Liveuntertitel in Windows 11 aktivieren: Sprache auf dem Bildschirm mitlesen

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 29. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2026

Mit Liveuntertiteln lässt sich gesprochener Inhalt direkt in Text umwandeln, während Audio oder Video läuft. Das hilft vor allem bei Meetings, Lernvideos, Streams und wenn Sprache schwer verständlich ist. Bevor du die Funktion nutzt, lohnt sich ein kurzer Blick auf Spracheinstellungen, Systemversion und den richtigen Ausgabekanal für Ton.

Was Liveuntertitel in Windows 11 leisten

Die Funktion zeigt gesprochene Inhalte als eingeblendeten Text auf dem Bildschirm an. Sie arbeitet systemweit und kann bei vielen Apps helfen, solange der Ton über den PC ausgegeben wird. Praktisch ist das vor allem dann, wenn du Inhalte ohne Kopfhörer mitlesen oder gesprochene Passagen schneller erfassen möchtest.

Für den Alltag ist wichtig, dass die Erkennung nur so gut ist wie die Tonqualität. Klare Sprache, wenig Nebengeräusche und eine saubere Lautstärke sorgen meist für deutlich bessere Ergebnisse. Auch die Systemsprache spielt eine Rolle, weil die Untertitel nicht in jeder Sprache gleich zuverlässig arbeiten.

Voraussetzungen vor dem Einschalten

Prüfe zuerst, ob dein Windows 11 aktuell genug ist. Viele Funktionen werden erst mit einer passenden Version oder mit späteren Updates vollständig bereitgestellt. Ein Neustart nach einem Update ist ebenfalls sinnvoll, weil Hintergrunddienste danach oft erst sauber laden.

  • Windows 11 mit aktuellen Updates verwenden
  • Tonquelle aktiv und nicht stumm geschaltet lassen
  • Wenn möglich, eine klare Systemsprache einstellen
  • Vorher prüfen, ob Audio über den richtigen Lautsprecher oder das richtige Headset läuft

Falls du ein internes Mikrofon oder externe Audioquellen nutzt, achte auf stabile Eingabegeräte und saubere Pegel. Bei sehr leiser Sprache oder starkem Rauschen kann die Texterkennung ungenau werden. Dann hilft oft schon eine andere Tonquelle oder ein ruhigerer Raum.

Die Funktion in den Einstellungen einschalten

Der schnellste Weg führt über die Schnelleinstellungen oder direkt über die Windows-Einstellungen. Dort kannst du Liveuntertitel aktivieren und bei Bedarf direkt anpassen. Sobald die Funktion eingeschaltet ist, erscheint das Untertitelfenster im Bildschirmbereich und zeigt erkannte Sprache in Echtzeit an.

  1. Öffne die Windows-Einstellungen.
  2. Wechsle zu Barrierefreiheit.
  3. Suche den Bereich für Untertitel oder Liveuntertitel.
  4. Aktiviere die Anzeige.
  5. Prüfe anschließend die Position und das Erscheinungsbild des Fensters.

Je nach System lässt sich die Funktion auch per Tastenkürzel starten. Das ist praktisch, wenn du sie nur gelegentlich brauchst und nicht jedes Mal durch Menüs klicken willst. Nach dem Einschalten kannst du direkt testen, ob gesprochener Inhalt erkannt und sauber eingeblendet wird.

Sprache und Darstellung passend einstellen

Damit die Anzeige sinnvoll arbeitet, solltest du die Sprache auf den verwendeten Inhalt abstimmen. Spricht eine Videokonferenz auf Deutsch, sollte die Erkennung ebenfalls auf Deutsch ausgerichtet sein. Bei fremdsprachigen Inhalten lohnt sich ein kurzer Wechsel, wenn dein System das unterstützt.

Anleitung
1Öffne die Windows-Einstellungen.
2Wechsle zu Barrierefreiheit.
3Suche den Bereich für Untertitel oder Liveuntertitel.
4Aktiviere die Anzeige.
5Prüfe anschließend die Position und das Erscheinungsbild des Fensters.

Auch die Darstellung ist mehr als nur Optik. Größe, Hintergrund und Fensterposition entscheiden darüber, ob du Untertitel neben dem eigentlichen Inhalt bequem lesen kannst. Wer parallel mit mehreren Fenstern arbeitet, platziert die Anzeige oft am besten am unteren Bildschirmrand oder seitlich, damit wichtige Inhalte nicht verdeckt werden.

  • Sprache an den Inhalt anpassen
  • Fenster so platzieren, dass wichtige UI-Elemente frei bleiben
  • Schriftgröße und Kontrast bei Bedarf erhöhen
  • Den Hintergrund wählen, der sich im Alltag am besten lesen lässt

Wenn keine Untertitel erscheinen

Erscheint trotz aktivierter Funktion nichts, liegt das oft nicht an einem großen Fehler, sondern an einer der üblichen Grundlagen. Zuerst solltest du prüfen, ob überhaupt Audio ankommt und ob die Lautstärke im System nicht zu niedrig ist. Danach lohnt sich ein Blick auf die gewählte Ausgabequelle, etwa Lautsprecher, Headset oder Bluetooth-Gerät.

Wenn das Fenster geöffnet ist, aber keine Erkennung sichtbar wird, teste eine andere Audioquelle oder einen anderen Inhalt. Manche Videos, Spiele oder Konferenztools geben den Ton so aus, dass die Erkennung schlechter arbeitet. In solchen Fällen helfen häufig ein Neustart der App, ein Neustart von Windows oder ein Update der Audiotreiber.

Typische Stellen für die Kontrolle

  • Systemlautstärke und App-Lautstärke
  • Ausgabegerät in den Soundeinstellungen
  • Windows-Update-Status
  • Audio- oder Bluetooth-Treiber
  • Sprache des erkannten Inhalts

Bei Meetings, Videos und Spielen sinnvoll nutzen

In Besprechungen ist Liveuntertitel besonders nützlich, wenn Stimmen über Mikrofone unterschiedlich laut sind. Dann wird der Inhalt leichter lesbar, auch wenn einzelne Sprecher leiser aufnehmen. Bei Lernvideos kannst du außerdem schneller folgen, wenn Fachbegriffe im Text auftauchen und du eine Stelle nachlesen möchtest.

Bei Spielen ist die Funktion eher dann spannend, wenn Dialoge, Menüs oder Zwischensequenzen wichtig sind. Je nach Spiel kann die Einblendung aber störend wirken, wenn sie wichtige Bildbereiche überdeckt. In diesem Fall hilft es, die Position vorübergehend zu ändern oder die Anzeige nur bei Bedarf einzuschalten.

Anzeige und Bedienung im Alltag anpassen

Für den praktischen Einsatz zählt, dass die Untertitel nicht nur funktionieren, sondern auch angenehm lesbar bleiben. Eine starke Kontrastwahl hilft in hellen Räumen, während ein kompakteres Fenster auf kleinen Displays oft besser passt. Wer zwischen Laptop und großem Monitor wechselt, sollte die Position nicht zu nah an Bedienelemente legen.

Wenn du häufig mit mehreren Fenstern arbeitest, ist eine feste Position sinnvoll. So musst du nicht jedes Mal neu suchen, und der Blick bleibt im Arbeitsfluss. Gerade bei längeren Sitzungen spart das Zeit und verhindert, dass die Anzeige ständig umsortiert werden muss.

Wann sich weitere Schritte lohnen

Bleibt die Funktion dauerhaft unzuverlässig, ist der nächste sinnvolle Schritt eine gründlichere Prüfung der Systemumgebung. Dazu gehören ein Blick auf Audiotreiber, Sprachpakete und die aktuelle Windows-Version. Wenn selbst danach keine stabile Erkennung möglich ist, kann ein Zurücksetzen einzelner Audioeinstellungen helfen, ohne direkt das ganze System neu aufzusetzen.

Vor größeren Eingriffen solltest du ein Backup wichtiger Daten anlegen. So bist du abgesichert, falls du Treiber entfernst, Sprachpakete neu installierst oder Einstellungen umfassender änderst. Erst wenn einfache Korrekturen nicht reichen, sind weitergehende Schritte sinnvoll.

Erweiterte Kontrolle über Einblendung, Sprache und Tastenkombinationen

Die Funktion arbeitet am zuverlässigsten, wenn nicht nur der Schalter aktiv ist, sondern auch die Bedienung zur eigenen Arbeitsweise passt. Besonders wichtig ist, dass Sie die Einblendung schnell aufrufen können und wissen, wie sich die Anzeige im laufenden Betrieb verhält. Windows 11 bietet dafür mehrere Stellschrauben, die über den ersten Start hinaus sinnvoll sind.

Öffnen Sie die Einstellungen mit Windows-Taste + I und wechseln Sie zu Barrierefreiheit oder Erleichterte Bedienung, je nach Gerätebezeichnung und Sprachstand. Dort finden Sie den Bereich Untertitel beziehungsweise Liveuntertitel. Prüfen Sie, ob die Anzeige am oberen Bildschirmrand, in einer kompakten Leiste oder in einem breiteren Fenster erscheint. Die Position wirkt sich direkt darauf aus, wie gut sie zu Programmen, Videos und geteilten Inhalten passt.

Wenn Sie die Funktion häufiger nutzen, lohnt sich ein Blick auf die Tastenkombinationen. In vielen Installationen lässt sich die Einblendung per Windows-Taste + Strg + L sofort starten oder beenden. So sparen Sie sich den Umweg über das Menü. Falls die Kombination nicht reagiert, prüfen Sie zuerst, ob eine andere App die Taste bereits belegt oder ob die Windows-Eingaben von einem Hersteller-Tool überschrieben werden.

  • Position: Untertitel oben, mittig oder in einem frei verschiebbaren Fenster anordnen.
  • Größe: Schrift und Box so wählen, dass längere Sätze nicht abgeschnitten werden.
  • Stil: Hoher Kontrast erleichtert das Lesen bei hellem oder dunklem Hintergrund.
  • Tastenkürzel: Direktstart aktivieren, damit die Anzeige ohne Umweg erreichbar bleibt.

Sprache, Mikrofon und Erkennung im Zusammenspiel prüfen

Damit gesprochener Inhalt sauber auf dem Bildschirm landet, müssen Sprache, Eingabegerät und Systemerkennung zusammenpassen. Die Erkennung bezieht sich nicht nur auf das, was über das Mikrofon aufgenommen wird, sondern auch darauf, in welcher Sprache Windows die Audiodaten verarbeitet. Wer hier sauber aufsetzt, vermeidet viele der typischen Anzeigelücken.

Wählen Sie in den Untertitel-Einstellungen die Sprache aus, die tatsächlich gesprochen wird. Das betrifft zum Beispiel Deutsch, Englisch oder eine andere unterstützte Sprache. Wird in einem Meeting zwischen mehreren Sprachen gewechselt, hilft es, die meistgenutzte Sprache zu priorisieren und nur bei Bedarf umzustellen. Ein falscher Sprachmodus führt oft zu merkwürdigen Wortteilen, Leerstellen oder verzögerten Zeilen.

Auch das Mikrofon spielt eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Bei Laptop-Mikrofonen können Lüftergeräusche, Tastatureingaben und Raumhall die Erkennung verschlechtern. Ein Headset mit gutem Mikrofon liefert meist die stabilere Grundlage. In den Windows-Einstellungen unter System > Sound sollte das richtige Eingabegerät ausgewählt sein. Dort lässt sich außerdem die Lautstärke des Mikrofons überprüfen.

Für Gruppenräume, Videokonferenzen oder ältere Rechner empfiehlt sich ein kurzer Technik-Check vor dem Einsatz:

  1. Das gewünschte Mikrofon in Windows als Standardgerät auswählen.
  2. Die Lautstärke so einstellen, dass Sprache klar, aber nicht übersteuert aufgenommen wird.
  3. Hintergrundgeräusche nach Möglichkeit reduzieren.
  4. Die in den Untertitel-Optionen hinterlegte Sprache mit dem tatsächlichen Gespräch abgleichen.
  5. Eine kurze Probesprache durchführen und prüfen, ob Inhalte vollständig erkannt werden.

Feinschliff für Lesbarkeit und Alltagstauglichkeit

Im Alltag entscheidet oft die Darstellung darüber, ob die Einblendung nützlich bleibt. Lange Textzeilen, ungünstige Farben oder eine zu kleine Schrift sorgen schnell dafür, dass Inhalte schwer zu verfolgen sind. Deshalb lohnt es sich, das Layout auf die eigene Arbeitsumgebung abzustimmen, statt die Standardwerte unverändert zu lassen.

Bei hellen Programmen funktioniert eine dunklere Untertitelbox meist besser, weil sich die Schrift klar vom Hintergrund abhebt. In dunklen Designs ist eine helle Variante oft angenehmer. Einige Versionen von Windows 11 bieten neben der Farbe auch Größenoptionen und Hintergrundtransparenz. Wer häufig auf einem zweiten Monitor arbeitet, sollte die Platzierung so wählen, dass wichtige Fensterelemente nicht verdeckt werden.

Auch die Nutzung mit Bildschirmvergrößerung oder hohem Zoom ist möglich, verlangt aber eine saubere Abstimmung. Untertitel dürfen nicht so tief stehen, dass sie Taskleiste, Fensterleisten oder Videosteuerungen überdecken. Verschieben Sie die Anzeige daher testweise in eine Zone, die mit Ihren häufig genutzten Programmen gut harmoniert.

  • Bei Präsentationen: Die Anzeige so verschieben, dass Folieninhalte sichtbar bleiben.
  • Bei Browsern: Prüfen, ob Webseiten-Steuerelemente überdeckt werden.
  • Bei zwei Bildschirmen: Den Monitor wählen, auf dem Sie Sprachinhalte am besten verfolgen können.
  • Bei Remote-Desktop-Sitzungen: Vorher testen, ob die Einblendung im entfernten Fenster korrekt dargestellt wird.

Fehlerquellen eingrenzen und die Funktion wieder nutzbar machen

Bleibt die Anzeige leer oder erscheinen nur einzelne Wörter, hilft ein systematisches Vorgehen. Zuerst sollte klar sein, ob das Problem bei Windows selbst, beim Quellton oder beim verwendeten Programm liegt. Dieses Vorgehen spart Zeit und verhindert, dass an der falschen Stelle gesucht wird.

Prüfen Sie zunächst, ob andere Audioquellen im System zuverlässig wiedergegeben werden. Spielen Sie eine lokale Datei oder ein Video mit klarer Sprache ab. Tauchen dort Untertitel auf, liegt die Ursache eher an der jeweiligen App, am Meeting-Tool oder an den Rechteinstellungen des Programms. Bleibt auch dort alles still, sind die Windows- oder Mikrofoneinstellungen der bessere Ansatzpunkt.

Ein häufiger Stolperstein ist der Zugriff auf das Mikrofon. In Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Mikrofon muss der Zugriff für Windows und die benötigten Apps erlaubt sein. Ohne diese Freigabe kann die Spracherkennung keine brauchbaren Daten erhalten. Ebenso wichtig ist, dass Bluetooth-Headsets korrekt gekoppelt sind und nicht nur als Ausgabegerät, sondern auch als Eingabegerät aktiv bleiben.

Hilfreich ist außerdem ein kurzer Blick auf die Systemsprache und die installierten Sprachpakete. Manche Funktionen greifen auf Sprachkomponenten zurück, die nicht auf jedem Rechner vollständig verfügbar sind. Wenn ein Sprachpaket fehlt, lässt es sich über Zeit und Sprache nachinstallieren oder ergänzen. Danach sollte der PC neu gestartet werden, damit alle Komponenten sauber geladen werden.

Falls die Einblendung erst nach dem Anmeldevorgang oder nur in einzelnen Fenstern erscheint, testen Sie die Funktion in einem anderen Benutzerkonto. So lässt sich erkennen, ob ein lokales Profil, eine Gruppenrichtlinie oder eine Sicherheitssoftware hineinspielt. Gerade bei Firmengeräten ist das relevant, weil Administratorvorgaben bestimmte Barrierefreiheitsfunktionen einschränken können.

Sinnvolle Einsatzszenarien im Zusammenspiel mit anderen Windows-Funktionen

Die Anzeige ist nicht nur eine Hilfe für Gespräche, sondern auch ein nützliches Werkzeug bei Medien, Lerninhalten und spontanen Besprechungen. Wer sie gezielt einsetzt, kann gesprochene Inhalte besser mitschneiden, ohne zusätzlich eine Drittanbieter-App zu installieren. Das lohnt sich besonders dann, wenn möglichst wenig Ablenkung gewünscht ist.

Im Browser lassen sich Live-Untertitel gut mit Vollbildvideos oder eingebetteten Playern verbinden. Achten Sie nur darauf, dass der Player selbst keine eigene Untertitelspur erzwingt, wenn Sie lieber die Windows-Ausgabe lesen möchten. Bei Lernplattformen oder Videoportalen mit mehreren Tonspuren ist es sinnvoll, die Sprache zuerst am Video und dann in Windows abzugleichen.

In Besprechungen mit Microsoft Teams, Zoom oder ähnlichen Programmen ist außerdem entscheidend, ob das Audio direkt aus der App oder über das System erfasst wird. Manchmal muss das Mikrofon im Meeting und in Windows identisch gewählt sein, damit gesprochenes Material sauber erkannt wird. Eine kurze Prüfung vor Beginn verhindert, dass Sie erst mitten im Gespräch nach den richtigen Optionen suchen müssen.

Bei Spielen ist die Funktion eher ergänzend zu sehen. Manche Titel unterdrücken System-Overlays, andere laufen im Exklusiv-Vollbild und lassen die Anzeige nicht sichtbar werden. In solchen Fällen hilft häufig ein Wechsel in den randlosen Fenstermodus. Danach kann die Untertitelleiste wieder oberhalb des Spiels erscheinen, sofern das System-Overlay vom Spiel nicht blockiert wird.

Praktische Arbeitsweise für dauerhaft stabile Ergebnisse

Am besten funktioniert die Nutzung, wenn Sie eine feste Reihenfolge einhalten. So lässt sich die Anzeige mit wenigen Schritten zuverlässig starten, prüfen und anpassen. Ein wiederholbarer Ablauf ist besonders hilfreich, wenn Sie die Funktion an mehreren Geräten oder in wechselnden Kontexten verwenden.

  1. Sprache und Mikrofon vor dem Start kontrollieren.
  2. Die Untertitel per Tastenkombination oder über die Einstellungen aktivieren.
  3. Position und Schriftgröße an den aktuellen Bildschirm anpassen.
  4. Eine kurze Sprechprobe mit normaler Lautstärke durchführen.
  5. Bei abweichender Erkennung die Sprachwahl und das Eingabegerät nachziehen.
  6. Nach Updates oder Gerätewechseln die Einstellungen erneut prüfen.

Wer mit mehreren Konten, Dockingstations oder externen Monitoren arbeitet, sollte diese Kontrolle regelmäßig wiederholen. Windows merkt sich viele Werte pro Gerät oder pro Benutzer, was im Alltag nützlich ist, aber nach einem Monitorwechsel zu ungewohnten Ergebnissen führen kann. Mit einer festen Prüfroutine bleibt die Anzeige verlässlich einsetzbar und lässt sich ohne Umwege an neue Bedingungen anpassen.

FAQ

Wie schalte ich die Untertitelanzeige in Windows 11 ein?

Öffnen Sie die Einstellungen mit Windows-Taste + I und wechseln Sie zu Barrierefreiheit. Dort finden Sie den Bereich Untertitel, in dem sich die Funktion aktivieren lässt.

Gibt es eine Tastenkombination für den schnellen Start?

Ja, die Untertitelfunktion lässt sich in vielen Windows-11-Versionen mit Windows-Taste + Strg + L direkt ein- und ausschalten. Falls die Kombination nicht reagiert, ist die Funktion häufig noch nicht eingerichtet oder durch Richtlinien eingeschränkt.

Welche Sprache sollte ich auswählen?

Die ausgewählte Sprache sollte zur ausgegebenen Spracherkennung passen, damit die Texte sauber mitlaufen. Wer Inhalte meist auf Deutsch verfolgt, stellt Deutsch ein; bei englischen Streams oder Meetings lohnt sich ein zweites Sprachprofil.

Warum werden manche Wörter falsch erkannt?

Die Erkennung hängt von Mikrofonqualität, Aussprache, Hintergrundgeräuschen und der gewählten Sprache ab. Deutlich spricht man am besten direkt in das Mikrofon oder nutzt bei Videoanrufen ein gutes Headset, damit die Anzeige stabiler arbeitet.

Kann ich das Aussehen der Untertitel ändern?

Ja, Windows 11 bietet Einstellungen für Schriftgröße, Farbe, Transparenz und Hintergrund. Über Barrierefreiheit und Untertitel lässt sich die Darstellung so anpassen, dass sie auch bei heller Oberfläche oder in dunklen Apps gut lesbar bleibt.

Was tun, wenn die Funktion nicht sichtbar ist?

Prüfen Sie zuerst, ob Windows 11 aktuell ist und ob Sie mit einem Konto mit ausreichenden Rechten arbeiten. In manchen Firmenumgebungen werden Untertitel per Gruppenrichtlinie oder Sicherheitsvorgabe ausgeblendet.

Lassen sich Liveuntertitel auch ohne Internet nutzen?

Die Verfügbarkeit hängt von der Sprachunterstützung und den installierten Sprachdateien ab. Bei vielen Szenarien arbeitet die Erkennung lokal, für zusätzliche Sprachpakete oder bestimmte Funktionen kann jedoch eine Verbindung nötig sein.

Wie nutze ich die Untertitel bei Videokonferenzen am besten?

Aktivieren Sie die Anzeige vor Beginn des Meetings und testen Sie die Mikrofonquelle in der jeweiligen App. Wer zwischen Lautsprechern und Headset wechselt, sollte prüfen, ob Windows und die Konferenzsoftware dasselbe Eingabegerät verwenden.

Warum reagieren Untertitel manchmal verzögert?

Eine leichte Verzögerung ist normal, wenn Sprache erst analysiert und dann eingeblendet wird. Je höher die Systemlast oder je schlechter die Audioquelle, desto eher steigt die Verzögerung an.

Kann ich die Funktion mit mehreren Fenstern gleichzeitig verwenden?

Ja, die Einblendung liegt als separates Fenster über anderen Anwendungen und bleibt beim Arbeiten sichtbar. Sie können die Größe und Position anpassen, damit sie nicht wichtige Inhalte überdeckt.

Wie deaktiviere ich die Anzeige wieder?

Öffnen Sie erneut den Bereich Untertitel in den Einstellungen oder verwenden Sie die gleiche Tastenkombination wie beim Einschalten. Danach verschwindet das Overlay sofort vom Bildschirm.

Fazit

Die Untertitelanzeige in Windows 11 lässt sich schnell einschalten und für viele Alltagssituationen passend einstellen. Wer Sprache, Darstellung und Eingabegerät sauber auswählt, erhält eine deutlich nützlichere Anzeige bei Videos, Anrufen und anderen Audioquellen. Mit den beschriebenen Prüfpunkten lassen sich die meisten Probleme ohne Umwege beheben.

Checkliste
  • Windows 11 mit aktuellen Updates verwenden
  • Tonquelle aktiv und nicht stumm geschaltet lassen
  • Wenn möglich, eine klare Systemsprache einstellen
  • Vorher prüfen, ob Audio über den richtigen Lautsprecher oder das richtige Headset läuft

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