LG, Dell und Alienware: Automatische Treiber-Apps unter Windows 11 verhindern

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 24. Juli 2026, zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2026

Automatische Treiber-Apps von LG, Dell oder Alienware lassen sich unter Windows 11 meist zuverlässig daran hindern, beim Start zu laden oder selbstständig nach Aktualisierungen zu suchen. Am sichersten ist eine abgestufte Vorgehensweise: Zuerst die automatische Prüfung in der jeweiligen Hersteller-App abschalten, danach geplante Aufgaben und Autostart-Einträge kontrollieren und die Software erst entfernen, wenn du sie nicht mehr benötigst.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Hersteller-App und Windows Update. Eine Deinstallation von Dell SupportAssist, Dell Command | Update, LG Update oder Alienware Update verhindert nicht automatisch, dass Windows eigene Treiber über Windows Update bezieht. Umgekehrt kann das Blockieren der Hersteller-App dazu führen, dass wichtige Firmware-, Chipsatz- oder Grafiktreiber nicht mehr automatisch angeboten werden. Prüfe deshalb vor jeder Änderung, welche Aufgabe die Software auf deinem PC erfüllt und ob du Treiber künftig manuell aktualisieren möchtest.

Die Bezeichnungen und verfügbaren Einstellungen unterscheiden sich je nach Modell, Windows-Version, Edition und App-Version. Wenn ein Menü bei dir anders heißt, orientiere dich an Begriffen wie automatische Updates, Zeitplan, Benachrichtigungen, Start mit Windows, Hintergrundaktualisierung oder Update-Prüfung.

Welche Hersteller-App soll verhindert werden?

Bei Dell- und Alienware-PCs können mehrere Programme gleichzeitig installiert sein. Dell SupportAssist dient unter anderem der Diagnose und Wartung. Dell Command | Update richtet sich vor allem an verwaltete oder geschäftlich eingesetzte Geräte und sucht nach Treibern, BIOS- und Firmware-Aktualisierungen. Auf Alienware-Systemen können zusätzlich Alienware-spezifische Verwaltungs- oder Update-Komponenten vorhanden sein.

Bei LG-Notebooks oder LG-Monitoren hängt die Software stärker vom Modell ab. LG Update beziehungsweise eine ähnlich bezeichnete LG-Aktualisierungsanwendung kann Gerätetreiber, Firmware oder herstellerspezifische Komponenten verwalten. Bei Monitoren können Funktionen wie Bildschirmprofile, Eingangsumschaltung oder Gerätesteuerung in einer eigenen Anwendung liegen. Entfernst du diese Software, verschwinden möglicherweise nicht nur Update-Hinweise, sondern auch bestimmte Komfortfunktionen.

Öffne zunächst die installierten Apps:

  1. Drücke Win + I, um die Einstellungen zu öffnen.
  2. Wähle Apps und anschließend Installierte Apps.
  3. Suche nacheinander nach Dell, Alienware und LG.
  4. Notiere den vollständigen Namen der gefundenen Programme, bevor du eine Änderung vornimmst.

Zusätzlich lohnt sich eine Prüfung im Startmenü. Manche Herstellerkomponenten erscheinen nicht eindeutig unter dem Markennamen, sondern tragen Bezeichnungen wie Update, Support, Assistant, Command, Device Manager, Control Center oder Firmware. Bei einem Firmen-PC kann ein Teil der Software auch durch eine zentrale Verwaltung vorgegeben sein. In diesem Fall solltest du die Anwendung nicht ohne Rücksprache entfernen.

Automatische Suche zuerst in der Hersteller-App abschalten

Wenn du die Diagnose- oder Verwaltungsfunktionen behalten möchtest, ist das Abschalten der automatischen Suche die schonendste Variante. Die Anwendung bleibt installiert, startet aber nicht mehr nach jedem Windows-Start oder prüft nur noch auf deine Anforderung.

Starte die betreffende App über das Startmenü und öffne deren Einstellungen. Suche nach einem Bereich für Updates, Zeitplan oder Benachrichtigungen. Deaktiviere nur die Optionen, die eine automatische Suche, einen geplanten Scan oder die automatische Installation betreffen. Eine Einstellung für wichtige Sicherheitsmeldungen kann sinnvollerweise aktiviert bleiben, sofern sie nicht ebenfalls unerwünschte Prüfungen auslöst.

Bei Dell-Anwendungen können die Optionen je nach Produktgeneration und Version anders angeordnet sein. SupportAssist und Dell Command | Update sind nicht identisch und dürfen deshalb nicht anhand eines allgemeinen Menüwegs behandelt werden. Wenn die App einen Zeitplan anzeigt, stelle ihn auf manuell oder entferne den Zeitplan. Gibt es nur eine Option für Benachrichtigungen, schaltet diese möglicherweise lediglich Hinweise ab, nicht aber den Hintergrunddienst.

Bei Alienware-Systemen können Update-Funktionen in einer Alienware-Verwaltungsanwendung oder in einer Dell-Komponente enthalten sein. Prüfe deshalb beide Bereiche. Wenn das Programm nur eine zentrale Oberfläche für Beleuchtung, Leistungsprofile und Geräteüberwachung bereitstellt, solltest du nicht die gesamte Anwendung entfernen, nur um Update-Meldungen zu unterbinden.

Bei LG-Anwendungen findest du die relevante Option häufig unter Einstellungen, Update oder Allgemein. Eine Option mit der Bezeichnung automatisch nach Updates suchen ist eindeutig. Bei Formulierungen wie beim Start prüfen oder regelmäßig nach neuer Software suchen ist ebenfalls eine automatische Prüfung gemeint. Deaktiviere anschließend die automatische Installation separat, falls dafür ein eigener Schalter vorhanden ist.

Schließe die App nach der Änderung vollständig und starte Windows neu. Öffne sie danach erneut und kontrolliere, ob die Einstellung erhalten geblieben ist. Wenn die App den Schalter selbstständig wieder aktiviert, wird die Einstellung möglicherweise von einem Dienst, einer geplanten Aufgabe oder einer Firmenrichtlinie überschrieben.

Autostart unter Windows 11 prüfen

Viele Update-Programme beginnen nicht mit einer sichtbaren Benutzeroberfläche, sondern mit einem Autostart-Eintrag. Dadurch kann die Anwendung im Hintergrund laufen, obwohl du sie nicht manuell geöffnet hast. Den Autostart kannst du ohne Deinstallation kontrollieren.

  1. Öffne die Einstellungen mit Win + I.
  2. Gehe zu Apps und Autostart.
  3. Suche nach Einträgen von LG, Dell oder Alienware.
  4. Schalte den passenden Eintrag aus, wenn das Programm nicht bei jeder Anmeldung geladen werden soll.

Alternativ öffnest du den Task-Manager mit Strg + Umschalt + Esc und wechselst zu Autostart-Apps. Dort kann Windows zusätzliche Informationen wie den Einfluss auf den Startvorgang anzeigen. Der Eintrag bleibt installiert, wird aber nicht mehr über die normale Benutzeranmeldung gestartet.

Diese Änderung verhindert nicht zwingend jede automatische Suche. Ein Programm kann zusätzlich über einen Windows-Dienst oder eine geplante Aufgabe gestartet werden. Der Autostart ist daher ein sinnvoller erster Kontrollpunkt, aber keine vollständige Garantie.

Wenn du unsicher bist, deaktiviere zunächst nur einen eindeutig zugeordneten Hersteller-Eintrag und starte den PC neu. Prüfe anschließend Bildschirmfunktionen, Leistungsprofile, Diagnosewerkzeuge und die betreffende Update-App. Funktioniert etwas nicht mehr, kannst du den Eintrag an derselben Stelle wieder aktivieren.

Geplante Aufgaben als Ursache für automatische Prüfungen

Hersteller-Software verwendet häufig die Aufgabenplanung, damit eine Update-Prüfung auch ohne sichtbares Programmfenster ausgeführt wird. Bei unterschiedlichen Versionen können die Namen variieren. Deshalb solltest du nicht nach einem einzigen vermeintlich festen Aufgabennamen suchen.

Anleitung
1Drücke Win + I, um die Einstellungen zu öffnen.
2Wähle Apps und anschließend Installierte Apps.
3Suche nacheinander nach Dell, Alienware und LG.
4Notiere den vollständigen Namen der gefundenen Programme, bevor du eine Änderung vornimmst.

  1. Öffne das Startmenü und suche nach Aufgabenplanung.
  2. Starte die Anwendung mit deinem normalen Benutzerkonto.
  3. Wähle links Aufgabenplanungsbibliothek.
  4. Prüfe die Liste nach Einträgen mit Dell, Alienware oder LG.
  5. Öffne verdächtige Aufgaben und kontrolliere unter Aktionen, welches Programm tatsächlich gestartet wird.

Entscheidend ist die Aktion, nicht allein der Name. Eine Aufgabe mit Herstellerbezeichnung kann eine Diagnose starten, eine Update-Prüfung ausführen oder nur Telemetriedaten verarbeiten. Wenn die Aktion auf eine ausführbare Datei mit Update-, Support- oder Assistant-Bezug zeigt, passt sie wahrscheinlich zu deinem Ziel. Prüfe unter Trigger, ob sie bei der Anmeldung, beim Systemstart oder nach einem festen Zeitplan läuft.

Deaktiviere eine Aufgabe zunächst statt sie zu löschen. Klicke sie mit der rechten Maustaste an und wähle Deaktivieren. Dadurch bleibt der Eintrag erhalten und kann später zurückgesetzt werden. Starte Windows neu und beobachte, ob die unerwünschte Update-Prüfung ausbleibt.

Wenn du eine Aufgabe nicht eindeutig zuordnen kannst, verändere sie nicht. Ein Diagnose- oder Energieverwaltungsdienst kann äußerlich ähnlich aussehen wie ein Update-Task. Bei einem geschäftlich verwalteten Rechner können Aufgaben außerdem durch die IT-Abteilung benötigt werden.

Herstellerdienste kontrollieren

Ein Hintergrunddienst kann die Update-App starten, geplante Prüfungen ausführen oder Installationen vorbereiten. Die Diensteverwaltung bietet eine weitere Möglichkeit, automatische Aktivitäten einzuschränken. Sie sollte jedoch vorsichtiger eingesetzt werden, weil ein Dienst auch für andere Funktionen zuständig sein kann.

  1. Drücke Win + R.
  2. Gib services.msc ein und bestätige mit Enter.
  3. Sortiere die Liste nach dem Namen.
  4. Suche nach eindeutig zugeordneten Diensten von LG, Dell oder Alienware.
  5. Öffne den Dienst und lies Beschreibung sowie Pfad zur ausführbaren Datei.

Ändere nicht sofort den Starttyp. Prüfe zunächst, ob der Dienst tatsächlich zur Update-Funktion gehört. Ein Eintrag mit Support- oder Hardwarebezug kann für Diagnose, Lüftersteuerung, Leistungsprofile oder Hotkeys benötigt werden. Bei einem Notebook kann das Abschalten einer herstellerspezifischen Komponente dazu führen, dass Sondertasten oder Energieprofile nicht mehr korrekt arbeiten.

Wenn der Zusammenhang eindeutig ist und die App keine eigene Einstellung bietet, kannst du den Dienst testweise beenden. Wähle im Eigenschaftenfenster Beenden, ohne den Starttyp dauerhaft zu ändern. Starte danach die Hersteller-App manuell und prüfe, ob die gewünschte Funktion weiterhin verfügbar ist. Für eine dauerhafte Unterbindung kann der Starttyp auf Manuell gestellt werden. Deaktiviert sollte nur gewählt werden, wenn du die Folgen kennst und einen Rückweg hast.

Bei einem späteren Treiber- oder Firmware-Update musst du den Dienst eventuell wieder starten. Wenn die App danach einen Fehler meldet, stelle den ursprünglichen Starttyp wieder her und nutze die integrierte Einstellung zur manuellen Update-Suche.

Software vollständig deinstallieren

Wenn du eine Hersteller-App nicht benötigst, kannst du sie über Einstellungen, Apps und Installierte Apps entfernen. Suche nach dem Programmnamen, öffne das Menü mit den drei Punkten und wähle Deinstallieren. Bestätige die Abfragen des jeweiligen Deinstallationsprogramms.

Entferne nicht vorschnell alle Programme des Herstellers. Bei Dell- und Alienware-Geräten können mehrere Komponenten voneinander abhängen. Eine Update-Anwendung ist etwas anderes als ein Treiber, ein Grafikdienst, eine Audio-Komponente oder ein Werkzeug für Tastaturbeleuchtung. Bei LG-Monitoren kann eine Steuerungssoftware für Bildschirmprofile oder Eingangswechsel gebraucht werden, auch wenn du keine automatischen Updates möchtest.

Nach der Deinstallation startest du Windows neu. Öffne anschließend erneut die Liste der installierten Apps sowie die Autostart-Ansicht. Falls ein Dienst oder eine geplante Aufgabe zurückgeblieben ist, prüfe zuerst, ob sie noch zu einer anderen installierten Komponente gehört. Lösche keine Ordner in C:Program Files oder C:Program Files (x86), solange die Software noch registriert ist. Das manuelle Löschen kann Reparatur- und Deinstallationsfunktionen beschädigen.

Wenn die Anwendung sich nicht entfernen lässt, verwende zuerst die Reparatur- oder Zurücksetzen-Funktion in den erweiterten App-Optionen, sofern sie angeboten wird. Danach wiederholst du die Deinstallation. Bei Firmenrechnern oder beschädigten Installationen ist die Unterstützung durch den Administrator beziehungsweise den Hersteller sinnvoller als das Entfernen einzelner Dateien.

Windows Update getrennt von Hersteller-Apps betrachten

Das Abschalten einer OEM-Anwendung verhindert nicht automatisch Treiberaktualisierungen durch Windows Update. Windows kann optionale Treiber weiterhin im Bereich für optionale Updates anbieten oder wichtige Treiber im Rahmen regulärer Aktualisierungen installieren.

Öffne Einstellungen, Windows Update und anschließend Erweiterte Optionen. Je nach Windows-Version findest du dort Hinweise zu optionalen Updates. Unter Optionale Updates können Treiber separat aufgeführt sein. Installiere einen solchen Treiber nur, wenn du einen Anlass hast, etwa ein behobenes Geräteproblem oder eine vom Hersteller dokumentierte Kompatibilität.

Bei einem funktionierenden System ist es meist sinnvoller, Treiber nicht pauschal zu blockieren. Grafik-, Netzwerk- und Chipsatztreiber können Sicherheits- oder Stabilitätskorrekturen enthalten. Wenn Windows nach einem Update einen problematischen Treiber installiert, ist die gezielte Rückkehr über den Geräte-Manager oder die Deinstallation des betreffenden Updates der passendere Ansatz als eine ungezielte Sperre sämtlicher Treiber.

Bevor du eine Treiberaktualisierung zurücksetzt, notiere die betroffene Hardware und den aktuellen Treibernamen. Öffne den Geräte-Manager, wähle die Hardwarekategorie, öffne die Eigenschaften des Geräts und prüfe unter Treiber, ob die Schaltfläche zum Zurücksetzen verfügbar ist. Sie steht nicht bei jeder Installation zur Verfügung.

Treiber künftig manuell und kontrolliert aktualisieren

Nach dem Abschalten automatischer Hersteller-Prüfungen brauchst du einen festen Wartungsweg. Prüfe zunächst das genaue Modell, die Windows-Version und die installierte Treiberversion. Beim Modell darfst du dich nicht nur auf die Produktfamilie verlassen, weil innerhalb einer Serie unterschiedliche Komponenten verbaut sein können.

Für Dell und Alienware findest du die Modellbezeichnung in den Windows-Systeminformationen, auf dem Typenschild oder in der Hersteller-App. Bei LG ist die Modellnummer häufig auf dem Gerätegehäuse, der Verpackung oder in den Anzeigeeinstellungen zu finden. Lade Treiber und Firmware ausschließlich für das passende Modell und die passende Windows-Version herunter.

Bei Firmware- und BIOS-Aktualisierungen gelten strengere Regeln als bei normalen Gerätetreibern. Ein Abbruch durch Stromverlust, ein falsches Modell oder eine ungeeignete Version kann den Start des Geräts verhindern. Schließe bei einem Notebook das Netzteil an, sichere wichtige Daten und notiere den Wiederherstellungsschlüssel, wenn BitLocker aktiv ist. Führe solche Updates nicht nebenbei aus, wenn du die Identität der Datei oder die Voraussetzungen nicht sicher prüfen kannst.

Nach jeder manuellen Installation kontrollierst du den Geräte-Manager, die App-Version und die Funktionsprüfung des betroffenen Geräts. Bei einem Grafiktreiber testest du die gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate. Bei einem LG-Monitor prüfst du zusätzlich die Signalumschaltung. Bei einem Alienware-Notebook kontrollierst du Leistungsprofile, Lüftersteuerung und Sondertasten, sofern diese Funktionen für dich relevant sind.

Wenn die Update-App trotz Änderungen wieder startet

Beginnt die Anwendung nach jedem Neustart erneut mit einer Prüfung, liegt die Ursache meist an einer zweiten Startquelle. Kontrolliere deshalb in dieser Reihenfolge die Einstellung in der App, den Autostart, die Aufgabenplanung und die Diensteverwaltung. Nach jeder Änderung solltest du neu starten, damit du die Auswirkung eindeutig zuordnen kannst.

Auch eine Reparaturinstallation, ein Treiberpaket oder ein größeres Windows-Update kann Herstellerkomponenten wieder aktivieren. Prüfe nach solchen Ereignissen die Autostart-Liste und die Aufgabenplanung erneut. Wenn nur Benachrichtigungen erscheinen, die App aber nicht sichtbar läuft, suche zusätzlich nach einem Dienst oder einer Aufgabe mit passendem Herstellerpfad.

Bei verwalteten Geräten können Richtlinien die Einstellung zurücksetzen. Hinweise darauf sind ein ausgegrauter Schalter, eine Meldung über fehlende Berechtigungen oder eine Wiederherstellung der Einstellung nach jeder Anmeldung. In diesem Fall solltest du nicht versuchen, die Vorgabe durch Registry-Änderungen oder aggressive Deinstallationsmethoden zu umgehen.

Wenn die Software zwar startet, aber keine Updates findet, kann das an fehlenden Rechten, einer blockierten Netzwerkverbindung oder einem beschädigten Dienst liegen. Das ist kein Beleg dafür, dass die automatische Prüfung deaktiviert wurde. Prüfe den Autostart-Status, die geplanten Trigger und den Dienstpfad unabhängig voneinander.

Rückweg und sichere Kontrolle

Halte vor Änderungen fest, was aktuell aktiviert ist. Ein Screenshot der Autostart-Liste, der App-Einstellungen und der relevanten Dienstkonfiguration reicht meistens aus. Bei einer Deinstallation notierst du außerdem die Programmversion und den Namen der Funktionen, die du weiterhin benötigst.

Der Rückweg ist bei einer deaktivierten Aufgabe einfach: Öffne die Aufgabenplanung, wähle den Eintrag und klicke auf Aktivieren. Einen Autostart-Eintrag schaltest du in den Einstellungen oder im Task-Manager wieder ein. Bei einem Dienst stellst du den vorher notierten Starttyp wieder her und startest den Dienst anschließend.

Nach der Umstellung sollte der PC normal starten, Netzwerk, Audio, Grafik, Bildschirmsteuerung und Sonderfunktionen müssen wie vorher arbeiten. Eine einzelne fehlende Update-Benachrichtigung ist kein ausreichender Test. Entscheidend ist, dass die Geräte funktionieren und du weiterhin einen kontrollierten Weg für Sicherheits-, Treiber- und Firmware-Aktualisierungen hast.

Wenn nach dem Entfernen einer Komponente ein Gerät im Geräte-Manager mit einem Warnsymbol erscheint, installiere nicht wahllos ein Treiberpaket. Ermittle zuerst die Hardware-ID beziehungsweise die genaue Modellbezeichnung und verwende anschließend das passende Paket. Bei Startproblemen, BitLocker-Wiederherstellungsabfragen oder einem fehlgeschlagenen BIOS-Update solltest du den Rechner nicht durch weitere Änderungen verschärfen, sondern die Wiederherstellungsoptionen und den Support des Herstellers nutzen.

Prüfliste für LG-, Dell- und Alienware-Systeme

  • Den vollständigen Namen der Hersteller-App notieren.
  • Automatische Suche und geplante Installation in der App prüfen.
  • Autostart-Einträge in Windows 11 kontrollieren.
  • Geplante Aufgaben anhand ihrer Aktion und ihres Dateipfads zuordnen.
  • Dienste nur ändern, wenn ihre Funktion eindeutig feststeht.
  • Hersteller-Tools nicht mit Hardwaretreibern verwechseln.
  • Vor der Deinstallation benötigte Sonderfunktionen prüfen.
  • Windows Update und optionale Treiber separat betrachten.
  • Bei Firmware und BIOS Modell, Version und Stromversorgung kontrollieren.
  • Nach jedem Schritt neu starten und die betroffenen Geräte testen.
  • Deaktivierte Aufgaben, Autostart-Einträge und Dienste dokumentieren.

Für die meisten privaten PCs reicht es aus, die automatische Prüfung in der Hersteller-App zu deaktivieren und den zugehörigen Autostart-Eintrag auszuschalten. Erst wenn die Anwendung weiterhin selbstständig arbeitet oder nicht benötigt wird, sind Aufgabenplanung, Diensteverwaltung und Deinstallation sinnvoll. So bleiben wichtige Gerätefunktionen erhalten, während du selbst entscheidest, wann ein Treiber- oder Firmware-Update geprüft und installiert wird.

Häufige Fragen zu automatischen Treiber-Apps unter Windows 11

Verhindert ein deaktivierter Autostart auch Updates durch Dell, LG oder Alienware?

Nein, der Autostart steuert nur, ob eine Anwendung bei der Anmeldung geladen wird. Ein Dienst oder eine geplante Aufgabe kann weiterhin im Hintergrund nach Updates suchen, während Windows Update unabhängig davon eigene Treiber beziehen kann.

Kann ich Dell SupportAssist entfernen, ohne die Dell-Treiber zu verlieren?

Die Deinstallation von Dell SupportAssist entfernt nicht automatisch bereits installierte Treiber. Sie nimmt dir jedoch Diagnose- und Wartungsfunktionen der Anwendung, deshalb solltest du vorher prüfen, ob du diese Funktionen benötigst und wie du Treiber künftig manuell über die Dell-Unterstützung für dein Modell beziehst.

Warum startet eine LG- oder Alienware-App trotz deaktivierter Autostart-Option weiter?

Dann wird sie wahrscheinlich nicht über den normalen Benutzer-Autostart gestartet, sondern durch einen Dienst, eine geplante Aufgabe oder eine verwaltete Richtlinie. Vergleiche den Dateipfad und den Herstellerbezug in der Aufgabenplanung und Diensteverwaltung, statt einen beliebigen Eintrag mit ähnlichem Namen zu deaktivieren.

Wie verhindere ich nur automatische Firmware-Updates, lasse aber Benachrichtigungen zu?

Suche in der Hersteller-App nach getrennten Optionen für automatische Suche, automatische Installation, Zeitplan und Benachrichtigungen. Deaktiviere nur Suche und Installation, wenn diese Schalter separat vorhanden sind; bei einer einzigen gemeinsamen Einstellung lässt sich die gewünschte Trennung möglicherweise nicht umsetzen.

Was ist auf einem Firmen-PC mit Dell Command | Update zu beachten?

Auf verwalteten Geräten können Einstellungen und Update-Aufgaben durch IT-Richtlinien vorgegeben sein. Ein ausgegrauter Schalter oder eine nach jeder Anmeldung zurückgesetzte Einstellung ist ein Hinweis darauf, dass du die automatische Prüfung nicht eigenständig umgehen solltest, sondern die zuständige Administration fragst.

Wie aktualisiere ich Treiber nach dem Abschalten der Hersteller-App weiterhin sicher?

Prüfe zunächst Windows Update einschließlich optionaler Treiber und nutze für BIOS-, Firmware- oder spezielle Gerätetreiber die offizielle Herstellerunterstützung anhand der exakten Modellbezeichnung. Installiere keine allgemeinen Treiberpakete auf Verdacht und kontrolliere nach jedem Update Geräte-Manager, Bildschirmfunktionen, Netzwerk und die herstellerspezifischen Funktionen.

Checkliste
  • Den vollständigen Namen der Hersteller-App notieren.
  • Automatische Suche und geplante Installation in der App prüfen.
  • Autostart-Einträge in Windows 11 kontrollieren.
  • Geplante Aufgaben anhand ihrer Aktion und ihres Dateipfads zuordnen.
  • Dienste nur ändern, wenn ihre Funktion eindeutig feststeht.
  • Hersteller-Tools nicht mit Hardwaretreibern verwechseln.
  • Vor der Deinstallation benötigte Sonderfunktionen prüfen.
  • Windows Update und optionale Treiber separat betrachten.
  • Bei Firmware und BIOS Modell, Version und Stromversorgung kontrollieren.
  • Nach jedem Schritt neu starten und die betroffenen Geräte testen.
  • Deaktivierte Aufgaben, Autostart-Einträge und Dienste dokumentieren.


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