IP-Hilfsdienst in Windows verstehen und Probleme mit IPv6 und Teredo beheben

Lesedauer: 12 Min – Beitrag erstellt: 15. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 15. Juni 2026

Der IP-Hilfsdienst gehört zu den Windows-Komponenten, die im Hintergrund unauffällig arbeiten, aber für moderne Netzwerkfunktionen wichtig sein können. Besonders bei IPv6, Teredo und einigen Online-Diensten macht sich sein Zustand bemerkbar. Läuft der Dienst nicht sauber, fehlen manchmal Systeminformationen, NAT-Übersetzungen verhalten sich seltsam oder Anwendungen melden eingeschränkte Netzwerkfunktionen.

Für die Praxis zählt deshalb nicht nur die Frage, wofür der Dienst da ist, sondern auch, wie man Störungen sauber eingrenzt. Entscheidend ist eine geordnete Prüfung: Dienststatus kontrollieren, IPv6-Einstellungen ansehen, Teredo prüfen, Netzwerktreiber neu initialisieren und bei Bedarf die Windows-Netzwerkstapel zurücksetzen. Genau diese Abfolge hilft oft weiter, ohne sofort an tiefere Systemreparaturen zu gehen.

Welche Aufgabe der Dienst im System übernimmt

Der Dienst stellt Hilfsfunktionen für die IP-Kommunikation bereit. Dazu gehören je nach Windows-Version unter anderem Informationen zu Netzwerkadressen, Unterstützung für IPv6-Szenarien und Komponenten, die ältere oder spezielle Übergangstechniken wie Teredo verwenden. Im Alltag ist er selten ein sichtbarer Mittelpunkt, aber er kann für Spiele, VPNs, Remote-Verbindungen oder Programme mit Netzwerkdiagnosen relevant sein.

Wichtig ist die Abgrenzung: Nicht jede Netzwerkschwäche hängt an diesem Dienst. Oft spielen auch DNS, der Router, Sicherheitssoftware oder ein beschädigter Adaptertreiber eine Rolle. Wer systematisch vorgeht, spart Zeit und vermeidet unnötige Änderungen an mehreren Stellen gleichzeitig.

Dienststatus in der Verwaltung prüfen

Die erste Kontrolle erfolgt direkt in der Dienste-Verwaltung. Dort lässt sich schnell sehen, ob der Dienst ausgeführt wird, manuell startet oder durch eine Richtlinie blockiert ist.

  • Öffne das Startmenü und suche nach Dienste.
  • Rufe den Eintrag für den IP-Hilfsdienst auf.
  • Prüfe den Status und den Starttyp.
  • Setze den Starttyp auf Manuell oder Automatisch, falls eine ungewöhnliche Einstellung hinterlegt ist.
  • Starte den Dienst erneut, wenn er beendet wurde.

Wenn der Dienst beim Start sofort wieder stoppt, liegt häufig ein Konflikt mit einer Sicherheitslösung, einer beschädigten Systemkomponente oder einem deaktivierten Netzwerkdienst vor. In diesem Fall lohnt sich der Blick auf verwandte Dienste wie die Netzwerkverbindungen, den TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst und den RPC-Dienst, weil Abhängigkeiten eine Rolle spielen können.

IPv6 gezielt mitdenken

IPv6 ist inzwischen ein fester Bestandteil vieler Netzwerke. Manche Anwendungen benötigen es direkt, andere greifen nur indirekt darauf zu. Ein deaktiviertes Protokoll führt nicht automatisch zu Ausfällen, kann aber bei bestimmten Umgebungen zu unerwartetem Verhalten führen.

Die Prüfung ist einfach. Öffne die Adaptereigenschaften des genutzten Netzwerks und kontrolliere, ob Internetprotokoll, Version 6 (TCP/IPv6) aktiviert ist. Ist der Haken entfernt, sollte zunächst geklärt werden, ob dafür ein technischer Grund besteht. In vielen Heimnetzen und in den meisten Unternehmensnetzen ist die Aktivierung die bessere Ausgangslage.

Nach einer Änderung empfiehlt sich ein kurzer Test mit neu aufgebauter Verbindung. Trenne die Netzwerkverbindung für einen Moment oder deaktiviere und aktiviere den Adapter erneut. So übernimmt Windows die neue Konfiguration sauber.

Teredo in einen brauchbaren Zustand bringen

Teredo dient als Übergangstechnologie, mit der IPv6-Kommunikation auch durch bestimmte IPv4-Netze möglich bleibt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Programme oder Spiele eine direkte IPv6-Anbindung erwarten, das Netz aber noch nicht vollständig darauf ausgelegt ist. Fällt diese Komponente aus, erscheinen oft Hinweise auf fehlende Konnektivität oder ungeeignete Netzwerkeinstellungen.

Anleitung
1Öffne die Eingabeaufforderung als Administrator.
2Gib den Befehl netsh interface teredo show state ein.
3Prüfe den Status und die angegebene Betriebsart.
4Setze Teredo bei Bedarf mit netsh interface teredo set state type=default zurück.
5Starte das System neu und teste erneut.

Der Zustand lässt sich mit Bordmitteln prüfen. Öffne eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten und gib die Statusabfrage ein. Danach wird sichtbar, ob Teredo aktiv, blockiert oder deaktiviert ist. Bei blockiertem Zustand hilft häufig ein Zurücksetzen der Schnittstelle.

  1. Öffne die Eingabeaufforderung als Administrator.
  2. Gib den Befehl netsh interface teredo show state ein.
  3. Prüfe den Status und die angegebene Betriebsart.
  4. Setze Teredo bei Bedarf mit netsh interface teredo set state type=default zurück.
  5. Starte das System neu und teste erneut.

Falls der Status weiterhin problematisch bleibt, prüfe zusätzlich, ob der Router Teredo oder verwandte Tunnelmechanismen beeinträchtigt. Manche Sicherheitsfunktionen in Routern oder Unternehmensnetzen blockieren solche Übergänge absichtlich. Das ist nicht immer ein Fehler, sondern manchmal eine Netzrichtlinie.

Netzwerkstapel und Adapter neu initialisieren

Wenn Dienststatus und Protokolle keinen klaren Hinweis liefern, ist ein Reset der Netzwerkkomponenten oft der nächste sinnvolle Schritt. Dadurch werden gespeicherte Fehlzustände, fehlerhafte Zuordnungen oder verklemmte Adapterdaten entfernt.

Im Alltag haben sich zwei Vorgehensweisen bewährt. Die erste ist die Netzwerkzurücksetzung über Windows. Die zweite ist ein gezielter Reset über Befehle, wenn einzelne Komponenten tiefer betroffen sind.

  • Öffne Einstellungen und gehe zu Netzwerk und Internet.
  • Rufe den Bereich Erweiterte Netzwerkeinstellungen auf.
  • Nutze die Funktion Netzwerk zurücksetzen, wenn mehrere Verbindungen betroffen sind.
  • Starte den Rechner danach neu.
  • Prüfe anschließend, ob IPv6 und der Dienst wieder ordnungsgemäß arbeiten.

Alternativ lässt sich in einer administrativen Eingabeaufforderung der TCP/IP-Stack erneuern. Dafür sind in vielen Fällen folgende Befehle sinnvoll: netsh int ip reset und ipconfig /flushdns. Danach sollte das System neu gestartet werden, damit alle Einstellungen sauber greifen.

Treiber und Sicherheitssoftware einordnen

Ein fehlerhafter Netzwerktreiber kann ähnlich wirken wie ein Defekt im Dienst selbst. Deshalb gehört die Treiberprüfung fest dazu. Öffne den Geräte-Manager, wähle den aktiven Netzwerkadapter und prüfe, ob ein Ausrufezeichen, ein unbekannter Zustand oder ein sehr alter Treiber vorhanden ist. Ein Update über den Hersteller ist oft besser als die generische Windows-Version.

Auch Sicherheitssoftware verdient Aufmerksamkeit. Manche Pakete greifen tief in den Netzwerkverkehr ein und verändern Filter, Tunnel oder virtuelle Adapter. Wer ein solches Produkt nutzt, sollte testweise die Netzwerkfilterfunktion prüfen oder den Schutz kurzzeitig über die vorhandenen Herstelleroptionen kontrollieren. Eine vollständige Deinstallation ist nur dann sinnvoll, wenn sich ein klarer Zusammenhang zeigt.

Router, VPN und spezielle Umgebungen berücksichtigen

Der Dienst und die IPv6-Funktionen hängen nicht isoliert im System. Routereinstellungen, VPN-Profile und Unternehmensrichtlinien können das Verhalten stark beeinflussen. Ein VPN kann zum Beispiel Teredo blockieren oder IPv6 überlagern. Ein Router mit striktem NAT oder deaktivierter IPv6-Unterstützung kann ähnliche Symptome erzeugen.

Deshalb lohnt ein Gegencheck außerhalb des Rechners. Teste die Verbindung einmal ohne VPN, falls eines aktiv ist. Wechsle nach Möglichkeit in ein anderes Netz, etwa einen mobilen Hotspot oder ein zweites Heimnetz. Wenn der Fehler dort verschwindet, liegt die Ursache eher in der Umgebung als auf dem Windows-System selbst.

Bei Unternehmensgeräten kommen Gruppenrichtlinien hinzu. Dann kann ein Dienst absichtlich eingeschränkt sein, obwohl alles korrekt aussieht. In solchen Fällen sollte die lokale Konfiguration nicht gegen die Vorgaben der Verwaltung verändert werden.

Saubere Reihenfolge für die Fehlersuche

Eine geordnete Abfolge verhindert unnötige Doppelarbeit. In vielen Fällen reicht schon die Kombination aus Dienstprüfung, Teredo-Reset und Netzwerkrücksetzung aus, um den Normalzustand wiederherzustellen.

  1. Den Dienststatus kontrollieren.
  2. IPv6 im Adapter prüfen.
  3. Teredo abfragen und zurücksetzen.
  4. Netzwerkadapter neu starten oder den Netzwerk-Reset ausführen.
  5. Treiber und Sicherheitssoftware mit einbeziehen.
  6. Router, VPN und andere Netzumgebungen testen.

Wer diese Schritte nacheinander abarbeitet, bekommt schnell ein klares Bild. Bleibt der Fehler nach allen Maßnahmen bestehen, deutet das eher auf ein tieferes Systemproblem, beschädigte Windows-Komponenten oder eine externe Richtlinie hin. Dann ist eine weitere Systemprüfung sinnvoll, etwa mit den Windows-Reparaturbefehlen oder einer gezielten Analyse der Ereignisanzeige.

Am zuverlässigsten ist also ein Vorgehen, das bei den Diensten beginnt, die Protokolle einbezieht und am Ende die gesamte Netzwerkumgebung prüft. So lassen sich die typischen Störungen rund um IPv6 und Teredo meist nachvollziehbar eingrenzen und beheben.

Versteckte Abhängigkeiten des Dienstes prüfen

Der Dienst arbeitet nicht isoliert. Er stützt sich auf mehrere Windows-Komponenten, die zusammenspielen müssen, damit IPv6-Funktionen, Übergangstechniken und Diagnosewege sauber greifen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Kette aus Netzwerkdiensten, Schnittstellen und Protokollbindung, bevor einzelne Einstellungen verändert werden.

Im Dienste-Fenster und in der Systemkonfiguration sollten vor allem diese Punkte stimmig sein:

  • Netzwerkverbindungen und zugehörige Hilfsdienste laufen nicht deaktiviert.
  • Die automatische Netzwerkkonfiguration ist nicht durch Optimierungstools abgeschaltet worden.
  • Wichtige Adapterdienste, etwa für WLAN, LAN oder virtuelle Netzwerke, melden keinen Fehlerzustand.
  • Gruppenrichtlinien oder lokale Sicherheitsvorgaben blockieren keine Kernfunktionen des TCP/IP-Stacks.

Hilfreich ist außerdem ein Blick in die Ereignisanzeige. Dort zeigen Einträge zu Diensten, Treibern oder Winsock oft, ob die Störung wirklich beim Hilfsdienst beginnt oder nur dort sichtbar wird, während die Ursache tiefer im Netzwerkaufbau liegt.

Netzwerkprotokolle und Bindungen sauber neu setzen

Manche Probleme bleiben bestehen, obwohl der Dienst selbst gestartet ist. Dann hilft es, die Protokollbindung des Adapters zu kontrollieren und fehlende Verknüpfungen wieder herzustellen. Besonders nach VPN-Installationen, Tuning-Programmen oder Image-Rollbacks werden IPv6-Komponenten teils nur teilweise registriert.

Gehen Sie dafür über Einstellungen oder die klassische Netzwerkverbindungsliste zu den Eigenschaften des aktiven Adapters. Dort sollten die relevanten Protokolle aktiviert sein, insbesondere:

  1. Client- und Freigabekomponenten des Netzwerks.
  2. Internetprotokoll Version 6.
  3. Treiber- und Filtereinträge, die nicht von Fremdsoftware stammen.

Falls Bindungen durcheinandergeraten sind, kann ein Zurücksetzen der Netzwerkkomponenten über die erweiterten Einstellungen helfen. Danach wird der Adapter neu aufgebaut und erhält seine Protokollketten in einem sauberen Zustand zurück. Das ist besonders wichtig, wenn der Dienst zwar läuft, aber keine gültigen IPv6-Verbindungen oder Teredo-Informationen bereitstellt.

Windows-Funktionen für Übergangstechniken gezielt freilegen

Bei IPv6-Übergangstechniken entscheidet oft nicht nur der Dienststatus, sondern auch die Art, wie Windows Funktionen freigibt oder einschränkt. Teredo und ähnliche Mechanismen reagieren empfindlich auf Umgebungen, in denen NAT, Firewall, virtualisierte Netzwerkkarten oder Provider-Router Eingriffe vornehmen.

Ein sauberer Ablauf sieht so aus:

  • Prüfen, ob die Windows-Firewall aktiv ist und keine unpassenden Ausnahmen gesetzt wurden.
  • Virtuelle Adapter von Hyper-V, VMware oder VPN-Clients testweise deaktivieren, wenn sie das Routing beeinflussen.
  • Alte Netzwerkkonfigurationen entfernen, die von früheren Systemständen übernommen wurden.
  • Die Namensauflösung kontrollieren, da fehlerhafte DNS-Einträge ebenfalls Netzwerkfehler vortäuschen können.

Gerade in Firmenumgebungen ist es sinnvoll, Richtlinien, Proxy-Vorgaben und Sicherheitsprofile getrennt zu betrachten. Ein einzelner blockierter Port oder ein restriktiver Udp-/Teredo-Pfad reicht aus, um die gesamte IPv6-Nutzung unvollständig wirken zu lassen, obwohl die übrige Verbindung noch funktioniert.

Diagnosewerkzeuge sinnvoll einsetzen

Für eine technische Klärung reichen die grafischen Oberflächen oft nicht aus. Mit den passenden Systembefehlen lassen sich Zustand und Erreichbarkeit der beteiligten Komponenten schneller einordnen. Dabei geht es nicht um blindes Zurücksetzen, sondern um ein geprüftes Vorgehen mit Zwischenschritten.

Bewährt haben sich vor allem diese Prüfungen in einer administrativen Eingabeaufforderung oder PowerShell:

  • ipconfig /all zeigt, ob der Adapter IPv6-Adressen, Gateways und DHCP-Informationen korrekt erhält.
  • netsh interface ipv6 show teredo liefert Hinweise darauf, ob Teredo erreichbar, deaktiviert oder blockiert ist.
  • netsh winsock show catalog macht sichtbar, ob Filter oder LSP-Einträge den Stack beeinflussen.
  • netsh int ip reset und netsh winsock reset helfen, wenn Protokollzustände beschädigt wurden.

Nach jedem Eingriff sollte das System neu gestartet und die Verbindung erneut geprüft werden. Erst dann zeigt sich, ob die Änderung wirklich wirkt oder ob noch ein weiterer Störfaktor im Weg steht.

Adapter, Router und Zugriffsschicht getrennt bewerten

Ein stabiler Netzwerkzugang entsteht erst, wenn Endgerät, Router und Zugangsschicht zusammenpassen. Der Dienst kann nur das bereitstellen, was das Netz auch zulässt. Deshalb ist es sinnvoll, die Fehlerquelle auf die richtige Ebene zu legen, statt pauschal am Windows-System zu arbeiten.

Folgende Punkte sind besonders aussagekräftig:

  • Der Router vergibt gültige IPv6-Präfixe oder blockiert sie vollständig.
  • Die Internetverbindung nutzt DS-Lite, natives IPv6 oder nur IPv4 mit Übergangstechnik.
  • Der Zugriffspunkt erlaubt die notwendigen UDP-Verbindungen für Tunnelmechanismen.
  • Mehrere Netzwerkkarten konkurrieren nicht um dieselbe Standardroute.

Bei WLAN lohnt zudem ein Test per LAN-Kabel. So lässt sich schnell erkennen, ob nur der drahtlose Adapter oder das komplette Netz betroffen ist. In Heimnetzen hilft oft auch ein Router-Neustart mit anschließender Neuverbindung, damit frisch vergebene Parameter an Windows übermittelt werden.

Dauerhafte Störungen durch Richtlinien und Altlasten vermeiden

Wiederkehrende Ausfälle haben häufig mit installierter Zusatzsoftware, übernommenen Registry-Einträgen oder Richtlinien zu tun, die über längere Zeit unauffällig geblieben sind. Nach größeren Windows-Updates oder dem Entfernen von Sicherheitsprogrammen bleiben nicht selten Reste zurück, die den Netzwerkpfad beeinflussen.

Für eine nachhaltige Bereinigung bietet sich diese Reihenfolge an:

  1. Fremde Netzwerkfilter und VPN-Software vollständig deinstallieren.
  2. Alle nicht benötigten virtuellen Adapter entfernen oder deaktivieren.
  3. Netzwerkprofil, DNS-Cache und Routingtabelle neu aufbauen.
  4. Über die Windows-Netzwerkzurücksetzung die Standardkomponenten wiederherstellen.
  5. Danach erneut prüfen, ob der Dienst und die IPv6-Kommunikation fehlerfrei reagieren.

Wer administrativ arbeitet, sollte außerdem dokumentieren, welche Änderungen vorgenommen wurden. So lässt sich später schneller erkennen, ob ein Treiberupdate, ein Sicherheitsagent oder eine Richtlinienanpassung die Verbindung erneut beeinträchtigt hat.

FAQ

Woran erkenne ich, ob der Dienst überhaupt gestartet ist?

Öffnen Sie die Dienste-Verwaltung und prüfen Sie den Eintrag auf Status, Starttyp und Abhängigkeiten. Läuft der Dienst nicht, sollte er zunächst auf „Automatisch“ oder „Manuell“ stehen, damit Windows ihn bei Bedarf selbst aktivieren kann.

Welche Verbindung zwischen diesem Dienst und IPv6 ist wichtig?

Der Dienst unterstützt Teile der modernen Adressierung und mehrere Netzwerkfunktionen, die auf IPv6 aufbauen. Fehlt diese Komponente oder ist sie deaktiviert, können bestimmte Programme, Netzwerkadapter oder Tunnelmechanismen nicht sauber arbeiten.

Warum spielt Teredo überhaupt eine Rolle?

Teredo dient als Übergangstechnik, wenn IPv6 über ein reines IPv4-Netz transportiert werden muss. Ist der Status fehlerhaft, blockiert oder auf „offline“ gesetzt, bleiben einige Verbindungen und Diagnosefunktionen unzuverlässig.

Wie prüfe ich den Zustand von Teredo in der Eingabeaufforderung?

Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten und lassen Sie sich den Status anzeigen. Typische Befehle wie netsh können den Tunneladapter sichtbar machen und Hinweise geben, ob er deaktiviert, eingeschränkt oder ordnungsgemäß registriert ist.

Welche Einstellungen im System sollten zusätzlich kontrolliert werden?

Wichtig sind IPv6-Einstellungen für den Adapter, der Starttyp des Dienstes und die Netzwerkkomponenten im Adaptermenü. Auch ein Blick auf weitere Protokolle, Bindungen und eventuelle Filtertreiber hilft, damit keine widersprüchlichen Konfigurationen aktiv bleiben.

Kann ein Neustart von Adapter und Stack das Problem wirklich beheben?

Ja, denn viele Fehler hängen an einer hängenden Netzwerksitzung oder an alten Zuordnungen im Speicher. Ein Zurücksetzen des Netzwerkstapels, das erneute Aktivieren des Adapters und ein kompletter Neustart bringen die Komponenten oft wieder in einen sauberen Zustand.

Welche Rolle spielen Router und Heimnetzgeräte?

Ein Router kann IPv6 bereitstellen, blockieren oder nur teilweise unterstützen. Wenn Teredo oder andere Übergangsverfahren nötig sind, sollten NAT-Regeln, Filterfunktionen und Firmware-Stand mit geprüft werden.

Warum beeinflussen VPN-Programme die Verbindung so oft?

VPN-Software installiert häufig eigene Filter und virtuelle Adapter, die den Verkehr umleiten. Dadurch können IPv6, Teredo oder der IP-Hilfsdienst in Windows indirekt gestört werden, selbst wenn der Internetzugang grundsätzlich funktioniert.

Welche Sicherheitssoftware ist besonders zu prüfen?

Pakete mit Firewall-, Webschutz- oder Netzwerkfilterfunktionen stehen ganz oben auf der Liste. Testweise deaktivierte Schutzmodule zeigen schnell, ob ein Filter den Aufbau von Tunnel- oder IPv6-Verbindungen behindert.

Was tun, wenn der Dienst nach jedem Neustart wieder stoppt?

Dann sollte die Ereignisanzeige auf Fehlermeldungen zu Abhängigkeiten, Zugriffsrechten oder beschädigten Systemdateien untersucht werden. Zusätzlich helfen SFC, DISM und eine Reparatur der Netzwerkkonfiguration, wenn Windows interne Komponenten nicht mehr sauber lädt.

Wann ist eine Neuinstallation der Netzwerkkonfiguration sinnvoll?

Eine Rücksetzung lohnt sich, wenn mehrere Anpassungen gleichzeitig fehlgeschlagen sind und keine einzelne Ursache mehr klar erkennbar ist. Danach müssen Adapter, VPN-Profile und manuelle IPv6-Änderungen erneut eingerichtet werden, damit die Umgebung wieder eindeutig ist.

Fazit

Für eine stabile Verbindung müssen Dienststatus, IPv6, Teredo und die restliche Netzwerkkette zusammen betrachtet werden. Wer systematisch vorgeht, findet die Ursache meist zwischen Adapter, Treiber, Sicherheitssoftware und Router. Mit einer sauberen Prüfung der Abhängigkeiten lässt sich die Verbindung in vielen Fällen ohne Umwege wiederherstellen.

Checkliste
  • Öffne das Startmenü und suche nach Dienste.
  • Rufe den Eintrag für den IP-Hilfsdienst auf.
  • Prüfe den Status und den Starttyp.
  • Setze den Starttyp auf Manuell oder Automatisch, falls eine ungewöhnliche Einstellung hinterlegt ist.
  • Starte den Dienst erneut, wenn er beendet wurde.

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