Warum zeigt Windows Update Fehler 0x800705b4

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 31. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026

Der Code allein sagt nicht, welches Update den Ablauf unterbricht. Entscheidend sind deshalb der genaue Zeitpunkt des Abbruchs, der Eintrag im Updateverlauf und die Frage, ob nur ein einzelnes Update oder jede Aktualisierung betroffen ist. Die folgenden Schritte führen von risikoarmen Prüfungen zu tieferen Reparaturen. Nach jeder größeren Maßnahme solltest du Windows Update erneut ausführen und prüfen, ob sich das Fehlerbild verändert hat.

Was hinter dem Fehlercode 0x800705b4 steckt

Windows Update arbeitet nicht mit einem einzigen Programm. Mehrere Dienste, Aufgaben und lokale Datenbanken koordinieren die Suche, den Download, die Prüfung und die Installation. Wenn ein Dienst nicht rechtzeitig antwortet oder ein Updatepaket nicht verarbeitet werden kann, beendet Windows den Vorgang mit einer Zeitüberschreitung. Derselbe Code kann deshalb bei unterschiedlichen Ursachen erscheinen.

Besonders häufig tritt der Fehler in diesen Situationen auf:

  • Ein Update-Dienst wurde manuell deaktiviert oder hängt in einem Zwischenzustand.
  • Der Ordner mit heruntergeladenen Updatepaketen enthält unvollständige oder widersprüchliche Dateien.
  • Microsoft Defender oder eine andere Sicherheitssoftware prüft Dateien länger als üblich.
  • Ein VPN, Proxy, Filtertreiber oder eine instabile WLAN-Verbindung unterbricht die Kommunikation mit den Microsoft-Servern.
  • Ein kumulatives Update wartet auf einen Neustart oder kollidiert mit einem ausstehenden Treiber.
  • Auf dem Systemlaufwerk ist zu wenig freier Speicher vorhanden.
  • Systemdateien oder der Komponentenspeicher sind beschädigt.

Ein einzelner Fehler beim ersten Suchlauf muss nicht bedeuten, dass Windows dauerhaft defekt ist. Wenn der Code nach jedem Neustart und bei mehreren Updates erscheint, lohnt sich dagegen eine systematische Reparatur.

Updateverlauf und Systemzustand zuerst prüfen

Öffne zunächst die Einstellungen mit Windows-Taste + I. In Windows 11 findest du den Bereich unter Windows Update; in Windows 10 heißt der entsprechende Bereich ebenfalls Update und Sicherheit mit dem Unterpunkt Windows Update. Die Bezeichnungen können je nach Version leicht abweichen. Wichtig ist der Updateverlauf, weil du dort erkennst, ob immer dieselbe KB-Nummer scheitert.

Notiere die Bezeichnung des fehlgeschlagenen Updates, sofern sie angezeigt wird. Ein Fehler bei einem kumulativen Qualitätsupdate ist anders zu bewerten als ein wiederholt scheiternder Treiber oder ein Funktionsupdate. Wird nur ein Treiber genannt, solltest du den passenden Treiber später beim PC- oder Gerätehersteller prüfen, statt Windows Update mehrfach mit derselben Installation zu belasten.

Kontrolliere außerdem, ob ein Neustart aussteht. Ein Neustart über Start, Ein/Aus und Neu starten ist besser geeignet als das bloße Herunterfahren, weil Windows dabei ausstehende Updateaktionen abschließen kann. Trenne den Rechner während dieses Vorgangs nicht vom Strom. Bei einem Notebook sollte das Netzteil angeschlossen sein.

Prüfe danach mindestens diese Rahmenbedingungen:

  • Auf dem Systemlaufwerk muss ausreichend freier Speicher für Download, Entpacken und Installation vorhanden sein.
  • Datum, Uhrzeit und Zeitzone sollten automatisch bezogen werden, damit Zertifikats- und Serverprüfungen nicht scheitern.
  • Ein VPN sollte für den Test beendet werden. Bei einem Firmen-PC darfst du Unternehmensvorgaben jedoch nicht eigenmächtig umgehen.
  • Ein Proxy lässt sich unter Einstellungen, Netzwerk und Internet und Proxy kontrollieren.
  • Der PC sollte während der Suche nicht durch Energiesparmodus, Netzwerkwechsel oder eine instabile mobile Verbindung unterbrochen werden.

Windows-Update-Problembehandlung ausführen

Windows enthält eine automatische Problembehandlung für Updatefehler. Sie überprüft unter anderem grundlegende Dienste und typische Konfigurationsabweichungen. Öffne in Windows 11 Einstellungen, System, Problembehandlung und Andere Problembehandlungen. Suche dort nach Windows Update und wähle Ausführen. In Windows 10 findest du die Funktion unter Einstellungen, Update und Sicherheit, Problembehandlung und den zusätzlichen Problembehandlungen.

Warte, bis die Prüfung beendet ist, und übernimm nur vorgeschlagene Änderungen, deren Bedeutung du nachvollziehen kannst. Starte den PC anschließend neu. Öffne danach Windows Update und beginne eine neue Suche. Wenn die Problembehandlung einen Dienst korrigiert, kann der Fehler bereits verschwunden sein. Bleibt der Code bestehen, ist das Ergebnis trotzdem nützlich: Du kannst dann zu den lokalen Updatekomponenten wechseln, ohne dieselbe automatische Prüfung wiederholt auszuführen.

Störende Netzwerk- und Sicherheitsfaktoren ausschließen

Eine Zeitüberschreitung entsteht auch dann, wenn Windows den Microsoft-Dienst erreicht, die Antwort aber nicht vollständig verarbeitet werden kann. Teste deshalb zunächst eine stabile Verbindung. Bei WLAN kann ein kurzer Test über ein Netzwerkkabel oder einen mobilen Hotspot zeigen, ob die bisherige Verbindung beteiligt ist. Der Test ersetzt keine dauerhafte Lösung, grenzt die Ursache aber ein.

Beende VPN-Software und nicht benötigte Netzwerkfilter vorübergehend. Bei Drittanbieter-Antivirusprogrammen solltest du nicht pauschal Schutzfunktionen abschalten. Prüfe stattdessen, ob das Programm einen Update- oder Netzwerkblock protokolliert, und verwende nur die vom Hersteller vorgesehene zeitweise Pause. Microsoft Defender sollte nicht dauerhaft deaktiviert werden. Nach jedem Test müssen Schutzfunktionen wieder aktiv sein.

Ein Proxy kann die Updatekommunikation ebenfalls beeinflussen. Wenn du einen Proxy nicht bewusst eingerichtet hast, prüfe, ob eine Organisation, ein Sicherheitsprogramm oder ein früheres Netzwerktool die Einstellung gesetzt hat. Auf einem verwalteten Computer kann der Proxy absichtlich vorgeschrieben sein. Ändere in diesem Fall nichts ohne Zustimmung der zuständigen Administration.

Auch ein DNS-Problem ist möglich. Öffne die Eingabeaufforderung nicht automatisch mit Administratorrechten, sondern prüfe zunächst, ob Webseiten und Microsoft-Dienste erreichbar sind. Ein Neustart des Routers kann bei einem privaten Netzwerk helfen. Wenn nur Windows Update betroffen ist, liegt die Ursache eher bei lokalen Diensten oder Updatepaketen als bei der allgemeinen Internetverbindung.

Update-Dienste im laufenden Betrieb kontrollieren

Für die nächsten Schritte benötigst du ein Administratorkonto. Öffne das Startmenü, gib Dienste ein und starte die gleichnamige Windows-App. Suche nach Windows Update, Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst und Kryptografiedienste. Diese Dienste dürfen nicht dauerhaft deaktiviert sein. Ein manuelles Starten kann helfen, wenn einer von ihnen nach einem Absturz beendet wurde.

Ein Doppelklick auf einen Dienst zeigt den Starttyp und den aktuellen Status. Beende Dienste nicht wahllos. Wenn Windows Update bereits ausgeführt wird, ist das allein kein Beweis für einen Fehler. Ein Dienst kann aktiv sein, während seine lokale Datenablage beschädigt ist. Prüfe daher nach einem Startversuch unmittelbar Windows Update erneut.

Für eine präzisere Kontrolle kannst du die Eingabeaufforderung als Administrator öffnen. Suche im Startmenü nach Eingabeaufforderung, wähle Als Administrator ausführen und bestätige die Sicherheitsabfrage. Die folgenden Befehle lesen den Zustand aus und verändern noch keine Update-Dateien:

sc query wuauserv
sc query bits
sc query cryptsvc

In der Ausgabe steht beim jeweiligen Dienst der Status. STATE mit dem Wert RUNNING zeigt an, dass der Dienst läuft. Ein beendeter Dienst lässt sich mit den Windows-Diensten starten. Wenn der Start sofort wieder fehlschlägt, solltest du nicht mehrfach klicken, sondern die Ereignisanzeige und den Updateverlauf auf einen begleitenden Fehler prüfen.

Den Cache von Windows Update sicher neu aufbauen

Beschädigte oder unvollständige Downloads gehören zu den häufigsten lokalen Auslösern. Beim Zurücksetzen werden die zwischengespeicherten Updateinformationen nicht als persönliche Dokumente behandelt. Trotzdem solltest du geöffnete Programme schließen und die Befehle exakt eingeben. Die Maßnahme setzt die lokalen Updateablagen neu auf; bereits installierte Updates werden dadurch nicht entfernt.

Öffne eine administrative Eingabeaufforderung und stoppe zuerst die beteiligten Dienste:

net stop wuauserv
net stop bits
net stop cryptsvc

Die Ausgabe sollte bestätigen, dass die Dienste beendet wurden. Falls ein Dienst nicht beendet werden kann, liegt möglicherweise ein hängender Prozess vor. Starte den PC neu und wiederhole den Vorgang einmal. Vermeide es, laufende Systemprozesse über den Task-Manager wahllos zu beenden.

Danach benennst du die beiden lokalen Ordner um. Windows erstellt sie beim nächsten Start der Updatekomponenten neu. Das Umbenennen ist gegenüber dem Löschen der vorsichtigere Weg, weil du die alten Ordner bei Bedarf noch zurückbenennen kannst.

ren %systemroot%SoftwareDistribution SoftwareDistribution.old
ren %systemroot%System32catroot2 catroot2.old

Wenn der Befehl ohne Fehlermeldung abgeschlossen wird, starte die Dienste wieder:

net start wuauserv
net start bits
net start cryptsvc

Starte Windows neu und beginne eine neue Update-Suche. Der erste Lauf kann länger dauern, weil Windows die lokalen Daten neu anlegt und Metadaten erneut herunterlädt. Unterbrich diesen Vorgang nicht, solange keine eindeutige Fehlermeldung erscheint.

Falls das Umbenennen mit einer Meldung über eine verwendete Datei abbricht, läuft noch ein Dienst oder ein anderer Prozess auf die Ablage zu. Prüfe den Dienststatus erneut. Benenne keine Ordner um, während gerade ein Neustart, eine Reparatur oder eine Installation aktiv ist.

Systemdateien und Komponentenspeicher reparieren

Wenn das Zurücksetzen der Updateablage nicht genügt, können beschädigte Windows-Dateien die Installation verhindern. Zwei integrierte Werkzeuge sind dafür vorgesehen: DISM repariert den Komponentenspeicher, aus dem Windows Systemdateien bezieht, und SFC prüft geschützte Systemdateien. Beide Befehle benötigen Administratorrechte.

Öffne die Eingabeaufforderung als Administrator und führe zuerst DISM aus:

DISM.exe /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Der Vorgang kann längere Zeit bei einem bestimmten Prozentwert stehen bleiben. Das ist nicht automatisch ein Absturz. Schließe das Fenster erst, wenn eine Abschlussmeldung erscheint. Eine erfolgreiche Reparatur wird von DISM gemeldet. Bei einem Fehlercode solltest du diesen notieren und nicht blind weitere Parameter ausprobieren.

Führe anschließend die Systemdateiprüfung aus:

sfc /scannow

SFC meldet am Ende, ob beschädigte Dateien gefunden und repariert wurden, ob Dateien nicht repariert werden konnten oder ob keine Integritätsverletzung vorliegt. Starte den PC nach einer Reparatur neu und teste Windows Update erneut. Wenn SFC Dateien nicht korrigieren kann, wiederholst du den Befehl nicht endlos. Prüfe zuerst, ob DISM erfolgreich beendet wurde, und starte danach einen weiteren Durchlauf.

Diese Reparaturen verändern Systemkomponenten. Persönliche Dateien bleiben normalerweise erhalten, dennoch solltest du bei einem instabilen Rechner wichtige Daten vorher sichern. Wird der PC von einer Organisation verwaltet, können Richtlinien oder ein internes Update-System die Ursache sein. In diesem Fall kann eine lokale Reparatur die zentrale Verwaltung nicht ersetzen.

Ein einzelnes fehlgeschlagenes Update getrennt bewerten

Wenn nur eine bestimmte KB-Nummer scheitert, während andere Updates installiert werden, liegt die Ursache möglicherweise im Paket selbst, in einem vorausgesetzten Neustart oder in einem inkompatiblen Treiber. Öffne den Updateverlauf und notiere die vollständige Bezeichnung. Prüfe danach, ob das Update bei jedem Versuch mit demselben Code abbricht oder ob sich der Fehler ändert.

Ein wiederholter Fehler bei einem Treiberupdate lässt sich oft eingrenzen, indem du den Geräte-Manager öffnest und nach Warnsymbolen suchst. Installiere Treiber jedoch bevorzugt vom Hersteller des Computers oder der jeweiligen Hardware. Besonders bei Grafik-, Speicher- und Chipsatztreibern können unpassende Pakete neue Probleme verursachen.

Bei einem kumulativen Update kann die manuelle Installation aus dem Microsoft Update Catalog eine Alternative sein. Dafür brauchst du die exakte KB-Nummer und die passende Architektur, etwa x64 oder ARM64. Lade kein Paket nur anhand einer ähnlichen Bezeichnung herunter. Wenn die Architektur oder die Windows-Version nicht passt, wird die Installation abgelehnt oder bleibt ohne Nutzen.

Vor einer manuellen Installation sollten VPN, nicht benötigte Programme und ausstehende Neustarts geprüft werden. Ein manuell installiertes Paket umgeht nicht jede Systemvoraussetzung. Fehlen Servicing-Stack-Komponenten, Speicherplatz oder eine passende Edition, erscheint weiterhin ein Fehler.

Windows-Version, Edition und Richtlinien prüfen

Windows 10 und Windows 11 besitzen ähnliche Updatefunktionen, unterscheiden sich aber bei Einstellungen, Problembehandlung und unterstützten Installationswegen. Drücke Windows-Taste + R, gib winver ein und bestätige mit der Eingabetaste. Das Fenster zeigt die installierte Windows-Version und den Build. Diese Angaben helfen, wenn du nach einem passenden Updatepaket oder einem bekannten Fehler suchst.

Bei einem Firmen- oder Schulgerät können Updates über Windows Server Update Services, Microsoft Intune oder andere Verwaltungsrichtlinien gesteuert werden. Hinweise wie Einige Einstellungen werden von deiner Organisation verwaltet sind in diesem Zusammenhang relevant. Eine Änderung lokaler Richtlinien oder Registry-Werte kann die Verwaltung stören und ist daher keine geeignete Standardmaßnahme.

Auch eine getaktete Verbindung, aktive Pausen oder ein begrenztes Wartungsfenster können den Ablauf verändern. Prüfe in Windows Update, ob Updates pausiert sind und ob ein Neustartzeitpunkt festgelegt wurde. Bei einem privaten PC sollten solche Einstellungen nur bewusst angepasst werden, damit die Installation nicht dauerhaft verschoben wird.

Wenn der Fehler nach einem Funktionsupdate bleibt

Ein Funktionsupdate ist umfangreicher als ein monatliches Qualitätsupdate. Scheitert nur dieser Wechsel, müssen zusätzlich Treiber, inkompatible Programme und Speicherplatz berücksichtigt werden. Deinstalliere nicht vorsorglich beliebige Software. Suche stattdessen im Updateverlauf nach dem fehlgeschlagenen Funktionsupdate und prüfe, ob Windows einen Kompatibilitätshinweis anzeigt.

Externe Antivirusprogramme, Tuning-Tools, virtuelle Laufwerke und ältere Treiber können in den Installationsprozess eingreifen. Deaktiviere oder entferne solche Komponenten nur, wenn du weißt, wie du sie danach wieder installierst und die Lizenzdaten verfügbar sind. Vor einem größeren Upgrade ist eine vollständige Datensicherung wichtiger als ein möglichst schneller Installationsversuch.

Wenn Windows mehrfach zurückrollt und den vorherigen Zustand wiederherstellt, solltest du den Fehlertext und die Protokolle sichern. Wiederholte Upgradeversuche ohne neue Diagnose können die Ausgangslage verschlechtern. Prüfe außerdem, ob der PC die Voraussetzungen der Zielversion erfüllt und ob der Hersteller aktuelle Firmware- oder Treiberhinweise veröffentlicht hat.

Erfolg nach der Reparatur überprüfen

Ein verschwundener Fehlercode im Einstellungsfenster reicht nicht als alleiniger Nachweis. Starte nach der Reparatur eine neue Suche und beobachte, ob das Update heruntergeladen, vorbereitet und installiert wird. Danach sollte im Updateverlauf ein erfolgreicher Eintrag mit Datum erscheinen. Ein Neustart kann erforderlich sein, bevor weitere Aktualisierungen angeboten werden.

Prüfe anschließend, ob wichtige Funktionen normal arbeiten. Dazu gehören Anmeldung, Netzwerk, Audio, Grafik und gegebenenfalls BitLocker. Öffne Systeminformationen oder winver, wenn du kontrollieren möchtest, ob sich die Buildnummer geändert hat. Eine unveränderte Buildnummer ist bei einem kumulativen Update nicht automatisch ein Fehler; maßgeblich ist die Bezeichnung des installierten Pakets.

Wenn der Code nach dem Cache-Reset verschwunden ist, musst du die umbenannten Sicherungsordner nicht sofort löschen. Warte, bis mehrere Updatezyklen erfolgreich abgeschlossen sind und der benötigte Speicherplatz feststeht. Erst danach kannst du die alten Ordner über den Datei-Explorer mit Administratorbestätigung entfernen. Sind sie nicht vorhanden oder bereits automatisch bereinigt worden, ist kein weiterer Eingriff nötig.

Wann weitere Selbsthilfe nicht sinnvoll ist

Beende die Reparaturversuche, wenn Windows nicht mehr normal startet, der Datenträger ungewöhnliche Geräusche macht, BitLocker nach dem Wiederherstellungsschlüssel fragt oder wichtige Dateien gefährdet sind. Bei wiederkehrenden Bluescreens, beschädigten Benutzerprofilen oder fehlgeschlagenen Reparaturen mit mehreren Komponenten sollte ein vollständiges Backup vor weiteren Änderungen stehen.

Auch auf verwalteten Geräten ist die IT-Abteilung die richtige Anlaufstelle, wenn Updates zentral vorgegeben werden. Notiere den Fehlercode, die KB-Nummer, die Windows-Version, den Zeitpunkt und die bereits ausgeführten Schritte. Diese Informationen verkürzen die Diagnose und verhindern, dass dieselben Maßnahmen mehrfach durchgeführt werden.

Eine Reparaturinstallation oder ein Zurücksetzen von Windows kommt erst infrage, wenn Update-Dienste, Cache, Systemdateien, Speicherplatz, Netzwerk und Treiber geprüft wurden. Vor einem Zurücksetzen müssen persönliche Daten, Browserdaten, Lizenzinformationen und Wiederherstellungsschlüssel gesichert werden. Die Option zum Beibehalten persönlicher Dateien ersetzt kein Backup.

Prüfliste für die nächsten Schritte

  • Updateverlauf öffnen und die betroffene KB-Nummer notieren.
  • Ausstehenden Neustart durchführen und Windows Update erneut starten.
  • Freien Speicher, Datum, Uhrzeit, VPN und Proxy kontrollieren.
  • Windows-Update-Problembehandlung einmal ausführen.
  • Dienste Windows Update, Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst und Kryptografiedienste prüfen.
  • Update-Cache nur mit administrativen Rechten und exakt eingegebenen Befehlen neu aufbauen.
  • DISM und anschließend SFC ausführen, wenn Systemdateien als mögliche Ursache infrage kommen.
  • Bei einem einzelnen Update die Windows-Version, Architektur und den passenden Treiber prüfen.
  • Nach jedem Hauptschritt Neustart, Updateverlauf und erfolgreiche Installation kontrollieren.
  • Bei Firmen-PCs, Startproblemen oder Datenrisiken rechtzeitig die zuständige Unterstützung einschalten.

Häufige Fragen zum Windows Update Fehler 0x800705b4

Kann der Fehler 0x800705b4 durch ein bestimmtes KB-Update verursacht werden?

Ja, wenn im Updateverlauf immer dieselbe KB-Nummer fehlschlägt, liegt die Ursache möglicherweise bei diesem Paket, einem passenden Treiber oder einer ausstehenden Systemkomponente. Prüfe zuerst die genaue Bezeichnung und Architektur deines Windows-Systems, bevor du das Update manuell aus dem Microsoft Update-Katalog suchst.

Was bedeutet es, wenn nur Treiberupdates mit 0x800705b4 scheitern?

Dann ist Windows Update nicht unbedingt grundsätzlich beschädigt. Lade den Treiber möglichst von der Supportseite des PC-, Mainboard- oder Geräteherstellers und vergleiche Modell sowie Windows-Version, statt denselben Treiber wiederholt über Windows Update anzubieten.

Kann zu wenig Speicherplatz den Fehlercode 0x800705b4 auslösen?

Ja, für ein Update wird nicht nur Platz für den Download, sondern auch für temporäre Dateien und die Installation benötigt. Prüfe den freien Speicher auf dem Systemlaufwerk und entferne nur eindeutig entbehrliche Dateien; persönliche Daten oder unbekannte Systemordner solltest du nicht löschen.

Warum tritt 0x800705b4 nach dem Klonen oder Wiederherstellen eines Laufwerks auf?

Nach einem Klon- oder Wiederherstellungsvorgang können ausstehende Updateaktionen, beschädigte lokale Paketdaten oder abweichende Treiberzustände zurückbleiben. Führe zuerst einen vollständigen Neustart durch und kontrolliere Updateverlauf, Systemlaufwerk und Geräte-Manager, bevor du den Updatecache zurücksetzt.

Ist der Fehler 0x800705b4 ein Hinweis auf einen Virus?

Der Code selbst beweist keinen Befall, sondern beschreibt typischerweise eine Zeitüberschreitung im Updateablauf. Wenn zusätzlich unbekannte Prozesse, unerwartete Sicherheitswarnungen oder manipulierte Defender-Einstellungen auftreten, führe eine Prüfung mit Microsoft Defender durch und deaktiviere den Schutz nicht dauerhaft.

Kann ein Firmen-PC den Fehler wegen einer Windows-Update-Richtlinie anzeigen?

Ja, zentral verwaltete Geräte können Updatezeitpunkte, interne Updatequellen oder Neustarts über Organisationsrichtlinien steuern. Ändere deshalb weder Proxy- noch Dienst- oder Richtlinieneinstellungen eigenmächtig, sondern gib der IT-Abteilung Fehlercode, KB-Nummer und Updateverlauf weiter.

Was kann ich tun, wenn 0x800705b4 nur bei einem Funktionsupdate erscheint?

Prüfe zunächst, ob Windows 10 oder Windows 11, Edition, Hardware und installierte Treiber die Zielversion unterstützen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und Windows Update weiterhin scheitert, kann eine offizielle Installationshilfe von Microsoft eine Alternative sein; vorher solltest du persönliche Daten sichern und BitLocker-Wiederherstellungsinformationen bereithalten.

Wann sollte ich Windows wegen 0x800705b4 zurücksetzen oder neu installieren?

Ein Zurücksetzen oder eine Neuinstallation ist erst sinnvoll, wenn Dienste, Netzwerk, Updatecache, Systemdateien und Speicherplatz geprüft wurden und mehrere Updates dauerhaft fehlschlagen. Vorher gehören ein vollständiges Backup, die Sicherung von Browser- und Lizenzdaten sowie die Prüfung des Wiederherstellungsschlüssels zu den notwendigen Vorbereitungen.

Checkliste
  • Ein Update-Dienst wurde manuell deaktiviert oder hängt in einem Zwischenzustand.
  • Der Ordner mit heruntergeladenen Updatepaketen enthält unvollständige oder widersprüchliche Dateien.
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  • Ein VPN, Proxy, Filtertreiber oder eine instabile WLAN-Verbindung unterbricht die Kommunikation mit den Microsoft-Servern.
  • Ein kumulatives Update wartet auf einen Neustart oder kollidiert mit einem ausstehenden Treiber.
  • Auf dem Systemlaufwerk ist zu wenig freier Speicher vorhanden.
  • Systemdateien oder der Komponentenspeicher sind beschädigt.


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