So gelingt der Screenshot in Windows 11 ohne Zusatzprogramm

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 18. April 2026, zuletzt aktualisiert: 18. April 2026

Ein Bildschirmfoto unter Windows 11 ist mit den eingebauten Werkzeugen in wenigen Sekunden erstellt, ganz ohne Zusatzsoftware. Je nach Situation eignen sich unterschiedliche Tastenkombinationen und Systemfunktionen, mit denen du den ganzen Bildschirm, nur ein Fenster oder einen frei gewählten Ausschnitt sichern kannst.

Wer die wichtigsten Kürzel und Optionen kennt, kann Screenshots im Alltag deutlich schneller aufnehmen, benennen und wiederfinden. Genau darum geht es hier: Alle Bordmittel von Windows 11, systematisch erklärt, inklusive typischer Stolperfallen und sinnvollen Voreinstellungen.

Die wichtigsten Screenshot-Wege unter Windows 11 im Überblick

Windows 11 stellt mehrere eingebaute Wege bereit, um Bildschirmfotos zu erstellen. Welcher sich eignet, hängt davon ab, ob du den gesamten Monitor, nur ein einzelnes Fenster oder einen Ausschnitt sichern möchtest und ob die Aufnahme automatisch gespeichert werden soll.

Die zentralen Optionen sind:

  • Druck-Taste auf der Tastatur (oft PrtSc oder Print Screen): kopiert in die Zwischenablage.
  • Windows-Taste + Druck: speichert direkt als Datei in deinem Bilder-Ordner.
  • Windows-Taste + Shift + S: öffnet das Snipping Tool als Leiste für flexible Bildschirmaufnahmen.
  • Alt + Druck: nimmt nur das aktuell aktive Fenster auf.
  • Snipping Tool als eigene App: erweiterte Funktionen, Timer, Anmerkungen.
  • Xbox Game Bar: ideal für Spiele und Vollbild-Anwendungen.

Wenn du dir zuerst überlegst, ob du den Screenshot eher in eine Mail, einen Chat oder ein Dokument einfügen oder als Bilddatei speichern willst, findest du sehr schnell den passenden Weg.

Gesamten Bildschirm aufnehmen: die schnellste Variante

Für viele Situationen genügt ein vollständiges Abbild des Monitors. Dafür reichen meist eine oder zwei Tasten.

Die einfachste Methode: Drücke die Druck-Taste (oft als PrtSc, PrtScn oder ähnlich beschriftet). Windows kopiert das Bildschirmfoto in die Zwischenablage. Anschließend kannst du es direkt in Programme wie Word, Outlook, Teams, Slack oder ein Bildbearbeitungsprogramm einfügen.

Typische Abfolge:

  1. Alles auf dem Bildschirm so anordnen, wie du es zeigen möchtest.
  2. Die Druck-Taste drücken.
  3. Das Zielprogramm öffnen (zum Beispiel eine Mail oder ein Dokument).
  4. Mit Strg + V das Bild einfügen.

Wenn du zusätzlich möchtest, dass Windows das Bild automatisch als Datei speichert, ist Windows-Taste + Druck effizienter. Der Bildschirm dunkelt kurz ab, das Bild wird als PNG automatisch unter Bilder > Bildschirmfotos abgelegt. So hast du später die Sicherheit, dass du jedes Bild wiederfindest, ohne es eigenhändig zu speichern.

Nur ein Fenster aufnehmen: Fokus statt Chaos

Oft soll der Screenshot nur ein Programmfenster zeigen, damit nicht der gesamte Desktop mit Icons, Benachrichtigungen oder anderen Anwendungen sichtbar ist. Das spart Bearbeitungsschritte und wirkt ordentlicher.

Um nur das aktive Fenster aufzunehmen, verwende Alt + Druck. Windows speichert dann ausschließlich das aktuell fokussierte Programm in der Zwischenablage. Voraussetzung ist, dass das gewünschte Fenster wirklich aktiv ist: Klicke es vorher einmal an oder bringe es mit Alt + Tab in den Vordergrund.

Ein typischer Ablauf kann so aussehen:

  1. Das Zielprogramm im Vordergrund öffnen und alles darin richtig einstellen.
  2. Mit Alt + Druck das Fenster aufnehmen.
  3. In der Zielanwendung (zum Beispiel Chat oder Präsentation) Strg + V nutzen, um das Bild einzufügen.

Für eine automatische Speicherung als Datei gibt es standardmäßig keine direkte Alt-Kombination. Du kannst jedoch mit Windows + Shift + S einen Fensterausschnitt wählen und so den gleichen Effekt erzielen, diesmal mit einem zusätzlichen Zwischenschritt über das Snipping Tool.

Flexibler Ausschnitt mit Windows + Shift + S

Für viele Zwecke ist ein frei wählbarer Bildausschnitt der beste Weg, weil nur das Relevante sichtbar wird. Genau dafür eignet sich die Tastenkombination Windows + Shift + S, die die sogenannte Ausschneideleiste des Snipping Tools öffnet.

Anleitung
1Alles auf dem Bildschirm so anordnen, wie du es zeigen möchtest.
2Die Druck-Taste drücken.
3Das Zielprogramm öffnen (zum Beispiel eine Mail oder ein Dokument).
4Mit Strg + V das Bild einfügen.

Nach dem Drücken der Kombination siehst du oben mittig eine kleine Leiste mit mehreren Symbolen:

  • Rechteckiger Ausschnitt: Du ziehst mit der Maus ein Rechteck über den Bereich, der im Screenshot landen soll.
  • Freies Ausschneiden: Du zeichnest mit gedrückter Maustaste eine beliebige Form.
  • Fensteraufnahme: Du klickst auf das gewünschte Fenster, Windows schneidet es sauber aus.
  • Vollbild: Der komplette Monitor wird aufgenommen.

Direkt nach der Auswahl erscheint unten rechts meist eine kleine Vorschau. Klickst du darauf, öffnet sich das Snipping Tool im Bearbeitungsmodus. Ohne Klick landet der Ausschnitt in der Zwischenablage und lässt sich wie gewohnt mit Strg + V einfügen.

Im Snipping Tool kannst du dann:

  • Markierungen, Pfeile oder Text mit Stift- und Textwerkzeugen ergänzen.
  • Den Bildausschnitt nachträglich anpassen oder beschneiden.
  • Das Bild in verschiedenen Formaten wie PNG oder JPG speichern.

Das Snipping Tool gezielt als App nutzen

Das Snipping Tool ist die eingebaute Screenshot-Anwendung von Windows 11 und bietet mehr Komfort als die reinen Tastenkürzel. Es vereint Aufnahme und Bearbeitung in einer Oberfläche und eignet sich gut, wenn du häufig Bildschirmfotos mit Anmerkungen erstellen möchtest.

Du findest es über die Windows-Suche, indem du einfach „Snipping Tool“ eintippst und die App startest. Oben im Fenster gibt es mehrere Schaltflächen, mit denen du festlegst, wie und wann das Bild aufgenommen wird.

Praktische Funktionen im Überblick:

  • Modus wählen (Rechteck, Frei, Fenster, Vollbild): passend zum Einsatzzweck.
  • Verzögerung (Timer): zum Beispiel 3 oder 5 Sekunden, damit du Menüs oder Tooltips öffnen kannst, bevor das Bild gemacht wird.
  • Automatische Speicherung: Aufnahmen landen in einem Standardordner, können aber auch manuell benannt werden.
  • Bearbeitung: Stifte, Textmarker, Radiergummi und Lineal helfen bei der Nachbearbeitung.

Wenn du regelmäßig mit Bildschirmfotos arbeitest, lohnt es sich, das Snipping Tool an die Taskleiste zu pinnen. Dann genügt ein Klick, um eine neue Aufnahme zu starten, ohne erst die Tastenkombination im Kopf haben zu müssen.

Standard-Speicherort und Dateiformate verstehen

Wer viele Screenshots erstellt, möchte sie später zuverlässig wiederfinden. Windows 11 setzt dafür unterschiedliche Speicherorte ein, je nach Methode.

Diese Pfade sind typisch:

  • Windows + Druck: Der Standardordner heißt „Bildschirmfotos“ und liegt unter „Bilder“ im Benutzerprofil.
  • Snipping Tool: Hier legst du den Speicherort beim Speichern selbst fest, oft ebenfalls im Bilder-Verzeichnis.
  • Xbox Game Bar: Aufnahmen landen normalerweise im Ordner „Videos“, Unterordner „Captures“.

Standardmäßig nutzt Windows für Bildschirmfotos meist das PNG-Format. Das ist verlustfrei und für die meisten Anwendungen gut geeignet. Für kleinere Dateien oder Webverwendung kann JPG sinnvoll sein. Im Snipping Tool lässt sich das Format beim Speichern auswählen, indem du im Speichern-Dialog unter „Dateityp“ die gewünschte Variante wählst.

Screenshots automatisch benennen und strukturieren

Gerade bei Projekten mit vielen Bildschirmfotos lohnt sich eine einheitliche Struktur. Sonst heißt alles nur „Screenshot (1)“, „Screenshot (2)“ und die Suche wird schnell mühsam.

Eine bewährte Methode ist, das Bild nach Thema und Datum zu benennen, zum Beispiel „Anleitung_E-Mail-Einstellungen_2024-04-05.png“. So erkennst du später auf einen Blick, worum es geht. Du kannst auch Unterordner nach Projekten anlegen und dort alle zugehörigen Bilder sammeln.

Wenn du häufig Bildschirmaufnahmen machst, bietet sich dieser Ablauf an:

  1. Einen zentralen Hauptordner für alle Screenshots anlegen.
  2. Pro Thema oder Projekt Unterordner anlegen.
  3. Beim Speichern im Snipping Tool immer gleich den passenden Unterordner und eine sprechende Dateibezeichnung wählen.

Auf diese Weise sparst du dir langfristig viele Suchaktionen.

Menüs und Tooltips ablichten: Screenshot mit Verzögerung

Ein häufiger Sonderfall sind Menüs, Kontextmenüs oder kurze Hinweise (Tooltips), die verschwinden, sobald du eine Taste drückst. Hier kommt die Verzögerungsfunktion des Snipping Tools ins Spiel.

So gehst du vor:

  1. Snipping Tool über die Suche starten.
  2. Oben den Modus auswählen (zum Beispiel Rechteck).
  3. Eine Verzögerung einstellen, etwa 3 oder 5 Sekunden.
  4. Auf „Neu“ klicken und schnell das Zielmenü öffnen oder mit der Maus über das Element fahren, dessen Hinweis du aufnehmen möchtest.

Nach Ablauf des Timers friert Windows das Bild ein und du kannst den gewünschten Bereich markieren. Besonders bei Anleitungen für Software oder für Support-Anfragen ist das hilfreich, weil so auch Kontextmenüs und selten angezeigte Hinweise dokumentiert werden.

Screenshots beim Spielen: Xbox Game Bar

Für Spiele und Vollbildanwendungen eignet sich die Xbox Game Bar besonders gut. Sie ist in Windows 11 integriert und darauf ausgelegt, Spiele, Videos oder andere Vollbildinhalte zu erfassen.

Mit Windows + G öffnest du die Game Bar. Im Overlay gibt es ein Aufnahmemenü mit Symbolen für Screenshot und Videoaufnahme. Standardmäßig kannst du mit Windows + Alt + Druck auch direkt während des Spielens einen Screenshot erstellen, ohne die komplette Leiste anzuzeigen.

Einige Funktionen der Game Bar:

  • Bildschirmfotos im laufenden Spiel aufnehmen.
  • Kurzvideos (Clips) aufnehmen, zum Beispiel für Tutorials.
  • Aufnahmen automatisch im Ordner „Videos > Captures“ speichern.

Falls die Tastenkürzel in einem Spiel nicht zu funktionieren scheinen, prüfe in den Einstellungen von Windows 11, ob die Game Bar aktiviert ist und ob die Standardkürzel vielleicht durch andere Programme genutzt werden.

Schnelle Weitergabe: Screenshots direkt in Mail oder Chat nutzen

Sehr häufig sollen Bildschirmfotos ohne Zwischenspeichern direkt weitergegeben werden, etwa an den Support oder an Kollegen. Dann eignen sich die Varianten mit Zwischenablage besonders gut.

Ein üblicher Arbeitsablauf läuft so ab:

  1. Mit Druck, Alt + Druck oder Windows + Shift + S die Aufnahme machen.
  2. Das gewünschte Zielprogramm öffnen (Mail, Chat, Dokument).
  3. Screenshot mit Strg + V einfügen.
  4. Nach Bedarf die Nachricht ergänzen oder das Dokument speichern.

Der Vorteil: Du musst keine Dateien verwalten, sondern verschickst das Bild unmittelbar. Vor allem bei einmaligen Rückfragen oder schnellen Absprachen ist dies effizient.

Typische Fehlerquellen beim Erstellen von Bildschirmfotos

Wenn ein Screenshot nicht erscheint oder nur ein schwarzes Bild erzeugt, liegt das fast immer an wenigen wiederkehrenden Ursachen. Wer diese kennt, kann das Problem schnell eingrenzen.

Häufige Stolperfallen sind:

  • Falsche Taste erwischt: Manche Tastaturen legen die Druck-Taste auf eine Doppelbelegung mit Fn. In diesem Fall ist oft Fn + Druck nötig.
  • Zwischenablage wird überschrieben: Wenn du nach der Aufnahme andere Inhalte kopierst, ist der Screenshot nicht mehr verfügbar.
  • Speicherort unklar: Windows + Druck speichert zwar automatisch, aber nur im festgelegten Bildschirmfoto-Ordner.
  • Mehrere Monitore: Vollbildaufnahmen können alle angeschlossenen Bildschirme in einem Bild vereinen.
  • Geschützte Inhalte: Manche Apps oder Videodienste verhindern, dass ihr Inhalt aufgenommen wird, dann entsteht oft ein schwarzes Feld.

Wenn sich ein Problem nicht lösen lässt, lohnt sich ein Blick auf die Tastenbelegung der eigenen Tastatur und auf laufende Zusatzprogramme, die möglicherweise eigene Screenshot-Funktionen mitbringen und die Standardkürzel abfangen.

Mehrere Monitore und virtuelle Desktops im Griff behalten

Wer mit zwei oder mehr Bildschirmen arbeitet, erhält bei einer Vollbildaufnahme häufig ein sehr breites Bild mit allen Monitoren. Das kann für manche Zwecke sinnvoll sein, für viele Anwendungen jedoch unhandlich.

In solchen Szenarien ist es oft besser, gezielt mit Ausschnitten zu arbeiten. Mit Windows + Shift + S kannst du den Bereich, der auf einem bestimmten Monitor liegt, sauber markieren, ohne den zweiten Bildschirm mitzuerfassen. Alternativ eignet sich die Fensteraufnahme in der Ausschneideleiste, um nur die relevante Anwendung abzubilden.

Virtuelle Desktops spielen bei der Aufnahme selbst keine Rolle: Ein Screenshot zeigt immer nur den aktuell aktiven Desktop. Wenn der gewünschte Inhalt auf einem anderen virtuellen Desktop liegt, wechsle zuerst dorthin, bevor du die Aufnahme startest.

Anleitungen und Dokumentationen mit Screenshots erstellen

Bildschirmfotos werden häufig genutzt, um Schrittfolgen in Programmen zu erklären oder interne Anleitungen zu schreiben. Damit die Leser sich damit gut orientieren können, lohnt sich ein wenig Planung.

Für klare, verständliche Dokumente hat sich dieses Vorgehen bewährt:

  1. Vorher grob festlegen, welche Schritte gezeigt werden sollen.
  2. Für jeden wichtigen Schritt ein eigenes Bild aufnehmen, meistens mit Ausschnitt, nicht mit komplettem Desktop.
  3. Im Snipping Tool Pfeile und Markierungen nutzen, um Buttons, Menüs oder Eingabefelder hervorzuheben.
  4. Die Bilder in logischer Reihenfolge nummerieren, etwa 01, 02, 03 im Dateinamen.

Sobald du mit dieser Methode vertraut bist, gehen auch umfangreichere Anleitungen erstaunlich zügig von der Hand, weil du viele Bildschirmeinstellungen wiederkehrend nutzt.

Zwischenablage clever nutzen und Inhalte weiterverarbeiten

Bei allen Methoden, die in die Zwischenablage kopieren, lohnt es sich, die erweiterten Funktionen der Zwischenablage zu kennen. Windows 11 bietet einen Ablauf, mit dem du mehrere zuvor kopierte Elemente erneut einfügen kannst.

Mit Windows + V öffnest du den Zwischenablageverlauf, sofern dieser in den Einstellungen aktiviert ist. Dort erscheinen Texte, Bilder und auch deine letzten Screenshots. Du kannst mit einem Klick entscheiden, welches Element du wieder einfügen möchtest.

Gerade wenn du mehrere Bildschirmfotos hintereinander machst und sie später in einem Dokument verteilen willst, erspart dir das viele Zwischenschritte. Du kopierst sie nacheinander und fügst sie dann in Ruhe an den passenden Stellen ein, ohne jede Aufnahme separat erneut machen zu müssen.

Datenschutz und sensible Informationen im Blick behalten

Bildschirmfotos wirken oft harmlos, können aber sensible Daten enthalten, etwa Namen, E-Mail-Adressen, Kundennummern oder vertrauliche Inhalte. Vor allem bei der Weitergabe an externe Empfänger ist Vorsicht sinnvoll.

Ein paar einfache Regeln helfen, Risiken zu vermeiden:

  • Vor der Aufnahme kurz prüfen, ob Kalender, Mailvorschauen oder Chatfenster private Informationen zeigen.
  • In Anleitungen oder Support-Fällen personenbezogene Daten möglichst überdecken oder schwärzen, bevor der Screenshot verschickt wird.
  • Bildschirme mit sensiblen Anwendungen nur so weit wie nötig ins Bild nehmen.

Das Snipping Tool eignet sich gut, um Inhalte zu anonymisieren, etwa mit Markern oder unauffälligen Flächen, die Text unlesbar machen.

Wenn Tastenkombinationen nicht reagieren

Manchmal scheinen die üblichen Kürzel wie Druck oder Windows + Shift + S schlicht nichts zu tun. In der Regel steckt dahinter eine leicht behebbare Ursache, die mit Einstellungen oder Zusatzsoftware zu tun hat.

Prüfen kannst du systematisch in dieser Reihenfolge:

  1. Auf einer anderen Tastatur testen, falls verfügbar, um einen Hardwaredefekt auszuschließen.
  2. In den Windows-Einstellungen unter „Tastatur“ nachsehen, ob Sonderfunktionen wie Fn-Lock die Tastenbelegung verändert haben.
  3. Apps beenden, die eigene Screenshot-Funktionen besitzen, etwa bestimmte Cloud-Tools oder Gaming-Overlays.
  4. Rechner neu starten, damit gesperrte Tastenbelegungen zurückgesetzt werden.

Wenn nach diesen Schritten einzelne Kürzel immer noch nicht funktionieren, kann ein Blick in die Systembenachrichtigungen oder das Aktivitätsprotokoll helfen. Dort tauchen manchmal Hinweise auf, dass bestimmte Funktionen aus Sicherheitsgründen oder durch Unternehmensrichtlinien eingeschränkt wurden.

Häufige Fragen zu Bildschirmfotos unter Windows 11

Wie kann ich unter Windows 11 schnell einen Screenshot machen?

Die schnellste Methode ist die Taste Druck zusammen mit Windows, damit speichert das System sofort ein Bild des gesamten Bildschirms im Ordner BilderScreenshots. Alternativ nutzt du Windows + Shift + S, um direkt einen Bereich auszuwählen und den Inhalt in die Zwischenablage zu legen.

Wo finde ich meine gespeicherten Screenshots in Windows 11?

Screenshots, die du mit Windows + Druck aufnimmst, landen automatisch im Ordner BilderScreenshots in deinem Benutzerprofil. Wenn du das Snipping Tool verwendest, kannst du beim Speichern den Zielordner selbst festlegen und ihn dir für wiederkehrende Aufgaben merken.

Wie kann ich einen Screenshot ohne Tastatur erstellen?

Mit dem Snipping Tool lässt sich ein Bildschirmfoto komplett per Maus erstellen, indem du die App über das Startmenü öffnest und dort auf Neu klickst. Zusätzlich kannst du die Bildschirmtastatur aktivieren und die Drucken-Taste oder die Kombination Windows + Shift + S virtuell auslösen.

Wie mache ich einen Screenshot eines bestimmten Bereichs?

Mit Windows + Shift + S öffnest du das Ausschnitt-Werkzeug, wählst die Form aus und ziehst mit gedrückter Maustaste den gewünschten Bereich auf. Der Ausschnitt landet im Zwischenspeicher und lässt sich direkt in Bildbearbeitung, Dokument oder Chat einfügen.

Wie kann ich das aktive Fenster als Screenshot speichern?

Mit Alt + Druck erfasst du nur das aktuell aktive Fenster und überträgst es in die Zwischenablage, von wo aus du es in Programme wie Word, Outlook oder Paint einfügst. Für eine automatische Speicherung als Datei kannst du das Bild anschließend direkt aus dem Zielprogramm heraus abspeichern.

Wie nehme ich einen Screenshot mit Verzögerung auf?

Starte das Snipping Tool, klicke auf den Pfeil neben Neu und wähle eine Verzögerung von einigen Sekunden. In dieser Zeit bereitest du das gewünschte Menü oder Tooltip vor, danach macht das Tool automatisch den Aufnahmebereich aktiv.

Wie kann ich Screenshots in einem anderen Dateiformat sichern?

Das Snipping Tool bietet beim Speichern die Auswahl zwischen Formaten wie PNG, JPG und GIF, aus denen du für deinen Einsatzzweck das passende auswählst. Über Bildbearbeitungen wie Paint kannst du vorhandene PNG-Dateien zudem problemlos in ein anderes Format umwandeln.

Wie mache ich während eines Spiels einen Screenshot?

Mit der Xbox Game Bar, die sich mit Windows + G öffnet, erstellst du über das Kamera-Symbol oder die Taste Windows + Alt + Druck Bildschirmfotos aus laufenden Spielen. Die Aufnahmen findest du im Ordner VideosCaptures und kannst sie dort weiter sortieren oder teilen.

Was mache ich, wenn die Druck-Taste unter Windows 11 nicht funktioniert?

Prüfe zuerst in den Einstellungen unter Barrierefreiheit und Tastatur, ob die Option zur Verwendung von Druck für das Ausschneiden-Tool aktiv ist. Funktioniert die Taste weiterhin nicht, hilft es oft, den Tastaturtreiber zu aktualisieren oder kurzzeitig eine andere Tastatur zu testen.

Wie kann ich meine Screenshots besser organisieren?

Lege dir unter Bilder eigene Unterordner nach Themen, Projekten oder Datum an und verschiebe neue Bildschirmfotos direkt nach der Erstellung dorthin. Über sinnvolle Dateinamen mit Datum, Thema und Version behältst du auch bei vielen Aufnahmen den Überblick.

Wie bearbeite ich Screenshots ohne zusätzliche Software?

Im Snipping Tool kannst du direkt markieren, Text ergänzen, Bereiche unkenntlich machen und den Bildausschnitt anpassen. Für einfache Anpassungen reichen diese Werkzeuge völlig aus, bevor du das Ergebnis speicherst oder per Zwischenablage weitergibst.

Wie schütze ich sensible Daten auf einem Screenshot?

Nutze vor dem Speichern die Markierungs- und Stift-Werkzeuge oder den Textmarker im Snipping Tool, um kritische Bereiche zu überdecken oder zu schwärzen. Kontrolliere die Aufnahme anschließend noch einmal, damit keine vertraulichen Informationen lesbar bleiben.

Fazit

Windows 11 stellt mit Tastenkombinationen, dem Snipping Tool und der Xbox Game Bar alle wichtigen Funktionen bereit, um Bildschirmfotos ohne Zusatzprogramme aufzunehmen. Mit den passenden Shortcuts, einem klar strukturierten Ablageort und kurzen Bearbeitungsschritten werden Screenshots zu einem zuverlässigen Werkzeug im Alltag. Wer die wichtigsten Wege einmal ausprobiert und einübt, erstellt Bildschirmfotos in jeder Situation schnell und sicher.

Checkliste
  • Druck-Taste auf der Tastatur (oft PrtSc oder Print Screen): kopiert in die Zwischenablage.
  • Windows-Taste + Druck: speichert direkt als Datei in deinem Bilder-Ordner.
  • Windows-Taste + Shift + S: öffnet das Snipping Tool als Leiste für flexible Bildschirmaufnahmen.
  • Alt + Druck: nimmt nur das aktuell aktive Fenster auf.
  • Snipping Tool als eigene App: erweiterte Funktionen, Timer, Anmerkungen.
  • Xbox Game Bar: ideal für Spiele und Vollbild-Anwendungen.

Deine Bewertung
0,0 0 Stimmen
Klicke auf einen Stern, um zu bewerten.

Unsere Redaktion

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

34, Hamburg, gelernter IT-Systemadministrator und Schachfreund. Mag außerdem gerne gutes Bier.

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

29, Frankfurt am Main, Data Analyst. Fotografie-begeistert und Stratege durch und durch. Kann alles.

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

27, Köln, Projektmanagerin. Workshop-Junkie und Handy-süchtig. Sprachen-Genie mit italienischen Wurzeln.

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

36, Stuttgart, Softwareentwickler. Digital Native und PC-Freak durch und durch. Spielt perfekt Gitarre.

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

55, Düsseldorf, Personalmanagerin. Liebt ihren Garten genauso wie WordPress. Geboren in Südafrika.

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

52, Bergisch-Gladbach, Teamleiter IT. Technik-affin. Hat für jedes Problem eine Lösung parat. Sehr geduldig.

Unsere Redaktion:

Über 15 Jahre Erfahrung mit Windows- und PC-Problemen aller Art. Wir sind Euer Technikratgeber seit 2009.

Mitarbeiter Porträt Martin Keller

Martin Keller

Mitarbeiter Porträt Daniel Cho

Daniel Cho

Mitarbeiterin Porträt Sofia Mendes

Sofia Mendes

Mitarbeiter Porträt Tobias Wagner

Tobias Wagner

Mitarbeiter Porträt Enzokuhle Dlamini

Enzokuhle Dlamini

Mitarbeiter Porträt Joachim Freising

Joachim Freising

Schreibe einen Kommentar