Windows 11: Screenshot direkt in die Zwischenablage kopieren

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 27. Mai 2026, zuletzt aktualisiert: 27. Mai 2026

Welche Möglichkeiten Windows 11 für Screenshots bietet

Unter Windows 11 stehen mehrere Wege zur Verfügung, um Bildschirmfotos aufzunehmen und sofort in der Zwischenablage zu speichern. Je nach Tastenkombination landet entweder der gesamte Bildschirm, ein einzelnes Fenster oder ein frei wählbarer Bereich direkt im Zwischenspeicher und lässt sich anschließend sofort in andere Programme einfügen.

Die wichtigsten Optionen lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: Tastenkürzel für den ganzen Bildschirm, Aufnahmen des aktiven Fensters und Werkzeuge für Ausschnitte mit dem Snipping Tool. Zusätzlich bietet das Xbox Game Bar Overlay Aufnahmen für Spiele und Anwendungen im Vollbild.

Gesamten Bildschirm direkt kopieren

Wer den kompletten Monitor als Bild in die Zwischenablage übernehmen möchte, kommt mit einer einzelnen Taste aus. Diese Variante eignet sich, wenn alle sichtbaren Elemente benötigt werden, etwa für Dokumentationen oder Supportanfragen.

Bildschirmfoto mit der Druck-Taste in die Zwischenablage legen

Standardmäßig kann die Taste Druck (oft mit Print Screen, PrtSc oder PrtScn beschriftet) den gesamten Bildschirm aufnehmen.

Je nach Systemeinstellung passiert eines von zwei Dingen:

  • Der komplette Bildschirm wird als Bild im Zwischenspeicher abgelegt und kann mit Strg + V in Programme eingefügt werden.
  • Oder Windows öffnet direkt das Snipping Tool, mit dem anschließend ein beliebiger Ausschnitt markiert wird.

Ob die Druck-Taste direkt in die Zwischenablage schreibt oder zunächst das Snipping Tool startet, lässt sich in den Einstellungen steuern. Im nächsten Abschnitt folgt die entsprechende Umstellung.

Druck-Taste für das Snipping Tool konfigurieren

Windows 11 erlaubt es, die Druck-Taste so zu belegen, dass automatisch das Snipping Tool erscheint. Damit steht sofort eine flexible Auswahl von Ausschnitten bereit, während das Ergebnis weiterhin in der Zwischenablage landet.

Anleitung
1Start öffnen und auf Einstellungen klicken.
2Im linken Bereich Barrierefreiheit wählen.
3Den Eintrag Tastatur aufrufen.
4Zum Abschnitt Verknüpfungen scrollen.
5Die Option Verwenden der Druck-Taste, um das Ausschneiden zu öffnen aktivieren.

So wird die Druck-Taste auf das Snipping Tool umgestellt

Die Umstellung erfolgt über die Systemoptionen:

  1. Start öffnen und auf Einstellungen klicken.

  2. Im linken Bereich Barrierefreiheit wählen.

  3. Den Eintrag Tastatur aufrufen.

  4. Zum Abschnitt Verknüpfungen scrollen.

  5. Die Option Verwenden der Druck-Taste, um das Ausschneiden zu öffnen aktivieren.

Ab diesem Moment blendet Windows bei jedem Druck auf die Bildschirmtaste direkt die Auswahlleiste des Snipping Tools ein, in der anschließend der gewünschte Aufnahme-Modus festgelegt wird. Das resultierende Bild landet automatisch im Zwischenspeicher, sofern die Standardoption zum Kopieren aktiv ist.

Nur das aktive Fenster übernehmen

Häufig reicht das aktuell im Vordergrund befindliche Programmfenster aus. So lässt sich etwa ein Browserfenster oder ein Dialogfeld erfassen, ohne Taskleiste oder Hintergründe mitzunehmen.

Aktives Fenster in die Zwischenablage kopieren

Die Kombination für diese Form der Aufnahme ist in Windows seit vielen Jahren gleich geblieben.

  1. Das gewünschte Programmfenster in den Vordergrund bringen.

  2. Alt + Druck gleichzeitig drücken.

  3. Das entstandene Bild mit Strg + V beispielsweise in Word, PowerPoint, Outlook oder einen Chat einfügen.

Auf diese Weise bleiben nur die Inhalte des gewählten Fensters im Bild, während Desktop und andere Anwendungen nicht erscheinen.

Ausschnitt mit dem Snipping Tool aufnehmen

Wer nicht den ganzen Bildschirm, sondern nur einen bestimmten Bereich festhalten möchte, findet im Snipping Tool von Windows 11 die flexibelste Lösung. Der Ausschnitt lässt sich frei mit der Maus aufziehen oder auf Fenster und rechteckige Bereiche beschränken.

Snipping Tool starten

Das Werkzeug kann auf verschiedene Arten geöffnet werden:

  • Über die Tastenkombination Windows + Shift + S.
  • Über das Startmenü mit der Suche nach Snipping Tool.
  • Über eine so konfigurierte Druck-Taste, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben.

Beim Start über die Tastenkombination oder die Druck-Taste blendet Windows automatisch die Auswahlleiste am oberen Bildschirmrand ein und dimmt den Hintergrund ab.

Aufnahmemodi im Überblick

Nach dem Start des Snipping Tools stehen standardmäßig vier Modi zur Verfügung, die jeweils etwas andere Anforderungen abdecken:

  • Rechteckiges Ausschneiden: Ein rechtwinkliger Bereich wird mit gedrückter Maustaste aufgezogen.
  • Freies Ausschneiden: Mit gedrückter Maustaste wird eine beliebige Form um den gewünschten Bereich gezeichnet.
  • Fenster ausschneiden: Einzelne Programmfenster oder Systemdialoge lassen sich mit einem Klick wählen.
  • Vollbild ausschneiden: Der gesamte aktuelle Monitor wird übernommen.

Nach der Auswahl und dem Loslassen der Maustaste erscheint kurz eine Benachrichtigung, dass der Bildausschnitt in der Zwischenablage gespeichert wurde. Je nach Einstellung öffnet sich zusätzlich das Snipping-Tool-Fenster mit Möglichkeiten zum Bearbeiten.

Sicherstellen, dass das Snipping Tool in die Zwischenablage speichert

Damit jede Aufnahme zuverlässig im Zwischenspeicher landet, sollte eine bestimmte Option im Snipping Tool aktiv sein.

Einstellungen im Snipping Tool prüfen

Die Konfiguration erfolgt direkt innerhalb der Anwendung:

  1. Das Snipping Tool öffnen, zum Beispiel über Windows + Shift + S und danach auf das Benachrichtigungsfenster klicken.

  2. Im Snipping-Tool-Fenster auf das Symbol mit den drei Punkten klicken.

  3. Den Menüpunkt Einstellungen wählen.

  4. Die Option Ausschnitte automatisch in die Zwischenablage kopieren aktivieren.

Ist diese Einstellung aktiv, befindet sich jedes erstellte Bild unmittelbar nach der Aufnahme im Zwischenspeicher und lässt sich ohne Zwischenschritt in andere Anwendungen einfügen.

Screenshots direkt in Dokumente und Mails einsetzen

Nach der Aufnahme liegt das Bild im Zwischenspeicher und kann in nahezu jede Anwendung eingefügt werden, die Bilder über die Zwischenablage akzeptiert.

Einfügen in Programme

Der Ablauf ist in den meisten Programmen gleich:

  1. Die gewünschte Anwendung, etwa Word, PowerPoint, Outlook oder ein Chatprogramm, öffnen.

  2. Den Cursor an die gewünschte Position setzen.

  3. Strg + V drücken, um das gespeicherte Bild einzusetzen.

Alternativ lässt sich im jeweiligen Programm oft auch über das Menü Bearbeiten und Einfügen arbeiten, wobei die Tastenkombination in aller Regel schneller ist.

Xbox Game Bar für Vollbildanwendungen verwenden

Für Spiele oder Apps, die im Vollbild laufen, empfiehlt sich die Xbox Game Bar. Sie kann Bilder sowohl abspeichern als auch im Zwischenspeicher bereitstellen, wobei der Zwischenspeicherweg häufig über externe Programme führt.

Game Bar aufrufen und Bildschirmfotos erstellen

Das Overlay wird mit einer Tastenkombination gestartet.

  1. Windows + G drücken, um die Xbox Game Bar einzublenden.

  2. Im Widget Aufnahme auf das Kamerasymbol klicken, um ein Bildschirmfoto zu erstellen.

Standardmäßig speichert Windows 11 diese Bilder im Ordner Videos unter Aufzeichnungen. Wer diese Dateien häufig benötigt, kann sie danach mit einem Bildbetrachter öffnen und bei Bedarf gezielt in die Zwischenablage kopieren, etwa über den Befehl Kopieren oder die Tastenkombination Strg + C.

Zwischenablage-Historie für mehrere Screenshots nutzen

Wer in kurzer Zeit mehrere Aufnahmen erstellt, profitiert von der erweiterten Zwischenablage von Windows 11. Diese speichert mehrere Elemente, die sich im Nachhinein wieder abrufen lassen.

Zwischenablage-Ablauf aktivieren

Die Funktion wird einmalig in den Einstellungen eingeschaltet.

  1. Start öffnen und auf Einstellungen klicken.

  2. Links den Menüpunkt System auswählen.

  3. Den Eintrag Zwischenablage aufrufen.

  4. Die Option Zwischenablageverlauf einschalten.

Ist diese Einstellung aktiv, lassen sich zuvor kopierte Elemente jederzeit abrufen.

Mehrere Screenshots aus dem Ablauf einfügen

Während des Arbeitens stehen alle zuletzt aufgenommenen Inhalte bereit.

  1. An der gewünschten Stelle in einem Dokument oder in einer Mail den Cursor platzieren.

  2. Windows + V drücken, um den Ablauf zu öffnen.

  3. Den gewünschten Eintrag mit der Maus anklicken oder mit den Pfeiltasten auswählen und bestätigen.

Auf diese Weise lassen sich mehrere Bildschirmfotos nacheinander aufnehmen und später gezielt in ein Dokument einfügen, ohne sie jeweils erneut erstellen zu müssen.

Typische Probleme und ihre Lösungen

Manchmal scheint die Aufnahme nicht zu funktionieren oder das Bild taucht nicht wie erwartet auf. In vielen Fällen liegt dies an kleinen Einstellungen, die sich schnell korrigieren lassen.

Screenshot landet nicht in der Zwischenablage

Wenn nach dem Drücken der gewohnten Tasten kein Bild eingefügt werden kann, helfen diese Schritte:

  • Prüfen, ob eine andere Anwendung die gleiche Tastenkombination verwendet und damit die Funktion überlagert.
  • Sicherstellen, dass im Snipping Tool die Option zum automatischen Kopieren in die Zwischenablage aktiv ist.
  • Testweise ein einfaches Textfragment markieren und mit Strg + C kopieren, um zu sehen, ob die Zwischenablage grundsätzlich arbeitet.

Druck-Taste reagiert nicht wie erwartet

Falls die Bildschirmtaste nicht den gewünschten Effekt zeigt, lohnt sich ein Blick in die entsprechenden Systemeinstellungen:

  • Unter Barrierefreiheit und Tastatur prüfen, ob die Option zur Öffnung des Ausschneidewerkzeugs mit der Bildschirmtaste aktiviert oder deaktiviert werden soll.
  • Gegebenenfalls herstellerspezifische Tastatursoftware kontrollieren, die die Funktion der Taste umbelegt.

Snipping Tool fehlt oder startet nicht

Sollte das Werkzeug nicht auffindbar sein oder sich nicht öffnen lassen, kann eine Reparatur über den Microsoft Store helfen:

  • Im Startmenü nach Microsoft Store suchen und die App öffnen.
  • Oben im Suchfeld Snipping Tool eingeben.
  • Die angezeigte App auswählen und über Installieren oder Reparieren wiederherstellen.

Empfohlene Tastenkombinationen für den Alltag

Mit wenigen Griffen lassen sich die wichtigsten Varianten der Bildschirmaufnahme abdecken. Die folgenden Kombinationen decken die meisten Anwendungsfälle im Büro- und Heimgebrauch ab.

  • Druck: Je nach Einstellung entweder komplette Bildschirmkopie in die Zwischenablage oder Start des Ausschneidewerkzeugs.
  • Alt + Druck: Nur das aktive Fenster wird als Bild übernommen.
  • Windows + Shift + S: Startet die Ausschnittauswahl mit mehreren Modi.
  • Windows + G: Öffnet die Xbox Game Bar für Aufnahmen in Spielen oder Vollbildprogrammen.
  • Windows + V: Ruft den Ablauf der Zwischenablage auf, um ältere Screenshots erneut zu verwenden.

Wer sich diese Tastenkürzel antrainiert und die passenden Optionen im System einschaltet, erstellt Bildschirmfotos schnell und ohne Umwege und fügt sie unmittelbar in E-Mails, Dokumente oder Chatfenster ein.

Zwischenablage für wiederkehrende Aufgaben optimal nutzen

Wer häufig Bildschirmfotos erstellt, profitiert davon, sich einen festen Ablauf anzugewöhnen. So lassen sich Arbeitsabläufe straffen, ohne jedes Mal überlegen zu müssen, welche Taste den passenden Modus auslöst. Überlege dir zunächst, welche Art von Screenshot du am häufigsten benötigst: komplette Anzeige, aktives Fenster oder frei wählbarer Bereich. Danach legst du dir die jeweiligen Tastenkombinationen so zurecht, dass sie mit deinem Arbeitsstil harmonieren.

Für viele Nutzer reicht es, zwei Varianten im Kopf zu behalten: eine für eine vollständige Aufnahme der Anzeige und eine zweite für einen Ausschnitt. Während Vollbildaufnahmen sich gut für Fehlermeldungen, Support-Anfragen und Dokumentationen eignen, kommen Ausschnitte vor allem bei Präsentationen oder bei der Ablage in Wissenssammlungen zum Einsatz. Da alles sofort in der Zwischenablage landet, kannst du direkt in dem Programm bleiben, in dem du arbeitest, und den Screenshot dort einfügen, ohne Umwege über Dateien.

Auch im Homeoffice oder bei der Zusammenarbeit im Team lohnt sich der direkte Weg über die Zwischenablage. Nimm beispielsweise einen Ausschnitt aus einer Anwendung auf, füge ihn in einen Chat ein und ergänze einen kurzen Kommentar. Die Kombination aus Tastenkürzel und Einfügebefehl per Tastatur geht meist schneller als jede andere Methode und hält den Arbeitsfluss aufrecht.

Eigene Tastenkombinationen für Bildschirmaufnahmen definieren

Standardmäßig bringt Windows 11 bereits mehrere Tastenkürzel mit, trotzdem passen diese nicht immer zu den eigenen Gewohnheiten. Über zusätzliche Hilfsprogramme aus dem Microsoft Store oder klassische Desktop-Anwendungen kannst du eigene Hotkeys anlegen, die genau die gewünschte Aktion auslösen und das Ergebnis automatisch in die Zwischenablage schreiben. Wichtig ist, dass sich diese Kürzel nicht mit bereits belegten Systemkombinationen überschneiden, damit keine unerwarteten Effekte auftreten.

Viele dieser Werkzeuge erlauben, für verschiedene Arten von Screenshots jeweils eigene Auslöser festzulegen. So lässt sich etwa eine Taste für rechteckige Ausschnitte, eine andere für Fensteraufnahmen und eine weitere für Vollbild verwenden. Häufig kannst du außerdem einstellen, ob zusätzlich eine Datei gespeichert wird oder ob ausschließlich die Zwischenablage befüllt werden soll. Wer Speicherplatz sparen möchte oder nur selten auf alte Bildschirmfotos zurückgreift, deaktiviert die automatische Dateiablage und setzt voll auf Kopieren und Einfügen.

Beim Einrichten benutzerdefinierter Hotkeys hilft es, eine kleine Übersicht zu erstellen, damit du die Belegung schnell im Blick hast. Lege dir etwa eine kurze Notiz im Notizprogramm an, bis sich die neuen Tastenkombinationen eingeprägt haben. Teste jede Kombination einmal in einem leeren Dokument, um sicherzugehen, dass der Ausschnitt wie gewünscht entsteht und direkt einfügbar ist. Erst wenn alle Varianten zuverlässig funktionieren, lohnt es sich, sie im Alltag flächendeckend einzusetzen.

Zwischenablage-Einstellungen systemweit anpassen

Neben den Werkzeugen für Bildschirmaufnahmen selbst spielt die Verwaltung der Zwischenablage in Windows 11 eine wichtige Rolle. In den Systemeinstellungen legst du fest, wie sich der Ablauf verhält und ob Inhalte – einschließlich Screenshots – geräteübergreifend synchronisiert werden dürfen. Diese Optionen beeinflussen, wie flexibel du spätere Einfügevorgänge gestalten kannst und ob sich ältere Aufnahmen schnell wiederverwenden lassen.

Über die Einstellungen für System und Zwischenablage vergibst du unter anderem, ob der Ablauf beim Abmelden oder nach einem Neustart bestehen bleibt und ob der Zugriff auf sensible Inhalte eingeschränkt werden soll. Wer regelmäßig vertrauliche Informationen ablichtet, sollte genau überlegen, ob eine Synchronisation über mehrere Geräte sinnvoll ist. In solchen Fällen kann es besser sein, die Synchronisation zu deaktivieren und stattdessen bewusst zu entscheiden, welche Ausschnitte dauerhaft gespeichert werden.

Für einen flüssigen Arbeitsablauf empfiehlt es sich, den Ablauf so zu nutzen, dass du mehrere Bildschirmfotos in kurzer Zeit aufnehmen und der Reihe nach einsetzen kannst. Kopiere dazu nacheinander verschiedene Ausschnitte und wähle beim Einfügen jeweils den passenden Eintrag aus der Historie. So lassen sich etwa Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit mehreren Bildern deutlich schneller erstellen, weil du während der Aufnahmephase nicht ständig zwischen Anwendungen springen musst.

Effizient mit mehreren Monitoren und skalierter Darstellung arbeiten

Viele Anwender arbeiten mit einem oder mehreren Zusatzmonitoren, teilweise sogar mit unterschiedlichen Auflösungen und Skalierungen. In solchen Setups lohnt sich ein klarer Plan, wie Bildschirmfotos erstellt werden sollen. Prüfe zunächst, ob deine bevorzugte Methode den richtigen Monitor erfasst und wie sich Ausschnitte verhalten, wenn sich Fenster über mehrere Displays erstrecken. Gerade bei Ultra-Wide- oder 4K-Bildschirmen kann ein frei wählbarer Bereich sinnvoller sein als eine komplette Aufnahme.

Wenn sich Fenster häufig zwischen Monitoren bewegen, empfiehlt es sich, gezielt nur das aktive Programmfenster zu erfassen und anschließend in die Zwischenablage zu legen. So bleiben die Inhalte der restlichen Bildschirme außen vor, was bei Videokonferenzen, Support-Anfragen oder internen Dokumenten hilfreich sein kann. Achte dabei auch auf die Skalierungs-Einstellungen in Windows, damit Text und Bedienelemente im Resultat gut lesbar bleiben.

Wer mit mehreren Anzeigen arbeitet, nutzt zusätzlich gern virtuelle Desktops. In Kombination mit Tastenkürzeln für Bildschirmaufnahmen und der Zwischenablage-Historie entsteht so eine Arbeitsumgebung, in der sich Bildmaterial schnell organisieren lässt. Du kannst beispielsweise auf einem Desktop Testprogramme ausführen, auf einem anderen deine Dokumentation verfassen und bei Bedarf gezielt Ausschnitte von der Testumgebung übernehmen, ohne andere Inhalte zu zeigen. Diese klare Trennung unterstützt eine aufgeräumte und nachvollziehbare Dokumentation deiner Arbeitsschritte.

Häufige Fragen zu Screenshots in die Zwischenablage unter Windows 11

Wie kann ich unter Windows 11 einen Screenshot nur in die Zwischenablage speichern?

Drücke die Taste Druck, wenn sie auf das Snipping Tool umgestellt wurde, und wähle anschließend den gewünschten Bereich aus. Stelle im Snipping Tool sicher, dass die Option zum automatischen Kopieren in die Zwischenablage aktiviert ist, damit das Bild nicht zuerst als Datei gespeichert werden muss.

Welche Tastenkombination kopiert den gesamten Bildschirm ohne Datei in die Zwischenablage?

Mit der Tastenkombination Windows-Taste + Druck-Taste wird standardmäßig eine Bilddatei erstellt und zusätzlich eine Kopie in die Zwischenablage gelegt. Möchtest du ausschließlich eine Zwischenablage-Kopie ohne Datei, nutze stattdessen die Snipping-Tool-Kombination Windows-Taste + Umschalt + S und ziehe einen Rahmen über den gesamten Bildschirm.

Wie kopiere ich nur das aktive Fenster in die Zwischenablage?

Drücke Alt + Druck, um nur das aktuelle Fenster zu erfassen und als Bild in die Zwischenablage zu legen. Anschließend kannst du den Inhalt direkt mit Strg + V in andere Programme einfügen.

Wie stelle ich sicher, dass das Snipping Tool immer automatisch in die Zwischenablage kopiert?

Öffne das Snipping Tool, klicke auf das Zahnradsymbol für die Einstellungen und aktiviere die Option, dass Aufnahmen automatisch kopiert werden. Danach landet jedes neue Bildschirmfoto direkt im Ablauf der Zwischenablage und steht sofort zum Einfügen bereit.

Wie nutze ich mehrere Screenshots nacheinander über die Zwischenablage?

Aktiviere unter Einstellungen > System > Zwischenablage den Zwischenablage-Ablauf. Danach kannst du mehrere Bilder nacheinander aufnehmen und mit Windows-Taste + V aus der Liste auswählen und in Dokumente oder Mails einfügen.

Kann ich auch in Vollbildspielen oder Anwendungen mit DirectX direkt in die Zwischenablage kopieren?

In vielen Spielen nutzt du die Xbox Game Bar mit Windows-Taste + G und den dort angezeigten Screenshot-Button. Die Game Bar legt das Bild als Datei in deinem Benutzerordner ab, zusätzlich kannst du das Bild aus der Galerie öffnen und mit Strg + C in die Zwischenablage übernehmen.

Warum taucht mein Bildschirmfoto nicht im Zwischenablage-Ablauf auf?

Prüfe zuerst, ob der Zwischenablage-Ablauf in den Windows-Einstellungen aktiviert ist. Ist er eingeschaltet und das Bild erscheint trotzdem nicht, kontrolliere die Snipping-Tool-Einstellungen oder nutze eine alternative Tastenkombination wie Alt + Druck, um sicherzugehen, dass das Bild überhaupt erzeugt wird.

Wie füge ich einen Screenshot direkt in Word, PowerPoint oder Outlook ein?

Erzeuge das Bildschirmfoto mit der gewünschten Tastenkombination, etwa Alt + Druck oder Windows-Taste + Umschalt + S. Wechsle dann zum Zielprogramm und drücke Strg + V, um das Bild direkt an der Cursorposition einzubetten.

Kann ich Screenshots aus der Zwischenablage auch bearbeiten, bevor ich sie speichere?

Nach der Aufnahme mit dem Snipping Tool öffnet sich ein Editor, in dem du markieren, zeichnen oder zuschneiden kannst, bevor du das Bild speicherst. Kopierst du aus diesem Editor erneut mit Strg + C, landet die bearbeitete Version in der Zwischenablage.

Was mache ich, wenn die Druck-Taste nach der Umstellung auf das Snipping Tool nicht mehr wie gewohnt funktioniert?

Öffne Einstellungen > Barrierefreiheit > Tastatur und überprüfe die Option zur Zuweisung der Druck-Taste für das Snipping Tool. Deaktiviere die Einstellung testweise oder starte den Rechner neu, um Konflikte mit anderer Software auszuschließen.

Fazit

Mit den richtigen Tastenkombinationen und passenden Einstellungen im Snipping Tool sowie in der Zwischenablage lassen sich Bildschirmfotos unter Windows 11 schnell und zielgerichtet in andere Programme übertragen. Nutze die verschiedenen Varianten für Vollbild, aktive Fenster und Ausschnitte, um den Arbeitsablauf schlank zu halten und auf das Speichern unnötiger Dateien zu verzichten.

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Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

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