Drucker und Scanner in Windows 11 finden: Geräte richtig einrichten

Lesedauer: 13 Min – Beitrag erstellt: 5. Juni 2026, zuletzt aktualisiert: 5. Juni 2026

Wer ein neues Druck- oder Scan-Gerät anschließt, erwartet meist, dass es sofort in den Einstellungen auftaucht. In der Praxis spielen aber mehrere Schritte zusammen: die Verbindung, die Windows-Erkennung, der passende Treiber und die richtige Stelle im Systemmenü. Genau dort setzt dieser Leitfaden an. Er zeigt die wichtigsten Wege, wie Geräte sichtbar werden, welche Menüs relevant sind und wie sich typische Hürden systematisch beseitigen lassen.

Die passende Verbindung zuerst prüfen

Bevor Windows überhaupt eine Chance hat, das Gerät anzuzeigen, muss die Basis stimmen. Bei USB-Modellen geht es vor allem um Kabel, Port und Stromversorgung. Netzwerkgeräte brauchen zusätzlich eine stabile Verbindung zum Router oder zur lokalen Infrastruktur. Viele Probleme lassen sich schon lösen, wenn der erste Schritt sauber sitzt.

  • USB-Kabel direkt an den Rechner anschließen und keinen passiven Hub dazwischen verwenden.
  • Am Drucker oder Scanner auf eine stabile Stromversorgung achten und das Gerät vollständig starten lassen.
  • Bei WLAN-Modellen prüfen, ob das Gerät im selben Netz wie der PC angemeldet ist.
  • Netzwerkdrucker nach Möglichkeit per LAN-Kabel testen, um Funkstörungen auszuschließen.

Nach dem Anschluss lohnt sich ein kurzer Blick auf die Anzeigen am Gerät. Leuchten Status- oder Netzwerk-LEDs nicht wie erwartet, liegt der Fehler oft noch vor Windows. In solchen Fällen hilft es, das Gerät auszuschalten, einige Sekunden zu warten und danach erneut zu starten. Anschließend sollte die Verbindung am Computer neu erkannt werden.

Die Erkennung in Windows 11 öffnen

Die Geräteverwaltung in Windows 11 befindet sich in den Einstellungen unter dem Bereich für Bluetooth und Geräte. Dort lassen sich Drucker und Scanner hinzufügen, anzeigen und verwalten. Der Weg ist übersichtlich, aber manche Geräte erscheinen erst nach einem erneuten Suchlauf.

  1. Die Einstellungen mit Windows-Taste + I öffnen.
  2. Zu Bluetooth und Geräte wechseln.
  3. Drucker & Scanner auswählen.
  4. Auf Gerät hinzufügen oder eine ähnliche Suchfunktion klicken.
  5. Das gefundene Gerät auswählen und die Einrichtung abschließen.

Falls das Gerät nicht direkt erscheint, hilft es, das Suchfenster einige Sekunden offen zu lassen. Viele Modelle melden sich verzögert an, vor allem bei WLAN oder beim ersten Start nach einer Neuinstallation. Auch ein Neustart des PCs kann sinnvoll sein, wenn Windows zuvor Treiberreste oder alte Geräteeinträge übernommen hat.

Treiber sauber nachziehen

Ein Gerät kann technisch vorhanden sein und trotzdem nicht korrekt funktionieren, wenn der Treiber fehlt oder veraltet ist. Windows installiert zwar oft einen passenden Standardtreiber, doch bei manchen Herstellern sind Zusatzfunktionen nur mit dem Originalpaket verfügbar. Dazu zählen etwa Duplexdruck, Tintenstandsanzeige oder erweiterte Scanprofile.

Der beste Weg führt meist über die Herstellerseite. Dort sollte man das exakte Modell auswählen und die Datei für Windows 11 herunterladen. Nach der Installation ist ein kompletter Neustart sinnvoll, damit Windows die Komponenten sauber übernimmt. Wer bereits einen älteren Treiber installiert hat, sollte ihn vorher entfernen oder durch die neue Version ersetzen.

  • Geräte-Manager öffnen und unter Druckwarteschlangen, Bildverarbeitungsgeräte oder Andere Geräte nach dem Modell suchen.
  • Über das Kontextmenü die Eigenschaften prüfen, falls ein Warnsymbol angezeigt wird.
  • Den aktuellen Treiber manuell von der Herstellerseite installieren, wenn Windows nur eine Grundversion verwendet.
  • Nach der Installation einmal ab- und wieder anmelden oder den Rechner neu starten.

Der Drucker erscheint, der Scanner aber nicht

Oft verhält sich ein Multifunktionsgerät nicht bei beiden Funktionen gleich. Der Druckerteil wird angezeigt, während der Scanner fehlt. Das liegt häufig daran, dass Druck- und Scan-Komponenten getrennt installiert werden. Auch unterschiedliche Dienste in Windows können beteiligt sein.

Anleitung
1Die Einstellungen mit Windows-Taste + I öffnen.
2Zu Bluetooth und Geräte wechseln.
3Drucker & Scanner auswählen.
4Auf Gerät hinzufügen oder eine ähnliche Suchfunktion klicken.
5Das gefundene Gerät auswählen und die Einrichtung abschließen.

In diesem Fall sollte man zunächst prüfen, ob die Scan-Software des Herstellers vorhanden ist. Manche Modelle benötigen zusätzlich eine eigene Anwendung, obwohl der Druck schon ohne Spezialsoftware läuft. Danach lohnt sich ein Blick in die Windows-Funktion für Scanner. Über die Suche lässt sich häufig direkt der Bereich für Bildverarbeitungsgeräte öffnen. Dort sollte das Gerät aufgeführt sein, wenn der passende Dienst aktiv ist.

Ein weiteres Detail ist die Verbindung. Scanner reagieren empfindlicher auf instabile WLAN-Verbindungen als reine Drucker. Wer über Funk arbeitet, kann testweise auf USB wechseln oder das Gerät näher an den Router stellen. Bei Netzwerkmodellen ist außerdem wichtig, dass die IP-Adresse stabil bleibt. Eine sich ständig ändernde Adresse erschwert die Zuordnung in Windows.

Geräte manuell zuordnen

Wenn die automatische Suche nicht greift, lässt sich vieles manuell hinzufügen. Das ist besonders bei älteren Modellen oder nach einem Wechsel des Routers hilfreich. Windows erlaubt in mehreren Bereichen die direkte Auswahl eines Geräts, ohne auf die Vollerkennung zu warten.

  • In den Einstellungen unter Drucker & Scanner die manuelle Suche starten.
  • Falls vorhanden, den Punkt für ein Gerät über eine IP-Adresse oder einen Hostnamen nutzen.
  • Bei USB-Geräten ein anderes Kabel oder einen anderen Anschluss ausprobieren.
  • Unter Systemsteuerung und Geräte und Drucker prüfen, ob ein Eintrag bereits vorhanden ist.

Bei Netzwerkgeräten kann es helfen, die Weboberfläche des Geräts über die IP-Adresse im Browser zu öffnen. Dort sieht man meist sofort, ob das Gerät erreichbar ist und ob die Netzwerkkonfiguration korrekt arbeitet. Wenn die Oberfläche nicht lädt, liegt das Problem eher im Netzwerk als in Windows.

Spooler und Windows-Dienste kontrollieren

Der Druckdienst in Windows ist ein zentraler Baustein. Wenn er hängt, werden Geräte manchmal nicht korrekt angezeigt oder Aufträge bleiben in der Warteschlange stecken. Auch Scanner können indirekt betroffen sein, wenn Systemkomponenten nicht richtig geladen werden.

Die Diensteverwaltung lässt sich über die Suche öffnen. Dort sollte der Druckwarteschlange-Dienst laufen. Ein Neustart dieses Dienstes kann viele Anzeige- und Erkennungsprobleme lösen. Danach ist es sinnvoll, die Geräteübersicht erneut zu öffnen und den Suchlauf noch einmal zu starten.

Bei hartnäckigen Fällen hilft zusätzlich ein Blick in die Druckwarteschlange selbst. Hängende Aufträge sollten gelöscht werden, damit Windows wieder mit einer sauberen Liste arbeitet. Danach kann das Gerät erneut verbunden werden.

Netzwerkdrucker und Scanner stabil ins Heim- oder Büronetz bringen

Geräte im Netzwerk brauchen etwas mehr Pflege als ein direkt angeschlossener USB-Drucker. Entscheidend sind ein fester Netzname oder eine feste IP-Adresse, dieselbe Funkumgebung und eine störungsarme Erreichbarkeit. Sobald eines dieser Elemente wechselt, verliert Windows die Orientierung.

Sinnvoll ist es, im Router eine DHCP-Reservierung für das Gerät anzulegen. So bleibt die IP-Adresse gleich, selbst wenn das Gerät neu startet. Danach sollten Windows und das Gerät einmal neu verbunden werden. Bei vielen Modellen lässt sich die Verbindung auch über WPS, eine Herstellersoftware oder das eingebettete Webmenü neu anlegen.

Wer im Büro mit mehreren PCs arbeitet, sollte zusätzlich prüfen, ob die Freigaben oder Zugriffsrechte im Netzwerk angepasst wurden. Manchmal ist das Gerät zwar erreichbar, aber für den aktuellen Benutzer nicht sichtbar.

Saubere Reihenfolge bei hartnäckigen Störungen

Eine klare Reihenfolge spart Zeit, wenn das System nicht wie erwartet reagiert. Erst die Verbindung, dann die Erkennung, anschließend der Treiber und zuletzt die Dienste. Dieser Ablauf deckt die häufigsten Ursachen ab und vermeidet unnötige Umwege.

  1. Gerät ausschalten und die Verbindung prüfen.
  2. USB-, LAN- oder WLAN-Verbindung neu herstellen.
  3. Windows-Einstellungen öffnen und die Gerätesuche starten.
  4. Treiber vom Hersteller installieren oder aktualisieren.
  5. Druckwarteschlange und relevante Dienste neu starten.
  6. Nach dem Neustart erneut prüfen, ob die Einträge sichtbar sind.

Wer diese Schritte nacheinander abarbeitet, findet die Ursache meist ohne Rätselraten. Sobald das Gerät im System erscheint, lohnt sich noch ein Funktionstest mit einem Probedruck oder einem kurzen Scan. So lässt sich früh erkennen, ob nur die Anzeige fehlte oder ob zusätzlich eine praktische Einstellung angepasst werden muss.

Auch Sicherheitseinstellungen können Einfluss haben. Drittanbieter-Tools, Firewall-Regeln oder restriktive Netzwerkeinstellungen blockieren gelegentlich die Kommunikation. In solchen Fällen sollte man testweise kurz prüfen, ob das Gerät nach einer Ausnahme wieder sichtbar wird. Bleibt es dann erreichbar, lässt sich die Regel später gezielt anpassen.

Geräte sauber identifizieren, bevor Einstellungen geändert werden

Bevor Windows 11 ein Gerät zuverlässig anbietet, sollte klar sein, um welchen Typ es sich handelt und wie es angeschlossen ist. Ein Multifunktionsgerät kann als Drucker, Scanner oder als kombiniertes Gerät auftauchen, je nachdem, welcher Dienst, welcher Treiber und welcher Anschluss gerade aktiv ist. Deshalb lohnt sich zuerst ein Blick auf die Herstellerbezeichnung, die Modellnummer und die Verbindungsart. USB, WLAN, LAN und Bluetooth folgen in Windows nicht immer demselben Erkennungsweg.

Im Alltag hilft es, das Gerät einmal vollständig vom Strom zu trennen, dann neu zu starten und erst danach wieder mit dem PC zu verbinden. Bei Netzwerkgeräten sollte zusätzlich geprüft werden, ob das Gerät eine eigene IP-Adresse bekommen hat und im selben Netz wie der Rechner erreichbar ist. Viele Erkennungsprobleme hängen nicht am Gerät selbst, sondern an einer unklaren Zuordnung im System. Windows legt dann einen Eintrag an, greift aber auf eine unpassende Variante des Treibers oder der App-Funktionen zu.

Auch die Reihenfolge spielt eine Rolle. Wird der Drucker oder Scanner erst nach dem ersten Windows-Start angeschlossen, erkennt das System ihn oft schneller über die automatische Gerätesuche. Bereits früher verbundene Geräte behalten dagegen gelegentlich alte Profile, die neu aufgebaut werden müssen. In solchen Fällen ist es sinnvoll, alte Einträge unter den installierten Geräten zu prüfen und doppelte oder ausgegraute Einträge zu entfernen.

Die richtige App und den passenden Funktionsweg wählen

Öffne deshalb zuerst die Systemeinstellungen und gehe zu den Geräten. Dort lassen sich vorhandene Drucker verwalten, Standardgeräte festlegen und neue Einträge hinzufügen. Für das Einlesen von Vorlagen führt der Weg häufig über die Installationsquelle des Herstellers oder über eine App aus dem Microsoft Store, falls das Gerät mit generischen Windows-Funktionen arbeiten soll. Besonders bei älteren Geräten fehlen sonst einzelne Scan-Profile, obwohl das Drucken bereits funktioniert.

  • Einstellungen für Drucker, Standardzuordnung und Entfernung alter Einträge
  • Windows-Scan oder Hersteller-Software für den eigentlichen Scanvorgang
  • Geräte-Manager für Treiberstatus, Warnsymbole und Konflikte
  • Dienste für Hintergrundfunktionen, die die Erkennung und Kommunikation steuern

Wer beides getrennt prüft, spart Zeit. Ein Gerät kann in der Druckerliste erscheinen, aber in der Scan-App fehlen. Dann hilft keine erneute Druckereinrichtung, sondern nur die Ergänzung der Scanner-Komponente oder des passenden Treibers. Umgekehrt kann ein Scanner verfügbar sein, während der Drucker wegen eines beschädigten Druckerwarteschlangen-Dienstes nicht arbeitet.

Gerätezugriff, Datenschutz und Berechtigungen in Windows 11 prüfen

Windows 11 blockiert Hardwarefunktionen nicht nur über Treiber, sondern auch über Berechtigungen. Das betrifft besonders das Scannen, weil die Kamera- und Scanner-Zugriffe in den Datenschutzeinstellungen getrennt geregelt werden. Ist der Zugriff auf Scanner oder auf Apps eingeschränkt, taucht das Gerät zwar im System auf, lässt sich aber aus Programmen heraus nicht ansprechen.

Öffne die Datenschutzeinstellungen und kontrolliere, ob der Zugriff für Apps erlaubt ist. Bei Microsoft Store Apps und Desktopanwendungen können unterschiedliche Freigaben nötig sein. Das gilt vor allem dann, wenn der Hersteller eine eigene Verwaltungssoftware installiert hat. Auch Sicherheitsprogramme können den Zugriff auf lokale Gerätewege einschränken, etwa nach einem Update oder nach einer geänderten Richtlinie.

Bei Firmenrechnern kommen Gruppenrichtlinien und Verwaltungsprofile hinzu. Dann kann die lokale Einrichtung korrekt sein, während eine zentrale Regel das Scannen oder Drucken unterbindet. In diesem Fall ist die Geräteanzeige nur die halbe Wahrheit. Der Status in Windows muss mit den Richtlinien, dem Benutzerkonto und den Zugriffsrechten zusammenpassen, sonst bleibt die Funktion unvollständig.

Typische Stolperstellen in der Praxis systematisch beseitigen

Ein häufiges Muster ist eine sichtbare Hardware ohne funktionsfähigen Zugriff. Dann lohnt sich eine kurze, geordnete Prüfung der Bereiche, die am häufigsten blockieren. Diese Reihenfolge verhindert, dass man zwischen Einstellungen, App und Treiber hin und her springt, ohne die eigentliche Ursache zu treffen.

  1. Gerät aus- und wieder einschalten.
  2. USB-Kabel, Routerverbindung oder Dockingstation prüfen.
  3. Vorhandene Einträge in den Windows-Geräteneinstellungen kontrollieren.
  4. Scan-App und Druckfunktion einzeln testen.
  5. Treiberstatus im Geräte-Manager prüfen.
  6. Zugriffsrechte und Hintergrunddienste kontrollieren.

Bleibt ein Eintrag mit Warnsymbol zurück, hilft oft ein vollständiges Entfernen des Geräts aus Windows, gefolgt von einem Neustart und einer frischen Erkennung. Bei Multifunktionsgeräten sollte anschließend die Herstellerseite oder das Supportpaket des Herstellers verwendet werden, damit Druck- und Scan-Komponenten als Einheit installiert werden. Windows 11 verteilt nicht immer automatisch alle Bausteine, die ein Gerät für den Vollbetrieb braucht.

Bei Netzwerkmodellen ist außerdem wichtig, ob das Gerät über WSD, TCP/IP oder über eine herstellerspezifische Netzwerkinstallation eingebunden wurde. Nicht jede Variante liefert den gleichen Funktionsumfang. Manche Geräte scannen nur zuverlässig, wenn sie direkt über die Herstellersoftware angemeldet werden, andere arbeiten sauberer über eine feste IP-Adresse und eine manuelle Portzuordnung. Wer hier den falschen Weg wählt, erhält zwar einen sichtbaren Eintrag, aber keine stabile Nutzung im Alltag.

Saubere Nacharbeit nach Updates und Gerätewechsel

Nach Windows-Updates, Treiberaktualisierungen oder einem Wechsel des Routers kann es nötig sein, die Einrichtung erneut zu prüfen. Häufig bleiben alte Verknüpfungen erhalten, obwohl sich die Adresse, das Profil oder die Dienstreihenfolge geändert hat. Das betrifft besonders Geräte, die im Heimnetz stehen und nicht direkt per USB verbunden sind. Dann reicht es nicht, das Gerät nur in der Oberfläche zu sehen. Es muss auch mit der aktuellen Netzwerkkonfiguration übereinstimmen.

Wer einen neuen PC einrichtet oder von Windows 10 auf Windows 11 wechselt, sollte Drucker und Scanner nicht nacheinander halb fertig anlegen. Besser ist eine vollständige Reihenfolge: vorhandene Altgeräte entfernen, aktuelle Herstellerpakete installieren, Netzwerk- oder USB-Verbindung prüfen, anschließend erst Drucktest und danach Scan-Test ausführen. So lassen sich Teilinstallationen vermeiden, bei denen nur eine Hälfte der Funktion arbeitet.

Falls mehrere Benutzer am selben Rechner arbeiten, muss auch das Standardgerät pro Konto geprüft werden. Windows merkt sich solche Zuordnungen manchmal getrennt. Ein Gerät kann also für ein Konto bereitstehen und im anderen Konto nicht als Standard erscheinen. Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf lokale Druckwarteschlangen, gespeicherte Scanziele und die Erreichbarkeit freigegebener Ordner, wenn Scans direkt in einen Netzwerkpfad gespeichert werden sollen.

FAQ

Warum taucht ein neuer Drucker nicht in der Geräteliste auf?

Prüfe zuerst, ob das Gerät eingeschaltet ist und im gleichen Netzwerk wie der PC hängt oder per USB korrekt verbunden wurde. Öffne danach in Windows 11 die Suche nach Druckern über die Einstellungen und störe den Vorgang nicht durch parallel laufende Installationen.

Woran erkenne ich, ob die automatische Erkennung deaktiviert ist?

In den Geräte- und Druckereinstellungen kann die Suche eingeschränkt sein, etwa durch alte Einträge oder abgebrochene Verbindungen. Kontrolliere, ob die Option zum Hinzufügen neuer Geräte aktiv ist und ob ein vorhandenes Gerät bereits als Standard festgelegt wurde.

Wie gehe ich vor, wenn der Drucker installiert ist, aber nicht druckt?

Öffne die Warteschlange und lösche hängen gebliebene Aufträge. Danach hilft oft ein Neustart des Spoolerdienstes, damit Windows neue Druckjobs wieder sauber annimmt.

Was mache ich, wenn der Scanner zwar sichtbar ist, aber keine Scans liefert?

Überprüfe, ob die passende Scan-App verwendet wird und ob der Scanner im richtigen Betriebsmodus arbeitet. Bei Netzwerkgeräten muss zudem die Verbindung zum Zielrechner stimmen, sonst bleibt die Erkennung unvollständig.

Ist ein Gerätetreiber immer nötig?

Für einfache Standardfunktionen reicht Windows 11 oft mit Bordmitteln aus, doch herstellerspezifische Treiber liefern häufig mehr Stabilität und Zusatzfunktionen. Besonders bei Kombigeräten lohnt sich die Installation des aktuellen Pakets vom Hersteller.

Wie kann ich einen Drucker manuell hinzufügen?

In den Einstellungen gibt es den Pfad zum Hinzufügen über eine manuelle Auswahl. Dort kannst du nach lokaler USB-Verbindung, Netzwerkadresse oder Freigabe suchen und das Gerät gezielt zuordnen.

Warum verschwindet ein Gerät nach einem Neustart wieder?

Das passiert häufig, wenn Windows nur einen temporären Eintrag angelegt hat oder die Verbindung nicht dauerhaft gespeichert wurde. Lege das Gerät erneut an und prüfe, ob die Netzwerkerkennung, der Port oder die Freigabe dauerhaft korrekt gesetzt sind.

Welche Rolle spielt der Standarddrucker?

Ein falsch gesetzter Standarddrucker sorgt dafür, dass Aufträge an das falsche Gerät gehen. Wähle deshalb in der Gerätekonfiguration den gewünschten Drucker als Standard aus und entferne veraltete Favoriten, die dazwischenfunken könnten.

Was hilft bei einem Netzwerkdrucker in einem anderen Unternetz?

Dann reicht die automatische Suche oft nicht aus, weil Broadcasts zwischen den Netzen blockiert werden. Füge das Gerät über seine IP-Adresse hinzu und stelle sicher, dass Freigaben, Firewall-Regeln und Router-Einstellungen die Verbindung nicht verhindern.

Wie finde ich heraus, ob Windows selbst die Ursache ist?

Teste das Gerät mit einem anderen Konto oder einem zweiten PC im selben Netz. Funktioniert es dort, liegt der Fehler meist an der lokalen Windows-Konfiguration, an Diensten oder an alten Geräteeinträgen.

Sollte ich alte Drucker und Scanner löschen?

Ja, nicht mehr genutzte Einträge können die Übersicht stören und die automatische Erkennung ausbremsen. Entferne nur Geräte, die wirklich nicht mehr verwendet werden, und starte die Erkennung danach neu.

Checkliste
  • USB-Kabel direkt an den Rechner anschließen und keinen passiven Hub dazwischen verwenden.
  • Am Drucker oder Scanner auf eine stabile Stromversorgung achten und das Gerät vollständig starten lassen.
  • Bei WLAN-Modellen prüfen, ob das Gerät im selben Netz wie der PC angemeldet ist.
  • Netzwerkdrucker nach Möglichkeit per LAN-Kabel testen, um Funkstörungen auszuschließen.

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