Kostenlos von Windows 10 auf Windows 11 umsteigen: So gelingt das Upgrade

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 14. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2026

Der Wechsel auf das neuere System ist für viele Geräte ohne Lizenzkosten möglich. Entscheidend ist, dass der Rechner die technischen Voraussetzungen erfüllt und die Installation sauber vorbereitet wird. Wer zuerst prüft, dann sichert und anschließend gezielt aktualisiert, spart sich Umwege und vermeidet Datenverlust.

Vor dem Start die wichtigsten Voraussetzungen prüfen

Bevor die Installation angestoßen wird, sollte das Gerät zu den unterstützten Systemen gehören. Microsoft setzt unter anderem ein kompatibles 64-Bit-System, ausreichend Arbeitsspeicher, genügend Speicherplatz und bestimmte Sicherheitsfunktionen voraus. Besonders wichtig sind TPM 2.0 und aktiviertes Secure Boot, weil die Freigabe daran hängt.

  • Prozessor: unterstützte 64-Bit-CPU mit passender Generation
  • Arbeitsspeicher: mindestens 4 GB, für den Alltag deutlich mehr sinnvoll
  • Speicher: genug freier Platz für Download und Installation
  • Firmware: UEFI mit Secure Boot
  • Sicherheitsmodul: TPM 2.0 aktiviert

Am schnellsten lässt sich das mit dem PC-Integritätscheck von Microsoft oder direkt in den Systemeinstellungen kontrollieren. Wer ein älteres Mainboard nutzt, findet TPM und Secure Boot oft erst nach einem Blick ins UEFI-Menü. Dort sind die Optionen je nach Hersteller unter den Bereichen „Security“, „Boot“ oder „Trusted Computing“ abgelegt.

Datensicherung vor dem Upgrade

Auch bei einem regulären Funktionswechsel sollten persönliche Dateien gesichert werden. Dazu gehören Dokumente, Bilder, Projektordner, Browserprofile und Lizenzschlüssel von Programmen, die nicht automatisch wiederhergestellt werden. Eine externe SSD, eine zweite Festplatte oder ein Cloud-Speicher eignen sich dafür gut.

Praktisch ist eine klare Reihenfolge: zuerst die wichtigsten Ordner kopieren, danach E-Mail-Archive und zuletzt Programmeinstellungen, die später wieder importiert werden können. Wer zusätzlich einen Wiederherstellungspunkt oder ein komplettes Systemabbild anlegt, hat einen sauberen Rückweg, falls die Installation abbrechen sollte.

Der direkte Weg über Windows Update

Ist das Gerät freigegeben, läuft der Wechsel oft über Windows Update. Dort erscheint die neue Version als reguläres Angebot, sobald sie für das System bereitsteht. Der Ablauf ist einfach:

  1. Die Einstellungen öffnen.
  2. Zu Windows Update wechseln.
  3. Nach Aktualisierungen suchen.
  4. Das Upgradeangebot starten, falls es angezeigt wird.
  5. Den Vorgang mit einem Neustart abschließen.

Während der Installation sollte das Notebook am Netzteil hängen und ein Desktop-PC möglichst nicht über eine unterbrechbare Steckdosenleiste abgesichert sein. Ein unerwarteter Stromausfall ist einer der häufigsten Gründe für abgebrochene Updates.

Installationsassistent und ISO als Alternative

Falls das Angebot in Windows Update noch nicht erscheint, lässt sich der Wechsel über den Installationsassistenten oder mit einer offiziellen ISO-Datei starten. Der Assistent eignet sich für die meisten Anwender, weil er die Prüfung und den Download automatisch übernimmt. Die ISO ist dann hilfreich, wenn mehrere Rechner vorbereitet werden sollen oder wenn ein Reparatur-Upgrade nötig ist.

Anleitung
1Die Einstellungen öffnen.
2Zu Windows Update wechseln.
3Nach Aktualisierungen suchen.
4Das Upgradeangebot starten, falls es angezeigt wird.
5Den Vorgang mit einem Neustart abschließen.

Für die ISO-Variante gilt: Datei von Microsoft laden, einbinden, die Setup-Datei starten und die Option wählen, persönliche Dateien und Apps zu behalten. Diese Auswahl ist wichtig, wenn Programme und Einstellungen erhalten bleiben sollen. Ein Clean Install ist nur dann die bessere Wahl, wenn das alte System stark beschädigt ist oder ohnehin neu aufgesetzt werden soll.

UEFI, TPM und Secure Boot richtig einschalten

Auf vielen Rechnern ist die Hardware vorhanden, aber noch nicht aktiviert. In diesem Fall hilft ein Blick ins Firmware-Menü direkt beim Start des PCs. Die Bezeichnungen können abweichen, der Weg bleibt aber ähnlich:

  • Beim Einschalten die vom Hersteller genannte Taste drücken, oft Entf, F2 oder F10.
  • Im UEFI den Abschnitt für Sicherheit oder erweiterte Optionen öffnen.
  • TPM, PTT oder fTPM aktivieren.
  • Secure Boot einschalten.
  • Die Änderungen speichern und neu starten.

Bei Systemen mit älteren BIOS-Einstellungen muss vorher häufig von Legacy- auf UEFI-Betrieb umgestellt werden. Das sollte man nur nach einer Sicherung machen, weil ein falsch umgestellter Startmodus den Rechner kurzfristig unbootbar machen kann. Wer unsicher ist, prüft zuerst im laufenden Windows mit msinfo32, ob bereits UEFI als Startmodus verwendet wird.

Typische Hürden bei der Installation

Manchmal bricht das Upgrade wegen fehlendem Speicherplatz ab. Dann hilft es, temporäre Dateien zu löschen, den Papierkorb zu leeren und größere Downloads auf ein anderes Laufwerk zu verschieben. Auch nicht mehr benötigte Sprachpakete oder alte Windows-Installationsdateien können mehrere Gigabyte freigeben.

Wird die neue Version trotz erfüllter Voraussetzungen nicht angeboten, lohnt sich ein Blick auf den Update-Dienst, die Internetverbindung und blockierende Sicherheitstools. Antivirenprogramme von Drittanbietern können den Ablauf verzögern. In solchen Fällen hilft es oft, die Schutzsoftware vorübergehend zu deaktivieren oder vollständig zu deinstallieren und später neu einzurichten.

Bleibt das System während des Setups bei einem bestimmten Prozentsatz stehen, sollte man dem Rechner zunächst Zeit geben. Viele Phasen wirken lange unverändert, obwohl im Hintergrund weiter gearbeitet wird. Erst wenn wirklich mehrere Stunden nichts mehr passiert, sind die Protokolle und die Ereignisanzeige sinnvoll.

Nach dem erfolgreichen Umstieg

Nach dem ersten Start sind einige Nacharbeiten sinnvoll. Dazu gehören die Kontrolle von Treibern, die Prüfung der Geräteverwaltung und ein Rundgang durch die wichtigsten Systemeinstellungen. Besonders Grafikkarte, WLAN-Adapter, Drucker und Audio-Hardware sollten ohne Warnsymbole erscheinen.

Im Anschluss lohnt sich ein Blick auf die Datenschutzoptionen, die Energieeinstellungen und die Anmeldung mit dem Microsoft-Konto, falls Synchronisation gewünscht ist. Wer lokale Konten bevorzugt, kann diese Nutzung beibehalten. Außerdem sollten Sicherung, Wiederherstellung und Speicheroptimierung wieder auf den gewünschten Stand gebracht werden.

Für Anwender, die Anwendungen geschäftlich nutzen, ist zusätzlich ein Testlauf mit den wichtigsten Programmen sinnvoll. So zeigt sich schnell, ob Spezialsoftware, Makros oder ältere Plug-ins weiter laufen. Bei Problemen lässt sich oft mit einem aktualisierten Treiber oder einer neueren Programmversion nachhelfen.

Lizenzlage und Upgrade-Pfad sauber einordnen

Der Umstieg auf Windows 11 ist für viele Geräte ohne zusätzliche Lizenzkosten möglich, solange auf dem Rechner bereits eine aktivierte, berechtigte Windows-10-Installation läuft. Entscheidend ist dabei nicht nur die Edition, sondern auch der Aktivierungsstatus. Home bleibt in der Regel Home, Pro bleibt Pro, und eine gültige digitale Lizenz wird beim Wechsel meist automatisch übernommen. Eine neue Produktschlüssel-Eingabe ist deshalb häufig nicht nötig.

Technisch läuft die Freischaltung über die vorhandene Berechtigung des Geräts. Microsoft prüft beim Setup, ob die Hardware unterstützt wird und ob ein passender Lizenznachweis vorhanden ist. Ist beides gegeben, lässt sich die Neuinstallation oder das In-Place-Upgrade ohne separaten Kauf abschließen. Wer allerdings von einer unaktivierten Installation, von einer stark abweichenden Edition oder von nicht freigegebener Hardware startet, sollte vorab prüfen, ob die Aktivierung wirklich übernommen werden kann.

Wichtige Orientierungspunkte sind:

  • Eine aktivierte Windows-10-Installation ist die Grundlage.
  • Die Edition sollte zur Zielversion passen, zum Beispiel Home zu Home oder Pro zu Pro.
  • Die Hardware muss die Mindestanforderungen von Windows 11 erfüllen.
  • Ein vorhandenes Microsoft-Konto kann die Lizenzzuordnung erleichtern, ist aber nicht in jedem Fall zwingend.

Saubere Vorbereitung über Einstellungen und Systemwerkzeuge

Bevor die Aktualisierung startet, lohnt sich ein kurzer technischer Check im System. Öffne dafür die Einstellungen und gehe zu System und anschließend zu Info. Dort stehen Prozessor, installierter Arbeitsspeicher, Systemtyp und Edition. Unter Aktivierung siehst du, ob Windows bereits mit einer digitalen Lizenz freigeschaltet ist. Diese Prüfung spart Zeit, weil sich damit mögliche Hürden vor dem eigentlichen Upgrade erkennen lassen.

Hilfreich ist außerdem die App PC-Integritätsprüfung. Sie zeigt an, ob TPM 2.0, Secure Boot und weitere Voraussetzungen erfüllt sind. Falls etwas fehlt, ist das oft kein Ausschluss, sondern ein Hinweis auf deaktivierte Firmware-Funktionen. In vielen Fällen reicht es aus, UEFI und die Sicherheitsoptionen im BIOS oder UEFI-Setup zu aktivieren. Erst danach sollte das Upgrade erneut angestoßen werden.

Wenn du mehrere Laufwerke oder eine ungewöhnliche Partitionierung nutzt, empfiehlt sich zusätzlich ein Blick in die Datenträgerverwaltung. Genügend freier Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk ist wichtig, damit die Setup-Dateien entpackt und die neue Version vorbereitet werden kann. Für große Funktionsupdates ist ein spürbarer Puffer sinnvoll, nicht nur das absolute Minimum.

Diese Stellen sind für den Start besonders wichtig

  • Einstellungen > System > Info für Gerätedaten und Edition
  • Einstellungen > Update und Sicherheit > Aktivierung für Lizenzstatus
  • Windows-Sicherheit für Hinweise zu Geräteschutz und Sicherheitsfunktionen
  • PC-Integritätsprüfung für TPM-, Secure-Boot- und Kompatibilitätsprüfung

Upgrade ohne Neuinstallation durchführen

Der einfachste Weg führt über Windows Update. Dort wird das neue System meist als optionales Funktionsupdate bereitgestellt, sobald Microsoft das Gerät als geeignet einstuft. Nach dem Abruf prüft Windows im Hintergrund die Voraussetzungen, lädt die Installationsdateien und startet anschließend den Wechsel. Anwendungen, persönliche Dateien und die meisten Einstellungen bleiben dabei erhalten, sofern die Installation ohne Fehler durchläuft.

Der Ablauf ist übersichtlich, aber er sollte nicht unterbrochen werden. Während des Vorgangs kann der Rechner mehrfach neu starten. Am besten bleibt das Gerät am Stromnetz und wird nicht ausgeschaltet. Bei Notebooks ist ein voller Akku zusätzlich sinnvoll, weil ein Abbruch im ungünstigen Moment zu Reparaturmaßnahmen führen kann.

  1. Öffne Einstellungen.
  2. Wechsle zu Update und Sicherheit beziehungsweise unter neueren Builds zu Windows Update.
  3. Suche nach verfügbaren Updates.
  4. Starte das angebotene Funktionsupdate.
  5. Folge den Einblendungen und lasse den Rechner vollständig durchlaufen.

Nach dem Neustart solltest du die Aktivierung erneut prüfen. Unter Einstellungen > System > Aktivierung steht in der Regel, ob Windows mit einer digitalen Lizenz aktiviert ist. Falls dort ein Hinweis erscheint, hilft meist eine kurze Internetverbindung oder das Verknüpfen mit dem Microsoft-Konto, das bereits mit der vorherigen Installation genutzt wurde.

Neuinstallation und Reparaturpfad mit ISO oder Installationsassistent

Nicht jeder Rechner übernimmt ein Funktionsupdate sauber über Windows Update. In solchen Fällen bietet sich der Installationsassistent oder ein ISO-gestütztes Setup an. Beide Wege führen ebenfalls zu einer gültigen Installation, unterscheiden sich aber in der Kontrolle über den Ablauf. Der Assistent eignet sich gut für ein direktes In-Place-Upgrade, während eine ISO-Datei zusätzlich bei Reparaturinstallationen oder bei mehreren Geräten praktisch ist.

Bei der ISO-Variante wird das Installationsmedium in Windows eingebunden und die Datei setup.exe gestartet. Danach kannst du wählen, ob persönliche Daten und Programme erhalten bleiben sollen. Diese Option ist besonders nützlich, wenn das bestehende System beschädigt ist, das Update aber technisch noch möglich bleibt. Wer eine vollständig neue Installation plant, muss die Datensicherung im Vorfeld sorgfältig erledigen und den Produktschlüssel nur dann eingeben, wenn das Setup ausdrücklich danach fragt.

Für den Assistenten gilt ein ähnlicher Ablauf. Nach dem Start prüft das Tool die Kompatibilität, lädt die benötigten Dateien und führt den Wechsel durch. Der Vorteil liegt darin, dass du nicht erst mit einem externen USB-Medium arbeiten musst. Gleichzeitig lässt sich der Vorgang besser steuern, wenn Windows Update die Installation noch nicht anbietet.

Typische Varianten im Überblick

  • Windows Update für den Standardweg mit möglichst wenig Eingriffen
  • Installationsassistent für ein direktes Upgrade bei kompatibler Hardware
  • ISO-Datei für Reparatur, Offline-Arbeitsweise oder saubere Neuinstallation
  • USB-Setup für Systeme, die gar nicht mehr regulär starten

Aktivierung nach dem Wechsel gezielt prüfen und beheben

Nach dem Abschluss sollte die Aktivierung nicht nur optisch, sondern auch technisch bestätigt sein. Öffne dazu wieder die Aktivierungsseite in den Einstellungen. Dort steht entweder, dass Windows aktiviert ist, oder es erscheint ein Hinweis auf eine fehlende Zuordnung. Wenn die Lizenz nicht sofort erkannt wird, liegt das oft an einer abweichenden Edition, an einem fehlenden Internetzugang oder daran, dass die digitale Berechtigung noch nicht mit dem Gerät verbunden wurde.

In vielen Fällen hilft die Problembehandlung für die Aktivierung. Sie kann eine vorhandene Lizenz erneut mit dem aktuellen Gerät verknüpfen. Besonders nützlich ist das, wenn vorher bereits eine digitale Lizenz vorhanden war und nur die Zuordnung neu aufgebaut werden muss. Bei einem Hardwaretausch, etwa einem neuen Mainboard, kann die Lizenzlage komplizierter sein. Dann entscheidet die Art der vorherigen Lizenz, ob eine Reaktivierung über das Microsoft-Konto möglich ist oder ob ein neuer Nachweis gebraucht wird.

Wichtig ist außerdem, keine unnötigen Edition-Wechsel zu verursachen. Wer von einer Home-Version auf ein Pro-System umsteigen will, benötigt unter Umständen eine separate Pro-Lizenz. Der kostenlose Wechsel gilt nämlich nur innerhalb des vorhandenen Berechtigungstyps. Das Setup selbst kann zwar technisch erfolgreich sein, die Aktivierung bleibt jedoch ohne passende Lizenz eingeschränkt.

Wenn die Aktivierung nicht sofort greift

  • Internetverbindung herstellen und erneut prüfen.
  • Unter Einstellungen > System > Aktivierung die Problembehandlung starten.
  • Edition mit der vorherigen Installation abgleichen.
  • Microsoft-Konto verwenden, falls die Lizenz daran gebunden war.
  • Bei geänderter Hardware den Lizenztyp kontrollieren.

Praktische Kontrolle nach dem ersten Start

Nach dem ersten erfolgreichen Start lohnt sich ein kurzer Rundgang durch die wichtigsten Bereiche. Öffne die Einstellungen und prüfe, ob Maus, Netzwerk, Ton und Anzeige korrekt funktionieren. Gerade ältere Drucker, WLAN-Adapter oder Spezialsoftware benötigen nach dem Versionswechsel einen aktuellen Treiber. Die meisten Standardkomponenten werden automatisch erkannt, doch bei Geräten mit Hersteller-Tools ist ein zusätzlicher Blick auf die Support-Seite des Herstellers sinnvoll.

Auch die Speicherbelegung sollte einmal kontrolliert werden. Das Upgrade legt temporäre Dateien an und kann den freien Platz auf der Systempartition verringern. Über System > Speicher lässt sich erkennen, wie viel Platz verwendet wird und welche alten Update-Dateien sich entfernen lassen. Wer das System aufgeräumt halten will, kann zusätzlich die Datenträgerbereinigung oder die Speicheroptimierung nutzen.

Wenn Programme nicht mehr wie erwartet starten, sollte zuerst die Kompatibilität geprüft werden. Manche ältere Anwendungen benötigen Administratorrechte, andere reagieren empfindlich auf Sicherheitsfunktionen oder geänderte Treiber. In solchen Fällen helfen oft ein Update der Software oder die Neuinstallation der betroffenen Anwendung, bevor weitergehende Maßnahmen nötig werden.

Kontrollpunkte direkt nach dem Upgrade

  • Aktivierungsstatus in den Windows-Einstellungen prüfen
  • Windows Update erneut ausführen und weitere Patches installieren
  • Geräte-Manager auf Warnsymbole kontrollieren
  • Treiber für Grafikkarte, WLAN und Audio aktualisieren
  • Wichtige Programme testen und bei Bedarf neu installieren

Fragen und Antworten

Bleibt das Upgrade ohne Kosten, auch wenn Windows 10 schon älter ist?

Ja, auf vielen Geräten ist der Wechsel weiterhin ohne zusätzliche Lizenzkosten möglich, solange eine gültige Windows-10-Installation vorhanden ist. Entscheidend ist, dass die Aktivierung sauber hinterlegt ist und das Gerät die nötigen Voraussetzungen erfüllt.

Wie prüfe ich zuerst, ob mein PC dafür geeignet ist?

Öffne in Windows die Einstellungen und gehe zu Update und Sicherheit beziehungsweise in Windows 11 zu Windows Update. Dort findest du Hinweise zur Kompatibilität, und mit der PC-Integritätsprüfung von Microsoft lässt sich zusätzlich kontrollieren, ob TPM, Secure Boot und Prozessor unterstützt werden.

Was mache ich, wenn die Installation gar nicht angeboten wird?

Dann solltest du zuerst Windows Update vollständig ausführen und den Rechner neu starten. Hilft das nicht, prüfe die Hardwareanforderungen und versuche danach den Installationsassistenten oder eine ISO-Datei, um das Upgrade manuell anzustoßen.

Ist eine Neuinstallation nötig oder reicht das Upgrade?

Meist reicht das Inplace-Upgrade, bei dem Programme, Dateien und viele Einstellungen erhalten bleiben. Eine Neuinstallation ist nur sinnvoll, wenn das System stark beschädigt ist, ein sehr sauberes Setup gewünscht wird oder größere Altlasten entfernt werden sollen.

Wie sichere ich meine Daten vor dem Umstieg am besten?

Lege wichtige Dateien zusätzlich auf einer externen Festplatte, SSD oder in einem Cloud-Speicher ab. Besonders sinnvoll sind Kopien von Dokumenten, Bildern, Projektordnern, Browser-Daten und Lizenzschlüsseln für Programme, die später wieder eingerichtet werden müssen.

Welche Einstellungen sind für TPM und Secure Boot wichtig?

Im UEFI-Setup sollten TPM 2.0 und Secure Boot aktiviert sein. Die genauen Menüpunkte unterscheiden sich je nach Hersteller, liegen aber meist unter Security, Boot oder Advanced; nach dem Speichern muss der Rechner neu gestartet werden.

Kann ich das Upgrade auch ohne technisches Vorwissen starten?

Ja, der einfachste Weg führt über Windows Update, weil dort die meisten Schritte automatisch ablaufen. Wer die Alternative über Installationsassistent oder ISO nutzt, sollte vorher alle Programme schließen und genug freien Speicher auf dem Systemlaufwerk einplanen.

Was tun, wenn während der Installation ein Fehlercode erscheint?

Schreibe den Fehlercode genau auf und suche in der Microsoft-Dokumentation oder in den Updateprotokollen nach der Ursache. Häufig helfen ein freier Speicherplatz, aktuelle Treiber, ein sauberer Neustart oder das Trennen nicht benötigter Peripherie.

Gehen Programme und persönliche Einstellungen verloren?

Bei einem normalen Upgrade bleiben viele Anwendungen und Daten erhalten. Trotzdem lohnt es sich, vorab zu prüfen, ob ältere Spezialsoftware mit Windows 11 kompatibel ist und ob individuelle Einstellungen nach dem Umstieg noch angepasst werden müssen.

Wie erkenne ich nachher, ob Windows 11 erfolgreich aktiviert ist?

Rufe die Aktivierungsseite in den Einstellungen auf und kontrolliere den Status. Dort sollte stehen, dass Windows aktiviert ist; falls nicht, lässt sich die Problembehandlung starten oder mit dem passenden Microsoft-Konto erneut eine digitale Lizenz zuordnen.

Fazit

Der Umstieg ist in vielen Fällen ohne Lizenzkosten möglich, sofern der Rechner die Anforderungen erfüllt und die vorhandene Aktivierung passt. Wer vorab prüft, sichert und den passenden Installationsweg wählt, kommt meist ohne Datenverlust ans Ziel. Wichtig ist nur, die Hardwareeinstellungen und den Update-Status sauber zu kontrollieren, bevor der eigentliche Start erfolgt.

Checkliste
  • Prozessor: unterstützte 64-Bit-CPU mit passender Generation
  • Arbeitsspeicher: mindestens 4 GB, für den Alltag deutlich mehr sinnvoll
  • Speicher: genug freier Platz für Download und Installation
  • Firmware: UEFI mit Secure Boot
  • Sicherheitsmodul: TPM 2.0 aktiviert

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