Diese Einstellung zeigt versteckte Ordner in Windows 11 sofort an

Lesedauer: 14 Min – Beitrag erstellt: 15. April 2026, zuletzt aktualisiert: 15. April 2026

Versteckte Dateien und Ordner in Windows 11 lassen sich mit wenigen Klicks dauerhaft anzeigen. Entscheidend ist eine Ansichtseinstellung im Explorer, die die ausgeblendeten Elemente sofort sichtbar macht. Wer einmal weiß, wo diese Option liegt, spart sich viel Sucherei in verschachtelten Menüs.

Windows blendet bestimmte Dateien und Verzeichnisse standardmäßig aus, um das System zu schützen und die Oberfläche übersichtlich zu halten. Gerade bei Problemlösungen, beim Aufräumen oder bei der Fehlersuche ist es aber oft notwendig, diese Elemente kurz oder dauerhaft einzublenden. Der Schlüssel liegt in den Ansichtsoptionen des Explorers und einigen zusätzlichen Schaltern in den Ordneroptionen.

Warum Windows 11 Dateien und Ordner versteckt

Windows kennzeichnet viele Systemdateien und Konfigurationsordner als versteckt, damit sie im Alltag nicht versehentlich verschoben oder gelöscht werden. Dazu zählen beispielsweise Profilordner von Programmen, temporäre Dateien und interne Systemverzeichnisse. Diese Elemente werden im Datei-Explorer bewusst zurückgehalten.

Sobald du allerdings Programme neu einrichten, Datenreste entfernen oder Fehlern auf den Grund gehen möchtest, kommst du an diesen Bereichen kaum vorbei. Die gute Nachricht: Du kannst jederzeit einstellen, dass alle versteckten Einträge sichtbar werden, und das ohne tief in die Systemkonfiguration eingreifen zu müssen. Alles läuft über den Explorer und die entsprechenden Optionen.

Wichtig ist, im Kopf zu behalten: Versteckt bedeutet nicht verschlüsselt oder geschützt. Die Dateien liegen an Ort und Stelle, sie werden nur nicht standardmäßig angezeigt. Mit der richtigen Einstellung kannst du sie sofort sichtbar machen und danach auch wieder ausblenden.

Schnellzugriff im Explorer: Versteckte Elemente sofort einblenden

Die unkomplizierteste Methode, um ausgeblendete Dateien und Ordner unter Windows 11 sichtbar zu machen, führt direkt über die Symbolleiste im Datei-Explorer. Dort gibt es einen Schalter, der die Anzeige sofort umschaltet, ohne dass du dich durch mehrere Fenster arbeiten musst.

So gehst du im Explorer vor:

  • Öffne den Datei-Explorer, etwa über das Ordnersymbol in der Taskleiste oder mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
  • Wechsle in das Laufwerk oder den Ordner, in dem du die versteckten Elemente sehen möchtest.
  • Klicke oben in der Leiste auf „Ansicht“.
  • Fahre mit der Maus über „Anzeigen“, damit sich das Untermenü öffnet.
  • Aktiviere den Eintrag „Ausgeblendete Elemente“ mit einem Klick.

Sobald diese Option gesetzt ist, tauchen versteckte Dateien und Ordner mit leicht ausgegrauten Symbolen im aktuellen Fenster auf. Die Einstellung wirkt nicht nur in diesem Ordner, sondern im gesamten Explorer, bis du sie wieder deaktivierst.

Die Umschaltung funktioniert jederzeit: Aktivierst du die Option, werden alle versteckten Einträge angezeigt. Entfernst du das Häkchen, verschwinden sie wieder aus der Übersicht, ohne dass die Dateien selbst gelöscht werden.

Eingeblendete versteckte Ordner sicher einsetzen

Sobald die ausgeblendeten Elemente sichtbar sind, arbeiten viele Nutzer, als wäre alles wie gewohnt – und genau hier passieren häufig Fehler. Dateien in Systemordnern wirken ähnlich wie normale Dokumente, folgen aber oft einer internen Logik, auf die Programme angewiesen sind.

Wer hier vorschnell aufräumt, entfernt im schlimmsten Fall Konfigurationen oder Cache-Dateien, die Anwendungen beim nächsten Start erwarten. Deshalb lohnt es sich, die Anzeige von versteckten Elementen nur dann aktiviert zu lassen, wenn sie tatsächlich gebraucht wird, etwa während einer Fehlersuche oder bei gezielten Wartungsarbeiten.

Sinnvoll ist häufig dieser Ablauf: Einstellung einschalten, Aufgabe erledigen, kritisch prüfen, ob alles funktioniert, und anschließend die Anzeige wieder abschalten. So reduzierst du das Risiko versehentlicher Änderungen im Alltag deutlich.

Versteckte Systemdateien: Erweiterte Ordneroptionen nutzen

Neben den normalen versteckten Objekten existiert in Windows 11 eine zweite Ebene: geschützte Systemdateien. Diese werden nicht über den einfachen Schalter im Ansichtsmenü gesteuert, sondern über die erweiterten Ordneroptionen. Dort lässt sich sehr fein festlegen, was eingeblendet werden darf.

Um diese Einstellungen anzupassen, kannst du im Explorer in das Menü „Ansicht“ wechseln, dann „Optionen“ öffnen und dort auf den Reiter „Ansicht“ klicken. Im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ findest du mehrere relevante Punkte zur Anzeige von Ordnern und Dateien, die standardmäßig verborgen sind.

Dort gibt es unter anderem die Auswahl, ob versteckte Dateien, Ordner und Laufwerke generell gezeigt werden sollen. Zusätzlich wird hier gesteuert, ob geschützte Systemdateien geschützt bleiben oder ebenso sichtbar werden. Diese zweite Variante eignet sich eher für erfahrene Anwender, die ganz gezielt nach Systemobjekten suchen.

Anzeige dauerhaft umstellen oder nur kurz nutzen

Die Entscheidung, ob versteckte Elemente dauerhaft sichtbar bleiben oder nur zeitweise eingeblendet werden, hängt stark vom eigenen Arbeitsstil ab. Manche Nutzer möchten immer den vollen Überblick haben, andere bevorzugen eine aufgeräumte Oberfläche und schalten die Anzeige nur bei Bedarf ein.

Wenn du eher regelmäßig in Konfigurationsordnern arbeitest, kann es sinnvoll sein, die Sichtbarkeit dauerhaft über die Ordneroptionen zu aktivieren. Dadurch sparst du dir wiederkehrende Klicks und musst dich nicht jedes Mal an die Einstellung erinnern. Wichtig ist dann aber, diszipliniert zu sein und keine systemkritischen Elemente zu verschieben oder zu löschen.

Nutzt du die Anzeige nur für gezielte Aufgaben, genügt meist der gelegentliche Griff zum Schalter im Ansicht-Menü. So bleibt im Alltag alles aufgeräumt, während du im Bedarfsfall innerhalb von Sekunden alle versteckten Ordner zur Verfügung hast.

Wo versteckte Ordner in Windows 11 oft gebraucht werden

Verborgene Verzeichnisse werden vor allem dann interessant, wenn Programme unerwartet reagieren, Einstellungen verschwunden wirken oder sich Datenreste sammeln, die du entfernen möchtest. Viele Anwendungen speichern Konfigurationsdateien und temporäre Daten in Profilordnern, die ohne Einblendung von versteckten Elementen unsichtbar bleiben.

Typische Situationen sind etwa Probleme nach einem Update, Fehlermeldungen beim Start einer Software oder ungewöhnlich große Belegungen im Benutzerprofil. In diesen Fällen hilft es, die versteckten Bereiche zu öffnen, um Cache-Ordner zu leeren, Logdateien zu prüfen oder Sicherungskopien von Einstellungen zu erstellen.

Auch bei der Übertragung von Benutzerprofilen auf einen neuen PC spielen ausgeblendete Verzeichnisse eine Rolle. Einstellungen, Spielstände oder Projektdateien liegen nicht selten in Unterordnern, die ohne angepasste Anzeige gar nicht auffallen.

Ordner unterhalb des Benutzerprofils sichtbar machen

Besonders viele wichtige versteckte Verzeichnisse liegen direkt im Benutzerprofil. Dazu gehören App-Daten, Konfigurationsordner und Zwischenspeicher von Programmen. Wer etwa von einem alten System Einstellungen übernehmen möchte, stößt früher oder später auf diese Bereiche.

Sobald die Anzeige ausgeblendeter Elemente im Explorer aktiv ist, erscheinen etwa die sonst nicht sichtbaren Unterordner innerhalb deines Benutzerverzeichnisses. Dort speichern viele Programme ihre Einstellungen und Datenstrukturen. Häufig sind darin auch Unterordner zu finden, die für Fehleranalysen hilfreich sind, etwa Log- und Crashdateien.

Beim Arbeiten in diesen Bereichen solltest du genau wissen, was ein Ordner bewirkt. Eine sinnvolle Vorgehensweise kann sein, vor Änderungen Kopien wichtiger Verzeichnisse anzulegen, um sie bei Bedarf wiederherstellen zu können. Das gilt vor allem bei Software, die aufwändige Konfigurationen oder große Projekte verwaltet.

Temporäre Daten und Caches gezielt bereinigen

Windows und viele Programme legen temporäre Daten in versteckten Ordnern ab. Diese Dateien können im Laufe der Zeit erheblich anwachsen und Platz auf dem Systemlaufwerk belegen. Wer Speicher freigeben oder Probleme mit veralteten Caches beheben möchte, kommt um diese Ordner kaum herum.

Mit aktivierter Anzeige versteckter Elemente kannst du temporäre Verzeichnisse einfacher finden und prüfen, wie stark sie angewachsen sind. Oft finden sich darin mehrere Gigabyte an nicht mehr benötigten Daten, die bei bestimmten Fehlerszenarien oder nach größeren Updates zurückbleiben.

Bevor du per Hand löschst, lohnt sich allerdings ein Blick auf integrierte Bereinigungswerkzeuge von Windows. Diese Werkzeuge kennen typische Speicherorte für überflüssige Daten und vermeiden, dass systemrelevante Dateien versehentlich entfernt werden. Die manuelle Bereinigung eignet sich eher für erfahrene Nutzer, die die Struktur der Verzeichnisse gut kennen.

Fehleranalyse mit versteckten Ordnern unterstützen

Bei Problemen mit Programmen oder mit Windows selbst sind versteckte Ordner häufig die erste Anlaufstelle für eine detaillierte Analyse. Viele Anwendungen schreiben ihre Protokolle in unsichtbare Verzeichnisse, um den normalen Benutzerbereich nicht zu überladen und die Daten dennoch vorhalten zu können.

Wenn ein Programm immer an derselben Stelle abstürzt, hilft oft der Blick in die zugehörigen Logdateien im Profilordner. Dort finden sich manchmal Hinweise auf defekte Dateien, fehlende Berechtigungen oder Konfigurationskonflikte. Ohne eingeblendete versteckte Ordner würden diese Informationen gar nicht auffallen.

Auch Systemwerkzeuge legen häufig Berichte in solchen Bereichen ab. Wer an einer Problemeingrenzung arbeitet, kann so gezielt nach Timestamp, Dateigröße oder Dateinamen filtern und die Ursache Schritt für Schritt eingrenzen. Nach erfolgreicher Diagnose kannst du die Anzeigeoptionen wieder zurückstellen, um im Alltag nur die wirklich benötigten Ordner zu sehen.

Typische Fehler beim Umgang mit versteckten Dateien vermeiden

Wer versteckte Elemente dauerhaft einblendet, arbeitet schnell mit ihnen, als wären es ganz normale Ordner. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass viele davon zentrale Bestandteile des Systems darstellen oder von Programmen regelmäßig genutzt werden. Ein unbedachter Löschvorgang kann erhebliche Folgen haben.

Ein häufiger Irrtum besteht darin, große oder unbekannte Ordner einfach zu löschen, um Speicherplatz freizugeben. Ohne zu prüfen, ob es sich um laufend benötigte Daten handelt, ist das riskant. Programme können danach Einstellungen verlieren, länger laden oder im Extremfall gar nicht mehr starten.

Ein zweiter Fehler ist das Verschieben von Systemordnern auf andere Laufwerke, etwa um Platz auf dem Systemdatenträger zu sparen. Dadurch passen fest hinterlegte Pfade nicht mehr, was zu schwer nachvollziehbaren Fehlfunktionen führen kann. In vielen Fällen ist es besser, gezielt Daten innerhalb dieser Ordner zu bereinigen oder offizielle Funktionen zur Speicheroptimierung zu nutzen.

Arbeiten auf gemeinsam genutzten PCs und im Büro

Auf Rechnern, die von mehreren Personen verwendet werden, etwa im Büro oder in der Familie, ist der Umgang mit versteckten Ordnern besonders sensibel. Eine dauerhaft aktivierte Anzeige erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass weniger erfahrene Nutzer versehentlich Änderungen an wichtigen Verzeichnissen vornehmen.

In solchen Umgebungen ist es oft sinnvoll, die Anzeige nur mit einem Administratorkonto einblenden zu lassen und danach wieder auf die Standardansicht zurückzustellen. Auf diese Weise bleibt die Oberfläche für alle anderen übersichtlich, während Administratoren im Bedarfsfall schnell auf versteckte Systemteile zugreifen können.

In manchen Unternehmen existieren zudem Richtlinien, die die Anzeige bestimmter Systembereiche einschränken oder vorschreiben. Wer in einer professionellen Umgebung arbeitet, sollte sich mit den dort geltenden Vorgaben vertraut machen, bevor er Einstellungen dauerhaft ändert.

Schrittfolge für eine sichere Fehlersuche

Bei einer gezielten Fehlersuche hat es sich bewährt, systematisch vorzugehen. Die Anzeige versteckter Ordner ist dann nur ein Baustein von mehreren und sollte in einen klaren Ablauf eingebettet sein. So behältst du die Kontrolle und kannst Änderungen leicht nachvollziehen.

Ein möglicher Ablauf könnte so aussehen:

  • Problem eingrenzen: Tritt es nur bei einem Programm oder systemweit auf?
  • Versteckte Elemente im Explorer einblenden und relevante Ordner öffnen.
  • Log- oder Konfigurationsdateien sichten und Datum/Uhrzeit prüfen.
  • Gezielte Anpassungen oder Bereinigungen durchführen, möglichst mit Sicherungskopie.
  • Programm oder System testen.
  • Gegebenenfalls Einstellungen wieder zurücksetzen und Anzeige ausgeblendeter Elemente deaktivieren.

Mit einer solchen Abfolge vermeidest du, planlos in Systemverzeichnissen zu arbeiten. Jede Änderung ist begründet, nachvollziehbar und im Idealfall reversibel. Wichtig ist, sich nach jeder Maßnahme kurz zu notieren, was angepasst wurde, um Fehlerquellen später leichter zu finden.

Beispielszenario: Platzprobleme auf dem Systemlaufwerk lösen

Ein häufiges Szenario, bei dem versteckte Ordner ins Spiel kommen, sind überfüllte Systemlaufwerke. Windows zeigt zwar an, dass kaum noch Platz vorhanden ist, aber im Explorer finden sich auf den ersten Blick kaum große Verzeichnisse, die das erklären.

In dieser Situation lohnt es sich, die Anzeige verborgener Elemente zu aktivieren und die Ordnergrößen im Benutzerprofil und in temporären Verzeichnissen zu prüfen. Oft finden sich dort umfangreiche Caches von Programmen oder alte Update-Reste, die sich angesammelt haben. Diese kannst du anschließend mit den von Windows vorgesehenen Werkzeugen oder gezielten Löschvorgängen minimieren.

Nach der Bereinigung empfiehlt es sich, die Anzeige wieder auf die Standardansicht zurückzustellen. So schützt du dich im Alltag besser davor, aus Versehen erneut in sensiblen Bereichen zu arbeiten, während der freigegebene Speicherplatz dauerhaft zur Verfügung steht.

Beispielszenario: Programm startet nach Update nicht mehr

Nach einem Programm- oder Systemupdate kommt es gelegentlich vor, dass eine Anwendung nicht mehr korrekt startet oder sich eigenartig verhält. Meldungen über beschädigte Profile oder fehlende Einstellungen verweisen indirekt oft auf Probleme in versteckten Konfigurationsordnern.

Mit eingeblendeten versteckten Dateien kannst du solche Konfigurationsverzeichnisse finden und prüfen, ob sich dort ungewöhnlich alte Dateien oder doppelte Einträge befinden. Manchmal hilft es, bestimmte Cache-Ordner umzubenennen oder zu sichern und das Programm neu starten zu lassen, damit eine frische Konfiguration angelegt wird.

Wichtig ist, immer zuerst zu sichern und anschließend nur in klar benannten Verzeichnissen zu arbeiten. Wenn das Programm danach wieder korrekt startet, weißt du, dass die Ursache in den ehemaligen Konfigurationsdaten lag und kannst die Sicherung gegebenenfalls löschen.

Beispielszenario: Einstellungen und Daten auf einen neuen PC übertragen

Beim Umzug auf einen neuen Rechner möchten viele ihre bisherigen Programme möglichst unverändert weiterverwenden, inklusive individueller Einstellungen, Spielstände und Projekte. Ein Teil dieser Informationen liegt in sichtbaren Dokumentenordnern, ein anderer in unsichtbaren Profilverzeichnissen.

Durch das Einblenden versteckter Ordner kannst du diese Bereiche finden und gezielt exportieren. Viele Programme besitzen eigene Unterordner in Profilverzeichnissen, die du auf einen Datenträger kopieren und auf dem neuen System an derselben Stelle wieder einfügen kannst, sofern die Programmversionen übereinstimmen.

Nach dem Umzug lohnt es sich, die Anzeige wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. So bleibt die Ordnerstruktur auf dem neuen PC übersichtlich, während im Hintergrund alle gewohnten Einstellungen und Daten zur Verfügung stehen.

Häufige Fragen zur Anzeige versteckter Ordner

Wie kann ich versteckte Ordner in Windows 11 am schnellsten sichtbar machen?

Am schnellsten geht es über die Schaltfläche Ansicht in der oberen Explorer-Leiste und den Eintrag Einblenden, bei dem Sie die Option Versteckte Elemente aktivieren. Diese Einstellung wirkt sofort in allen geöffneten Explorer-Fenstern und zeigt alle ausgeblendeten Dateien und Ordner mit leicht blasser Darstellung an.

Bleiben versteckte Ordner dauerhaft sichtbar, wenn ich die Anzeige einmal aktiviere?

Windows merkt sich Ihre Auswahl für das Benutzerkonto, mit dem Sie angemeldet sind. Wenn Sie also die Anzeige versteckter Elemente aktivieren und den Explorer normal schließen, bleibt diese Darstellung beim nächsten Öffnen so lange bestehen, bis Sie die Option wieder deaktivieren.

Worin besteht der Unterschied zwischen versteckten Elementen und geschützten Systemdateien?

Versteckte Elemente sind Dateien und Ordner, die lediglich ein Sichtbarkeitsattribut besitzen und sich über die normale Explorer-Ansicht einblenden lassen. Geschützte Systemdateien sind zusätzlich durch eine Sicherheitsoption abgeschirmt und erfordern eine Umstellung in den erweiterten Ordneroptionen, weil sie wichtige Bestandteile von Windows enthalten.

Kann ich einzelne Ordner wieder ausblenden, ohne die globale Einstellung zu ändern?

Sie können für jeden Ordner das Attribut Versteckt setzen, indem Sie im Eigenschaftenfenster auf der Registerkarte Allgemein das entsprechende Kontrollkästchen aktivieren. Die globale Einstellung steuert lediglich, ob diese gekennzeichneten Elemente angezeigt werden, während das Attribut auf Ordnerebene festlegt, ob ein Objekt überhaupt zu dieser Gruppe gehört.

Welche Risiken entstehen, wenn ich dauernd alle versteckten Ordner einblende?

Mit dauerhaft sichtbaren ausgeblendeten Objekten steigt das Risiko, versehentlich wichtige Dateien zu verschieben, zu löschen oder umzubenennen. Außerdem wirkt der Explorer schnell überladen, weil zusätzliche Systemordner und Arbeitsverzeichnisse von Programmen in vielen Pfaden sichtbar werden.

Sollte ich für die Arbeit an einem fremden PC die Einstellung wieder zurücksetzen?

Auf gemeinsam genutzten Geräten empfiehlt es sich, die Anzeige versteckter Elemente am Ende der Sitzung wieder auszuschalten. So verhindern Sie, dass andere Nutzer unbeabsichtigt in Verzeichnissen landen, die eigentlich nur für Wartung, Diagnose oder spezielle Programme gedacht sind.

Wie erkenne ich im Explorer, ob ein Ordner nur versteckt oder zusätzlich geschützt ist?

Im Explorer fallen versteckte Elemente durch ihre blassere Darstellung auf, erscheinen ansonsten aber wie normale Dateien und Ordner. Besonders geschützte Systemdateien sehen ähnlich aus, werden jedoch nur dann sichtbar, wenn Sie in den erweiterten Ordneroptionen das Ausblenden geschützter Systemdateien deaktiviert haben.

Welche Rolle spielt die Ordneransicht bei der Anzeige versteckter Verzeichnisse?

Die Auswahl der Ansicht, etwa Details, Liste oder Kacheln, ändert lediglich die Form der Darstellung, nicht aber die grundsätzliche Ein- oder Ausblendung versteckter Elemente. Über die Ansichtsschaltfläche erreichen Sie jedoch die zentrale Menügruppe, in der sich die Option zum Anzeigen versteckter Objekte befindet.

Kann ich für bestimmte Ordner eigene Einstellungen für versteckte Dateien speichern?

Für einzelne Verzeichnisse können Sie eine angepasste Darstellung wählen, die Sie über die Ordneroptionen als Vorlage für ähnliche Ordnerarten übernehmen. Die Sichtbarkeit versteckter Elemente bleibt dabei aber eine übergreifende Einstellung, die nicht nur für einen einzigen Speicherort gilt.

Wie gehe ich vor, wenn ich trotz aktivierter Option einen Ordner nicht finde?

Prüfen Sie zuerst, ob Sie sich im richtigen Pfad befinden und ob der Ordnername exakt stimmt, etwa bei AppData oder ProgramData. Hilfreich ist auch die Suchfunktion im Explorer, bei der Sie den Namen eingeben und anschließend kontrollieren, ob die Anzeige versteckter Elemente und gegebenenfalls geschützter Systemdateien aktiv ist.

Gibt es eine Möglichkeit, die Änderung der Anzeige schnell wieder rückgängig zu machen?

Sie können jederzeit erneut die Schaltfläche Ansicht im Explorer öffnen und im Menü Einblenden den Haken bei Versteckte Elemente entfernen. Änderungen greifen sofort, sodass ausgeblendete Ordner augenblicklich wieder verschwinden, ohne dass Dateien verschoben oder gelöscht werden.

Wie lässt sich der Umgang mit ausgeblendeten Ordnern für weniger erfahrene Nutzer sicherer gestalten?

Es empfiehlt sich, die Anzeige nur bei Bedarf zu aktivieren und anschließend wieder zu deaktivieren und nur klar beschriebene Schritte auszuführen, die Sie wirklich nachvollziehen können. Zusätzlich kann ein separates Administratorkonto für Wartungsaufgaben genutzt werden, während alltägliche Arbeiten über ein Konto mit eingeschränkten Rechten erfolgen.

Fazit

Mit der passenden Explorer-Einstellung gelangen Sie schnell an jede ausgeblendete Datei und jeden versteckten Ordner in Windows 11. Entscheidend ist, die Sichtbarkeit nur dann zu erweitern, wenn Sie sie für Wartung, Fehlersuche oder Aufräumarbeiten wirklich benötigen. Wer nach Abschluss der Aufgabe die Anzeige wieder reduziert, behält die Übersicht und schützt gleichzeitig das System vor versehentlichen Eingriffen.

Checkliste
  • Öffne den Datei-Explorer, etwa über das Ordnersymbol in der Taskleiste oder mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
  • Wechsle in das Laufwerk oder den Ordner, in dem du die versteckten Elemente sehen möchtest.
  • Klicke oben in der Leiste auf „Ansicht“.
  • Fahre mit der Maus über „Anzeigen“, damit sich das Untermenü öffnet.
  • Aktiviere den Eintrag „Ausgeblendete Elemente“ mit einem Klick.

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