als Standard setzen, testen, anschließend kurzzeitig einen anderen Browser wählen und wieder zurück zu Chrome wechseln. Das „erinnert“ Windows oft an die korrekte Zuordnung.

Wenn nach diesen Maßnahmen immer noch kein Browser startet, könnte eine Sicherheitssoftware den Aufruf blockieren oder eine beschädigte Office-Installation vorliegen. Hier kann eine Office-Reparatur über die Systemsteuerung helfen.

Zwei typische Alltagssituationen aus der Praxis

Im Arbeitsalltag taucht das Thema meist in Momenten auf, in denen schnell gehandelt werden muss. Zwei typische Situationen verdeutlichen, wie sich das Problem bemerkbar macht und wie die oben beschriebenen Schritte helfen.

Ein häufiger Fall ist die Umstellung eines Rechners, auf dem neu Chrome installiert wurde. Wer danach vergisst, die Standard-App anzupassen, erlebt bei der ersten E-Mail mit Weblink die Überraschung: Trotz installiertem Chrome öffnet sich weiterhin Firefox. Nach der Anpassung der Windows-Standard-Apps und der Outlook-Option für den Standardbrowser ist das Verhalten wieder stimmig.

Eine andere Situation ist der Wechsel des Standardbrowsers im Büro durch zentrale Vorgaben. Plötzlich landet jede E-Mail-Adresse aus Outlook in einem anderen Browser als gewohnt. Hier kann es sinnvoll sein, mit der IT zu klären, ob Ausnahmen erlaubt sind oder ob für bestimmte Fachanwendungen Chrome zusätzlich genutzt werden soll. Die technische Umstellung bleibt gleich, wird aber im Rahmen der Unternehmensregeln abgestimmt.

Probleme nach Updates von Windows, Outlook oder Browsern

Nach System- oder Browserupdates kommt es gelegentlich vor, dass Standardzuordnungen neu gesetzt oder angefragt werden. Dabei kann es passieren, dass ein Klick auf „Ja“ in einem Dialogfenster reicht, um Firefox oder einen anderen Browser wieder zum Standard zu machen.

Wer nach einem Update bemerkt, dass Links aus E-Mails unerwartet im falschen Browser starten, sollte gezielt nach solchen Abfragen Ausschau halten. Es lohnt sich, die Meldungen genau zu lesen und nicht automatisch zu bestätigen. Wird die Frage nach dem Standardbrowser bewusst beantwortet, bleibt die Kontrolle über das Verhalten erhalten.

In seltenen Fällen setzen größere Windows-Updates bestimmte Standardzuordnungen zurück. Dann hilft ein kurzer Rundgang durch die Einstellungen, um Chrome wieder als bevorzugten Browser für HTTP-, HTTPS- und HTML-Aufrufe zu etablieren.

Zusammenarbeit mit IT-Administratoren bei zentral verwalteten PCs

In stark regulierten Umgebungen, etwa in Verwaltungen oder größeren Unternehmen, sind die Möglichkeiten zur eigenständigen Konfiguration oft eingeschränkt. Standard-Apps und Browserwahl werden dann aus Sicherheits- und Supportgründen über Richtlinien festgelegt.

Wenn sich auf einem solchen Rechner trotz eigener Versuche kein dauerhafter Wechsel zu Chrome erreichen lässt, ist das häufig kein Fehler, sondern eine Absicht der IT-Abteilung. Wer dennoch einen besonderen Bedarf hat, etwa für eine spezialisierte Webanwendung, sollte dieses Anliegen offen ansprechen. Gemeinsam kann dann entschieden werden, ob eine Ausnahme eingerichtet oder eine alternative Lösung bereitgestellt wird.

Wichtig ist in solchen Konstellationen, keine inoffiziellen Umgehungen zu nutzen, die Richtlinien aushebeln. Das kann zu Sicherheitsproblemen führen und Support erschweren. Ein klarer, dokumentierter Weg über die zuständige IT ist hier immer die bessere Variante.

Check der wichtigsten Einstellungen in einem Durchgang

Ist unsicher, an welcher Stelle die Weichen falsch gestellt sind, hilft ein strukturierter Durchgang durch alle relevanten Punkte. Ziel ist, Windows, Outlook und die Browser miteinander in Einklang zu bringen.

Ein bewährter Ablauf sieht so aus:

  1. Prüfen, ob Chrome korrekt installiert ist und Webseiten normal öffnet.
  2. In Windows 10 oder 11 Chrome als Standardbrowser setzen und die Zuordnung der Protokolle HTTP und HTTPS kontrollieren.
  3. In Outlook die Option aktivieren, dass Links im Standardbrowser geöffnet werden.
  4. Firefox so einstellen, dass es nicht mehr bei jedem Start aktiv nach der Standardbrowser-Rolle fragt.
  5. Einen Testlink aus einer E-Mail, einem Termin und einer Signatur anklicken und prüfen, ob Chrome startet.

Wenn alle diese Schritte sauber gesetzt sind, sollten Links aus Outlook im Alltag verlässlich im gewünschten Browser landen.

Warum öffnen Links aus Outlook manchmal trotz Umstellung weiter in Firefox?

Oft ist in Windows zwar Chrome als Standard gesetzt, aber einzelne Protokolle wie HTTP und HTTPS sind noch Firefox zugeordnet. Zusätzlich kann Firefox nach Updates erneut versuchen, die Standardrolle zu übernehmen. Erst wenn sowohl die Standard-App als auch alle relevanten Protokolle auf Chrome zeigen, landen Mail-Links zuverlässig dort.

Wie erkenne ich, ob Windows-Update oder Browser-Update meine Einstellungen verändert hat?

Ein Hinweis ist, dass Links aus Outlook ohne eigenes Zutun plötzlich wieder im anderen Browser erscheinen. In den Windows-Einstellungen können Sie unter Standard-Apps prüfen, welches Programm gerade für Weblinks eingetragen ist und ob sich diese Zuordnung kürzlich geändert hat. Auch Hinweisfenster der Browser nach Updates, die nach dem Standard fragen, deuten auf eine Umstellung hin.

Was kann ich tun, wenn die Schaltfläche „Als Standard festlegen“ im Browser ausgegraut ist?

In diesem Fall steuert meist eine Gruppenrichtlinie oder eine Management-Lösung der Firma die Einstellungen. Sie können dennoch im Windows-Dialog für Standard-Apps nachsehen, ob dort eine Änderung erlaubt ist. Wenn jede Änderung sofort zurückgesetzt wird, bleibt nur der Weg über die IT-Abteilung.

Hilft es, Chrome neu zu installieren, damit Links aus E-Mails dort öffnen?

Eine Neuinstallation kann helfen, wenn Chrome beschädigte Einträge für Protokolle oder Dateitypen besitzt. Trotzdem sollten Sie danach unbedingt in den Windows-Standard-Apps kontrollieren, ob Chrome tatsächlich wieder als Standard für HTTP, HTTPS und gegebenenfalls für PDF gesetzt wurde. Ohne diese erneute Zuordnung bleiben die bisherigen Verknüpfungen oft erhalten.

Wie gehe ich vor, wenn Links in Outlook nur sehr langsam in Chrome öffnen?

Überprüfen Sie zunächst Erweiterungen im Browser und deaktivieren Sie testweise alles, was den Seitenaufbau verzögern könnte. Zusätzlich lohnt sich ein Blick in Sicherheitssoftware, die Webfilter nutzt und Verbindungen über den Standardbrowser abfängt. Wenn andere Programme Links in Chrome schnell öffnen, liegt die Ursache meist an einem Add-on oder einer Sicherheitsprüfung.

Kann ich für bestimmte Postfächer oder Konten in Outlook einen anderen Browser erzwingen?

Desktop-Outlook verwendet immer den Systemstandard oder Edge, je nach Einstellung, und unterscheidet dabei nicht zwischen einzelnen Konten. Sie können jedoch mit Hilfstools wie URL-Handlern oder speziellen Add-ins Regeln anlegen, die je nach Domain oder Linktyp einen bestimmten Browser starten. Solche Lösungen müssen allerdings passend installiert und im Unternehmen freigegeben sein.

Was mache ich, wenn Links in Outlook weiterhin gar nicht reagieren, obwohl Chrome richtig eingestellt ist?

Hier liegt oft ein Registrierungsfehler oder ein beschädigter URL-Protokolleintrag in Windows vor. In vielen Fällen hilft eine Reparaturinstallation von Office bzw. Microsoft 365, die die Verknüpfung von Outlook zu den Systemprotokollen erneuert. Wenn danach noch immer nichts passiert, sollte ein IT-Administrator die Protokollzuordnungen in der Registry prüfen.

Kann ich verhindern, dass Outlook-Links jemals automatisch in Edge springen?

In aktuellen Outlook-Versionen lässt sich auswählen, ob Links im Standardbrowser oder in Edge starten sollen. Wenn Sie hier den Standardbrowser festlegen und gleichzeitig in Windows Chrome als Vorgabe definieren, bleiben die Links üblicherweise bei dieser Kombination. Unternehmensrichtlinien können diese Auswahl allerdings überschreiben.

Wie kann ich schnell testen, ob alle Zuordnungen für Chrome korrekt gesetzt sind?

Öffnen Sie die Windows-Einstellungen und prüfen Sie unter Standard-Apps zunächst den Eintrag für Chrome als Hauptbrowser. Anschließend lohnt sich die Kontrolle der Protokolle HTTP, HTTPS und eventuell MAILTO, ob sie alle auf Chrome verweisen. Testen Sie danach einen Link aus einer E-Mail, einem Termin und einer Signatur, um alle typischen Fälle abzudecken.

Was unterscheidet den Umgang mit Links zwischen Outlook für Windows und Outlook im Web?

Die installierte Windows-Version orientiert sich an den Systemstandards und optional an Edge-Vorgaben in Outlook selbst. Die Web-Variante in einem Browser folgt dagegen den Einstellungen des aktuell verwendeten Browsers und den Voreinstellungen des Betriebssystems nur indirekt. Darum kann das Öffnungsverhalten gleich aussehen, obwohl im Hintergrund unterschiedliche Mechanismen arbeiten.

Kann ich auf einem gemeinsam genutzten PC für mein Benutzerkonto einen anderen Standardbrowser festlegen?

Windows speichert Standard-Apps in der Regel je Benutzerprofil, sodass jeder Account eigene Einstellungen haben kann. Wenn keine zentralen Richtlinien entgegenstehen, können Sie sich anmelden, Chrome als Standard festlegen und Outlook-Links laufen dann nur in Ihrem Profil über diesen Browser. Andere Nutzer des gleichen Rechners behalten dadurch ihre eigenen Vorgaben.

Fazit

Damit Links aus Outlook zuverlässig in Chrome statt im anderen Browser aufgehen, müssen Windows-Standard-Apps, Protokollzuordnungen, Browser-Einstellungen und mögliche Unternehmensrichtlinien zusammenspielen. Wenn Sie diese Punkte nacheinander prüfen, lassen sich typische Fehlzuordnungen meist schnell beheben. Im Unternehmensumfeld hilft die enge Abstimmung mit der IT, damit lokale Wünsche und zentrale Vorgaben sauber zusammenpassen.

Deine Bewertung
5,0 1 Stimme
Klicke auf einen Stern, um zu bewerten.

Unsere Redaktion

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

34, Hamburg, gelernter IT-Systemadministrator und Schachfreund. Mag außerdem gerne gutes Bier.

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

29, Frankfurt am Main, Data Analyst. Fotografie-begeistert und Stratege durch und durch. Kann alles.

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

27, Köln, Projektmanagerin. Workshop-Junkie und Handy-süchtig. Sprachen-Genie mit italienischen Wurzeln.

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

36, Stuttgart, Softwareentwickler. Digital Native und PC-Freak durch und durch. Spielt perfekt Gitarre.

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

55, Düsseldorf, Personalmanagerin. Liebt ihren Garten genauso wie WordPress. Geboren in Südafrika.

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

52, Bergisch-Gladbach, Teamleiter IT. Technik-affin. Hat für jedes Problem eine Lösung parat. Sehr geduldig.

Unsere Redaktion:

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

Schreibe einen Kommentar